Einem für die „Zur Zeit“ Tätigen kann ein Wunsch nicht erfüllt werden

Es hat ein Mann, der „begeistert tätig“ ist für die von NR Mölzer geführte ZZ, in einer E-Mail bedauert, daß hier keine Beschäftigung mehr mit „Zur Zeit“ stattfindet, sondern nun „schwerpunktmäßig“ mit FPÖ unzensuriert. Und er äußert den Wunsch, daß das sich wieder ändere.

Dieser sein Wunsch kann je nicht mehr erfüllt werden.

Weil es ein wirklich gar freundliches Schreiben ist, mit dem er sich auch für das „schöne Photo“ bedankt, das anläßlich eines Rundganges um den Albertinaplatz gemacht wurde, soll einmal noch, für ihn allein, dieses Magazin ein eigenes Kapitel noch bekommen.

So verdient dieser Mann, der nicht nur alles Gute wünscht, sondern dem auch die Person, an die er seine E-Mail schrieb, „immer in den Sinn kommt“, wenn er an ihrem Wohnhaus vorüberfährt, eine seinem Wunsch entsprechende Antwort.

Es wurden, um seinen Wunsch doch irgendwie einmal noch erfüllen zu können, die Inhaltsverzeichnisse der letzten acht Ausgaben aufgeschlagen. Und die Überschriften haben bereits bestätigt, und der für die ZZ nach wie begeistert tätige Mann möge es verzeihen, es kann keine Wunscherfüllung geben, also schwerpunktmäßig der ZZ erneut sich zuzuwenden.

Bereits die Inhaltsangaben der letzten acht Ausgaben versprechen nichts Neues. Was je zu der von NR Mölzer geführten ZZ hier geschrieben wurde, reicht bei weitem aus, um zu wissen, was von diesem Magazin zu halten ist. Was je zur ZZ hier geschrieben wurde, kann genommen werden als Beschreibung jeder noch hinkünftigen Ausgabe der ZZ.

Es wären nackte Wiederholungen, weil dieses Magazin inhaltlich bloße Wiederholung ist, und das Wochenaktuelle in diesem Magazin kann je nicht darüber täuschen, es inhaltsmäßig mit bloßen Wiederholungen zu tun zu haben, soher ein jedwedes Schreiben darüber auch nur Wiederholungen wäre.

Inzwischen ist beispielsweise wohl zur Genüge klar, wie der Schrifttumskanon der identitären Parlamentspartei beschaffen ist. Wozu noch darüber schreiben, wen Morgengrauen zur Wiederlesung noch je empfehlen wird?

aristocracy march for the familyUnd auch von dem freundlichen Mann selbst sind keine anderen Beiträge mehr zu erwarten als jene, über die bereits geschrieben wurde. Das macht er auch mit seiner E-Mail mehr als deutlich. Er erklärt sich, weshalb er am Rundgang teilnahm. Er sei nur „zufällig“ bei der Albertina vorbeigekommen, aber die „guten Argumente und die freundlichen Menschen hätten ihn schließlich dazu „bewogen, mitzumarschieren“. Und das war nicht irgendwann, sondern im Juni 2016. Und an diesem Samstag sprach ein Mann mit dem Würstelstand im Hintergrund, der auch für, ob begeistert oder nicht, jedenfalls nicht zufällig dort war, Mölzers ZZ … Und was er sprach, ist, was er schreibt. Soll das je noch gelesen werden wollen? Nein. Soll darüber je einmal noch geschrieben werden? Noch ein Nein, ein noch viel bestimmteres Nein.

NS Es will des freundlichen Mannes Ansinnen für seine Wunschmitteilung gar nicht groß interpretiert werden, darüber nachgedacht werden. Auf die Schnelle kann vermutet werden, auch Kritik trägt zur Verbreitung bei. Und das bestätigt auch noch einmal, weshalb mit der mölzerischen ZZ der identitären Parlamentspartei keine Beschäftigung mehr stattfindet. Es graut vor dem Gedanken, möglicherweise sogar durch Kritik beizutragen am „Wiederbeleben des Fasch…“. Zumal gewußt wird, es sind ganz andere Handlungen notwendig, um das zu verhindern, also nicht die Beschäftigung mit identitären Parteien, sondern mit sozialen, ökonomischen, gesellschaftspolitischen Fragen. Die sozialen Verwerfungen haben im Mittelpunkt zu stehen, und nicht derartige Parteien ohne Lösungen und ohne Leistungen für das Allgemeinwohl. Die Antworten darauf können nur ohne derartige Parteien gefunden werden. Und das bestätigt noch einmal, weshalb der Wunsch nicht erfüllt werden kann, weshalb schon lange keine Beschäftigung mehr mit der ZZ stattfindet. In dieser stehen keine Antworten, die für eine positive Entwicklung der Gesellschaft brauchbar wären. Die „Zur Zeit“ und ihre Partei aber sind eine einzige Frage: weshalb können viel zu viele Menschen dem Glauben verfallen und in Wahlen sich bekreuzigen, eine derartige Partei mit einem derartigen Magazin könne je eine Antwort geben, die für sie eine positive wäre?

wendelin mölzer - zur zeit - seit hofer bloße wiederholungen

2 Gedanken zu „Einem für die „Zur Zeit“ Tätigen kann ein Wunsch nicht erfüllt werden

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