Jawohl, es befragt sich in diesem Volk – Ein Sketch in Kommentaren

„Die letzten Tage der Menschheit“ nannte Karl Kraus eine „Tragödie in fünf Akten mit Vorspiel und Epilog“. Karl Kraus mußte es als Tragödie bezeichnen, denn es war seine Reaktion auf den Krieg von 1914 bis 1918, und dieser Krieg war tatsächlich eine Tragödie. Die „Volksbefragung“ zu Wehrpflicht und Bundesheer am 20. Jänner 2013 ist keine Tragödie. Das ist das Glück der Menschen, die heute, beinahe einhundert Jahre nach Kriegsbeginn und Kriegsende und einem bald darauf neuerlichen Kriegsbeginn, leben, das ist Ihr Glück, aber es ist nicht das Glück der Menschen überall auf der Welt, es ist das Glück der Menschen in Österreich. Weltweit gesehen, müßte eine Theaterautorin, die heute ein Stück im Stil von Karl Kraus schriebe, ihr Stück nach wie vor eine Tragödie nennen, in Österreich aber kann zum österreichischen Bundesheer nicht einmal ein ganzes Stück geschrieben werden, gerade einmal ein Sketch, und der auch nur, weil ein österreichischer Soldat sich selbst zur Hauptfigur machte.

Die Kommentare, die sich ganz von selbst zu einem Sketch zusammenfügten, sind tatsächlich so geschrieben worden, kein Wort wurde verändert, kein Wort wurde gestrichen, kein Wort wurde hinzugefügt. Wenn Sie Mitglied auf der Plattform des Unternehmens Facebook sind, können Sie diese Kommentare unter „Aktuelle Beiträge anderer Nutzer auf Militär abschaffen“ auch im Original lesen. Hier für den Sketch allerdings wurden die Namen (bis auf den eigenen) der Auftretenden anonymisiert, denn diese sind in diesem Zusammenhang nicht wichtig, sondern, wie über den Komplex Militär diskutiert wird, aber auch die Art und Weise der Kommunikation mit Unterstützung modernster Technologie. Ziehen Sie daraus bitte selbst Ihre Schlüsse. Weggelassen wurden auch die Angaben, zu welcher Stunde und in welchen zeitlichen Abständen die Kommentare gepostet wurden. Und auch weggelassen wurden die Angaben, wem welcher Kommentar gefällt.

Der Sketch beginnt nach Einbruch der Nacht am Mittwoch, dem 2. Jänner 2013, und der Sketch endet in der Nacht vom 3. auf den 4. Jänner 2013, oder genauer, der Sketch wurde bis zu diesem Zeitpunkt aufgezeichnet; denn es ist mit hoher Wahrscheinlichkeit zu erwarten, daß vor allem der österreichische Soldat und die Frau es sich nicht nehmen lassen werden, diesen Sketch noch weiter in die Länge zu ziehen.

In bezug auf den Komplex Militär gibt es derart viel zu bedenken, zu berücksichtigen, zu überlegen, daß es nicht schaden kann, zwischendurch einmal eine vergnügliche Pause einzulegen – ein günstiger Zeitpunkt, es sind gerade einmal etwas mehr als zwei Wochen noch hin zur „Volksbefragung“ am 20. Jänner 2013.

Das Vorbild für den Titel ist ein Satz des Nörglers in „Die letzten Tage der Menschheit“: „Jawohl, es handelt sich in diesem Krieg!“

Nun aber zur Pause. Viel Vergnügen!

Österreichischer Soldat Heer abschaffen?? Vor 70 jahren wären solche schmarotzer wie ihr am Hauptplatz erhängt worden! Schämt euch ihr Luftverschwender!

Militär abschaffen Wissen Sie eigentlich, was Sie von sich geben? Wissen Sie, was das bedeutet, jemanden aufzuhängen? Wissen Sie überhaupt, was ein Schmarotzer ist? Haben Sie auch brauchbare Vorschläge, oder sind Sie derart von Mordphantasien dominiert, daß Ihnen jedwedes Denken abhanden gekommen ist?

Österreichischer Soldat Bei so zeug wie euch bekomm ich wirklich solche gelüste… Sicherlich so ein Grüner Volksverbrecher… tut uns allen einen gefallen…liebt euch bitte selbst zu Tode und überlast den ehrlichen fleisigen menschen das leben! Man dankt

Frau ich hoffe nur die vernüftigen Österreicher die ihr Vaterland lieben gehen abstimmen und die Irren die das Berufsheer wollen sollten sich dringend untersuchen lassen! Deren Geisteszustand ist schwer bedenklich und ich frage mich warum Leute wählen dürfen die nicht mal sind richtig von falsch unterscheiden können!

Frau wer immer auch Militär abschaffen ist. Unkenntnis der Rechtschreibung sagt mir das sie echt dumm sind. Zu Dumm um zu wählen!

Österreichischer Soldat XD

Schüler p. bist du ein nazi?

Österreichischer Soldat nope

Österreichischer Soldat Bisd du wehrdiener?

Frau ich frage mich warum Militär abschaffen noch kein einziges Argument gepostet hat!?

Frau P. schreib was, du kriegst wenigstens ab und zu eine Antwort!

Frau hallooo, ist da jemand?

Militär abschaffen Sehr geehrte Frau A., ich kann nicht alles wiederholen, was schon geschrieben wurde. Hier finden Sie alles, was zu überlegen ist, zu bedenken ist: https://pronoever.wordpress.com/informationsbroschure-volksbefragung-20-janner-2013-bundesheer/

Frau ja, ich bin durchaus informiert. Vor allem bin ich ein Insider! Bleiben sie bitte objektiv genug um die Realität wahrzunehmen. Es ist zu teuer, das Heer gehört reformiert aber nicht abgeschafft. Wir brauchen die Zivildiener und die Rekruten! Bitte reden sie mit Einsatzleitern der Feuerwehr in betroffenen Gebieten und lassen sie sich nicht blenden von einem Minister der nicht mal den Wehrdienst geleistet hat! Das alleine lässt bei mir schon alle Alarmglocken läuten! Ein Verteidigungsminister der Pazifist ist oder untauglich, aber er ist ganz sicher der Falsche für dieses Amt!

Militär abschaffen Sehr geehrte Frau A., werten Sie es nicht als unhöflich, es ist meine letzte Reaktion auf Ihre Unhöflichkeit, die Ihnen angebotenen Informationen nicht zu lesen. Würden Sie es, könnten Sie bspw. nicht schreiben, geblendet zu werden vom Verteidigungsminister. Denn es gibt genügend äußerst kritische Aussagen zu Herrn Darabos in den Ihnen dargebotenen Unterlagen.

Frau stimmt doch er ist der große Befürworter des Berufsheeres und des freiwilligen Sozialjahres. Ich werde mir die Unterlagen morgen durchlesen und dann weiter kommentieren. Fakt ist ich kenne die Problematik und ich habe sehr viele Gründe die für die Wehrpflicht sprechen. Ich bitte sie Kontakt mit Personen aufzunehmen deren Existenz von Rekruten gerettet wurde. Vor allem hoffe ich das sie objektiv genug sind um zu realisieren das wir finanziell mit Zivildienern und Wehrpflicht viel besser dran sind als mit Profiheer und Freiwilligenjahr!

Schüler P. warum stehst nicht dazu?

Österreichischer Soldat Tut mir leid!
Ich konnte gestern nicht mehr antworten weil ich gestern sehr sehr müde war und ETWAS GELEISTET habe! 22 Kilometer mit Kampfgepäck sind nicht so ohne und etwas mehr wert als diese unnötige seite!
Frage an den Seiteninhaber:
Haben sie denn überhaupt gedient??!!
Und antwort an D. …
Mich als Nazi abzustempeln empfinde ich doch sehr als beleidugung!
Ich verabscheue dieses stupide Glatzenvolk!
Jedoch bin ich ein stolzer österreicher und Stolz auf die Geschichte dieses staates und das AUSNAHMSLOS

Schüler Stolz haha

Frau ich frage mich warum Militär abschaffen nicht direkt gegen meine Kommentare argumentiert!

