FPÖ unzensuriert „toleriert“,

Unzensuriert der identitären Parlamentspartei - Zur Erinnrung an die Toleranz

wird geschrieben,

„nicht Drohungen und Gewaltaufrufe auf unzensuriert …“

Und am 22. Juni 2016, wie in der Collage gelesen werden kann, wird auch geschrieben:

„Wir haben diesen Kommentar – und auch andere – sofort nach Kenntnis davon gelöscht und den Nutzer gesperrt.“

Was Sie in der Collage auch lesen können, wer weiter auf dieser Website der identitären Parlamentspartei schreibt, als Beispiel nur vom 22. und 23. Juni 2016, also „Nutzer“, die nach den unzensurierten Worten wohl längst schon „gesperrt“ … Es sind, wie könnten diese genannt werden, Wiederholungsschreiber, Wiederholungstäterinnen, wie Patriotismus, wie vor allem der staatsanwaltschaftlich so lange, lange schon auffällige Peter… wie Antaios … Die Liste der Ungesperrten wäre eine lange, lange … auf der dürfte ein Franz Dingho…

Was „sofort nach Kenntnis“ passiert, nun, das Erzählen eines Märchens vom raschen Löschen, und so grausam wie etwa grimmsche sind die Phantasien … Menschen in Steinbrüche …

Der „Kommentar“ mit der Morddrohung gegen Michael Reimon wurde also gelöscht. Es soll nicht vergessen werden, was dieser Kommentator oder diese Kommentatorin mit Namen „Freier Mensch“ sonst an „Kommentaren“ beisteuerte, wie in der Collage gelesen werden kann, für den oder sie es keinen anderen Präsidenten in diesem Land geben könnte als jenen , der auch schon Kommentator für diese Website …:

FPÖ unzensuriert freier mensch - michel reimon - elfirede jelinek

Und nicht nur Freier Mensch setzt alles auf eine „Wende“, weiß jetzt bereits, wer nach einer „Wende“ … Wenn an die vielen Zustimmungen für derartige Kommentare gedacht wird, ist zu fürchten, daß jedwede Warnung vor dieser Blutrünstigkeit nur noch mehr Wähler und Wählerinnen zur identitären Parlamentspartei – ein Risiko, allerdings geschwiegen darf dennoch nicht werden: FPÖ-Unzensuriert: „Nach der Wende für … jeweils einen eigenen Steinbruch reservieren“.

Ach, das ist aber doch noch erwähnenswert, wie treu und herzig geschrieben wird, sie seien „ein kleines Team von ehrenamtlich tätiger Journalisten“ … Und Ehrenamtliche betreiben, damit sie so recht Ehren… auch sind, eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung … Wann darf mit dem Verkünden der Wahrheit, und diese Website ist der „Wahrheit verpflichtet“, gerechnet werden, daß jene unter ihnen, die im Parlament arbeiten, auch im Parlament nur ehren…

Abschließend nebenher durchaus erwähnenswert, es wird geschrieben: „Kommentare“. Im Kommentar von Unzensuriert sind es also „Kommentare“. Es wird davor zurückgeschreckt, wie sonst üblich geworden, derartige Beiträge „Hasspostings“ zu nennen. Aber Unzensuriert braucht sich nicht zu fürchten, beispielsweise vor dem Justizminister, dieser hat nur Augen für Facebook, für den ausländischen Konzern …

„Kommentare“ werden auch die Eigenbeiträge von Unzensuriert genannt – ein Kniefall vor, eine Anerkennung der Schreibstaffel Leistungen in der Gesinnungsstreuung?

NS Es wird geschrieben:

„PS: In Anbetracht des Themas ist unter diesem Artikel das Kommentieren ausnahmsweise nicht möglich.“

Ungewöhnlich, aber verständlich die Sperre der Kommentarfunktion bei diesem Kommentar. Welche Kommentare das gewesen wären, dazu bedarf es keiner sonderlich ausgeprägten Phantasie oder einem gar großen Vorstellungsvermögen … Darüber hinaus hätte es wohl gleich auf einer Seite gezeigt, wie weit her es ist mit dem Sperren … Aber, wie in der Collage ebenfalls gelesen werden kann, Antaios etwa fand doch eine Umgehung, dazu etwas zu schreiben, zu klagen darüber, „Nazi-Pack darf dieser Reimon auch zu uns sagen aber wenn ich sage was ich mit diesem…gerne unternehmen möchte“, während er doch, wie in der ersten Collage gelesen werden kann, recht genau weiß, wer und was „dieses Neo Nazi- Gesindel“ …

unzensuriert fpö toleriert

ORF findet neue Wissens- und Informationsquellen

In einer Zeit,  in der allen Informationsquellen mit Skepsis begegnet wird, findet der ORF eine neue: Metapedia. Und es ist eine gar seriöse und redliche, so daß, wie in der Collage gesehen werden kann, der ORF gleich zu dieser freudig ungeprüft verlinken muß – wie schön, noch derart professionelles Zutrauen …

Der Anlaß für den ORF, auf Metapedia zu kommen, einer identitären Parlamentsparteifunktionärin Liebe zum Feuer auf dem Felde, ein Lied, über das gelesen werden kann in

Das Schlechte aber zetteln die Burschenschafter …

Metapedia: Wikipedia des ehrlichen Mannes, der vom Feuer des neunzehnten Jahrhunderts erhofft seine hell brennende deutsche Zukunft … Metapedia trägt voran die Fackel des Wissens und hat nun mit dem ORF eine Referenz, auf die verwiesen werden kann, zur Eigenwerbung …

Was auf Metapedia als Quelle des recht eigentümlichen Wissens zu finden ist, das  konnte hier bereits des öfteren in gewissen Zusammenhängen gebraucht werden, wie gelesen werden kann, nicht aber zum Verlinken, und schon gar nicht empfohlen zum Gebrauch …

ORF Metapedia - Flamme empor

Das Schlechte aber zetteln die Burschenschafter

Sonnwendfeier - Das Schlechter aber zettelt der Burschnschafter an

Weil es wieder einmal eine Aufregung gibt, es wieder einmal um einen Funktionär der identitären Parlamentspartei geht. Wieder einmal um ein Zitat. Im Zusammenhang mit den sommerlichen Tänzen um das Feuer. „Flamme empor“.

Und wieder einmal geht es um den Nationalsozialismus. Und wie denn anders auch? Bei diesem einschlägig gebildeten Personal. Um dieses einschlägig gebildete Personal geht es aber hier nicht.

Es geht darum, auch das wieder einmal, zu sagen, es soll doch nicht immer gleich mit dem Nationalsozialismus gekommen werden. Oder wie es vom einschlägig gebildeten Personal als sofortige Reaktion darauf stets formuliert wird: mit der „Nazi-Keule“. Was ist eigentlich eine „Nazi-Keule“? Die Keule der Nazi? Das wäre dann eine leere Entkräftigung. Denn. Gegen einen Menschen, der beispielsweise auf Betätigung im nationalsozialistischen Sinn oder auf Verwendung nationalsozialistischer Materialien aufmerksam macht, vorzubringen, er schwinge die Keule eines Nazis, ist widersinnig.

Es sollte also endlich aufgehört werden, mit diesen madigen zwölf Jahren des deutschen reiches reagiert zu werden. Diese in jedweder Hinsicht, also auch moralisch und ethisch madige Zeit war ein grauenvoller, mörderischer, massenverbrecherischer Auswuchs, der in einer Zeile zusammengefaßt werden kann:

Das Schlechte aber zettelt der Burschenschafter an.

In diesem Fall ist es gerechtfertigt, in diese Zeile nur den Mann vorkommen zu lassen. Denn. Es sind in der überwiegenden Mehrheit Männer, die aktiv anzetteln. Freilich darf daran der Anteil der Frauen nie vergessen werden.

Auch „Flamme empor“, das nun der Funktionär der identitären Parlamentspartei, die mit Norbert Hofer einen treuen Fürsprecher der Burschenschaften als Hauptgesinnungsschafter hat, zitierte, legt wieder einmal eindringlich nahe, nicht auf den kriminellen Auswuchs der madigen zwölf Jahre zu starren, sondern darauf zu achten, wann und wie etwas beginnt …

Freilich sangen Nazis bei ihren Bücherverbrennungen auch „Flammen empor“. Aber der Text ist aus 1814. Und über einhundert Jahre zuvor geschah bereits, was dann Nazis eben auch machten, beispielsweise die Bücherverbrennung.

Das Schlechte aber zettelt der Burschenschafter an.

Daran ist also stets zu denken, was aus dem Anzetteln entstehen kann. Über einhundert Jahre wurden vor allem viele, viele Zettel vollgeschrieben, wurden viele, viele Zettel verteilt, bis es zu dem Auswuchs kam in den madigen zwölf Jahren des deutschen reiches.

