Weltexperte Rau-Hans Rauscher: „Europa, wo man sie einfach nicht braucht.“

Rau - Hans Rauscher - Weltexperte

Fünfhundert ertrunkene Hunde, bereits die Mutmaßung, bis zu fünfhundert, oder gar schlimmer noch, fünfhundert Welpen könnten ertrunken sein, bereits ohne definitive Bestätigung, daß fünfhundert Welpen starben, hätte wohl tagelang in Österreich heute Aufmacher zur Folge: größte Anteilnahme, größte Trauer, Lebensberichte eines jeden ertrunkenen Hundes, Aufrufe, der toten Welpen in einem Staatsakt zu gedenken, das Organisieren eines Trauergebetsmarsches über alle Dörfer und Städte des Landes, um der Bevölkerung die Gelegenheit ihrer Anteilnahme, ihres Abschiednehmens, ihrer Solidarität mit den armen ertrunkenen Hunden und Welpen …

Im Neusiedler See sind nicht fünfhundert Hunde ertrunken, sind keine Welpen ertränkt worden.

Im Mittelmeer aber sind wieder Menschen ertrunken. Es sollen bis zu fünfhundert Menschen ertrunken sein.

In Österreich heute aber nicht eine einzige Zeile an den zwei vergangenen Tagen darüber. Eine der zwei Zeitungen, die beide den Namen Umsonst führen könnten, bringt dafür am letzten Donnerstag auf das Titelblatt: „Sarrazin rechnet jetzt mit Flüchtlingen ab“. Und die zweite Umsonst: „TV-Star tappt in Sex-Falle“. Die Zeitung der Republik vergräbt es in einer kurzen Spalte auf der Seite ihrer ausländischen Berichte, als ob in Österreich heute noch wer lesen möchte, was in der Welt … bis auf Hans Rauscher menschgemäß.

Hans Rauscher interessiert, was in der Welt vorgeht. Hans Rauscher kennt sich in der Welt aus. Hans Rauscher hat, wie es heutzutage so schön heißt, Expertise. Auch Lösungskompetenz, wie es heutzutage ebenfalls so schön heißt.

In Österreich heute ist in der als Qualitätsmedium bekannten Tageszeitung am letzten Freitag auf der Titelseite rau zu lesen:

„[I]n Europa, wo man sie einfach nicht braucht.“

Das schreibt Hans Rauscher im Zusammenhang mit den rund fünfhundert Menschen, die eben erst wieder ertrunken sind, sterben mußten, weil … Hans Rauscher erklärt das profund. Hans Rauscher ist auch ein geeichter Kenner der Geschichte des Kontinents Afrika, er weiß bestimmt, wie es zu Korruption und Inkompetenz gekommen ist. Vielleicht hat er beim Abfassen von „Bestechung“ beispielsweise „Die Verdammten dieser Erde“ von Frantz Fanon aus dem Regal geholt, vielleicht auch als Mann stets auf der Höhe der Zeit an „Kritik der schwarzen Vernunft“ von Achille Mbembe gedacht, nicht nur gedacht, sondern sich beim Schreiben davon leiten lassen.

Das also ist Österreich heute. Wenn Menschen sterben, steht im Nachruf auf sie: „Wo man sie nicht braucht“. So rau also ist es heute geworden, aber nicht nur in Österreich. Anderseits, obgleich diese Menschen wissen, daß „sie einfach nicht …“, besitzen sie trotzdem, wenn schon sonst nichts, die Frechheit:

„Sie kommen trotzdem.“

„Trotzdem kommen sie“ und auferlegen, ungezogen wie sie wohl sind, Europa eine

„Selbst wenn man die apokalyptischen Szenarien von Abermillionen Flüchtlingen für übertrieben hält, ist das eine immense Bewährungsprobe für Europa.“

„Bewährungsprobe“ – oh du von diesen Menschen raugeplagtes Europa, weshalb straft dich für deine Unschuld die Vorsehung nur mit solch immensen …

Als Günter Grass vor bald fünfzig Jahren den Roman „örtlich betäubt“ schrieb, reichte es in seiner Vorstellung noch aus, wohl mit seinem Blick auf die damalige Gegenwart, nur einen Hund öffentlich verbrennen lassen zu wollen, um auf das Leid durch Napalm aufmerksam zu machen. Heute würde Günter Grass, um das Leid und Elend und Sterben von Menschen bewußt zu machen, wohl einen Roman schreiben, in dem fünfhundert Hunde oder gar tausend Welpen im Neusiedler See ertränkt werden. Und als Titel könnte Günter Grass wohl nur einen wählen: „kontinental betäubt“ …