Schüler Weilst nervst

Militär abschaffen Sehr geehrte Frau A., in einem Kommentar schreiben Sie, Menschen gehören entmündigt – was darauf antworten? Sie haben angeklickt, daß Ihnen die Gelüste des Herrn O. gefallen, also Menschen am Hauptplatz erhängen – was darauf antworten? Das sind Ihre Argumente? Argumente fordern Argumente heraus, aber Ihre „Argumente“ fordern nichts heraus. Und habe ich Ihnen nicht bereits geschrieben, wo Sie alle Informationen und Überlegungen abrufen können? Dort sind alle Antworten enthalten, nach denen Sie immer wieder verlangen, ohne diese aber zu lesen.

Österreichischer Soldat D. marschier oder halt deinen kindlichen mund… Es sind keine antworten nötig auf eine frage die hinfällig ist!! Diese seite verschwindet dieses monat noch…versprochen!

Militär abschaffen Herr O., was meinen Sie, diese Site verschwinde noch diesen Monat? Und wie können Sie dafür ein Versprechen abgeben? Diese Site ist nicht wegen der „Volksbefragung“ geschaffen worden, diese gibt es sehr viel länger schon, und es ist nicht beabsichtigt, diese Site diesen Monat zu beenden.

Österreichischer Soldat Der Herr Bernhard Kraut kennt wohl den willen eines Fleisigen menschen wohl nicht…

Militär abschaffen Herr O., Sie sind also ein fleißiger Mensch. Eine Frage, wie wollen Sie mich mit Ihrem Willen und Ihrem Fleiß dazu bringen, diese Site noch diesen Monat zu schließen? Noch eine Frage, sind Sie Berufssoldat? Oder dienen Sie gerade Ihre Wehrpflicht beim österreichischen Bundesheer ab?

Österreichischer Soldat Wer sagt denn dass ich sie dazu bringen will…

Militär abschaffen Herr O., aber Sie haben doch das Versprechen abgegeben, daß diese Site noch diesen Monat verschwinden werde, und es mit dem Hinweis auf den „Willen eines Fleisigen menschen“ noch bekräftigt. Das ist nicht leicht zu verstehen, was Sie schreiben. Sind Ihre Äußerungen einer bestimmten Strategie geschuldet, die Ihnen beim Bundesheer gelehrt wurde?

Frau niemand wird erhängt aber ich möchte gerne das sie auf dieser Site antworten ob sie sich mit Menschen aus Katastrophengebieten unterhalten haben und ob sie soviel Insiderwissen haben das sie beurteilen können ob die Rekruten beim Einsatz gebraucht werden oder nicht. Das bezweifle ich nämlich sehr. Stammt ihr Wissen von Broschüren oder kennen sie die Situation aus eigener Erfahrung so wie ich? Ich bin mir sicher sie würden ihre Meinung ändern wenn sie mal richtig hinschauen würden! Versuchen sie es!

Frau ich bin nicht fürs erhängen oder ähnliche Handlungen aber ich finde es gut wenn die Bevölkerung patriotisch genug ist um das Bundesheer mit der Wehrpflicht beibehalten zu wollen.

Frau Kennen sie Menschen die von unseren Rekruten abhängig waren und es beim nächsten Hochwasser wieder sein werden? Diese Frage hätte ich gerne beantwortet und das steht nicht in ihren Broschüren!

Frau Herr O., es gibt viele ähnliche Seiten! Werden sie die alle verschwinden lassen? Ich bin gespannt.

Österreichischer Soldat Sagen sie mir, hat man ihnen im Heer so zugesetzt?? Haben sie sich so dumm angestellt dass sie nun so verhasst diesen bund verfluchen? Wurden ihre Prinzessinenträume nicht erfüllt oder konnten sie aufgrund ihres körperumfanges nicht mit den sportlich fiten kameraden mithalten? Sagen sie mir sie herr kraut, warum machen sie sich zu einen dorftrottel…oder besser gesagt zu einem STAATSTROTTEL?? Was werden sie tun wenn das Volk Österreichs zu seinen soldaten steht? den kindergarten als eine horde von söldnern abstempeln?? die caritas zur terroristischen untergrundorganisation erklären?? Oder gar die Polizei als Mafia hinstellen?? Wissen sie dass sie nur hass schüren…nicht gegen eine sache oder eine anschauung…sondern gegen sich selbst Bitte bitte bitte gehen sie zu einer Ärztin und reden sie sich aus. Und da wär noch was: Beschimpfen sie mich noch mal als einen glatzköpfigen scheiß fascho werde ich rechtliche maßnahmen ergreifen!

Militär abschaffen Sehr geehrte Frau A., der Katastrophenschutz ist keine militärische Aufgabe. Ein Katastrophenschutz ist eine zivile Angelegenheit und kann derart auch zufriedenstellend gelöst und gewährt werden. Erkundigen Sie sich bitte auch noch darüber, wie hoch der prozentuale Anteil des Bundesheeres beim Katastrophenschutzeinsatz ist.

Österreichischer Soldat Genau…nutzen wir horden von unerfahrenen zivilisten… sollen sie doch selber ihre kaputten häuser wegräumen….genau…. Mensch sind sie vom fahrrad gefallen oder so?

Österreichischer Soldat Frau A. Die inhaber anderer Seiten sind geistig noch aktiv.

Frau bitte beantworten sie meine Frage etwas direkter zb mit ja oder nein ich kenn mich nicht aus. Katastrophenschutz ist sehr wohl eine militärische Aufgabe und ich kann ihnen versichern das Volk wird nach dem Heer schreien bei der nächsten Katastrophe und das ist auch das einzige was sinnvoll und finanzierbar ist. Mag sein das es in anderen Staaten anders ist aber wir sind Österreich und wir stehen zu unserem Bundesheer. Und ich spreche für viele aus der Bevölkerung, nicht nur für mich!

Frau es gibt noch andere wie die auch das Heer abschaffen wollen.

Österreichischer Soldat wenn alle so hirntot sind begrenze ich das vorhaben auf diesen „koffa“

Frau ich weiß es gehört einiges verändert beim Bundesheer, zb weniger Offiziere usw. Aber die Wehrpflicht soll und wird bleiben!

Militär abschaffen Herr O., lieber und hochverehrter Herr O., auf Ihre abenteuerlichen Spekulationen und Ihren Ratschlag, eine Ärztin aufsuchen zu sollen, möchte ich nicht eingehen, aber auf eines schon. Mit keinem Wort habe ich Sie je, wie Sie es unterstellen, beschimpft. Was werden Sie für Ihre Androhung, rechtliche Maßnahmen zu ergreifen wollen, für Beweise vorlegen? Daß ich Sie höflich gefragt habe, ob Sie denn wissen, was es bedeutet, jemanden aufzuhängen? Daß ich sie höflich gefragt habe, wie Sie das versprechen können, daß diese Site noch diesen Monat verschwinden werde? Wenn derart höfliche Fragen für Sie Beschimpfungen sind, dann werde ich Sie selbstverständlich nichts mehr fragen, sofern Sie nicht wieder Kommentare posten, die eine höfliche Erwiderung herausfordern.

Frau bin neugierig Herr O. Ich möchte, dass Herr Militär abschaffen direkte Antworten auf meine Fragen gibt. Ich kann ihnen auch Links zu Seiten schicken mit Infos warum die Wehrpflicht bleiben muss! Aber ich möchte wissen ob sie Durchblick haben und alle Ansichten kennen. Ich bezweifle es!

