Aus der „Volksbefragung“ eine Volksbefragung machen – Ein Vorschlag, auch zur Verbreitung

Wie am 20. Jänner 2013 agieren?

Zwischenstand der Umfrage und Möglichkeiten
Volksbefragung Umfrage Zwischenstand 4-1-13

Keine Mehrheit für die rotschwarze „willkürliche Frage“.

Wie auch am heutigen Zwischenstand der Umfrage mit wenigstens vier Optionen abzulesen ist, erhalten die zwei „plakativen Sätze“ der rotschwarzen Regierung nur eine Zustimmung von 49,57 Prozent, wobei die Zustimmung zu dem von den Christschwarzen bevorzugten Satz über die Beibehaltung der allgemeinen Wehrpflicht konstant fällt und nach dem heutigen Zwischenstand nur mehr 22,92 Prozent ausmacht.

Die christschwarze Bevorzugung der allgemeinen Wehrpflicht und des Zivildienstes ausschließlich für Männer wird von Bürgerinnen und Bürgern also nur in einem sehr geringem Ausmaß angenommen, hingegen gibt es aber von Bürgern und Bürgerinnen eine Zustimmung zu Wehrpflicht und Zivildienstpflicht von 25,21 Prozent, wenn diese auch auf Frauen ausgeweitet wird. Jedoch nach einer Ausweitung auf Frauen will von dieser Regierung nicht gefragt werden. Die ÖVP beharrt auf ihr überholtes Modell, das mit der gesellschaftlichen Gegenwart nichts mehr zu tun hat.

Wer also für die Beibehaltung der Wehrpflicht und der Zivildienstpflicht ist, allerdings für Mann und Frau, wird sich für den 20. Jänner 2013 der Frage stellen müssen, wie agieren?

Die eine Möglichkeit ist, nicht zur „Volksbefragung“ zu gehen, dafür sich aber gleich für jedwede Wahl und besonders für die Wahlen im Jahr 2013 vorzumerken, daß die ÖVP Sie zu einer Antwort zu ihrem überholten und veralteten Modell der Wehrpflicht und der Zivildienstpflicht nur für Männer zwingen wollte, und in den Wahlen die entsprechenden Konsequenzen zu ziehen und also der ÖVP, die mit Altem Zukunft gestalten will, eine Absage zu erteilen …

Die andere Möglichkeit ist, wenn es Ihnen vor allem um ein Bundesheer und um einen Zivildienst mit Frauen und Männern geht, auf den zweiten Satz der „Volksbefragung“ auszuweichen, und also am 20. Jänner 2013 für ein Berufsheer und einen freiwilligen Zivildienst zu stimmen.

Aus der „Volksbefragung“ eine Volksbefragung machen

Ein Vorschlag zur Verbreitung

Stimmzettel Volksbefragung 20-1-2013Eine weitere Möglichkeit ist, wenn es Ihnen um Beibehaltung der Wehrpflicht und der Zivildienstpflicht und gleichzeitig um die Ausweitung der Wehrpflicht und der Zivildienstpflicht auf Frauen geht, mit einem eigenen Stimmzettel, wie dieser beispielhaft zum Herunterladen hier zur Verfügung steht, zur „Volksbefragung“ am 20. Jänner 2013 zu gehen und diesen Stimmzettel der Bürger und Bürgerinnen entsprechend angekreuzt statt dem amtlichen Stimmzettel in die Wahlurne zu werfen. Rechtlich betrachtet, können Sie sagen, ist das eine nutzlose und sinnlose Möglichkeit. Dem ist, rechtlich gesehen, nicht zu widersprechen. Aber die „Volksbefragung“ selbst ist rechtlich nicht bindend, und Sie haben keine Garantie, daß ÖVP und SPÖ ihr Versprechen, das Ergebnis der „Volksbefragung“ als für sie bindend zu betrachten, auch halten werden. In den gestrigen Nachrichten im österreichischen Fernsehen um 22.00 Uhr hat der sozialdemokratische Verteidigungsminister Norbert Darabos – nicht zum ersten Mal – davon gesprochen, er gehe davon aus, die ÖVP werde sich daran halten … Politisch betrachtet aber kann das Abstimmen mit einem eigenen Stimmzettel gewichtig werden. Vorausgesetzt, es beteiligen sich an dieser „Volksbefragung“ sehr viele mit einem eigenen Stimmzettel -, wozu Sie durch starke Verbreitung der Idee, aus der „Volksbefragung“ am 20. Jänner 2013 eine tatsächliche Volksbefragung zu machen, und der gleichzeitigen Versendung des Stimmzettels der Bürger und Bürgerinnen sehr viel beitragen können.

PS Sie sind herzlich eingeladen, sich an dieser Umfrage zu beteiligen.

PPS Sollten Sie noch auf der Suche nach weiteren Informationen, Überlegungen, Berücksichtigungen zum Komplex Militär sein, werden Sie hier das eine und andere finden können: Informationen zur „Volksbefragung“ am 20. Jänner 2013.

