Der letzte Systemgünstler: Norbert Hofer

Wenn Norbert Hofer einen „Charakter“ hätte, würde er zurücktreten, oder wenigstens bis zur Wiederholung der Stichwahl karenzieren lassen. Denn. Auch wenn er bloß der Dritte von Rechts des Kollegiums ist, das nun die Agenden des Bundespräsidenten, der Bundespräsidentin übernimmt, ist das kein sauberes Auftreten eines Kandidaten einer Bundespräsidentschaftswahl. Ein Herausschinden eines unlauteren Vorteils, bereits so sich geben zu können, als wäre er Bundespräsident. Es darf an die Plakate erinnert werden vor der letzten Bundespräsidentschaftswahl, mit denen bereits der Eindruck erweckt werden wollte, er sei bereits der Bundespräsident.

Gesinnungs- und charaktergemäß gibt Norbert Hofer treu und herzig bekannt, weshalb er sich nicht karenzieren lassen wolle, weil er, und setzt dabei schon auf diesen Bonus, dadurch Erfahrungen … Tatsächlich aber ist es bloß schamlose Übervorteilung des ersten Kandidaten, der im Gegensatz zu ihm, bereits tatsächlich zum Bundespräsidenten gewählt wurde.

Ist das nicht auch lustig? Gerade seine Partei wettert ununterbrochen gegen das „System“. Und was ist Norbert Hofer? Der letzte Systemgünstler aus diesem seit Jahrzehnten von der Systempartei FPÖ getragenen System, das niemand mehr haben will, außer eben die Systempartei Hofer-FPÖ – Der Unwille zur Veränderung in Österreich …

Wie seinem „Charakter“ gemäß und dem von seiner Partei stets angeprangerten System ganz systemkonform Norbert Hofer sich allein seit dem 22. Mai 2016 verhalten hat, erzählt auch der Umstand, daß er sich der Wahlanfechtung als Privatkläger angeschlossen hat, er sogar selbst eine Wahlanfechtung einbrachte, obgleich er wissen müßte, daß er als Kandidat gesetzlich dazu gar nicht befugt ist. Er wird das schon wissen, als dritter Präsident von Rechts sollte er es jedenfalls wissen, und er wird es wissen, aber für derartige „Charaktere“ zählt das Gesetz bloß dann, wenn es für sie zählt.

Österreichische Verfassung wird von Norbert Hofer, Ehrenritter des St. Georgs-Ordens, selektiv geachtet

Das Schlechte aber zetteln Burschenschafter

Bundespräsidentschaftswahl 2016 in Österreich: „Sie werden sich wundern, was alles gehen wird.“

Es gehört wohl auch zu diesem „Charakter“ in dieser seiner als Gesinnungsmeister geführten Partei , nichts zu unternehmen, wenn andere auf die schamloseste Art und übelste Weise diffamiert werden, wie zum Beispiel aktuell der bereits gewählte und bis gestern designierte Bundespräsident …

Wie kann es dazu kommen, daß bei diesem identitären Personal je „Charakter“ einfallen kann? Weil: Es fordert die identitäre Tradition geradezu heraus, daß bei Funktionärinnen und Mandatarn dieser Partei sofort „Charakter“ einfällt, zum einen, weil sie selbst stets so auf „Charakter“ pochen, zum anderen, sie stets vorführen, was für einen „Charakter“ sie haben. Es darf nur an den Mann erinnert werden, dessen Weitergänger nun Norbert Hofer ist: Dr. Martin Graf – „Wenn er einen Charakter hätte, dann würde er sagen, gut, ich trete zurück“

Aber noch dringlicher ist die Frage zu stellen, wie ist der „Charakter“ jener Menschen beschaffen, die derartige Parteien wählen und dabei wohl auch recht stark auf „Charakter“ pochen?

„Ich wähle Norbert Hofer, weil …“

Können Sie, Norbert Hofer, wenn es um Mordaufrufe geht, auch handeln oder nicht einmal reden?

Das  Einzige, was bei solchen Kandidaten und Kandidatinnen nach Internationalität riecht, ist die internationale Geruchsverbreitung dieses „Charakters“. Wie gerade die Volksabstimmung in Großbritannien wieder einmal eindrücklich und als höchste Warnung bestätigte. Und einer dieser „Charaktere“ besitzt in der identitären Parlamentspartei in Österreich höchstes Ansehen.

Norbert Hofer - Das Internationale ist der Charakter

 

Peter_ und Harald Vilimsky auf FPÖ unzensuriert zu Brexit und Wahlanfechtung

Peter_ und Harald Vilimsky auf FPÖ unzensuriert zu Breixt und Wahlanfechtung

Es ist gut zu verstehen, daß die Diffamierung des gewählten und designierten Bundespräsidenten bis heute, 1. Juli 2016, nicht gelöscht wurde. Immerhin gibt es diese auch schon in englischer Übersetzung.

Es ist gut zu verstehen, daß Harald Vilimsky auf FPÖ unzensuriert einen Kommentar schreibt, zum Brexit … Es gibt wohl keinen rechteren Platz für die Kommentare von ihm als eben FPÖ unzensuriert, wie es keinen rechteren Platz für die Kommentare von Peter_ gibt, der auch gleich zu Vilimsky einen Kommentar abgibt, gesinnungsgemäß nicht zur Sache … Deshalb ist wohl Harald Vilimsky der EU-Abgeordnete, weil er seinen Kommentar doch, wie es scheinen mag, zur Sache schreiben kann.

Ob Harald Vilimsky heute schon nachgesehen hat, ob es auf Gates of Vienna bereits eine englische Übersetzung von seinem Kommentar gibt?

Auf FPÖ unzensuriert schamloseste und übelste Diffamierung des gewählten Bundespräsidenten

Was haben Brandstetter und Strache gemein? Strenge Augen für Facebook.

Gates of Vienna: „Concentration Camp Austria“

Brexit: Patriotisches Gaunerinnentum

Euxit – Don’t be a Cameron

Öxit: Verantwortungslosigkeit hat einen Namen: Wolfgang N. Fellner-Hofer

 

Ingeborg-Bachmann-Preis: Auf das Facebook gekommen.

