Ausgefallener Leistungsbericht von Frank Stronach

Was für Leistungsberichte wird das Stronach-als-Team präsentieren, sollte es in das Parlament gewählt werden? Wie diese ausfallen werden, kann geahnt werden, diese werden wohl nicht anders ausfallen als der nun über die erste ausgefallene Leistung, den Frank Stronach über sein Hochwasserhilflos …

Hochwasserhilfe Frank Stronach - Ausgefallener Leistungsbericht

„Aktionen“ von Frank Stronach werden laufend angekündigt, aber konkret über Ergebnisse wird nicht einmal bei Nachfrage informiert. Das ist nicht einmal eine Zusage, je wirklich transparent berichten zu wollen, was mit dem Spendengeld gemacht wurde, ob und in welchem Ausmaß geholfen wurde, wie viel gespendet wurde und so weiter.

Wie mühsam der Weg sein wird – falls das Stronach-als-Team in das Parlament gewählt werden sollte -, überhaupt Berichte zu bekommen, kann geahnt werden, diese werden sein wie der Weg, der jetzt zurückgelegt werden mußte, um zu einem stronachschen Nichtbericht zu kommen, dem eines aber nicht unterstellt werden kann, langatmig zu sein:

[W]ir haben sehr viele Anfragen von Familien bekommen, die unsere Hilfe benötigen. Derzeit unterziehen wir die Anfragen einer sorgfältigen Prüfung, um das Geld möglichst fair zu verteilen. Wir sollten in den nächsten Tagen und Wochen in der Lage sein, das Geld an die Familien zu übergeben. Natürlich werden wir euch über die Aktionen auf dem Laufenden halten.

Was alles – falls das Stronach-als-Team in das Parlament gewählt werden sollte – unternommen werden wird müssen, um zu stronachschen Berichten im Parlament zu kommen, die auch umfassende Antworten enthalten, also die gestellten Fragen wirklich beantworten, kann bereits jetzt geahnt werden …

Aber vielleicht gibt es, sollte das Stronach-als-Team in das Parlament gewählt werden, nach drei Monaten im Parlament kein Stronach als Team mehr, so wie es jetzt nach drei Monaten keine Hilfe noch gibt für Hochwasser-Geschädigte, sondern nur wilde Abgeordnete … Und wilde Abgeordnete im Parlament – jeder und jede für sich und allein auf sich gestellt, überhörbar wie jede einzelne Stimme nun einmal überhörbar und ignorierbar ist – erreichen nichts, sitzen ihre hochbezahlte Zeit im Parlament ab, dementsprechend kann ihre und seine Parlamentsanwesenheit nur eine sein, die ohne Leistungen für die Menschen in Österreich …

Länger werden die Berichte von Stronach-als-Team im Parlament, kann jetzt schon geahnt werden, auch nicht sein können, wenn Stronach-als-Team überhaupt ins Parlament gewählt werden sollte und in Folge die Pflicht hätte, Berichte vorlegen zu müssen. Diese Vielleicht-Berichte können aber über die Leistung des Stronach-als-Teams nur noch kürzer ausfallen, in einem Satz zusammengefaßt werden, der als Schimmelantwort auf alle an das Stronach-als-Team gestellten Fragen …:

In den nächsten Tagen und Wochen sollten wir in der Lage sein, mit dem Leisten zu beginnen.

Und nach fünf Jahren, im Jahr 2018 wird dies auch der letzte Satz sein, mit dem sich Frank Stronach als Team aus dem Parlament verabschieden wird, falls es am 29. September 2013 überhaupt in das Parlament gewählt werden sollte.

PS Was alles unternommen werden mußte, um etwas über „Frank’s Hochwasserhilfe“ zu erfahren, kann nachgelesen werden – einfach war es nicht:

„Frank’s Hochwasserhilfe“ – Ein Paradebeispiel für Transparenz, einen der Werte von Stronach

Ist das Spendengeld der „Frank’s Hochwasserhilfe“ in der Sommerhitze wie Gras verbrannt?