Nein, das ist ungerecht, also Österreich gegenüber ungerecht, Österreich heute ist doch ein recht gutes Land, mit recht guten Menschen, die schon rechten Anteil nehmen, wenn nur einem einzigen Pudel etwas Schreckliches zustößt, des Pudels Leid wird sofort ausführlich berichtet, und wie herzensgut die tiervernarrten Menschen sind, darüber legten sie erst gestern wieder vor dem Hause ihres höchsten Schutzherrn dieses Landes recht beredtes Zeugnis

Stimmzettelkreuz ausgeschrieben heißt „Trottel, Drecksau, Mißgeburt“

Kreuz auf dem Stimmzettel eines Kandidaten heisst Trottel Drecksau Missgeburt

Haben Sie schon einmal überlegt, was ein auf einem Stimmzettel bei einem bestimmten Kandidaten gemachtes Kreuz ausgeschrieben heißt?

Es gab heute mitten in Wien eine Veranstaltung zur Bundespräsidentschaftswahl am 24. April 2016. Während des Wartens auf die Reden versuchte eine Band Stimmung zu machen, einzuheizen. So wirklich Hitze am Platz zu erzeugen, das gelang ihr nicht; wahrscheinlich tritt ihr Sänger deshalb recht gerne in Räumlichkeiten auf, in denen bereits ordentlich eingeheizt ist, im Grunde gar nicht eingeheizt werden müßte, weil die Männer in diesen Räumen auch ohne Saunatemperatur dampfen

Schon während des Wartens auf die Reden, auch der von Beginn an umstritten gewesene Präsident konnte dabei gesehen werden, wie er auf den Auftritt wartet, konnten von Menschen, ausschließlich von Menschen, die sich als Anhänger und Anhängerinnen und also Wählerinnen und Wähler des Kandidaten deklarierten, Äußerungen gehört werden, die ihr bei ihrem Kandidaten auf dem Stimmzettel gemachtes Kreuz ausgeschrieben bedeuten. Und auch dann während der Rede ihres Kandidaten konnten weitere solche Äußerungen gehört werden, die sie auf ihre Stimmzettel schrieben, wenn das erlaubt wäre. So stehen statt ihren Äußerungen auf den Stimmzetteln ihre Kreuze. Für die Äußerungen während der Rede lieferte ihr Kandidat die Stichworte.

Ein Mann etwa, etwas gelangweilt auf die Rede wartend und sich umsehend, sieht auf dem Gebäude mit Turm eine Fahne und fragt laut: „Was haben die für eine Fahne aufgehängt, Trotteln.“

Statt einen Schritt zurückzuweichen, daß eine Frau mit Kinderwagen und einem Kind an der Hand vorbeigehen kann, schimpft eine Frau sie lieber „Mißgeburt“, weil diese mit dem Kinderwagen fast ihren Fuß angefahren hätte.

Für einen Mann ist ein Kandidat, also nicht sein Kandidat auf der Bühne, eine „Drecksau“ mit „Nazis als Vorfahren“, und würde die „Drecksau“ abgestochen werden, würde aus ihr das „Hakenkreuz bluten“ …

Ein Mann selbstzufrieden: „Der Türke packt seinen Koffer.“ Diesmal aber kein Sprechchor „Türken raus“, wie auch schon erlebt, erst vor wenigen Monaten, auf einem anderen Platz in Wien.

Das also heißt das Kreuz bei diesem Kandidaten ausgeschrieben. Es mag manches oder gar vieles gegen die weiteren Kandidaten und die Kandidatin dieser Wahl vorgebracht werden, aber eines wohl nicht, daß die Kreuze ihrer Wählerinnen und Wähler für sie auf den Stimmzetteln ausgeschrieben als „Trottel, Drecksau, Mißgeburt“ und so weiter und so fort zu lesen sind. Das gehört auch noch zur Selbstprüfung, ehe Sie zur Wahl gehen, ob Sie tatsächlich wollen, daß Ihr Kreuz so zu lesen ist?

