Saturday against penalty

Heinz Fischer muß also seinen Auftritt im Personenkultzentrum verteidigen, und wie er das macht, ist aufmerkenswert.

Heinz Fischer sagt, es sollen Brücken, die da sind, genutzt werden, für den Dialog. Gut, Heinz Fischer ist kein Architekt, kein Baumeister. So kann es ihm nachgesehen werden, daß er den Unterschied zwischen einer Brücke und einem Palais nicht kennt.

Heinz Fischer sagt, vor so vielen prominenten und noch dazu internationalen Persönlichkeiten zu sprechen, zu ihnen zu sprechen, über Menschenrechte, gegen Hassreden, gegen die Todesstrafe, auf österreichischem Boden gegen die Todesstrafe sich positionieren zu können, ja, wie wird das die Welt verändern. Alle Welt hat nur darauf gewartet, daß er, Heinz Fischer, zu den alten Männern der Organisierten Glauben spricht, die alten Männer werden ein Einsehen haben, die Welt wird eine gute werden. Die Geschichte lehrt es doch so augenscheinlich, die Männer der Theokratie, die Männer der Autokratie sorgen für das Heil der Welt. Und sehet das Wunder, aus einem Palais ward eine Brücke, eine Brücke in einer Welt, in der es bis dahin keine Brücken gab, für den Dialog. Und es braucht nur einen, der zu ihnen spricht, und gesundet ist die Welt, kein Haß mehr in der Welt, das Internet so lieblich, wie Heinz Fischer.

Heinz Fischer sagt, er sei nicht für das Personenkultzentrum in Österreich gewesen, er ist nicht für die Schließung des Personenkultzentrums. Das Gerücht, Bruno Kreisky soll gesagt haben, wenn eine Entscheidung anstehe, gehe Heinz Fischer auf die Toilette, bleibe solange auf der Toilette, bis eine Entscheidung ohne ihn getroffen wurde, dieses Gerücht wurde nie geglaubt, daß es wahr ist. Heinz Fischer ist nicht auf die Toilette gegangen, Heinz Fischer mußte nie auf der Toilette warten, bis Entscheidungen fielen …

Heinz Fischer fragt in seiner Verteidigung, ob denn etwa ein Kardinal, der aus Rom nach Wien in den Wunderbau reist, als Heuchler gesehen werde? Nun. Das Amt eines Kardinals ist an und für sich ein Amt der Heuchelei.

Es sind bereits zu viele Kapiteln zu diesem Personenkultzentrum geschrieben worden, als es noch einmal notwendig wäre, zu wiederholen, was zu diesem Zentrum zu sagen ist.

Abdullah-Zentrum, Seyyed Mohajerani – Wären die „Satanischen Verse“ nicht geschrieben worden, hätte es auch keinen Mordauftrag gegeben

Wiener Abdullah-Blödheitskarussell – Angetrieben von Bandion-Ortner und Schieder

Isis is vom saudischen Königshaus und das hat ein Abdullah-Zentrum in Wien

Abdullah-Center – The King and Spindelegger

Heaquarters with terror camp of religions at Vienna?

A letter from Saudi Arabia – Where Dialogue Center is simply and democratically called: Secret Police

Diesen Brief aus Saudi-Arabien hat Heinz Fischer auch erhalten. Das ist einige Jahre her. Vielleicht seine Rede im Wunderbau jetzt eine Reaktion darauf?

Schön, daß dieses Zentrum doch einen Nutzen hat, wenn es sonst schon keinen Nutzen hat, etwas tun kann, wenn es sonst schon nichts tun kann, jedenfalls für Heinz Fischer, ihm einen Auftritt vor gar so international gewichtigen alten Männern zu bescheren, sozusagen, ihm einen persönlichen Feiertag, ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk …

Ach, und wie schön einfach und kurz Heinz Fischer in diesem Wunderbau der gesamten Menschheit in seiner Rede das Internet erklärte, das war bis dahin alles vollkommen unbekannt, keine Bücher wurden darüber bis dahin geschrieben, keine Tagungen dazu abgehalten, auf der ganzen Welt bis dahin keine einzige Organisation gegründet, bis dahin keine einzige Initiative weder in Österreich noch sonstwo auf der Welt, keine einzige Vereinigung bis dahin auf der gesamten Welt, kein einziger internationaler Zusammenschluß von Menschen, die beispielsweise gegen Haß in den sogenannten sozialen Medien sich engagieren, gegen die Todesstrafe.

