„Österreich in Angst! Wie viele Fs gibt es noch?“

Das ist eine Schlagzeile, die könnte vor allem die gleichnamige Umsonst jetzt bringen, und diese wäre nun einmal nicht unberechtigt. Wenn an das ganze Geschehen, besser, nein, schlechter, Nichtgeschehen um den zweifachen Mörder F gedacht wird, an das Nichthandeln vor den Morden.

Wie viele Fs laufen noch in Österreich herum? Vor allem von den Fs, die gekannt werden, von denen gewußt wird, sie könnten eines Tages ebenso mörderisch gefährlich werden, wie es jetzt der F im Steiermärkischen wurde. Es wäre gendergerecht, auch von den weiblichen Fs zu sprechen; aber statistisch gesehen nicht angebracht, und auch im Hinblick auf die Verhaltensauffälligkeit mit Bedrohungspotential in den „SM“ fallen Frauen nicht wirklich ins Gewicht. Es sind die Männer, es sind die Fs.

Es fallen die Kapitel ein, in denen von potentiellen Fs berichtet wird, von ihren blutrünstigen Phantasien …

„ich sags mal unzensuriert: 9mm, Kopfschuss, Steinigung, galgen, öffentlich zur schau stellen“

Franz Dinghofer sucht für IS Bombenziele in Österreich aus

„Begrabt sie bis zur Hüfte … und dann los.“

„Ich will Krieg“

„Jelinek eine Hinfahrkarte ins nächste Krematorium samt ‚bevorzugter‘ Behandlung“

„Schickt die Lesben, Schwulen und Perversen in den Steinbruch!“

„Haifisch auszuwildern“

„Unsere Hools“

Hoffnung „auf einen Stauffenberg gegen Angela Merkel, der genauer arbeitet als sein Vorgänger“

„Für Faymann und Merkel schon real ein Erdloch ausgehoben“

„Abgeschlachtet-Recht-so“

„Vierteilen“

„Hängt das Arschloch auf“

„Schießbefehl“

„Nackt, ins Straflager nach Sibirien!“

Das sind nicht alle Kapitel. Aber es reicht, um jetzt, wieder einmal, in diesem Land, in Österreich es tatsächlich mit der Angst … Es will gar nicht von Prozentsätzen der potentiellen Fs in Österreich gesprochen werden, wie es in dieser Woche Kurt Seinitz tat, als er davon schrieb, die Integration habe versagt …

Es gab schon einmal einen F, der in Österreich Angst und Schrecken verbreitete, der mordete, mit Bomben. Das war auch zu der Zeit, als sich eine Gemeinschaft in Österreich für eine nicht allzu lange Zeit in „F-Bewegung“ umbenannte … Und sie spielte dabei keine rühmliche Rolle, wie vielleicht doch noch erinnerlich, der damalige Obmann höchstpersönlich wollte die „Mörder“ aus dem Kreis der Ermordeten haben, nur nicht die „Bajuwarische Befreiungsarmee“, die, wie sich später herausstellte, aus einem Mann, aus einem F bestand.

Kann es Ironie genannt werden, daß der Name des Mannes, der im August 2017 in Charlottesville durch Überfahren eine Frau tötete, mit F beginnt? Der Anlaß war eine rechtsextreme Demonstration, die Frau, die er tötete, demonstrierte gegen Rechtsextremismus. Der Mann heißt – noch eine Ironie? – Fields … Felder. Es verband ihn anscheinend viel mit der Scholle, freilich mit der Scholle jenseits des Atlantiks, mit seinem starken Interesse an Hitler und Nazi-Deutschland.

Ist das noch eine Ironie, daß es im Zusammenhang mit dem nun zum Mörder gewordenen F im Steiermärkischen einen Vulgo-Namen „Wolfmichl“ … Kurt Seinitz schrieb in dieser Woche von der Type des „einsamen Wolf“, freilich, seine „einsamen Wölfe“, für die er nichts übrig hat, heißen nicht „Michl“ …

Wie viele Fs gibt es in Österreich

PS Es ist in diesen Kreisen recht beliebt, wenn ein Anschlag passiert, also von den seinitzschen „einsamen Wölfen“, Politiker und Politikerinnen schuldig zu sprechen … wie leicht könnte das auch bei den Fs der Vergangenheit und Gegenwart gemacht werden. Aber nicht einmal der Reflexmuskel erlaubt sich diese Schäbigkeit, diese Niedrigkeit und damit auch die gesinnungsgemäß dazugehörende Blutrünstigkeit …

„Nürnberg 2.0: Bewerbungen als Henker nehmen wir gerne an“

 

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