Österreichischer Soldat Stellen sie alles in Frage? Mir fällt auf dass es alles ist was sie können..ihren gegenüber tot zu fragen… legen sie ihre maske ab und kontern sie ordentlich! es interessiert kein hochnäsiger typ der mit leuten abrechnet indem er sie auf internetseiten als verbrecher präsentiert… Selbst das schlechsteste Heer der welt hat mehr wert als aie in ihrem ganzen nutzlosen leben… Ich muss dieses versprechen diese seite verschwinden zu lassen jetzt leider brechen, Herr Kraut! DENN ICH SCHWÖRE IHNEN BEI GOTT DASS DIESE HASSSEITE KEINE LÄNGERE ZUKUNFT HAT ALS DEN JÄNNER 2013!

Frau herr O., sogar beim Bundesheer gibts einige Irre die für das Berufsheer sind! Zum Glück nur ein kleiner Teil! Die Speichellecker vom Darabos zb!

Österreichischer Soldat HÖREN SIE MIR AUF DEM…. ich kann leider nichts da weiter dazusagen sind ja immerhin die Vorgesetzten.

Frau ich weiß ja leider das es wahr ist! Ich konnte ihn auch noch nie leiden, den Darabos!

Frau mit NEIN ich kenne keine Menschen die von Rekruten abhängig waren wäre eine Frage beantwortet, Herr Militär abschaffen!

Frau kennen sie jemanden der sein Haus räumen musste, der vor den Trümmern seiner Existenz stand und der unendlich dankbar ist für die Rekruten die geholfen haben? Ich schon und ich weiß das Ausrüstung und Maschinen die Rekruten nicht ersetzen können.

Frau herr O. kennen sie jemanden der die Rekruten gebraucht hat?

Österreichischer Soldat Der Herr Kraut ist und bleibt einfach ein hoffnungsloser fall von aufmerksamkeitsdefizit

Frau weißt du wer das ist? Du kennst dich auch aus wie es ist im Einsatz, oder? Wenns nix macht duze ich dich, P.!

Österreichischer Soldat Ich kenne Persönlich einen wirtshausbesitzer in der nähe von St. Lorenzen der weinte!! Nicht wegen dem schaden…sondern wegen der jungen soldaten die sich in den Meterhohen Dreck warfen. Junge männer die vor der Playstation sitzen oder Sturzbetrunken in der Gosse liegen könnte man hier suchen, aber ob man auch nur einen findet möchte ich doch sehr anzweifeln.. Aber gut Frau A. …schaffen wir es ab. Und dann hilft halt Herr Kraut bei den aufräum arbeiten…

Frau die Leute waren so dankbar das sie die Soldaten mit Essen und Getränken versorgt haben! Die deren Häuser nicht betroffen waren haben alle geholfen aber das hätte nie ausgereicht! Die Feuerwehr war sowieso total überfordert! Ich kenne viele die geweint haben und die Rekruten taten was sie konnten! Seite an Seite mit den Vorgesetzten und den freiwilligen Zivilisten!

Frau werde nach 20h wieder reinschaun. Bis dahin habe ich hoffentlich Antworten!

Österreichischer Soldat deto

Ein Mann alle aufhängen !

Frau ich warte immer noch auf eine Antwort!

Österreichischer Soldat Vergiss es….der steht nicht auf der bühne wenn der Vorhang fällt XD

Frau ich wollte nur eine Antwort auf ganz einfache Fragen. Ich war sogar höflich!

Frau ich versuchs mal auf der Pinnwand.

Österreichischer Soldat Das nützt nichts…mit dem muss man in der Sprache reden die er als einige versteht! Übrigens möchte ich mich bei ihnen bedanken Frau A.!… Eine Frau mit verstand und Grips!

Frau danke

Frau schalt mal ORF2 ein!

Österreichischer Soldat was ist da?

Frau sorry schon vorbei. Die ZIB2 war. Um Mitternacht ist die ZIB3. Da siehst wie sich der Darabos windet. Bei den Deutschen gibts zuwenig Freiwillige, in England nehmens Hefinger, usw. Das soll ein Profiheer sein? Schau mal was ich auf da Pinnwand geschrieben hab.

Frau der weiß gar nicht mehr was er dazu sagen soll der schirche Aal!

Österreichischer Soldat Ich weis noch garnicht auf welche art und weise ich ihn verschwinden lass…. Ist ja hetze und rufmord das er da betreibt… der hat sich jetzt die finger schön verbrannt!! Profiheer…tzzzz…. Doofiheer!

Frau ich hab in Darabos gemeint. Der will einfach nicht sehen das bei uns nicht funktionieren wird denn in Deutschland, Schweden und England funktioniert es ja auch nicht!

Frau schau da die ZIB3 an wenn du Zeit hast!

Österreichischer Soldat Ja umsonst hat der eine brille… da kann ich aber auch nicht viel dazu sagen….zu den herrn minister für landesverendung

Frau Landesverzweiflung

Frau der schreibt überhaupt nix mehr. Find ich schwach!

Österreichischer Soldat sagen sie frau a. darf ich fragen zu welcher partei sie tendieren?

Frau ja auf keinen Fall zu rot und grün.

Frau liberal oder KPÖ auch keinesfalls

Österreichischer Soldat bleibt ja nicht viel übrig…

Frau den Jörg Haider hatte ich echt gern aber der ist schon tot

Österreichischer Soldat der jörg wär auch meine erste wahl gewesen…ein komischer tot wohlbemerkt!

Frau mich stört das ich einige Politiker die ich gut finde dann schwere Fehler machen die alles Gute und Ideale überdecken

Frau und du Herr O.? Kannst mir ja eine Nachricht schicken.

Frau das stimmt! Ich denke der wurde ermordet! Schad um ihn!

Österreichischer Soldat nachricht kommt!

Frau kann sein das ich dann schlafen gehe. Bin auch nur ein Mensch!

Bundesheer-„Volksbefragung“ 20. Jänner 2013 – Ein österreichischer Soldat hat Gelüste, am Hauptplatz Menschen zu erhängen

Es wurde hier schon ausgiebig vorgebracht, was beispielsweise ein sozialdemokratischer Verteidigungsminister, ein christschwarzer Außenminister, ein sozialdemokratischer Industrieller, ein zurzeitiger freiheitlicher Obmann zum Komplex Miliär sagten, aber erst einmal, was eine nicht in der Öffentlichkeit stehende Persönlichkeit sagte

Darum heute zwei weitere Aussagen von zwei (wenn ihre Profile auf der Plattform des Unternehmens Facebook stimmen) Männern, die am 20. Jänner 2013 möglicherweise berechtigt sind, an der „Volksbefragung“ teilzunehmen. Beide Aussagen tätigten die zwei Herren auf „Militär abschaffen“

Volksbefragung 20-01-13 - Aufzuhängende Scheiße

„Ihr seits scheise“

Die zwei Aussagen werden deshalb vorgestellt, weil sie als Beleg genommen werden können, daß in Österreich die Politik, auch wenn diese fast zur Gänze bloße Parteipolitik ist, in ihrer Gesamtheit noch nicht gänzlich auf das tiefste Niveau herabgestiegen ist, sich noch nicht einem derart verkommenen Niveau hingeben, wie so manche Bürger und Bürgerinnen, die nicht nur am 20. Jänner 2013 berechtigt sein werden, an dieser „Volksbefragung“ teilzunehmen, sondern, gerade im Jahr 2013, an sehr vielen Wahlen … Das ist, so tief ist die Erwartung an die österreichische Politik, die ohnehin fast zur Gänze bloße Parteipolitik ist, bereits hinuntergeschraubt, um das als etwas Positives hervorheben zu können, darin aber enthalten ist die beängstigende Frage, wie hoch ist die Bereitschaft des österreichischen Politpersonals, das ohnehin fast zur Gänze ein bloßes Parteipolitpersonal ist, sich von dieser aggressiven Niveaulosigkeit noch mehr dominieren zu lassen?