Nicht an die madigen zwölf Jahre der Verbrecher, der Mörderinnen ist zu denken, sondern an den Vorlauf, wie lange es dauert, bis mit Zetteln so lange gezettelt werden muß, daß Auswüchse unvorstellbarer Grausamkeit angezettelt sind. Zu überlegen, wie könnte der nächste Auswuchs sein. Nicht also vom letzten nationalsozialistischen Auswuchs ausgehen, sondern von seinem Beginn über einhundert Jahre zuvor. Dafür kann die Vergangenheit eine verläßliche Helferin sein. Eine Orientierung dafür kann etwa Heinrich Heine sein, der in die Zukunft dachte. Aus der Bücherverbrennung auf der Wartburg kam er schnell auf … die Nazis haben ihn bestätigt, durch ihre mörderischen Verbrechen, diese angelegt bereits mit der Verbrennung über einhundert Jahre zuvor …

Diese Zettelei geht weiter. Aber es ist kein Fortschritt dabei zu erkennen, nur weil es vor allem eine digitale Zettelei ist. Also nicht mehr ganze Wälder abgeholzt werden müssen für die Zettelerzeugung. Es ist auch kein Fortschritt, daß nach zweihundert Jahren nicht mehr allein der Burschenschafter zettelt …

Freilich, wird etwa an die Schreibstaffel der Website der identitären Parlamentspartei dabei gedacht, muß festgehalten werden, daß auch diese zwölf madigen Jahre in den Kanon ihrer Zettelei aufgenommen sind, sie auch diese Auswüchse in ihre Vorstellungen für die Zukunft nach ihrer Gesinnung einbeziehen … etwa die Steinbrüche, die Lager und so weiter schrecklich fort …

Und wie oft ist gerade bei dem Personal der identitären Parlamentspartei weder ein Blick in die Vergangenheit noch in die Zukunft erforderlich, sondern ein kurzer Blick auf die Gegenwart vollkommen ausreicht, um zu wissen, mit dem Personal ist nichts zu … Und ist nicht im Augenblick der Ehrenritter des St. Georgs Ordens der abschreckende Beispielgeber rechthin? War es von ihm bloße Schlamperei, eine Wahlanfechtung einzubringen, obgleich er, immerhin ein kleiner Präsident, wissen müßte, daß er als Kandidat das rechtlich nicht darf? Oder das schon ein Ausprobieren, mit einem Wahlanfechtungszettel, was alles gehen könnte?

Bei einem, der die Verfassung selektiv achtet, ist alles möglich …

Österreichische Verfassung wird von Norbert Hofer, Ehrenritter des St. Georgs-Ordens, selektiv geachtet

Norbert Hofer - Zwei Verfassungen in einer Brust

„Das geht nicht! Das wäre der Bruch eines Eides gewesen, den wir alle geschworen haben, nämlich auf die Verfassung zu achten.“

So treu und herzig spricht Norbert Hofer zu Conny Bischofberger, und nicht nur zu ihr, wenn es darum geht medial der Öffentlichkeit zu erklären, weshalb seine identitäre Parlamentspartei gar nicht anders gehen konnte, als die Bundespräsidentschaftswahl, durch die er vom kleinen nicht auf den großen Präsidentenstuhl gesetzt wurde, anzufechten, was aber nichts damit zu tun habe, daß er ein „schlechter Verlierer“ …

Norbert Hofer - Verfassung selektiv zu achten

Seinem „Gesinnungsfreund“ Alfons Adam ist der Hinweis zu verdanken, daß Norbert Hofer ein „Ehrenritter des St. Georgs-Ordens“ ist. Und mit Blick auf diesen Orden kann gesagt werden, so ein Eid ist entgegen der üblichen Auffassung doch teilbar. Zu schwören, die Verfassung zu achten, heißt nicht, die gesamte Verfassung zu achten, heißt bloß, diese in Teilen, die gelegen kommen, zu achten.

Wie dieser Orden belegt, nimmt nicht nur Norbert Hofer eine Selektion bei der Achtung der österreichischen Verfassung vor, aber aktuell ist es nur Norbert Hofer, der vorgibt, die österreichische Verfassung zu achten, und zwar die gesamte Verfassung zu achten, von seiner Selektion der Achtung der Verfassung hat er bis jetzt noch nicht gesprochen.

Er ist Ehrenritter eines Ordens, der permanent gegen die österreichische Verfassung verstößt. Vielleicht hat Norbert Hofer auf die Verfassung dieses Ordens auch einen Eid abgelegt, das darf durchaus vermutet werden. Denn. Ein Orden ohne Schwüre ist ja kaum bis gar nicht vorstellbar. Und wenn ja, vielleicht achtet er wenigstens die Ordensverfassung zur Gänze.

Es ist zwar, wie der Orden selbst bekennt, ein „elitärer Orden“, aber er hat einen Sendungsauftrag, und seine Mitglieder gehen hinaus und reden zu seinem Volke, wie am letzten Samstag mit anschließendem Marsch um den Albertinaplatz, beispielsweise Jan Carnogursky oder Ursula Stenzel, nein, Ursula Stenzel marschierte bloß im Geiste mit, ihre Rede verlas, wie verkündet ward, ein „Graf“.

Norbert Hofer FPÖ - Kanzleramt Esteplatz

Zwei Verfassungen, zwei Eide, wer könnte das nicht nachvollziehen, wie schwer das ist, alles im gleichen Ausmaße achten zu können, da müsse einfach selektiert werden, auch ein nicht schlichtes Gemüt kann nicht den hehren Ansprüchen im vollen Umfange je gerecht werden. Es kann aber für Norbert Hofer auch ganz leicht sein, zu entscheiden, welche Verfassung im Range höher und ungeteilt zu achten ist. Schließlich lebt dieser Orden bereits, wovon seine Partei träumt: Präsident und Kanzler ist ein einziger Mann, mehr noch, auch Vizepräsident und Vizekanzler … wie in der Collage gelesen werden kann. Eine Anmerkung zur Collage: wäre diese gezeichnet, müßte sie Karikatur genannt werden.

Dem soll zum Abschluß aber doch Wunsch noch hinzugefügt werden, es möge Norbert Hofer erspart bleiben, sollte er eines Tages in das Kanzleramt gerufen werden, daß er zum Esteplatz eilt, auf dem Esteplatz steht, und das Kanzleramt nicht findet, obgleich er sich sicher ist, das Kanzleramt ist auf dem Esteplatz, und er verzweifelt um den Esteplatz marschiert, und das Kanzleramt am Esteplatz nicht findet, bloß immer vor dem Türschild „St. Georgs Orden“ zum Stehen kommt.

Orden St Georg Ehrenritter Norbert Hofer - Aus allen Teilen der KuK Monarchie

Großmeister

S.k.u.k.H. Erzherzog Dr. h.c. Karl von Habsburg-Lothringen

Funktionen aufgrund der Verfassung auf unbestimmte Zeit bestellt

Prokurator Dr. jur. Norbert Freiherr van Handel
Justitiar MR i.R. Mag. Dr. Peter Sipos

Protektor für Ungarn

S.k.u.k.H. ErzherzogGeorg von Habsburg-Lothringen

Ehrendamen (alphabetisch)

Bundesministerin a.D. Univ. Prof. Mag. Dr. Beatrix Karl
LAbg. Ursula Stenzl
Maria Gräfin Trauttmansdorff-Weinsberg
Univ. Prof. Dr. jur. Verica Trstenjak

Ehrenritter (alphabetisch)

Präsident Senator h.c. Siegfried Auffermann
Vizekanzler a.D. Dr. jur. Erhard Busek
Ministerpräsident der Slowakei a.D. Univ. Prof. RA Dr. jur. Jan Carnogursky
Botschafter Excellenz Francisco Chacon BA, MA
Generaldirektor a.D. Dr. jur. Theodor Detter
Bundesminister a.D. Dr. jur. Werner Fasslabend
Präsident Cavaliere Dr. Massimiliano Fedriga
III. Präsident des Nationalrates Ing. Norbert Hofer
Staatspräsident von Mazedonien, Excellenz Gjorge Ivanov
II. Präsident des Nationalrates, Dr. Karlheinz Kopf
Bundesminister a.D. Landeshauptmann Dr. jur. Roberto Maroni
Bundesminister a.D. RA Dr. jur. Harald Ofner
Dipl. Ing. Alexander Graf Pachta-Reyhofen
Landeshauptmann Dr. jur. Erwin Pröll
Landeshauptmann Dr. jur. Josef Pühringer
Edelmann Cavaliere Dr. Guiseppe Rizzani
Präsident Cavaliere Dr. Luigi Roth
Landeshauptmann a.D. Univ. Prof. Dr. jur. Franz Schausberger
Bundesminister a.D. Bürgermeister Mag. jur. Karl Schlögl
Landeshauptmann a.D. Landtagspräsident Univ. Prof. DDr. jur. Herwig van Staa
Univ. Prof. Dr. jur. Jiri Toman
Magister Generalis Konsul Prof. Dr. h.c. Ing. Alfred Tombor Tinteravon Rákóczi
Botschafter Excellenz Max Turnauer
Cavaliere Dott. Giuseppe Vianello
Lord Alan Watson of Richmond

