Wilfried Grießer: „Andere Länder mehr Flüchtlinge aufnehmen als Ö und D.“

Zu Ihrem Blogeintrag https://pronoever.com/tag/wilfried-griesser/ vom 23.9.17 nur so wenig:
Ich zitiere aus dem Blogeintrag: „Wenn allein bedacht wird, in welchen Ländern der Erde die meisten Menschen aufgenommen werden, also millionenfach mehr als in Österreich oder in Deutschland, somit in Ländern, die nicht mehrheitlich christlich sind und die nichts mit dem „3. Reich“ zu tun haben, also in dieser Hinsicht keine „Schuld“ aufzuheben haben …“
Ja, es stimmt, dass andere Länder mehr Flüchtlinge aufnehmen als Ö und D. Bloß: Einen derartigen „Hype“ um die Ankommenden wie in Ö und insbesondere D gab es sonstwo (z.B. Türkei) nicht, wie z.B. frenetisches Beklatschen und Schwenken von „Welcome“-Plakaten auf Bahnhöfen usw.
Vornehmlich diesem Hype galt meine Interpretation – und der scheint viel mit der deutschen Geschichte zu tun zu haben.
Mit freundlichen Grüßen,
Wilfried Grießer
(derzeit nicht einmal an Kinn und Wangen rasiert).

Es wird nicht gewußt, ob Wilfried Grießer sich eine Antwort auf seine E-Mail vom 5. Oktober 2017 erwartet, aber seine Antwort ist doch eine, die als Ergänzung zum Kapitel gehört. Also eine von öffentlichem Interesse.

Dies ist auch nicht wichtig, welche Erwartungen Wilfried Grießer hat. Und es will nicht überlegt werden, welche Antwort ihm und vor allem zu welchem Zweck …  Wesentlich ist zu wissen, seine Reaktion ist aufzunehmen, als Ergänzung …

Weil. Bemerkenswert an dieser seiner Reaktion doch ist, das Eingeständnis, andere Länder nehmen mehr Flüchtlinge auf, und wohl auch, deutsche und österreichische Geschichte als „deutsche Geschichte“ zusammenzufassen. Und es ist lediglich eine „Interpretation“ von ihm. Wie anders hingegen klingt doch die sommerfeldsche Ankündigung seines Ares-Buches. Es wäre wohl, muß dabei gedacht, viel gewonnen, würde es im öffentlichen Reden und Schreiben ebenso zurückhaltend und bescheiden zugehen.

Und noch eines ist an seiner Antwort bemerkenswert. Wilfried Grießer erhebt nicht den geringsten Einwand, „FPÖ-Kandidat“ genannt zu werden. Damit erhebt sich noch einmal die Frage nach dem Wert von freiheitlichen Handlungen, von freiheitlichen Vorgehen, wie die angedrohte Klage des freiheitlichen Kandidaten NR Christian Hafenecker, wenn nicht „jeglicher FPÖ-Bezug“ entfernt …

FPÖ - Grießer - Hafenecker

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