Nun, zu den zwei Aussagen …

Die eine Aussage von einem jungen Mann aus Kärnten, der eine höhere technische Schule besucht, ist keine öffentliche, weshalb diese, seinem Wunsch gemäß, auch anonymisiert vorgestellt wird:

Junger Mann: Ihr seits scheise

Militär abschaffen: Falls Sie diesen Satz einmal für eine Schularbeit schreiben müssen, und damit er richtig geschrieben ist: „Ihr seid Scheiße“.

Junger Mann: Ih bin österreicher und des is mir wuascht

Militär abschaffen:Das sind großartige Argumente, die Sie vorbringen. Darf ich das veröffentlichen?

Junger Mann: Nein dürfen sie nicht

Die zweite Aussage ist ein öffentlicher Beitrag von einem Mann, der zwar seinen Namen angibt, dennoch soll seine Aussage hier anonymisiert zitiert werden:

Mann: Heer abschaffen??  Vor 70 jahren wären solche schmarotzer wie ihr am Hauptplatz erhängt worden! Schämt euch ihr Luftverschwender!

Militär abschaffen: Wissen Sie eigentlich, was Sie von sich geben? Wissen Sie, was das bedeutet, jemanden aufzuhängen? Wisssen Sie überhaupt, was ein Schmarotzer ist? Haben Sie auch brauchbare Vorschläge, oder sind Sie derart von Mordphantasien dominiert, daß Ihnen jedwedes Denken abhanden gekommen ist?

Mann: Bei so zeug wie euch bekomm ich wirklich solche gelüste… Sicherlich so ein Grüner Volksverbrecher… tut uns allen einen gefallen…liebt euch bitte selbst zu Tode und überlast den ehrlichen fleisigen menschen das leben! Man dankt

Volksbefragung 20-01-13 - Gelüste eines Soldaten

„Am Hauptplatz erhängt worden!“

Es wurden darauf nicht wenige Kommentare gepostet, dieser Mann wurde zwar gefragt, ob er denn ein Nazi sei, aber es wurde kein Widerspruch zu diesen „Gelüsten“ gepostet, einer Frau gefallen diese sogar …  Der Mann mit „solchen Gelüsten“ verwahrt sich in einem weiteren Kommentar dagegen, ein Nazi zu sein, empfindet es sehr als Beleidigung, denn er sei ein stolzer Österreicher … Bemerkenswert aber an diesem Kommentar ist, daß er sich als Soldat vorstellt …

Mann: Ich konnte gestern nicht mehr antworten weil ich gestern sehr sehr müde war und ETWAS GELEISTET habe!
22 Kilometer mit Kampfgepäck sind nicht so ohne und etwas mehr wert als diese unnötige seite!

Frage an den Seiteninhaber:
Haben sie denn überhaupt gedient??!!

Und antwort an […]
Mich als Nazi abzustempeln empfinde ich doch sehr als beleidugung!
Ich verabscheue dieses stupide Glatzenvolk!

Jedoch bin ich ein stolzer österreicher und Stolz auf die Geschichte dieses staates und das AUSNAHMSLOS

Es wird nicht gewußt, ob dieser Mann ein sogenannter Wehrpflichtiger ist, ob dieser Mann ein Berufssoldat ist, aber eines belegt dieser Soldat, wie jedwedes militärisches Denken funktioniert, wer anders denkt, ist aufzuhängen, sogar wer sich nur erdreistet, Denkbares zur Diskussion zu stellen, ist aufzuhängen … Es mag das österreichische Bundesheer, ob mit dem System eines gemischten Wehrpflichtheeres oder mit dem System eines kompletten Berufsheeres, das harmloseste der Welt sein, eines aber ist auch im österreichischen Bundesheer nicht harmlos, sondern höchst gefährlich, weil es eben ein militärischer Verband ist, und das ist das militärische Denken, der gedrillte militärische Reflex des Tötens …

Weshalb sich nicht an Staaten ohne Streitkräfte orientieren?

Es wurde zwar bereits in „Frivol zugemuteter Unfug“ die Frage gestellt, weshalb sich nicht an Staaten ohne Streitkräfte orientieren, da es aber eine derart wichtige und darüber hinaus in der breiten Diskussion keine Rolle zu spielende und auch in der  breiten medialen Debatte keine behandelte Frage ist, ist es notwendig, diese Frage, weshalb sich nicht an Staaten ohne Streitkräfte orientieren, zu einer eigenen Schlagzeile zu machen.

Die breite Diskussion und die breite mediale Berichterstattung wird je mit einem unausgesprochenen Gebet eingeleitet und beendet, mit einem Anrufungspsalm: „Unser Heer, Herr unser!“ Denn wie für Fundamentalgläubige jedweden organisierten Glaubens darf die Existenz des Militärs nicht angezweifelt werden, ist das Dogma „Militär existiert“ unumstößlich, diskutiert darf lediglich werden, in welchem organisatorischen System darf dem „Herrrn“ gedient werden. Es darf lediglich darüber nachgedacht werden, wie können für den „Herrn“ Menschen gewonnen werden, die bisher noch nicht ihren Weg zum „Herrn“ fanden, wie es beispielsweise die zur Missionarin aufgestiegene Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek

Volksbefragung 20-01-13 - AufrüstungUnd dem „Herrn“ werden alle weiter und noch mehr mit ihrem Steuergeld zu dienen haben. Das ist entschieden. Hier herrscht Einigkeit in der Regierung von ÖVP und SPÖ. Über den Dienst am „Herrn“ durch Steuergeld hat der Souverän nicht zu entscheiden. Es herrscht also Einigkeit darüber, unabhängig davon, ob die Kugel auf Wehrpflicht oder auf Berufsheer zum Liegen kommen wird, es muß das Haus des „Herrn“ modernisiert und professionalisiert werden … Es wird von Modernisierung und Professionalisierung gesprochen, um das Wort Aufrüstung zu vermeiden. Denn das Wort Aufrüstung würde augenblicklich die Rüstungsindustrie erinnern und augenblicklich erhellen, wer die tatsächliche Nutznießerin ist und wer die tatsächliche Gewinnerin dieser „Volksbefragung“ sein wird. Es wird die Rüstungsindustrie sein, die durch Steuergeld staatlich geschützte Werkstätte, die aber nicht Produkte zum Nutzen des Menschen erzeugt, sondern für den Schrottplatz produziert – weltweit leider nicht so harmlos als im konkreten österreichischen Fall …

So fordert beispielsweise auch die österreichische Offiziersgesellschaft des „Herrn“ von allen den Steuergelddienst:

Erhöhung des Investitionsrahmens auf jährlich zumindest 30% des geforderten Budgetrahmens von 1% des BIP zur Modernisierung[.]