Was werden von diesem Wunderbau zu Wien jetzt für Impulse ausgehen, weltweit. Selbst Heinz Fischer, wird erzählt, sei derart ergriffen, auch von seiner eigenen Rede, daß er demnächst schon aufbrechen will, nicht nur nach Saudi-Arabien, um vor jedem theokratischen Palast und autokratischen Palais zu demonstrieren, ganz allein, wie eine Greta Thunberg of the old men after power, gegen die Todesstrafe, für die Menschenrechte – Saturday against penalty

In Saudi-Arabien will Heinz Fischer, wird getuschelt, vor dem theokratischen Palast laut vorlesen, wieder und wieder, fünmal am Tage, gen Mekka in aufrechter Position. Er soll sich bereits erkundigt haben, im Internet, welches Megaphon von der Lautstärke her das beste dafür wäre …

„Hofer interviewt Strache“ – Und ewig murmelt Südtirol

Kam es gegenüber dem Vorjahr bereits zur Veränderungen, außer der einen, daß in der Jahreszahl am Ende statt 6 eine 7 …

sudtirol-hofer-strache-hoferBei der identitären Parlamentspartei einmal nicht.

Und ewig murmelt Südtirol:

Südtirol: Der FPÖ eine Herzensangelegenheit – SH distanziert sich von Akademikerball

2017 wie 2016 ist es eine „Herzensangelegenheit“: das Südtirol. Und was 2017 gesagt wird, wurde 2016 gesagt, wurde … zu diesem über die Jahre eingefrorenen Inhalt ist nichts mehr zu sagen, außer: ewiger Murmelgruß.

Was 2017 wie 2016 sein wird, ist wohl auch, Hofer wird auf den Akadamikerball vulgo WKR-Ball seiner identitären Parlamentspartei gehen können. Aber es war knapp. Er mußte zittern. Die Wählerinnen und Wähler hätten ihn beinahe um dieses ehrenreiche Vergnügen gebracht. Denn. Als Bundespräsident hätte er, wie er meinte, auf keinen Ball einer Partei … er muß den Wählern und Wählerinnen also dankbar sein, ihn nicht untreu werden lassen zu müssen. Denn. Für einen NR Präsidenten III ist es geradezu eine Traditionspflicht, zu diesem Ball in die Hofburg …

Und was hat sich noch nicht geändert?

Es war dem Bundespräsidenten vom Jänner 2016 mit dem großen Seufzerherzen keine Herzensangelegenheit, für eine Aussiedelung des WKR-Balles aus der Hofburg … und der Bundespräsidenten im hellen Trachtenrock mit grünem Kragen ab dem Jänner 2017, der gleich nach seiner erfolgter Wahl eine Mariazelldankbarkeitsreise antrat, hat mit einem solchen Ball in der Hofburg auch „kein Problem“ …

Hofer muß also auch dem Bundespräsidenten ab dem Jänner 2017 dankbar sein; denn er wird ebenfalls bewahren, daß der WKR-Ball weiter in der Hofburg … auch wenn er im Advent von ihm, dem Bundespräsidenten, nicht sehr respekt…, nein, nicht er, er überließ das nicht sehr Respektvolle Wolfgang Fellner, der ihn, Hofer, interviewte …

und-ewig-gruesst-das-suedtiroltier

Eine Familie schickt Geld, auch nach Österreich

Es wurde gedacht, bereits alles angeführt zu haben, was gegen diesen Personenkulttempel für einen Terrorkönig in Wien spricht. Aber es gibt noch einen Grund für die Unhaltbarkeit dieses Zentrums. Und, es ist zu befürchten, das ist nicht einmal der letzte. Mit diesem Grund wird im Zusammenhang mit dem Abdullah-Zentrum ein weiteres Mal etwas Schäbiges angesprochen, viellleicht das Schäbigste, ein weiteres Mal etwas Verlogenes angesprochen, vielleicht das Verlogenste.

