Kandidatenanfechtung zugunsten von Sandra Weber

Kandidatenanfechtung

In Österreich ist vieles möglich. Vielleicht findet sich noch wer, der das neuerliche Antreten eines Kandidaten zur Anfechtung vor den Verfassungsgerichtshof bringt. Zeit ist noch genügend. Es wird auch schnell gearbeitet in Österreich, wie erlebt werden durfte, als die letzte Wahl aufgehoben wurde.

Weshalb sollte das nicht möglich sein, wo doch in Österreich schon alles möglich geworden ist. Der Anfechtungsgrund? Nun, vielleicht das nicht gesetzeskonforme Wahlverhalten. Es haben zwar beide Kandidaten und auch die Wahlleitung dabei sich nicht gesetzeskonform verhalten, wie es die Collage zeigt, aber es geht dabei nur um den Kandidaten, der aufgrund seines ausgeübten Amtes die Gesetze genauestens kennen müßte, also um den Kandidaten der identitären Parlamentspartei, um dieser zu einem noch attraktiveren Kandidaten zu verhelfen, genauer, zu einer Kandidatin.

Auf der Plattform des Konzerns Facebook wurde von einer befreundeten Person etwas geteilt, etwas über den Putsch in der Türkei, wobei das nebensächlich ist, aber sie hätte das von Sandra Weber nicht geteilt, hätte sie nur einen Blick auf das Profil von Sandra Weber geworfen.

Vielleicht geht es aber auch ohne Kandidatenanfechtung, weil sich der Kandidat der identitären Parlamentspartei überzeugen läßt, sie wäre die attraktivere Kandidatin, wählbar auch für Menschen, die sonst keinen Gedanken darauf verschwenden, ob diese Partei je wählbar wäre, also auch für den Menschen, der eben dabei ist, die Vorzüge der Kandidatin hervorzuheben:

Die Vorzüge dieser Kandidatin als Kandidatin gegenüber dem bisherigen Kandidaten der identitären Parlamentspartei sind nicht von der Hand zu weisen, wie allein schon ein paar Meldungen und Teilungen von ihr auf Facebook, die hier zur Unterstreichung des Geschriebenen bebildern.

Kandidatin für identitäre Parlamentspartei -2-10.2016

Gerade für eine Partei, die sich recht für Frauen einsetzt, muß es erst recht authentisch sein, eine Frau zur Kandidatin für das höchste Amt in der „Firma“ zu erwählen.

Sie ist noch jünger als, wenn etwas gewünscht werden darf, der Noch-Kandidat.

Sie kommt aus Deutschland, wahrlich deutscher als der Programmdeutsche mit seinem deutschen Kulturkreis. Für „Deutsch und stolz“ braucht sie also nicht nachzuschlagen, wieder Handbuchdeutsche

Sie kennt sich dennoch auch in Österreich aus, in dieser „Firma“, die „kein Staat“ …

Sie spricht eine klare Sprache. Sie braucht nicht nach „Chemtrails“ zu fragen, denn sie weiß, welches „Gesetz klammheimlich“ …

Sie findet „Spiegel-Aufmacher“, um die recht wichtigen Fragen weiterzuleiten …

Sie teilt, und das wird auch ihre Vision sein: „Unser Nürnberg wird kommen“.

Sie weiß auch um die Wichtigkeit von Merchandising, gerade in einem Wahlkampf sind Einnahmen wichtig: „Nürnberg 2.0“ oder „Heimat“ auf das Kapperl …

Sie weiß, wer die „Geschichte schreibt“ …

Und was weiter für sie … KornblumeCompactidentitär ….

Mit der Kandidatin auf Wanderung im Kornblumenland zu gehen, ist für sie auch ein Argument, daß es ihr vertraut …

Es gibt aber auch etwas Negatives. Das soll nicht verschwiegen sein. Sie weiß zwar die Frauen der Elterngeneration zu ehren, vergessen aber sind von ihr die Großeltern, die dem Kandidaten recht am Herzen …

Weber - Kornblume - Zistler - Ruhdorfer

Wer auf der Wanderung nicht angetroffen wurde, war Jaskova, dafür allerdings Zistler, Ruhdorfer …

Das alles, was oben geschrieben wurde, ist menschgemäß Humbug, also zur Idee mit der Anfechtung und der Empfehlung einer nicht durch das parteipolitische Geschäft verbogenen Kandidatin … Aber der Humbug wurde gebraucht, um nicht darüber nachdenken zu müssen, wie das bei einer Wahl ist, wie das schon bei der nächsten Wahl am 2. Oktober 2016 sein wird, wenn viele ungeprüft ihr Kreuz …

Etwas zu teilen, beispielsweise auf der Plattform des Konzerns Facebook, ohne vorher zu prüfen, von wem etwas geteilt wird, ohne stutzig zu werden, was geteilt werden will, ist kein Malheur, jedenfalls keine Misere wie zu wählen, ohne vorher zu prüfen, wem die Stimme gegeben werden will, ohne stutzig zu werden, bei den Inhalten, die eine Kandidatin …

Besorgniserregend allerdings ist eines, weil das nicht zum ersten Mal festgestellt werden mußte, wo überall bereits solche Kandidatinnen und Kandidaten Eingang finden deren Sachen arglos geteilt werden, und jetzt läßt es sich doch nicht vermeiden, darüber nachzudenken, wie hoch deren Einfluß auf Wahlen bereits sind, wenn etwa nur für die vielen, viel zu vielen Stimmen einer Afd, eines Front National, einer AKP …

Ein Gedanke zu „Kandidatenanfechtung zugunsten von Sandra Weber

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