Ein aktueller Nachtrag

als Ergänzung zum oben angesprochenen Versprechen der Regierung, daß das Ergebnis der „Volksbefragung“ für die Regierung bindend sein werde. Soeben, 5. Jänner 2013, hat die christschwarze Finanzministerin Maria Fekter im Mittagsjournal des Radiosenders Ö 1 sich wie folgt geäußert: Am 21. Jänner 2013 werde beraten werden, wie mit dem Ergebnis der „Volksbefragung“ umzugehen haben werde … Das klingt auch nicht mehr sehr danach, daß das Versprechen der rotschwarzen Regierung, sich an das Ergebnis bindend halten zu wollen, unumstößlich ist … In der gleichen Sendung äußerte sich der sozialdemokratische Landeshauptmann Michael Häupl, daß es auf jeden Fall zu einer fundamentalen Reform werde kommen müssen -, ob das dann eine sein wird, die verbindlich nach dem Ergebnis der „Volksbefragung“ durchgeführt werden wird … Und vor allem, wird es eine sein, nach der am 20. Jänner 2013 gefragt wurde? Wird in dieser Reform noch der Wille der Bürger und Bürgerinnen lesbar sein?

Bundesheer-„Volksbefragung“ 20. Jänner 2013 – Ein österreichischer Soldat hat Gelüste, am Hauptplatz Menschen zu erhängen

Es wurde hier schon ausgiebig vorgebracht, was beispielsweise ein sozialdemokratischer Verteidigungsminister, ein christschwarzer Außenminister, ein sozialdemokratischer Industrieller, ein zurzeitiger freiheitlicher Obmann zum Komplex Miliär sagten, aber erst einmal, was eine nicht in der Öffentlichkeit stehende Persönlichkeit sagte

Darum heute zwei weitere Aussagen von zwei (wenn ihre Profile auf der Plattform des Unternehmens Facebook stimmen) Männern, die am 20. Jänner 2013 möglicherweise berechtigt sind, an der „Volksbefragung“ teilzunehmen. Beide Aussagen tätigten die zwei Herren auf „Militär abschaffen“

Volksbefragung 20-01-13 - Aufzuhängende Scheiße

„Ihr seits scheise“

Die zwei Aussagen werden deshalb vorgestellt, weil sie als Beleg genommen werden können, daß in Österreich die Politik, auch wenn diese fast zur Gänze bloße Parteipolitik ist, in ihrer Gesamtheit noch nicht gänzlich auf das tiefste Niveau herabgestiegen ist, sich noch nicht einem derart verkommenen Niveau hingeben, wie so manche Bürger und Bürgerinnen, die nicht nur am 20. Jänner 2013 berechtigt sein werden, an dieser „Volksbefragung“ teilzunehmen, sondern, gerade im Jahr 2013, an sehr vielen Wahlen … Das ist, so tief ist die Erwartung an die österreichische Politik, die ohnehin fast zur Gänze bloße Parteipolitik ist, bereits hinuntergeschraubt, um das als etwas Positives hervorheben zu können, darin aber enthalten ist die beängstigende Frage, wie hoch ist die Bereitschaft des österreichischen Politpersonals, das ohnehin fast zur Gänze ein bloßes Parteipolitpersonal ist, sich von dieser aggressiven Niveaulosigkeit noch mehr dominieren zu lassen?

Nun, zu den zwei Aussagen …

Die eine Aussage von einem jungen Mann aus Kärnten, der eine höhere technische Schule besucht, ist keine öffentliche, weshalb diese, seinem Wunsch gemäß, auch anonymisiert vorgestellt wird:

Junger Mann: Ihr seits scheise

Militär abschaffen: Falls Sie diesen Satz einmal für eine Schularbeit schreiben müssen, und damit er richtig geschrieben ist: „Ihr seid Scheiße“.

Junger Mann: Ih bin österreicher und des is mir wuascht

Militär abschaffen:Das sind großartige Argumente, die Sie vorbringen. Darf ich das veröffentlichen?

Junger Mann: Nein dürfen sie nicht

Die zweite Aussage ist ein öffentlicher Beitrag von einem Mann, der zwar seinen Namen angibt, dennoch soll seine Aussage hier anonymisiert zitiert werden:

Mann: Heer abschaffen??  Vor 70 jahren wären solche schmarotzer wie ihr am Hauptplatz erhängt worden! Schämt euch ihr Luftverschwender!

Militär abschaffen: Wissen Sie eigentlich, was Sie von sich geben? Wissen Sie, was das bedeutet, jemanden aufzuhängen? Wisssen Sie überhaupt, was ein Schmarotzer ist? Haben Sie auch brauchbare Vorschläge, oder sind Sie derart von Mordphantasien dominiert, daß Ihnen jedwedes Denken abhanden gekommen ist?

