Kennen Sie den schon? Herr Christoph Nullkommasechsprozent Schönborn fährt nach Rom

Herr Nullkommasechsprozent Schönborn fährt also nach Rom in das Grätzel, das genügend Platz hat, um sogar einen ganzen Staat zu beherbergen, und erzählt Radio Vatikan folgenden Witz:

„Ich habe das sehr deutlich bei der ganzen Frage der Pfarrerinitiative erlebt. Die weltweite Wahrnehmung der Kirche Österreichs kannte nur ein Thema. Das ‚Alleinstellungsmerkmal‘ war der ‚Aufruf zum Ungehorsam‘. Wo immer ich Bischöfe aus der Welt getroffen habe, wurde immer bemerkt ‚Ihr Arme, wie schrecklich!‘ Ich habe dann immer erklärt, dass von den Priestern, die wirklich den Aufruf gemacht haben, die wirklich nur ein ganz kleiner Prozentsatz, fast im Promill-Bereich, der Priester ist.“

neunpunktvier zu nullpunktsechs für pfarrerinitiative gegen bergoglio-schönbornDie Pointe dieses Witzes ist, daß die Fragebogenaktion des Papstes Franziskus, die auch in Österreich sehr stark beworben wurde, lediglich rund 0,6 Prozent der Mitglieder der römisch-katholischen Kirche dazu veranlaßten, auch einen auszufüllen und zu retournieren, während rund zehn Prozent der Priester und Diakone nicht einfach bequem einen Fragebogen ausfüllten, sondern die Pfarrer-Initiative durch Beitritt  unterstützt.

Und der hochwahrhaftige Nullkommasechsprozent Schönborn sagte in diesem Interview als seine Erkenntnis über die Pfarrer-Initiative noch etwas, etwas Entscheidenes, das für die Medien nichts Ehrenrühriges wäre, hielten sie sich endlich daran:

„Da sieht man den Unterschied zwischen dem, was medial transportiert wird und dem, was die Realität der Kirche ist.“

Das heißt, nicht mehr über die Kirche in die gesamte Berichterstattung anteilig zu transportieren, als da ist: 0,6 Prozent, wie bereits ausführlicher über die Motivationsleistung von Jorge Mario Bergoglio und Christoph Schönborn geschrieben wurde … Der von Nullkommasechsprozent erzählte Witz ist bloß – nicht zu verstehen aber als Parteinahme für die Pfarrer-Initiative – ein Nachtrag:

99,40 Prozent Nichtbeteiligung der eigenen Mitglieder bestätigen der römisch-katholischen Kirche Obsoletheit

Auch wenn der Organisierte Glaube der römisch-katholischen Kirche selbst versucht, die Fragebogen-Aktion des jetzigen Papstes Franziskus als großen Erfolg hinzustellen, auch wenn der Österreichische Rundfunk versucht, bei dieser Propaganda hilfreich beizuspringen, die Fragebogen-Aktion des Papstes Franziskus bestätigt die Bedeutungslosigkeit der Kirche.

Fragebogen Papst Franziskus zu Ehe Familie - Absolute Bedeutungslosigkeit

5,276 Millionen sehen keinen Grund, auf obsoletes Abfragen zu reagieren, bloße 34 Tausend können noch etwas mit Vatikanischem anfangen.

Es mag viel klingen, daß in Österreich 34.000 Fragebögen ausgefüllt und retourniert wurden. Und die römisch-katholische Kirche samt ihren medialen Helfern und Helferinnen beten diese Zahl an, als ob es ein Pseudonym von Jesus Christus wäre. Aber es ist nicht viel, es ist gar nichts. Eine „hohe Beteiligung“, wie in der Sendung „Orientierung“ beispielsweise verkündet, ist das nicht, wenn es prozentmäßig umgelegt wird: von 5,310.000 Mitgliedern des Organisierten Glaubens der römisch-katholischen Kirche haben sich gerade einmal rund 0,6 Prozent beteiligt, und wie egal die Fragen dieser Kirche sind, zeigt sich prozentmäßig noch deutlicher, wenn die Gesamtzahl der Einwohnerinnen und Einwohner von Österreich herangezogen wird: von rund 8,500.000 haben sich gerade einmal rund 0,4 Prozent an der Papstumfrage beteiligt. Trotz des Umstandes, wie es heißt, daß diese Aktion sehr stark beworben worden ist.

Dieser Bedeutungslosigkeit der Kirche wird aber durch die Medien in keiner Weise Rechnung getragen, immer noch gibt es eine überbordende, eine aufgeblähte Berichterstattung auch über diesen Organisierten Glauben, die in keinem Verhältnis zu tatsächlichen Bedeutung steht. Ein Anteil von 0,6 Prozent für Berichte über die Kirche an der gesamten Berichterstattung wäre also ein angemessener, ein der Wirklichkeit entsprechender …

PS Über das Ergebnis muß gar nicht gesprochen werden, oder genauer, es kann gar nicht über das Ergebnis gesprochen werden, weil es nicht nur nicht repräsentativ ist, sondern es unter die Wahrnehmungsgrenze fällt. Daran ändern auch nichts die Versuche dieses Organisierten Glaubens, das Ergebnis hochzuschreiben, als wäre es eine tatsächlich aussagekräftige, eine tatsächlich repräsentative Umfrage …

