Kurz zum Binnenmarktantisemitismus in Österreich

Kurz kann diesmal das Kapitel tatsächlich gehalten werden. Denn. Im Grunde ist es bloß eine Wiederholung als weitere Bestätigung, auf welch einer verlorenen Scholle die Rotzalten stehen, mit ihrem Löschen antisemitischer Kommentare.

Kaum also ist ein antisemitischer Kommentar gelöscht, ist der nächste schon geschrieben – diesmal wiederum von Austriak

Die Zustimmung fällt diesmal für Austriak nicht so hoch aus, zwar immer noch eine mehrheitlich zustimmende, aber doch knappe Zustimmung. Vielleicht liegt dies daran, daß der Kommentar nicht so schlagkräftig formuliert ist, vielleicht daran, daß es nicht sofort für jeden Menschen als antisemitisch …

„Weltbank-Spitze wird traditionell durch Khasaren besetzt!“

Jedenfalls. Austriak fährt für die Verbreitung des Antisemitismus alles auf, was der Antisemitismus dafür anzubieten hat. Diesmal eben mit „Khasaren“.

Bleibt soher nur eines noch. Nämlich, die Frage. Ob die Vergeblichkeit des Löschens von antisemitischen Kommentaren nicht doch darauf zurückzuführen sind, daß zugleich Antisemitismus bedient wird, antisemitische Kommentare zu schreiben geradezu herausgefordert wird? Wie gerade in diesem Fall, in dem sich Austriak auf die Feststellung der Verantwortlichen dieser Website direkt bezieht:

„Weltbank-Spitze wird traditionell durch USA besetzt“

Das ist von den Verantwortlichen dieser Website recht neutral formuliert. Und vor allem, nicht so plump wie einst von einem Anführer dieser wieder zu einer Regierungspartei aufgestiegenen Gesinnungsgemeinschaft. Das Echo von Austriak hätte auch sein können: „Ostküstenkreise“. Aber so plump wie der einstige Anführer will nicht einmal mehr Austriak sein.

NS Es wird von den zurzeitigen Spitzen des Staates oder, um es einmal nicht so abgedroschen zu formulieren, von den Stacheln im Staat recht oft im Zusammenhang mit Antisemitismus der Import angesprochen, also für den Antisemitismus verantwortlich gemacht. Es muß doch gewahr werden, daß der Antisemitismus in Österreich nichts mit Import und Export zu tun hat. Antisemitismus, ausschließlich gehandelt auf dem österreichischen Binnenmarkt, beliefert ausschließlich von österreichischen Binnenmarktstandlerinnen, wie von diesem Schreibstaffelstand …



Ein Gedanke zu „Kurz zum Binnenmarktantisemitismus in Österreich

  1. Pingback: „Judensektion inder AfD als Spltpilz“ – FPÖ unzensuriert: Jeder gelöschte antisemitische Kommentar zeugt sofort wieder einen ganz ausgewachsenen antisemitischen Kommentar. | Prono ever

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