Mann: Bei so zeug wie euch bekomm ich wirklich solche gelüste… Sicherlich so ein Grüner Volksverbrecher… tut uns allen einen gefallen…liebt euch bitte selbst zu Tode und überlast den ehrlichen fleisigen menschen das leben! Man dankt

Volksbefragung 20-01-13 - Gelüste eines Soldaten

„Am Hauptplatz erhängt worden!“

Es wurden darauf nicht wenige Kommentare gepostet, dieser Mann wurde zwar gefragt, ob er denn ein Nazi sei, aber es wurde kein Widerspruch zu diesen „Gelüsten“ gepostet, einer Frau gefallen diese sogar …  Der Mann mit „solchen Gelüsten“ verwahrt sich in einem weiteren Kommentar dagegen, ein Nazi zu sein, empfindet es sehr als Beleidigung, denn er sei ein stolzer Österreicher … Bemerkenswert aber an diesem Kommentar ist, daß er sich als Soldat vorstellt …

Mann: Ich konnte gestern nicht mehr antworten weil ich gestern sehr sehr müde war und ETWAS GELEISTET habe!
22 Kilometer mit Kampfgepäck sind nicht so ohne und etwas mehr wert als diese unnötige seite!

Frage an den Seiteninhaber:
Haben sie denn überhaupt gedient??!!

Und antwort an […]
Mich als Nazi abzustempeln empfinde ich doch sehr als beleidugung!
Ich verabscheue dieses stupide Glatzenvolk!

Jedoch bin ich ein stolzer österreicher und Stolz auf die Geschichte dieses staates und das AUSNAHMSLOS

Es wird nicht gewußt, ob dieser Mann ein sogenannter Wehrpflichtiger ist, ob dieser Mann ein Berufssoldat ist, aber eines belegt dieser Soldat, wie jedwedes militärisches Denken funktioniert, wer anders denkt, ist aufzuhängen, sogar wer sich nur erdreistet, Denkbares zur Diskussion zu stellen, ist aufzuhängen … Es mag das österreichische Bundesheer, ob mit dem System eines gemischten Wehrpflichtheeres oder mit dem System eines kompletten Berufsheeres, das harmloseste der Welt sein, eines aber ist auch im österreichischen Bundesheer nicht harmlos, sondern höchst gefährlich, weil es eben ein militärischer Verband ist, und das ist das militärische Denken, der gedrillte militärische Reflex des Tötens …

Weshalb sich nicht an Staaten ohne Streitkräfte orientieren?

Es wurde zwar bereits in „Frivol zugemuteter Unfug“ die Frage gestellt, weshalb sich nicht an Staaten ohne Streitkräfte orientieren, da es aber eine derart wichtige und darüber hinaus in der breiten Diskussion keine Rolle zu spielende und auch in der  breiten medialen Debatte keine behandelte Frage ist, ist es notwendig, diese Frage, weshalb sich nicht an Staaten ohne Streitkräfte orientieren, zu einer eigenen Schlagzeile zu machen.

Die breite Diskussion und die breite mediale Berichterstattung wird je mit einem unausgesprochenen Gebet eingeleitet und beendet, mit einem Anrufungspsalm: „Unser Heer, Herr unser!“ Denn wie für Fundamentalgläubige jedweden organisierten Glaubens darf die Existenz des Militärs nicht angezweifelt werden, ist das Dogma „Militär existiert“ unumstößlich, diskutiert darf lediglich werden, in welchem organisatorischen System darf dem „Herrrn“ gedient werden. Es darf lediglich darüber nachgedacht werden, wie können für den „Herrn“ Menschen gewonnen werden, die bisher noch nicht ihren Weg zum „Herrn“ fanden, wie es beispielsweise die zur Missionarin aufgestiegene Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek

Volksbefragung 20-01-13 - AufrüstungUnd dem „Herrn“ werden alle weiter und noch mehr mit ihrem Steuergeld zu dienen haben. Das ist entschieden. Hier herrscht Einigkeit in der Regierung von ÖVP und SPÖ. Über den Dienst am „Herrn“ durch Steuergeld hat der Souverän nicht zu entscheiden. Es herrscht also Einigkeit darüber, unabhängig davon, ob die Kugel auf Wehrpflicht oder auf Berufsheer zum Liegen kommen wird, es muß das Haus des „Herrn“ modernisiert und professionalisiert werden … Es wird von Modernisierung und Professionalisierung gesprochen, um das Wort Aufrüstung zu vermeiden. Denn das Wort Aufrüstung würde augenblicklich die Rüstungsindustrie erinnern und augenblicklich erhellen, wer die tatsächliche Nutznießerin ist und wer die tatsächliche Gewinnerin dieser „Volksbefragung“ sein wird. Es wird die Rüstungsindustrie sein, die durch Steuergeld staatlich geschützte Werkstätte, die aber nicht Produkte zum Nutzen des Menschen erzeugt, sondern für den Schrottplatz produziert – weltweit leider nicht so harmlos als im konkreten österreichischen Fall …

So fordert beispielsweise auch die österreichische Offiziersgesellschaft des „Herrn“ von allen den Steuergelddienst:

Erhöhung des Investitionsrahmens auf jährlich zumindest 30% des geforderten Budgetrahmens von 1% des BIP zur Modernisierung[.]