Auf den Hund gekommen, hieß es bisher so schön.

Vielleicht wird in Zukunft gesagt werden: Auf das Facebook gekommen. Die Langversion: Der Ingeborg-Bachmann-Preis ist auf das Facebook gekommen, weil die Jury des Ingeborg-Bachmannes-Preises der Sargnagel des Ingeborg-Bachmann-Preises …

Jury, zu großes Wort. Vielleicht: Die Klums und die Bohlens des Ingeborg-Bachmann-Preises. Es ist ungerecht gegen Frau Klum und Herrn Bohlen. Denn diese beherrschen wohl ihr Metier und kennen auch ihr Milieu. Damit bereits mitten in der Diskussion nach der Lesung von Stefanie Sargnagel. Von „Milieuschilderung“ ist anerkennend die Rede. Nun, wer etwa die Sendungen von Frau Spira kennt, muß wohl glauben, Milieuschilderungen gehört zu haben. In einem Milieu ab und an als Touristin vorbeizukommen, macht noch keine Milieuschilderung …

Damit es richtig verstanden wird. Es geht hier in keiner Weise um den Text von Frau Sargnagel. Ihr Text wird ganz und gar ernstgenommen. Sie sagt in ihrem Text von ihrem Text ihrer Nacherzählung ihrer erlebten Tage, so in etwa: den Dreck nicht mehr lesen müssen. Das ist eine Anweisung, die eingehalten werden kann.

Die Klums und Bohlens aber hätten diese Anweisung für sich, wenn sie schon beim Vorgeben des Interpretierens sind, auslegen können: es ist nicht zu besprechen.

Eine Jury hätte gesagt, vielen Dank. Und hätte ohne Diskussion ersucht, der nächste Autor oder die nächste Schriftstellerin möge mit dem Lesen beginnen. Für sich aber hätte die Jury gedacht, es gibt doch schon recht viele kompetente Lebensberater, Supervisorinnen mit einem großen Herzen und äußerst günstigen Stundensätzen. Und eine Jury hätte an die vielen Milieuschilderungen gedacht, die es in der Literatur gibt, sie hätten vielleicht an die Gasteiner gedacht aus „Später Ruhm“, wie eine solche Figur beschrieben werden kann. Eine Jury wäre nicht auf die Idee gekommen, anhand dieses Textes Hochkultur versus … Eine Jury hätte es nicht erfrischend gefunden, anhand dieses Textes die Frage nach der Literatur zu stellen, es erfrischend zu finden, daß dieser Text nicht Literatur sein will. Aber für die Klums und Bohlens muß auch dieser Text Literatur sein, weil sie in einer, wie es so schön heißt, Literatursendung sitzen. Lohnarbeit ist entlarvend.

Eine Jury hätte für sich vielleicht an Joseph Roth gedacht, der auch Milieus beschrieb, aber nicht als Literatur, so unglaublich das klingen mag in der jetzigen Zeit, die auf das Facebook gekommen ist, sondern als Artikel, als Artikel für eine Tageszeitung. Es gibt bereits Artikel in Tageszeitungen über die Lesung von Stefanie Sargnagel. Irgendwer schreibt, ihr Text erzähle von „Ausgestoßenen“. Wie Joseph Roth über „Ausgestoßene“ schrieb, ohne dabei an Literatur zu denken, in einer Auftragsarbeit für eine Tageszeitung soll ein Beispiel dienen:

„Sie hatten alles, Augen, Nase und Ohren, Beine und Arme, und nur der Verstand war ihnen ausgeronnen, und sie wußten nicht, wohin und wozu sie hier geführt wurden, sie sahen aus, wie Brüder, sie erlebten alle dasselbe große vernichtende Nichts, wie gelbe Nullen waren ihre Gesichter, und alle Münder standen halbgeöffnet in reglosem Lächeln. So belächelten sie blöde den Toten und die Welt, die Straße, die Häuser, die zusehenden Menschen.“

Joseph Roth lebte nicht in diesem Milieu, er war auf Reisen, sozusagen als Tourist in der Ukraine unterwegs, um für eine Tageszeitung Artikel … Auf das Facebook gekommen.

Die Klums und Bohlens kamen auch auf „Widerstand“ zu sprechen, dieser Text hätte „Widerstandspotentiale“ … Eine Jury hätte für sich gedacht, bei elf Seiten Autobiographie muß die Eigenlebensschreiberin in ihrer Gesamtheit gesehen werden. Und widerspricht nicht bereits ihr Pseudonym vollständig dem lobenden Wort vom „Widerstand“? Einen nach Widerstand schreienden Namen zu tauschen, also statt beim Namen Sprengnagel zu bleiben, Sargnagel als Pseudonym zu wählen.

Sprengnagel: ein Pseudonym. Sprengnagel: ein Widerstandsprogramm.

Die Entscheidung für Sargnagel als Namen macht alles kenntlich: Pseudo.

Wie aus neoliberalen Kaugummiautomaten Sticker „Atomkraftwerke, nein danke!“ gezogen werden können, sind wahrscheinlich auch Sargnägel als schniekes Beiwerk zum Dekorieren der Wohnung zu erwerben, um zu demonstrieren, seht, wie anders, aber keine Furcht, ein Sargnagel sprengt die Gesellschaft nicht, er läßt sie rasten, er kann als Anstecknadel getragen werden, als Zeichen des Willens, in der Ruhe der Normalität der Gesellschaft zum bequemen Liegen zu kommen, aber mit einer Attitüde, ohne die geht es nicht, jetzt, im einundzwanzigsten Jahrhundert …

Es ist menschgemäß rührend, wenn Klums und Bohlens Widerstand einfordern, während sie brav ihre Lohnarbeit verrichten. Eine aus diesem Kreis allerdings saß hart zu Gericht über diesen Text. Sie meinte, dieser hielte ein zweites Lesen nicht aus. Aber sie hätte nur sagen müssen, dieser gäbe für eine Besprechung nichts her. Nur diesen einen Satz und dann ostentatives Schweigen. Dann hätte geschrieben werden können, die Klums und die Bohlens und eine Jurorin …

Einem für die „Zur Zeit“ Tätigen kann ein Wunsch nicht erfüllt werden

Es hat ein Mann, der „begeistert tätig“ ist für die von NR Mölzer geführte ZZ, in einer E-Mail bedauert, daß hier keine Beschäftigung mehr mit „Zur Zeit“ stattfindet, sondern nun „schwerpunktmäßig“ mit FPÖ unzensuriert. Und er äußert den Wunsch, daß das sich wieder ändere.