NS Es wollte noch die junge Frau und der junge Mann mit dem christlichen Transparent gefragt werden, ob es als Zustimmung für den Kandidaten auf der Bühne zu verstehen ist, als bloße Werbung für ihre Union, aber, das muß eingestanden werden, es waren der mitgehörten Äußerungen zu viele, erschlagen von diesen fehlte der Ansporn dazu, es wollte nichts mehr gehört werden, und wenn es auch eine positive Äußerung gewesen wäre.

Bundespräsidentschaftswahl 2016 in Österreich: „Sie werden sich wundern, was alles gehen wird.“

Ein Kandidat zum Einfahren - Bundespräsidentschaftswahl 2016

Das sagte im Fernsehen ein Kandidat: gestern.

Das war wohl einmal die ehrlichste und einmal tatsächlich ganz ohne Maske vorgebrachte Aussage dieses Kandidaten. Sein und seiner Pgs. ganzes Programm.

Ein Hinweis aber zugleich, den er gar nicht hätte zu machen brauchen. Niemand kann sich je noch wundern, niemand wird sich je noch wundern, wer die Gemein-Schaft kennt, für die er antritt, das höchste Amt im Staat einzufahren, weiß, „was alles geht“, alles zum Rechtguten für diese Partei, nichts aber für die Menschen, schon gar nicht für die, die sie wählen.

Einfahren werden alle, die ihn wählen.

Alles, was geht, zu ihm und für seine Pgs. – hergeben werden sie, die Sie ihn wählen, alles, was Sie haben.

Antifaschismus und Antirassismus in Österreich nur noch ein gewohnheitsmäßig zu lassendes Windchen und nicht mehr?

Identitäre Partei FPÖ mit ihren identitären Buben

Es muß nicht ein weiteres Mal die formale Unterscheidung zwischen einer parlamentarischen identitären Partei, also der FPÖ, und den außerparlamentarischen identitären Gruppen, die sich selbst – wer träumt, träumt irreal – als Bewegung träumen, ausgeführt werden.

Über den gesinnungsgemäßen Rechtklang muß auch kein Wort mehr verloren werden; die identitären Gruppenbuben (es werden mehrheitlich wohl dem Testosteron hilflos ausgelieferte Buben sein und Mädchen wie für solche Parteien und Gruppen kennzeichnend die Minderheit stellen in diesen identitären Gruppen mit ihren Minderheitenprogrammen) sprechen bloß nach, was aus der identitären FPÖ seit … In dieser Hinsicht ist die Frage nach Henne und Ei gelöst. Die Henne ist vor dem Ei, also die identitäre Henne FPÖ legte das identitäre Gruppenei.

Und noch eine gemeinsame Flagge zeigen FPÖ und identitäre Gruppen, die Flagge des sprachlichen Unvermögens. Die Rechtschreibung der FPÖ ist lange schon legendär.

Wie nun zu hören und zu lesen ist, wird die identitäre Gruppe, die eine Theateraufführung uneingeladen und also ungebeten unterbrach, von He.-Chr. Strache aufwärts verteidigt. Das ist für eine identitäre Partei eine Frage der Treue und der Ehrenpflicht, aber auch der Fürsorge gegen ihre Buben. Es ist auch eine Frage der Treue und der Ehrenpflicht, aber auch der Dankbarkeit der Buben gegen ihre Großväter, die FPÖ zu verteidigen. Beispielsweise Martin Sellner, wie in der Collage gelesen werden kann. Sein „Winderstand“ will noch gar nicht als Rechtschreibfehler gewertet werden, in der Aufregung, mit überhitztem Testosteron, da kann ein Tippfehler … Es ist jedoch zu ernst, um sich darüber nur lustig zu machen. Denn. Martin Sellner schreibt: „Antifaschistischer Winderstand“. Unweigerlich fallen bei „Winder“ „Winde“ ein.

