Yes-idle-talk-Areas

Menschen sollen, beispielsweise Christof Zellenberg, reden, auch im Fernsehen.

Aber in dafür speziellen Formaten. Und als solche klar gekennzeichnet. Das muß doch möglich und machbar sein. Wer einen Vierkantschraubenschlüssel erwirbt, kann vor dem Kauf sich erkundigen: nach dessen Beschaffenheit, wo und von wem dieser erzeugt wurde …

Das muß auch beim Fernsehen möglich sein. Und ist gerade beim Fernsehen in Österreich dringend nötig.

Es werden also keine No-go-Areas im Fernsehen beispielsweise für Christof Zellenberg gefordert, sondern Yes-idle-talk-Areas sollen geschaffen werden …

Yes-idle-talk-Areas

Sendungen der Yes-idle-talk-Areas sind auch klar als solche während der gesamten Laufzeit deutlich ununterbrochen zu kennzeichnen. Damit Zuseher wissen, sie sehen sich keine Diskussion an, sondern eine Sendung des Geschwätzes.

Das Wort für Geschwätz im Englischen ist übrigens: Talk. Wahrscheinlich deshalb die Verwendung des englischen Wortes für Geschwätz im Deutschen. Talk klingt nach etwas. Geschwätz ist nur Geschwätz, weiter nichts. Talk kann aber durchaus anspruchsvoll sein. Es gibt fruchtbringende Talksendungen. Deshalb die Unterscheidung zwischen talk und idle talk. Idle talk ist nur leeres Geschwätz. Idle steht für viele deutsche Wörter, wie unproduktiv, unnütz, ungenutzt, träge, faul, inaktiv … kurzum, es kennzeichnet umfassend Sendungen, in denen beispielsweise ein Christof Zellenberg auftritt.

Warum Yes-idle-talk-Areas? Das ist so kurz wie einfach zu erklären.

Zuseherinnen haben ein Anrecht darauf, daß in Fernsehdiskussionssendungen, in Talksendungen die besten Köpfe eingeladen werden, unabhängig davon, um was für eine Fernsehanstalt es sich dabei handelt. Es ist also gleichgültig, ob es eine durch Werbung oder durch Gebühren finanzierte Fernsehanstalt ist. Das Publikum bezahlt beide, entweder direkt durch Gebühren oder indirekt durch Werbung. Und wer zahlt, hat das absolute Anrecht auf das Beste – auch unter dem Titel Diskussion oder Talk.

Und zur Belustigung, zur Entspannung, einfach wie kurz: zur Denkabschaltung die Yes-idle-talk-Areas, aber stets ununterbrochen als solche gekennzeichnet …

Menschen, wie Christof Zellenberg, treten nicht nur im sogenannten Privatfernsehen hin mit ihrem Geschwätz, solche Menschen mit einem ihm ähnlich zugerüsteten Geistesvermögen, mit familiärer Denkweise und ähnlichem Weltbild treten auch im sogenannten öffentlich-rechtlichen Fernsehen hin mit ihrem Geschwätz. Für Leerlauf zu zahlen, ist nicht des Publikums Pflicht, weder durch Werbung noch durch Gebühren.

Warum Christof Zellenberg als Beispielgeber herangezogen wird? Nun. Er war eben beim Mateschitz, in der letzten Nacht.

Solche Sendungen haben in Hinkunft nicht nur wegen der Geladenen die Kennzeichnung Yes-idle-talk-Areas zu führen, sondern auch und zuerst deshalb, weil diese als solche bereits angelegt sind. Wie auch die letztnächtliche Sendung wieder einmal eindrücklich belegte. Zum Thema „Missbrauch in der Kirche“ einen Mann, also Christof Zellenberg, einzuladen, damit er in diesem Zusammenhang sein Geschwefel vom „Sittenverfall in der Gesellschaft“ … Es könnte viel dazu gesagt werden, wie gesitteter es im ethischen Sinn geworden ist, seit es nicht mehr das totale Regime des Organisierten Glaubens eines Zellenberg gibt, aber das hieße nur, an dieser fernsehanstaltlichen und zellenbergerischen Themenverfehlung mitzuwirken.

Christof Zellenberg tritt aber mit seinem Geschwefel nicht nur im sogenannten Privatfernsehen auf, sondern auch im öffentlich-rechtlichen Fernsehen …

PS Beinahe zum Schluß noch der Versuchung erlegen, ausführlich darüber zu schreiben, wo beispielsweise ein Christof Zellenberg sonst noch auftritt, wenn er nicht im Fernsehen hintritt, wer von ihm identitätsstiftend recht angetan, seine Webkristei unterstützt

Ein Gedanke zu „Yes-idle-talk-Areas

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