„Die überwiegende Mehrheit der Katholiken spricht sich dafür aus, das …“

Die überwiegende Mehrheit von 0,6 Prozent spricht sich also dafür aus, daß …

Repräsentativ an dieser Umfrage des Kleinststaates in einem Grätzel von Rom ist nur eines: die überwiegende Mehrheit der Katholiken hat sich dafür entschieden, sich an dieser nicht zu beteiligen. Und das sind 5.276.000 (in Worten: Fünf Millionen und Zweihundertsechsundsiebzigtausend)

PPS 5,276 Millionen oder 99,40 Prozent haben die Fragen des Papstes richtig eingeschätzt: veraltet, aus der Wirklichkeit gefallen, unbrauchbar und überflüssig für Gegenwart und Zukunft, gestellt von einer Organisation, die ihre Sagen und Legenden immer noch als Lehre einstuft und machtberauscht – unverständlicherweise nach wie vor von zu vielen Medien darin massiv und breit unterstützt – davon träumt, über Menschen absolut zu bestimmen …

Paul M. Zulehner macht mit seinem Satz Knie verstehbar, wie Evangelien herzustellen sind

Es begibt sich aber, daß Paul M. zur Gemeinde spricht. Schon nach den ersten Worten erschrickt die Gemeinde, fällt auf die Knie. Denn sie ist Zeugin eines Wunders. Vor ihr steht, wo eben noch Paul M. stand, Johannes Paul II. Auferstanden von den Toten, die ihn begruben. Bloß der Anzug von Johannes Paul II. erinnert, daß eben noch Paul M. das göttliche Heil des Gehorsams pries. Nun hört die knieende Gemeinde aber Johannes Paul II. donnern: „Wer sein Knie vor Gott beugt, beugt es nie mehr vor der Partei.“

Paul aMen ZulehnerDas mag dunkel erscheinen. Aber dieser Psalm aus der Gegenwart über den Satz Knie kann restlos aufgeklärt werden und erhellt zugleich die Vergangenheit. Die Evangelien, die von dem Organisierten Glauben der römisch-katholischen Kirche nach wie vor als wahre Berichte über die Vorgänge zur der Zeit, in der ihr zum Christus verklärter Jesus lebte, verkauft wird, sind Jahrzehnte nach seinem Ableben verfaßt worden. Wie zuverlässig diese Berichte sind, darüber muß nicht in der Vergangenheit geforscht werden. Es genügt, in der Gegenwart beispielsweise Paul M. Zulehner zu begleiten, um eine Vorstellung zu erhalten, wie Legenden in Umlauf gebracht werden. Die Entstehung dieser Johannes-Paul-Legende kann Schritt für Schritt nachverfolgt werden:

ORF im Dienste von Geschichtslügen eines Organisierten Glaubens – Paul M. Zulehner fügt weitere hinzu

So also geben Menschen der Organisierten Glauben in der Gegenwart Auskunft darüber, wie Legenden stets erzeugt werden. Gestern. Heute. Morgen. Übermorgen aber – wer kann ohne Hoffnung leben – nicht mehr …

ORF im Dienste von Geschichtslügen eines Organisierten Glaubens – Paul M. Zulehner fügt weitere hinzu

In der Erwartung nach dem Aufwachen gleich ausführliche Nachrichten hören zu können, wurde der Radioapparat eingeschaltet, aber es gibt keine ausführlichen Nachrichten vom Sender Ö1, sondern – ein Wunder – Geschichtsschreibung des Organisierten Glaubens der römisch-katholischen Kirche. Und es ist ein Wunder, weil die Propagandaschrift dieses Organisierten Glaubens nach wie vor und also auch heute noch, am 6. Jänner 2014, als eine seriöse und redliche Geschichtsquelle verkauft wird, auch von dem Österreichischen Rundfunk, der, so heißt es, zur Objektivität verpflichtet ist.

Aber dieses Wunder der fortgesetzten breitesten Verbreitung von Geschichtslügen verwundert nicht, denn es ist heute der letzte Großpropagandatag des Organisierten Glaubens der römisch-katholischen Kirche in der Reihe der Großpropagandatage seit dem 24. Dezember, oder es kann auch gesagt werden, es ist der erste Großpropagandatag des Organisierten Glaubens der römisch-katholischen Kirche in jedwedem Jahr, der erste von vielen Großpropagandatagen in jedwedem Jahr, das stets mit dem größten Großpropgandatag am 24. Dezember endet, um dann gleich wieder zu beginnen, falsch, um dann einfach gleich wieder und weiter sich zu betätigen.

Was kein Wunder aber ist, ist das Auftürmen von Lügen auf Lügen seit nahezu zweitausend Jahren dieses Organisierten Glaubens, denn diese sind nicht nur existenznotwendig auch für den Organisierten Glauben der römisch-katholischen Kirche, sondern mehr noch, erst die Vereinigung von Lügen gebiert einen Organisierten Glauben.

