Zwei Jahre für eine Petition zum Bearbeiten, und dann landestypische Erfolgsmeldung: Jetzt ist schon wieder was nicht passiert.

Jetzt hat Lilith Kurz wieder etwas geschickt.

Und Kurz erheitert sich darüber, daß eine gesinnungsgemäß zensurierte Website, also die von der identitären Regierungspartei, über die Forderung einer vermeintlichen Zensur schnaubt, wohl deshalb, weil ihre Zensur durch ihre Verantwortlichen ohnehin selbst bereits erfüllt wird, und würde eine zensurierte Website noch einmal zensiert werden, dann wäre es augenblicklich keine gesinnungsgemäß zensurierte Website, sie verlöre also sofort ihre Daseinsberechtigung für ihre Verantwortlichen, und die ihre Verantwortlichen müßten ihre dann zu einer Plattform mit einem korrekten Umgang mit Fakten gewordenen Website selbst einstellen, weil ihre Plattform nicht  mehr das recht geeignete Mittel zum beabsichtigten Zweck, der, milde gesagt, nahezu verharmlosend kurz gesagt, in keiner Weise ein hehrer Zweck ist.

Aber die gesinnungsgemäß zensurierte Website hat eine Schutzherrin, nämlich die Parteien, die die zurzeitige feudalchristlich-identitäre Regierung stellen, die im Nationalrat es ablehnten, „Maßnahmen zu setzen, die die bewusste mediale Verbreitung von Fehlinformationen“ unterbindet.

Etwas anderes war und ist von den Parteien der schwarzidentitären Regierung auch nicht zu erwarten.

Und es müßte daher das Schnauben der gesinnungsgemäß zensurierten Website gar nicht erwähnt werden.

Erwähnenswert ist es aber, wie lange alles in diesem Land dauert, bis eine „Petition“ im Nationalrat behandelt wird. Die erste Einbringung ist bereits in ’16. Und hier ist die Stellungnahme des damaligen Justizministers der feudalchristlichen Regierungspartei aus ’17 von Interesse. Obgleich in der „Petition“ das Unternehmen Facebook in keiner Weise erwähnt wird, spricht der damalige Justizminister in seiner Stellungnahme ausschließlich von dem Unternehmen Facebook, aber mit keinem Wort von den in der „Petition“ angesprochenen Plattformen „unzensuriert“ und „Wochenblick“ …

Es kann nicht gesagt werden, daß der damalige Justizminister ein Idiot ist, der nicht unterscheiden kann, zwischen einem Unternehmen Facebook und beispielsweise dieser Website, die von ihren Verantwortlichen als „Medium“ verstanden wird. Im Gegenteil, der damalige Justizminister ist ein kluger und gebildeter Mann, der bereits als Schutzherr für die gesinnungsgemäß zensurierte Website auftrat.

Der entscheidende Unterschied zwischen einem Unternehmen wie Facebook und einer Website wie der gesinnungsgemäß zensurierten Website ist, ein Unternehmen wie Facebook stellt lediglich digitalen Platz zur Verfügung, den alle nach ihrem Gut- oder Schlechtdünken nützen können, und so ein Unternehmen wie Facebook verfaßt selbst, das ist das Entscheidende, keine Kommentare, liefert selbst keine Nachrichten, während eine Website wie die gesinnungsgemäß zensurierte Website selbst Kommentare verfaßt, sich selbst als Medium darstellt mit eigenen Berichten, deren Informationsgehalt, milde gesagt, nahezu verharmlosend kurz gesagt, äußerst fragwürdig sind.

Eigenberichte sind nicht das sogenannte Kerngeschäft dieser Website, mehr der Untertageabbau von klassischen Medien zum gesinnungsgemäßen Zurechtbürsten …

Die Schreibstaffel der gesinnungsgemäß zensurierten Website haben die knechtische und die mägdliche Aufgabe, die äußerst fragwürdigen Informationen der websitigen Kommentare zu verstärken, mit Kommentaren, die nicht nur fragwürdig, sondern vor allem abseitig sind.

Damals war die identitäre Partei noch keine Regierungspartei, und dennoch konnte ihre gesinnungsgemäß zensurierte Website auf den Schutz zählen … Erhellend auch die Stellungnahme des damaligen Innenministers, der damaligen nicht-schwarzen Bildungsministerin, des damaligen nicht-schwarzen Bundeskanzlers … erhellend, das heißt, ziemlich dunkel …

Die zweite Einbringung dieser „Petition“ erfolgte in ’17. Mit dem Ergebnis, daß ein Jahr später erst, in ’18 also, die Parteien der feudalchristlich-identitären Regierung dringend notwendige „Maßnahmen“ ablehnen.

Zwei Jahre für eine Seite Petition - Österreich

Zwei Jahre also für die Behandlung einer „Petition“, die eine Seite kurz ist …

Im Schnauben über dringend notwendige „Maßnahmen“ gibt die gesinnungsgemäß zensurierte Website wissend um ihre Schutzherrin, die hinter ihr steht, mutig das Bekenntnis ab, ihrer „Linie treu zu bleiben: Fakten“-Hetze — die Fakten also zu hetzen, bis das Hetzen Fakten gebiert …

Wie der Umgang mit Fakten auf der gesinnungsgemäß zensurierten Website ist, womit aber nicht die Kommentare der Schreibstaffel gemeint sind, sondern die Eigenkommentare der Website, muß nicht ein weiteres Mal ausgeführt werden. Es reicht allein, hier suchen: zum Beispiel nach „Faktenfreiheit“, zum Beispiel nicht nach „zensuriert“, sondern nach „unzensuriert“, nach „Fakten“, nach „Daten“, um die Frage, die die Website in ihrem Schnauben stellt, beantwortet zu bekommen, „was genau ist ein objektives Nachrichtenmedium?“

NS Und wenn einmal auf etwas aufmerksam gemacht wird, antwortet die Redaktion der gesinnungsgemäß zensurierten Website direkt und weinerlich …

NNS Herwig Seidelmann aus der Schreibstaffel weiß auch diesmal einen recht sinnigen, also gesinnungsgemäßen Kommentar zum Schnaubkommentar abzugeben … diesmal wenigstens keine „Morddroherei“ …

FPÖ unzensuriert bleibt Linie treu - Fakten - Hetze

 

2 Gedanken zu „Zwei Jahre für eine Petition zum Bearbeiten, und dann landestypische Erfolgsmeldung: Jetzt ist schon wieder was nicht passiert.

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