Ein Schreiber der FPÖ-ZZ distanziert sich von der Distanzierung, ein Nazi zu sein

Es ist wohl wieder einmal an der Zeit, vorab ein weiteres Mal klarzustellen, daß es hier nicht interessiert, wer ein Nazi oder eine Nazisse ist, und menschgemäß also interessiert es absolut nicht, wofür sich ein Georg Immanuel Nagel selbst je hält; seinen Namen hier überhaupt zu erwähnen, verdankt er einzig dem für ihn glücklichen, aber sonst unglücklichen Umstand, daß er für das Werbe-, Quell-, Schreib- und Denkorgan der identitären Gemein-Schaft schreibt, also für eine Gesinnungspartei, die viele, viel zu viele Stimmen in Wahlen erhält.

Der Eckart Hüttner - Nagel - Distanzierung von der DistanzierungEs ist wohl zusätzlich wieder einmal an der Zeit, vorab ein weiteres Mal klarzustellen, daß es hier nicht interessiert, was für freundschaftliche und also der redlichen Geschichtsforschung widersprechende Geschichtsdarstellungen in dem Werbe-, Quell- Schreib- und Denkorgan der identitären Gemein-Schaft veröffentlicht werden, also in einem Medium der Gesinnungspartei, die viele, viel zu viele Stimmen in Wahlen erhält. Es interessiert hier absolut nicht, welche Geschichte sie sich erschreibt, die Gesinnungspartei, die viele, viel zu viele Stimmen in Wahlen erhält; möge sie sich eine Geschichte fern der Geschichte erschreiben, möge diese ihre Lebenswahrheit sein, mögen andere diese ihre Lebenswahrheit Lebenslüge nennen, es interessiert nicht, weder Lebenswahrheit noch Lebenslüge, genauer, diese interessieren nur insoweit, als sie ihre Vergangenheitsfixierung die Gegenwart erhellen, diese Vergangenheit nirgend wohin führt, außer in Ruin, in Elend, Mord und Verbrechen.

Es ist die Gegenwart, über die hier geschrieben wird. Denn es soll nicht heißen, nicht wieder heißen, es sei nichts gewußt worden. Alles wird gewußt, und nicht nur deshalb, weil es hier geschrieben wird. Freilich, wer die Massenmedien in diesem Land in fernen Tagen zur Aufarbeitung heranziehen wird, wird ein anderes Bild bekommen, wird meinen, es sei nichts gewußt worden, wird von einer freundlichen und rücksichtnehmenden Berichterstattung über die gewählten Mandatare und Mandatarinnen dieser identitären Gemein-Schaft lesen, und daraus nur den Schluß ziehen können, diese haben ihre wahren Absichten zu verbergen verstanden, während sie in Wahrheit nichts verbargen. Es sind die vielen, viel zu vielen Wähler und Wählerinnen, die dieser Gesinnungspartei ihre Stimmen in den Wahlen geben, anzuklagen, sich mit Menschen wie einem Georg Immanuel Nagel überhaupt abgeben zu müssen, sich zu beschmutzen, sich zu erniedrigen, je über ihn und seine Gesinnungsgemein-Schaft etwas schreiben zu müssen.

Wie gleichgültig muß es sein, wie die identitäre Gemein-Schaft zur Vergangenheit steht, wird bedacht, wie sie zur Gegenwart steht, was sie zur Gegenwart sagt und schreibt. Das könnte abgetan werden, mit der Bemerkung, es ist das Vokabular und es sind die Phrasen der Vergangenheit, aber es sind die Phrasen und es ist das Vokabular gegen Menschen, die heute leben, und darum kann es nicht abgetan werden, vor allem und einzig deshalb, weil diese Gesinnungspartei heute noch von vielen, viel zu vielen Menschen gewählt wird.

Allein in der verwichenen Woche, um nur die aktuelle Woche dieses Jahres als Beispiel hierfür zu nehmen, unter der Verantwortung, unter den Augen, unter den christlichen Weihnachts- und Neujahrswünschen  gewählter Mandatare und Mandatarinnen der identitären Gemein-Schaft Aussagen von solch einer Verkommenheit und Niedertracht, daß nicht geschwiegen werden kann und vor allem nicht darf, denn das geschieht in den Medien dieser Partei, die voran von ÖVP und mit Einschränkungen auch von SPÖ noch immer als mögliche Koalitionspartnerin gesehen und von nicht wenigen Medien, allen voran von der gutter press, in diesem Land, als Regierungspartei auf Bundesebene im Spiel gehalten wird:

„Dynamite fuer diese Drecksaue“

„Verfechterinnen ‚Flötenunterricht‘ über sich ergehen lassen“

„Höhlenmenschen“

Und mit

In nazistischer Schreibart in der FPÖ-ZZ

mußte bereits gestern ein weiteres Mal in einer sich selbst beschmutzenden und sich selbst erniedrigenden Art und Weise etwas zu Georg Immanuel Nagel, der sich auf den Plattformen der Unternehmen Twitter und Facebook im Trachtensakko bildlich präsentiert, geschrieben werden, weil er eben für das Hauptorgan dieser Gesinnungspartei schreibt, die von vielen, viel zu vielen immer noch gewählt wird, die von vielen, viel zu vielen Medien immer noch hofiert wird. Aber er schreibt nicht nur für die „Zur Zeit“, er schreibt auch für den „Eckart“. Im „Eckart“ wurde am 31. Oktober 2014 seine „Distanzierung von der Distanzierung“ veröffentlicht:

„Die sogenannte Distanzierung gehört heutzutage zum guten Ton und zum häufig zelebrierten Pflichtritual der seit dem Jahr 1968 rasant expandierenden und mittlerweile staatlich verordneten Zivilreligion. Auch wenn die Nazi-Keule in manchen Kreisen begrüßenswerterweise schon recht schwach geworden ist, vermag sie immer noch den einen oder anderen vernichtend zu treffen.

Statt dessen wäre es am besten, rückhaltlos zu den eigenen Überzeugungen zu stehen.

 Jedes Entgegenkommen ist hier Zusammenarbeit mit dem Feind.“

Bemerkenswert daran ist auch, am Anfang der „Distanzierung“ steht als Autor Georg Immanuel Nagel, am Ende der „Distanzierung“ steht „Author huettner am 31. Oktober 2014 um 09:51“. Thomas Hüttner hat es veröffentlicht, also – genug der Selbstbeschmutzung heute, deshalb nur ein Hinweis – der

„Eckart-Hauptschriftleiter“ auf dem WKR-Ball …

5 Gedanken zu „Ein Schreiber der FPÖ-ZZ distanziert sich von der Distanzierung, ein Nazi zu sein

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