Geistlicher Rat (alphabetisch)

Sr. Maria Gratia Baier, Ehrwürdige Mutter der Salesianerinnen
HH Rektor Univ. Doz. MMag. Markus Bugnyar (Jerusalem)
HH Monsignore Stefano Canonico
Pt. Mag. Gereon Gschwandner
HH Ordensprälat MMag Stefan Gugerell
SE Diözesanbischof DDr. Klaus Küng
Bischofsvikar Mag. Karl Schrittwieser

Aufgrund der Verfassung auf bestimmte Zeit ernannt

Kanzler

LAbg. a.D., SC. a.D. Senator h.c. Dr. jur. Helmut Günther

Vizekanzler

Dir. i.R. Cavaliere Helmut Hofstätter
Mag. phil. Douglas Graf O’Donell
Senator h.c. RA Dr. jur. Stefan chermaier



   
 
 
 
 
   

„Hauch von Gott – Mittelalter. Und das muß unser Maßstab sein.“

„Dann beschrieb das Oberhaupt des brasilianischen Kaiserhauses das Ziel der Revolution, alle Ungleichheit abzuschaffen, insbesondere die gerechte, angemessene und harmonische Ungleichheit, die Gott selbst der menschlichen Gesellschaft mit auf den Weg gegeben hat. „

Kann Satire gelehrt werden? Nein, keine Abhandlung über Satire. Mag auch der obige Satz bereits ein Satzbeispiel für ein Satirelehrbuch sein. Er ist nicht als Satire geschrieben. Es ist ein ohne jegliche Ironie geschriebener ernster Satz einer Gemeinschaft, die an Realitätsblindheit akut erkrankt ist.

Über wen wird dieser Satz geschrieben? Über Prinz Dom Luiz. Seit 127 Jahren gibt es in Brasilien keine Monarchie mehr. Vor 128 Jahren wurde in Brasilien, in diesem Jahr noch ein Kaiserreich, die Sklaverei abgeschafft. Auch wenn ein Papst die Regentin dafür „Erlöserin“ nannte, ein freier und von Menschenliebe getragener Entschluss dazu war es von ihr nicht. Es ist kein Wunder, daß es in einem Kaiserreich Gottes so lange brauchte, bis endlich die Sklaverei abgeschafft wurde. Es war das letzte Land der sogenannten westlichen Welt, in dem Sklaverei abgeschafft wurde. Und wenn es allein in der Macht des Kaiserhauses  gewesen wäre, wenn das Kaiserhaus heute noch regierte, die Sklaverei … schließlich habe „die gerechte, angemessene und harmonische Ungleichheit … Gott gegeben“ freudig empfangen zu werden.

Zu welchem Anlaß wurde dieser Satz geschrieben? Wann und wo? Es war eine Buchpräsentation am 30. Oktober 2008 in Wien, Österreich. Standesgerecht fand die Veranstaltung in einem Prunkgebäude statt. In einem Palais also, der Adel also so standesbewußt wie die FPÖ, die für ihre Veranstaltungen nur die ersten Adressen der Stadt …

Und mit der FPÖ beginnt zwar eigentlich nichts, aber Ursula Stenzel mit ihrem Vorleser liefert den Anlaß für diesen Nachtrag. Und nicht der Adel. Denn. Der Adel interessiert wahrlich nicht. Möge er in seinen Kammern am Boden krabbelnd Kaiser und Gott brabbelnd spielen und von der „harmonischen Ungleichheit“ faseln und sich dabei blaublütig ergießen ob seines Ursprunges aus blauem Samen … Es ist vorbei, lange, lange, lange schon vorbei, in Brasilien noch viel länger als in Österreich.

Andreas Hofer, FPÖ und ein gottgehauchtes Buch

Aber am Samstag, 18. Juni 2016, trat ein Mann auf, dessen Name nun richtig geschrieben werden kann, weil es doch interessierte, was das für ein „Graf“ denn eigentlich sei, der auf dem „Marsch für die Familie“ die Rede in Vertretung von Ursula Stenzel, die nun eine blaublütige, nein, eine blaue Politikerin ist, also für die identitäre Parlamentspartei die Nichtamtsführende Stadträtin in Wien gibt. Es war nicht, wie vom Hörensagen fälschlich angenommen, „Graf“ Stollwerck, sondern Peter Stolberg zu Stolberg …

Und mit Peter Stolberg-Stolberg kann wieder zur Buchpräsentation im Palais Cobourg zurückgekehrt werden, zu einer Veranstaltung und zu einem Buch, die beide so viele Satzbeispiele für ein Satirelehrbuch beisteuern können, daß die Auswahl wahrlich äußerst schwer fiele …

Fehlen dürfte bestimmt nicht ein Satz aus dem Vortrag von einem Prinzen Luiz Orleans und Braganza im Palais Cobourg:

„In jenen Jahren lag das sowjetische Joch auch auf den Schultern der Österreicher und auch auf den Schultern von einigen hier anwesenden Personen. Zu ihrer Befreiung bedurfte es eines Wunders Unserer Lieben Frau von Fatima, das P. Petrus Pavlicek mit seinem mutigen Rosenkranz-Kreuzzug bewirkt hat.“

„Seine Kaiserliche und Königliche Hoheit Prinz Luiz von Orleans-Braganza“

Damit ist der österreichische Staatsvertrag angesprochen. Und dieser Pater meinte selbst, er habe mit seinem Rosenkranzmärschen auf dem Wiener Ring die Unterzeichnung des Staatsvertrages …

Fehlen dürften bestimmt nicht Sätze aus dem Vortrag von einem Herzog Paul Oldenburg im Palais Cobourg:

„In dem Maße, in dem über die Jahrzehnte die christlichen Werte und Prinzipien zurückgedrängt wurden, in dem Maße, wie sich alle Organismen der Gesellschaft immer mehr von Gott entfernt haben, in dem Maße nehmen die atheistischen, die freidenkerischen Programme, in dem Maße machen sich Hochmut, Sinnlichkeit, Rohheit, Verdorbenheit, Häßlichkeit, Banalität, Profanität breit. Der  Widersacher nimmt den freigewordenen Platz ein.

Doch was auf die katholische Kirche erst noch zukommt – und damit natürlich auch auf uns – zeigt die Entschließung des Europarates vom 29. Juni 2007, in der ganz klar formuliert wird, daß für eine zukünftige Ordnung in Europa nur noch die Charta der Menschenrechte bindend sein kann, die die Grundlage bilden soll für die neue europäische  Verfassung. Es heißt dort weiter, daß die Religion Privatsache zu sein hat, eine Einmischung in den Meinungsbildungsprozeß darf es nicht mehr geben. Alle in der Gesellschaft aktiven Institutionen haben die Menschenrechte anzuerkennen, eine gegenteilige Position, wie sie die Kirche in einigen Bereichen prinzipiell beziehen muss, muss mit allen Mitteln unterbunden werden.

Die Menschenrechte werden das höchste Dogma sein. Dieses Dogma erlaubt keine Infragestellung, keinen Protest. Der Platz, den Gott in der katholischen Gesellschaft des Mittelalters einnahm, – wo jede Verletzung der Rechte Gottes inakzeptabel war – wird nun durch die Menschenrechte besetzt. Manche sehen am Horizont eine neue Christenverfolgung mitten in Europa heraufziehen.

Der Papst spricht hier vom Mittelalter. Und das muß unser Maßstab sein. Eine Gesellschaft durchdrungen von den christlichen Werten und göttlichen Tugenden.