Antifaschismus und Antirassismus in Österreich nur noch ein Furz – ein gerade noch pflichtgemäß zu lassender Furz, aber nicht mehr? Zu beunruhigen ist nicht, was solche Großväter mit ihren Buben verbreiten, sondern für sie bereits breit verbreitet wird, nicht aber ohne dabei ein „Wehret den Anfängen“-Windchen für den eigenen Wohlgeruch … Und wie gelesen werden kann, darüber kann sich Martin Sellner recht freuen … Freuen kann das aber besonders jene nicht, für die Antifaschismus und Antirassismus noch nicht zur gewohnheitsmäßigen Bekundung verkommen sind. Ein weiteres Beispiel: es gibt einen hofierten Lobbyisten für Waffen, der nicht nur Interviewpartner eines Präsidenten ist, dem bestimmte Wörter recht …

Und der je erste geworfene Blick auf eine Website einer identitären Gruppe bringt gleich, wie ebenfalls in der Collage zu lesen ist, einen Rechtschreibfehler: „aufwachen lies“ … als Tippfehler kann das nicht großzügig durchgelassen werden. Der Fehler kann aber positiv gewendet werden. Wenn das, was die Buben ihren Großvätern nachschreiben, wach, also aufmerksam, bewußt und kritisch gelesen wird, kann es nur ein Minderheitenprogramm sein, muß es eines bleiben, das die Buben selbst, wenn sie einst mit ihrem Testosteron umzugehen wissen werden, einschlafen lassen werden. Zu hoffen ist es. Und es nie wieder aufwachen lassen, wie ihre Großväter. Denn. Diese Gefahr besteht immer, wenn Männer vom Testosteron endlich befreit, wieder hilflos geworden, nach einem Ersatzstoff verzweifelt …

NS So nebenher konnte auf der Eibubenwebsite noch gelesen werden, sie möchten das „Wählerverhalten beeinflussen“ … Rührend die recht großen Träume der Buben. Jedoch, eines ist festzustellen, wer sich nicht selbst vor jedweder Wahl prüft, ist beeinflußbar, sogar von solchen Buben und Großvätern und Ururgroßvätern. Deshalb hier der Vorschlag einer Selbstprüfung mit ersten Fragen, zu denen Ihnen mit Gewißheit noch viele weitere Fragen von ganz alleine und wie selbstverständlich einfallen werden, und Antworten, die in der Summe, so ist zu hoffen, keine Stimme für Großväter mit ihren Buben …Deshalb hier ein Selbsttest mit ersten Fragen, zu denen Ihnen selbst mit Gewißheit noch viele weitere Fragen einfallen werden, und Antworten, die in der Summe, so ist zu hoffen, keine Stimme für Großväter mit ihren Buben …

NNS Darauf wurde jetzt fast vergessen, was in der Collage auch gelesen werden kann. Was der identitäre Bub Sellner schreibt, gefällt einem Großvater aus Deutschland, der für eine Partei kandidiert, die …

NNNS Es ist eine schaffenslose Bubengeneration. Sie schafft nichts Neues. Die Gesinnung von den Großvätern, die sie schlicht nachplappert. Ihre Aktionen abgeschaut, aber falsch abgeschaut, die Geschichte der Kunstaktionen also vollkommen falsch verstanden, wehr- und hilflos dem Testosteron ausgeliefert, das ihr Ungeheuer zeugt, vor denen sie sich ängstigt …

Ein Kandidat empfängt einen bereits ausgeschiedenen Waffenrassystenkandidaten

Ein Wähler hadert

Ein Kandidat also, der noch im Rennen ist, empfängt im Hofburgtraktwahljahr 2016 einen Kandidaten, der aus dem Rennen ist. Dr. Georg Zakrajsek hat es nicht geschafft, die notwendigen Unterstützungserklärungen zu bekommen, um in diesem Jahr für das Amt der Bundespräsidentin kandidieren zu können. Vielleicht hat er es auch frühzeitig wegen zu erwartender Erfolglosigkeit aufgegeben. Das wurde nicht recherchiert, weil es auch völlig belanglos ist.

Was ein Waffenrassyst ist? Die Antwort darauf finden Sie unter

Schießen ist ein schöner Sport – An wen erinnert Waffenrassyst Zakrajsek bloß so?

zum Nachlesen: in diesem Abschnitt wird es anhand von einigen Beispielen aus dem recht reichen zakrajsekschen Fundus erläutert.

Woran auch immer seine Kandidatur gescheitert ist, es kann als erfreulich angesehen werden, in einer wenig erfreulichen Zeit, daß ein Waffenrassyst nicht die notwendige Unterstützung erhielt.