„Frank’s Hochwasserhilfe“: ein Paradebeispiel für Transparenz, einen der Werte von Stronach

Nun liegt eine Antwort auf die Frage

Ist das Spendengeld der „Frank’s Hochwasserhilfe“ in der Sommerhitze wie Gras verbrannt?

Frank Stronach - Durchschaubar

Übersetzung von „transparent“ aus dem Englischen ins Deutsche u.v.a.m auch:: „transparent {adj.} durchschaubar [Lüge]“.

vor, die am 20. August 2013 gestellt wurde, also vor einer Woche bereits. Es wurde auch gleich, wie auf der carte postale gelesen werden kann, auf die Site des Frank-Stronach-Institutes beim Unternehmen Facebook gestellt, zusätzlich wurde es auf Twitter direkt an das Stronach-Institut und an das Stronach als Team direkt gepostet. Wie ebenfalls gelesen werden kann, wurden zwei E-Mails direkt an das Stronach-Institut gesandt …

Franks Hochwasserhilfe - NichtantwortenAber keine Antworten darauf. Das mag auf den ersten Blick widersprüchlich erscheinen, weil oben geschrieben wurde, es liege nun die Antwort vor. Jedoch, das ist keine Antwort auf die gestellten Fragen.

Das Stronach als Team reagierte sofort, wie gelesen werden kann, mit einem Verweisen an das Stronach-Institut, dort nachzufragen, weil das Stronach als Team nichts über den Fortgang dieser Kampagne sagen könne. Obwohl das Stronach als Team diese Aktion im Juni 2013 selbst noch propagierte.

Aber von dem Frank-Stronach-Institut keine Antworten, bis auf die … von heute, nach einer Woche. Und das wohl auch nur deshalb, weil dankenswerterweise noch wer nachfragte, ob das Stronach als Team schon eine Antwort darauf …. Erst ab zwei Personen wird …

Das Posieren mit „Hochwasserhelden“ konnte von Frank Stronach schneller organisert werden, als eine Antwort zu geben, das heißt keine Antwort.

Nun liegt also die Nicht-Antwort vor:

Frank Stronach Institut Lieber Bernhard, liebe Edith, wir haben sehr viele Anfragen von Familien bekommen, die unsere Hilfe benötigen. Derzeit unterziehen wir die Anfragen einer sorgfältigen Prüfung, um das Geld möglichst fair zu verteilen. Wir sollten in den nächsten Tagen und Wochen in der Lage sein, das Geld an die Familien zu übergeben. Natürlich werden wir euch über die Aktionen auf dem Laufenden halten. Alles Liebe aus der Redaktion

Das ist also die … auf die Fragen, die im oben verlinkten Beitrag gestellt wurden und auf die Fragen, die per E-Mail direkt an das Institut gesandt wurden:

Ist die Hilfsaktion beendet? Wie viel wurde gespendet? Wie wurden die Spenden verteilt? Wie hoch betrug der Verwaltungsaufwand?

Einzig zu erfahren ist, es wurde noch nicht geholfen, es werde geprüft, sollte in den nächsten Wochen in der Lage sein …

Ja, so sieht es also aus, wenn Frank Stronach etwas plant, wenn Frank Stronach etwas in die Hand nimmt. Und damit kann endlich auch bestimmt werden, was Frank Stronach unter „Werte“ versteht. So also übersetzt Frank Stronach den Wert „Transparenz“ …

Ist das Spendengeld der „Frank’s Hochwasserhilfe“ in der Sommerhitze wie Gras verbrannt?