Und das Lügen hört nicht auf, wie Paul M. Zulehner auch heute – und das nicht zum ersten Mal – beweist. Allerdings ist heute, am 6. Jänner 2014, Paul M. Zulehner ein wenig vorsichtiger. Er hat sich einen Notausgang gesichert, denn er spricht nicht mehr davon, daß Johannes Paul II. diesen Satz tatsächlich gesagt hat, sondern wie jedweder gute Lügner des Herrn weiß er, wie formuliert werden muß, um nicht als Lügner festgesetzt werden zu können, und so sagt Paul M. Zulehner, Johannes Paul II. soll gesagt haben …

„Bei einem der Besuche in seiner Heimat soll Papst Johannes Paul II. gesagt haben: ‚Wer sein Knie vor Gott beugt, beugt es nie mehr vor der Partei.'“

Und zu einer gut gezimmerten Notausgangstür gehört es auch, keine genauen Angaben zu Ort und Zeit zu machen. Damit hat sich Paul M. Zulehner eine ganz und gar biblische Notausgangstür gezimmert. Allerdings, ein derart guter Zimmermann ist Paul M. Zulehner nicht immer. In seiner Silvesterpredigt vom 31. Dezember 2010 übte er noch als Zimmermann, er nannte die Zeit:

„Wie sehr uns wahre Religion im Sinn der Rückbindung in Gott hinein vor bemächtigenden Übergriffen und selbstbeschädigenden Unterwerfungen bewahren könnte, zeigt eine Begebenheit im Wirken des großen politischen Papstes Johannes Pauls II. 1979 predigte er
zu Pfingsten auf dem großen Platz in Warschau. Über eine Million polnischer Katholiken feierte mit ihm. Der Papst dann donnernd in seiner Predigt: ‚Wer sein Knie vor Gott beugt, beugt es nie mehr vor der Partei!‚“

Auch im März 2013 war Paul M. Zulehner noch ein Zimmermannslehrling, kurz vor der Gesellenprüfung, er nannte den Ort:

„Dabei gelte der Satz ‚des großen Europäers‘ Johannes Paul II., gesprochen 1979 auf dem Siegesplatz in Warschau: ‚Wer sein Knie vor Gott beugt, beugt es nie mehr vor der Partei.'“

Die Predigt von Johannes Paul II. auf dem Siegerplatz in Warschau am 2. Juni 1979 ist auf der Website des Vatikans veröffentlicht. Aber der von Paul M. Zulehner heute und nicht zum ersten Mal zitierte Johannes-Paul-Satz kommt darin nicht vor. Es wird doch nicht der Vatikan eine Ikone seiner Organisation zensuriert haben? Andererseits ist das menschgemäß möglich: so klein kann ein absolutistisch regierter Kleinstaat gar nicht sein, daß er nicht zensuriert. Wer nach diesem von Paul M. Zulehner zitierten Johannes-Paul-Satz sucht, wird etwa beim Unternehmen Google fünf Einträge finden, fünf Einträge, die alle mit Paul M. Zulehner zu tun haben. Und einen einzigen Eintrag beim Unternehmen Yahoo – in Zusammenhang wieder mit Paul M. Zulehner …

Ein Satz von solch einem Gewicht, ein Satz von solch einer Eindeutigkeit und Unmißverständlichkeit, über den also spricht nur Paul M. Zulehner, niemand sonst … Aber Paul M. Zulehner ist ja auch keiner, der sich damit begnügt, mit der Masse zu sprechen. Die Masse spricht ja bloß inflationär von dem Johannes-Paul-Satz „Fürchtet euch nicht“, der zur Legende wurde, als sogenannter Todessatz für den Ostblock-Kommunismus.

Und siehe Paul M Zulehner wandelt WortePaul M. Zulehner ist aber ein Auserwählter, und als Auserwählter ist ihm die Wahrheit sehr wohl bekannt, zumindest rang er am 15. Mai 2005 noch, möglicherweise fühlte er sich damals noch zu wenig erwählt, mit der Wahrheit, begnügte sich noch damit, ein Interpret der Worte seines Herrn zu sein:

„Wer immer, so der Papst sinngemäß, sein Knie vor Gott beugt, beugt es nie mehr vor der Partei. Der Totalitarismus war im innersten gebrochen. Sein Ende war dann nur noch eine Frage der Zeit.“

Paul aMen ZulehnerEin Mann, so das Evangelium von Paul M. Zulehner, spricht etwas und ein anderer Mann erzeugt daraus etwas Weithergeholtes – und augenblicklich ist der Totalitarismus … Bei einem solchen Wunder kann und darf ein Paul M. Zulehner nicht zurückstehen, ist ihm doch von der Vorsehung auferlegt, hinauszugehen und selbst Wunder zu vollbringen … Aber es begab sich, daß Paul M. Zulehner zur Gemeinde sprach. Und die Gemeinde erschrak, fiel auf die Knie. Denn es war ein Wunder geschehen. Vor der Gemeinde stand plötzlich Johannes Paul II. Nur der Anzug von Johannes Paul II erinnerte noch daran, daß vor einer Sekunde noch Paul M. Zulehner vor der Gemeinde stand und anhob zur Predigt. Nun aber hört die Gemeinde Johannes Paul II. im Anzug von Paul M. Zulehner donnern: Wer sein Knie vor

Mit diesem seinem Johannes-Paul-Satz gibt Paul M. Zulehner einen exemplarischen Einblick, wie es seit nahezu zweitausend Jahren um die Wahrheit auch dieses Organisierten Glaubens bestellt ist, wie Wahrheit hergestellt wird, nämllich nach wie vor und genauso wie schon vor zweitausend Jahren. Wer mehr darüber erfahren möchte, über die Wahrheitsdruckerei auch dieses Organisierten Glaubens, darf empfohlen werden, einen Religionssoziologen zu lesen, nein, nicht Paul M. Zulehner, sondern Reza Aslan, der in einem nun auch in deutscher Sprache vorliegenden Buch über den historischen Jesus und über den Jesus Christus der Bibel schreibt, wieder einmal zusammenfaßt, was ohnehin schon lange lange bekannt ist, im Anfang stand die Lüge und die Lüge ward zum Wunder, Wahrheit zu sein

