Gegen die Verhöhnung durch die Regierung in der „Volksbefragung“ am 20. Jänner 2013 handeln

Es muß fünf Tage vor der „Volksbefragung“ nicht mehr auf die letztaktuellen Aussagen weder von ÖVP noch SPÖ eingegangen werden, die im Grunde nur mehr das bestätigen, was von Anfang an klar war, es ist eine Parteiwahl und keine Volksbefragung, eine Parteiwahl, die sowohl SPÖ als auch ÖVP gewinnen wollen, sofern Sie als wahlberechtigte Bürgerin und als wahlberechtigter Bürger freiwillig und ohne Not das mit dem braven Ausfüllen des von dieser Regierung nach Gutsherrenart vorgelegten Stimmzettels unterstützen.

Aber das müssen Sie nicht. Nachdem die rotschwarze Regierung in diesem Bereich nicht gehandelt hat, handeln Sie – jetzt, am 20. Jänner 2013.

Sie können aus dieser Parteiwahl einerseits eine tatsächliche Volksbefragung machen, andererseits sowohl ÖVP als auch SPÖ die erste Niederlage in diesem wahlreichen Jahr bescheren. Dazu gibt es mehrere Möglichkeiten, die hier bereits ausführlich beschrieben wurden und heute mit einer weiteren noch einmal zusammengefaßt werden sollen:

An der Parteiwahl mit eigenem Stimmzettel teilzunehmen

Stimmzettel Volksbefragung 20-1-2013Mit dem hier ausdruckbaren Stimmzettel der Bürger und Bürgerinnen haben Sie nicht nur die Möglichkeit aus vier Optionen zu wählen, sondern sogar eine von ÖVP wie auch SPÖ bevorzugten Variante anzukreuzen und zugleich Ihre Ablehnung dieser als „Volksbefragung“ verkauften Parteiwahl zu bekunden, aber auch klar zu signalisieren, daß Ihnen auch dieses Instrument der direkten Demokratie wichtig ist.

An der Parteiwahl nicht teilzunehmen

Auch das ist eine sehr gute Möglichkeit. Denn je niedriger die Parteiwahlbeteiligung ausfällt, desto höher ist die Niederlage für SPÖ und ÖVP zu bemessen. Um aber der sozialdemokratischen und christschwarzen Flucht in die bequeme Ausrede, es gebe eben kein hohes Interesse an den Instrumentarien der direkten Demokratie respektive kein Interesse an der politischen Teilhabe, zu verunmöglichen, sollten Sie aber unbedingt gleichzeitig mit der Nichtteilnahme sowohl an Erwin Pröll als auch an Michael Häupfl und in Kopie an Michael Spindelegger, Werner Faymann, Norbert Darabos und Johanna Mikl-Leitner per E-Mail den Stimmzettel der Bürger und Bürgerinnen mit der von Ihnen angekreuzten Option senden.

Die E-Mail-Adressen: michael.haeup@spw.at, erwin.proell.vpnoe.at;
cc: michael.spindelegger@oevp.at; werner.faymann@spoe.at; norbert.darabos@spoe.at; johanna.mikl-leitner@oevp.at

Ein Betreff als Inhalt der Zusendung des Stimmzettels der Bürger und Bürgerinnen folgenden Inhalts dürfte ausreichend sein: Nichtteilnahme an der Wahl 20.1.13 aber Interesse an direkter Demokratie und Sicherheitspolitik.

An der Verhöhnung, die als Parteiwahl als „Volksbefragung“ verkauft wird, teilzunehmen

Volksbefragung 20-01-13 - Handeln gegen das Verhöhnen

Sie können selbstverständlich auch an der Parteiwahl am 20. Jänner 2013 teilnehmen und gehorsam das rotschwarz vorgegebene Kreuz über sich machen, wie es der ehemalige hohe christschwarze Funktionär Kurt Bergmann machen will, obwohl er in dieser eine „Volksverhöhnung“ sieht, und sich also ebenfalls verhöhnen lassen -, die Gründe der Verhöhnung wurden hier im letzten November bereits genannt und können ebenfalls nachgelesen werden.

Sollten Sie nachlesen wollen, was zu den einzelnen oben genannten Möglichkeiten, was zu dem Komplex Militär geschrieben wurde, es ist alles abrufbar unter:

Informationen zur „Volksbefragung“ am 20. Jänner 2013

Zwischenstand Umfrage

Sie sind herzlich eingeladen, sich an dieser Umfrage zu beteiligen. Nach dem heutigen Zwischenstand ist gerade einmal jede fünfte für die Beibehaltung der allgemeinen Wehrpflicht, aber jeder vierte für die Abschaffung des Bundesheeres. Der Zuspruch für ein Berufsheer steigt seit dem 1. Jänner 2013 stetig an.

2 Gedanken zu „Gegen die Verhöhnung durch die Regierung in der „Volksbefragung“ am 20. Jänner 2013 handeln

  1. Pingback: “Volksbefragung” 20. Jänner 2013: Abstimmen gegen das Verkommenlassen der direkten Demokratie zu einem parteipolitischen Instrument | Prono Ever

  2. Für wie dumm muss Herr Darabos einen denkenden Menschen halten, um seine widersprüchlichen Ergüsse nicht durchschauen zu können. Seine Nase wächst ins Unendliche und seine Aussagen darf man getrost als ein Bad in der Dummheit bezeichnen. Diese in steingemeißelte Lachnummer Europas wird in der Münchhausensaga einen würdigen Platz einnehmen. Die Anmaßung und Selbstüberschätzung eines Parteiemporkömmlings, mit dem Gütesiegel „Muster ohne Wert“, ist aber in Österreich nichts Neues.

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