Als ob es mit dem „Herrn“ mit seinen Massenvernichtungswaffen eine Zukunft geben könnte, sprechen diese Offiziere von Zukunftsfähigkeit, die sie in ihrer Forderung nach „vermehrter materieller, organisatorischer und struktureller Integration und Kooperation mit den Streitkräften der europäischen Staaten insbesondere der EU“ sehen … Derzeit werden rund 2 Milliarden Euro Steuergeld in den Opferstock des „Herrn“ geschmissen, das sind rund 0,6 Prozent des Bruttoinlandsproduktes, um das allein von den Offizieren des „Herrn“ geforderte Steuergeld fassen zu können, muß schon einmal ein fast doppelt so großer Opferstock angeschafft werden …

Beispielsweise können, weil es sich dabei um eine aktuelle Verkündigung handelt, Menschen in Polen von ihrem verpflichteten Dienst im Steuergeldhochamt des „Herrn“ erzählen, von ihrer verpflichteten Füllung des Opferstockes der Rüstungsindustrie. Kaum drei Jahre nach Reformierung der polnischen Armee, in diesem Fall nach Wandlung der Wehrpflicht zu einem Berufsheer, wird ihnen geheißen, in den nächsten zehn Jahren 31,7 Milliarden Euro Steuergeld zur Modernisierung …  Um sich das leisten zu können, wurde natürlich schon früher Vorsorge getroffen, etwa durch Erhöhung der Mehrwertsteuer, etwa durch Kürzung der Ausgaben für das Arbeitslosengeld … Und über alle Grenzen hinweg herrscht im Hause des „Herrn“ argumentative Einigkeit, der Steuergeldablaß für die Rüstungsindustrie bringt Arbeitsplätze und Steuern für den Staat, der das Steuergeld der Bürger und Bürgerinnen also dafür ausgibt, Steuern aus Steuergeld einzuheben, für das auch Arbeitslose mit gekürztem Arbeitslosgengeld erhöhte Mehrwertsteuer …

Die Mitteilung in dem Bericht der Presse über die polnische Aufrüstung,

[d]ie Streitkräfte möchten vier Geschwader der unbemannten Fluggeräte kaufen, die sowohl zur Aufklärung als auch zu Militäreinsätzen im Umkreis von 24 Kilometern geeignet sind[,]

führt noch einmal dazu, auf den Essay „Gezielte Tötung“ von Armin Krishnan zurückzukommen … Drohnen auch für den Einsatz des „Herrn“ – im Umkreis von 24 Kilometern. Wo? In Polen? Auch in Polen? Und wenn in Polen, gegen wen? Und ist bei der Modernisierung und Professionalisierung des österreichischen „Herrn“, gleich ob er Wehrpflicht oder Berufsheer trägt, auch daran gedacht, ihn mit Drohnen aufzurüsten? Wozu die gleichen Fragen, wenn ja, zu stellen sind. Auch zum Einsatz in Österreich? Und dann, wenn ja, gegen wen?

Stimmzettel Volksbefragung 20-1-2013Das Schlußwort ist Armin Krishnan zu überlassen, nicht ohne darauf hinzuweisen, daß das Bundesheer das Sicherheitspolizeigesetz für ihren eigenen Einsatz noch strenger haben wollte …

Im schlimmsten Fall könnten auch westliche Regierungen die eigene Bevölkerung zum Feind erklären und durch heimliche selektive Tötungen ausdünnen, um damit ideologische und sozialtechnische Ziele zu verfolgen. Diese Gefahr ist keineswegs nur hypothetisch, sondern wird durch den kontinuierlichen Ausbau des Polizeistaates in Nordamerika und Europa und die wachsende Macht nationaler Sicherheitsapparate immer konkreter. Die Namen von Millionen Menschen stehen in den USA und in Europa ohne deren Wissen auf „Terrorismusbeobachtungslisten“. Nicht nur müssen die betroffenen Personen befürchten, dass ihnen dadurch massive Nachteile erwachsen, sie können in der Zukunft schnell und lautlos in geheimen Gefängnissen verschwinden oder auf Todeslisten gesetzt werden – ein Recht, das die Obama-Regierung bereits zu besitzen behauptet. Im Hinblick auf die sich immer weiter entwickelnden technischen Möglichkeiten der Überwachung und heimlichen Tötung sowie die politischen Versuche, in vielen Bereichen allgemeine Prinzipien der Rechtsstaatlichkeit und des Völkerrechts außer Kraft zu setzen, muss man die allmähliche Legitimierung gezielter Tötungen mit großer Sorge betrachten.

„Volksbefragung“ zu Wehrpflicht und Berufsheer 20. Jänner 2013 – „Frivol zugemuteter Unfug“

Hannes Androsch hat in der gestrigen Österreich seine Kritik an der „Volksbefragung“ wiederholt, zu der er bereits „Unfug“ sagte, und nun in dieser eine „frivole Zumutung“ sieht, so daß zusammengefaßt geschrieben werden kann: diese „Volksbefragung“ ist ein „frivol zugemuteter Unfug“ …

Volksbefragung Bundesheer - Frivol zugemuteter Unfug

Hannes Androsch: „Frivole Zumutung“ …

Weshalb Hannes Androsch aber dennoch sich für eine der „willkürlichen Fragen“ eines „frivol zugemuteten Unfugs“ engagiert, mag ein Widerspruch sein, genauer aber besehen, ist dieses sein Engagement letztendlich ein weiterer Beitrag zu diesem „frivol zugemuteten Unfug“, wie auch die seine Aussagen in der gestrigen Österreich. Ob von 505 Millionen in der EU tatsächlich 490 Millionen ein Berufsheer haben, ist zahlenmäßig wohl nicht ganz korrekt -, das aber nur nebenher und ein weiteres Mal wegen der Genauigkeit im Umgang mit Zahlen in dieser Diskussion um Wehrpflicht und Berufsheer …

Volksbefragung 20-01-2013 - Keine Streitkräfte

Weshalb sich nicht an Ländern ohne Streitkräfte orientieren?

Interessanter ist die Frage, die der sozialdemokratische Industrielle nicht beantworten wird können, weshalb sich nicht an den Ländern orientieren, die bereits jetzt keine Streitkräfte haben?

Eine weitere Ungenaukeit von Hannes Androsch, es ist nicht ein „Armutszeugnis für die Politik“, sondern für die österreichische Parteipolitik, und noch genauer, ein Armutszeugnis für ÖVP und SPÖ. Und nebenher auch bloß, es werde, so Hannes Androsch, zur Belebung noch eine TV-Kampagne gefahren -, frivoler geht es auch nicht mehr: eine belebende Kampagne für eine Organisation zu fahren, deren einziges Geschäft das Töten ist … Für die Soldaten und Soldatinnen jedweden Militärs, die töten und sich töten lassen müssen, ist es kein Geschäft, sondern für die Rüstungsindustrie, und auch für die Steuergeldzahler und Steuergeldzahlerinnen ist es kein Geschäft, sie bezahlen für jedwedes Militär der Rüstungsindustrie Rechnungen … Die Politik hätte, sagt Hannes Androsch, selbst entscheiden müssen -, eine weitere Ungenauigkeit, es hätte die Parteipolitik entscheiden müssen, genauer: ÖVP und SPÖ …

Hannes Androsch findet es interessant, was am 21. Jänner 2013 passieren werde … Nun, darüber einen Ausblick zu geben wurde auch hier bereits versucht: Ausflüchtelöcher

Stimmzettel Volksbefragung 20-1-2013Wer also am 20. Jänner 2013 nicht zu einem frivolen Unfuger werden will, wird zu überlegen haben, wie mit diesem „frivol zugemuteten Unfug“ umgehen? Die eine Möglichkeit ist, sich daran nicht zu beteiligen. Die andere Möglichkeit ist, wie hier schon vorgestellt, mit einem eigenen Stimmzettel  zur „Volksbefragung“ zu gehen, als Zeichen der Ablehnung dieses „frivol zugemuteten Unfugs“, zum zweiten als Information an diese Regierung, es gibt mehr Denkbares als lediglich Wehrpflicht und Berufsheer …

Volksbefragung 20-01-13 Zwischenstand 24-12-2012

Zwischenstand der Umfrage: 25,55% für Abschaffung des Bundesheeres.

PS Der Trend, wie heute den Medien zu entnehmen ist, daß die von der ÖVP bevorzugte allgemeine Wehrpflicht nur für Männer in die Verliererinstraße einbiegt, zeichnet sich bereits seit längerem auch in dieser Umfrage mit mehr Optionen ab, wie auch das heutige Zwischenergebnis zeigt. Allerdings ist das von der SPÖ bevorzugte Berufsheer in dieser Umfrage auch kein sehr attraktives Puzzle … Wie eine Volksbefragung wohl ausginge, mit wenigstens der einen Option Abschaffung des Bundesheeres mehr? Wenn sogar ohne breite Diskussion und ohne breite mediale Berichterstattung jeder und jede Vierte für die Abschaffung des Bundesheeres votieren.