Eine Frage, die nach über zwei Monaten gestellt werden darf, denn es ist sonderbar still um die angekündigte Hochwasserhilfe von Frank Stronach geworden, richtiggehend ungewohnt ist das, wenn vor allem berücksichtigt wird, daß es nicht die Art von Frank Stronach ist, seine Taten zu verschweigen, wie aktuell wieder sofort breitgestreut in der gutter press gelesen werden konnte, daß ein Kind mit dem stronachschen Flugzeug …

Franks Hochwasserhilfe At - Verbrannte das Spendengeld in der SommerhitzeAuf der für die Hochwasserhilfe eigens erstellten Webpage ist heute, 20. August 2013, nicht mehr zu erfahren, als im Juni zu erfahren war und hier nachgelesen werden kann:

„Nur Reklame hinter der Werbung von Frank Stronach“

also keine Informationen darüber, wie viele gespendet haben und vor allem wie viel gespendet wurde, wie viel also noch zu den von Frank Stronach versprochenen 500.000 Euro bis heute hinzugekommen sind, was mit dem gesamten Spendengeld bisher gemacht wurde, wie vielen bereits geholfen wurde, auch keine Fotos von Frank Stronach mit Hochwasser-Geschädigten, die dank der stronachschen Spendenkampagne wieder lachen und Mut schöpfen könnten …

Sonderbar ruhig ist es also geworden um die Hochwasserhilfe-Spendenaktion von Frank Stronach, dem viel nachgesagt werden kann, aber kaum noble Zurückhaltung, weder in Kleidungsfragen noch in anderen Angelegenheiten, der unaufgefordert stets darauf hinweist, wie viel er schon spendete, auch die Hochwasserhilfe-Aktion mußte von ihm mit dem Hinweis auf seine vorherigen Spenden gestartet werden …

Rasche Präsentation eines Ergebnisses

Es geht auch anders. Suche und Präsentation des Ergebnisses innerhalb eines Monats.

Ungewöhnlich schnell hingegen – und auch das trägt zur Verwunderung bei, nichts mehr über die sündteure Werbehilfsaktionskampagne lautstark gerade in Zeiten des Wahlkampfes zu hören – lag ein Ergebnis für die Suche nach den „Hochwasserhelden“ vor und ebenso rasch wurde auch das Ergebnis verbreitet, wie gelesen werden kann. Suche und Ergebnis und mediale Präsentation innerhalb kürzester Zeit …

Seltsam lautlos – um eine Veränderung auf dieser Webpage zwischen Juni und August anzusprechen – also wurde diese Aktion eingestellt, wie es scheint, denn auf der Webpage ist heute nicht mehr der Aufruf zum Spenden unter Bekanntgabe der Telefonnummer veröffentlicht. Wenn diese Aktion also tatsächlich bereits beendet wurde, ist es um so verwunderlicher, von keinem Endbericht, wenigstens von einem vorläufigen …

Aber es soll nicht Ungeduld vorgeworfen werden … Doch nach einem Zwischenbericht zu fragen, ist nach über zwei Monaten nicht zu früh, das wird, kann vorgestellt werden, vor allem jene sehr interessieren, die an „Frank’s Hochwasserhilfe“ Spenden überwiesen …

Ein Auszählreim, inspiriert von Erwin Wurm: Gewerbetreibender – Bundeskanzler – Diktator

Das von der Tageszeitung Der Standard am 10. August 2013 veröffentlichte Sommergespräch zwischen Werner Faymann und Erwin Wurm hätte nicht gelesen werden sollen, denn so wäre es erspart geblieben, etwas zu Erwin Wurm zu schreiben, das nicht freundlich ausfallen wird können …

Erwin Wurm - 75 ProzentAber freundlich waren ohnehin Werner Faymann und Michael Völker zu Erwin Wurm zur Genüge – freundlich und rücksichtsvoll, denn der Bundeskanzler hat darauf verzichtet, die Uninformiertheit des Erwin Wurm besonders in bezug auf Steuern und Abgaben in Österreich aufzudecken, der Bundeskanzler war so vornehm, das Cottagestammtischgeplapper des Herrn Wurm nicht zu kommentieren, ihm seinen faktenleeren neoliberalen Topf nicht zu zerschlagen …