Und was macht ein gescheiterter Kandidat, ohne Aussicht sich selbst wählen zu können? Er muß sich einen für ihn wählbaren Kandidaten suchen. So schrieb er alle, die kandidieren, an, um von ihnen die Antwort zu bekommen, wen er denn wählen solle.

Er, der Waffenrassyst,  wird nun wohl wissen, wen er wählt, am 24. April 2016. Ein Kandidat, der bis zum kommenden christlichen Sonntag noch hoffen darf, daß die Vorsehung mit ihm noch etwas Rechtes vorhat, vielleicht auch darauf, daß für ihn irgendwo Andreas Hofer Fürbitten spricht, empfängt einen bereits gescheiterten Waffenrassystenkandidaten zum Interview in den Räumlichkeiten nicht seines Hauses irgendwo im Burgenländischen, sondern in den Räumlichkeiten der Republik.

Wenn gelesen wird, wie der gescheiterte und also bereits ausgeschiedene Waffenrassystenkandidat über die anderen Bewerber und die Bewerberin für das höchste Amt im Staat schreibt, darf angenommen werden, für wen der noch im Rennen befindliche Kandidat ein „Schutzherr“ vor allem und wohl ausschließlich sein will und kann, der dabei aber eines nicht verstehen kann und wohl auch gesinnungsgemäß nicht gewillt ist, daß „Schutzherr“ und Demokratie, wie bereits ausgeführt wurde, nicht zueinander … der „Schutzherr“ paßt und gehört nicht zur Demokratie.

Wenn Sie sich als Wähler, wenn Sie sich als Wählerin nicht mit einem gescheiterten Kandidaten identifizieren können, dann wissen Sie bereits, wen Sie wählen können, und vor allem, wen Sie nicht wählen können. Es gibt noch weitere Wählende, die Sie bei einem letzten verantwortungsvollen Eigentest vor der Wahl bei der Beantwortung der Frage unterstützen können, ob Sie mit diesen eine Wahlgemeinschaft bilden wollen:

Mit welchen Wählenden können Sie sich identifizieren?

 Hofer mit Zakrajsek beim Interview

Identifikation der Wähler und Wählerinnen

Wie ist Ihr Selbsttest ausgefallen? So kurz vor der Bundespräsidentenwahl. Wenige Tage vor der Bundespräsidentinnenwahl. Sind die Werte der role models Ihre Werte? Haben Sie deren Vorschläge als zukunftsgestaltende Vorschläge werten können? Sind das Vorschläge, die auch die Ihren sind, die Sie nach bestem Wissen und Gewissen unterschreiben könnten?

Wenn Sie diesen Wahltest noch nicht gemacht haben, aber noch unschlüssig sind, wen Sie am 24. April 2016 wählen sollen, können, wollen, oder doch auch wissen möchten, mit wem Sie sich identifizieren, wenn Sie bereits entschieden haben, einen bestimmten Kandidaten oder eine bestimmte Kandidatin zu wählen, rufen Sie den Wahltest auf zu einer letzten Prüfung Ihrer Entscheidung:

Mit welchen Wählenden können Sie sich identifizieren?

Denn. Es kann für die eigene Stimmabgabe durchaus hilfreich und erhellend sein, in welche Gemeinschaft der Wählenden Sie sich wählen, wenn Sie Ihre Stimme einer bestimmten Kandidatin oder einem bestimmten Kandidaten begeben. Zumal es vielleicht noch nie derart austauschbare gab, mit den Wählerinnen und Wähler hingegen, für die Sie sich entscheiden, müssen Sie länger als eine Amtsperiode … Und vor allem, die Wähler und Wählerinnen entscheiden die Richtung in eine Zukunft mit Zukunft oder in eine ohne Zukunft. Zu welcher Wahlgemeinschaft wollen Sie gehören?

Wahl-Test Bundespräsidentenwahl 2016

Schießen ist ein schöner Sport – An wen erinnert Waffenrassyst Zakrajsek bloß so?

Schießen ist ein schöner Sport - An wen erinnert Zakrajsek bloßBeim Verlassen der comfort station einer wegen Erbschaften aufgesuchten Kammer fiel gegen Mittag des 18. April 2016 eine Zeitung auf dem Boden auf, die darüber informiert, daß am Abend desselben Tages eine Reportage über das Aufrüsten in Österreich zu sehen sein wird, in der auch, so die Ankündigung, Dr. Georg Zakrajsek vorkommt.