An dieser Umfrage sich zu beteiligen, sind Sie weiter herzlich eingeladen.

PPS Wie die Diskussion bisher gelaufen ist, was alles nicht bedacht wurde, wie eingeschränkt die Diskussion zum komplexen Thema Militär war, sind Sie eingeladen, nachzulesen unter:

Informationsbroschüre und weitere Informationen zur „Volksbefragung“ 20. Jänner 2013

„Wir haben ja auch keine Visionen und dazu eine Regierung“

Hannes Androsch hätte sagen müssen: „Wir haben ja auch keine Visionen und dazu eine Regierung.“ Stattdessen sagt Hannes Androsch in der platten Verschaukelungsart, auf die in Österreich vor allem die Freiheitlichen das Monopol beanspruchen: „Wir haben ja auch eine Berufspolizei und keine Bürgerwehr.“ Das aber nur nebenher. Wesentlicher ist, was Hannes Androsch noch sagt:

Nach dem Ende des Kalten Krieges haben sich die Bedrohungen grundlegend und in vielfältiger Weise geändert. Deren Szenario reicht von Terrorismus und organisierter internationaler Kriminalität bis hin zu Massenvernichtungswaffen, Cyberattacken, der Gefährdung der Sicherung der Versorgung von Rohstoffen und Energie bis hin zu oft von kriminellen Banden gesteuerten unerlaubten Einwanderungen. Damit gehen neue Anforderungen an die Sicherheitspolitik einher, denen auch unser Heer in einem europäischen Verbund zunehmend Rechnung tragen muss. Diese Anforderungen erfordern ein schlankes Bundesheer […]

Es wurde zwar bereits in Steuergeldabgabentisch der Rüstungsindustrie das Werben von Hannes Androsch für ein Berufsheer auch mit dem „Flüchtingsproblem“ angeschnitten, aber es muß noch deutlicher der unverantwortliche Aberwitz und die Unverschämtheit eines sozialdemokratischen Industriellen angesprochen werden, erstens Einwanderung in einem Satz mit Kriminalität, Terrorismus und Massenvernichtungswafffen zu nennen, zweitens Flüchtlinge zu Bedrohenden und drittens Flüchtlinge zur Rechtfertigung eines Militärs gleich mit welchem organisatorischen System auch immer zu mißbrauchen …

Stimmzettel Volksbefragung 20-1-2013Denn, und das wird Hannes Androsch nicht leugnen können, es zu wissen, die Bedrohung durch das Militär zwingt erst die Menschen zur Flucht, nicht die Flüchtlinge sind also das Problem, das Problem sind die militärisch ausgetragenen Konflikte. Muß denn immer wieder daran erinnert werden, was in Österreich nur zu genau gewußt werden muß, der Anlaß für die Flucht seit über einem halben Jahrhundert nach Österreich: aus Ungarn, aus der damals sich noch nennenden Tschechoslowakei, aus Ex-Jugoslawien, aus Tschetschenien, aus Afghanistan, aus … Und muß denn immer daran erinnert werden, wie wenige von den Millionen Flüchtlingen nach Österreich und in die Europäische Union kommen, wo die meisten Menschen tatsächlich Zuflucht finden? In den Nachbarländern, die selbst zu den ärmsten Ländern zählen, beispielsweise auf dem Kontinent Afrika. Und ist es nicht bezeichnend und alles aussagend, daß die UNHCR in ihrer Antwort auf die Frage, wer ein Flüchtling sei, an erster Stelle den Krieg nennt?

Menschen verlassen ihre Heimat aus unterschiedlichsten Gründen: Krieg, Verfolgung, Naturkatastrophen oder auch der Wunsch nach einem besseren Leben veranlassen Menschen dazu, Zuflucht in einem anderen Land zu suchen.

Und sind Menschen nach ihrer Flucht aufgrund militärisch ausgetragener Konflikte vor dem Militär sicher? Nein, wie das aktuelle Beispiel Syrien …

Erst an vierter Stelle steht in dem oben angeführten Zitat, der Wunsch nach einem besseren Leben … Aber das ist eine harmlose Formulierung, denn es geht zu oft um Flucht vor dem Verhungern -, wobei wieder das Militär die grausame europäische Wirklichkeit zu festigen hat -, ein Zitat von Jean Ziegler:

Die Todsünde sind die Exportsubventionen. Auf jedem afrikanischen Markt können Sie Gemüse, Früchte oder Geflügel aus der EU kaufen, zur Hälfte oder zu einem Drittel des Inlandspreises. Ein paar Kilometer weiter steht der afrikanische Bauer, rackert sich ab und hat nicht die geringste Chance auf ein Existenzminimum. Die Scheinheiligkeit der Kommissare in Brüssel ist abgrundtief. Sie produzieren den Hunger in Afrika, und wenn dann ein paar Hungerflüchtlinge an die Grenze Europas kommen, werden sie mit militärischen Mitteln zurückgeworfen.

Und weil morgen der Tag der Geschenke ist, sollte sich jemand finden, der Hannes Androsch, diesem Experten für geänderte Bedrohungen seit dem Ende des Kalten Krieges (in dem viele Kriege eiskalt zum Wohle der Rüstungsindustrie geführt wurden, vor allem innerstaatliche), beispielsweise den Essay „Gezielte Tötung“ von Armin Krishnan unter seinen sozialdemokratischen Industriebaum legt, in dem es auch um die zukünftige und also weitere Bedrohung durch das Militär geht, auch um das Bedrohungspotential des Militärs für die Menschen in Europa.

Die Kriege der Zukunft finden bereits heute und im Geheimen statt. Ihre Strategie stützt sich auf Drohnen, Nanobewaffnung und gezielte Tötungen. Diese Individualisierung des Krieges wirft dabei völlig neue ethische und politische Fragen auf, denen sich Krishnan in diesem militärstrategischen und philosophischen Essay unerschrocken stellt. Er diskutiert die Gründe der zunehmenden Individualisierung, ihre militärische und politische Nützlichkeit, aber auch ihre ethische Fragwürdigkeit: Brauchen wir eine neue Genfer Konvention?

Das war menschgemäß keine wirkliche Empfehlung für ein noch mögliches Geschenk für Hannes Androsch, sondern für Sie, die am 20. Jänner 2013 im Demokratiespiel dieser rotschwarzen Regierung mitspielen sollen dürfen, also im Sinne der rotschwarzen Regierung funktionieren sollen müssen … Und Hannes Androsch, einem so Informierten, der derart, trotz aller Informationen, über Flüchtlinge spricht,  braucht nichts mehr geschenkt zu werden … Auch kein Buch von Jean Ziegler, beispielsweise „Wir lassen sie verhungern. Die Massenvernichtung in der Dritten Welt“. Er wird sicher auch wissen, daß beim Assistenzeinsatz des Bundesheeres an der Grenze nicht die Flüchtlinge, sondern das Bundesheer für sich ein Problem

PS Übrigens, Hannes Androsch nennt die „Volksbefragung“ am 20. Jänner 2013 selbst einen „Unfug“ … Aber Hannes Androsch engagiert sich zugleich – sogar und selbstverständlich nur als Vorsitzender des Personenkomitees „Unser Herr – Pro Berufsheer“, das zum Mitmachen aufruft – für diese „Volksbefragung“, also für einen „Unfug“ … Wen und vor allem für wen will Hannes Androsch mit seinem Engagement für einen Unfug frotzeln, ein nützlicher Unfuger sein?