Als ob es mit dem „Herrn“ mit seinen Massenvernichtungswaffen eine Zukunft geben könnte, sprechen diese Offiziere von Zukunftsfähigkeit, die sie in ihrer Forderung nach „vermehrter materieller, organisatorischer und struktureller Integration und Kooperation mit den Streitkräften der europäischen Staaten insbesondere der EU“ sehen … Derzeit werden rund 2 Milliarden Euro Steuergeld in den Opferstock des „Herrn“ geschmissen, das sind rund 0,6 Prozent des Bruttoinlandsproduktes, um das allein von den Offizieren des „Herrn“ geforderte Steuergeld fassen zu können, muß schon einmal ein fast doppelt so großer Opferstock angeschafft werden …

Beispielsweise können, weil es sich dabei um eine aktuelle Verkündigung handelt, Menschen in Polen von ihrem verpflichteten Dienst im Steuergeldhochamt des „Herrn“ erzählen, von ihrer verpflichteten Füllung des Opferstockes der Rüstungsindustrie. Kaum drei Jahre nach Reformierung der polnischen Armee, in diesem Fall nach Wandlung der Wehrpflicht zu einem Berufsheer, wird ihnen geheißen, in den nächsten zehn Jahren 31,7 Milliarden Euro Steuergeld zur Modernisierung …  Um sich das leisten zu können, wurde natürlich schon früher Vorsorge getroffen, etwa durch Erhöhung der Mehrwertsteuer, etwa durch Kürzung der Ausgaben für das Arbeitslosengeld … Und über alle Grenzen hinweg herrscht im Hause des „Herrn“ argumentative Einigkeit, der Steuergeldablaß für die Rüstungsindustrie bringt Arbeitsplätze und Steuern für den Staat, der das Steuergeld der Bürger und Bürgerinnen also dafür ausgibt, Steuern aus Steuergeld einzuheben, für das auch Arbeitslose mit gekürztem Arbeitslosgengeld erhöhte Mehrwertsteuer …

Die Mitteilung in dem Bericht der Presse über die polnische Aufrüstung,

[d]ie Streitkräfte möchten vier Geschwader der unbemannten Fluggeräte kaufen, die sowohl zur Aufklärung als auch zu Militäreinsätzen im Umkreis von 24 Kilometern geeignet sind[,]

führt noch einmal dazu, auf den Essay „Gezielte Tötung“ von Armin Krishnan zurückzukommen … Drohnen auch für den Einsatz des „Herrn“ – im Umkreis von 24 Kilometern. Wo? In Polen? Auch in Polen? Und wenn in Polen, gegen wen? Und ist bei der Modernisierung und Professionalisierung des österreichischen „Herrn“, gleich ob er Wehrpflicht oder Berufsheer trägt, auch daran gedacht, ihn mit Drohnen aufzurüsten? Wozu die gleichen Fragen, wenn ja, zu stellen sind. Auch zum Einsatz in Österreich? Und dann, wenn ja, gegen wen?

Stimmzettel Volksbefragung 20-1-2013Das Schlußwort ist Armin Krishnan zu überlassen, nicht ohne darauf hinzuweisen, daß das Bundesheer das Sicherheitspolizeigesetz für ihren eigenen Einsatz noch strenger haben wollte …

Im schlimmsten Fall könnten auch westliche Regierungen die eigene Bevölkerung zum Feind erklären und durch heimliche selektive Tötungen ausdünnen, um damit ideologische und sozialtechnische Ziele zu verfolgen. Diese Gefahr ist keineswegs nur hypothetisch, sondern wird durch den kontinuierlichen Ausbau des Polizeistaates in Nordamerika und Europa und die wachsende Macht nationaler Sicherheitsapparate immer konkreter. Die Namen von Millionen Menschen stehen in den USA und in Europa ohne deren Wissen auf „Terrorismusbeobachtungslisten“. Nicht nur müssen die betroffenen Personen befürchten, dass ihnen dadurch massive Nachteile erwachsen, sie können in der Zukunft schnell und lautlos in geheimen Gefängnissen verschwinden oder auf Todeslisten gesetzt werden – ein Recht, das die Obama-Regierung bereits zu besitzen behauptet. Im Hinblick auf die sich immer weiter entwickelnden technischen Möglichkeiten der Überwachung und heimlichen Tötung sowie die politischen Versuche, in vielen Bereichen allgemeine Prinzipien der Rechtsstaatlichkeit und des Völkerrechts außer Kraft zu setzen, muss man die allmähliche Legitimierung gezielter Tötungen mit großer Sorge betrachten.

