Beschimpfungen sind je keine Wahl

FPÖ unzensuriert und die Schädlinge des Franz Dinghofer

Es gibt nicht wenige Stellen zur gemeingefährlichen Dummheit, sich zu Beschimpfungen hinreißen zu lassen, die also mehr schadet als … wie beispielsweise in diesem Kapitel gelesen werden kann … auch in diesem – nicht nur schaden, sondern unfreiwillig unterstützen …

Aber es ist nicht nur deshalb eine Dummheit. Es sind auch an sich abzulehnende Beschimpfungen, nicht nur ob ihrer Niveaulosigkeit, sondern auch, weil sie oft auch einfach ekelhaft sind, eine widerwärtige Geisteshaltung zum Ausdruck bringen, die sich Beschimpfer und Beschimpferinnen, was erschreckt, nicht einmal bewußt zu sein scheinen, und sich ihre Beschimpfungen auch noch, was erschreckt, hoch anrechnen. Wer aber, beispielsweise, einen Menschen „Krüppel“ nennt, kann gleich den höchstrichterlich mit einer weiteren Chance Beschenkten wählen, im Grunde neutralisiert ein Mensch, der auf diese Weise beschimpft, seine Stimme für den Kandidaten, der höchstrichterlich um seinen Wahlgewinn gebracht wurde.

Dabei geht es so leicht ohne Beschimpfungen. Aber das will und will nicht beherzigt werden. Dabei wird es von der identitären Parlamentspartei und ihrem Hauptgesinnungsmeister es so leicht gemacht, ohne Beschimpfungen auskommen zu können. Denn sie stellen sich hin und reden und reden und reden. Es muß nicht einmal viel nachgedacht werden, um sie bloßzustellen. Ist wer einfacher im Gemüt? Nein.

Stattdessen aber, wie aktuell und wieder einmal kann die identitäre Parlamentspartei für sich recht hilfreich eine Verurteilung nutzen, und es wird auch sofort davon recht Gebrauch gemacht, wie gelesen werden kann auf FPÖ unzensuriert: „Nazi-Beschimpfung von FPÖ-Politikern durch ‚Laufhaus-König‘ brachte ihm nun Verurteilung ein“ …

„Der freiheitliche Bundespräsidentschaftskandidat … „, schreibt FPÖ unzensuriert, „und der Wiener Vizebürgermeister Johann Gudenus (FPÖ) hatten Laskaris verklagt …“. Bei derart vielen Gesetzesbeschäftigungen zum eigenen Vorteil macht es verständlich, daß der freiheitliche Kandidat nicht zum Beantworten von Fragen kommt, die u.v.a.m. die Verleumdung sogar mit gefälschtem Schreiben …  Ja, und Johann Gudenus scheint gerne zu schreiben … diesmal wird der Brief nicht so teuer gewesen sein, darf angenommen werden, wie jener für Walter Nowotny …

Und die Schreibstaffel der FPÖ unzensuriert liefert zu diesem Kommentar ihre Kommentare, und schreibend rennt sie für ihren höchstrichtlich Beschenkten, mit ihren Kommentaren, die wohl auch, wieder einmal, die Qualität hätten, in Gerichten …

Das Erschreckende daran, wieder einmal, sind nicht nur die Kommentare selbst, sondern auch die Zustimmungen zu diesen, wie in der Collage gelesen werden kann.

Wählen heißt nicht nur, aktuell etwa diesen Kandidaten nicht zu wählen, sondern Beschimpfungen denen zu überlassen, die diesen höchtrichterlich Beschenkten wählen und wählen wollen, denn Beschimpfungen sind ihr Himmelreich, in das sie eingelassen werden durch die Pforte FPÖ unzensuriert, und in dieses Haus der Beschimpfungen soll kein Mensch laufen, der es tatsächlich damit ernstmeint, Österreich soll nicht dazu verkommen …

Vielleicht ist es ein wenig nützlich,  aus diesen Kommentaren, ein weiteres Mal, ein wenig zu zitieren, als eine Art Impfung,  um sich nicht zu dieser Tiefe der Auseinandersetzung hinreißen zu lassen.

„Aber ein bisschen darf man schon kriminell sein,oder?Klar dürfen sie das.aber am 2.10 bekommen sie die RECHNUNG und das ganz sicher. Bin gespannt was dann auf ihrer Agenta steht,Attacken mit Schusswaffen?Messerattacken?Sprengstoff?Alles ist möglich wie im Lotto,bei dieser braunen Sosse gibt es keine Grenzen gegen Andersdenkende da ist alles erlaubt,sogar ein bisschen mehr kriminell sein. RAUS MIT DISEM DRECKSGESINDEL“

„… wieviele Straftäter sind eigentlich im Unterstützungskomitee für Van der Bellen tätig??? Da erhebt sich schon die Frage – kann VdB nur mehr durch kriminelle Energie noch in diesem Wahlkampf bestehen???“

Die Frage von Putin nach den „Straftätern“ läßt sich leicht beantworten, zwar nicht für das „Unterstützungskomitee“, aber für … Wählende der FPÖ leiden nicht unter dem verurteilten FPÖ-Politpersonal

„Vielleicht hat ja der Herr Professor vitale Geschäftsbeziehungen zu dem Herrn, weil sich der gar so, sogar Klagen riskierend, für ihn engagiert

… ‚Professor f.L.u.B.‘ wird ohne fremde Hilfe wohl nicht mehr gerade wischerln können. Daher sind „vitale“ Geschäftsbeziehungen hinfällig.

