FPÖ unzensuriert, Heide Schmidt und Alexander Surowiec

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Es stellt sich doch die Frage, weshalb Heide Schmidt, wenn sie über eine „Schmuddelseite“, über einen „ÖVP-Wirtschaftsbundfunktionär“ spricht, sich dazu versteigen muss, einen Vergleich anzustellen, eine Nebensächlichkeit als das Gesamte hinzustellen, das Gesamte auf eine Nebensächlichkeit zu reduzieren, und dazu gleich der FPÖ eine Note Eins minus zu geben, oder in mündlicher Benotung ausgedrückt: „Fast harmlos“.

Sie, Heide Schmidt, nennt es „Ironie der Geschichte“.

Es ist keine „Ironie der Geschichte“.

Es ist dieses Klugherzeiggerede in Österreich ohne Kenntnisse. Und seltsamerweise oder treffender österreichgemäß fällt es stets zugunsten von … auch in diesem Fall der identitären Parlamentspartei aus.

Heide Schmidt wird nicht viel über FPÖ unzensuriert wissen. Das hält sie dennoch nicht davon ab, gleich positiv über die gesamte FPÖ zu reden, Wähler und Wählerinnen diese schmackhaft zu machen.

Es wird nicht gewußt, was schlimmer ist. Mit Unkenntnis so zu reden, im Besitz vollständiger Kenntnisse zu sein. Oder gegen eigene Kenntnisse Persilzeugnisse auszustellen.

Bei dem von Heide Schmidt angesprochenen „ÖVP-Wirtschaftsbundfunktionär“ handelt es sich um Alexander Surowiec. Allein dieser mit seinem Referatsverhältnis mit den … verwehrt bereits jedwede Ausstellung eines positiven Zeugnisses für die identitäre Parlamentspartei  …

Europäisches Forum Linz – Ein paar Fragen, Alexander Surowiec, zum Mitnehmen zum morgigen Kongress zur Überreichung an Kickl für Hofer

Kurz zu Alexander Surowiec etwas, dem Xandl Raff aus Liesing

In einem Land mit einer sogenannten Bildungselite, die mit Blindheit für das Gesamte geschlagen ist, kann es nach dem 15. Oktober 2017 zu keiner anderen Regierung kommen als …

Nach dem 15.10.2017 könnte es eine identitäre Regierungspartei geben. Deshalb davor nicht nur kurz daran denken, etwa auch an das: Identitäre besingen die „goldene Fahne“ der „Deutschen Arbeitsfront“.

Wer gaulandgemäß für Schießbefehl und Stolz auf deutsche Soldatenleistungen im Weltkriege – der FPÖ recht willkommen zur Gesinnungsbereicherung

Es kann für den 15. Oktober 2017 nur gehofft werden, daß allein die sogenannte Bildungselite durch ihre Wahl zu solch einer Regierungspartei beiträgt, dann kann es keine identitäre Regierungspartei geben, weder an der Seite der feudal-christlichen Partei noch an der Seite von …

Auf die anderen Wähler und Wählerinnen, denen von der sogenannten Bildungselite alles, was nur im Entferntesten mit Bildung zu tun hat, abgesprochen wird, ist Verlaß. Das haben sie in Österreich erst im Dezember 2016

Die Menschen sind klüger, als Belehrer und Belehrerinnen sie haben wollen.

eindrucksvoll bewiesen … hätten sie so gewählt, wie im Parlament gewählt wird, hieße heute der Bundespräsident … und nicht nur in Österreich, wie gelesen werden kann:

Glücklichen Zeiten entgegen

Auf FPÖ unzensuriert Wunsch an die Vorsehung zur Nationalratswahl: Tod des Bundespräsidenten

 

FPÖ unzensuriert Hofer - Strache - Peter_ 13-10-2017

Es ist wieder gesinnungsgemäß Peter_,

FPÖ unzensuriert, PI und Maxpolitico Reichsversand geben bekannt: „…“

Europäisches Forum Linz – Ein paar Fragen, Alexander Surowiec, zum Mitnehmen zum morgigen Kongress zur Überreichung an Kickl für Hofer

von dem sich FPÖ unzensuriert nicht und nicht trennen will, der weiter gegen Alexander Van der Bellen Verleumdungen … Es ist wieder ein Einspringen für Norbert Hofer.