Dieser sein Wunsch kann je nicht mehr erfüllt werden.

Weil es ein wirklich gar freundliches Schreiben ist, mit dem er sich auch für das „schöne Photo“ bedankt, das anläßlich eines Rundganges um den Albertinaplatz gemacht wurde, soll einmal noch, für ihn allein, dieses Magazin ein eigenes Kapitel noch bekommen.

So verdient dieser Mann, der nicht nur alles Gute wünscht, sondern dem auch die Person, an die er seine E-Mail schrieb, „immer in den Sinn kommt“, wenn er an ihrem Wohnhaus vorüberfährt, eine seinem Wunsch entsprechende Antwort.

Es wurden, um seinen Wunsch doch irgendwie einmal noch erfüllen zu können, die Inhaltsverzeichnisse der letzten acht Ausgaben aufgeschlagen. Und die Überschriften haben bereits bestätigt, und der für die ZZ nach wie begeistert tätige Mann möge es verzeihen, es kann keine Wunscherfüllung geben, also schwerpunktmäßig der ZZ erneut sich zuzuwenden.

Bereits die Inhaltsangaben der letzten acht Ausgaben versprechen nichts Neues. Was je zu der von NR Mölzer geführten ZZ hier geschrieben wurde, reicht bei weitem aus, um zu wissen, was von diesem Magazin zu halten ist. Was je zur ZZ hier geschrieben wurde, kann genommen werden als Beschreibung jeder noch hinkünftigen Ausgabe der ZZ.

Es wären nackte Wiederholungen, weil dieses Magazin inhaltlich bloße Wiederholung ist, und das Wochenaktuelle in diesem Magazin kann je nicht darüber täuschen, es inhaltsmäßig mit bloßen Wiederholungen zu tun zu haben, soher ein jedwedes Schreiben darüber auch nur Wiederholungen wäre.

Inzwischen ist beispielsweise wohl zur Genüge klar, wie der Schrifttumskanon der identitären Parlamentspartei beschaffen ist. Wozu noch darüber schreiben, wen Morgengrauen zur Wiederlesung noch je empfehlen wird?

aristocracy march for the familyUnd auch von dem freundlichen Mann selbst sind keine anderen Beiträge mehr zu erwarten als jene, über die bereits geschrieben wurde. Das macht er auch mit seiner E-Mail mehr als deutlich. Er erklärt sich, weshalb er am Rundgang teilnahm. Er sei nur „zufällig“ bei der Albertina vorbeigekommen, aber die „guten Argumente und die freundlichen Menschen hätten ihn schließlich dazu „bewogen, mitzumarschieren“. Und das war nicht irgendwann, sondern im Juni 2016. Und an diesem Samstag sprach ein Mann mit dem Würstelstand im Hintergrund, der auch für, ob begeistert oder nicht, jedenfalls nicht zufällig dort war, Mölzers ZZ … Und was er sprach, ist, was er schreibt. Soll das je noch gelesen werden wollen? Nein. Soll darüber je einmal noch geschrieben werden? Noch ein Nein, ein noch viel bestimmteres Nein.

NS Es will des freundlichen Mannes Ansinnen für seine Wunschmitteilung gar nicht groß interpretiert werden, darüber nachgedacht werden. Auf die Schnelle kann vermutet werden, auch Kritik trägt zur Verbreitung bei. Und das bestätigt auch noch einmal, weshalb mit der mölzerischen ZZ der identitären Parlamentspartei keine Beschäftigung mehr stattfindet. Es graut vor dem Gedanken, möglicherweise sogar durch Kritik beizutragen am „Wiederbeleben des Fasch…“. Zumal gewußt wird, es sind ganz andere Handlungen notwendig, um das zu verhindern, also nicht die Beschäftigung mit identitären Parteien, sondern mit sozialen, ökonomischen, gesellschaftspolitischen Fragen. Die sozialen Verwerfungen haben im Mittelpunkt zu stehen, und nicht derartige Parteien ohne Lösungen und ohne Leistungen für das Allgemeinwohl. Die Antworten darauf können nur ohne derartige Parteien gefunden werden. Und das bestätigt noch einmal, weshalb der Wunsch nicht erfüllt werden kann, weshalb schon lange keine Beschäftigung mehr mit der ZZ stattfindet. In dieser stehen keine Antworten, die für eine positive Entwicklung der Gesellschaft brauchbar wären. Die „Zur Zeit“ und ihre Partei aber sind eine einzige Frage: weshalb können viel zu viele Menschen dem Glauben verfallen und in Wahlen sich bekreuzigen, eine derartige Partei mit einem derartigen Magazin könne je eine Antwort geben, die für sie eine positive wäre?

wendelin mölzer - zur zeit - seit hofer bloße wiederholungen

Was haben Brandstetter und Strache gemein? Strenge Augen für Facebook.

Nur Augen für Facebook

Es geht dabei, wie kann es anders sein, um sogenannte Hasspostings, und in bezug auf diese teilen Wolfgang Brandstetter und He.-Chr. Strache die Ansicht, das kann nicht geduldet werden, also auf der Plattform des ausländischen Konzerns Facebook.

Und was teilen Wolfgang Brandstetter und He.-Chr. Strache noch? Das Nichtstun, wenn es um sogenannte Hasspostings auf FPÖ unzensuriert … ach, das sind ja keine sogenannten Hasspostings, das sind ja, wie FPÖ unzensuriert selbst schreibt, „Kommentare“.