Es muß eingestanden werden, der erste Impuls war, etwas Inhaltliches zu diesem „Bibelkommentar“ von Paul M. Zulehner zu schreiben, u.v.a.m zu seiner Behauptung, der Hauptfeind totalitärer Regime sei der gläubige Mensch … Aber es ist Geschwefel, es ist bloß Geschwefel, von der ersten Zeile bis zur letzten Zeile nichts als Geschwefel und Propaganda für einen Organisierten Glauben. Ach, wäre es bloß so einfach, wie das der Zimmermannsgeselle Paul M. Zulehner versucht zu verkaufen, ein Mann spricht das belegte „Fürchtet euch nicht“ aus und alsbald stürzen Diktaturen, ein Mann hört einen Mann sagen, wer sein Knie …, und alsbald stürzen Diktaturen … Daß das aber nicht so einfach ist, es nicht so einfach funktioniert, darüber schreiben nicht nur Historiker und Historikerinnen, sondern auch Soziologen und Soziologinnen, nur die Produkte von hämmernden Bibelforschern sollten nicht als Quelle für das Verstehen der Welt und das Agieren in der Welt herangezogen werden, höchstens vielleicht in Pausen zur Erheiterung, wenn etwa gerade kein Fix und Foxi zur Hand ist …

PS Und wer vorhat, nach Rom zu reisen, wann immer, sollte unbedingt „Die linke Hand des Papstes“ von Friedrich Christian Delius als Baedeker mitnehmen, in dem ist auch viel, wieder einmal viel, zu erfahren, wie das ist, mit totalitären Mächten und Kniebeugen vor ….

Nahezu 2000 Jahre straffreie und hochgewürdigte Geschichtsverfälschungen eines Organisierten Glaubens

Wie groß muß der Neid aber auch der Zorn von Nationalsozialistinnen und Revisionisten der Gegenwart gerade und vor allem auf den Organisierten Glauben der römisch-katholischen Kirche sein, wenn sie ansehen müssen, wie straffrei und prominent und hochangesehen Angestellte und Mitglieder dieses Organisierten Glaubens ihre Geschichtsverfälschungen und ihre Geschichtslügen in der breitesten Öffentlichkeit täglich verbreiten dürfen …

2000 Jahre Geschichtslügen eines Organisierten GlaubensWelcher Gefahr der Strafverfolgung setzen sich Künstler und Künstlerinnen aus, wenn sie beispielsweise nationalsozialistische Kennzeichen, wie Hakenkreuz und Hitlergruß, zur Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus in ihrer Kunst einsetzen, während Angestellte und Mitglieder des Organisierten Glaubens der römisch-katholischen Kirche ihre Geschichtsverfälschungen und ihre Geschichtslügen ungehindert vortragen können und dabei nicht das geringste Zeichen der Distanzierung setzen müssen. Wie der aktuelle Fall von Jonathan Meese belegt, war seine Rettung vor einer Verurteilung, daß er den Hitlergruß in den Bereich des Lächerlichen zog. Angestellte und Mitglieder des Organisierten Glaubens der römisch-katholischen Kirche müssen nichts in den Bereich des Lächerlichen ziehen, um vor Strafverfolgung sicher zu sein …

Gerade ein Jahreswechsel kann für die straffreie und hochgewürdigte Massenverbreitung der Geschichtsverfälschungen und Geschichtslügen beispielhaft herangezogen werden, und es kann dafür ein Land beispielhaft herangezogen werden, nämlich Österreich …

Am 31. Dezember 2013 darf der leitende Angestellte dieses Organisierten Glaubens zur besten Fernsehsendezeit eine Ansprache halten, am 1. Jänner 2014 darf Christoph Schönborn in der Massenzeitung „Neue Kronen Zeitung“ seine Geschichtslügen und seine Geschichtsverfälschungen Millionen von Lesern und Leserinnen ungehindert und hochgeehrt unterjubeln, ohne aber zugleich ein Zeichen der Distanzierung setzen zu müssen, ohne es zugleich dabei in den Bereich des Lächerlichen ziehen zu müssen …

Wie muß, um einen in Österreich doch recht bekannten Revisionisten konkret zu nennen, nämlich Gerd Honsik, wie muß dieser österreichische Papst des Revisionismus mit seinen Verurteilungen nach dem Verbotsgesetz hadern, wenn er aus seiner Sicht doch nichts anderes macht, als das, was Angestellte und Mitglieder dieses Organisierten Glaubens täglich tun, und zwar nur eigene Quellen, die die eigene Weltanschauung stützen und die zur eigenen Weltanschauung passen, zu verwenden, also keine anderen Quellen gelten läßt, wie es eigentlich für eine redliche, seriöse Geschichtsschreibung geziemt, wie es für eine redliche und seriöse Geschichtsforschung der Standard ist. Die Schriften von Gerd Honsik gaukeln eine redliche und seriöse Geschichtsschreibung vor, und sind doch nur Geschichtsverfälschungen und Geschichtslügen, wie die vom mittlerweile pensionierten Papst Joseph Ratzinger geschriebenen Bücher über Jesus von Narareth suggerieren, es wären auch historisch-kritische Bücher, während die von Joseph Ratzinger verwendeten Quellen ebenfalls bloß Quellen der eigenen Organisation sind, die zur eigenen Weltanschauung passen und die eigene Weltanschauung stützen.