Es war aber wohl nicht nur Vornehmheit, Freundlichkeit und Rücksichtnahme, die Werner Faymann davon abhielten, Erwin Wurm mit der Aufforderung nach Hause zu schicken, erst einmal umgehende Informationen einzuholen, ehe er über Politik … und bis dahin nicht weiter die Zeit eines Bundeskanzlers zu verschwenden … Menschgemäß wäre Werner Faymann mit einer solchen Zurechtweisung und Aufforderung augenblicklich mit massiven Vorwürfen der hießigen Kunstszene konfrontiert gewesen, er wäre als kunstfeindlich oder schlimmeres noch hingestellt, gebrandmarkt worden …

Wurm - Faymann Mehr nicht zu KunstVielleicht dachte Werner Faymann aber einfach nur, Erwin Wurm führe sich ohnehin selbst vor … Und es ist wahr, Erwin Wurm führte sich tatsächlich selbst vor, und gemeinsam führten Werner Faymann und Erwin Wurm die Kunst vor … Einem Gewerbetreibenden in der Branche Kunst fällt in diesem gesamten Sommergespräch ein einziger Satz, dem zuzustimmen ist, zur Kunstpolitik ein, und dem Bundeskanzler als Antwort darauf bloß, er finde nicht, das sei, wie viele meinen, hinausgeschmissenes Geld … obwohl, wenn Claudia Schmied dafür gesondert bezahlt werden sollte, Kunstministerin zu sein, dann wäre das tatsächlich …

Erwin Wurm LeistungsträgerNun, aus welchen Gründen auch immer Werner Faymann den Topf von Erwin Wurm nicht zerschlagen wollte, um sofort zu zeigen, daß dieser leer ist, oder genauer, angefüllt mit faktenlosem Nachgeplapper von datenignorierenden Stammtischgeplappere – jedes Nachgeplapper aber wird wieder nachgeplappert, soher ist es nicht verfehlt, eigentlich sogar notwendig, es ein wenig zurechtzurücken, zumal bekannt ist, daß gerade beim Nachplappern ein seltsames Phänomen zu beobachten ist: die gänzliche Auflösung des Hausverstandes … Der Gewerbetreibende liefert mit diesem Sommergespräch weiteres Beobachtungsmaterial ab, vor allem mit seiner Rechnung: „[Z]ahlen dann 75 Prozent Steuer und noch an die Sozialversicherungsanstalt.“ Nun, wird der gesetzliche Prozentsatz für den Sozialversicherungsbeitrag hinzugerechnet, blieben nach der wurmschen Rechnung von einem Verdienst nicht einmal ganze zehn Prozent netto übrig, und, würden die von Erwin Wurm genannten 25 Prozent für den Sozialversicherungsbeitrag hinzugerechnet werden, würden 100 Prozent (in Worten: einhundert Prozent) von einem Verdienst für Steuern und Sozialversicherungsbeitrag abzuführen seien … Ja, es fehlen Erwin Wurm nicht nur Informationen, sondern auch der Hausverstand, aber vielleicht ist das die Voraussetzung das Gewerbe der Kunst betreiben zu können, denn die Ausübung von Kunst, wie gesagt wird, ist der Versuch des Ausgleiches von Mängeln …

Mängel scheint es auch in der Lohnverrechnung des Gewerbetreibenden Erwin Wurm zu geben … Der Mitarbeiter, die „Person“, wie Erwin Wurm seinen Mitarbeiter nennt und „4600 im Monat“ bezahlt, sollte sich rasch erkundigen, wer die 666,67 Euro erhält, die er monatlich nicht bekommt, da er, nach Auskunft von Erwin Wurm, lediglich „2000 [herauskriegt]“, oder, in welchem Land er von Erwin Wurm tatsächlich angestellt wurde …

in welchem Land meldet Erwin Wurm Mitarbeiter anDabei gibt es vom Finanzamt ein kostenloses Programm zur korrekten Lohnverrechnung … Statt über Prozentsätze zu jammern, noch dazu über falsche, hätte Erwin Wurm die Frage stellen können, ob es nicht an der Zeit wäre, Steuern und Abgaben nicht über Prozentsätze zu diskutieren, sondern über absolute Summen, denn, wie gesehen werden kann, beispielsweise von einem Einkommen von 4.600 Euro müssen gleich viel Sozialversicherungsbeiträge abgeführt werden als von einem Einkommen von 4,600.000 Euro, nämlich 802,31 Euro …