„Volksbefragung“ zu Wehrpflicht und Berufsheer 20. Jänner 2013 – „Frivol zugemuteter Unfug“

Hannes Androsch hat in der gestrigen Österreich seine Kritik an der „Volksbefragung“ wiederholt, zu der er bereits „Unfug“ sagte, und nun in dieser eine „frivole Zumutung“ sieht, so daß zusammengefaßt geschrieben werden kann: diese „Volksbefragung“ ist ein „frivol zugemuteter Unfug“ …

Volksbefragung Bundesheer - Frivol zugemuteter Unfug

Hannes Androsch: „Frivole Zumutung“ …

Weshalb Hannes Androsch aber dennoch sich für eine der „willkürlichen Fragen“ eines „frivol zugemuteten Unfugs“ engagiert, mag ein Widerspruch sein, genauer aber besehen, ist dieses sein Engagement letztendlich ein weiterer Beitrag zu diesem „frivol zugemuteten Unfug“, wie auch die seine Aussagen in der gestrigen Österreich. Ob von 505 Millionen in der EU tatsächlich 490 Millionen ein Berufsheer haben, ist zahlenmäßig wohl nicht ganz korrekt -, das aber nur nebenher und ein weiteres Mal wegen der Genauigkeit im Umgang mit Zahlen in dieser Diskussion um Wehrpflicht und Berufsheer …

Volksbefragung 20-01-2013 - Keine Streitkräfte

Weshalb sich nicht an Ländern ohne Streitkräfte orientieren?

Interessanter ist die Frage, die der sozialdemokratische Industrielle nicht beantworten wird können, weshalb sich nicht an den Ländern orientieren, die bereits jetzt keine Streitkräfte haben?

Eine weitere Ungenaukeit von Hannes Androsch, es ist nicht ein „Armutszeugnis für die Politik“, sondern für die österreichische Parteipolitik, und noch genauer, ein Armutszeugnis für ÖVP und SPÖ. Und nebenher auch bloß, es werde, so Hannes Androsch, zur Belebung noch eine TV-Kampagne gefahren -, frivoler geht es auch nicht mehr: eine belebende Kampagne für eine Organisation zu fahren, deren einziges Geschäft das Töten ist … Für die Soldaten und Soldatinnen jedweden Militärs, die töten und sich töten lassen müssen, ist es kein Geschäft, sondern für die Rüstungsindustrie, und auch für die Steuergeldzahler und Steuergeldzahlerinnen ist es kein Geschäft, sie bezahlen für jedwedes Militär der Rüstungsindustrie Rechnungen … Die Politik hätte, sagt Hannes Androsch, selbst entscheiden müssen -, eine weitere Ungenauigkeit, es hätte die Parteipolitik entscheiden müssen, genauer: ÖVP und SPÖ …

Hannes Androsch findet es interessant, was am 21. Jänner 2013 passieren werde … Nun, darüber einen Ausblick zu geben wurde auch hier bereits versucht: Ausflüchtelöcher

Stimmzettel Volksbefragung 20-1-2013Wer also am 20. Jänner 2013 nicht zu einem frivolen Unfuger werden will, wird zu überlegen haben, wie mit diesem „frivol zugemuteten Unfug“ umgehen? Die eine Möglichkeit ist, sich daran nicht zu beteiligen. Die andere Möglichkeit ist, wie hier schon vorgestellt, mit einem eigenen Stimmzettel  zur „Volksbefragung“ zu gehen, als Zeichen der Ablehnung dieses „frivol zugemuteten Unfugs“, zum zweiten als Information an diese Regierung, es gibt mehr Denkbares als lediglich Wehrpflicht und Berufsheer …

Volksbefragung 20-01-13 Zwischenstand 24-12-2012

Zwischenstand der Umfrage: 25,55% für Abschaffung des Bundesheeres.

PS Der Trend, wie heute den Medien zu entnehmen ist, daß die von der ÖVP bevorzugte allgemeine Wehrpflicht nur für Männer in die Verliererinstraße einbiegt, zeichnet sich bereits seit längerem auch in dieser Umfrage mit mehr Optionen ab, wie auch das heutige Zwischenergebnis zeigt. Allerdings ist das von der SPÖ bevorzugte Berufsheer in dieser Umfrage auch kein sehr attraktives Puzzle … Wie eine Volksbefragung wohl ausginge, mit wenigstens der einen Option Abschaffung des Bundesheeres mehr? Wenn sogar ohne breite Diskussion und ohne breite mediale Berichterstattung jeder und jede Vierte für die Abschaffung des Bundesheeres votieren.

An dieser Umfrage sich zu beteiligen, sind Sie weiter herzlich eingeladen.

PPS Wie die Diskussion bisher gelaufen ist, was alles nicht bedacht wurde, wie eingeschränkt die Diskussion zum komplexen Thema Militär war, sind Sie eingeladen, nachzulesen unter:

Informationsbroschüre und weitere Informationen zur „Volksbefragung“ 20. Jänner 2013

Über 50 Prozent haben Antworten, für die die Regierung nicht einmal Fragen hat

Volksbefragung 20-01-2013 - 25 Prozent für Abschaffung

50,56 Prozent haben Antworten, für die die rotschwarze Regierung nicht einmal Fragen hat.

Wie der heutige Zwischenstand der Umfrage erneut zeigt, können im Grunde über 50 Prozent an dieser „Volksbefragung“ zu Wehrpflicht und Berufsheer am 20. Jänner 2013 nicht teilnehmen, wenn sie ihrer in dieser Umfrage getroffenen Wahl treu bleiben wollen, da diese hier von ihnen angekreuzten Optionen von der rotschwarzen Regierung nicht abgefragt werden.