Mehr muß nicht mehr geschrieben werden. Zur Website der identitären Parlamentspartei und deren Schreibstaffel ist alles gesagt. Und wie gesehen werden kann, erfahren solche Kommentare auf FPÖ unzensuriert auch stets recht viel Zustimmung. Auch zum Zuspruch ist nichts mehr zu sagen.

Zu einer identitären Parlamentspartei, die zu einer identitären Regierungspartei gemacht werden soll. Zu einer, wenn es nach Umfragen geht, die vierzig Prozent der Österreicherinnen und Österreicher in der nächsten Regierung haben wollen, gemeinsam – wie es zurzeit aussieht – mit der feudal-christlichen Partei:

Dreisatz des Schreckens

Orban bekommt Österreich

Wiesn-Trachti nimmt ungeniert zu

Szenen von der Wiesn¹

Von der Wiesn die WerteGäste der Wiesn trauten ihren Augen nicht. Ein offensichtlich ausländischer Mann benützte ganz ungeniert einen Mann.

Was darf man auf öffentlichen Plätzen tun, was nicht? Seit Jahren wird diskutiert. Doch zu einer Entscheidung ist es diesbezüglich noch nicht gekommen. Es wird lediglich empfohlen, Tracht zu kaufen und zu tragen.

Eltern mit Kindern beispielsweise können ein Lied davon singen, was sich vor ihren Augen abspielt, was sie zu hören bekommen. Das kann schon Übelkeit verursachen.

Die Toleranzgrenze ist für jeden Menschen anders. So offenbar auch für jenen Ausländer, der gar nichts Anstößiges daran fand, seine Lippen um das Gemächt eines Mannes zu wickeln. Doch damit muß auf der Wiesn mittlerweile gerechnet werden, vor allem auch mit öffentlichem Verkehr …

Werte von der Wiesn

Und wenn auf der Wiesn von ausländischen Bläsern der „Standschützenmarsch“ getutet wird, wer will dann noch daran zweifeln, das ist wahrlich, wie es jetzt sooft heißt, „wieder auf unsere Werte schauen“ …

FPÖ unzensuriert - Szenen von der Wiesn¹ Die Quellen der Teile, die in den Text montiert sind, entnehmen Sie freundlicherweise der Collage. Es wurde die Collage auch noch um einige Bilder ergänzt, um, ohne etwas dazu schreiben zu müssen, zeigen zu können, was für eine Bereicherung doch diese Wiesn-Trachti ist, auch mit ihrer Blasmusik …

Unzensuriert freiheitliche Koalitionsbedingungen an Sebastian Kurz

Koalitionsbedingungen - fpö unzensuriert - sebastian kurz 24-09-2017.png

Werden die Koalitonsbedingungen der FPÖ entscheidend abweichende sein, von denen, die Albert Pethö am 24. September 2017 in der FPÖ unzensuriert vorbringt?

 