‚Zeig mir deine Freunde, und ich sag dir, wer du bist.‘ Mehr braucht man wohl nicht dazu sagen.“

Das ist auch ein recht großer Freund des Kandidaten, der anhand von Freunden zu wissen vermeint, wer …

Zu den „Geschäftsbeziehungen“ und zum „Laufhaus“ fällt unweigerlich der musikalische Freund des Beschenkten ein, der zur rechten Freude der Männer in einer Sauna …

„hat dieses griechische pleitegetier, dieses unkraut sicherlich einst beim bello studiert.
ist vorgemerkt“

„Und diese Ratte sieht sich selbst wahrscheinlich als ‚erfolgreicher Unternehmer‘. Balkan-Migratten sind nun mal Schädlinge. Ich kann sowieso kaum zwischen griechischen und türkischen Drecksgesichtern unterscheiden. Die einen asozialen Ölaugen gehören in den Pleitestaat, die anderen in den Erdoganstaat.“

Der Herr, der zwischen Gesichtern nicht unterscheiden kann, aber weiß, wer „Schädlinge“ sind, ist ein recht besonderer Herr: sein Pseudonym nach der Ikone der FPÖ, geehrt und gefeiert im österreichischen Parlament, wohin der Beschenkte einlädt, wo dann Männer Vorträge halten, die für den Beschenkten denken …

„Dieser Mistbock ist gekauft von der braunen Sulze,nur so kann es sein.“

„Wegen der Sache (Beleidigung) neulich am Infostand kam heute die Mitteilung, dass die Ermittlungen gegen mich eingestellt sind und dass F*tze Antragstellerin auf den Privatklageweg verwiesen wurde. Hierzu stelle ich folgendes fest:
1. Einen Strafbefehl hätte ich ohnehin abgeschmettert, da der Staatsanwaltschaft/Gericht die nötige Legitimation fehlt und als eingetragene Firma nie hoheitliche Rechte ausüben darf, die Schuld dadurch nicht bewiesen ist, es sich um ein absolutes Antragsdelikt ohnehin handelt. Aber nun gut – in Zeiten wie diesen muss man mit allem rechnen, um so besser.
2. Habe ich meine Aktivitäten in Sachen Aufklärung komplett eingestellt. Es macht keinen Sinn mehr, sich für dieses dumme, feige Rattenvolk das Heckteil aufzureissen, das einen dann nur noch anzupissen vermag.
Wenn ihnen der Kopf vom Rumpf getrennt werden wird, werden sie sehen, wer ihr Feind war, ihr Landsmann ganz sicher nicht.
Die sind nur noch damit beschäftigt, sich gegenseitig zu zerfleischen. Wie blöd“

Der Kommentar von dem Autonomen Sklaven ist erwähnenswert, weil die Ablehnung höher ist als die Zustimmung. Freilich nennt dieser sogenannte Inländer und Inländerinnen „Rattenvolk“ … aufmerkenswert auch seine Ablehnung der österreichischen Rechtsstaatlichkeit. Er habe Aufklärung betrieben? Welche? Daß seine Bibel über den Gesetzen des Staates Österreich steht? Er zeigt auch, ein weiteres Mal, es wird das digitale Haus auch verlassen, sie laufen hinaus in die analoge Welt …

„Hat der Peischalbua auch Kinder im Angebot? Der wuffi ist wohl einer der besten Kunden von Laskaris. Aber gut zu sehen, welcher Personenkreis den grünen Junkie unterstützt.
Warum mag das wohl so sein?  Zufall? lol  Verbrecher unterstützt Verbrecher.“

Ösi fragt also, ob es „Kinder im Angebot“ … Ösi hat schon einmal zur Frage verleitet, was wohl der Unterschied zwischen Ösi und dem Beschenkten …

Das dürfte wohl genügen, um hinkünftig, ehe eine Beschimpfung losgelassen wird, einmal noch zu überlegen, ob zur Wahl des höchstrichterlich Übervorteilten nicht auch gehörte, sich Beschimpfungen zu verkneifen.

NS Und was Wählerinnen und Wähler gerne sind, und wen sie deshalb gerne wählen, sagen diese selbst, es reicht, sich und alle zu fragen, ohne Beschimpfungen, ob Sie sich tatsächlich bei diesen einreihen wollen, mit diesen marschieren wollen in die Abgründe …

Ein Gedanke zu „Beschimpfungen sind je keine Wahl

  1. Pingback: Was für ein sensationelles Bild: Putin schreibt auf FPÖ unzensuriert | Prono ever

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