FPÖ unzensuriert: „Der Nationalsozialismus war eine Gegenreaktion darauf.“

axel heinzmann - peter_ fpö unzensuriert

Diese recht besondere Geschichtsbetrachtung ist seit dem 28. Jänner 2015 auf FPÖ unzensuriert als Kommentar von Axel Heinzmann zu lesen. Und wenig darunter ein Kommentar von Peter_, der sich gerade in diesen Tagen wieder recht besonders hervortut, wie nachgelesen werden kann … ob in diesen Gemein-Schaften die Bundespräsidentschaftswahlen 2016 in Österreich bereits unter der Losung steht: Kampf um die Hofburg? Wenn an die von FPÖ unzensuriert verbreitete Infamie gegen einen Kandidaten gedacht wird, ist das eine durchaus vorstellbare Parole.

Solch ein Kampf, der jetzt vielleicht schon unter Endkampf um die Hofburg …, kann lähmend wirken, Schweigen verursachen, etwa bei dem Kandidaten, der nicht solch einer Infamie ausgesetzt ist, also beim Dritten von Rechts …

fpö unzensuriert - infamie gegen alexander van der bellen - 6-7-2016Nur nebenbei angemerkt: Peter_ scheint recht hohe Expertise in der Diagnose … im Jänner 2015 schreibt er über „Pathologische Regression“, aber gegen keine namentlich genannte Person …

Auch nur nebenbei: der dieser Infamie ausgesetzte Kandidat müßte kein Kandidat mehr sein, hätte die identitäre Parlamentspartei nicht derart faragiert, also staatsuntragend und bloß gesinnungsgetrieben …

Was von Axel Heinzmann noch viel länger auf FPÖ unzensuriert zu lesen ist, daß nämlich „allzuviel ‚Pazifismus‘ ja auch zu Auschwitz“ … darüber wurde bereits gestern geschrieben, wie gelesen werden kann.

Damit wäre bereits zu Axel Heinzmann alles geschrieben, um verdeutlicht zu haben, welcher Gesinnung er …

Das Besondere aber an seinen Ausführungen, wie sie in der Collage gelesen werden können, worauf also der „Nationalsozialismus eine Gegenreaktion“ gewesen sein soll, ist die nicht aus der Vergangenheit, sondern aus der Gegenwart gar so bekannte. Ach, es seien nur Menschen gewesen, die um ihre „altbewährten Werte“ fürchteten, es sei bloße Notwehr gewesen, auch wenn „vielleicht manchmal, in Notwehrexzessen und zumal nach der Machtergreifung, über die Stränge geschlagen“ wurde, aber sonst waren es gute Menschen: “ Hat es denn vor 1933 bzw. 1938 solches systematisches Vorgehen der Braunen gegen Andersdenkende gegeben wie hier und heute? Nein!“ Möglicherweise gibt es in diesen Gemein-Schaften auch dafür eine interne Parole: Wir sind die Opfer!, die sich beim Verlassen der Buden, sehet ein Wunder,  in „Wir sind das Volk!“ verwandelt …

Es ist wohl gesinnungsrecht, daß Axel Heinzmann seine Fürbitte für die „Braunen“ zu einem Kommentar der FPÖ unzensuriert zu Burschenschaftern vorbringt.

Und wenn Axel Heinzmann angesprochen wird, kann die Wehrsportgruppe Hoffmann nicht unerwähnt bleiben. Dann geht es um Gewalt, Terror, Bomben, Verurteilungen … Und wie in der Collage gelesen werden kann, als erste Information, wollte Heinzmann damals schon mehr, als nur „Veranstaltungen besuchen oder Handzettel austeilen“ …

karl heinz hoffmann rittergutIn diesen Gemein-Schaften dürfte es noch eine weitere Parole geben: Nicht nur politisch sind wir nur Opfer, auch privat sind wir nur Opfer … Und dafür ist Karl Heinz Hoffmann mit seinem altersschwachen Andreas-Hofer-Bart ein weiterer Beispielgeber. Wie er in diesem Video vom 24. April 2016 lang und ausführlich erklärt, wie ihm wegen des Rittergutes mitgespielt wird – „finstere Mächte“ und wie er, dieser gesetzeskundige und gesetzestreue … Dazu scheint es auch eine Losung in diesen Gemein-Schaften zu geben: Wir wollen Schlösser, Rittergute … Auch ein in diesen Kreis recht angesehener Mann lebt wohl gar stolz und frei auf einem Rittergut, und er wird es sich vielleicht als Ehre anrechnen, „Salonfaschist“ genannt zu werden …

Karl Heinz Hoffmann - Der Gesinnung ihre KunstUnd noch eine Parole dürfte es geben: Der Gesinnung ihre Kunst … Auch Karl Heinz Hoffmann ist ein Maler …

Um zu Axel Heinzmann am Ende zurückzukehren, dessen Kommentare über Jahre auf FPÖ unzensuriert treu abrufbereit veröffentlicht bleiben. FPÖ unzensuriert geht nicht so weit, ihm für seine Kommentare zu danken, wie „Der Nonkonformist“. Wie der Sreenprint zeigt, ist das eine Website, die mit einem besonderen Gag einlädt, diese sich anzuschauen. Es lohnt nicht. Bemerkenswert an der heinzmannschen Stellungnahme sind lediglich seine Anrede und seine Grußformel: „In freiheitlicher Verbundenheit“ und „Liebe Kameraden!“

„Liebe Kameraden!“ … sollte Axel Heinzmann beispielweise die südtirolerische Rede kennen, wird er jetzt wohl sich recht fest wünschen, in Österreich im Herbst wählen zu dürfen …

axel heinzmann - fpö unzensuriert - nonkonformist.jpg

 

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