Stimmzettel Volksbefragung 20-1-2013Es will nicht geglaubt werden, daß von über 50 Prozent 100 Prozent bereit und willig sind, so schnell ihre Ansichten zu wechseln, wie Erwin Pröll dem Außenminister oder Michael Häupl dem Verteidigungs-
minister das Hemd …

Was können diese über 50 Prozent am 20. Jänner 2013 tun? Nicht hingehen? Oder doch? Aber wenn sie sich an dieser „Volksbefragung“ beteiligen, können sie es, wenn Sie sich von dieser Regierung Ihre Meinungen nicht wechseln lassen wollen, nur mit dem „Stimmzettel der Bürger und Bürgerinnen“ tun, um dieser Regierung mitzuteilen, die Leibwäsche nicht zu wechseln, heißt nicht gleich, beschmutzt umherzulaufen …

PS Der „Stimmzettel der Bürger und Bürgerinnen“ ist zum Downloaden mit weiteren Überlegungen bereitgestellt in:

Mit eigenem Stimmzettel zur „Volksbefragung“ am 20. Jänner 2013 zum Abstimmen

Mit eigenem Stimmzettel zur „Volksbefragung“ am 20. Jänner 2013 zum Abstimmen

Stimmzettel Volksbefragung 20-1-2013Sehr viele sind unschlüssig, ob sie an der „Volksbefragung“ am 20. Jänner 2013 teilnehmen sollen oder nicht. An einer mit „plakativen Sätzen“ (wie sie von Vizekanzler und Außenminister Michael Spindelegger bezeichnet wird) teilzunehmen, anderseits an einer „Volksbefragung“, die bei weitem nicht den möglichen und denkbaren Lösungsvorschlägen, die es zum Komplex Militär gibt, zur Disposition stellt …

Mehr muß hierzu nicht mehr geschrieben werden, denn es wurde bereits zur Genüge zum Komplex Militär aber auch zu dieser „Volksbefragung“ an sich geschrieben und zur kompakten Information zusammengefaßt in einem eigenen Begleitbuch: Informationen zur „Volksbefragung“ am 20. Jänner 2013.

Sollte es am 20. Jänner 2013 zu einer äußerst geringen Beteiligung kommen, nicht zuletzt auch wegen der absolut eingeschränkten Auswahl an Optionen, wird zwar darob die Klage erhoben werden, letztlich aber zufrieden mit den Schultern gezuckt werden, so sei es eben in einer Demokratie, auch die österreichische Demokratie sei jetzt eben immer mehr eine westliche Demokratie, und in der falle halt, bedauerlicherweise, die Beteiligung gering aus …

Eine Lösung für dieses Dilemma, an dieser „Volksbefragung“ sich zu beteiligen oder nicht zu beteiligen, kann sein, am 20. Jänner 2013 sehr wohl abzustimmen, aber dafür nicht den amtlichen Stimmzettel zu verwenden, sondern einen eigenen Stimmzettel in die Wahlurne einzuwerfen. Und den amtlichen Stimmzettel heben Sie sich für die nächste Nationalratswahl auf, zur Erinnerung auch dafür, daß es in dieser ebenfalls mehr Möglichkeiten gibt, als es sich ÖVP und SPÖ vorstellen können …Entweder Sie erstellen hierfür einen eigenen Stimmzettel, mit den Fragen, die nach Ihrem Erachten die rotschwarze Regierung nicht gewillt ist zu stellen. Oder Sie finden bereits den hier zum Herunterladen zur Verfügung gestellten „Stimmzettel der Bürger und Bürgerinnen“ als dafür gut verwendbar, weil auf dem Optionen festgehalten sind, die für Sie wählbar sind.

An dieser „Volksbefragung“ mit einem eigenen Stimmzettel teilzunehmen -, Sie bringen dadurch zum Ausdruck, Ihnen ist auch dieses demokratische Instrumentarium äußerst wichtig, anderseits die Aufforderung an diese Regierung: zurück an den Start, um sich dem Komplex Militär endlich umfassend zu stellen, mehr also als das Gegebene vorzulegen … Von dieser Regierung gar Visionäres zu verlangen -, das wäre allerdings Überforderung … Das Visionäre muß von der nächten Regierung eingefordert werden, sofern in dieser weder ÖVP noch FPÖ noch …

PS Die Umfrage zur „Volksbefragung“ mit den Optionen auf dem „Stimmzettel der Bürgerinnen und Bürger“ zeigt im Gegensatz zur Mängelfragestellung der rotschwarzen Regierung eine sehr differenzierte Sichtweise des Komplexes Militär. Und, wie am letzten Zwischenstand der Umfrage abzulesen ist, eine für eine amtierende Regierung geringe Zustimmung für die von ÖVP und SPÖ bevorzugten und soher nur diese zur „Volksbefragung“ zugelassenen Optionen.

Sie sind weiter herzlich dazu eingeladen, sich an dieser Umfrage zu beteiligen.