Wie es damals aber tatsächlich zuging, kann in einem aktuell veröffentlichten Buch wieder einmal gelesen werden – „Zelot – Jesus von Nazareth und seine Zeit“ von Reza Aslan -,  in dem wieder einmal sehr viel zu erfahren ist, was von den Quellen des Organisierten Glaubens der römisch-katholischen Kirche im besonderen zu halten ist, es gibt aber auch eine Vorstellung davon, was von Quellen jedweden Organisierten Glaubens zu halten ist, wie dringend notwendig es immer ist, es mit redlichen und seriösen Geschichtsbüchern stets gegenzulesen … Denn nur dadurch ist es möglich, diese Quellen der Organisierten Glauben als das einstufen zu können, was sie tatsächlich sind: Propagandaschriften.

Die Kirche wäre gänzlich aus der Gegenwart, täte sie auch noch Michael Köhlmeier etwas antun wollen

Aber Michael Köhlmeier bietet auch nichts an, daß die Kirche veranlassen könnte, ihm etwas antun zu wollen, im Gegenteil, ist er doch ein braver Parteigänger der Kirche, wie ihn die Kirche heutzutage propagandistisch dringender als je braucht, ist er doch Parteigänger also eines Organisierten Glaubens, und als strammer Parteigänger eines Organisierten Glaubens mahnt er zur Vorsicht, fordert ein Aufpassen ein, nicht Gott zu lästern, offeriert der Kirche des Priestermangels neue Priester, und ganz erfüllt von den Kirchendogmen würde Michael Köhlmeier, wie er sagt, einzig Naturwissenschafter als seine Priester anerkennen, und blendet nicht nur darin biblisch die Wirklichkeit aus, in der es auch Naturwissenschafterinnen gibt, die es entweder für Michael Köhlmeier nicht gibt, weil es für ihn kirchentreu keine Priesterinnen geben darf, oder die er nicht anerkennen kann, weil es eben Frauen sind, und für Michael Köhlmeier einzig Männer seine einzig anerkannten Naturwissenschafter als Priester …

Michael Köhlmeier FensterguckerAber Michael Köhlmeier bietet auch nichts an, daß den Organisierten Glauben der römisch-katholischen Kirche veranlassen könnte, ihm etwas antun zu wollen, im Gegenteil, er schlägt sogar noblere Gottesdienste vor, macht sich also Gedanken darüber, wie der Organisierte Glaube der römisch-katholischen Kirche seine Gottesdienste attraktiver gestalten könnte, Gottesdienste, in denen geschaut werden sollte, was ist.

Aber was ist, schaut Michael Köhlmeier nicht an, stattdessen liest er in naturwissenschaftlichen Schriften, die vor Jahrhunderten geschrieben wurden, und bekommt bei den naturwissenschaftlichen Worten religiöse Empfindungen, die er bei Worten, die für ihn mit Hamlet nichts als Worte, Worte, Worte sind, sonst nicht bekommt. Und die Lilien des Feldes sind ihm ein Tempel, größer, schöner, mächtiger als der Stephansdom, und wo zwei Gänseblümchen nebeneinander stehen, ist Jesus Christus als Gänseblümchen unter ihnen, und gewippt durch die Winde raschelt er ihnen eine Predigt, wie eine durch Worte sie noch nie vernommen …

Da aber weiß Michael Köhlmeier, ganz Mann des Konsumzeitalters, das Angebot muß verbreitert werden, will die Kirche bestehen, ein dreifältiger Gott im Regal ist längst schon zu wenig, und so spricht er und wandelt den dreifältigen zu einem vierfältigen, ich habe euch die Schöpfung hinterlassen und ihr macht euch nicht einmal die Mühe … Was für ein attraktives Angebot, der vierte Gott: traurig, zögerlich wie Hamlet, leise und liebevoll erbittet er bloß von seinen Erschaffenen, betet mit einem Strauß Gänseblümchen in den Händen zu seinen Erschaffenen: Oh, machet euch doch einmal die Mühe …

Und es erhebt Michael Köhlmeier im Angesicht der Offenbarung, mit der ihm die Natur beschenkt, daß er derselben Gattung wie Mozart angehört, ja, zu dieser Gattung, der anzugehören sich so viele sehnten und sehnen, Aber- und Aber- und Abermillionen von Menschen, denen nur eines gegeben ist, auch Mozart zu hören und auch Mozart zu spielen, während sie die Welt zu einem Schlachthaus umbauen, in dem Menschen geschlachtet werden, nicht nur einmal, daß das Schlachthaus abgerissen wurde, nur zum Zwecke, ein neues, ein technisch noch ausgereifteres Schlachthaus zu errichten, mit noch effizienteren Schlachtapparaten, die Tötungsrate pro Stunde ins Unermeßliche zu erhöhen …