Abdullah-Zentrum 9-11Seit bald vierzehn Jahren gibt es die Vermutungen, daß die tausendfachen Morde in New York auch mit Geld aus Saudi-Arabien finanziert wurden, das saudi-arabische Königshaus mit seinem Geld das Morden mit finanzierte. Und dieser Verdacht erhärtet sich, wie aktuell berichtet wird.

Es könnte angenommen werden, daß – bei dieser großen Ablehnung des Terrorismus – niemand einem Mitglied einer Terrorfinanzierungsfamilie einen Personenkulttempel errichtet, jedenfalls so lange, bis alle Verdachtsmomente ausgeräumt sind, bis klar die Unschuld bewiesen ist. Nicht aber in Österreich, in Österreich wird trotz des Wissens um diesen seit über einem Jahrzehnt bestehenden Verdacht, einem Terrorkönig ein Personenkulttempel errichtet.

Wenn in Österreich aus der Riege der sogenannten hohen und höchsten Staatsspitze, die für die Errichtung dieses Tempels waren und nun für den Beibehalt dieses Tempels sind, gesagt werden würde, je gesagt worden wäre, es gibt Terroristen, die sind realpolitisch zu hofieren, für die müssen alle demokratischen und menschlichen Werte vergessen werden, und es gibt die anderen, die sind zu jagen, weil deren Terror für Österreich keinen Nutzen hat, wer hätte ihnen nicht für diese Ehrlichkeit applaudiert?

Aber – menschgemäß nicht allein – es ist diese Verlogenheit, die aufregt. Wie sehr wird gerade seit den Morden von Paris wieder von sogenannten hohen und höchsten Vertretern und Vertreterinnen der sogenannten Staatsspitze Terror mit ihren Ideen zur Bekämpfung des Terrors ausgeübt, und wie viele machen dabei mit, vor allem die gutter press

Während sich der Verdacht erhärtet, das saudi-arabische Königshaus habe mit seinem Geld das Morden mit finanziert, wird in Österreich von einem Reinhold Mitterlehner über einen Heinz Fischer bis hin zu einem Sebastian Kurz um den Weiterbestand des auch saudi-arabisch finanzierten Personenkulttempels gerungen, wird zugleich in Österreich unter schreibkräftiger Mitwirkung vor allem der gutter press darüber nachgedacht, wie Kinder als Terroristen gejagt werden, wie ganze Familien im Kampf gegen den Dschihadismus geknebelt werden können. Und nicht nur nachgedacht, sondern tatsächlich gejagt und geknebelt. Ein besonders abscheuliches Beispiel dafür ist jenes von einem Buben gerade einmal im Alter von vierzehn Jahren, der in den Verdacht geriet, den Westbahnhof … Was hat er getan? Er soll sich im Internet Bombenbaupläne angesehen haben. Hat er eine Bombe gebaut? Nein. Wurde irgendwer von ihm verletzt, gar getötet? Nein. Und was war die Empörung in Österreich? Die Empörung in Österreich war, daß er gleich wieder freigelassen wurde, daß er nicht im Kerker verblieb, für das was er tat, nämlich nichts. Im großen Kampf der Staatsspitzenkrieger und -kriegerinnen hat die Frage nach dem Wert der Rechtsstaatlichkeit keinen Platz mehr … Und als er, der nicht ein Gymnasium besuchende Vierzehnjährige, dann für ein paar Tage abgängig war, kam auch ein zwölfjähriger Bub, der mit ihm unterwegs gewesen sein soll, auch sofort in den Verdacht, ein Terrorist, ein Dschihadist zu sein. Aber wer hat je öffentlich und breit danach gefragt, weshalb der Vierzehnjährige von Zuhause weglief, wer fragte die Behörden, wie sie mit der Familie umsprangen, weil ein Mitglied aus dieser Familie in den Verdacht geriet, ein Dschihadist