Und bei „Kommentaren“ muß weder ein Minister noch ein Obmann etwas tun. Es sind ja „Kommentare“ von höchster Güte. Von solch einer Qualität, daß es überrascht, weshalb Wolfgang Brandstetter dem Konzern Facebook nicht schon längst vorgeschlagen hat, FPÖ unzensuriert zum Vorbilde zu nehmen – so muß eine Plattform im Internet gestaltet und geführt werden. Und dann hätte auch Facebook wohl vor dem Minister Ruhe …

Facebook müßte halt nur ein österreichischer, ein inländischer Konzern werden, dann hätte der Minister eine Sorge weniger, und Facebook müßte dann nur noch für Eigentumsverhältnisse sorgen, die garantieren, daß zum einen ein staatlich hoch ausgezeichneter Betrieb und eine Partei, die für des Ministers Partei eine optionale Regierungspartnerin ist …

Um es verständlicher zu machen, wie dann auch des Ministers Welt in Ordnung wäre, das aktuellste Beispiel hochwertigster „Kommentare“, die mit Recht einen Obmann nicht tätig werden lassen, die mit Recht einen Minister seine Augen ganz auf Facebook …

Und schließlich, was Norbert Hofer von Wählern sagt, diese haben immer recht, kann auch von Leserinnen gesagt werden, daß sie immer recht haben, und so haben die hochwertigen Kommentare seit deren Veröffentlichung weitere Zustimmung erfahren, wie ein Vergleich zeigt, und darauf darf und kann FPÖ unzensuriert recht stolz sein:

Auf FPÖ unzensuriert schamloseste und übelste Diffamierung des gewählten Bundespräsidenten

Und was für eine Ehre muß das für FPÖ unzensuriert sein, kaum veröffentlicht und schon übersetzt:

Gates of Vienna: „Concentration Camp Austria“

Brandstetter und Strache - nur Augen für Facebook

 

Gates of Vienna: „Concentration Camp Austria“

Gates of Vienna - Christian Zeitz - Andreas UnterbergerEs wurde schon ausführlich über die infamste Art der Verunglimpfung von dem gewählten Bundespräsidenten

Auf FPÖ unzensuriert schamloseste und übelste Diffamierung des designierten Bundespräsidenten

Alexander van der Bellen berichtet. Und auch darüber, daß keine Mühe gescheut wird, dies weltweit zu verbreiten zu versuchen, durch eine englische Übersetzung.

Die englische Verbreitung findet über „Gates of Vienna“ statt. Um was für eine Website es sich dabei handelt: erste Information hierzu im Screenprint. Wie gelesen werden kann, wird hier auf ebenso infame Weise das ganze Land Österreich als „Konzentrationslager“ diffamiert.

Christian Zeitz - Gates of Vienna -Der Verbreiter in deutscher und englischer Sprache nennt sich Baron … und wo ein Baron ist, ist es nicht weit zu einem Vertreter des Aristocracy-Marsches für die Familie, wie gelesen werden kann, zu Mag. Christian Zeitz … Bei diesem Marsch um den Albertinaplatz ging auch ein Graf voran, wie nachgelesen werden kann: „Hauch von Gott – Mittelalter. Und das muß unser Maßstab sein.“

Und wo es u.v.a.m. um den „Morgenthau-Plan“ geht, ist es nicht weit zu einem Mann, der einmal Chefredakteur in Österreich war: von sogenannten Qualitätszeitungen … Und gesinnungsgemäß nicht weit zu FPÖ unzensuriert …

Das bloß zur Ergänzung, wie schamlos, skrupellos verunglimpft wird von …

For Gates of Vienna is Austria a concentration camp

 

Auf FPÖ unzensuriert schamloseste und übelste Diffamierung des gewählten Bundespräsidenten

Schwerste Diffamierung von Alexander van der Bellen auf FPÖ unzensuriert

Auf welche schamloseste Weise und übelste Art der gewählte und somit designierte Bundespräsident des Landes Österreich auf FPÖ unzensuriert in einem Kommentar denunziert wird, sogar unter Beifügung eines dafür eigens hergestellten Schreibens an das Bezirksgericht Innere Stadt, will nicht ausgeführt werden, es ist derart …

In dem obigen Screenprint ist dazu alles festgehalten.

Es ist Peter_, wieder einmal Peter_, der staatsanwaltschaftlich bekannte Peter_, Peter_, der beweist, wie rasch FPÖ unzensuriert Kommentare löscht, Peter_, der beweist, wie rasch FPÖ unzensuriert Nutzer und Nutzerinnen sperrt, die auffällig … wie am 23. Juni 2016 wieder einmal zu belegen war: FPÖ unzensuriert „toleriert“ …

Peter_ ist jener Mensch, zu Erinnerung, dessen Herz heftigst Norbert Hofer zuschlägt …

Was an diesem Kommentar der Diffamierung vom 27. Juni 2016 wieder auffällt, und das kann zitiert werden, ist, Peter_ schreibt wieder in der dritten Person Mehrzahl: „In einem Schreiben an alle österreichischen Parlamentsklubs, das uns als Kopie vorliegt, wurde bekannt, dass beim zuständigen Bezirksgericht in Wien am 24. März 2016 …“ Wen meint er mit „uns“? „Wir“ verwendete er auch schon, als er schrieb, was im ORF … wie nachgelesen werden kann: FPÖ unzensuriert: „… nach der freiheitlichen Reform des ORF werden wir …“

Peter_ schreibt 24. März 2016, die von ihm oder ihr beigefügte Kopie ist mit 24. Juni 2016 datiert …Es muß nicht groß nachgeforscht werden, um festzustellen, daß es sich hierbei um ein zum recht reinen Zweck der Denunzierung eigens hergestelltes Schreiben handelt … (Nebenbei nur: Das Anführen beider Geschlechter ist nicht dem Gendern geschuldet, aber, wie bereits ausgeführt, läßt Peter durch den Unterstrich selbst offen, welches Geschlecht … wie Peter_ von Norbert Hofer schwärmt, könnte sogar gemeint werden, Peter sei ein blutjunges Mädchen, von denen die Legende geht, nur diese könnten derart ihr Blut in Wallung für einen Mann bringen, ach, das arme Peterlein, wie wird es enttäuscht werden: Selbstprüfung für Wähler und Wählerinnen …)

Wie in dem nächsten Screeprint gelesen werden kann, wird das Übelste und Schamloseste bereits in englischer Übersetzung weiterverbreitet. Es wird geschrieben, auf Unzensuriert und PI erschienen, also kein Wort verliert Baron Bodissey über Peter_ …