Mit diesen seinen Aussagen in diesem Sommergespräch hat Erwin Wurm sich selbst stolz bewiesen, die notwendigen Qualifikationen mitzubringen, um vorschlagen zu können, Bundeskanzler sein zu können, bloß durch einen „Tausch“, ohne Wahl, besiegelt einfach durch einen Handschlag zwischen Männern, die sich nicht darum scheren müssen, ob es eine Demokratie …

Und dazu fiel eben der Auszählreim Gewerbetreibender – Bundeskanzler – Diktator ein, denn Erwin Wurm, mußte augenblicklich erinnert werden, sagte in der Fernsehsendung „ErLesen“ im Mai 2013 schon einen bemerkenswerten Satz, die Bürgermeister seien die oberste Bauinstanz, die seien korrumpierbar, weil wiederwählbar

Erwin Wurm BundeskanzlerUm auch das verändern zu können, und Erwin Wurm hätte gerne, daß sich „da was „verschiebt“ … keine korrumpierbare Politiker und Politikerinnen mehr zu haben, geht nur, wird der wurmsche Gedanke zu Ende gedacht, durch das Abschaffen von Wahlen, also von …

PS Nebenbei oder zusätzlich: einen guten Einblick in die hießige elder-art scene gibt diese Ausgabe von „ErLesen“, abrufbar auf youtube. Mehr will dazu gar nicht geschrieben werden … Außer noch, die Aussage von Erwin Wurm in dieser Sendung fügt sich nahtlos ein in den wurmschen Tauschvorschlag … und die Begründung,  der Bundeskanzler solle einmal als Gewerbetreibender arbeiten, damit er sehe, wie es Gewerbetreibenden gehe, wird Frank Stronach wohl abnicken und hinzufügen, is mei copyright – Wirtschaft, understud …

PPS Ob Erwin Wurm es wenigstens „vernünftig“ findet, Steuern dafür zu zahlen, daß gut dotierte Staatspreise für Gewerbetreibende in der Branche Kunst aus Steuermitteln gespeist werden, für die nach Erhalt keine Steuern zu zahlen sind?

Nur Reklame hinter der Werbung von Frank Stronach

Nachdem seit Tagen in Zeitungen ganzseitige und also äußerst teure Werbung geschaltet wird, in der Frank Stronach sich als Großspender bewirbt, wollte mehr über diese Werbeaktion gewußt werden, daher wurde die angegebene Website für „Frank’s Hochwasserhilfe“ aufgerufen, um mehr darüber zu erfahren, Informationen darüber, zum Beispiel, wie konkret geholfen werden wird wollen, wie das Spendengeld konkret eingesetzt werden wird, bereits eingesetzt wurde, etwas Konkretes zu Aufbau und Ablauf dieser Organisation …

Stronach Hochwasserhilfe - Hinter der Werbung nur WerbungAber alles, was bei Aufruf dieser Website von Frank Stronach zu erhalten ist, ist eine ganzseitige Werbung. Der Unterschied zwischen der ganzseitigen Zeitungswerbung und der ganzseitigen Websitewerbung besteht einzig darin, daß für die ganzseitige Zeitungswerbung extrem viel Geld zu bezahlen ist, während die ganzseitige Websitewerbung praktisch für einen Apfel und Ei zu haben ist.

