NR Christian Hafenecker antwortet lachend. Allemal besser als Denugnosen zu verbreiten.

Die Antwort von Christian Hafenecker, NR FPÖ, vom 1. November 2017 auf:

Christian Hafenecker mit Le Pen und Kornblume gegen Kurz – über 100 Jahre „antiösterreichische Umtriebe“

Er ist klug geworden, er greift zur Zeichensprache. Ein sicheres Mittel, um Rechtschreibschwächen zu verbergen.

NR Christian Hafenecker lacht

Er sollte bei der Zeichensprache bleiben. Mit dieser ist es nicht so leicht, Denugnosen zu verbreiten. Was Denugnosen sind? Kann im oben verlinkten Kapitel gelesen werden.

Am 26. Oktober 2017 hat Christian Hafenecker noch nicht die Zeichensprache für sich entdeckt gehabt, oder er ist daran gescheitert, das Denunzieren von Harald Walser in der Zeichensprache zu kritzeln. Und es ist ein Denunzieren, zu schreiben, die Kinder wären nun arm, die von Harald Walser wieder …

Sonderlich ist doch stets, daß gerade Menschen, die selbst austeilen, so recht gern zum Bezirksgericht laufen. Daß gerade Austeilungswiederholungstäterinnen der Klageobsession frönen. Und Christian Hafenecker kann durchaus ein Austeilungswiederholungstäter genannt werden. Wer selbst auf die Suche sich begibt, wird einiges finden …

Eine Verbreitung von Christian Hafenecker aus dem letzten Jahr soll doch als Beispiel angeführt werden. Nicht weil sich um eine „Hetze“ handelt. Bedenklich daran ist, ein Mann, der im österreichischen Parlament sitzt und also Gesetze beschließt, kümmert sich nicht um Gesetze, wenn diese ihm gesinnungsgemäß zuwiderlaufen …

Christian Hafenecker.png

Über diese seine Verbreitung gab es eine Aufregung. Er wird es dann wohl irgendwann gelöscht haben. Angela Merkel, Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland, wird nicht erfahren haben, was einer aus der niederösterreichischen Provinz über sie verbreitet hat, aber es wird ihr wohl viel einfallen, sollte ihr demnächst einer von Gaulands Bollwerk beispielsweise als Außenminister …

NS Es wird nicht gewußt, ob Harald Walser Deutschlehrer ist, aber er hätte, auch ohne Deutschlehrer zu sein, einiges zu korrigieren, in der E-Mail von NR Christian Hafenecker vom 1. November 2017. Es wird gebeten, diese E-Mail nicht mit dem Korrekturblick zu lesen, sondern sich auf den Inhalt zu konzentrieren. Auf das, worum es Christian Hafenecker geht, um seine „Integrität“.

Und da Christian Hafenecker ein Mann öffentlichen Interesses ist, ist es eine Pflicht, ihm die Möglichkeit zu bieten, seine „Integrität“ unter Beweis zu stellen, indem seine E-Mail, die soher nicht als private verstanden werden kann, veröffentlicht wird:

Lieber Herr Kraut!

Ich möchte mich an sich gar nicht zu lange mit Ihnen aufhalten, sondern einfach nur die Frage stellen, was Sie mit Ihrem „Kraut und Rüben“ Beitrag eigentlich sagen wollen. Sie erzählen hier launig meinen Facebookaccount nach, ohne sich dem Kern der Sache zu nähern, dass mich Frau Zöchling in ihrer Blindwut schlicht und ergreifend verleumdet hat und/oder zu faul war ordentlich zu recherchieren.