Worüber wird von sogenannten hohen und höchsten Vertreterinnen und Vertretern der sogenannten Staatsspitze derzeit nicht alles nachgedacht … wie können nur alle, die nichts getan haben, die bloß in den Verdacht schon geraten könnten, etwas tun zu können, gesetzlich abgesegnet gejagt und geknebelt werden? Sie sollen beispielsweise zu Staatenlosen gemacht werden können, sie sollen und mit ihnen gleich zusammen ihre gesamte Familien bestraft werden können, wenn sie beispielsweise nicht ihre Integrationswilligkeit beweisen können, sie sollen … und sie müssen … sie müssen und sie sollen … und müssen und müssen und wenn nicht, Strafe, Strafe über Strafe im Namen der Werte, bis auch diese stolz auf die Werte sind, die durch ein gutes Einvernehmen mit dem saudi-arabischen Königshaus, aber nicht nur mit diesem, lukriert werden können …

Die tausendfachen Morde in New York aber sind tatsächlich passiert, und nicht nur die in New York, sondern noch viele und viele mehr weltweit und die Indizien der Verwicklungen des saudischen Königshauses in diese tausendfachen Morde werden erdrückender und erdrückender, aber ein Mitglied dieser Familie ist beispielsweise für Bundespräsident Heinz Fischer „ein großer Staatsmann“, der „wesentlich zur beeindruckenden …“

Heimatsschwindlerball in der Hofburg – Von der skandalösen Feigheit der Republik Österreich

Ein Polizist, der gestern gefragt wurde, auf welchem Weg jetzt wegen der Absperrungen denn die U-Bahn-Station Karlsplatz doch noch erreicht werden könne, brachte es mit seiner hinzugefügten Erklärung auf den Punkt:

„Das Platzverbot ist wegen dem WKR-Ball.“

Nicht einmal ein Polizist nennt den FPÖ-Ball einen Akademikerball

Und wegen des WKR-Balls kommt es Jahr für Jahr zu einer Steuergeldverschwendung. In diesem Jahr, 2015, wird die Steuergeldverschwendung, die die Republik Österreich zu verantworten hat, mindestens, wie im Vorfeld des gestrigen FPÖ-Balls zu lesen war, mindestens eineinhalb Millionen Euro betragen (für die FPÖ umgerechnet in die alte Währung: mindestens einundzwanzig Millionen Schilling).

Dieser Steuergeldverschwendungsskandal ist ein Skandal der Republik Österreich, sie ist für diesen Steuergeldverschwendungsskandal verantwortlich, denn die FPÖ verzichtet nicht und wird je nicht auf das symbolische Machtzentrum der demokratischen Republik Österreich verzichten. Eine Verantwortung für diesen Steuergeldverschwendungsskandal von der FPÖ einzufordern, ist sinnlos. Der FPÖ ist die Steuergeldverschwendung je egal. Zu sehr liebt es die FPÖ, an den besten Adressen der Stadt Wien aufzutreten und zu tanzen – die FPÖ, die sich stets als Partei der sogenannten kleinen Leute verkaufen will, aber die mit den sogenannten kleinen Leuten nichts gemein hat, bloß deren Wahlstimmen will und deren Steuergeld verschwenden. Die FPÖ wird nicht auf ihren WKR-Ball verzichten, aus Verantwortungsgefühl (das besitzt sie nicht), zu verlockend ist es für die FPÖ, einmal im Jahr mit ihrem WKR-Ball zu demonstrieren, wie mächtig sie sei, die Republik Österreich es nicht wage, ihr die Hofburg zu verweigern.