In sündteuren ganzseitigen Zeitungswerbeinseraten läßt Frank Stronach auf eine ganzseitige Apfel-und-Ei-Reklameseite hinweisen. Dafür muß Frank Stronach gedankt werden. Denn er liefert damit nicht den ersten aber letzten Beweis, was seine Inhalte sind, wie stronachsche Transparenz aussieht …

Werbung in ihrem bestem Sinn ist das Aufmerksammachen auf vorhandene und vertretene Inhalte … Frank Stronach allerdings macht Werbung, die auf Reklame verweist. Hinter der Werbung von Frank Stronach stehen also nicht Inhalte, in der Werbung von Frank Stronach steckt nur Reklame …

Websites in ihrem besten Sinn informieren konkret und ausführlich über die in der Werbung angesprochenen Themen. Websites in ihrem besten Sinn sind der Transparenz verpflichtet. Die Website von Frank Stronach allerdings informiert weder konkret noch ausführlich. Die Website von Frank Stronach ist Reklame, aus der sogar noch weniger zu erfahren ist, als aus der sündteuren ganzseitigen Zeitungswerbung.

Wenn also auch nichts Konkretes über die großspurige und Verdächtigungen ausspuckende Hochwasserhilfewerbung von Frank Stronach erfahren werden kann, einiges fällt dazu dennoch ein …

… Es gab vor etlichen Jahren bei den Freiheitlichen – schon oder noch unter einem ebenfalls großspurigen Künder, für die Menschen dazu zu sein –  so eine Art Unterstützungsfonds oder Hilfefonds oder Sozialfonds … Freiheitliche Funktionäre und Funktionärinnen mußten jeden Schilling, mit dem sie über die von den Freiheitlichen selbst festgelegte Gehaltsgrenze kamen, einzahlen. Was mit diesem Geld konkret unterstützt wurde, wie mit dem Geld konkret geholfen wurde, war nie konkret und in letzter Offenheit von Freiheitlichen zu erfahren. Nachdem „Frank Stronach als Team“ mehr oder weniger das politische Reservat von Freiheitlichen ist, ist die Frage nicht unberechtigt, wird es mit dieser Aktion ebenso werden, daß nie wirklich konkret und in letzter Offenheit zu erfahren sein wird, was mit dem Geld … Denn freiheitliche Transparenz plus stronachsche Transparenz ergibt … Im Fall des Stronachschen ist aber das berechtigte Interesse, was mit dem Spendengeld konkret passiert, ein wesentlich größeres, da nicht nur vom eigenen Personal Geld eingesammelt wird, sondern jeder und jede in Österreich von Frank Stronach zum Spenden aufgerufen wird.

… Auf der Website von „Stronach Institut“ kann davon gelesen werden, es soll der Verwaltungsapparat abgebaut werden. Kaum ergibt sich eine Gelegenheit für Frank Stronach, sich nicht nur selbst zu bewerben, nutzt Frank Stronach diese Gelegenheit auch gleich dafür, einen neuen Apparat aufzubauen, als ob es nicht genügend kompetente Organisationen in Österreich geben würde. Statt eine dieser Organisationen mit einer Spende zu unterstützen, agiert Frank Stronach wie einer, der auf der Straße um das Überleben kämpfende Schwerverletzte sieht und nicht die Rettung anruft, sondern wild zu telefonieren beginnt, um eine eigene Rettung zu gründen, dabei zwischendurch immer wieder zu den Schwerletzten hinüberschreit, haltet durch, meine Rettung kommt bald, wenn nicht heute, dann morgen, haltet durch, oder übermorgen … Das sagt auch viel über die Gemeingefährlichkeit aus, sollte ein Frank Stronach je in politische Verantwortung gewählt werden …