Das hat nichts mit Glaskinn zu tun, sondern mit meiner Integrität. Ich hätte schon hundertfach Klage gegen linke Medien oder Blogschreiber führen können, wenn ich, wie sie schreiben, schnell mit Klagen zur Hand wäre. Fakt ist, dass das die erste derartige Klage war und nun noch eine gegen den Standard gefolgt ist. Das wars auch schon wieder. Warum ich das tue, sage ich Ihnen auch gerne. Ich bin lange genug im Medien/Politikbereich tätig um zu wissen, wie Mechanismen laufen, vor allem wenn es gegen freiheitliche Politiker geht. Würde ich diese Falschmeldung von Frau Zöchling so stehen lassen, würde das den Ausgangspunkt für viele weitere Berichte bilden, weil am ende des Tages in diesem Milieu doch Einer vom Anderen abschreibt. Es wäre daher nur eine Frage der Zeit, bis dieses Posting wirklich an mir klebt und man das dann beim DÖW oder bei SOS Mitmensch oder ähnlichen Denunziazionsplattformen zu einem Faktum erklärt. Darum gehts mir, ich hoffe, Sie gestehen das auch einem „bösen Freiheitlichen“ zu, oder sind wir zur Gänze vogelfrei?

Über den Rest Ihrer Ergüsse könnten wir auch noch diskutieren, Sie wissen aber wohl eh selbst, dass Sie vieles davon aus der Not heraus geschrieben haben, weil sie nichts besseres zu finden war. Ich halte Sie für einen intelligenten Menschen, deshalb müssen Sie selbst wissen, dass Sie dafür zwar in Ihren Kreisen den einen oder anderen Schulterklopfer finden werden, sich der Pulitzer aber wohl nicht ausgehen wird.

Also vergeuden Ihr Talent nicht mit Unterstufenschülerzeitungsartikeln. Schönen Tag noch, CH“

Christian Hafenecker schreibt eine E-Mail - 01-11-2017NNS Sonderlich, daß Menschen aus dieser Partei immer gleich an Preise und Geld denken müssen, ihnen keine anderen Antworten einfallen …

Was NR Gerhard Deimek von der identitären Gemein-Schaft zu „Vierteilen“ einfällt – „Staatsgage“

Christian Hafenecker mit Le Pen und Kornblume gegen Kurz – 100 und mehr Jahre „antiösterreichische Umtriebe“

Es ist nicht so, daß zu Christian Hafenecker, NR FPÖ, etwas einfällt, das etwas mit Veränderung oder gar mit etwas Neuem zu tun hätte. Aber. Es sind doch ein paar Kleinigkeiten, die zu erinnern sind, die nicht vergessen werden sollten.

1

Hefen Kornblume

Wie in der Collage gelesen werden kann, schreibt FPÖ unzensuriert mit einer rechten Freude am 31. Oktober 2017 einen Kommentar über die Klagen des Christian Hafenecker gegen zwei Medien. Bemerkenswert daran ist die Feststellung:

„Da in Österreich Medien aber nicht so einfach etwas behaupten können, was nachweislich nicht stimmt, zieht Christian Hafenecker nach dem erfolgreichen Prozess gegen Christa Zöchling vom profil nun auch gegen den Standard vor Gericht.“

Das kann als Eingeständnis von FPÖ unzensuriert gelesen werden, kein Medium zu sein. Denn. Als Medium in Österreich könnte FPÖ unzensuriert „nicht so einfach etwas …“ Wie sehr diese Copysite der identitären Parlamentspartei der Wahrheit verpflichtet ist, das muß nicht noch einmal ausführlich dargestellt werden; es gibt hierzu zu viele Kapitel …

Anzumerken ist hierzu vielleicht noch, wie leicht es dieser Partei von österreichischen Medien gemacht wird, immer wieder, billige Siege zu erringen …

2

Wie in der Collage gelesen werden kann, findet es Christian Hafenecker „Schade für Frankreich“, aber mit „Respekt“ … und er wird es wohl sein Leben lang nicht vergessen, in stolzer Erinnerung bewahren, von ihr die Hand … vielleicht macht er daraus einst für seine Enkelkinder gar ein Schlaflied: Dem Greißler hat der Dr. Lueger einmal die Hand gereicht, aber mir, dem NR, mir hat einmal die Marine Le Pen die Hand gereicht …