Spätestens hier müssen wir uns fragen: Stehen wir vor dem Volk? Geht von uns das Leuchten eines Frömmigkeitslebens aus? Sind wir wie Leuchttürme der Orientierung für unsere Völker, so wie der Heilige Vater es von uns verlangt? Verteidigen wir die Kirche gegen die Angriffe, denen sie immer häufiger ausgesetzt ist, in der Weise, daß sich auch andere ermutigt sehen, das gleiche zu tun? Gehen wir aktiv und öffentlich vernehmbar gegen demokratisch legitimierte Politik vor, die offen der Lehre der Kirche widerspricht?“

Paul Oldenburg zitiert auch sehr viele Sätze von Päpsten, von Johannes XXIII bis …, also noch weitere Satzbeispiele für ein Satirelehrbuch …

Fehlen dürften auch nicht Sätze aus einem Kommentar zu diesem Buch von Alfons Stickler, Kardinal:

„Ihr Werk ‚Der Adel und die vergleichbaren traditionellen Eliten in den Ansprachen von Papst Pius XII. an das Patriziat und an den Adel von Rom‘, das Sie mir in italienischer Übersetzung gesandt haben, ist ein großes Geschenk. Es hat mich aus verschiedenen Gründen sehr beeindruckt: Erstens durch seine Aktualität. Es bestätigt, daß die Lehren des großen Papstes Pius XII. nach wie vor Gültigkeit haben. Die gegen den Adel gerichteten grausamen Angriffe, die sich durch die französische Revolution auf der ganzen Welt verbreitet haben, klingen jetzt überall ab. Zweitens wird das Buch in einer Zeit des weltweiten Verfalls vor allem der christlichen Werte in vielen Herzen den Wunsch nach adeligen Eliten wachrufen, die in den letzten Jahrhunderten eine bedeutende und oft entscheidende Rolle in der Aufrechterhaltung dieser Werte gespielt haben. Solche Vorbilder für Menschlichkeit werden jetzt dringend benötigt. Ihre umfassende und stichhaltige Dokumentation ist eine großartige Analyse der sehr komplexen sozialpolitischen Realität unserer Tage. Mit Ihren Kommentaren zu den Ansprachen von Papst Pius XII. bringen Sie zum Ausdruck, was Pius XII. und seine Nachfolger bis zu Papst Johannes Paul II. vom bestehenden Adel und von künftigen vergleichbaren traditionellen Eliten hinsichtlich religiöser Moral und kultureller Reform erwarten.“

Das ist genug. In der Collage auch einige Sätze von Baron Roberto de Mattei aus seinem Vortrag im Palais Cobourg, die wohl auch nicht fehlten dürften in einem …

„Dieses Buch scheint mir als wäre es ein Hauch von Gott.“

Was aber steht in diesem gottgehauchten Buch? Aus dem Probekapitel:

„Ja, manchmal ist es wirklich ein großes Vermögen. Aber man darf nicht vergessen, daß die Steuerbehörden gewöhnlich erbarmungslos an diesem Vermögen nagen. Und so müssen wir immer wieder betroffen mit ansehen, wie die Besitzer notgedrungen einen guten Teil ihrer Villen und Herrenhäuser in Hotels oder Touristenunterkünfte verwandeln, während für sie selbst nur noch ein Teil des Familienwohnsitzes übrig bleibt. Es gibt auch Paläste, in denen der Besitzer gleichzeitig als Konservator und Fremdenführer – oder gar als Barmann – fungiert, während seine arbeitsame Gattin oft durchaus einfache Arbeiten verrichtet, um das Haus ihrer Vorfahren sauber und vorzeigbar zu halten.

Obwohl er auch deutlich auf Mißstände und Auswüchse aufmerksam macht, die vor der Geschichte einen scharfen Tadel verdienen, beschreibt er doch mit bewegten Worten die Übereinstimmung zwischen der Sendung des Adels und der von Gott selbst eingerichteten, natürlichen Ordnung der Dinge sowie den erhabenen, wohltätigen Sinn dieser Sendung.

Außerdem gibt es traditionelle Eliten, die sich von Anfang an auf Fähigkeiten und Tugenden stützen, deren Weitergabe auf dem Wege genetischer Übertragung beziehungsweise familiärer Umgebung und Erziehung unbestreitbar ist.“

Ganz nebenher: Wer Satiren schreiben möchte, ist wohl gut beraten, keine Lehrbücher über Satiren zu lesen, sondern beispielsweise dieses gottgehauchte Buch, das allein schon ein vollständiges Satirelehrbuch …

Wie in der Collage gesehen werden kann, berichtete darüber „Gloria.TV“, also dieser Internetsender, vom dem der deutsche Tourist erzählte, während er sich weiter über den „Marsch“ um den Albertinaplatz amüsierte: Touristisches Attraktionsgesamtpaket für Österreich mit Marschierer Adam und „Gesinnungsfreund“ Hofer. Ein gottgehauchtes Buch, wie in der Collage gesehen werden kann, ohne Andreas Hofer wäre wohl gegen die Vorsehung, und mit ihm kann wieder, eigentlich wurde sie nie verlassen, zur identitären Parlamentspartei zurückgekehrt werden, mit ihrem kleinen Präsidenten, der im Geiste des Hofer …

Und von diesem Elitären ist ja auch die identitäre Parlamentspartei ganz und gar behaucht, die ein Reich …

Touristisches Attraktionsgesamtpaket für Österreich mit Marschierer Adam und „Gesinnungsfreund“ Hofer

Attraktionspaket für Wien-Aufenthalte - Marsch Albertinaplatz und Hofburg mit Adam und HoferEs wurde schon ausführlich über die Installierung einer neuen Wiener Attraktion für Touristen und Touristinnen geschrieben, also sich das Erlebnis,

einen Marsch des neunzehnten Jahrhunderts um den Albertinaplatz anzusehen,

einmal zu gönnen, wenn durch Franz der ganze Albertinaplatz zu einer „satisfaktionsfähigen Ebene“ …

Zur weiteren Förderung der Attraktivität von Österreich als Fremdenverkehrsland wäre es sehr nützlich, wenn die Bundespräsidentschaftswahl wiederholt werden würde, und dann Norbert Hofer vom kleinen auf den großen Präsidentenstuhl hinaufgehoben werden würde.

Was für ein Attraktionsgesamtpaket könnte Touristen und Touristinnen angeboten werden!

Zuerst das Bestaunen des Marsches um den Albertinaplatz aus dem vorletzten Jahrhundert, das allein schon unvergeßlich … aber auch die Unvergeßlichkeit läßt sich steigern .. mit einem Schmankerl: Georg Immanuel Nagel absolviert im offenen Kastenwagen sitzend eine Revolutionsproberunde um den Albertinaplatz …

Und danach, für Touristen und Touristinnen, die vom Lachen noch nicht erschöpft sind, eine weitere Attraktion: ein Besuch in der Hofburg, um Norbert Hofer von der identitären Parlamentspartei seiner Erzählung zu lauschen, wie das gewesen wäre, als er auf den großen Stuhl kam …

Das wäre eine schwere Partie gewesen, ein dritter Urnengang wäre zu erkämpfen gewesen, und er würde allen ehrlich, denn er trage nie eine Maske, also aufrichtig allen Wahlbeisitzern aus seiner Partei danken, den schweren Gesinnungsopfergang gegangen zu sein, um ihn den Stuhl zu bringen, auf dem er nun sitze. Das Gesetz schreckte sie nicht, freudig nahmen sie die Strafen auf sich. Sie, die Wahlbeisitzer, diese tapferen Frauen und Männer seiner Partei, seien die wahren Wahlopfer, denen die gesamte Gesinnungsgemein-Schaft ewig in Dankbarkeit gedenken werde. Und gäbe es eine Halle der Feldherren in Wien, Jahr für Jahr zöge es alle zu dieser hin, er voran, um ihrer zu gedenken.

Und wenn ein Tourist, eine Touristin ihn fragen würde, womit er die Menschen in Österreich überzeugt habe, Norbert Hofer, dieser bescheidene „Gesinnungsfreund“ von Dr. Alfons Adam, könnte dann stets verlesen, was die Menschen in Österreich schließlich überzeugt hätte, ihn … es wären die Worte des Um-den-Albertinaplatz-Marschierers …

Während Norbert Hofer seinen „Gesinnungsfreund“ Adam lesen würde, könnten zur Auflockerung zwischendurch Lieder vorgetragen werden. Damit Touristinnen und Touristen sich dem heiteren Erlebnis der hoferischen Lesung ganz widmen könnten, könnte Odin Wiesinger anbieten, währenddessen ihre Kinder nach germanischem Vorbilde zu malen … Bei einem solch umfassenden Gesamtattraktionsprogramm dürfe auf nichts vergessen werden. Kindern, die sich nicht portraitieren ließen, weil sie zu lebendig sind, um stillzusitzen, könnte ein weiterer Gesinnungsfreund Waffen vorführen und dabei auch gleich die Rassenkunde abdecken …

Der deutsche Tourist, der es gestern auf dem Albertinaplatz so lustig hatte, war es nicht vergönnt, dieses Gesamtattraktionspaket zu buchen. Aber damit er wirklich wieder kommt, soll besonders ihm ein Ausblick ermöglicht werden, worauf er sich freuen könnte, wenn er wieder nach Wien …

Norbert Hofer, tief versunken im hohen Stuhl vor der Tapetentür würde Adam rezitieren, um nicht sich selbst loben zu müssen, aber doch seine Vorzüge erklären zu können, weshalb er …

„Doch das ist nicht der einzige Grund, Norbert Hofer zu wählen.