Es ist eine feige Republik. In Deutschland beispielsweise bringen private Organisationen mehr Mut auf als die Republik Österreich: Für Burschenschaften nicht einmal mehr Privaträume … Soweit will hier gar nicht gegangen werden, und soweit wurde hier auch nie gegangen. Es gibt andere Orte, auch für den WKR-Ball … Entsprechende Vorschläge können hier ebenfalls nachgelesen werden: Auf zur Wartburg – zum WKR-Ball 2013

FPÖ-Ball Hofburg 2015

Wenigstens für einen Puff wird es ein erfreulicher Abend gewesen sein. Mit einer unbezahlbaren Werbung, so mitten im Stau zu stecken. Mit garantierter Geldeinnahme statt Steuergeldverschwendung.

Es ist eine feige Republik. Und die Feigheit in dieser Republik hat viele Namen. Einer dieser Namen ist Heinz Fischer. Es ist eine vielfältige Feigheit, also nicht nur eine in bezug auf den WKR-Ball der FPÖ in der Hofburg, sondern auch, um ein sehr aktuelles Beispiel zu nennen, das Abdullah-Zentrum … Es wird in Zusammenhang mit dem Personenkultzentrum von höchsten Staatsverantwortlichen von einem Neustart gesprochen, wie vor rund einem Jahr Heinz Fischer von einem Neustart des WKR-Balls der FPÖ sprach … Neustart ist in Österreich nur ein anderes Wort für Fortsetzung der Feigheit. Der Seufzerpräsident fährt am 27. Jänner 2015 nach Auschwitz, um tief bewegt zu sein, sich an die Grauen des Faschismus zu erinnern, aber es ist ihm keine Mahnung, daß vor seiner Bürotür jene FPÖ tanzt, deren ZZ erst vor wenigen Wochen klar und unmißverständlich ein „Wiederbeleben des Faschismus“

Diese Feigheit der Republik Österreich ist ein noch größerer Skandal als der Steuergeldverschwendungsskandal, das ist der eigentliche Skandal.

Es ist zu befürchten, diese Feigheit wird nicht aufhören. Es wird also weiter gegen den WKR-Ball der FPÖ in der Hofburg demonstriert werden müssen. Von – auch von Heinz Fischer ist hier nichts mehr zu erwarten. Zu sehr arbeitet er daran, in die Geschichte als weiser Staatsmann eingehen zu wollen. Aber darauf braucht er nicht zu hoffen. In die Geschichte wird er menschgemäß eingehen, aber bloß mit der Anekdote, die Bruno Kreisky zugeschrieben wird, wohin Heinz Fischer geht, wenn …

Damit einst gesagt werden kann, es gab nicht nur Feigheit in dieser österreichischen Republik, wird weiter gegen, aber nicht nur gegen den WKR-Ball der FPÖ in der Hofburg demonstriert werden müssen. Auch dagegen, daß die Republik Österreich die Verantwortung und die Schuld an den Demonstrationen gegen den WKR-Ball der FPÖ in der Hofburg abwälzen will, sich selbst und damit auch die FPÖ mit ihren identitären Heimatsschwindlerinnen weißwaschen will. Ist die Feigheit der Republik Österreich schon ein Skandal, so ist der absolute Skandal, wie leichtfertig demokratische Prinzipien zugunsten eines Heimatsschwindlerballs in der Hofburg aufgegeben werden wollen. Auch dafür gibt es viele Namen in Österreich. Einer dieser Namen ist Ursula Stenzel, wie bereits ausgeführt wurde: „Da Stenzl radikalisiert mi“