Christian Hafenecker NR FPÖ

In Frankreich selbst wird es wohl nicht als „Schade für Frankreich“ empfunden werden. Es wäre sonst wohl anders gewählt worden, also so wie in Österreich … das als Schaden für die Menschen in Österreich einst, wie schon in der Vergangenheit, bewertet werden wird …

La Grève des électeurs contre Le Pen, Marine FN

FPÖ Unzensuriert und Blasting News – „Marine #Le Pen ist eine Faschistin.“

Österreich verliert gegen Frankreich

3

Wie in der Collage gelesen werden kann, sind es nicht gerade Freundlichkeiten, die Christian Hafenecker auf der Plattform des Unternehmens Facebook gegen die ÖVP und gegen Sebastian Kurz … und das nicht vor Jahren, sondern, kurz gesagt, am Vorabend des Eintritts in Verhandlungen zu einer gemeinsamen Regierung von ÖVP und FPÖ …

„Komm in Teufels Küche!“ „Wenigstens sind die türkisen ehrlich…“ Schreibt Christian Hafenecker dazu. Das kann von der FPÖ auch gesagt werden.

„Langsam bröckelt die Fassade der Türkisen und die Wahrheit tritt zu Tage…“ Schreibt Christian Hafenecker. Das trifft auf die FPÖ selber nicht zu. Sie steht lang schon ohne Fassade da. Und die Wahrheit über die FPÖ gibt es so lange schon, daß viele und immer mehr in Österreich glauben wollen, die kann doch langsam nicht mehr wahr sein …

4

Die falsche Verwendung der Auslassungspunkte durch Christian Hafenecker gibt Anlaß, gleich als vierten Punkt etwas zu seinen Rechtschreibkenntnissen zu sagen. Wie in der Collage gelesen werden kann, schreibt er „Hefen“. Er wollte anscheinend die umgangssprachliche Bezeichnung für „Gefängnis“ verwenden. Aber. „Hefen“ ist kein Gefängnis. „Hefen“ sind einzellige Pilze.

Vielleicht denkt Christian Hafenecker zu viel an Pilze, von denen nicht wenige als Drogen mißbraucht werden können. Und dazu fällt ein, wie dünnhäutig Christian Hafenecker doch ist, wie schnell er mit Klagen zur Hand ist, wie oben unter Punkt eins ausgeführt, während er selbst gar schnell und leichtfertig beispielsweise „Drogenmißbrauch“ unterstellt, Denugnose mit „Therapie“-Empfehlung erstellt, ein „schwerer Fall“ zu sein, wie nachgelesen werden kann:

Beim Anheizen der Stimmung sind sich FPÖ-NRs einig, wie darauf zu reagieren ist

Denugnosen zählen in dem Gesinnungskreise eines Christian Hafenecker zur unverzichtbaren Expertise:

Auf FPÖ unzensuriert Wunsch an die Vorsehung zur Nationalratswahl: Tod des Bundespräsidenten.

Mit Klagen zu drohen, dürfte überhaupt ein Steckenpferd von Christian Hafenecker zu sein, wie in diesem Kapitel gelesen werden kann:

Dr. Wilfried Grießer, Hafenecker, Sommerfeld oder kurz etwas über Groteske in blau

Zu diesem Kapitel hat sich Dr. Wilfried Grießer durch seine Antwort ein weiteres Kapitel erschrieben. Es ist doch nicht immer ein Klischee, daß Figuren bestimmen, wie es in einem Roman weitergeht.