Und Michael Köhlmeier besitzt ein Mikroskop, mit dem er draufhält bis ins Allerletzte, aber worauf? Von seinem Bergdorf aus auf den Naschmarkt … Und da wird ihm alles zur Kirche, als ob, wie Früher, die Welt ohne Kirche nicht zu sehen, nicht zu begreifen, nicht zu erklären ist, alles ist ihm Kirche, die Lilie, die Unternehmen Facebook und Apple, alles ist Kirche … die Kirche, die ihm nichts antut. Das ist der Unterschied, sagt Michael Köhlmeier, zu früher, so genau hält Michael Köhlmeier sein Mikroskop drauf, bis ins Allerletzte, und was er sieht, ist – was für ein Wunder, das muß religiös bewegen – beispielsweise, daß Uganda im Früher liegt, daß Kroatien im Früher liegt, daß Rußland im Früher liegt, daß … Auch Ewald Stadler mit den christen kandidieren für eine Wahl zum Einzug in ein Parlament mit gesetzgebender Kraft im Früher, die biblische Gesetze durchbringen möchten, aber diese Gesetze werden Michael Köhlmeier nichts antun, weil … Aber auch das Bergdorf könnte von einem Früher wieder heimgesucht werden, von einem Früher, in dem die Lilien auf dem Felde zertrampelt werden, weil nur mehr Kirchen aus Stein geduldet werden, in dem Menschen vertrieben werden, die gegen das Dogma verstoßen, auch andere als Priester anzuerkennen, die Kirchen sehen, wo es nur eine einzige Kirche geben darf …

Wie Zuchthengste die Erbsünde zeugten und Augustinus von Papst Franziskus gefeiert wird

Friedrich Christian Delius erzählt in „Die linke Hand des Papstes“ von einer Geburt, zu der es ohne die Geburt von Jesus Christus nicht gekommen wäre … zwei Geburten also untrennbar miteinander verbunden. Dieser zweiten Geburt mit weitreichend verheerenden und im Grunde nur tragischen und zerstörischen Folgen durch sechzehn Jahrhunderte hindurch, ging kein Geschlechtsverkehr voraus, und doch kann ein weiteres Mal nicht von einer unbefleckten Empfängnis gesprochen werden. Denn die Geburt der Erbsünde ist eine durch Bestechung befleckte.

Papst Franziskus - ein Zeitgenosse von AugustinusDas ist lange her, wird gesagt werden, die Kirche hat sich seitdem geändert, wird behauptet werden, es ist nicht die erste Bestechung, wird auch gesagt werden, es ist nicht die erste Fälschung, wird ebenfalls gesagt werden, und auch, weshalb noch darüber reden, oder gar schreiben … es wird ohnehin gewußt und es steht geschrieben: Im Anfang waren Fälschung und Bestechung, und Bestechung und Fälschung waren bei der Kirche, und die Kirche war Fälschung und Bestechung.

Aber diese Geschichte aus der überreichen Kirchengeschichte der Fälschungen und Bestechungen mit den numidischen Zuchthengsten, die Augustinus einsetzte, um die Erbsünde durchzusetzen, führt direkt in die Gegenwart dieses Organisierten Glaubens. Jorge Mario Bergoglio, nun besser bekannt unter dem Pseudonym Papst Franziskus, feiert Augustinus, um über Nächstenliebe nachzudenken, es fällt Papst Franziskus also kein anderer ein, als ebendieser Augustinus, und das sagt alles über Papst Franziskus, von dem nun so viele Reformen erwarten und sich erhoffen, von einem Zeitgenossen des Augustinus also Reformen für die heutige Gegenwart und Zukunft … Von Augustinus, der beispielsweise Pelagius bekämpfte und sich gegen ihn, eben durch Bestechung, durchsetzte. Pelagius ist kein Lehrer für Papst Franziskus, Pelagius wird von Papst Franziskus nicht gefeiert, Pelagius wird von Papst Franziskus höchstens erwähnt, um seinen Augustinus zu feiern, dessen Lehren dem Evangelium, wie es Papst Franziskus versteht, entsprechen. Papst Franziskus wäre wohl an der Seite Augustinus gegen Pelagius marschiert, wie er heute noch an der Seite Augustinus steht und …

Was wäre wohl aus diesem Organisierten Glauben beispielsweise mit der Lehre von Pelagius geworden, also ohne Erbsünde? Müßig darüber nachdenken zu wollen. Was wird aus diesem Organisierten Glauben mit einem Papst Franziskus werden? Er wird geblieben worden sein, der er ist, mit Augustinus und und und

Uganda, Europe – Organisierte Glauben suchen immer nach Menschen, die sie töten können

Soeben wurde in Uganda ein Gesetz verabschiedet, nach dem Menschen für ihre Homosexualität zu lebenslanger Haft verurteilt werden können.

Organisierte Glauben durchkämmen die Welt nach TötbarenDieses Gesetz kann und muß wieder einmal zum Anlaß genommen werden, um eines klar und deutlich zu schreiben, es geht bei diesen Gesetzen nicht um Homosexuelle, es sind Gesetze gegen den Menschen. Und diese Art von Gesetzen werden von den Organisierten Glauben weltweit eingebracht, forciert, versucht, derartige Gesetze durchzusetzen. Organisierte Glauben suchen immer nach Menschen – die gesamte Geschichte der Organisierten Glauben ist dafür Kronzeugin -, die sie drangsalieren können, denen sie Rechte wegnehmen können … und so paradox und absurd es klingen mag, aber das Paradoxe und das Absurde sind die Vernunft und der Verstand jedwedes Organisierten Glaubens:  denen Organisierte Glauben ihre Rechte wegnehmen können, sogar jenen, denen noch keine Rechte zugestanden wurden. Aber damit begnügen sich Organisierte Glauben nicht, ihr Gotteswerk sehen diese erst als vollendet an, wenn sie Menschen gefunden haben, die sie auch töten können.