Das erleichtert die Abendgestaltung ungemein. Wie sich Georg Zakrajsek, ein Waffenlobbyist und Rassist, oder kurz und bündig zusammengefaßt: ein Waffenrassyst, dazu äußern wird, muß nicht gesehen und noch einmal gehört werden.

Ihn als Waffenrassysten zu bezeichnen, wird er möglicherweise sogar als Auszeichnung empfinden. Immerhin unternimmt er alles, um dieser Bezeichnung gerecht zu werden, und das nicht vor ewiger Zeit, sondern beispielsweise am 16. April 2016:

„‚Grüß Gott!‘ darf man ja bald nicht mehr sagen. In manchen Schulen wird das gar nicht gerne gehört, weil man ja damit die Mohammedaner (und die gibt es ja zu Hauf) beleidigen könnte. ‚Allahu akbar!‘ wäre da schon besser, vor allem dann, wenn man sich gleichzeitig in die Luft sprengt oder jemanden den Schädel abschneidet.

Frau Zana Ramadani eine Frauenrechtlerin und daher keine Mohammedanerin, Dr. Aydin, ein syrischer Bischof, der Bundesrat Mag. Zelina vom Team Stronach und schließlich Mag. Zeitz, Islamexperte, haben sich mit dem Problem beschäftigt.“

„Oder jemanden den Schädel abschneidet“ … Das erinnert an einen weiteren Mann, der auch so etwas Ähnliches sagte, nicht so lange her, will es scheinen, in diesem Jahr. An wen erinnert Waffenrassyst Zakrajsek bloß so?

An wen erinnert Waffenrassist Zakrajsek bloß so

Oder am 11. März 2016:

„Rund um das Spektakel wurde aber beredte Klage darüber geführt, daß bei der Oscar-Geschichte die Neger nicht wirklich dabei gewesen seien. Wahrscheinlich haben halt weniger Dunkle mitgespielt und da die meisten Hollywood-Filme für ein entsprechendes Publikum gedreht sind, wundert mich das nicht besonders.

Eine Neger-Quote also? Wäre das eine Lösung? Wie ist denn das im Sport? Eine Weißen-Quote im Marathon-Lauf? Oder bei den hundert Metern, wo immer nur die Schwarzen gewinnen?

Aber vielleicht erleben wir nächstes Jahr den Oscar für die beste lesbische Negerin? Oder den besten schwulen schwarzen Liliputaner?“

Georg Zakrajsek - An wen erinnert er bloß

Für Waffenrassyst Zakrajsek ist der Schießsport, schreibt er, ein schöner, ehrwürdiger Sport … An Andreas Khol erinnert der Waffenrassyst, der alle, die sich nun der Wahl am 24. April 2016 stellen, angeschrieben hat, nicht. Und Klage darüber führt, am 18. April 2016, daß nicht alle die von ihm erwartete, weil von ihm ganz und gar vorgelebte Höflichkeit aufbringen:

„Wer diese primitivsten Regeln der Höflichkeit außer acht läßt, der disqualifiziert sich. Politisch, menschlich und kulturell.“

An wen erinnert Zakrajsek bloß so? Vilimsky ist es nicht. Mit dem tritt Waffenrassyst Zakrajsek auf. Es wäre doch noch in Erinnerung, wenn Vilimsky das gesagt hätte: Schießen ist ein schöner Sport … Beider Pressekonferenz ist noch nicht so lange her – Dezember 2015.

An wen erinnert der Waffenrassyst bloß so? Nicht bloß so. Vielleicht doch nur so. Es wird kein sehr wichtiger Mensch sein, wenn er nicht und nicht …

Zakrajsek Georg - An wen erinnert er bloß so

Wer schreibt für Norbert Hofer die Reden, wer ist sein Vorbild?

