Nach Einschätzung von Christine Nöstlinger ist das Parlament der Ort der „denkfaulen“ Wählenden

Denn. In keiner Wahl erhielt Norbert Hofer noch über achtzig Prozent, außer im österreichischen Parlament, wo er zum kleinen Kornblumenträgerpräsidenten gewählt wurde, wie dazu bereit geschrieben wurde.

Aber Christine Nöstlinger spricht nicht von diesem Ort, wenn sie von „Denkfaulheit und Mangel an Bildung“ spricht. Sie führt als Beispiele die Wiener Bezirke an, in denen Norbert Hofer am 24. April 2016 …

Wer über Denkfaulheit und über Mangel an Bildung reden kann, kann selbst menschgemäß nicht denkfaul sein und keinen Bildungsmangel leiden, und so ein Mensch, also Christine Nöstlinger, würde nie irgend etwas „nachreden“, würde nie zu „einfachen Lösungen“ greifen, um etwa zu erklären, weshalb die Hofer-FPÖ in diesen Bezirken, auf die sie sich bezieht, „am stärksten wurde“.

Wie das wohl damals war, also mit der Denkfaulheit und dem Mangel an Bildung, 1980, in diesen von Christine Nöstlinger angesprochenen Bezirken, als Rudolf Kirchschläger mit überwältigender Mehrheit zum Präsidenten gewählt wurde?

In die Collage aufgenommen ist das damalige Ergebnis aus Wien.

Ein Wahlergebnis, ebenfalls der Denkfaulheit und dem Mangel an Bildung in diesen von Christine Nöstlinger angesprochenen Bezirken geschuldet?

Aufmerkenswert, wie dem Ergebnis entnommen werden kann, ist durchaus ein Vergleich zwischen den Bezirken Döbling und Hietzing, also den Bezirken der Bildung, des Denkens und auch des Geldes, und etwa dem Bezirk Simmering. In Simmering erhielt Norbert Burger 587 Stimmen, in Hietzing bekam er 929 und in Döbling 926 … In Simmering erhielt Rudolf Kirschläger 33.990 Stimmen, in Hietzing hingegen 24.274 Stimmen und in Döbling 27.914 Stimmen. Nachdem in der identitären Partei FPÖ die Südtirol-Bumser ein derartiges Ansehen genießen, also von Norbert Hofer abwärts, wird möglicherweise Norbert Burger im historischen Rückblick als ein identitärer Kandidat gesehen, nach dieser Annahme darf gesagt werden, es trat 1980 noch einer für diese Partei an, und zwar Wilfried Gredler. In Simmering stimmten 3.410 für Wilfried Gredler, hingegen in Hietzing 8.543 und in Döbling 10.023.

Übrigens, in Simmering waren es am 24. April 2016 für Norbert Hofer 41,2%, 2013 waren es im österreichischen Parlament 80,3% für Norbert Hofer.

Christine Nöstlinger Bundespräsidentschaftswahl

Die Erklärungen, weshalb wie und wer gewählt wird, sind wohl doch nicht so einfach, wie sie Christine Nöstlinger nachredet.

Und das kann gleich hinzugenommen werden, weil es auch um Wähler und Wählerinnen geht. Wie einer Programmankündigung zu entnehmen ist, wird heute die Fahrt von Hanno Settele zu Wählerinnen und Wählern gesendet, um mit diesen über ihre „Ängste und Sorgen“ zu reden. Es ist wohl nicht von ungefähr, daß Hanno Settele mit einem ganz, ganz alten Wagen unterwegs ist; so uralt ist auch die Sicht auf Wähler und Wählerinnen in diesem Land, womit nicht Hanno Settele im besonderen angesprochen ist, sondern die  Denkfleißigen und ohne Bildungsmangel im allgemeinen, etwa die aus Döbling und Hietzing …

Wähler und Wählerinnen auch der identitären Partei wissen durchdacht, weshalb sie gerade diese Partei und diesen Hofer im Geiste Hofers wählen und bewerben, und das ist erschreckender als Mangel an Bildung und Denkfaulheit.

Und, generell gesagt, es ist nicht Denkfaulheit und Mangel an Bildung, die den Boden aufbereiten, diese waren es nie, die je den Boden aufbereiten für das nicht Gute …

Was Wählende, wie in der Collage gelesen werden kann, nun zu Christine Nöstlinger schreiben, ja, von Ängsten und Sorgen ist nicht die Rede, aber davon, was für ein Land sie haben wollen, tief aus der Vergangenheit heraufziehend, und sie wissen auch, was sie der Partei, auf deren Website sie ihre Kommentare schreiben, schuldig sind, zu deren rechten Wohlgefallen …

wählende für norbert hofer

5 Gedanken zu „Nach Einschätzung von Christine Nöstlinger ist das Parlament der Ort der „denkfaulen“ Wählenden

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