Auch die Stimme von Prammer war eine für Hofer

Kornblumenparlament - 80 Prozent wählen Kornblumenträger zu ihrem Präsidenten in Österreich

Es wird jetzt über eine Aussage von Norbert Hofer in einer Applaussendung, er hätte in der Wahl im Parlament die meisten Stimmen bekommen, geschrieben, vor allem um zu beweisen, er hätte etwas Unrichtiges gesagt. Schneller als ein Lucky Luck je schießen kann, sind Aussagen von Funktionären und Mandatarinnen der identitären Parlamentspartei als unrichtige aufgedeckt.

So wichtig dieses Aufdecken ist, so vernachlässigt ist, wie auch an diesem Beispiel abgelesen werden kann, die Diskussion darüber, wer damals Norbert Hofer zu ihrem Präsidenten wählte, und vor allem wie viele es waren.

Würde dieser Kandidat und seine identitäre Parlamentspartei außerhalb des Parlaments je von über achtzig Prozent gewählt werden, es würde etwas von Untergang geschrien werden, es würden die Wählenden einmal mehr hingestellt werden, als jene, die bildungsfern, arbeitslos, dumpf, mit einem Wort: der Mob …. Verzweiflung machte sich breit, vom Verlassen des Landes wäre sofort die Rede, von Widerstand, von Wehret den Anfängen … davon wird auch jetzt gesprochen und geschrieben, aber nur wenn es um

Aber wenn ein Kandidat aus der identitären Parlamentspartei im Parlament über achtzig Prozent der Stimmen bekommt, also von jenen Wählenden, die bestens informiert sind, dann …

Darüber sollte endlich einmal breitest gesprochen werden, wie es möglich ist, daß Bestinformierte einen und nicht zum ersten Mal mit einer derart hohen Zustimmung zu ihrem Präsidenten wählen, und nicht nur das, sondern auch bekennen, ein Norbert Hofer sei für sie wählbar, und zugleich wollen sie belehren, die „Unbelehrbaren“ …

Wie gut, daß die „Unbelehbaren“ unbelehrbar sind. Wie sie es wieder einmal am letzten Sonntag in der Leopoldstadt bewiesen. Es waren gerade einmal etwas mehr als zwanzig Prozent, die die identitäre Parlamentspartei des Norbert Hofer wählten. Was für ein breiter Graben zwischen achtzig und zwanzig Prozent …

Zum Parlamentarischen Blindheitstag, 29. Oktober 2013 und 28. Oktober 2008: Erste Nationalratspräsidentin warnt vor Unbelehrbaren, also …

Dritte Nationalratspräsidentschaften – Es kann auch anders gewählt werden

Die Hofa sind’s – Abgeordnete lehrt Geschichte noch Gegenwart irgendwas

Nach Einschätzung von Christine Nöstlinger ist das Parlament der Ort der „denkfaulen“ Wählenden

Die Kornblume von Norbert Hofer seit 107 Jahren Symbol für antiösterreichische Gesinnung

PS Es wird nun allenthalben beklagt, Norbert Hofer mißbrauche dieses ihm zugeschanzte Amt für seinen Wahlkampf. Würde er das nicht tun, müßte er dumm genannt werden. Aber er besitzt die moralfreie Klugheit der Systemgünstler … Und wer hat ihm das ermöglicht? Wer war die Henne, die ihm das Ei legte, ihm dieses recht feine Nest im Kornblumenfeld zum Präsentieren bereitete? Es waren nicht die „Unbelehrbaren“ …

4 Gedanken zu „Auch die Stimme von Prammer war eine für Hofer

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