FPÖ unzensuriert verteidigt in hohen stockerischen Worten den Unsinn, um nicht zu sagen, den National…

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Es ist gesinnungsgemäß verständlich, daß FPÖ unzensuriert mit einem Verteidigungskommentar für den Verlag Leopold Dvorak-Stocker ausrückt, oder

Wolfgang Dvorak-Stocker neuer Geheimchefredakteur von FPÖ-Unzensuriert?

er selbst ausgerückt ist … wäre es ihm zu verdenken, wenn er Unternehmen für die eigene Verteidigung nutzte, an denen sein Unternehmen beteiligt ist? Nein. Töricht wäre es wohl, täte er es nicht.

Es geht um den Nationalsozialismus. Worum sonst? Wolfgang Dvorak-Stocker selbst oder FPÖ unzensuriert sieht Wolfgang Dvorak-Stocker diffamiert. Der Verteidigungskommentar ist nicht namentlich gekennzeichnet. Und als Beweis für die Diffamierung legt FPÖ unzensuriert oder Wolfgang Dvorak-Stocker selbst den betreffenden Artikel vor, breit zitiert und zum gesamten Artikel verlinkt.

Es ist doch immer wieder erheiternd, wie gerade von diesem Unternehmen ausgerückt wird, um etwas weit von sich zu weisen, daß … das muß nicht weiter ausgeführt werden, zu viele Kapitel dazu wurden schon geschrieben, wie verwiesen werden darf:

Norbert Hofer ist ein Kommunist – Von der Widersinnigkeit, nicht Nazi sagen zu dürfen

Verharmlosung des Nationalsozialismus auf FPÖ unzensuriert

FPÖ unzensuriert: „Der Nationalsozialismus war eine Gegenreaktion darauf.“

„Nazikirche“, Hofer und die Angst des Bischofs vor dem Tor der Geschichte

Eva Dietz ist „gerne Nazi“ und für „X Hofer“ auf FPÖ unzensuriert

Und so weiter und so fort. Vielleicht noch: Wer nach „Hellstorm“ sucht, wird auf Kapitel stoßen, die auch von einem Teilnehmer erzählen, der am letzten Wochenende im Vorort von Braunau war, in einem Prachtbau …

Oben gegen Oben und gemeinsam gegen Unten

Und damit doch bei Herrn Dvorak-Stocker angelangt, aber nur, um zu sagen: Es ist Geschwefel. Pathetisches Geschwefel. Wolfgang Dvorak-Stocker bekundet damit bloß eines, Zeitgenosse jener Menschen zu sein, die vor 1933 schrieben, unsäglich, unerträglich mit ihrem hohlen Duktus von Nation und Volk, Vater und Kind.

Und zu diesem Geschwefel paßt es gesinnungsgemäß, daß ihm ein Mann namens Weißmann eine treue und zitierbare Quelle ist, über die hier …

„Solche Dummheiten hören wir tagtäglich von …“: He.-Chr. Strache

Es lohnt damit keine Auseinandersetzung. Es lohnt die Auseinandersetzung nur für Menschen, die keine Zeitgenossen im Jahr 2016 sein wollen, sondern Zeitgenossen von Menschen, die vor bald einhundert Jahren schon geistig sehr alte Menschen waren, gefangen in einem Weltverständnis, das damals in die Katastrophe führte, wie ein derartiges Weltverständnis stets nur in die Katastrophe, in den Untergang führen kann.

Es lohnt auch deshalb keine Auseinandersetzung, weil ohnehin schon lange gewußt wird, für welche Greise sein Herz treu schlägt und für welche Greise er falsch Zeugnis …

Von der sozial-heimatlichen Vergangenheit, die wieder kommen will

Wie nebensächlich erscheint beim Lesen dieser hohlen Phrasen, ob Dvorak-Stocker eine „positive Neuinterpretation der Person Hitlers und des Nationalsozialismus …“

Es ist eine Krankheit in diesem Land: diese Fixierung und dieses Starren auf die madigen zwölf und noch madigeren sieben Jahre der nationalistischen Massenmord- und Massenverbrechensdiktatur des deutschen reiches … Es wird immer Menschen geben, die dem Schlimmsten, dem Abscheulichsten etwas abgewinnen können, die Erklärungen finden, um dem Abscheulichsten und dem Schlimmsten zu schmeicheln. Es will gar nicht gewußt werden, für wie viele in diesem Land etwa ein Herr Fritzl mit seinem Keller ein Held ist, seinen Verbrechen eine positive Interpretation abgewinnen können. Ein Herr Hitler ist ja auch nur ein Herr Fritzl mit einem Keller, freilich einer, den zu viele, viel zu viele gewählt haben. Und daran ist zu arbeiten, das ist herauszuarbeiten, wie es je dazu kommen kann, daß ein Herr Fritzl mit seinem Keller gewählt wird, daß ein Herr Fritzl in seinem geistigen Keller mit den sogenannten Eliten eines Landes verkehren kann, ohne daß sich diese mit Ekel abwenden. Wie lange es stets dauert, bis ein solcher Keller zum Staatskeller des Abscheulichsten und des Schlimmsten wird, das ist notwendig herauszuarbeiten, darauf ist aufmerksam zu machen. Ist nicht auch die identitäre Blume ein recht gutes Beispiel hierfür? Wie wird bei dieser Blume, in die die Mannen und Frauen der identitären Parlamentspartei recht vernarrt sind, stets geschrien: Symbol der Nazis. In Wahrheit ist diese Blume seit über einhundert Jahren Symbol für …

Die Kornblume von Norbert Hofer seit 107 Jahren Symbol für antiösterreichische Gesinnung

und es haben leider die madigen sieben Jahre des deutschen reiches nicht bewirkt, dieses Symbol aufzugeben, es hält die Menschen in diesem Land nicht davon ab, eine Partei zu wählen, die treu und stolz das einhundertsiebenjährige Symbol für antiösterreichische Gesinnung …

Um abschließend noch einmal auf das Geschwefel von Dvorak-Stocker zu kommen, aber nicht um sich mit seinem Geschwefel inhaltlich auseinanderzusetzen, denn dazu müßte der Tod vor bald einhundert Jahren eingetreten sein, also in derselben Zeit von Dvorak-Stocker gelebt werden, sondern … es geht um das Militär. Wie erschreckend ist es, daß es wieder Bestrebungen einer Remilitarisierung der Gesellschaft gibt, und das nicht aus den stockerischen Reihen, sondern von Menschen, die eigentlich wissen sollten, was Militär heißt, bedeutet, und dennoch wünscht sich eine Frau, die keine unbedeutende Rolle in diesem Staat einnimmt, mögen Frauen die Männerbastion Bundesheer erobern … 

Ein Gedanke zu „FPÖ unzensuriert verteidigt in hohen stockerischen Worten den Unsinn, um nicht zu sagen, den National…

  1. Pingback: Antworten von Unzensuriert: als wäre sie eine identitäre Mandatarin, z.B. Norbert Hofer – Ein Profil | Prono ever

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