Und in das Fadenkreuz der Organisierten Glauben sind nun Homosexuelle geraten, aber nicht nur in Uganda, Afrika … Wie eben in den Jahrhunderten davor andere in das Fadenkreuz der Organiserten Glauben geraten sind. Und nach den Homosexuellen werden Organisierte Glauben wieder andere finden, die sie … Es muß nicht ein weiteres Mal aufgezählt werden, wo überall Organisierte Glauben sich einsetzen, um Menschen zu drangsalieren, wo überall Gläubige ihre Mordphantasien veröffentlichen, hinausschreien …

Es geht nicht um Homosexuelle, es geht darum, Menschen zu knechten, zu unterwerfen, zu unterdrücken, und dafür ist Uganda nur ein weiteres Beispiel. Denn ebenfalls in der verwichenen Woche wurde ein „Anti-Pornografie-Gesetz verabschiedet, das unter anderem auch Miniröcke und sexuell anzügliche Materialien wie beispielsweise Musikvideos verbietet“.

Es geht nicht um Homosexuelle, es geht darum, Menschen zu knechten, und dafür ist Uganda bloß ein weiteres Beispiel. Das soeben verabschiedete Gesetz gegen Menschen sieht auch Strafen für Menschen vor, „die Homosexuelle und ihre Aktivitäten nicht den Behörden melden“. Organisierte Glauben versuchen also immer alles, um alle Menschen auf ihre Menschenhetze und Menschenjagd zu verpflichten, Menschen mittels Strafandrohungen zu Schergen ihres Unrechtsregimes zu machen, zu „Blockwarten“, um einen Bezeichnung zu verwenden, die gerade in Österreich immer noch sofort und unmißverständlich verstanden wird, um anschaulich zu machen, was es heißt, wenn ein Unrechtsregime verlangt, Menschen den Behörden nur deshalb zu melden, weil sie Menschen sind, die das Unrechtsregime vernichtet haben will.

Und erst wenn alle im Sinne eines Unrechtsregimes schuldig werden, ist es dem Unrechtsregime erst wirklich möglich, sich als unschuldig zu präsentieren, erst dann ist es einem Unrechtsregime möglich, ihr Unrecht in Recht zu verwandeln, und das ist auch das oberste Prinzip der Organisierten Glauben, wenn sie, wie eben jetzt in Uganda, alle Menschen gesetzlich zwingen können, Komplizen und Komplizinnen ihrer barbarischen Menschensicht zu werden. Woraus Organisierte Glauben auch ihre nachträgliche Legitimation ihrer Gesinnung holen, indem sie behaupten können, alle Menschen denken wie sie, sonst würden die Menschen nicht den Behörden Meldung erstatten. Wobei allerdings dann verschwiegen wird, daß die Menschen mit gesetzlicher Peitsche in die Amtsstuben getrieben werden, freilich nicht alle, zu viele warten bloß darauf, unter dem Schutz von Gesetz und Gott und Allah und Jahwe und wie all die Götter noch heißen freudig das menschenfressende Geschäft endlich besorgen zu können.

Diesmal sind sie in Uganda gescheitert, die Todesstrafe gesetzlich  zu verankern. Aber sie, die Organisierten Glauben, werden sich damit nicht zufrieden geben, sie werden weiter mit ihrem Gottesruf (Schlachtruf ist ein Synonym für Gottesruf) durch die Welt ziehen: Töten!

Wenn es darum geht, Menschen zum Drangsalieren, zum Knechten, zum Töten auszuwählen, ist es, als ob es nicht viele verschiedene Organisierte Glauben gibt, sondern nur einen einzigen Organisierten Glauben. Einen einzigen Gott, dessen Name bloß nach den Reliolekten ein wenig anders ausgesprochen wird. Ob in Uganda, ob in Kroatien, ob in Rußland und so weiter und so fort, eine einzige Front der Organisierten Glauben gegen den Menschen. Wie künstlich muten vor diesem Hintergrund die Unterschiede zwischen den Glauben an, die sonst bemüht werden. Den Organisierten Glauben fehlt es untereinander nicht an Dialog, im Gegenteil, der Dialog zwischen den Organisierten Glauben ist zu ausufernd, wenn es ihnen gegen den Menschen geht.

Zur Nachlese ein paar wenige Beispiele:

Organisierte Glauben – Mannigfalter Kindesmißbrauch

Den Milden ihre Glauben – den Glauben ihre Endlösungen

Vom Gleichklang der Gotteskrieger Klingen

Kroatien – Das Verfassungsdiktat gegen mannigfache Zusammenlebensformen

The Unnamables for the russian orthodox church

Der Allmachtswahn und die Blutrünstigkeit der Organisierten Glauben

Der befleckte Schoß ist fruchtbar noch – Jesus Christus als König, Abgeordnete hinter Mauern

Headquarters with terror camp of Religions at Vienna?