… In der Presseaussendung vom 7. Juni 2013 zur Werbung muß Frank Stronach auch unbedingt erwähnen lassen, er habe in den vergangenen Jahren 150 Millionen Euro gespendet. Die Menschen in Österreich hingegen spenden in einem Jahr, um die aktuelle Zahl für das 2012 heranzuziehen, eine halbe Milliarde Euro. Im Jahr 2011 waren es 490 Millionen Euro. Im Jahr 2010 waren es 460 Millionen Euro. Im Jahr 2009 waren es … Das wäre ein diskussionswertes Thema für die ORF-Sendung „Im Zentrum“: was für einen Preis zahlt eine Gesellschaft, die sich selbst bewerbende Großspender hervorbringt? Aber nicht in vorauseilendem Gehorsam einem Großspender die Bühne zu bieten, um über die Notwendigkeit von Gewerkschaften schwafeln zu lassen, seinen in der Flughöhenluft eingeatmeten Eingebungen auszuatmen … Über Gewerkschaften zu debattieren, ist durchaus notwendig. Aber nicht auf die stronachsche Art. Herr Keuner würde auf die Frage, ob Gewerkschaften abgeschafft gehörten, antworten, er wolle andere Gewerkschaften. Das wäre einer der Ansatzpunkte …

Zur Nachlese, damit es noch leichter fällt, gar nicht erst auf die Idee zu kommen, Frank Stronach als Team wählen zu können:

Frank Stronach als Team: Tiergroßschlächter – Wasserverschwender – Freunderlwirtschafter

Die Magnatik der Autoteileschuppenmarionettenabteilung Stronach

Erpessung – ein wirtschaftlicherer aber auch zutreffenderer Slogan für Frank Stronach als Team

Blaßblaues Bündnis plus Frank Stronach als Team ist gleich altteures blaues Gezänk

Das passende Logo auch für Frank Stronach als Team – das Wrack des blaßblauen Bündnisses

Wirtschaftsmanager Frank Stronach rechnet einfach zum Lebenkönnen Zinsen aus

Die gekauften Freiheitlichen des Frank Stronach

Muttu nicht Geld haben, kriegtu Erdäpfel

Wenn der Staat nicht funktioniert, funktioniert die Wirtschaft (auch Magna) nicht

NS Entweder setzen sich in diesem stronachschen Umfeld bereits die legendären Deutschkenntnisse der Freiheitlichen durch, wie „Frank’s Hochwasserhilfe“ vermuten lassen könnte, oder, es liegt die Überzeugung vor, daß die Grundform des Personennamens besonders hervorgehoben werden müßte; nach dem beliebten Beispiel „Grimm’sche Märchen“ im Duden. Eine gewisse Analogie würde das durchaus rechtfertigen. Wie die Motive von Franks Hochwasserhilfe zu berechnen sind, dafür können aber durchaus die Frank’schen Formeln herangezogen werden. Vielleicht ist es aber auch schlichtes Unwissen, eine Vermutung über diesen Vornamen aus einer fremden oder anderen Welt, die Verdächtigung, Frank könnte ein Frauenname sein. Dann wäre der Apostroph korrekt …

Frank Stronach als Team: Tiergroßschlächter – Wasserverschwender – Freunderlwirtschafter

Der Slogan „Fairness, Wahrheit, Transparenz“ von Frank Stronach als Team kann auch ersetzt werden durch „Tiergroßschlächter, Wasserverschwender, Freunderlwirtschafter“, besonders für den Wahlberechtigten, der auf der Site von Frank Stronach als Team auf der Plattform des Unternehmens Facebook schrieb:

Also bei seiner Abschlußveranstaltung in Kärnten meinte Herr Stronach, er würde ein Verbot von Tiertransporten einführen. Und deshalb fand meine Entscheidung soeben fest – es wird S t r o n a c h gewählt! ***** 5 Sterne!

Frank Stronach als Team - Tiergroßschlächter Wasserverschwender Freunderlwirtschafter„Fairness, Wahrheit, Transparenz“ ist nicht mehr als ein aus Buchstaben willkürlich zusammengewürfelter Slogan, dessen Buchstaben erst in die richtige Reihenfolge gebracht werden müssen, um tatsächlich ermessen zu können, wen der oben zitierte Wahlberechtigte morgen schon wählen will, aus einem einzigen Grund, weil Frank Stronach als Team in einer Wahlveranstaltung meinte, er würde ein Verbot von Tiertransporten einführen …