PS Wie verantwortungslos die FPÖ ist, wie egal der FPÖ das Verschwenden von Steuergeld ist, wie gierig die FPÖ nach Verschwenden von Steuergeld ist, beweist sie gleich am 2. Februar 2015 wieder mit ihrer Demonstration Pegida … Und das darf behauptet werden, denn schließlich sagt die FPÖ selbst, von He.-Chr. Strache aufwärts, die „wahre Pegida“ zu sein, und schließlich ist der Sprecher der Pegida ein Trommler der FPÖ-ZZ … Wer wir dann in der „Zur Zeit“ darüber berichten? Damit es gesinnungsgemäß recht objektiv ist, vielleicht wieder Georg Immanuel Nagel, der über die „Identitäre IS-Demo“ im September 2014 schrieb, wie harmlos diese den Polizisten …

PPS Ein Besucher des Heimatsschwindlerballs sprach in einem gestrigen Interview irgendwas von der zweihundertjährigen Tradition der Burschenschaften … Eine auf Treu‘ ehrenreiche Tradition – es ist tatsächlich 200 Jahre her, als diese Tradition, mit der 2015 noch dem Steuergeldzahler und der Steuergeldzahlerin auf der Nase herumgetanzt wird, mit einer Bücherverbrennung auf der Wartburg …

Bis nach Auschwitz gehts noch, aber von da an zieht sich der Weg

Glücklicherweise ist es Nestroy erspart geblieben, auch von Auschwitz wissen zu müssen. So konnte er noch von Stockerau schreiben, um über die beschwerliche Reise von Wien nach Amerika zu reden …

Heinz Fischer - Abdullah-Zentrum - Auschwitz

Bundespräsident Heinz Fischer: „Ich persönlich möchte zuerst einmal den Bericht lesen, den der Herr Außenminister verfaßt hat, der ist heute dem Ministerrat vorgelegt worden, zu einer Zeit, wo ich schon in Auschwitz war, ich werde das morgen auf meinem Schreibtisch vorfinden.“

Bis nach Auschwitz gehts noch, aber von da an zieht sich der Weg, von der Vergangenheit in die Gegenwart, könnte die gestrige Reise von Bundespräsident Heinz Fischer beschrieben werden. Über Auschwitz, die Vergangenheit, weiß Heinz Fischer klare und eindeutige Worte zu finden – „unauslöschliche Schande“, über Saudi-Arabien, die Gegenwart, weiß Heinz Fischer dampfend schöne Worte zu finden – „beeindruckende Entwicklung des Landes“, „großer Staatsmann“ …

In der Nacht war Heinz Fischer schon wieder zurück – von Vergangenheit nach Vergangenheit gehts ja rasch … im Studio der Zeit im Bild, um zum Abdullah-Zentrum zu sagen, er möchte, wie der Kardinal, dämpfend wirken

Ach, läge Saudi-Arabien bloß auch in der Vergangenheit, was für klare und eindeutige Worte würde dann sogar Heinz Fischer … Wie viele Teile der heutigen Welt müßten in der Vergangenheit liegen, damit eine klare ablehnende Haltung in der Gegenwart und, viel wichtiger noch, ein eindeutiges Widerhandeln, ein klares Handeln gegen alle unauslöschlichen Schanden…

Aber wird Heinz Fischer gesehen, wird nicht nur das Gesicht des österreichischen Seufzerpräsidenten gesehen, sondern auch die Gesichter von so vielen Staatspräsidenten, von so vielen Regierungsverantwortlichen aus der ganzen Welt, über deren Reisen ebenfalls gesagt werden kann, bis nach Auschwitz gehts noch, aber …

Gedenkveranstaltungen sind gut und wichtig. Aber, im Angesicht der heutigen Welt mit all den nach wie vor und nicht weniger werdenden unauslöschlichen Schanden, sollten all die Regierungsverantwortlichen, deren Handeln kein tatsächliches Handeln ist, nicht einmal ein Bemühen um ein tatsächliches Handeln gegen all die unauslöschlichen Schanden ist, nicht mehr zu Gedenkveranstaltungen eingeladen werden, ihnen also nicht weiter eine Plattform geboten werden, auf der sie sich als das präsentieren können, was sie nicht sind, und vor allem, was sie nicht tun, den Grausamkeiten der Gegenwart tatsächlich Einhalt zu gebieten, ganz im Gegenteil, wird etwa an Barack Obama gedacht, dem der kürzlich verstorbene saudische Terrorkönig ein „aufrichtiger Freund“ war, ein „mutiger Führer“ …