Baron Bodissey - Gates FPÖ Unzensuriert Vienna

Auf Unzensuriert erschienen. Auf Unzensuriert und PI, schreibt also dieser Autor am 28. Juni 2016 … Und wenn dieses Tor ein wenig aufgestoßen wird, sind gleich Autoren zu finden, die in dieser identitären Parlamentspartei Ansehen genießen, wie Michael Mann…

Wie gut, daß es in Österreich jetzt einen Justizminister gibt, der seine Augen weit offen hat, wenn es um „Hasspostings“ auf der Plattform eines ausländischen Konzerns …

Eva Dietz - Das Ansehen der Blauen nicht zu beschädigen - Wernher von Braun„Hasspostings“ sind zwar eine üble Sache, aber wirklich übel wird es, wenn das eintritt, von dem nicht nur Wir-Peter_  mit seinen oder ihren Vorstellungen nach einer „freiheitlichen Reform“ im ORF einen Ausblick gibt, wirklich gefährlich und Anlaß zur Sorge, wenn „Hasspostings“ staatstragend, staatsmännisch … wie die Parteien, für die sie schreibend laufen … Eva Dietz am 26. Juni 2016 in einem Kommentar auf FPÖ unzensuriert bedrohlich schreibt, was alles gehen könnte, und dafür sehr viel Zustimmung erntet:

„Ruhig bleiben
Nur die nächsten Wahlen können uns von dem Abschaum befreien.Danach heißt es: AUFRÄUMEN. Keine Gewalt. Ruhig bleiben. Es fällt schwer, ich weiß. Das Ansehen der Blauen nicht beschädigen. Unsere Zeit kommt. Ganz sicher.“

Und was unter „Aufräumen“ verstanden wird, in dieser Schreibgesinnungsgemein-Schaft will nicht noch einmal gelistet werden; ein Klick reicht, um es lesen zu können.

Und abschließend, weil es zu Peter_ paßt, zu dem Kommentar „Hellstorm“, den zu löschen sich FPÖ unzensuriert so schwertat, auch etwas von der Herkunft der Gesinnung erzählt, wieder einmal, soll noch zitiert werden, was Tea Party am 26. Juni 2016 in seinem Kommentar schreibt, dafür ebenfalls sehr viel Zustimmung erntet:

„Den Wernher von Braun haben sie uns gern weggenommen, auf den Afghanen bleiben wir sitzen.(Übrigens hat W. v. Braun nach seiner Entführung in die USA jahrelang in einer erbärmlichen Barackensiedlung gelebt, amerikanischen Fraß zu sich genommen, sich aber NIE beschwert!)“

FPÖ unzensuriert - RassenzuchtEs werden auch weitere geschichtliche Betrachtungen angestellt, die ebenfalls nicht zu zitieren sind, von Peter_ und Antaios und Mustela Nivalis am 28. Juni 2016 … eine derartige Arbeit ermüdet wohl recht, so wird für Ministerin Oberhauser kein Nachweisdokument   … Auch die zwei aus der Schreibstaffel nicht unbekannt …

Auch Tea Party ist nicht unbekannt, wie nachgelesen werden kann, und es wird nicht verwundern, daß er für den peter_schen Kandidaten …

Wie in dem ersten Screenprint zu Beginn gelesen werden kann, gibt es zwischen Peter_ und PI einen Staffellauf der Denunzierung des gewählten Bundespräsidenten, aber auch einen Staffellauf zwischen PI und FPÖ unzensuriert, wie die Anzeige „wandere aus …“ zeigt, beide setzen das an das Ende ihrer Kommentare. Wofür geworben wird, das mag nicht wiederholt werden, es kann gelesen werden in Harald Vilimsky … PI hat es im Gegensatz zur Unzensurierten als Anzeige ausgewiesen, also dürfte es eine bezahlte Anzeige sein – auch eine Einnahme für FPÖ unzensuriert?

Aber auch das mit FPÖ unzensuriert und PI nichts Neues, wie gelesen werden kann …

 

 

Euxit – Don’t be a Cameron

Das Heft nicht an patriotische Gaunerinnen abgeben, mit der Hetze sind diese ohnehin reichlich überbeschäftigt

Es ist erschreckend, in welchem Ausmaß das Geschäft der patriotischen Gaunerinnen besorgt wird: freiwillig, ohne Not, ohne Grundlage dafür.

EU plebiscite - dont be a cameron

Öxit: Verantwortungslosigkeit hat einen Namen: Wolfgang N. Fellner-Hofer

Es sind in erster Linie Medien, die dieses Geschäft besorgen. Sie verkaufen die patriotischen Gaunerinnen als jene, die das Heft in der Hand hätten. Am deutlichsten ist das abzulesen, an der massiv und breitest transportierten Frage, welches Land denn nun das nächste, welche Länder nun die nächsten sein werden, die Abstimmungen über Austritte aus der Europäischen Union abhalten werden. Sie promoten patriotische Gaunerinnen, geradeso, als wären die patriotischen Gaunerinnen die einzigen Aktiven noch in Angelegenheiten der EU, in der Gestaltung der Europäischen Union. Sie promoten patriotische Gaunerinnen, als ob diese tatsächlich etwas zu sagen hätten, etwas zu einer Weiterentwicklung im positiven Sinn beitragen könnten. Während aber tatsächlich alles, was von patriotischen Gaunerinnen kommt, in einem Wort zusammengefaßt werden kann: Zurück.

Erschreckend dabei ist aber auch, daß Politikerinnen und Politiker von anderen Parteien, daß sogar Verantwortliche auf EU-Ebene hierbei ohne Not mitmachen, indem sie eine rascheste offizielle Austrittserklärung von Großbritannien verlangen, während in Großbritannien selbst der Prozeß noch gar nicht abgeschlossen ist. Die Volksabstimmung war lediglich der erste Schritt, mit einem denkbar knappen Ergebnis. Die jetzt gestellte Forderung nach einer umgehenden Austrittserklärung soll wohl Aktivität suggerieren, aber sie ist bloße Hysterie.