Er glaube, dass sich die Bevölkerung „gefrotzelt fühlt“, wenn sie in einer derart komplexen Materie durch eine „herausgegriffene, willkürliche Frage“ entscheiden soll, sagte Androsch.

Vielleicht ist es einfach viel platter, und es geht schlicht um das Einsammeln von Titeln, einmal einen Vorsitzenden, dann wieder mal einen Präsidenten einer Bildungsinitiative …

Über 50 Prozent haben Antworten, für die die Regierung nicht einmal Fragen hat

Volksbefragung 20-01-2013 - 25 Prozent für Abschaffung

50,56 Prozent haben Antworten, für die die rotschwarze Regierung nicht einmal Fragen hat.

Wie der heutige Zwischenstand der Umfrage erneut zeigt, können im Grunde über 50 Prozent an dieser „Volksbefragung“ zu Wehrpflicht und Berufsheer am 20. Jänner 2013 nicht teilnehmen, wenn sie ihrer in dieser Umfrage getroffenen Wahl treu bleiben wollen, da diese hier von ihnen angekreuzten Optionen von der rotschwarzen Regierung nicht abgefragt werden.

Stimmzettel Volksbefragung 20-1-2013Es will nicht geglaubt werden, daß von über 50 Prozent 100 Prozent bereit und willig sind, so schnell ihre Ansichten zu wechseln, wie Erwin Pröll dem Außenminister oder Michael Häupl dem Verteidigungs-
minister das Hemd …

Was können diese über 50 Prozent am 20. Jänner 2013 tun? Nicht hingehen? Oder doch? Aber wenn sie sich an dieser „Volksbefragung“ beteiligen, können sie es, wenn Sie sich von dieser Regierung Ihre Meinungen nicht wechseln lassen wollen, nur mit dem „Stimmzettel der Bürger und Bürgerinnen“ tun, um dieser Regierung mitzuteilen, die Leibwäsche nicht zu wechseln, heißt nicht gleich, beschmutzt umherzulaufen …

PS Der „Stimmzettel der Bürger und Bürgerinnen“ ist zum Downloaden mit weiteren Überlegungen bereitgestellt in:

Mit eigenem Stimmzettel zur „Volksbefragung“ am 20. Jänner 2013 zum Abstimmen

Mit eigenem Stimmzettel zur „Volksbefragung“ am 20. Jänner 2013 zum Abstimmen

Stimmzettel Volksbefragung 20-1-2013Sehr viele sind unschlüssig, ob sie an der „Volksbefragung“ am 20. Jänner 2013 teilnehmen sollen oder nicht. An einer mit „plakativen Sätzen“ (wie sie von Vizekanzler und Außenminister Michael Spindelegger bezeichnet wird) teilzunehmen, anderseits an einer „Volksbefragung“, die bei weitem nicht den möglichen und denkbaren Lösungsvorschlägen, die es zum Komplex Militär gibt, zur Disposition stellt …

Mehr muß hierzu nicht mehr geschrieben werden, denn es wurde bereits zur Genüge zum Komplex Militär aber auch zu dieser „Volksbefragung“ an sich geschrieben und zur kompakten Information zusammengefaßt in einem eigenen Begleitbuch: Informationen zur „Volksbefragung“ am 20. Jänner 2013.

Sollte es am 20. Jänner 2013 zu einer äußerst geringen Beteiligung kommen, nicht zuletzt auch wegen der absolut eingeschränkten Auswahl an Optionen, wird zwar darob die Klage erhoben werden, letztlich aber zufrieden mit den Schultern gezuckt werden, so sei es eben in einer Demokratie, auch die österreichische Demokratie sei jetzt eben immer mehr eine westliche Demokratie, und in der falle halt, bedauerlicherweise, die Beteiligung gering aus …

Eine Lösung für dieses Dilemma, an dieser „Volksbefragung“ sich zu beteiligen oder nicht zu beteiligen, kann sein, am 20. Jänner 2013 sehr wohl abzustimmen, aber dafür nicht den amtlichen Stimmzettel zu verwenden, sondern einen eigenen Stimmzettel in die Wahlurne einzuwerfen. Und den amtlichen Stimmzettel heben Sie sich für die nächste Nationalratswahl auf, zur Erinnerung auch dafür, daß es in dieser ebenfalls mehr Möglichkeiten gibt, als es sich ÖVP und SPÖ vorstellen können …Entweder Sie erstellen hierfür einen eigenen Stimmzettel, mit den Fragen, die nach Ihrem Erachten die rotschwarze Regierung nicht gewillt ist zu stellen. Oder Sie finden bereits den hier zum Herunterladen zur Verfügung gestellten „Stimmzettel der Bürger und Bürgerinnen“ als dafür gut verwendbar, weil auf dem Optionen festgehalten sind, die für Sie wählbar sind.

An dieser „Volksbefragung“ mit einem eigenen Stimmzettel teilzunehmen -, Sie bringen dadurch zum Ausdruck, Ihnen ist auch dieses demokratische Instrumentarium äußerst wichtig, anderseits die Aufforderung an diese Regierung: zurück an den Start, um sich dem Komplex Militär endlich umfassend zu stellen, mehr also als das Gegebene vorzulegen … Von dieser Regierung gar Visionäres zu verlangen -, das wäre allerdings Überforderung … Das Visionäre muß von der nächten Regierung eingefordert werden, sofern in dieser weder ÖVP noch FPÖ noch …

PS Die Umfrage zur „Volksbefragung“ mit den Optionen auf dem „Stimmzettel der Bürgerinnen und Bürger“ zeigt im Gegensatz zur Mängelfragestellung der rotschwarzen Regierung eine sehr differenzierte Sichtweise des Komplexes Militär. Und, wie am letzten Zwischenstand der Umfrage abzulesen ist, eine für eine amtierende Regierung geringe Zustimmung für die von ÖVP und SPÖ bevorzugten und soher nur diese zur „Volksbefragung“ zugelassenen Optionen.

Sie sind weiter herzlich dazu eingeladen, sich an dieser Umfrage zu beteiligen.

Folgsbefragung 20. Jänner 2013 – „Werfen wir die Waffen nieder!“

Auf Militär abschaffen hat Tobias Wirthensohn einen Kommentar verfaßt, der an eine Zeit anknüpft, als von Österreich aus schon anders, auf einem hohen Niveau und vor allem visionär über den Komplex Militär gesprochen und geschrieben wurde -, die in Prag geborene Bertha von Suttner wurde zwar aus Nationalstolz wegen ihres Nobelpreises aber nicht ob ihrer Inhalte zur Österreicherin gemacht, der in Wien geborene Alfred Hermann Fried aber wurde schlicht vergessen, zu viel sprach er visionär vom Frieden, und das auch noch als Sohn von einer jüdischen Bürgerin und einem jüdischen Bürger:

Jeder Zeit ihre Idee, jeder Idee ihre Zeit! Die Zeit ist gekommen für einen Wandel in Österreichs Sicherheitspolitik. Von heimischen Politikern werden unterschiedliche Theorien zur Gestaltung des Bundesheers diskutiert und zur Volksbefragung freigegeben. Die Ansätze sind jedoch leider die falschen, wird doch eine einfache Tatsache ignoriert: Österreich braucht nicht nur keine Wehrpflicht und kein Berufsheer, Österreich braucht überhaupt kein Heer!
Egal wie die Volksbefragung im Jänner ausgehen wird: Die große Gefahr droht, dass die Diskussion über Sinn und Nutzen des Bundesheers danach für Jahre, vielleicht Jahrzehnte eingefroren wird. Lassen wir die Chance dieser Diskussion jetzt nicht ungenützt! Ein Angriff auf Österreich ist aus vernünftiger Perspektive betrachtet bis zur Unmöglichkeit unrealistisch, wodurch das Heer seiner Kernaufgabe, der Landesverteidigung, entledigt ist. Die derzeit verbliebenen Sekundäraufgaben des Bundesheers könnten nach seiner Abschaffung mittels der dadurch eingesparten Kosten zivilgesellschaftlich erledigt werden.
Österreich könnte den Traum einer entmilitarisierten Gesellschaft verwirklichen und dadurch eine globale Vorreiterrolle einnehmen, der Welt als Vorbild dienen! Unser Land hat genug Kriege geführt. Werfen wir die Waffen nieder! Wagen wir den historischen Schritt in eine entmilitarisierte Zukunft! Es ist an der Zeit!