Diesem Mißbrauch von Gedenkveranstaltungen durch höchste Regierungsverantwortliche ist Einhalt zu gebieten. Es kann nicht der Sinn von Gedenkveranstaltungen sein, höchsten Regierungsverantwortlichen Trost zu spenden, sie seien auch gute Menschen. Wenn sie dieser Bestätigung bedürfen, sollen sie sich diese von ihren Familien ausstellen lassen. Es darf mit Sicherheit angenommen werden,  das werden sie in ihren Familien ohnehin zu hören bekommen, wie gut und lieb sie sind – auch die Führer hatten und haben ihre Liebsten, die ihnen bescheinigen, gute … Es kann nicht der Zweck von Gedenkveranstaltungen sein, daß höchste Regierungsverantwortliche die Gelegenheit bekommen, sie als Mittel für ihre Zwecke zu mißbrauchen, und dabei auch noch alle zu ermahnen, aus der Vergangenheit ja zu lernen, einer derart grausamen Vergangenheit ihr Niemals wieder! entgegenschleudern zu können, während sie selbst in der Gegenwart …

Raif Badawi ist nicht Opfer von Gewalt, sondern von Gesetzen gegen die Menschlichkeit

Das wurde zwar schon geschrieben, aber für Raif Badawi und für alle die schon aufgrund dieser Gesetze gegen die Menschlichkeit gefoltert und ermordet wurden, für alle die aufgrund dieser Gesetze gegen die Menschlichkeit noch gefoltert und ermordet werden, ist es noch einmal und immer wieder zu wiederholen, exemplarisch zu richten an Heinz Fischer und Sebastian Kurz:

Abdullah-Zentrum - Keine Gesetze gegen die Menschlichkeit zu dulden

Michael Spindelegger bei der Eröffnung des Abdullah-Zentrums am 26. November 2012. Ohne das Zuhalten der Ohren hätte dieses Zentrum nie eröffnet werden können. Wer hätte gedacht, daß Michael Spindelegger je ein Vorbild für Heinz Fischer … oder war Heinz Fischer zuerst für …

Und zum aktuellen Verbrechen gegen die Menschlichkeit in Saudi-Arabien gegen Raif Badawi ist abschließend zu schreiben. Daß Heinz Fischer und Sebastian Kurz sich nun für seine “Begnadigung” einsetzen, das mögen sich die zwei Herren selbst hoch anrechnen, denn niemand sonst kann es ihnen hoch anrechnen. Wären die zwei Herren sogenannte einfache Bürger, also ohne höchste politische Mandate, wäre ihnen menschgemäß zu applaudieren, für diesen Einsatz. Aber sie üben höchste politische Ämter aus, und mißbrauchen diese höchsten Ämter zum unpolitischen Ausüben und soher als Erfüllungsgehilfen eines terroristischen Staates. Denn. Allein schon das Wort “Begnadigung” im Zusammenhang mit derart terroristischen Gesetzen determiniert solche Gesetze, erkennt solche Gesetze an. Heinz Fischer und Sebastian Kurz bestätigen damit nur, daß das Urteil gegen Raif Badawi gesetzeskonform sei, aber sie appellieren an den Terrorkönig, an Abdullah, den Erhabenen, gütig zu sein, Milde gegen einen “zu recht verurteilten Verbrecher” walten zu lassen. Und sollte der Terrorkönig in Laune sein, wird er dieser frommen Bitte von Heinz Fischer und Sebastian Kurz nachkommen. Und dann wird sich der Terrorkönig hoch anrechnen lassen, ach, wie menschlich er doch … und Sebastian Kurz und Heinz Fischer werden sich hoch anrechnen,  ach, wie gut ihr Einsatz für das Abdullah-Zentrum … Aber die Terror-Gesetze bleiben und werden weiter massenweise Menschen zu “Verbrechern” machen … Und was für Lehren werden in Saudi-Arabien daraus gezogen werden? Vorsorge zu treffen, daß es nicht mehr weltweit bekannt wird, wenn die nächsten Raif Badawis ihre eintausend Peitschenhiebe aufgrund terroristischer Gesetze …, Vorsorge zu treffen, ungehindert und je ohne weltweite Proteste terroristische Gesetze exekutieren zu können.