„Tottenham MP David Lammy said: ‚Wake up. We do not have to do this. We can stop this madness and bring this nightmare to an end through a vote in parliament. Our sovereign parliament needs to now vote on whether we should exit the EU.‘

The referendum was an advisory, non-binding referendum. The leave campaign’s platform has already unravelled and some people wish they hadn’t voted to leave. Parliament now needs to decide whether we should go forward with Brexit and there should be a vote in parliament next week.”

Verantwortungsvoll wäre in dieser Situation, wenn also Medien nicht danach fragten, welche Länder werden die nächsten sein. Denn. Das ist nur das, was patriotische Gaunerinnen wollen, in Verfolgung ihrer verschleierten Vorhaben. Obgleich, derart verschleiert sind ihre Vorhaben nicht. Wer lesen kann, kann es lesen. Aber damit es gelesen werden kann, muß es auch breitest veröffentlicht werden.

Verantwortungsvoll wäre in dieser Situation, wenn auf politischer Ebene Gelassenheit das Wort geredet werden würde. Das heißt, ohne Druck den Prozeß in Großbritannien zu einem Abschluß bringen zu lassen. Innerhalb von wenigen Tagen haben bereits über 3,3 Millionen Menschen eine Petition für eine neuerliche Volksabstimmung unterschrieben. Wenn das so weitergeht, wird es nicht mehr lange dauern, bis zehn Prozent der Wahlberechtigten in Großbritannien für eine neuerliche Abstimmung unterschrieben haben werden. Für einen Austritt stimmten rund 17,4 Millionen Menschen in Großbritannien. Und bis jetzt haben bereits 3,3 Millionen für eine neuerliche Abstimmung unterschrieben, das sind schon beinahe zwanzig Prozent von 17,4 Millionen: das ist selbstverständlich ein ungehörige Angabe, aber es zeigt doch deutlich auf, wie knappest das Ergebnis war, möglicherweise nicht einmal mehr eine Mehrheit für den sogenannten Brexit es gerade einmal vier Tage später gibt; wie viele von denen, die für einen Austritt stimmten, haben jetzt auch diese Petition unterschrieben? Der Prozeß ist erst abgeschlossen, wenn im englischen Parlament tatsächlich dem sogenannten Brexit zugestimmt wird. Denn. Rechtlich bindend ist die Abstimmung nicht. Und auch dafür gibt es Anzeichen, daß es keine Zustimmung geben könnte. Jetzt also außerhalb von Großbritannien auf Geschwindigkeit zu setzen, Druck auszuüben, könnte erst den Austritt verantwortungslos besiegeln. Wenn bedacht wird, wie lange sonst Zeit gebraucht wird, auch auf EU-Ebene, um irgendetwas zu entscheiden, ist der jetzt gemachte zeitliche Druck absolut unverständlich. Noch dazu, wenn der Prozess eines möglichen Austrittes noch gar nicht abgeschlossen ist, tatsächlich erst der erste Schritt gesetzt wurde. Der nächste Schritt in Großbritannien könnte schon ein ganz anderer sein, also keiner in Richtung Austritt.

Öxit: Verantwortungslosigkeit hat einen Namen: Wolfgang N. Fellner-Hofer

Wolfang N Fellner-Hofer Promotview in der Umsonst

Die Umsonst, aber die für Steuerzahlerinnen und Steuerzahler keineswegs kostenlose Tageszeitung in Österreich gibt Norbert Hofer viel Raum, um … ja, wofür eigentlich?

Müßte Verantwortungslosigkeit ständig einen Paß bei sich haben, mit dem sie sich auszuweisen hätte, ihr Name im Paß könnte nur lauten Wolfgang N. Fellner-Hofer.

Dieser Name ist aber nur exemplarisch für viel zu viele Medienmenschen in diesen Land. Wolfgang Fellner braucht sich also auf die Namensnennung hier nichts einzubilden, er bildet sich ohnehin schon zu viel ein, was er nicht alles sei, sogar ein ganzes Land; wählte er doch für seine Umsonst den über ihn selbst alles aussagenden Landesnamen …

Aber auch Norbert Hofer braucht sich auf seine Nennung hier nichts einzubilden; es hätte auch ein anderer Name einer Funktionärin oder eines Funktionärs aus seiner identitären Parlamentspartei genommen werden können.

Exemplarisch also, mehr nicht. Exemplarisch für zu viele Medien in diesem Land und nicht nur vom Schlage einer Umsonst. Und exemplarisch für, im Grunde stellvertretend ein Name für die gesamte identitäre Parlamentspartei.

Was hier zu dieser Berichterstattung und zu diesem Interview der Umsonst geschrieben wird, ist nur noch eine Hinzufügung, eine Verstärkung von dem, was bereits geschrieben wurde:

Patriotisches Gaunerinnentum.

Die Umsonst zitiert Nigel Farage. Was von dessen Aussagen gehalten werden kann, kann bereits unter patriotisches Gaunerinnentum gelesen werden. Aber für die fellnerische Umsonst …

Die Umsonst schreibt:

„Klar haben sich die Briten am Donnerstag für den Austritt aus der Europäischen Union entschieden und längst ist fix: Diese Abstimmung über die Mitgliedschaft in der EU wird nicht die letzte bleiben. Europa sieht längst auch Österreich unter den Austrittskandidaten.“

Fix ist nix.

Bereits über drei Millionen Menschen in Großbritannien haben eine Petition unterschrieben für einen, wie es nun genannt wird: „Breturn“. Und das innerhalb von drei Tagen:

„‚Wir, die Unterzeichner, rufen die Regierung ihrer Majestät an, eine Regel anzuwenden, wonach es ein weiteres Referendum geben sollte, wenn das Remain- oder Leave-Votum unter 60 Prozent bei einer Beteiligung von unter 75 Prozent liegt‘, heißt es in der Petition.