  • Wir wünschen eine Koalition der Volkspartei mit den Freiheitlichen, sollte es keine anderen Mehrheiten geben, um linke Regierungsbeteiligung zu verhindern. Werden Sie im Interesse des Landes als Chef der Volkspartei bereit sein, den Freiheitlichen solche Zugeständnisse zu machen, daß eine wirkliche Wende-Regierung zustandekommen kann?
  • Wir wünschen von einem Bundeskanzler Kurz die sofortige Abschaffung all des von der Republik verordneten „Gender“-Unsinns, der sich in Schulen, Ämtern und Universitäten ausgebreitet hat. Selbstverständlich wäre auch die „gendergemäße“ Verunstaltung der schönen Hymne der Paula von Preradovic rechtlich zu eliminieren.
  • Wir wünschen kein linkes „Haus der Geschichte“, als Pseudomuseum und steuergelddotierte Indoktrinations-Institution eingerichtet. Werden Sie die Liquidation dieses linksextremen Projektes durchführen?
  • Werden Sie öffentlich feststellen, daß selbstverständlich Österreich als Opfer des National-Sozialismus anzusehen ist, und werden Sie als Regierungschef dafür Sorge tragen, daß dem damaligen Bundeskanzler Dollfuß aufgrund seines heldenhaften Widerstandes endlich die ihm zustehenden öffentlichen Ehrungen zuteil werden (wie Ehrengrab, Gedenkmarken, Gedenkmünzen, monumentales Denkmal auf prominentem Platz in der Wiener Innenstadt und weitere Denkmäler in ganz Österreich – wir unterbreiten gerne entsprechende Vorschläge und Entwürfe)?
  • Werden Sie als Regierungschef dafür Sorge tragen, daß Österreichs differenziertes und langbewährtes Schulsystem erhalten bleibt, daß also die linksextremen Projekte Ganztags- und Gesamtschule zurückgedrängt werden und endlich wieder eine vernünftige Schulpolitik betrieben wird?
  • Wir wünschen uns, angesichts der von Ihnen zu verantwortenden Subventionen für den sogenannten „Life Ball“, die sofortige Abschaffung der sozialrechtlichen Privilegierung (trans-bi-gender wie auch immer) homosexueller sogenannter „Partnerschaften“. Staatliche Förderung steht ausschließlich Familien im herkömmlichen Sinn zu. Nehmen Sie Stellung.
  • Wir wünschen die Abschaffung von Medienförderungen, Parteienförderungen und Förderungen linker „Kultur“-Projekte. Wir wünschen die Abschaffung der Zwangsabgaben an die Kammern.

 

Unzensuriert FPÖ - Kurz- Koalitonsbedingungen 24-09-2017.pngWenn Sie sich zu den für die FPÖ unzensuriert in einen „Gastbeitrag“ gegossenen Koalitionsbedingungen die Positionen der FPÖ in Erinnerung rufen, werden Sie meinen,  das sind bereits definitiv die Koalitionsbedingungen der FPÖ, und ein Sebastian Kurz ist nicht ein Mann, der je noch gewillt ist, das Angebot, Bundeskanzler zu werden, auszuschlagen, wie hoch der Preis auch immer sein möge, die die Menschen in Österreich für einen Bundeskanzler Kurz zu zahlen haben würden.

Denn. Sebastian Kurz hört den Ruf, liest den Ruf von seinen Plakaten, daß es Zeit sei, und wer sich je vor so einem Plakat fragt, wofür denn es Zeit sei, wird keine Antwort darauf finden, und auf den Plakaten selbst steht keine Antwort darauf, wofür es denn Zeit eigentlich sei. Denn. Es gibt nur eine Antwort, und diese Antwort gibt sich Sebastian Kurz selbst, er folgt der Botschaft seiner eigenen Plakate, und er gibt die Antwort auf diese nur für ihn bestimmte Botschaft nur sich allein: Zeit für ihn, Kanzler zu werden.

FPÖ unzensuriert ist, um es wieder einmal in Erinnerung zu rufen, nicht irgendeine Plattform. Sondern ein Organ der Funktionäre und Mandatarinnen der FPÖ. Gerade am 22. September 2017 hat Leopold Schöggl, der irgendwann in der Steiermark freiheitlicher Landeshauptmann-Stellvertreter war und jetzt irgendwo in der Steiermark wohl noch freiheitlicher Gemeinderat ist, in seinem Kommentar sich für „Aufsteiern“ selbst feiern dürfen, und „Aufsteiern“ ist für die FPÖ in diesem September auch Wahlkampfbühne, und es wird Leopold Schöggl gefallen haben, daß ihm dabei sein Obmann lobend erwähnt – „unser freiheitlicher Landesrat Leo Schökkl vor Jahren ins Leben gerufen hat“  …

Solche Koalitionsbedingungen als „Bürgerfragen“ zu verkleiden, das ist wohl eine besondere Chuzpe oder, um es hierzu passender zu formulieren, eine besondere Hinterfotzigkeit.