Wilfried Grießer: „Andere Länder mehr Flüchtlinge aufnehmen als Ö und D.“

5

Am 29. Oktober 2017 veröffentlicht Christian Hafenecker, wie in der Collage gesehen werden kann, eine Fotographie. Wie stolz er wohl darauf sein wird. Wie stolz die Kameraden und Kameradinnen der identitären Parlamentspartei, die bald zu einer identitären Regierungspartei gemacht werden wird, posieren: mit Kornblume …

Zur Kornblume ist alles gesagt. Und das nicht erst seit diesem Jahr, sondern bereits seit über einhundert Jahren:

Kornblumenerlaß wegen antiösterreichischer Umtriebe

Die Kornblume von Norbert Hofer seit 107 Jahren Symbol für antiösterreichische Gesinnung

Blauer Kornblume Patriotismus

Kornblumenland Österreich: 80,3% wählten „Nazi-Blume“-Träger zu ihrem Präsidenten

Revisionist Walter Marinovic mit Kornblumen in der freiheitlichen Zur Zeit: „Wacht endlich auf!“

’s ist alles uralt, da Anzug is gwoschn halt.

6

Delikat ist der Eintrag von Christian Hafenecker vom 15. Oktober 2017. Er legt, wie in der Collage gelesen werden kann, den Beweis vor, wie er gewählt hat, wen er mit Vorzugsstimmen bekreuzt hat. Ja, so muß es sein, in einer patriotischen Demokratie, dem Herrn ist zu beweisen, daß seine Knechte und Mägde auch recht richtig ihr Kreuz …

Was eine patriotische Demokratie ist? Das läßt sich leicht anhand ihrer Ahnen erklären, die auch von einer FPÖ unzensuriert angerufen werden: Werte, Töchter der Zeit

7

Weil es bei den Klagen von Christian Hafenecker, wie unter Punkt 1 ausgeführt, um eine „rassistische“ Äußerung geht, soll nicht vorenthalten werden, was Jörg Mayer vom Atterseekreis dazu meint, in seinem Kommentar „50 Wahrheiten, die Linke leugnen“ vom 26. September 2017:

„46) Begriffe wie ‚faschistisch‘, ‚rassistisch‘, ’sexistisch‘, ‚homophob‘, ‚islamophob‘, ‚misogyn‘ usw. dienen dazu, Menschen einzuschüchtern.“

8

Der Atterseekreis ist zur Zeit recht prominent vertreten, sitzt doch mit Norbert Nemeth …

Am Gabentisch

ÖVP mit Kurz und FPÖ mit Nemeth: Olymp der Veränderungen

Am Gabentisch

Wilfried Grießer: „Andere Länder mehr Flüchtlinge aufnehmen als Ö und D.“

Zu Ihrem Blogeintrag https://pronoever.com/tag/wilfried-griesser/ vom 23.9.17 nur so wenig:
Ich zitiere aus dem Blogeintrag: „Wenn allein bedacht wird, in welchen Ländern der Erde die meisten Menschen aufgenommen werden, also millionenfach mehr als in Österreich oder in Deutschland, somit in Ländern, die nicht mehrheitlich christlich sind und die nichts mit dem „3. Reich“ zu tun haben, also in dieser Hinsicht keine „Schuld“ aufzuheben haben …“
Ja, es stimmt, dass andere Länder mehr Flüchtlinge aufnehmen als Ö und D. Bloß: Einen derartigen „Hype“ um die Ankommenden wie in Ö und insbesondere D gab es sonstwo (z.B. Türkei) nicht, wie z.B. frenetisches Beklatschen und Schwenken von „Welcome“-Plakaten auf Bahnhöfen usw.
Vornehmlich diesem Hype galt meine Interpretation – und der scheint viel mit der deutschen Geschichte zu tun zu haben.
Mit freundlichen Grüßen,
Wilfried Grießer
(derzeit nicht einmal an Kinn und Wangen rasiert).

Es wird nicht gewußt, ob Wilfried Grießer sich eine Antwort auf seine E-Mail vom 5. Oktober 2017 erwartet, aber seine Antwort ist doch eine, die als Ergänzung zum Kapitel gehört. Also eine von öffentlichem Interesse.

