Die von FPÖ-NR Wendelin Mölzer geführte ZZ über homosexuelle Gesinnungsbrüder und Holocaust

Eine besondere Nummer kurz darauf schiebt gleich noch einmal G. Schneeweiss-Arnoldstein in der Ausgabe der von NR Wendelin Mölzer geführten ZZ vom 27. Februar bis 5. März 2015. Es ist die Nummer 9, also eine verdrehte 6, wie passend zu dem schneeweiss’schen Wüten unter der Schlagzeile „Die Homowerber und der Holocaust“ …

FPÖ-Zur Zeit 9 - 27-02-2015 Rechtewerber HolocaustAber die arnoldsteinsche Nummer interessiert nicht wegen des Wütens, es ist auch keine Verteidigung von homosexuellen Menschen, denn dafür liefert G-Punkt nichts, auf das zu antworten es wert wäre. Es erreicht ja nicht einmal mehr das Niveau des Provinziellen. Er spritzt sogar für den geistig anspruchslosesten Diskurs unfruchtbaren Samen …

Interessant daran aber ist, wen er mit seinem Giftsamen anspritzt. Es spritzt David Berger und Daniel Krause an. Und Schneeweisschen schafft es einen ganzen langen Artikel nicht, wenigstens einmal zu erwähnen, daß sie gesinnungsgemäß eigentlich rechte Brüder sind. Es zeigt aber auch, wie in dieser rechten Gesinnungsgemein-Schaft miteinander umgegangen wird …

FPÖ-Zur Zeit 9 - Rechtewerber und HolocaustUnd was NR Wendelin Mölzer seinem G. Schneeweiss-Arnoldstein nicht schreiben läßt oder nicht veröffentlichen läßt, darf hier nachgeholt werden (die Quellen der Zitate können den Collagen entnommen werden):

„Doch die Ära Berger wurde vor allem zur Geschichte einer sich immer weiter beschleunigenden Eskalation, die nur mit einem Knall enden konnte. In knapp 20 Monaten fuhr Berger die ganze unappetitliche Palette an Misogynie, Rassismus, Islamfeindlichkeit, Lesben- und Transgenderfeindlichkeit, Antifeminismus, Biologismus, Queer- und Linkenbashing, Ageism, Lookism, Virilismus und Antisemitismus auf. Und das in seinem höchsteigenen Stil aus narzisstischen Peinlichkeiten, kruder Theoriebildung aus Halbwissen und eigenen Phobien. Seine Angriffe auf KollegInnen und nicht in sein Weltbild passende Gruppen und Institutionen zielten oft weit unter die Gürtellinie. „

„Krause stellte sich als Gymnasiallehrer aus Unna vor, und sagte live: ‚Mich persönlich interessiert Auschwitz privat überhaupt nicht. Ich beschäftige mich lieber mit dem IS-Terrorismus, mit dem Islamismus. Mir geht sogar die Massentierhaltung emotional näher, als Auschwitz. Alle 20 Minuten sterben sechs Millionen Tiere, das geht mir emotional viel näher!‘ Daniel Krause ist kein Unbekannter. Der Lehrer für Politik, Deutsch und Pädagogik war vor zweieinhalb Jahren auf einer Kundgebung von ‚Pro NRW‘ in Köln ans Megafon getreten und hatte gegen Moslems gewettert und deren homophobe Haltung angeprangert. Islamisten machten ihm mehr Angst als Nazis. Das war nicht seine erste Entgleisung.“

FPÖ-Zur Zeit 9 - 2015 - Rechtewerber und HolocausDarüber läßt NR Wendelin Mölzer nichts berichten. Was nicht sein darf, darf nicht sein, also schwule Rechte …

Das Gesinnungsgemäße aber qualifizierte sie für – vieles, wohl auch in der identitären Gemein-Schaft, auch für das, was Wendelin Mölzer noch ist, auch für den Führungsposten in der ZZ

Die pro nrw, zur Erinnerung, mit der pro nrw wäre Harald Vilimsky so recht gerne im Europäischen Parlament gesessen

G. Schneeweiss-Arnoldstein widmet sich ausführlich finanziellen Unregelmäßigkeiten, bei seinem Wüten gegen David Berger … Das ist ja auch in Österreich hypogut bekannt, wie es um die finanziellen Gebarungen im Lager der …

So sind also die schneeweiss’schen „Homowerber“ eigentlich … und die arnoldsteinsche Schlagzeile hätte lauten müssen: „Die Rechtewerber und der Holocaust“ …

PS Es ist wieder eine recht besondere Nummer, für die der in das österreichische Parlament Gewählte veranwortlich ist. Nur der Vollständigkeit halber, aber nebenher noch: diesmal empfiehlt Helge Morgengrauen wieder zur Wiederlesung Robert Hohlbaum … Eine recht flotte Nummer: Georg Immanuel Nagel über „geschichtspolitische Dogmen als Staatsreligion“, Walter Seledec über Kriegsverbrecher Alexander Löhr mit „dem Bewusstsein der Unschuld“ und noch einmal Georg Immanuel Nagel über „Hilfsvölker und Zersetzung des deutschen Volkes“ und eben G. Schneeweiss-Arnoldstein über Gesinnungsbrüder, die plötzlich nur noch …

Ein Gedanke zu „Die von FPÖ-NR Wendelin Mölzer geführte ZZ über homosexuelle Gesinnungsbrüder und Holocaust

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