Wahlkarte PethöWie kann Albert Pethö seine Koalitionsbedingungen so selbstbewußt vortragen? Nun, er weiß Jesus Christus hinter sich, genauer, nicht den Nächstenliebereklamejesus, sondern den für ihn wahren und ihm nachzufolgenden Christus des Schwertes, ebenfalls verkündet in der FPÖ unzensuriert:

Auferstanden ist Jesus Christus des Schwertes

 

Vor einer Nationalratswahl würfen laut FPÖ unzensuriert Menschen stets ihre Kinder zum Zwecke der Erpressung ins Meer

Würde nicht gerade eine Nationalratswahl bevorstehen, am 15. Oktober 2017, in Österreich, wäre das nicht mehr aufmerkenswert.

FPÖ unzensuriert bringt heute, am 15. September 2017, einen Kommentar:

„Video: Afrikanische Migranten werfen Kinder ins Meer, wenn Aufnahme verweigert wird“

Das ist Aktualität. Das ist freiheitliche respektive identitäre Aktualität. Es ist vom 5. August 2013. Wie in der Collage gelesen werden. Nach FPÖ unzensuriert ist für Aktualität die erste Bedingung: Damit etwas aktuell ist, muß es mindestens vier Jahre alt sein.

Vor vier Jahren versuchte FPÖ unzensuriert schon einmal auf diese Art gesinnungsgemäß die Stimmung zu heben. Wie nachgelesen werden kann:

Ungelöschte Kindermordphantasien auf freiheitlicher Unzensuriert At

Geschrieben am 25. August 2013. Das war auch unmittelbar vor einer Nationalratswahl, vor der am 29. September 2013. Und nun vor der nächsten Nationalratswahl wieder …

Es wird aber darauf verzichtet, welche Kommentare die Schreibstaffel der FPÖ unzensuriert am 15. September 2017 hinzufügt, zu zitieren; es sind bloß genauso abscheuliche wie jene vor über vier Jahren.

Es wird ebenfalls darauf verzichtet, wer am 15. September 2017 noch so aktuell wie die FPÖ unzensuriert ist. Es reicht zu wissen, wer vor über vier Jahren, wie nachgelesen werden kann, es auch verbreitete. Und das waren Gruppierungen, zu denen je nicht einfallen kann, sie beispielsweise als redlich zu beschreiben.

Das also ist freiheitliches respektive identitäres Wahlprogramm. Es muß bei jeder Wahl einsetzbar sein. Aktualität muß mindestens vier Jahre alt sein. Ein Regierungsprogramm nach diesem Wahlprogramm will gar nicht erst vorgestellt werden; es müßte sofort schwarz vor den Augen werden.

Vor Nationalratswahlen werfen laut FPÖ unzensuriert Menschen stets ihre Kinder zum Zwecke der Erpressung ins Meer.png

Nach dem 15.10.2017 könnte es eine identitäre Regierungspartei geben. Deshalb davor nicht nur kurz daran denken, etwa auch an das: Identitäre besingen die „goldene Fahne“ der „Deutschen Arbeitsfront“.

Identitärer Gedenkzug am neunten September 1683.png

„Hakenkreuzfahne, deren weißer Kreis von einem goldenen Zahnrad umrahmt war; wurde seit 1937 von der Deutschen Arbeitsfront im Leistungskampf der deutschen Betriebe als Auszeichnung zugleich mit dem Titel „Nationalsozialistischer Musterbetrieb“ an jedem 1. Mai verliehen.“

Freilich werden die identitären Musterbuben und Mustermädchen sagen, das habe gar nichts mit … Als sie das Lied „Die Arbeiter von Wien“ um…, da dachten sie freilich nicht an die „goldene Fahne“ der „DAF“, mit der die „deutschen Arbeiter“ … Freilich dachten sie, das ihnen, wie ausgeführt, im Grunde verwehrt ist, an Freiligath vielleicht und sein Bedichten von „Schwarz-Rot-Gold“ … Und schon werden sie meinen, damit entlastet zu sein. Aber bereits die erste Zeile dieses Fahnengedichts offenbart alles, was von einer solchen Gesinnung —

„In Kümmernis und Dunkelheit …“

Und können solche Musterbuben und Mustermädchen der kümmerlichen und dunklen Gesinnung heute noch stolz eine Auszeichnung als Armbinde tragen? Freilich. Wie in der Collage gelesen werden kann, die Copysite der identitären Parlamentspartei zeichnet sie treu aus, nicht mit einer Fahne, aber mit einem Kommentar, und im Geiste weht die Fahne mit.