Dies ist auch nicht wichtig, welche Erwartungen Wilfried Grießer hat. Und es will nicht überlegt werden, welche Antwort ihm und vor allem zu welchem Zweck …  Wesentlich ist zu wissen, seine Reaktion ist aufzunehmen, als Ergänzung …

Weil. Bemerkenswert an dieser seiner Reaktion doch ist, das Eingeständnis, andere Länder nehmen mehr Flüchtlinge auf, und wohl auch, deutsche und österreichische Geschichte als „deutsche Geschichte“ zusammenzufassen. Und es ist lediglich eine „Interpretation“ von ihm. Wie anders hingegen klingt doch die sommerfeldsche Ankündigung seines Ares-Buches. Es wäre wohl, muß dabei gedacht, viel gewonnen, würde es im öffentlichen Reden und Schreiben ebenso zurückhaltend und bescheiden zugehen.

Und noch eines ist an seiner Antwort bemerkenswert. Wilfried Grießer erhebt nicht den geringsten Einwand, „FPÖ-Kandidat“ genannt zu werden. Damit erhebt sich noch einmal die Frage nach dem Wert von freiheitlichen Handlungen, von freiheitlichen Vorgehen, wie die angedrohte Klage des freiheitlichen Kandidaten NR Christian Hafenecker, wenn nicht „jeglicher FPÖ-Bezug“ entfernt …

FPÖ - Grießer - Hafenecker

NS Hervorgetan hat sich Wilfried Grießer auch mit einem anderen Buch zu Verbotsgesetzen … Strache – Schnell, Kickl, tausche „Umvolkung“ aus.

Dr. Wilfried Grießer, Hafenecker, Sommerfeld oder kurz etwas über Groteske in blau

Wilfried Grießer - Christian Hafenecker - FPÖ

Besonders wenn es um Hetze, Verhetzung, kurz gesagt, um den Haß gegen sogenannte ausländische Menschen geht, wird immer noch gerne und wohl zur Abgrenzung aufgrund der in Österreich recht ausgeprägten Standesdünkel verbreitet, das seien eben dumpfe Menschen, vor allem stumpfe Männer mit Glatze, sogenannte Verliererinnen besonders aus dem Gemeindebau, halt Bildungslose

Das mit der Glatze ist schon richtig. Nur. Der Kopf ist nicht außen rasiert. Sondern innen. Es sind, wie besonders bei den Identitären zu sehen, adrett gekleidete Männer und auch einige adrett gekleidete Frauen. Sie haben volles Haar, ordentlich gescheitelt. Aber könnte in das Innen ihrer Köpfe gesehen werden, würden Glatzen zu sehen sein: synapsenkahle Schädel.

Nach dieser Einleitung zu einem Buch, das in einem Kommentar von Caroline Sommerfeld auf der Copysite der identitären Parlamentspartei vorgestellt wird, am 20. September 2017.

Es geht um die sogenannte „Migrationskrise“. Hochtrabend der Titel: „Flucht und Schuld. Zur Architektonik und Tiefenstruktur der ‚Willkommenskultur'“.

Es reichen die wenigen sommerfeldschen Sätze zu diesem Buch, um zu wissen, daß dieses Buch von einem adretten, auf jugendlich hergerichteten Mann geschrieben ist, der sich der zurzeitigen Mode der innengetragenen Glatze nicht entziehen kann.

Der Philosoph Gottlieb Wilhelm Friedrich Hegel (1770-1831) ist für Griesser wichtig, weil er die Denkfigur der „Dialektik“ zur Beschreibung des wirkenden „Weltgeistes“ in der Gesellschaft erfunden hat. Ein Zustand entwickelt aus sich heraus stets sein Gegenteil, aus beiden entsteht ein neuer Zustand, usw. usf. Der Zustand der Deutschen ist fest im Griff des Tabus namens „3. Reich“. Daraus entwickelt sich das krasse Gegenteil, die alte Schuld soll aufgehoben werden in neuer „Willkommenskultur“. Doch das gelingt nicht, der historische Widerspruch wird im Alltag offen erkennbar.

Denn die Begriffe, die der „Willkommenskultur“ zugrundeliegen, sind eigentlich religiöse Begriffe. Ist das Christentum schuld an der „Willkommenskultur“, der Öffnung des Schoßes der „deutschen Mutter“ Angela Merkel für die Entladung der jungen Männer aus aller Herren Länder in ihn? Wilfried Griessers Gedanken geraten gelegentlich vom Philosophischen ins unfreiwillig Sexualgroteske.

