Systempartei Hofer-FPÖ – Der Unwille zur Veränderung in Österreich

Systempartei FPÖ

Wie der rascheste Blick auf die Tabelle es schon zeigt, ist die identitäre Parlamentspartei genau das, wovor die FPÖ immer warnt, wogegen die identitäre FPÖ immer wettert: eine Systempartei.

Wie die Ergebnisse der Nationalratswahlen in Österreich seit 1945 zeigen, ist die identitäre Partei seit 1949 die dritte Systempartei, um den von ihr als Schimpfwort verwendeten Begriff doch zu verwenden.

Eine seit weit mehr als einem halben Jahrhundert fest und tief verankerte Partei im österreichischen Polit-System versucht ständig allen einzureden, sie gehöre nicht zu diesem System, und vor allem, sie wolle das System verändern, sie wolle Österreich verändern.

Aber, was will eine Partei, die seit bald siebzig Jahren mitspielt, verändern? Und vor allem: wo war die Partei als drittlängste Bestandspartei in diesem Staat in all diesen Jahrzehnten? Sie hätte doch als solche Veränderungen längst schon herbeiführen können. Aber nichts hat sie getan.

Eine Maulheldin des Systems.

Es kann diese Partei auch gefragt werden. Wo war sie, als es um Veränderungen ging? Was tat sie, als es in Österreich die großen Veränderungen gab, also vor allem und prägend in den 1970er Jahren? Sie war damit beschäftigt, als Partei zu überleben, wie die Ergebnisse der Wahlen zeigen. Damals wollten die Menschen in Österreich Veränderungen. Damals wußten die Menschen in Österreich, wer Veränderungen will, setzt nicht und wählt also nicht eine FPÖ. Dementsprechend katastrophal waren die Wahlergebnisse für die FPÖ. Damals wußten die Menschen in Österreich, Maulaffen feil zu halten, hat nichts mit Veränderungen zu tun. Die FPÖ stand bloß herum, während die Veränderungen passierten, während andere die Veränderungen machten, sie beleuchtete nichts

Und wenn heute die identitäre Partei Hofer-FPÖ von so vielen, viel zu vielen gewählt wird, in Meinungsumfragen seit geraumer Zeit sogar als eine Partei geführt wird, die in Österreich stimmenstärkste Partei werden könnte, muß festgestellt werden, der Unwille zur Veränderung greift in Österreich in einem erschreckenden Ausmaß um sich, mehr und mehr Menschen bekennen sich durch ihre Stimme für die FPÖ zur Nichtveränderung, bekunden ihren Unwillen, für Veränderungen im positiven Sinne zu sein, also für die Menschen.

Systempartei FPÖ - Maulheldin und Nutznießerin des SystemsDie FPÖ ist aber nicht nur eine Maulheldin des Systems, sie ist auch die Begünstigte des Systems. Die Funktionäre und die Funktionärinnen der FPÖ sind Maulheldinnen und Günstlinge des Systems. Als es um Veränderungen ging, als so vieles in Österreich verändert wurde, war den Menschen in Österreich klar, dazu kann die FPÖ nichts beitragen. Dementsprechend waren die Wahlergebnisse. Seit Jahrzehnten trägt also die FPÖ nichts zu positiven Veränderungen bei. Aber die FPÖ hat von den Veränderungen profitiert. Die FPÖ: Maulheldin und Profiteurin des Systems. Bis zum Jahr 1970 gab es im österreichischen Parlament 165 Abgeordnete. Dann kam es zur Veränderung. Es wurde auf 183 Sitze im Parlament aufgestockt. Und wer profitierte überlebensnotwendig von dieser Austockung? Die Maulheldin FPÖ. Bei einem gleichbleibenden Stimmenanteil hatte die FPÖ im Jahr 1971 trotzdem plötzlich mehr Mandate im Parlament als ein Jahr zuvor. Die FPÖ ist also nicht, wie sie es recht gerne verbreitet, die wahre Erbin von Bruno Kreisky, sondern bloß die Profiteurin der Ära Kreisky, bloße Nutznießerin der damaligen Veränderungen.

NS Es muß in diesem Zusammenhang leider auch gesagt werden, es gibt in Österreich eine zur Maulheldin verkommene Presse, die nichts mehr beleuchtet, nur noch nachplappert, auch einer identitären Hofer-FPÖ, wie die Berichte nach der letzten Bundespräsidentschaftswahl zeigen, als davon geschrieben wurde, „ein ganzes System“ sei abgewählt worden, während in Wahrheit der Unwille zur Veränderung

NNS Die Krone, im Fall von dieser Partei richtiger, den Kornblumenkranz des Nutznießers dieses Systems trägt nun weit hin sichtbar vor allem der kleine Präsident, der nicht nur durch dieses System im Parlament zum dem gewählt worden ist, was er nach wie vor ist, also nicht durch Leistungen und getätigte Veränderungen hat er sich dafür empfohlen, sondern einzig seine Zugehörigkeit zu dieser Systempartei, und nun, wie es für einen Systemparteiling geziemt, will er doch noch vom kleinen Präsidenten zu einem auf einer Stufe darüber aufsteigen … Und schon verbreiten Medien, ihn ohne Not zur Unterstützung eilend, das systemgezeugte Präsidentlein … so lieb anzuschauen, ach, er hätte dabei „Bauchweh“ … gesinnungstypisches Spiel einer uralten Systempartei: der eine gibt den sogenannten bösen Systemparteiengünstling mit der Verkündigung der Wahlanfechtung, der andere den sogenannten guten Systemparteiling mit dem Eingestehen, er hätte keine „große Freude“ … sein Bäuchlein tue ihm dabei ein bisschen … aber es wird wohl nur das Steuergeld, mit dem sein Bäuchlein angefüttert und überfüttert ist, drücken …

3 Gedanken zu „Systempartei Hofer-FPÖ – Der Unwille zur Veränderung in Österreich

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