Mit demselben Inhalt und der identen Zielsetzung könnte dieses Programm (sprich ‚Gender-Mainstreaming‘) von einem EU-Kommissar stammen oder einer Entschließung oder Richtlinie des Europäischen Parlaments entnommen sein. Das sind letztlich die Ziele aller Anhänger der Gender-Ideologie, auch wenn deren Sprache gefälliger und nicht so offen ist. Diese Ideologie wird nicht nur von der SPÖ-ÖVP-Einheitspartei und von den NEOS vertreten, sie hat ihre (etwas getarnten) Anhänger auch in der Kirche. Besonders aktive Vertreter dieser menschenfeindlichen und insbesondere dem christlichen Glauben
widerstreitenden Ziele sind DIE GRÜNEN.“

Kickl, Gudenus, Strache rappen: „Wir wollen den neuen Menschen nicht.“

„Diese kommunistischen Zielsetzungen sind bei uns weitgehend verwirklicht. Einige
Beispiele: Beseitigung der Begriffe Vater und Mutter in amtlichen Dokumenten; staatliche
Förderung der Kinderkrippen und Benachteiligung der Mütter, die sich selbst um ihre Kinder kümmern wollen; Homo-Ehe; Adoption durch homosexuelle Paare; Förderung der
Masturbation und Kuschelecken für Doktorspiele im Kindergarten; Anleitung zu Anal- und
Oralsex für Volksschulkinder.

Allgemein bekannt ist die Einstellung der Grünen zum Lebensschutz. Wenn sie die
Abtreibung auf Krankenschein verlangen, dann kann man das nur so deuten, dass sie den
Massenmord an den ungeborenen Kindern und damit den Selbstmord des eigenen Volkes
noch fördern wollen. Wie sehr muss man die Menschen hassen, um ihnen all das anzutun:
Grausames Töten der ungeborenen Kinder, Zerstörung der Familien, Kindern die Unschuld
und damit die Kindheit rauben. Es liegt in der Logik des Bösen, dass man den Menschen
durch ‚Multi-Kulti‘ die Heimat nimmt, durch Parallel-Gesellschaften die Ordnung und innere Sicherheit gefährdet und den Patriotismus lächerlich macht.“

Vilimsky, Le Pen, Franz im Duett: „Wir wollen den neuen Menschen nicht.“

„Eine Völkerwanderung ist immer ein feindlicher Akt, weil die Invasoren ja nicht in menschenleere Räume eindringen. Es war immer schon das Bestreben der Marxisten, die überkommene Werteordnung, insbesondere die christliche, zu zerstören und sie sind dabei vor Massenmorden am eigenen Volk wie etwa in der Ukraine oder während der chinesischen Kulturrevolution nicht zurückgeschreckt. Nun haben sie eine neue Methode entdeckt, der man sogar ein humanitäres und christliches Mäntelchen umhängen kann, nämlich die ‚Willkommenskultur‘. Den Verantwortlichen für diese sogenannte Willkommenskultur kann man die hehre Gesinnung deshalb nicht abnehmen, weil mit einem Bruchteil des Geldes, welches unser Staat für die ‚Asylanten‘ aufwendet, vor Ort in deren Heimatländern besser und mehr geholfen werden könnte. Die Erklärung ist, dass die Destabilisierung Europas planmäßig angestrebt, also erwünscht ist.

Hintergrund ist wie gesagt der Hass auf das eigene Volk. In ihrem Hass stört es die
marxistisch geprägten Linken aller Schattierungen nicht, dass die christliche Kultur und
Zivilisation Europas (auch Wirtschaft und Wohlstand) durch die bewusst geförderte
Islamisierung gefährdet werden. 

Die bewusst herbeigeführten oder selbst verschuldeten Krisen machen verständlicherweise Angst wie ein Menetekel an der Wand: Finanzen, ‚Flüchtlinge‘, Arbeitslosigkeit, Pensionen, innere und äußere Sicherheit. Wer kann da einen Bundespräsidenten wollen, der alles zudecken muss, wofür er immer eingestanden ist? Die verfassungsmäßigen Kompetenzen eines Bundespräsidenten mögen in geordneten Zeiten keine große praktische Bedeutung haben, in einer Krise aber sieht das ganz anders aus. Für kinderliebende Menschen, denen die Familie am Herzen liegt, für echte Christen und Patrioten, die ihre Heimat wirklich lieben, gibt es darüber hinaus genügend positive Gründe, Norbert Hofer zu wählen. Hofer war schon unter den Kandidaten des ersten Wahldurchganges derjenige, der den Lebensschützern am nächsten steht. Als Abgeordneter zum Nationalrat hat er einige Initiativen zum Lebensschutz gesetzt, die aber ohne Mehrheit geblieben sind. Er hat mit seiner FPÖ gegen das Fortpflanzungsmedizingesetz gestimmt, gegen welches nur noch Team-Stronach-Abgeordnete eingetreten sind, während die angeblich christliche ÖVP fast geschlossen dafür gestimmt hat.“

Solo von Steffen Königer: „Sehr geehrte … lehnen ab …“ Chor summt: „Wir wollen den neuen Menschen nicht.“

„Norbert Hofer tritt offen gegen die Gender-Ideologie ein, ist also ein Gesinnungsfreund, was die echte Familie betrifft, und er ist gegen die Islamisierung Österreichs und Europas. Freunde von der Plattform Leben Vorarlberg berichten von einer intensiven Zusammenarbeit in der wichtigen Lebensschutzfrage der Präimplantationsdiagnostik.“

Stiehl jodelt den Jodler vom Kinderschänder.

„Auch wenn der Bundespräsident keine Gesetzgebungskompetenz hat, wäre es eine Ermutigung, einen Gesinnungsfreund im höchsten Staatsamt zu wissen. Sollte aber eine Finanz- und Wirtschaftskrise ausbrechen und/oder die Willkommenskultur zu bürgerkriegsähnlichen Zuständen führen, dann wäre unserem Land bestens gedient mit einem Bundespräsidenten, der klare und richtige Standpunkte vertritt und von dem wir aufgrund seines Charakters und Intelligenz einen situationsentsprechenden Einsatz erwarten dürfen. Und noch etwas ganz Entscheidendes: Norbert Hofer ist bekennender Christ. Er ist Ehrenritter des St. Georgs-Ordens, dessen Großmeister Karl von Habsburg ist.“

Kickl, Gudenus, Strache rappen: „Wir wollen den neuen Menschen nicht.“

„Otto von Habsburg meinte immer, die braunen Gespenster dürften deshalb nicht sterben, damit man nicht sieht, was die roten Teufel alles so anstellen. Es scheint manchen peinlich zu sein, dass fast nur mehr FPÖ-Politiker christliche Standpunkte vertreten.“

Stenzel und „Graf“ im Duett mit Chor Kickl, Gudenus, Höbart, Deimek, Strache und Nagel mit fuchtelnden Armen probiert den  Dirigenten: „Wir wollen den neuen Menschen nicht.“

NS Es gibt in diesen Gesinnungskreisen kein Zutrauen zu Wikipedia, deshalb als Auskunft über den Verein Okzident von einer gesinnungsverwandten Website: „eine deutsche … Organisation aus Österreich …“.

Verein Okzident

NR Dr. Marcus Franz die „satisfaktionfähige Ebene“ für den „Marsch der Familie“

Marsch für die Famiie - Marcus Franz als satifikationsfähige Ebene

Über die Inhalte muß nicht wirklich etwas geschrieben werden. Es wurde gesprochen, was gesprochen wird, bei derartigen Kundgebungen.

Aber ein paar Impressionen, und Informationen, obgleich zu dem Gewußten eigentlich keine Informationen mehr hinzugefügt werden müssen, es ist ohnehin alles bekannt, zur Genüge.

Was von diesem „Marsch für die Familie“ am 18. Juni 2016 zu halten ist? Nun, darüber gab ein deutscher Tourist eine zusammenfassende Beurteilung.

Es war ein gemütlicher Nachmittag am Albertinaplatz, nicht sehr viele Menschen, und es fand sich Zeit, mit dem deutschen Touristen, der ständig lachte, wie eine Weile schon auffiel, ins Gespräch zu kommen. Er fände es sehr skurril. Er habe erwartet, es werden Tausende von Menschen sein. Er sehe ab und an „Gloria.TV“ – die Ankündigung sei derart aufgeblasen gewesen, daß er meinte, es werden Tausende … Nun ja, im Internet kann alles groß gemacht werden, was in der Wirklichkeit klein, sehr klein, winzig … Er habe auch welche von „Gloria TV“ unter den Teilnehmern und Teilnehmerinnen gesehen … Wer wissen möchte, Informationen über „Gloria TV“ sind schnell zu finden, und was zu finden ist, kann nicht überraschen …

Mag. Christian Zeitz, Wiener Akademikerbund,  meinte zur Rede von NR Dr. Marcus Franz, mit ihm, Franz, der ja Arzt und Abgeordneter ist, sei der „Marsch für die Familie“ auf eine „satisfaktionsfähige Ebene“ …

Ursula Stenzel, zwar als Rednerin angekündigt, sprach nicht, weil sie in Spanien … Ihre Rede verlas ein „Graf“. Es wird um Nachsicht gebeten, es wird nicht gewußt, ob jetzt sein Name richtig geschrieben ist: Stollberg oder Stolberk oder Stolberg oder Stollwerck … Nur vom Hören ist es nicht immer leicht, auf die richtige Schreibweise zu kommen. Jedenfalls klar und deutlich war zu verstehen und daher auch leicht richtig zu schreiben: „Graf“. Ein „Graf“ also vertrat die Nichtamtsführende Stadträtin aus Favoriten.