Das ist vielleicht auch eine Frage, für die ein wenig Zeit verschwendet werden möchte. Ist es Georg Immanuel Nagel? Das scheint nicht so abwegig zu sein. Denn. Er könnte durchaus der rhetorische Lehrmeister, zumindest das rhetorische Vorbild von Norbert Hofer sein, wie es ein Satzbeispiel …

Georg Immanuel Nagel: „Wir werden uns nicht aufhalten lassen.“

Norbert Hofer: „Nichts und niemand kann uns aufhalten.“

Aber wer weiß, vielleicht schreibt bereits Georg Immanuel Nagel für Norbert Hofer die Reden, die ihre Brillanz erst so recht im Bierhallendunst entfalten. Inhaltlich ist kein Unterschied zu erkennen, ein Unterschied gerade einmal in der Formulierung. Vom Atmosphärischen her: Nagel etwas zurückhaltender, wie eben Schöngeister so sind, freundlich, scheu. Hofer hingegen ganz Tatmensch, jedes Wort von „Nichts und niemand kann uns aufhalten.“ ein Trommelschlag, oder jedes Wort abgehackt betont: kein freundliches Gebell. Aber wer die Beiträge von Georg Immanuel Nagel in der von NR Wendelin Mölzer geführten ZZ kennt, weiß längst schon, was für ein kreativer Kopf dieser Nagel ist, einer der sich nicht wiederholt, aufgeschlossen für das recht Neue …

Georg Immanuel Nagel als möglicher nächster Redenschreiber des österreichischen Bundespräsidenten? Was für eine Vorstellung, aber keine abwegige … Nagel ein Kandidat? Für das Übersiedeln in die Hofburg? Darüber hinaus, was für eine rechte Zusammenarbeit unabdinglich ist, verbindet das Band der Pegida das hoferische und das nagelsche …

Aber Norbert Hofer ist ein Mann der Vielfalt, und hat wohl mehr als ein Vorbild. Von einem hoferischen role model aber kann bereits mit Sicherheit gesagt werden, dieses ist kein Kandidat dafür, mit ihm, Hofer, in die Hofburg mit übersiedeln zu können, also physisch …

Hofer Norbert - Nichts und niemand wird uns aufhalten

FPÖ unzensuriert als identitäre Sprachrohrpartei: „Friedlich“ ist, wenn 40 hintreten, „Anschlag“ aber, wenn einer …

Es muß zum bemühten Verteidigungs- und angestrengten Entlastungskommentar der Website der identären Partei eigentlich nichts geschrieben werden. Der Sprachrohrkommentar für deren fünfte Kolonne macht von selbst alles deutlich, was deutlich gemacht werden kann.

Hinzuweisen ist bloß lediglich auf das von FPÖ unzensuriert verbreitete Video. Wie Sie in der Collage sehen können, kann klar und deutlich das Geschriebene gelesen werden, die Bilder aber, die etwas beweisen sollen, sind unscharf, undeutlich, unerkennbar, was tatsächlich abgelaufen ist. Sogar das ist nebensächlich. Aber nehmen Sie die identitäre Kolonne beim Wort, wie es in ihrem Video als ihr Aufruf deutlich zu lesen ist: „Macht Euch selbst ein Bild.“

Identitäre Kolonne - Einer ist ein Anschlag - vierzig sind eine friedliche Aktion

Allein dieses von der Website der identitären Partei, die darauf hofft, daß ihr Kandidat zum Bundespräsidenten gewählt wird, die darauf hofft, bald schon in diesem Land mit dem Schüler dieses Kandidaten den Bundeskanzler stellen zu können, verbreitete Video reicht aus, um zu wissen, wer hier und zu welchem Zweck und zu wessen Vorteil an die Macht drängt – zum Wohle der Menschen, die sie wählen?

Es könnte hier noch über die gesetzliche Seite geschrieben werden, was es rechtlich heißt, eine Veranstaltung zu stören, zu unterbrechen. Aber es ist offensichtlich, wie dieser Sprachrohrkommentar es offenlegt, es gibt hier ganz und gar kein Unrechtsbewußtsein, es gibt darüber hinaus aber auch ganz und gar keine Achtung und keinen Respekt vor den Werten, die gerade von identitärer Seite bei jeder Gelegenheit vorgetragen werden, und es darf vermutet werden, die Werte werden identitärer Seite nicht vorgetragen, sondern bei jeder Gelegenheit nur ausgespuckt, um sie loszuwerden, ja nicht nach diesen leben zu müssen. In diesem konkreten Fall geht es um den Wert der Höflichkeit, der Höflichkeit, des Anstands, der Achtung, eine Veranstaltung nicht zu stören, eine Aufführung nicht für die eigene Propaganda ungefragt und uneingeladen zu mißbrauchen.