Folgsbefragung 20. Jänner 2013 – „Werfen wir die Waffen nieder!“

Auf Militär abschaffen hat Tobias Wirthensohn einen Kommentar verfaßt, der an eine Zeit anknüpft, als von Österreich aus schon anders, auf einem hohen Niveau und vor allem visionär über den Komplex Militär gesprochen und geschrieben wurde -, die in Prag geborene Bertha von Suttner wurde zwar aus Nationalstolz wegen ihres Nobelpreises aber nicht ob ihrer Inhalte zur Österreicherin gemacht, der in Wien geborene Alfred Hermann Fried aber wurde schlicht vergessen, zu viel sprach er visionär vom Frieden, und das auch noch als Sohn von einer jüdischen Bürgerin und einem jüdischen Bürger:

Jeder Zeit ihre Idee, jeder Idee ihre Zeit! Die Zeit ist gekommen für einen Wandel in Österreichs Sicherheitspolitik. Von heimischen Politikern werden unterschiedliche Theorien zur Gestaltung des Bundesheers diskutiert und zur Volksbefragung freigegeben. Die Ansätze sind jedoch leider die falschen, wird doch eine einfache Tatsache ignoriert: Österreich braucht nicht nur keine Wehrpflicht und kein Berufsheer, Österreich braucht überhaupt kein Heer!
Egal wie die Volksbefragung im Jänner ausgehen wird: Die große Gefahr droht, dass die Diskussion über Sinn und Nutzen des Bundesheers danach für Jahre, vielleicht Jahrzehnte eingefroren wird. Lassen wir die Chance dieser Diskussion jetzt nicht ungenützt! Ein Angriff auf Österreich ist aus vernünftiger Perspektive betrachtet bis zur Unmöglichkeit unrealistisch, wodurch das Heer seiner Kernaufgabe, der Landesverteidigung, entledigt ist. Die derzeit verbliebenen Sekundäraufgaben des Bundesheers könnten nach seiner Abschaffung mittels der dadurch eingesparten Kosten zivilgesellschaftlich erledigt werden.
Österreich könnte den Traum einer entmilitarisierten Gesellschaft verwirklichen und dadurch eine globale Vorreiterrolle einnehmen, der Welt als Vorbild dienen! Unser Land hat genug Kriege geführt. Werfen wir die Waffen nieder! Wagen wir den historischen Schritt in eine entmilitarisierte Zukunft! Es ist an der Zeit!

Volksbefragung 20-01-13 Die Waffen niederUnd zu diesem Kommentar schreibt Marshall Locksmith aus Berlin: „Sei doch einfach still!“

Dieses „Sei doch einfach still!“… ist die auf den Punkt gebrachte Formel, wie in Österreich 2012 über den Komplex Militär öffentlich breit diskutiert und medial breit geschrieben wird … Dieses „Sei doch einfach still!“ ist das Credo der rotschwarzen Regierung, nicht nur aufgrund ihrer Bevorzung einer dirigistischen Demokratie, sondern auch aufgrund ihrer inhaltlichen Herangehensweise an den Komplex Militär, wird beispielsweise nur an die aktuellste Aussage von Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek über Frauen und Militär gedacht, ist dieses „Sei doch einfach still!“ also auch ein Appell an den eigenen Regierungskopf …

PS Bei einem anderen und ausschließlich männerdominierten Beruf sieht Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek keinen Anlaß, sich zu engagieren

Mehr Zustimmung für Abschaffung des Bundesheeres als für Beibehaltung der allgemeinen Wehrpflicht

Ehe über den heutigen Zwischenstand in der Umfrage mit wenigstens vier Optionen berichtet wird, muß zuerst gedankt werden. Es wurden hier schon mehrere Versuche unternommen, eine für diese rotschwarze „Volksbefragung“ treffende Bezeichnung zu finden, von Proporzbefragung über Geld-Her-oder-Geld-Her-Befragung über Regierungsumfrage usw., aber die tatsächlich treffendste Bezeichnung für diese „Volksbefragung“ ist „Folgsbefragung“ …

„Folgsbefragung“ … In der Statistik unter der Rubrik „Suchbegriffe“ wurde diese so alles auf den Punkt bringende Bezeichnung gefunden -, mit größter Wahrscheinlichkeit ist diese Begriffsbildung auf eine Rechtschreibschwäche zurückzuführen, vielleicht aber nicht nur auf eine Rechtschreibschwäche, sondern auf eine intuitiv richtig gewählte Rechtschreibung … Wie auch immer es zu dieser Bezeichnung „Folgsbefragung“ kam, dem Suchenden oder der Suchenden, der oder die mit „Folgsbefragung“ nach „Volksbefragung“ suchte, ist herzlichst zu danken.

Folgsbefragung 20-01-2013 Umfrage Zwischenstand

Sie sind herzlich eingeladen, sich an der Umfrage zur „Folgsbefragung“ zu beteiligen.