Eine Rede hielt auch Georg Immanuel Nagel. Ebenfalls bekannt. Vorgestellt als Gründer von „Pegida“ in Österreich. Hätte es in Österreich nur solche Gründer und Gründerinnen gegeben, aus diesem Land wäre nichts geworden. Im Falle von „Pegida“ freilich kann ihm, Nagel, zu seinen Gründungsqualitäten nur gratuliert werden. Er ist auch bekannt von der ZZ, die NR Wendeln Mölzer von der identitären Parlamentspartei führt. Oh, er sprach klug, geschichtlich versiert, eine politische Diagnose der Jetztzeit von seltener … in Erinnerung bleibt davon sein trotziger Ruf: „Wir wollen den neuen Menschen nicht.“  Ein ebenfalls scharfsinniger Denker ist Franz, nicht nur als Redner, sondern auch als Schreiber, der kurz davor noch Zeit fand auf der Plattform des Unternehmens Tweet einen Beweis seiner Denktiefe von nagelscher Qualität …

Marcus Franz ist vieles unklar

Und Christian Zeitz redete auch. Er redete und redete, immer irgendwas von „Kultur des Todes“, der Lifeball sei „Kultur des Todes, nein, der Ball sei ein „Todesball“, also alles sei irgendwie „Kultur des Todes“, bis auf, kreuzgemäß der „Marsch für die Familie“ …

Und irgendwann setzte der „Marsch für die Familie“ sich tatsächlich in Bewegung. Na ja, Marsch, es war eine Runde um den Albertinaplatz. Ach, und wie lebendig es dabei zuging, bei der einen Runde Marsch um den Albertinaplatz. Vorneweg der „Graf“, der sich schöne Sprüche ausgedacht hat, die alle laut, lebendig hinausschreien sollten in die Stadt … „Eine Gesellschaft ist gesünder mit Vater, Mutter, Kinder“ … Aber es war bloß der „Graf“ zu hören, mit Mikrofon, niemand skandierte seine Sprüche, still, geordnet gingen sie ihm hinterdrein …

Ein Satiriker skandiert keine Graf-SprücheUnd noch einer aus der von NR Wendelin Mölzer geführten ZZ ging mit, ein Satiriker, von dem nie wirklich gewußt wird, sind seine als Satiren ausgewiesenen Artikel keine Satiren, dafür aber seine anderen Artikel Satiren, also beispielsweise die als geschichtlich ausgewiesenen Artikel … Auch den Satiriker konnte der „Graf“ nicht zum Skandieren seiner gar so mundgerechten Sprüche animieren …

Georg Immanuel Nagel fährt zur RevolutionGeorg Immanuel Nagel darf aber noch einmal erwähnt werden. In seiner Rede rief er auf, wenn richtig in Erinnerung, zu einer „konservativen Revolution“, jedenfalls, das ist in Erinnerung, zu irgendeiner „Revolution“. Es scheint ihm aber eine ganz neue Art der Revolution vorzuschweben, wahrlich ein unermüdlicher Vordenker, wie das Bild zeigt, er läßt sich zur Revolution fahren, also an diesem Tag einmal eine Revolutionsproberunde um den Albertinaplatz fahren. Georg Immanuel Nagel der Gründer der Auto-Revolution …

Was von dieser Kundgebung gesagt werden kann, hat der deutsche Tourist klipp und klar gesagt: „Skurril“. Der deutsche Tourist hatte also einen fröhlichen Tag in Wien. Ein Stammtourist wurde gewonnen. Er fühlte sich wohl. Er hatte viel zu lachen. Es war für ihn ein besonders Erlebnis. Er amüsierte sich köstlich. Er wird, nach so einem lustigen und kostenlosen, also für den Touristen kostenlosen Erlebnis, kann er nur wiederkommen, vielleicht dann mit Familie, auch mit Freunden … ein gewonnener Werbeträger, der seinen Arbeitskollegen und Arbeitskolleginnen, auf digitalen Plattformen von der recht besonderen Erlebniswelt Wien …

Derartige Kundgebungen können also durchaus einen Beitrag leisten, daß Wien für Touristinnen und Touristen attraktiv bleibt. Mit entsprechenden Werbeslogans könnten derartige Märsche um den Albertinaplatz ein fester und gern besuchter Programmteil des Wiener Tourismus werden:

Besuchen Sie Wien und erleben Sie hautnah Demos aus dem letzten  Jahrhundert. Und mehr noch. Marsch des 19. Jahrhunderts um den Albertinaplatz: exklusiv mit Franz, Nagel und mit für Stenzel einspringenden Grafen.

PS Für die Tourismustauglichkeit wurde vom Marsch auch schon etwas beigetragen: diesmal keine Folder wie 2014 … Folder, die Touristinnen und Touristen wohl nicht so goutierten …

Marsch am Albertinaplatz

 

Pool klinischer Fallbeispiele

FPÖ unzensuriert - Fallbeispiele für klinische Ausbildungen

Es wird viel geredet und viel geschrieben über die sogenannten Haßpostings, als wäre es allen tatsächlich ernst, alle wirklich darum bemüht, Antworten zu finden: wie mit diesen umgehen, wie diese eindämmen.

Menschgemäß können sie als sogenannte Haßpostings bezeichnet werden. Und diese Bezeichnung eignet sich gar gut für moralische Entrüstungen, fördert Hysterie, fordert Gegenhaßpostings heraus, errichtet erst die Grenzen, hebt Schützengräben aus und so weiter und so fort … Wie aufgeregt ist alles geworden, wie weiter und tiefer noch oberflächlich, als wären Begriffe wie etwa Soziodiagnose schon gänzlich aus den Wörterbüchern gestrichen worden, auch weiter diese Begeisterung, die jämmerliche Livrée tragen zu wollen, die sich der Mensch durch Jahrhunderte des Unverständnisses schneidern ließ und dabei selbst die Nadel führte, mit der er sich ins eigene Fleisch stechen ließ und heutzutage mehr und mehr allein nur in der großen Feier seiner Selbstbestimmung, Individualisierung und Verschmelzung von Herr und Knecht zu einem einzigen Selbstausbeuter das eigene Fleisch zersticht …

Es sind aber vor allem Kommentare als Fallbeispiele.

Fallbeispiele, die gerade für klinische Ausbildungen wohl ständig und möglicherweise sogar dringend gesucht werden, um mit aktuellem Anschauungsmaterial arbeiten zu können.

Für klinische Ausbildungen der Jetztzeit ist das Internet ein Segen. Lehrende können wie noch nie aus dem Vollen schöpfen, um ihren Auszubildenden Fallbeispiele zu präsentieren, jeden Tag neue und aktuelle Fälle.

Lehrende können dabei viel Zeit einsparen, sie müssen keine Stunden für das Suchen von Fallbeispielen aufwenden. Es reicht etwa, die Website der identitären Parlamentspartei zu den sogenannten Favoriten hinzuzunehmen, um täglich aus einer Fülle von Fällen auswählen zu können. Lehrende benötigen auch keine Zeit dafür, um Fälle aus ihrer Praxis nach langen und aufwendigen Gesprächen mit ihren Patientinnen und Patienten selbst aufzuschreiben. Die Arbeit des Schreibens erledigen die Menschen auf FPÖ unzensuriert selbst. Das Kopieren der Fälle ist stets rasch erledigt.

Um es abzukürzen. Es ist gleich zu verstehen, wenn ein paar Fallbeispiele dafür angeführt sind.