Günter Traxler schlägt u.a. vor, das „Abdullah-Zentrum“ in „Raif-Badawi-Zentrum umzubenennen. Ja, ein feiner Gedanke. Aber nicht für einen „interreligiösen Dialog“, sondern für einen  sozio-politischen Dialog unter Beteiligung von möglichst vielen Staaten, die dann aber auch das in diesem Zentrum zur Verbesserung der weltweiten sozialen Lagen Erarbeitete verpflichtend umzusetzen haben …

Modern times by FPÖ, Österreich: Sippenhaftung, Aufgabe der Rechtsstaatlichkeit, Antisemitismus

Auf der Plattform des Unternehmens Twitter stellt am 17. Jänner 2015 He.-Chr Strache die Frage, ob der Schwager des Bundespräsidenten „Terroristen“ verteidige und verlinkt zu einem Kommentar der gesinnungsgemäß zensierten Website der identitären Gemein-Schaft.

Es ist gesinnungsgemäß von einer Website der identitären Gemein-Schaft nicht zu erwarten, daß sie etwas anderes zu schreiben imstande ist, als das, was sie eben schreibt. Es ist das Übl(ich)e. Daß auch ihr Obmann das sofort unterstützt und verbreitet, ist ebenfalls das erwartbare Übl(ich)e.

Modern times by FPÖ - Österreich - Sippenhaftung - Aufgabe Rechtsstaatlichkeit - AntisemitismusErschreckend daran ist aber, daß diese modernden Ansichten der identitären Gemein-Schaft nicht mehr auf diese allein beschränkt bleiben. In diesem Kommentar wird die Umsonst „Österreich“ mit einer Frage an Lennart Binder zitiert, „warum er überhaupt Dschihadisten vertrete“ … Mit dieser Frage wird im Grunde der Rechtsstaat massiv in Frage gestellt. Denn. Diese Frage bedeutet nichts anderes, es sollen nicht mehr alle einen rechtlichen Anspruch auf Verteidigung in Österreich haben. Die Umsonst ist die von Wolfgang Fellner, zu dessen runden Geburtstagen alle, die auf dem Land Rang und Namen haben, laufen. Wie es auch irgendwann im letzten Jahr zu seinem sehr runden war, bei dem sich die gesamte Republik, wie es so schön heißt, ein Stelldichein mit übervollen Honigtöpfen gab. Und die fellnerische Umsonst teilt darüber hinaus mit der identitären Gemein-Schaft auch noch die Sippenhaftung …

In Österreich muß gerade in diesen Tagen der Hysterie und Denkaussetzungen nach den Morden in Paris mit Erleichterung festgestellt werden, daß die fellnerische Umsonst nicht auch noch den Antisemitismus mit der Schreibstaffel der gesinnungsgemäß zensierten Website der identitären Gemein-Schaft teilt, der gesinnungsgemäß sofort von einem aus der Schreibstaffel mit dem Namen Franz Dinghofer unter Zustimmung bedient wurde:

„Dabei hat Binder so einen gewissen ethnischen Familienhintergrund, den man ihm auch ansieht. Augen lügen nicht.“

Wer mit einer Wette sicher viel Geld gewinnen will, der sollte jetzt schnell darauf wetten, daß auch dieser Kommentar noch lange auf der Website, zu der auch ein He-Chr. Strache mit Gesinnungsliebe verlinkt, zu lesen sein wird, auch dieser Kommentar weitere Zustimmung erfahren wird …