Volksbefragung 20-01-13 Die Waffen niederUnd zu diesem Kommentar schreibt Marshall Locksmith aus Berlin: „Sei doch einfach still!“

Dieses „Sei doch einfach still!“… ist die auf den Punkt gebrachte Formel, wie in Österreich 2012 über den Komplex Militär öffentlich breit diskutiert und medial breit geschrieben wird … Dieses „Sei doch einfach still!“ ist das Credo der rotschwarzen Regierung, nicht nur aufgrund ihrer Bevorzung einer dirigistischen Demokratie, sondern auch aufgrund ihrer inhaltlichen Herangehensweise an den Komplex Militär, wird beispielsweise nur an die aktuellste Aussage von Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek über Frauen und Militär gedacht, ist dieses „Sei doch einfach still!“ also auch ein Appell an den eigenen Regierungskopf …

PS Bei einem anderen und ausschließlich männerdominierten Beruf sieht Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek keinen Anlaß, sich zu engagieren

Mehr Zustimmung für Abschaffung des Bundesheeres als für Beibehaltung der allgemeinen Wehrpflicht

Ehe über den heutigen Zwischenstand in der Umfrage mit wenigstens vier Optionen berichtet wird, muß zuerst gedankt werden. Es wurden hier schon mehrere Versuche unternommen, eine für diese rotschwarze „Volksbefragung“ treffende Bezeichnung zu finden, von Proporzbefragung über Geld-Her-oder-Geld-Her-Befragung über Regierungsumfrage usw., aber die tatsächlich treffendste Bezeichnung für diese „Volksbefragung“ ist „Folgsbefragung“ …

„Folgsbefragung“ … In der Statistik unter der Rubrik „Suchbegriffe“ wurde diese so alles auf den Punkt bringende Bezeichnung gefunden -, mit größter Wahrscheinlichkeit ist diese Begriffsbildung auf eine Rechtschreibschwäche zurückzuführen, vielleicht aber nicht nur auf eine Rechtschreibschwäche, sondern auf eine intuitiv richtig gewählte Rechtschreibung … Wie auch immer es zu dieser Bezeichnung „Folgsbefragung“ kam, dem Suchenden oder der Suchenden, der oder die mit „Folgsbefragung“ nach „Volksbefragung“ suchte, ist herzlichst zu danken.

Folgsbefragung 20-01-2013 Umfrage Zwischenstand

Sie sind herzlich eingeladen, sich an der Umfrage zur „Folgsbefragung“ zu beteiligen.

Nun zum heutigen Zwischenstand der Umfrage: 24,70 Prozent sind für die Beibehaltung der allgemeinen Wehrpflicht und 24,29 Prozent sind für die Abschaffung des Bundesheeres, die Zustimmung für ein Berufsheer ist mit 25.91 Prozent auch nicht viel höher, und die Zustimmung aufgrund eines seltsamen Verständnisses von Gleichberechtigung für die Ausweitung der Wehrpflicht auf Frauen liegt mit 25,10 Prozent dazwischen … Die zwei Sätze der rotschwarzen Regierung auf dem Nimmzettel kommen somit zusammen auf gerade einmal 50,20 Prozent

Bei solch einem Wert für die Abschaffung des Bundesheeres ist es gut vorstellbar, daß die rotschwarze Regierung heuer noch von der Rüstungsindustrie Post bekommt, mit etwa folgendem Inhalt: die besten Neujahrswünsche, die sie uns für 2013 und auch schon für die Folgejahre je schreiben konnten, haben sie mit ihren zwei Sätzen auf den Stimmzettel bereits zur vollsten Zufriedenheit geschrieben …

Steuergeldabgabentisch der Rüstungsindustrie

Steuergeldgabentisch Rüstungsindustrie - Volksbefragung 20-01-13Beim Festhalten des heutigen Zwischenstandes der Umfrage mit wenigstens vier Optionen muß gedacht werden, es wird die Nacht des 20. auf den 21. Jänner 2013 eine Gewinnerin gebieren, eine einzige, und das wird die Rüstungsindustrie sein …

Die rotschwarze Regierung stellt den Bürgern und Bürgerinnen am 20. Jänner 2013 nicht eine Wahlurne hin, in die sie die einzige Antwort auf die von der Regierung für sie auf zwei Sätze aufgeteilte einzig vorbereitete Frage werfen können, sondern der Rüstungsindustrie Steuergeldabgabentisch, auf den die Bürgerinnen und Bürger ihre Nimmzettel …

Denn wie immer diese „Volksbefragung“ ausgehen wird, eines ist gewiß, ganz gleich, ob es zu einer Reform der Wehrpflicht kommen wird, ob es zu einem Berufsheer kommen wird, es werden mit dem Argument, ein reformiertes Wehrpflichtbundesheer, ein gänzlich auf Berufsheer umgestelltes Bundesheer benötige unbedingt andere und also neue „Produkte“ der Rüstungsindustrie

Und für die Rüstungsindustrie war heuer an dem Tag bereits Weihnachten mit dem Versprechen auf weitere Bescherungen, als die rotschwarze Regierung sich auf die zwei „Volksbefragungssätze“ festlegte, die die einzige Garantie sind, die diese rotschwarze Regierung in dieser Angelegenheit verbindlich gibt, nämlich die Garantie für die Rüstungsindustrie, weiterhin auch in Österreich sehr gute Geschäfte zu machen, und der Text der „Volksbefragung“ gibt einzig der Rüstungsindustrie die Gewißheit, diese Regierung sorgt sich um ihre Sicherheit, sicher weiter gute Geschäfte auch in Österreich machen zu können, ohne sich anstrengen zu müssen, auf neue und vor allem nicht-milititärische Produkte umsteigen zu müssen, ihre Forschung nicht umstellen zu müssen, um beispielsweise ökölogisch unbedenkliche Produkte zu entwickeln …

PS Wie der heutige Zwischenstand der Umfrage wieder zeigt, liegen die Zustimmungen für die vier Fragen sehr knapp beieinander – von 24 Prozent bis 26 Prozent, ohne breite Diskussion und ohne breite mediale Berichterstattung stimmen 24 Prozent für die Abschaffung des Bundesheeres … Das Trommelfeuer mit Wirtschaftsargumentspatronen der Rüstungsindustrie gegen eine Volksabstimmung auch mit der Frage nach der Abschaffung des Bundesheeres wäre ohne Ende -, Hannes Androsch beispielsweise würde beim Berufsheer bleiben, aber wohl noch deutlicher werden, als er es jetzt, ohne die Frage nach der Abschaffung, bereits wurde:

Der Großindustrielle Hannes Androsch, von der SPÖ-Führung zum Leiter des „Komitees für eine Ende der Wehrpflicht“ ernannt, nimmt sich kein Blatt vor den Mund, warum er ein Berufsheer will: Österreich soll sich an EU- bzw. NATO-Rohstoff- und Handelskriegen beteiligen. Das Aufgabenspektrum sei „im europäischen Verbund in Zusammenarbeit mit der NATO einsatzbereit zu sein, die Rohstoff- und Energiequellen zu verteidigen, die Transportwege, Seewege und Pipelines. Dazu kommt das Flüchtlingsproblem, Terrorismus und Cyberwar.“ (1)

Mit dem Militär auch das „Flüchtlingsproblem“ …