Die identitäre Parlamentspartei, selbst voller Hoffnung, nach dem 15. Oktober 2017 ausgezeichnet zu werden als – kurz gesagt: identitäre Regierungspartei …

Was die Nationalratswahl 15.10.17 Österreich bringen wird: erste identitäre Regierungspartei in Europa

NS Es kann von den identitären Musterbuben und identitären Mustermädchen viel gelernt werden. Sie riefen auf, wie in der Collage ebenfalls zu lesen ist, zum „Gedenkzug am 9. September – 1683“. Wie modern sie doch sind, in ihrem Jahr 1683. Es wurde gar nicht gewußt, daß es 1683 bereits moderne Kommunikationstechnologien …

Vermutet wurde es bereits:

Als vor 334 Jahren FPÖ unzensuriert am 15. Oktober ganz früh siegesgewiß aufsteht …

Aber das ist eigentlich nicht erwähnenswert. Denn. Wie aus der Geschichte bekannt, je reaktionärer, desto technisch moderner …

NNS Und, ebenfalls in der Collage zu lesen, kann der Eintritt der Caroline Sommerfeld mit einem beeindruckenden Kommentar in die Schreibstaffel der Copysite der identitären Parlamentspartei …

Etwas über den Heimgang in die österreichische Normalität

„Hängt das Arschloch auf. Strache x für Absolute“

Es lechzt sie wohl ebenfalls nach Auszeichnungen, wenn sie nun auch noch Kommentare als eine aus der Schreibstaffel und nicht nur Kommentare für die Unzensuriert schreibt, wie nachgelesen werden kann:

NNNS Ob nun „Schwarz-Rot-Gold“ und ob die aus dieser herausgeschnittenen „goldenen Fahne“, es ist eine wohl eine alles erklärende Antwort darauf, wie die identitären Musterbuben und identitären Mustermädchen zu ihrer Logofarbe …

Identitär - in Kümmernis und Dunkelheit

Als vor 334 Jahren FPÖ unzensuriert am 15. Oktober ganz früh siegesgewiß aufsteht …

Kaum stehen in Österreich Nationalratswahlen an, wie auch in diesem Jahr, kann die FPÖ unzensuriert nicht anders, als aufmerksam zu machen auf … wie auch anders? 

Und welche Antwort ist darauf zu geben? Die schon einmal gegeben wurde, anläßlich der letzten Nationalratswahl: 

Die Höhle teilen sich Freiheitliche, Innozenz XI., die kleine Prinzenschlampe Eugen …

Stets also dasselbe Gemoser. Und manche nehmen es  gar zu wörtlich, Gemoser verbreiten zu müssen, weil sie Moser heißen …

… ist ihr den ganzen Sonntag über bereits komisch zumute, und am Abend, als sie müde wieder ins Bett kriecht, versteht sie die Welt gar nicht mehr, sie schaut immer wieder auf ihr Kalenderblatt, auf das sie für diesen Tag rot geschrieben hat: Nationalratswahl. Aber wohin sie auch an diesem Sonntag lief, niemand wußte etwas von einer Wahl, nirgendwo ein Wahllokal. Schließlich schläft sie über ihr Gemoser ein, in der Gewißheit, um einen Sieg betrogen worden zu sein. Die Frage, wer sie denn betrogen habe, quält sie aber noch viele Stunden, läßt sie immer wieder erwachen, bis sie endlich die Antwort findet, endlich für sich weiß, wer die Betrügerin ist, die Diebin, die ihr die Wahl, ihren Sieg gestohlen hat. Es ist die Zeit.

Als vor 334 Jahren FPÖ unzensuriert lebte