Zu den österreichischen Medien, die seit dem 15. Oktober 2017 darangehen, die Wirklichkeit zugunsten von ÖVP und FPÖ umzuschreiben, kann eine weitere Zeitung exemplarisch hinzugefügt werden.
In ihrer Serie „Rückblick 2017“ schreibt die Krone der gutter press, SPÖ sei hinter die FPÖ auf den dritten Platz zurückgefallen, am 15. Oktober 2017 …
Das also soll sich vom Jahr ’17 im Gedächtnis verfestigen, ÖVP und FPÖ hätten die Wahl gewonnen, in einer forcierten Gleichschreibe machen österreichische Medien ihren Kotau vor ÖVP und FPÖ.
Sie schalten sich gleich, um eine Koalition zu rechtfertigen, die nicht zu rechtfertigen ist, um einer Koalition eine Legitimation herbeizuschreiben, die das Ergebnis vom 15. Oktober 2017 nicht hergibt.
Beim Geschrei gegen die „Lügenpresse“ sind das Ziel stets die Journalisten, die sehr oft namentlich angegriffen werden, verantwortlich gemacht werden. Aber es wird nicht breit von den Eigentümern der Medien gesprochen, die Eigentümerinnen bleiben breit unangetastet. Dabei ist gerade in Österreich breit und massiv zu fragen, weshalb sie ihre Produkte in den Gleichschaltungsdienst für ÖVP und FPÖ stellen. Denn. Es ist zwar eine schöne Vorstellung, Journalistinnen könnten schreiben, was ihnen beliebt, aber nicht die Wirklichkeit. Die Wirklichkeit in Betrieben ist eine andere. Arbeitnehmerinnen eines jedweden Unternehmens wissen, wer das Sagen hat, und das sind nicht die Arbeitnehmer. Und aus dieser Sagenskultur scheren auch Medien nicht aus.
In einem Jahresrückblick soll es auch etwas Positives geben. Für die Eigentümer der Krone der gutter press, so jedenfalls lassen sie es schreiben, ist Squirt „Kopf des Jahres“ ’17. Und sie lassen hervorheben, er ein „Mann klarer Worte“ … Das wirft doch ein recht kenntliches Licht auf die Eigentümerinnen, einen Mann dafür zum „Kopf des Jahres“ hochschreiben zu lassen, weil er … nun, das ist wahr, von seiner Aussprache her sind seine Worte tatsächlich klar, was für eine Leistung, Worte klar aussprechen zu können, aber die Inhalte, die Inhalte … Es werden sich doch noch Menschen erinnern, beispielsweise an Rupert Gmoser; dessen Aussprache der Wörter war nicht klar, aber seine Inhalte, ja, seine Inhalte sind es gewesen.
Und nun im Jahr ’17 reicht es in Österreich aus, daß ein Mann Wörter klar auszusprechen vermag, um Bundeskanzler zu werden. Ein Anspruch, der an jedes Volksschulkind gestellt wird, und von jedem Volksschulkind mühelos erfüllt wird.


Pingback: 465 Jahre „Manifest der Toleranz“ | Prono ever
Pingback: Seite nicht gefunden | Prono ever
Pingback: FPÖ unzensuriert – Österreichischen Medien groß über ihre Seiten geschrieben: Es ist Martin Graf und nicht Alexander Höferl | Prono ever
Pingback: Viktor Orbán weiß für FPÖ-ÖVP-Regierung die Wahrheit über Österreich | Prono ever
Pingback: Wer Herbert Kickl wie Norbert Hofer kennt, weiß, er ist ein „Philosoph von tiefstem „Humanismus“ | Prono ever
Pingback: Der vom Vizekanzler genannte „Hütchenspieler“ Sebastian Kurz: „Der Wählerwille müsse akzeptiert werden.“ Welcher? „Der Wählerwille“ für die Koalition auf dem fünften Platz | Prono ever
Pingback: Der vom Vizekanzler genannte „Hütchenspieler“ Sebastian Kurz: „Der Wählerwille müsse akzeptiert werden.“ Welcher? „Der Wählerwille“ für die Koalition Dampfregierung auf dem fünften Platz. | Prono ever
Pingback: Der vom Vizekanzler „Hütchenspieler“ genannte Sebastian Kurz: „Der Wählerwille müsse akzeptiert werden.“ Welcher? „Der Wählerwille“ für die Koalition Dampfregierung auf dem fünften Platz. | Prono ever
Pingback: Der vom Vizekanzler „Hütchenspieler“ genannte Sebastian Kurz: „Der Wählerwille müsse akzeptiert werden.“ Welcher? „Der Wählerwille“ für die Koalition Dampfr… auf dem fünften Platz. | Prono ever
Pingback: Der vom Vizekanzler „Hütchenspieler“ genannte Sebastian Kurz: „Der Wählerwille müsse akzeptiert werden.“ Welcher? „Der Wählerwille“ für die Koalition auf dem fünften Platz. | Prono ever