Dritte Nationalratspräsidentschaften – Es kann auch anders gewählt werden

FPÖ unzensuriert bringt wieder einmal einen Kommentar gegen die Caritas. Das ist das für diese Website gesinnungsgemäß Übeliche. Und also eigentlich nicht mehr Erwähnbare. Aber sie bezieht sich auf und verlinkt zu Genius.

Der Herausgeber ist Gerulf Stix. Er war auch einmal für die identitäre Parlamentspartei dritter Nationalratspräsident. Es böte sich an zu fragen, was ist bloß los mit den freiheitlichen Nationalratspräsidenten? Mit Blick auf Franz Dinghofer, der heutigen Ikone der FPÖ, wäre es wohl richtiger zu fragen, was ist bloß los mit den deutschnationalen Nationalratspräsidenten? Die Richtigkeit der so gestellten Frage stützt auch und vor allem der zurzeitige dritte Nationalratspräsident, der das Deutsche wieder in das Programm der identitären Parlamentspartei zurückbrachte. Aber auch das ist eigentlich nicht mehr das Erwähnbare.

Erwähnbar ist aber im Zusammenhang mit der Bundespräsidentschaftswahl 2016 die Bildung. Viele forderten und fordern weiter im Angesicht der Stimmen für die identitäre Parlamentspartei, die Menschen müssen gebildet werden, dann wären sie davor gefeit, eine solche Partei, einen solchen Kandidaten zu wählen.

Es ist wahr, Norbert Hofer wurde außerhalb des Parlaments von über 49 Prozent gewählt. Aber es ist auch wahr, Norbert Hofer wurde im Parlament mit 80,3 Prozent zum dritten Nationalratspräsidenten gewählt.

Was ist bloß los mit der Bildung im Parlament?

Der Hinweis von FPÖ unzensuriert auf Genius bringt das wieder in Erinnerung, daß es im Parlament Zeiten gab, da nicht jeder freiheitliche Kandidat zum dritten Nationalratspräsidenten gewählt wurde, wie nachgelesen werden kann.

Es ist erfreulich, daß es in diesem Land nicht Menschen gibt, die zu über 80 Prozent den kleinen Präsidenten als großen Präsidenten haben wollten, nicht erfreulich ist es aber, in einem Land zu leben, die einen solchen Mann mit über 80 Prozent zu ihrem Präsidenten im Parlament wählten.

Es wird wohl notwendig sein, die Bildung zu forcieren – im Parlament. Den wählenden Damen und Herren des Parlaments zu lehren, es kann auch anders gewählt werden.

NS Es ist zwar nicht erwähnenswert, aber doch eine lustige Sache, wie jetzt versucht wird, auch von Genius, einen Verlierer zum Sieger umzuschreiben. Das hat das Niveau eines Posters oder einer Posterin auf FPÖ unzensuriert mit Namen Antaios … Gewonnen hat Norbert Hofer nur einmal, in einem erschreckenden Ausmaß, und zwar im Parlament, das dadurch verloren hat. Aber mit Bildung kann das wieder …

genius fpö unzensuriert

3 Gedanken zu „Dritte Nationalratspräsidentschaften – Es kann auch anders gewählt werden

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