Wenn allein bedacht wird, in welchen Ländern der Erde die meisten Menschen aufgenommen werden, also millionenfach mehr als in Österreich oder in Deutschland, somit in Ländern, die nicht mehrheitlich christlich sind und die nichts mit dem „3. Reich“ zu tun haben, also in dieser Hinsicht keine „Schuld“ aufzuheben haben, offenbart bereits, wie unnötig es ist, das Buch überhaupt nur anzublättern.

Ein Buch also, nicht mehr als eine weitere Groteske. Und, wie Sommerfeld schreibt, auch eine „Sexualgroteske“. Mit der Sexualität dürfte Wilfried Grießer es überhaupt haben, und vor allem es schwer haben.

Sein Buch wird in der Tiefe keine andere Qualität haben, als seine Aussage:

Dass nicht alle seine Mannen ein „Nein heißt Nein!“ verstehen, das zeigt die Stellungnahme zur Reform des Sexualstrafrechts, die Wilfried Grießer, der bei der niederösterreichischen Gemeinderatswahl im Jänner in Mödling für die FPÖ antrat, abgab: „Auf daß der Mann sich als Mann setzt, muß er die Frau zum Ding bzw. zur „Ware“ herabsetzen“, schrieb der „Lehrbeauftrage“ in dem Dokument, das auf der Parlamentshomepage abrufbar ist. Und: „Mitunter lieben es Frauen … von einem ,wildgewordenen’ Penis ,überfallen’ zu werden“.

Und damit dreht sich die freiheitliche Spirale der Groteske weiter. Wie in der Collage gelesen werden kann. Der Abgeordnete der identitären Parlamentspartei, Christian Hafenecker, wollte „jeglichen FPÖ-Bezug“ aus dem Artikel entfernt haben, mit dem vom Hochgeistigen eines FPÖ-Kandidaten berichtet wurde, er drohte gar mit Klage.

Von Christan Hafenecker konnte schon einmal etwas erzählt werden, wie im Kapitel

Beim Anheizen der Stimmung sind sich FPÖ-NRs einig, wie darauf zu reagieren ist

gelesen werden kann.

Und auch von Caroline Sommerfeld:

Nach dem 15.10.2017 könnte es eine identitäre Regierungspartei geben. Deshalb davor nicht nur kurz daran denken, etwa auch an das: Identitäre besingen die „goldene Fahne“ der „Deutschen Arbeitsfront“.

Übrigens, was noch gegen das Buch von Wilfried Grießer spricht. In ihrem Kommentar vom 20. September 2017 empfiehlt Caroline Sommerfeld auch die Bücher von Sieferle – nun ja …

Wie verführerisch schön das Plattschäbige zu klingeln vermag

Vergessen darf auch nicht werden, in welchem Verlag das Buch von Wilfried Grießer erschienen ist … im Ares-Verlag. Nun, das ist verzeihlich und verständlich, daß FPÖ unzensuriert Werbung für ein Ares-Buch macht, bei dieser inniglichen gesinnungsgemäßen und wirtschaftlichen Verflechtung.

Und abschließend darf nicht vergessen werden, in welche Buchhandlung wieder einmal gelockt wird, um das grießersche Buch zu kaufen:

Vom Parlament, vom Rathaus nur eine Armlänge zur Stöhr

Und ganz abschließend, aber das Wesentlichste: Dr. Wilfried Grießer ist in der Erwachsenenbildung tätig. Sie können lachen, auch wenn es kein Witz ist. Es müssen, wie es um die Bildung der Erwachsenen in Österreich bestellt ist, viele, recht viele Grießers in der Erwachsenenbildung tätig sein …

NS Zur identitären Parlamentspartei finden und aus ihr schlüpfen wahrlich des Landes Meisterdenker, wie auch dieser …