Nun zum heutigen Zwischenstand der Umfrage: 24,70 Prozent sind für die Beibehaltung der allgemeinen Wehrpflicht und 24,29 Prozent sind für die Abschaffung des Bundesheeres, die Zustimmung für ein Berufsheer ist mit 25.91 Prozent auch nicht viel höher, und die Zustimmung aufgrund eines seltsamen Verständnisses von Gleichberechtigung für die Ausweitung der Wehrpflicht auf Frauen liegt mit 25,10 Prozent dazwischen … Die zwei Sätze der rotschwarzen Regierung auf dem Nimmzettel kommen somit zusammen auf gerade einmal 50,20 Prozent

Bei solch einem Wert für die Abschaffung des Bundesheeres ist es gut vorstellbar, daß die rotschwarze Regierung heuer noch von der Rüstungsindustrie Post bekommt, mit etwa folgendem Inhalt: die besten Neujahrswünsche, die sie uns für 2013 und auch schon für die Folgejahre je schreiben konnten, haben sie mit ihren zwei Sätzen auf den Stimmzettel bereits zur vollsten Zufriedenheit geschrieben …

Steuergeldabgabentisch der Rüstungsindustrie

Steuergeldgabentisch Rüstungsindustrie - Volksbefragung 20-01-13Beim Festhalten des heutigen Zwischenstandes der Umfrage mit wenigstens vier Optionen muß gedacht werden, es wird die Nacht des 20. auf den 21. Jänner 2013 eine Gewinnerin gebieren, eine einzige, und das wird die Rüstungsindustrie sein …

Die rotschwarze Regierung stellt den Bürgern und Bürgerinnen am 20. Jänner 2013 nicht eine Wahlurne hin, in die sie die einzige Antwort auf die von der Regierung für sie auf zwei Sätze aufgeteilte einzig vorbereitete Frage werfen können, sondern der Rüstungsindustrie Steuergeldabgabentisch, auf den die Bürgerinnen und Bürger ihre Nimmzettel …

Denn wie immer diese „Volksbefragung“ ausgehen wird, eines ist gewiß, ganz gleich, ob es zu einer Reform der Wehrpflicht kommen wird, ob es zu einem Berufsheer kommen wird, es werden mit dem Argument, ein reformiertes Wehrpflichtbundesheer, ein gänzlich auf Berufsheer umgestelltes Bundesheer benötige unbedingt andere und also neue „Produkte“ der Rüstungsindustrie

Und für die Rüstungsindustrie war heuer an dem Tag bereits Weihnachten mit dem Versprechen auf weitere Bescherungen, als die rotschwarze Regierung sich auf die zwei „Volksbefragungssätze“ festlegte, die die einzige Garantie sind, die diese rotschwarze Regierung in dieser Angelegenheit verbindlich gibt, nämlich die Garantie für die Rüstungsindustrie, weiterhin auch in Österreich sehr gute Geschäfte zu machen, und der Text der „Volksbefragung“ gibt einzig der Rüstungsindustrie die Gewißheit, diese Regierung sorgt sich um ihre Sicherheit, sicher weiter gute Geschäfte auch in Österreich machen zu können, ohne sich anstrengen zu müssen, auf neue und vor allem nicht-milititärische Produkte umsteigen zu müssen, ihre Forschung nicht umstellen zu müssen, um beispielsweise ökölogisch unbedenkliche Produkte zu entwickeln …

PS Wie der heutige Zwischenstand der Umfrage wieder zeigt, liegen die Zustimmungen für die vier Fragen sehr knapp beieinander – von 24 Prozent bis 26 Prozent, ohne breite Diskussion und ohne breite mediale Berichterstattung stimmen 24 Prozent für die Abschaffung des Bundesheeres … Das Trommelfeuer mit Wirtschaftsargumentspatronen der Rüstungsindustrie gegen eine Volksabstimmung auch mit der Frage nach der Abschaffung des Bundesheeres wäre ohne Ende -, Hannes Androsch beispielsweise würde beim Berufsheer bleiben, aber wohl noch deutlicher werden, als er es jetzt, ohne die Frage nach der Abschaffung, bereits wurde:

Der Großindustrielle Hannes Androsch, von der SPÖ-Führung zum Leiter des „Komitees für eine Ende der Wehrpflicht“ ernannt, nimmt sich kein Blatt vor den Mund, warum er ein Berufsheer will: Österreich soll sich an EU- bzw. NATO-Rohstoff- und Handelskriegen beteiligen. Das Aufgabenspektrum sei „im europäischen Verbund in Zusammenarbeit mit der NATO einsatzbereit zu sein, die Rohstoff- und Energiequellen zu verteidigen, die Transportwege, Seewege und Pipelines. Dazu kommt das Flüchtlingsproblem, Terrorismus und Cyberwar.“ (1)

Mit dem Militär auch das „Flüchtlingsproblem“ …

Urnengang 20. Jänner 2013 – Umfrage-Zwischenstand: SPÖ und ÖVP Kopf an Kopf

Volksbefragung 20-01-13 - UmfragezwischenstandAber auf niedrigem Niveau -, weil in dieser Umfrage wenigstens zwei Optionen mehr zur Auswahl stehen …

Sie sind herzlich eingeladen,  an dieser Umfrage sich zu beteiligen.

Weitere Informationen zur „Volksbefragung“ zu Wehrpflicht und Berufsheer und auch zum Warum einer Umfrage mit zumindest vier Varianten finden Sie für Ihre Abstimmung im Buch

Informationen zur „Volksbefragung“ am 20. Jänner 2013.