Bei dem Referendum hatte sich eine Mehrheit von 51,9 Prozent der Wähler für den Austritt Großbritanniens aus der EU ausgesprochen, 48,1 Prozent stimmten für den Verbleib. Die Wahlbeteiligung lag bei 72,2 Prozent.“

Das zur klaren Entscheidung, wie es die Umsonst für die identitäre Parlamentspartei promotet. Es könnte auch noch viel darüber geschrieben werden, wie jetzt Menschen, die für einen Austritt stimmten, reagieren, was sie sagen, etwa, sie hätten damit nur protestieren wollen, aber sie wären nicht für einen Austritt, sie hätten nicht geglaubt, es würde die Volksabstimmung für einen Austritt ausgehen. Es ist auch nicht sicher, ob das Parlament sich nach der Abstimmung richten wird; verbindlich ist das nicht vorgesehen. Es ist also alles ganz und gar nicht fix. Das kann aber alles gelesen werden. Und es ist zu empfehlen, dafür keine österreichischen Zeitungen aufzuschlagen, schon gar nicht die Umsonst. Es scheinen jetzt in Großbritannien die Menschen rasch zu begreifen, daß sie patriotischen Gaunerinnen aufgesessen sind, zu begreifen, daß die Versprechen der patriotischen Gaunerinnen nur Köder waren.

Und die Köder der patriotischen Gaunerinnen liegen den Menschen, auch den Menschen die für einen Austritt stimmten, in Großbritannien steineschwer im Magen … und doch kein Geld für das Gesundheitssystem, wie versprochen von  … auch das muß nicht wiederholt werden, wie schnell patriotische Gaunerinnen ihre Versprechen brechen. Auch das kann unter patriotisches Gaunerinnentum gelesen werden, und wie ebenfalls bereits geschrieben, aber zur Verstärkung eindringlich zu wiederholen: mit patriotischen Gaunerinnen ist nichts Inhaltliches zu diskutieren. Aber immer darzustellen, was der Beitrag von patriotischen Gaunerinnen ist: es ist ein Null-Beitrag. Richtiger. Wird bedacht, was sie wollen, ist es noch schlimmer: es ist ein Minus-Beitrag. Minus-Beiträge hemmen positive Entwicklungen. Minus-Beiträge halten auf. Durch Minus-Beiträge kommt es stets nur zur Vergeudung und Verschwendung von Ressourcen in jedweder Form: Zeit, Geld und so weiter und so fort.

Die Umsonst läßt Norbert Hofer Bedingungen an die Europäische Union stellen. Wenn nicht passiert, was sich der kleine Präsident vorstellt, innerhalb eines Jahres, dann „Öxit“. Norbert Hofer redet von „Weichenstellungen“, die hoferische Partei verkündet recht häufig: „Reformen“. Verlangt Reformen – von anderen ….

Und das also wagt ein Mann, der zu einer Partei gehört, die nicht eine einzige Weiche hat, sondern nur ein Geleis, das beschriftet ist mit: Zurück. Und Reformen? Für welche Reformen steht seine identitäre Parlamentspartei? Vielleicht gibt es doch einmal in Österreich eine Zeitung, die, und das wäre dringender denn je, eine Serie bringt über den Beitrag der FPÖ an Reformen in Österreich seit, um eine Zahl zu nennen, seit 1970. Das würde derart ernüchternd ausfallen, daß nicht einmal die hoferische Partei es je noch wagte, das Wort Reform zu verwenden. Denn. Alle Fortschritte im positiven Sinn und zum Wohl der Menschen in diesem Land haben immer andere … Und was die hoferische Partei in diesen Jahrzehnten getan hat … nun, das ist bekannt: nur allzu hypogut bekannt.

Und weil Norbert Hofer in diesem Promotview, also in diesem ihn bewerbenden Interview, das hoferische Programm der hoferischen Partei anspricht und stolz meint, „das habe ich auso in unserem Parteiprogramm definiert“, ist gerade den Wählerinnen und Wählern in Österreich wieder einmal zu empfehlen, sich zu informieren, was in diesem hoferischen Programm steht, ehe Sie …

Hoferisches Programm der identitären Parlamentspartei - Geleis Zurück ohne Weiche

 

Patriotisches Gaunerinnentum

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Es gab nun also eine knappe Entscheidung für den Austritt – rund zwei Drittel der Einwohner und Einwohnerinnen von Großbritannien haben sich an dieser Volksabstimmung beteiligt, und von diesen haben sich gerade einmal aufgerundet knappe 52 Prozent für das Verlassen der Europäischen Union entschieden.

Der Idee einer Frau, es müßte bei Volkabstimmungen und vor allem bei Volksabstimmungen von einer solchen Tragweite es ebenfalls eine Zwei-Drittel-Mehrheit geben, wie diese bei Verfassungsänderungen im Parlament zwingend vorgeschrieben ist, kann vor diesem Hintergrund viel abgewonnen werden. Auch unter dem Aspekt, daß knappe 52% bei einer Beteiligung von gerade einmal knapp über 72% keine wirklichen 50% sind, also nicht wirklich eine Mehrheit aller Wahlberechtigten sich, in diesem Fall, für einen Austritt aus der EU entschieden haben, sondern lediglich gerade einmal die Hälfte von zweiundsiebzig Prozent. Ein Nebeneffekt davon wäre: Eine Zwei-Drittel-Mehrheit entspräche bei den üblichen Wahlbeteiligungswerten wenigstens, im günstigsten Fall, oder zumindest annähernd einer tatsächlichen Mehrheit: 50% und eine Stimme.

Das ist das eine.

Und das andere ist.

Nun jubeln die Parteien in der Europäischen Union, die sich selbst als sogenannte patriotische Parteien verstehen. Und diese Parteien wollen auch Volksabstimmungen. Etwa in den Niederlanden, wo Geert Wilders schon von einem „patriotischen Frühling“ spricht – vösendorferisch illuminiert …

Und wenn es aus der Volksabstimmung in Großbritannien etwas zu lernen gibt, wieder einmal etwas zu lernen gibt, es eine Erkenntnis gibt, wieder einmal eine Erkenntnis gibt, dann ist es das Lernen und die Erkenntnis, „patriotischen Frühling“ als das klipp und klar zu bezeichnen, was er ist: patriotisches Gaunerinnentum.

Diese als patriotische Parteien sich verkaufenden Parteien sind Gaunerinnen, und sonst nichts.