Damit Sie sich Ihr eigenes Bild machen können, kann noch etwas hinzugefügt werden. Wenn eine einzelne Person mit einer Spraydose auf einen Werbestand der identitären Partei zuläuft, berichtet am 14. April 2016 klagend und unzensuriert das identitäre Sprachrohr, dann ist es ein „Anschlag“. Wenn am 14. April 2016 vierzig Personen auf eine Bühne hintreten, dann ist es eine „friedliche Protestaktion“.

So also wird von identitärer Seite Wirklichkeit wahrgenommen, die darauf hofft, bald schon verantwortungsvolle Schlüsselpositionen in diesem Land Österreich …

Wahltest – Mit welchen Wählenden können Sie sich identifizieren?

role models Wähler und Wählerinnen

Es hat schon Tradition, vor Wahlen stets Tests anzubieten, mit denen Sie abfragen können, welche zur Wahl sich stellende Partei, welche Kandidatin entspricht am meisten Ihrem Weltbild, Ihren Erwartungen, Ihren Hoffnungen, mit wem stimmen Sie am meisten überein. Es sind also Tests, die Ihnen als Hilfe für Ihre Stimmentscheidung angeboten werden, sollten Sie noch unschlüssig sein, welchen Kandidaten Sie wählen können und welche nicht.

Aber haben Sie sich schon einmal gefragt, verbindet Sie etwas mit den Wählenden einer bestimmten Partei, einer bestimmten Kandidatin? Können Sie sich mit dem, was Wählende eines bestimmten Kandidaten von diesem erwarten, erhoffen, dessen Weltbild sie teilen, identifizieren?

Es würde zu lange geraten, hier einen Test für die fünf Kandidaten und die eine Kandidatin, die am 24. April 2016 entweder zum Bundespräsidenten oder zur Bundespräsidentin gewählt werden können, anzubieten. Deshalb sollen für diesen Test nur die Wählenden eines Kandidaten nach dem Zufallsprinzip ausgewählt werden.

Können Sie sich mit den Wählenden des Norbert Hofer identifizieren?

Werden Sie sich, wenn Sie Norbert Hofer wählen würden, wohlfühlen, Teil der Gemeinschaft der Wählenden von Norbert Hofer zu sein?

Sind die Erwartungen der Wählenden des Norbert Hofer Ihre Erwartungen? Können Sie den Vorschlägen der Wählenden des Norbert Hofer etwas abgewinnen, diese ebenfalls als Lösungen qualifizieren, als gedeihliche Gestaltung von Gegenwart und Zukunft?

Es werden Ihnen bestimmt noch selbst weitere Fragen in bezug auf die Wählenden von Norbert Hofer einfallen. Deshalb sollen auch keine weiteren gestellt werden.

Festgehalten aber soll noch werden: Jedwede Kandidatin hat die Wählenden, die sie anzieht. Jedweder Kandidat verdient die Wählenden, die er mit seiner Gesinnung, mit seinen Versprechungen bedient.

Nun werden Sie sich fragen, wer sind die Wählenden von Norbert Hofer.

Es gibt role models der Wählenden von Norbert Hofer. Sie werben recht massiv für Norbert Hofer, und es ist nicht falsch anzunehmen, wenn sie für ihn werben, sind sie auch seine Wähler und Wählerinnen.

An erster Stelle ist wohl dieser Wähler  zu nennen: Portrait eines liebenden Wählers mit aufrichtigem Charakter … Und es gibt weitere Werbende des Norbert Hofer, die es Ihnen leicht machen werden, am 24. April 2016 Ihre Wahl zu treffen, etwa Patriotismus … Es könnten noch weitere aus der Schreibstaffel, die der identitären Partei ehrenreichtreu

Wenn Sie sich mit der Zivilisation der role models der Wählenden von Norbert Hofer identifizieren können, dann werden Sie am 24. April 2016 wohl „im Geiste Hofers“

NS Wie weit sich der Kandidat mit seinen ihn bewerbenden role models von Wählenden identifiziert, kann nicht beantwortet werden, aber festgestellt werden kann, er zeigt eine von ihm sonst nicht gekannte Großzügigkeit. Denn ein Wort von ihm ist bis heute noch nicht gehört worden, er lege keinen Wert darauf, von Menschen gewählt zu werden, er sei kein Kandidat für Menschen, die …