„Für jüdischen Bundeskanzler sind nicht alle Hofer-Wähler nationalsozialistisch“

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Die Kapitelüberschrift ist keine Schlagzeile aus einem klassischen Medium. Das könnte eine Überschrift von einer gesinnungsgemäßen Website sein, die zum einen in Antisemitismus bedienender infamer Gesinnungsabsicht unterstellt, der Bundeskanzler sei ein Jude, zum anderen bedauert, das wäre eine Interpretation, daß nicht alle „Hofer-Wähler“ nationalsozialistisch seien …

Bundeskanzler Christian Kern hätte aber sagen sollen und die klassischen Medien hätten daraus die Schlagzeile machen können, gebildet nach der tatsächlichen Schlagzeile, also ohne Frauen: Fast alle Hofer-Wähler sind Parlamentarier.

Die tatsächliche Schlagzeile aber eines Mediums, also einer Umsonst lautet“

„Nicht alle Hofer-Wähler sind rechtsextrem“

so schlicht wie falsch – falsch, weil es nicht darum geht, was sie, die Wähler und Wählerinnen sind, sondern, es geht darum, was und wen sie wählen, wie es nicht nur im Kapitel

Nürnberg 2.0: „Bewerbungen als Henker nehmen wir gerne an“

schon breiter ausgeführt wurde.

Der Inhalt ist, kurz gesagt, nicht in Ordnung, um ein Wort von dem höchstrichterlich Beschenkten aufzunehmen:

Buchvater-mit-Rechten-Hofer: „Der Inhalt ist insgesamt in Ordnung.“

Wie stellte sich unter der Schlagzeile „Fast alle Hofer-Wähler sind Abgeordnete“ die Erklärung von Bundeskanzler Christian Kern, wie sie von der Umsonst zitiert wird, dar:

„‚Wer in Österreich Bundespräsidentschaftskandidat Norbert Hofer wählt, ist nicht automatisch ein Anhänger der rechtsextremen Rechten‘, führt Kern in der Politshow ‚Agora‘ aus. „Die Leute wählen nach den eigenen Ängsten. Wenn die Rechte in Europa gewinnt, riskiert man viel.‘ Weltweit sei Populismus im Aufwind. Die Französin Marine Le Pen und der amerikanische Präsidentschaftskandidat Donald Trump seien ’nicht besser als andere‘. Viele Wähler würde mit ihren Stimmen ‚gegen das Establishment‘ protestieren.“

Abgeordnete wählen „nach den eigenen Ängsten“, viele Parlamentarier würden mit ihren Stimmen „gegen das Establishment “ protestieren …

Christian Kern wollte wohl sein Verständnis für die Wähler und Wählerinnen außerhalb des Parlaments zum Ausdruck bringen. Es ist aber überheblich und offenbart einen herablassende Einstellung, Wählende auf „Ängste“ zu reduzieren. Hätte Christian Kern es gewagt, das einer bekennenden Hofer-Wählerin Barbara Prammer direkt, wie es schön heißt, ins Gesicht zu sagen, sie wähle nach ihren eigenen Ängsten und protestiere gegen das Establishment? Und es ist politisch falsch. Denn die Leiter zum Aufstieg in machtvolle Positionen sind nicht die Wahlen. Das ist auch aus der Geschichte bekannt. In Österreich kann, weil es kein anderes Beispiel gibt, dafür nur ein geschichtliches Beispiel angeführt werden. Es muß aber auch angeführt werden, um der Denunzierung der Demokratie entgegenzutreten, Demokratien brächten Diktatoren hervor. Adolf Hitler mit seiner NSDAP erzielte zwar ein respektables Wahlergebnis, aber es hätte bei weitem nicht gereicht, ihm den Reichskanzler zu bringen. Zum Reichskanzler wurde er gemacht, die Wähler und Wählerinnen wirkten daran allerdings nicht mehr mit. Es waren nicht, um Barbara Prammer zu zitieren, die „Unbelehrbaren“, die … Auch heute sind es nicht die „Unbelehrbaren“ …