Sie agieren wie, nein, sie agieren als Gaunerinnen. Zuerst lügen sie. Zuerst versprechen sie. Und kaum, daß sie ihr verbrecherisches Ziel erreicht haben, brechen sie ihre Versprechen.  Wie es jetzt wieder einmal exemplarisch in Großbritannien passiert ist. Das Ergebnis der Volksabstimmung lag noch nicht einmal druckfrisch vor, war das Versprechen schon gebrochen. Im Brechen von Versprechen überholen patriotische Gaunerinnen ohne Mühe jedes Überschallflugzeug, keine Rakete erreicht je diese Geschwindigkeit patriotischer Gaunerinnen, mit der diese ihre Versprechen an die Menschen brechen.

„Der britische Rechtspopulist Nigel Farage hat sich von einem zentralen Versprechen der Brexit-Kampagne distanziert. Er könne nicht garantieren, dass wie von den Brexit-Befürwortern angekündigt 350 Millionen Pfund pro Woche statt an die EU nun an das Gesundheitssystem NHS gingen, sagte der Ukip-Politiker kurz nach dem EU-Referendum in der ITV-Sendung Good Morning Britain.“

Bloß als Einschub: Was Nigel Farage tatsächlich am Herzen liegt, das ist seine und seiner Finanzschichtfreunde Brieftasche, wie schon einmal auszuführen war. Und nebenher: Von patriotischen Gaunerinnen wird nun die Abstimmung gefeiert als „Sieg der Freiheit, der Demokratie“ … Wie gelesen und dabei die Frage erneut gestellt werden kann: was hat das Werben, sich einer „Volksarmee“ anzuschließen, mit Wahlen und also mit Demokratie zu tun?: EU-Wahl heißt für den von „… bewundert[en] UKIP-Chef“ nicht zu wählen, sondern in die „Volksarmee“ einzutreten …

Die Lüge war die Summe. Diese ist weit geringer. Das Versprechen war, das Geld werde nach einem Austritt für das Gesundheitssystem … Von dem Versprechen darf eigentlich im Zusammenhang mit patriotischen Gaunerinnen nicht geschrieben werden. Gaunerinnen geben keine Versprechen. Gaunerinnen ködern. Gaunerinnen legen Köder aus, um Menschen in die Falle zu locken. Das ist den Gaunerinnen gelungen, wird berücksichtigt, daß gerade Menschen über fünfzig Jahre für den Austritt stimmten. Für Menschen im fortgeschrittenen Alter ist das Gesundheitssystem wohl ein zentrales Anliegen. Und soher ist es verständlich, daß für sie der Gesundheitssystemköder ein schluckbarer war. Und was haben sie nun davon, einen schwer im Magen liegenden Köder, aber kein Gesundheitssystem, das für sie besser werden wird, bloß wegen des Schluckens des Köders. Sie hätten es wissen müssen. Denn. Das ist doch Allgemeingut. Das sind doch die Erfahrungen, die mit Einbrechern stets gemacht werden. Keine Diebin bricht in eine Wohnung ein, um sie auszumalen, sie zu verschönern, sie reicher auszustatten als sie ist. Die Diebin bricht ein, um sich allein zu bereichern, sie räumt für sich die Wohnung berserkerhaft aus und hinterläßt die Wohnung zerstört.

Was bisher über die patriotischen Gaunerinnen geschrieben wurde, könnte als politisches Gaunertum beschlagwortet werden. Darauf ist auch das gesamte Augenmerk zu richten. Das ist das Wesentliche. Aber, es findet auch außerhalb des Politischen seine Fortsetzung. Dafür eignete die Etablierung eines neuen Volksspruches für solche Parteien: In einem eine Gaunerin, in allem eine Gaunerin. Es geht auch um Gesetzesverstöße. Recht gute Gehälter, auch von der EU, zu beziehen ist den Gaunerinnen zu wenig. Aktuelles dazu in der Collage als Anregung zur weiteren Beschäftigung. Das erinnert an einen ehemaligen EU-Abgeordneten mit seinem Assistenten …

Zurück zum politischen Gaunerinnentum.

Das muß endlich die Erkenntnis aus dieser Volksabstimmung sein. Mit patriotischen Gaunerinnen ist nichts Politisches zu diskutieren, mit patriotischen Gaunerinnen ist nichts Inhaltliches zu diskutieren. Diese haben nichts anzubieten. Nichts auf nationaler Ebene, nichts auf internationaler Ebene, nichts auf der Ebene der Europäischen Union. Es sind ihre Meldungen aber stets als das massiv und breit zu zeigen, was sie sind, Köder, Lügen … Beinahe wollte geschrieben werden, sie zu entlarven, aber das ist nicht notwendig. Sie entlarven sich ständig selbst. Was aber fehlt, ist der Wille, diese Eigenentlarvungen auch ständig massiv und breit aufzuzeigen, diese zum einzigen Thema zu machen, das im Zusammenhang mit patriotischen Gaunerinnen einzig relevant ist. In einem zusammengefaßt: sie sind als das darzustellen, was sie sind: die ersten und schnellsten Verräterinnen der Menschen, für die sie vorgeben, da sein zu wollen. Allein der Wille ist schwach, die Brieftasche aber willig, prall gefüllt zu werden. Als Gaunerinnen sind sie nur für sich selber da. Und können von daher auch keine Ideen, keine Konzepte haben, von denen je gesagt werden kann, es sind Ideen, Konzepte zum Wohl der Menschen. Auch das ist Allgemeingut. Kein Mensch wird je mit einem Dieb den Einbau von Türen besprechen. Zum Nachteil von allen wird aber bei der politischen Gestaltung von diesem Grundsatz aufgrund von Erfahrungen kein Gebrauch gemacht. Ganz im Gegenteil. Und hier sind wohl an prominenter Stelle die Medien anzusprechen, die verantwortungslos die Einbrecherinnen zu Tischlerinnen und Baumeisterinnen machen, dem Inhaltslosen der Gaunerinnen das Alibi des Diskussionswürdigen beschaffen. Aber auch die Politiker und Politikerinnen von anderen Parteien, die meinen, mit dem Inhaltslosen der patriotischen Gaunerinnen gewinnen zu können. Aber auch das wird seit Ewigkeiten gewußt. Jene, die Schmiere stehen, bekommen von der Beute stets am wenigsten ab, und die Schmieresteherinnen sind auch die ersten, die erwischt werden.