Die Übersetzung des stronachschen Slogans in „Tiergroßschlächter, Wasserverschwender, Freunderlwirtschafter“ ist aber nur eine von vielen möglichen -, es wurden auch hier schon andere vorgestellt

Und diese Übersetzung macht ebenfalls noch einmal klar, was es heißt, Frank Stronach als Team wählen zu wollen, was tatsächlich gewählt wird, wenn Frank Stronach als Team gewählt wird, denn im Gegensatz zur stronachschen Sloganbuchstabensuppe ist mit „Tiergroßschlächter, Wasserverschwender, Freunderlwirtschafter“ das konkrete Agieren von Frank Stronach angesprochen, und dieses stronachsche Handeln hat nichts mit von Frank Stronach als Team zusammengewürfelten Buchstaben zu tun -, im Gegenteil …

Tiergroßschlächter

His latest venture is steakhouses serving organic beef, from cattle raised on his 70,000-acre farm in Florida. Permits are being sought next week for construction of three of the restaurants, called Adena Gourmet Grill. One is set for Aurora, Ont., where Magna is based and Mr. Stronach has a residence, one at Gulfstream Park near Miami, a racetrack he owns after having bought it during the Magna Entertainment Chapter 11, and another in Ocala, Fla., near the ranch.“I start with three and hopefully they grow to about 100,” he said. Plans are to open the restaurants late next year.

Wasserverschwender

But the success of this intensely ambitious gambit hinges on the availability of water, not only for the grasses but for the slaughterhouse and its power plant. The amount of water requested is so incredible that no sentient being can imagine it being approved (except in today’s Florida): 13.27 million gallons per day, in excess of the total daily withdrawals of the entire City of Ocala. While “Stronach Syndicate” media spinners demur that they likely will not need so much, they clearly need a major pipeline of endangered aquifer. Further, the consumptive use permit (CUP) is simply permission to withdraw. It does not restrict use. If the Syndicate wants to sell the water for a gigantic profit, there is nothing stopping the Syndicate from its greed. Note and remember the term “water mining.”

(13,27 Millionen Gallonen Wasser pro Tag sind schon sehr viel, mit 3,78 in Liter umgerechnet aber noch viel mehr. Zum Vergleich: Der durchschnittliche Tagesbedarf von 49.000 Bewohner und Bewohnerinnen in St. Pölten: 16.399 Kubikmeter, das sind 16.399.000 aber Liter, nicht Gallonen …)

Freunderlwirtschafter

As pictures accompanying articles revealed months ago, the bulldozers have been very busy already. Indeed, the “Stronach Syndicate” made fast friends with legislators like Rep. Dennis Baxley (R-Stand Your Ground-Voter Suppression), gaining the billionaire’s scheme a tax break that was gratuitous at best in a supposed belt-tightening year for … um … the little people.

Die Übersetzung „Tiergroßschlächter, Wasserverschwender, Freunderlwirtschafter“ ist eigentlich noch zu höflich ausgefallen, vor allem wenn bedacht wird, wie beispielsweise Examiner über das Frank Stronach Syndikat schreibt, dessen Urteil schärfer und härter ausfällt, wie hier nachgelesen werden kann … Das ist schon an den verwendeten Vokabeln in diesem Artikel ablesbar: „Gier“, Piraterei“, „Stehlen“, „Fressen“, „Diebstähle“, „gesetzesfreie Zone“ und so weiter und so fort.

Das also sollte der Wahlberechtigte, der vielleicht morgen schon Frank Stronach als Team wählen will, und das nur deshalb, weil ein paar weitere zusammengewürfelte Buchstaben die verstehbare Aussage, ein Verbot von Tiertransporten einführen zu wollen, ergeben, aber nicht mehr …

PS Bei dem Gerede von Frank Stronach als Team, in Österreich werden „neue Werte“ benötigt, die Frank Stronach als Team Österreich geben will, müssen aber auch diese Buchstaben in die richtige Reihenfolge gebracht und also lesbar gemacht werden: Free for all, but only if your name is Frank Stronach as