Wie politisch Wählerinnen und Wähler sein können, beweist nicht nur Franz Dinghofer, dem Christian Kern auf einer recht einschlägigen Website das Gerücht – und das ist ganz ohne Ironie gesagt, ganz im Gegenteil – zu verdanken hat, er sei Jude. Ein jüdischer Kanzler als Versprechen, mit einem jüdischen Kanzler begann einst die gedeihliche und positive Entwicklung für Menschen in Österreich. Solch ein Mensch gleichgültig seiner ethnischen Zuschreibung täte gerade in Zeiten wie diesen not, freilich ohne das rechte Augenleiden …

Von einem Wähler also wird das Gerücht auf der gesinnungsgetreu zensierten Website der identitären Parlamentspartei gestreut, der gesinnunggemäß sein Pseudonym nach einer Ikone der identitären Parlamentspartei ausgesucht hat.

Ein Franz Dinghofer weiß halt stets recht zu werten.

Die Kornblume von Norbert Hofer seit 107 Jahren Symbol für antiösterreichische Gesinnung

FPÖ unzensuriert, Franz Dinghofer: „Konflikt mit diesen Untermenschen kann man sicher nicht friedlich lösen“

Marine Le Pen und Donald Trump, wird Christan Kern zitiert, seien „nicht besser als andere“… aber die Vereinigten Staaten von Amerika sind besser als Österreich. Nein, von besser oder schlechter soll gar nicht gesprochen werden. Aber was für ein Unterschied. Denn in den USA rücken immer mehr von Donald Trump ab, verweigern ihre Unterstützung für Donald Trump – aus den sogenannten eigenen Reihen, aus der eigenen Partei. Wie anders hingegen in Österreich. Wie viele sind für eine Regierungsbeteiligung auf Bundesebene der identitären Parlamentspartei, nicht aus der Reihe dieser Partei, sondern aus anderen Parteien, genauer gesagt, aus den zwei weiteren sogenannten Systemparteien SPÖ und ÖVP, mit denen die FPÖ seit Jahrzehnten das Dreiparteiensystem bildet. Wie viele drängte es schon hin mit der FPÖ zu regieren? Etwa Hans Niessl,  Josef Pühringer – aus eigenen Ängsten, aus Protest gegen das Establishment?

Und zu Pühringer fällt ganz aktuell die Messe mit Tagung ein im Vorort von Braunau – was auch für ein Unterschied zwischen Deutschland und Österreich …

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Das Europäische Forum Linz rückt zum Zurückholen des 19. Jahrhunderts aus

Wenn in den USA die Abrückung von Donald Trump so weitergeht, nämlich aus der eigenen Partei, wird er wohl nach Österreich auswandern, denn hier hätte er dann noch eine Partei, die ihn …

Hofer international ganz Trump: Billion dollar baby/Lange leiter business 

… und wer Österreich kennt, er, Trump, würde dann nicht nur von Hofer-FPÖ mit rotem Teppich … Wenn ein Mann mit einem recht großen Nikolausgeldsack über den großen Teich kommt, das wird spätestens seit Frank Stronach gewußt, vor dem wird bäuchlings … Übrigens, bei den Wählerinnen und Wählern ist dieser Nikolausgeldsackträger längst schon unten durch …

Genug. Es gibt ohnehin zu viele Kapitel, in denen Wählerinnen und Wählern viel Platz eingeräumt wird. Und ehe aus dem Gesinnungsbund der identitären Parlamentspartei auf die Idee kommen will, darüber zu klagen, kaum werde von der FPÖ gesprochen, werde sofort der Nationalsozialismus angeführt, diesen Menschen kann gesagt werden, es würde vom Nationalsozialismus nicht gesprochen werden, würde es nicht stets aus diesem Gesinnungsbund selbst angesprochen werden.

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Es könnten noch weitere Kapitel als Einladung zur weiteren Beschäftigung … aber genug, genug, genug.

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