„Kirchen und Religionen beten für Regierende“

Das muß doch gesondert hervorgehoben werden, gerade vor dem Hintergrund, daß nun nicht wenige der Missions- und Evangelisierungsoffensive etwa des Organisierten Glaubens der römisch-katholischen Kirche die Hinwendung zu den „Armen“ tatsächlich glauben wollen und in dem derzeitigen Papst gar einen Marxisten

„Kirchen und Religionen beten für Regierende“ …

Kirchen und Religionen beten für RegierendeUnd abermals offenbart sich der Allmachtswahn, in diesem Fall des römisch-katholisch organisierten Glaubens, „Kirchen und Religionen“ … Bis jetzt wurde nur das Gebet der römisch-katholischen Kirche mit der Segnung der eben in Österreich angelobten Regierung durch den citizen basher Christoph Schönborn … Und auffällig dabei, auch das massive Vordrängen und Hineindrängen dieses Organisierten Glaubens in das politische Geschehen, das in Österreich freilich noch nicht den Aufstieg vom Parteipolitischen zum Politischen tatsächlich geschafft hat. Dennoch erfolgt die schamlose Vereinnahmung von allen, „Kirchen und Religionen“ … Und mit Blick auf die gemachte Unterscheidung von „Kirchen“ und „Religionen“ ist zu fragen, wenn es für die Kirche „Kirchen“ und „Religionen“ gibt, was ist die römisch-katholische „Kirche“? Keine Organisation einer Religion? Ach, es muß halt immer nach sehr sehr viel klingen, es müssen immer alle sein, alles andere muß immer verdrängt werden …

„Kirchen und Religionen beten für Regierende“, damit erinnert ein Vertreter der Kirche selbst auch eindrücklich daran, daß „Kirchen und Religionen“ stets an der Seite der Regierenden zu finden waren und zu finden sind und zu finden sein werden, und es „Kirchen und Religionen“ durch die Zeiten hindurch vollkommen gleichgültig ist, was für Regierende das sind, wie sehr Regierende gegen die Regierten vorgehen, zu oft auch auf die brutalste und bösartigste und vernichtendste Weise …

Und daß eben jetzt diese Rückkehr zum ungenierten öffentlichen Bekenntnis „Kirchen und Religionen beten für Regierende“ geschieht, ist die Rückseite der Hostie und ergänzt das Programm von ÖVP und SPÖ für die Kirche

PS Dem Tippfehler von Paul Wuthe, der aus „vorweihnachtlichen“ ein „verweihnachtlichen“ machte, ist es zu verdanken, daß das Programm von ÖVP und SPÖ auch folgendermaßen charakterisiert werden kann: das verprogrammierte …

Citizen basher Schönborn: Kritik an Regierung ist Daumendrehen

Über Radio Vatikan wird die Mahnung von Christoph Schönborn verbreitet: „Lassen wir die Regierung arbeiten.“

citizen basher christoph schönbornDas ist nur allzu verständlich, daß pontiff of vintage sich dafür einsetzt, daß ÖVP und SPÖ, von ihm Regierung genannt, in Ruhe gelassen werden sollen, haben sie doch das Programm für die Kirche abzuarbeiten, und diese seine Arbeit möchte Christoph Schönborn nicht gefährdet sehen. Das ist konkret und verständlich. Alles weitere von ihm Vorgebrachte ist unkonkret und pauschalierend. Christoph Schönborn selbst also ist in höchstem Maße in seiner Unterstützung für ÖVP und SPÖ unkonkret und pauschalierend, obwohl er zugleich sagt, er habe kein „Verständnis für Pauschalkritik“. Und er finde „Politiker-Bashing genauso müßig wie das Kirchen-Bashing“, obwohl er zugleich selbst Bashing von allen Menschen betreibt, die

erstens, gegen seine Behauptung, keine Pauschalkritik vorbringen, sondern konkrete Kritik und konstruktive Vorschläge, Anregungen für eine Änderung des vorliegenden Programms von ÖVP und SPÖ,

zweitens, gegen seine Behauptung, kein „Politiker-Bashing“ betreiben, sondern konkrete und konstruktive Kritik an bestimmten parteipolitischen Funktionären und Funktionärinnen von ÖVP und SPÖ üben,

drittens, gegen seine Behauptung, sehr wohl Zeichen der Mitverantwortung setzen, indem sie konkret aufzeigen, woran es diesem Programm von ÖVP und SPÖ mangelt, was an diesem Programm konkret zu verbessern ist, aber auch, welche falschen Signale durch Schaffung respektive Abschaffung von Ministerien von ÖVP und SPÖ ausgesendet werden,

viertens, gegen seine Behauptung, sind die Menschen keine faulen Konsumenten und keine faulen Konsumentinnen, die „fußfrei kommentieren und dabei Daumen drehen“, sondern Menschen, die sich engagieren, die sich einbringen, die konkrete Lösungen vorlegen, während die von ihm verteidigte ÖVP und SPÖ bequem die Vergangenheit plündert für ein Gegenwarts- und Zukunftsjenseits, um noch einmal und wohl ein letztes Mal eine Regierung zu stellen. Aber mit diesem Programm für die Kirche betätigen sich ÖVP und SPÖ nicht als Upcycler, sondern als Downcycler.

Und es kommt wohl nicht von ungefähr, daß Christoph Schönborn „Politiker-Bashing“ und „Kirchen-Bashing“ in einem Satz verklammert; er wird wohl seine Organisation als Teil dieser Regierung oder diese Regierung als Teil seiner Organisation mit dem

Kirchenprogramm von ÖVP und SPÖ …