Es sind aber auch Fallbeispiele, die wohl für den Bereich der Prävention von besonderem Interesse sein müssen. Wie können Menschen dabei unterstützt werden, das Schreiben von Fallbeispielen weiter als befriedigend zu erleben, sie sich also nicht aus dem digitalen in den analogen Raum begeben. Denn. In der Wirklichkeit wäre das verheerend. Das muß als eine interdisziplinäre Aufgabe gesehen werden, soher auch als eine politische, eine gesellschaftliche  …

Davor aber noch, das gebietet die Höflichkeit, falls einmal dafür Dank ausgesprochen werden will, von Lehrenden und Ausgebildeten, sollte noch angeführt werden, wem dafür Dank gebührt. Jenen also, die eine solche Website …

Zu nennen ist an erster Stelle Martin Graf, der diese Website …

Zu nennen ist Barbara Rosenkranz, die dieser Website ihr zur Ehre treu als Kolumnistin …

Zu nennen ist Wolfgang Dvorak-Stocker als Geschäftspartner und Mitmarschierer am 11. Juni 2016. Spät in der Nacht wird er nicht mehr in Wien gewesen sein, als der identitäre Verein bei den Barden zu Wien vielleicht zum Gesang einmarschierte …

Ehe ein paar Fallbeispiele angeführt werden, vielleicht noch zur Klarstellung. Die Menschen, die diese Fallbeispiele so großzügig veröffentlichen, sind keine Patienten und keine Patientinnen, sondern Wähler und Wählerinnen in diesem Land Österreich. Soher ist es nicht ganz vermeidbar, doch auf das Politische zu kommen. Wie in der Collage zu lesen ist, sind unter den Menschen, die die Fallbeispiele beisteuern, auch Menschen, die aktuell einen kleinen Präsidenten zu ihrer Lichtgestalt erhoben haben – was sagt das über die so ins rechte Licht gerückte Gestalt und von ihr gesinnungsgeführten Partei aus?

Mit dem identitären Verein die StützenEinen letzten Einschub noch. Weil oben Wolfgang Dvorak-Stocker angesprochen wurde. Die Wahrnehmung des identitären Vereins und die damit verbundene Klage, stets als „Rechtsextreme“ und als „Neonazis“ bezeichnet zu werden, kann nachvollzogen werden; ist nicht gerade dieser Mitmarschierer aus einem staatlich hoch ausgezeichneten Unternehmen als Produzent und Lieferant von durchgeistigten Buchprodukten eine Stütze und ein Repräsentant der österreichischen Gesellschaft, wie sie so leicht auf der Welt nicht …

Um nun tatsächlich zu einem Schluß zu kommen und somit zur Eingangsfrage, wie mit derartigen Postings umgehen, wie diese eindämmen. Diese schlicht als das einstufen, was sie sind: klinische Fallbeispiele. Diese also Lehrenden und Auszubildenden zum Studium zu überlassen. Also auch die mediale Aufmerksamkeit total zu entziehen. Der derzeitige Justizminister agiert, so scheint es, bereits danach, genauer, noch nicht ganz, aber was die Website der identitären Parlamentspartei betrifft, scheint er diese Kommentare gänzlich als Fallbeispiele für klinische Ausbildungen …

Fall 1, 15. Juni 2016:

„Ich rate meinen Freunden immer, den ganzen Inhalt des Magazin in den oder die Täter zu pumpen.“

Fall 2, 15. Juni 2016:

„Sechs Jahre okay…. ..aber verschärfte Dunkelhaft, keine Besuche, keine Vergünstigungen, wenn er`s überlebt , dann : Bumpferl mit einem rostigen Schusterknauf abschneiden und an die Löwen in Schönbrunn verfüttern !! Danach von zwei Kamelen durchbucken lassen, von einem Pavian anpissen lassen , auf einen Esel spannen und ihn zu seiner Restfamilie in den Irak schicken !!!“

 Fall 3, 15. Juni 2016:

„Aber er muss rückwärts auf dem Esel sitzen und den Anus zuvor noch mit rostigen Nägeln füllen!“

Fall 4, 15. Juni 2016

„Man könnte den ‚Bumpferllosen‘ ja auch den Eltern des armen Kindes überlassen, da würde dem dann aber mehr als nur sein „Bumpferl“ fehlen. Diese Justiz ist ein HOHN…abgesehen von der faulen Ausrede, die diese Mistkreatur parat hatte…“

Fall 5, 15. Juni 2016:

„Das Delikate bzw,die Tragigkomik daran ist,dass der geschändete Bub,der möglicherweise auffällig… die Mutter spricht auch nicht wirklich Deutsch… das grausame Geschehen irgendwie herausgefordert hat… Man ist mittlerweile herumgebeutelt und weiß selbst nicht was rechtens ist.
Natürlich schlägt man sich von Natur immer auf die Seite des Schwächeren- die der SchwächerInnen sind wieder eine eigene Doktorarbeit in Zukunft.. Conclusio ist für mich. Weder der Vergewaltiger noch der Vergewaltigte haben hier was verloren. Wir hatten auch vorher nicht immer ein wunderbares Leben,wenn es auch für den Rest der Welt so aussieht! Wir haben nur Kriegsschäden,die uns auch andere eingebrockt haben mühselig aufgearbeitet.“

Fall 6, 16. Juni 2016:

„Außerdem hätte ich ihn keine sechs Jahre eingesperrt, die Gefängnisse sind übervoll ( am besten zu ein paar Schwerverbrechern, mit dem Worten macht was ihr wollt mit ihm )oder Frei gelassen und unter das aufgebrachte Volk werfen.“

Fußball, der Allah des Mannes

Spieler scharren schon mit den Hufen.jpg

Es ist doch immer wieder aufmerkenswert, wie einerseits mehr oder weniger in ganz Europa Gewalt abgelehnt wird, Konsequenzen gegen Gewalt gefordert werden, Angst vor Gewalt, die Sorge um die Sicherheit, die Befürchtungen um Kosten und Werte vermehrt Menschen dazu bringen, Parteien zu wählen, wie etwa die identitäre Parlamentspartei in Österreich, Gewalt tatsächlich gesehen und massiv wahrgenommen wird, das Wegsehen, das Verdrängen nicht gestattet wird —

allerdings nur, wenn Gewalt und Migration in einem Satz untergebracht werden können, wenn Gewalt irgendwie und allzu oft sehr weit hergeholt Flüchtlingen angelastet werden kann, und dabei kein Mangel an Unterstellungen aufkommt, in erster Linie männliche Flüchtlinge zu verdächtigen, sie kämen aus dem Mittelalter, und mehr noch, sie stiegen direkt von den Bäumen herab auf Europa, und schlimmer noch, sie seien Wilde, und noch schlimmer, sie seien Tiere, wie es Tiere, und hier bricht die Tierliebe des weißen Mannes und der weißen Frau vollends durch, nicht seien, und so weiter und so fort.

Andererseits aber, wie nun wieder einmal der Fußballgottesdienst in Frankreich zeigt, die absolute Huldigung der Gewalt, das Zelebrieren der Gewalt als europäische Folklore …

bet oh al laEs wird die Gewalt zwar als unangenehm empfunden, aber schließlich, he, so ist Fußball, das ist europäisches Abendland, so will es Allah Fußball, so verkündet es der abendländische Allah, stürmet hin, schlaget euch, verletzet, denket und sprechet schlecht von den Frauen, tilget die Frauen aus der Nationalhymne, und damit der Mann, der aus den Hochhauswohnanlagen hinabstürmt, wild seiner Männlichkeit unsicher, auf die Fußballgottesdienstfelder, ja nicht vergißt, auch auf die Gottesdienste zu wetten, zieht Allah der Frau das Höschen aus und hängt dem Manne aus dem Abendland ein wohl ballerinnernd gerundetes Popöchen vor die Nase und schlabbernd riecht das Männchen, auf daß ihm das Testosteron augenblicklich seinen gesamten Körper flutet, das Weibchen an dem Hochglanzpapier …

Und nicht nur wenn die EURO rollen, wie jetzt in Frankreich, keine Rede mehr von dem sogenannten subjektiven Sicherheitsgefühl,  die sonst Politik, Medien bis zum Denkout zum Schutz des sogenannten Volkes regiert mit starrem Blick auf die Staatsgrenzen, wie je weggeblasen das Gerede von dem subjektiven Sicherheitsgefühl, etwa vor und nach den Stadtderbys von Rappoltenkirchen gegen Faak, wenn deren Fans marodierend durch Wien ziehen, die U-Bahnen von der U 6 bis …

NS Aber Websites von den identitären Parteien wissen auch bei Fußball von hinten beginnend den rechten Angriff über das rechte Mittelfeld … und dann noch weiter rechts die Stürmer ihrer Schreibstaffel wie dagegen … und dazu tippen deren Fans Zustimmungswellen um Zustimmungswellen …

„In den Medien wird seit Tagen von anhaltenden Zusammenstößen verschiedener Fangruppierungen im französischen Marseille und auch in Nizza im Rahmen der Fussball-Europameisterschaft 2016 berichtet. Immer wieder ist von äußerst gewaltbereiten russischen und englischen Fans zu lesen. In Wirklichkeit dürften aber die meisten Massenschlägerein in den Fanzonen von muslimischen Migranten angezettelt worden sein. Bereits bei der WM 1998 in Frankreich war dies der Fall.“

„Willst du dich von etwas trennen, dann musst Du es verbrennen!
MIT BENZIN!“

FPÖ unzensuriert - Fußball

Sehr geehrte Inhaltslose der FPÖ (IP) und der AfD

Den Gender-Irrsinn sichtbar gemacht von HC Königer

Mit diesem Debattenbeitrag lehnt Steffen Königer im Brandenburger Landtag einen Antrag im Namen seiner AfD ab:

 „sehr geehrte schwule sehr geehrte lesben sehr geehrte bigender frauzumann mannzufrau gendervariable genderqueer intersexuelle wedernochgeschlechter geschlechtslose pangender pangeschlechtliche transmännliche und transmänner transweibliche transfrauen transmenschen transmitstern transmenschen transfeminine transgender transgender weiblich transgender frau transgender männlich transgendermann transgendermenschen transmaskuline transsexuelle personen internsternmännlich internsternweiblich intersternmänner internsternfrauen intermenschen intergender integeschlechtlich zweigeschlechtlichen Zwitter hermaprohoditen xyfrauen fem drag drittes geschlecht viertes geschlecht transvestiten crossgender nullgeschlecht sonstigengeschlechter unterstrich unterstrich unterstrich“

Das ist nicht vollständig, sein Debattenbeitrag beträgt nach dem Video rund 2,45 Minuten. Bei einem derartigen Debattenbeitrag ist es nachvollziehbar, daß auf eine ordentliche Transkription zu verzichten ist. Es wurde einfach beim Abspielen rasch mitgeschrieben, ohne es jedoch korrigieren zu wollen, auch auf die vielen je vorangestellten „sehr geehrte“ und „sehr geehrter“ wurde verzichtet, mit denen Steffen Königer seinen Debattenbeitrag wohl besonders höflich und mehr noch: lustig …

Weshalb das überhaupt erwähnenswert ist? Ein solcher Debattenbeitrag. Die FPÖ hat ihre größte Freude damit. Kurz und knapp und nicht nur in bezug auf Gender Mainstreaming: Die FPÖ kann sagen, nenn mich AfD, die AfD kann sagen, nenn mich FPÖ. Nachdem es He-Chr. Strache, wie in der Collage gelesen werden kann, bereits am 10. Juni 2016 verbreitete, dafür als Quelle „Epoch Times“ nahm, wird er möglicherweise, weil dieses Medium ebenfalls „unzensuriert und wahrhaftig“ berichtet, sofort an seine Unzensuriert-Mannen und -Frauen gedacht haben, ihnen vielleicht sogar gesagt haben, sie sollen auch darüber berichten, es entspräche ganz und gar der gesinnungsgemäßen Inhaltslosigkeit … und am 11. Juni dann auch auf der Website der identitären Parlamentspartei …

Wesentlich aber ist in diesem Zusammenhang, was für einen Antrag die AfD und also auch ganz in der Gesinnung der FPÖ mit diesem obigen Debattenbeitrag ablehnt.

Inhaltslose der AfD!

Aufgrund des Inhaltes des von Ihnen abgelehnten Antrages, der im folgenden ob seiner Wichtigkeit vollständig wiedergegeben wird, damit es einmal mehr einsichtig wird, daß Sie auf Inhalt nicht mit Inhalt reagieren können, weil Sie eben Inhaltslose sind, darf hiermit festgehalten werden, die einzige für Sie je noch in Frage kommende, die einzige für Sie tatsächlich korrekte Anrede ist spätestens von nun an, wenn diese in politischen Gremien verwendet wird: Sehr geehrte Inhaltslose der FPÖ! Sehr geehrte Inhaltlose von AfD! Formal nicht korrekt, aber nach eigener Bekundung gerechtfertigt ist bei der FPÖ auch die Anrede mit der Abkürzung für identitäre Parlamentspartei: Sehr geehrte Inhaltslose der IP!

Inhaltsloser Heinz_Christian Königer,

trotz der durchaus heiteren Note können Sie mit dieser Ihrer Begrüßungsorgie nicht über Ihre Inhaltslosigkeit hinwegtäuschen. Möglicherweise haben Sie aber den Inhalt, was menschgemäß bei einem Inhaltslosen verstehbar ist, des Antrages schon nicht verstanden. Es ist, wie bekannt, gerade die deutsche Sprache für Menschen, die das Deutsche als Kopftuch tragen, oft schwer zu verstehen. Deshalb soll Ihnen entgegengekommen werden, lesen Sie und lesen Sie wieder und lesen Sie es auch ein drittes und viertes Mal, was in dem Antrag steht. Und damit es für Sie nicht allzu schwer wird, in kleinen Einheiten. Deshalb nachfolgend nicht der gesamte Antrag, sondern lediglich, was der Beschluß und seine Begründung beinhaltet.

Und wenn Sie einigermaßen sicher sind, es verstanden zu haben, dann die zweite Aufgabe: den gesamten Antrag zu diesem Aktionsplan zu lesen.

Abschließend ist doch festzuhalten, es wird Ihnen wegen Ihrer Inhaltslosigkeit kein Vorwurf gemacht, ein Vorwurf ist den Menschen zu machen, die eine AfD, eine IP wählen, also zwei Parteien, die, würden sie sich darauf besinnen, daß Ehr‘ als wichtiger Teil das Wort Ehrlichkeit beginnen läßt, unter einem einzigen Parteinamen kandidierten: Inhaltlosigkeit.

Der Landtag möge beschließen:

Die Landesregierung wird aufgefordert,

  1. die bereits vorhandenen und vom Land Brandenburg geförderten Aktivitäten durch einen „Aktionsplan für Akzeptanz von geschlechtlicher und sexueller Vielfalt, für Selbstbestimmung und gegen Homo- und Transphobie in Brandenburg“ zusammenzuführen. Der Aktionsplan soll in einem partizipativen Prozess erarbeitet werden, um einen positiven gesellschaftlichen Wandel hin zu Akzeptanz, Respekt, Wertschätzung und vor allem Dialog zu bewirken und zu verstetigen.
  2. Dabei sind folgende Schwerpunkte zu berücksichtigen:
  • Förderung und Stärkung von Bildung und Aufklärung zu sexueller und geschlechtlicher Vielfalt;
  • Förderung des öffentlichen Dialogs und respektvollen Miteinanders mit lesbischen, schwulen, bi-, trans- und intersexuellen sowie queeren Brandenburgerinnen und Brandenburgern, insbesondere sollen Gruppen, Vereine und Verbände dazu ermutigt werden, sich mit dem Thema sexuelle und geschlechtliche Vielfalt zu beschäftigen und LSBTTIQ*-Menschen als Teil der Gemeinschaft anzuerkennen;
  • Unterstützung und Verstetigung von Selbsthilfestrukturen zur nachhaltigen Verbesserung der Lebenssituation von Lesben, Schwulen, bi-, trans- und intersexuellen und queeren Menschen;
  • Maßnahmen zur Kompetenzentwicklung von bestehenden Familienberatungsangeboten für die Belange von Regenbogenfamilien;
  • Erweiterung des Gender-Mainstreaming-Ansatzes bzw. des Diversitymanagements in der Verwaltung um die LSBTTIQ*-Perspektive;
  • Wirksame Bekämpfung von Diskriminierung, Gewalt und vorurteilsmotivierte Kriminalität.
  1. sich auf allen politischen Ebenen weiterhin für eine aktive Gleichstellungspolitik einzusetzen sowie bestehende Defizite in der rechtlichen Gleichstellung von Menschen unterschiedlicher sexueller Orientierung und geschlechtlicher Identität klar zu benennen und sich für die Abschaffung noch bestehender Diskriminierungen einzusetzen.
  2. bestehende gleichstellungspolitische Zielsetzungen um die jeweiligen Aspekte sexueller und geschlechtlicher Vielfalt zu ergänzen, 4. einmal in der Legislaturperiode einen Bericht über die Aktivitäten der Landesregierung zur Umsetzung der im Bereich der sexuellen und geschlechtlichen Vielfalt beschlossenen Maßnahmen zu erstellen und diesen dem Parlament sowie der Öffentlichkeit vorzulegen,den Aktionsplan bis Ende 2017 vorzulegen.

Begründung:

Trotz einer insgesamt positiven gesellschaftlichen Entwicklung in den letzten 20 Jahren gehören Diskriminierung, Gewalt und Ablehnungserfahrungen, gleich in welchen Lebensbereichen, für viele Lesben, Schwule, bi-, trans- und intersexuelle und queere Menschen weiterhin zum Alltag.

Laut Brandenburger Verfassung darf kein Mensch aufgrund seiner sexuellen Identität benachteiligt werden. Feindseligkeit gegenüber lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans*, transgender, intersexuellen und queeren Menschen (LSBTTIQ*) hat keinen Platz in einer demokratischen Gesellschaft und ist keinesfalls nur die Angelegenheit der Betroffenen. Die Brandenburger Landesregierung ist bereits in vielen Bereichen aktiv. Es fehlt jedoch bislang ein Gesamtkonzept, das Lücken schließt, und eine gemeinsame Perspektive. Das Ziel des Aktionsplanes ist erreicht, wenn es seiner nicht mehr bedarf.