Wie der lopatkasche-identitäre Bundespräsidentschaftsbewerber Norbert Hofer baden ging – Schlagzeile 5. Dezember 2016

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Lopatka und Hofer, Raab und Reinthaller

Es paßt gesinnungsgemäß zu Manfred Haimbuchner, unter dem Bild eines Mannes zu erinnern, der … unter dem Bild eines Mannes eben, der wohl wie kein anderer den recht besonderen Literaturkanon der identitären Parlamentspartei illustrieren vermag.

Jedoch Manfred Haimbuchner und sein recht besonderer Gesinnungsliteraturgeschmack interessiert nicht, nicht noch einmal.

Von Interesse im Zusammenhang mit Anton Reinthaller ist, eine Woche vor dem dritten Gang der Bundespräsidentschaftswahl, ob zwischen Reinhold Lopatka und Norbert Hofer auch Vereinbarungen getroffen wurden, bereits gegenseitige Versprechungen gemacht wurden. Die Frage danach stellt sich unweigerlich vor dem Hintergrund, daß Lopatka nun derart für Hofer sich einsetzt.

Das wäre nicht ungewöhnlich. Reinhold Lopatka hätte dafür durchaus auch diesen historischen Anknüpfungspunkt: Raab und Reinthaller.

Zuvor noch eine Frage, die sich zwangsläufig daraus ergibt. Wessen Unterhändler könnte Reinhold Lopatka sein. Lopatka ist nicht sein eigener Herr. Wem dient er mit seiner Werbung für Norbert Hofer? Sebastian Kurz?

Wie in der Collage gelesen werden kann, unterzeichneten Reinthaller und Raab das Abkommen über einen gemeinsamen Kandidaten. Was für Kandidaten das waren, jener, auf den sie sich einigten, und jener, auf den die FPÖ verzichtete, kann auch in der Collage gelesen werden. Was die FPÖ dafür verlangte, also für den Verzicht auf ihren Kandidaten? Wie ebenfalls in der Collage zu lesen: beispielsweise „lukrative Posten“ und so weiter und so fort. In dieser Hinsicht kann die identitäre Parlamentspartei tatsächlich eine traditionsbewußte Partei in eigener Sache genannt werden – im Fordern von …

Eine zweite Tradition ist die Blume. Anton Reinthaller trug sie nach dem Untergang, wie er sie wohl bereits vor und während der madigen zwölf Jahre  des deutschen reiches trug, ehe alles unter dem Zeichen dieser Blume in Schutt und Asche gelegt wurde, Tod, Not, Elend über alle gebracht wurde, wie sie heute von Hofer weitergetragen wird: die Blume, die seit über einhundert Jahren Zeichen anti-österreichischer Gesinnung ist.

Und der Blumenträger des Jahres 2016 in gesinnungsgemäßer Pflanzentreue möchte ein „Schutzherr“ sein. Bei dieser hypogut bekannten Tradition bleibt bloß noch die Antwort auf die Frage zu geben, für wen und für was? Eine Frage ist bereits beantwortet, ob „Schutzherr“ und Demokratie zueinanderpassen:

Eine uralte Erfahrung: Schutzherr und Demokratie passen nicht zueinander

Es sollte die Tradition nicht der identitären Parlamentspartei überlassen werden. Besser. Bereits am 4. Dezember kann eine neue Tradition begründet werden. Am 4. Dezember 2016 ist es an Ihnen, an das Jahr 1957 anzuknüpfen und für die Schlagzeile am 5. Dezember 2016 zu sorgen – kurz und knapp:

Wie der lopatkasche-identitäre Bundespräsidentschaftsbewerber Norbert Hofer baden ging

3 Gedanken zu „Wie der lopatkasche-identitäre Bundespräsidentschaftsbewerber Norbert Hofer baden ging – Schlagzeile 5. Dezember 2016

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