Hundertmal: „Niemals haben wir uns damit abzufinden, dass Gesetze uns in unserem Handeln behindern!“ – Zurzeitige Regierungspartei, Österreich

Durchaus vorstellbar, daß unter der zurzeitigen feudalschwarzidentitären Regierung in Österreich nach den Noten als Wiederveränderung die Erziehungsmethode die Strafarbeit in den Schulen wiederkommt, also das einhundertmalige Schreiben eines Satzes, der beginnt mit „Ich soll, Ich muß, Ich darf nicht …“

In Anlehnung an diese schwarzen Zeiten der Pädagogik darf ein Vorschlag unterbreitet werden, etwas ebenfalls einhundertmal zu tun, aber nicht zu schreiben, sondern einen Satz zu lesen, der am 30. Jänner 2019 im österreichischen Parlament von einer, kurz gesagt, NR gesagt wurde. Von einer NR der identitären Regierungspartei, die gar viel, das nur kurz nebenher, Gerechtigkeit spielt, es verwundert, daß sie sich nicht Gerechtigkeitspartei nennt.

Diesen Satz der NR nicht als Strafarbeit einhundertmal zu lesen, sondern als Merksatz für jedwede kommende Wahl, um davor gefeit zu sein, je eine Partei zu wählen, die offen zum Gesetzesbruch und noch dazu in dem Gebäude der Gesetze aufruft. Aber auch keine, die mit einer solchen Partei in eine Regierung will, weiter will.

Dieser Satz der NR ist kein Satz einer Nationalrätin, sondern ein Satz von einer NR (ungekürzt: Nationalradikale), als das die Identitärinnen auch bezeichnet werden können, auch wenn sie sich selbst identitäre Partei nennen, dann wieder patriotische Partei. Wie immer diese Partei sich auch nennen mag, keine ihrer Eigenbezeichnungen ist eine Verschleierung, sie spricht immer recht offen und unmißverständlich recht klar, nur es will, also in Österreich, nicht so gesehen werden.

Was ist ihr „uns in unserem Handeln behindern“, ihr „Handeln“? Von dem die NR spricht, in Marsch gesetzt zu Verteidigung ihres Innenministers. Es ist das Handeln gegen jedwedes Recht, das nicht der Gesinnung dieser Partei entspricht. Es ist ihr Handeln nach ihrer Maxime: Das Recht hat der Gesinnung zu folgen. Wohin das führte und wohin das immer wieder führen kann, darüber gibt es im Kapitel Kurz zum Gesinnungsrecht ein paar Ausblicke, aber nicht ins Helle, sondern in das Tiefschwarze.

Es würde nicht verwundern, käme jetzt diese NR mit Kant, der auch schon zur Verteidigung vom Innenminister bemüht wurde, um ein wenig, wie es dann immer heißt, zurückzurudern, sie habe das mit dem Handeln im Sinne von Kant — aber dafür Kant zu bemühen, funktioniert ebenfalls nicht, wie es schon beim Innenminister nicht funktionierte.

Rufen Sie sich diesen NR-Satz immer wieder und besonders oft vor jedweder Wahlentscheidung, vor der Sie stehen, in Erinnerung, sagen Sie sich diesen Satz laut vor, sobald Sie einen NR oder eine NR aus dieser Partei in gleicher welcher Funktion am Fernsehen oder im Radio hören in der gesamten Interviewlänge vor, so daß Sie vom Interview nichts hören, nur sich selbst, wenn Sie diesen Satz hören, und wenn Sie nur diesen Satz

Regierungspartei: „Niemals haben wir uns damit abzufinden, dass Gesetze uns in unserem Handeln behindern!“

hören, haben Sie stets alles gehört, was wer auch immer aus dieser Partei zu sagen hat, Ihnen zu sagen hat, und damit es nicht zu fade wird, mischen Sie diesen Satz mit einem Gedicht von Theodor Kramer – Wer läutet draußen an der Tür? –, besser kann es nicht beschrieben sein, daß das Handeln dieser Partei, bei dem sie sich von keinem Gesetz behindern lassen will, nicht eines gegen „Fremde“ ist, sondern auch eines gegen Sie, nach und nach …

Gegen Sie gesetzestreuen Menschen, verhöhnt von einer Partei, die von Gesetzen nichts hält, wenn sie nicht ihren Gesinnungstest standhalten.

Regierungspartei: „Niemals haben wir uns damit abzufinden, dass Gesetze uns in unserem Handeln behindern!“

Regierungspartei: „Niemals haben wir uns damit abzufinden, dass Gesetze uns in unserem Handeln behindern!“

Regierungspartei: „Niemals haben wir uns damit abzufinden, dass Gesetze uns in unserem Handeln behindern!“

Regierungspartei: „Niemals haben wir uns damit abzufinden, dass Gesetze uns in unserem Handeln behindern!“

Ein Gedanke zu „Hundertmal: „Niemals haben wir uns damit abzufinden, dass Gesetze uns in unserem Handeln behindern!“ – Zurzeitige Regierungspartei, Österreich

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