Konstruktiver und zielführender Umgang mit Postings

„Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr gleich seid wie die übertünchten Gräber, welche auswendig hübsch scheinen, aber inwendig sind sie voller Totengebeine und alles Unflats! Also auch ihr: von außen scheint ihr den Menschen fromm, aber inwendig seid ihr voller Heuchelei und Untugend.“ – Matthäus, Kapitel 23

Wann Norbert Hofer immer nie „entsetzt“ ist

Wann das ist? Wann Norbert Hofer immer nie „entsetzt“ ist: Dafür gibt es in der identitären Parlamentspartei einen eigenen Chronometer, mit dem die Zeit dafür abgelesen werden kann, einen eigenen Kalender, in dem die Tage dafür eingetragen werden können. Uhr und Kalender, nach der die identitäre Parlamentspartei lebt, haben ein und denselben Namen: Unzensuriert.

Norbert Hofer ist unzensuriert „entsetzt“, wenn es um ein Posting gegen ihn geht, wie aktuell auf der Seite von Bundeskanzler Christian Kern auf der Plattform des Unternehmens Facebook. Wie in der Collage gelesen werden kann.

Norbert Gerwald Hofer stellt sein Entsetzen nach der Unzensuriert.jpg

Wie reagiert Norbert Hofer selbst, wenn er direkt von sträflichsten Verleumdungen informiert wird? Gar nicht. Genauer. Er reagiert. Er reagiert gesinnungsgemäß. Er antwortet nicht, er handelt nicht, er läßt es geschehen, über Monate, wie die wohl untergriffigste Verleumdung vom nun amtierenden Bundespräsidenten es beispielhaft zeigt:

Europäisches Forum Linz – Ein paar Fragen, Alexander Surowiec, zum Mitnehmen zum morgigen Kongress zur Überreichung an Kickl für Hofer

Fragen an Norbert Hofer, den Dritte-Chance-Geschenk-Kandidaten

Es soll nicht verschwiegen werden, es wurde dann doch gelöscht, nach über vier Monaten:

Siegesichere Hofer-FPÖ: Statt Verleumdung legt Verleumder schon eine „Liste“ an

Wie in der Collage gelesen werden kann, hat Christian Kern eine mögliche zielführendere Reaktion auf derartige Postings gefunden, als zum Bezirksgericht zu laufen, als so ein Posting stillschweigend zu löschen. Nämlich zu antworten, darauf hinzuweisen, es werde auf eine faire und konstruktive Diskussion großen Wert gelegt, auch darauf, nicht zu beleidigen. Und wie die Antwort des Posters zeigt, hat dieser Umgang gewirkt; der Poster wolle sich nun nach den Seitenregeln verhalten.

Unfreiwillig hat der Mann, der Farben sich erheben lassen will, zu diesem positiven Beispiel geführt. Und das macht nebenher auch wieder einmal deutlich, wer ein Politiker ist, wer ein bloßer Bezirksgerichtslaufender ist.

Konstruktiver Umgang mit Postings versus gesinnungsgemäßes Blockieren von Norbert Hofer.jpg

Und wie verhält sich der Bezirksgerichtslaufende Norbert Hofer selbst? Er blockiert beispielsweise Menschen auf der Plattform des Unternehmens Twitter, dessen Meinungen er gesinnungsgemäß nicht goutiert, nicht aushält, die ihm direkt informieren, er gefordert wäre, zu handeln, aber gesinnungsgemäß nicht gewillt ist zu handeln oder nicht handeln kann. Ob der Auslöser die direkte Information über die untergriffigste Verleumdung war, daß  er nur eines noch konnte, nämlich zu blockieren, kann nicht beantwortet werden, ist nicht mehr eindeutig im Nachhinein feststellbar. Da die Lächerlichkeit des Blockierens eben erst Thema war, wegen eines Menschen, von dem nicht erwartet wurde, er würde blockieren, kann auf dieses Kapitel verwiesen werden, weil das hoferische Blockieren ebenfalls angesprochen ist, und dieser Verweis auf dieses Kapitel zugleich zeigt, es geht hier in keiner Weise um eine Verteidigung des Bundeskanzlers:

Regierungsprogramm 1718 im Kulturland Österreich

Darin fällt auch ein Name, nämlich Georg Zakrajsek. Ein Mann, der eben erst wegen Verhetzung verurteilt wurde. Ein Mann, der auch von Norbert Hofer schon einmal eingeladen wurde. Wie könnte eine Schlagzeile darüber lauten?

Mit Entsetzen lädt Norbert Hofer zum sportlichen Gespräche ein

Radikalisierte Greise des Establishments schreiben nach Hilfe

Ein Kandidat empfängt einen bereits ausgeschiedenen Waffenrassystenkandidaten

Schießen ist ein schöner Sport – An wen erinnert Waffenrassyst Zakrajsek bloß so?

„Bestien“

Was denkt wohl Norbert Hofer, wenn er Menschen … denkt Norbert Hofer für sich, „entsetzt“ müsse gesagt werden, was zu sagen ist, und, so wahr Gott helfe, selbst werde er dem Bezirksgericht anzeigen, was er über Menschen sagt, beispielsweise: „Bestien“ …

„Damit sich dieses Land, damit sich diese Farben wieder erheben können“

War Norbert Hofer am 3. Februar 2017 „entsetzt“? Während seiner Rede in der Hofburg, die nachgelesen und nachgehört werden kann: https://www.vice.com/alps/article/damit-sich-die-farben-schwarz-rot-gold-wieder-erheben-konnen-norbert-hofers-akademikerball-rede

„Farben“ sollen „sich wieder erheben können“, also die Farben, die er an diesem Abend auf seiner Brust … Wie beruhigend, das traute sich nicht einmal Jesus Christus zu, Farben zum Erheben zu bringen, er sagte nicht zu Farben: Stehet auf und gehet … er sagte es zu Lahmen. Und er sagte viel über die Pharisäer, wie es Matthäus Jahrzehnte später schrieb, im Kapitel 23 heißt es weiter:

„Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr die Becher und Schüsseln auswendig reinlich haltet, inwendig aber ist’s voll Raubes und Fraßes!“

Der Mann, der sich nun an die Seitenregeln halten will, war übereifrig, seine Hinzufügung über das „braune Dreckschwein erster Güte“ war unangebracht, sein Posting mit dem Wort „Pharisäer“ hätte er beenden müssen, mit diesem wohl auch heute noch in vielen Messen gepredigten Wort aus den Erzählungen über Jesus Christus, dessen Gott dem Hofer einer sein soll, der ihm so wahr 

„Damit sich diese Farben wieder erheben können“ … Bei dieser hoferischen Ballrede ist auch sofort zu denken an: heute Südtirol und morgen …

„Hofer interviewt Strache“ – Und ewig murmelt Südtirol

„Wohin gehört Südtirol?“ Zu Chemtrails.

Südtirol: Der FPÖ eine Herzensangelegenheit – SH distanziert sich von Akademikerball

Zielführender Umgang mit Postings

Das Entscheidende an dieser Angelegenheit ist aber nicht der mit einem Bibelwort versehene Bezirksgerichtslaufende, sondern ein zielführender Umgang mit Postings. Die Gerichte werden nichts zur Eindämmung von ungeheuerlichen Postings beitragen, wie hier in vielen Kapiteln bereits geschrieben wurde. Aber dieses aktuelle Beispiel von einem Mann, der hinkünftig seine „Kinderstube“ nicht vergessen will, scheint doch ein guter Ansatz zu sein, wie damit umgegangen werden könnte. Deshalb soll abschließend wiederholt werden, was oben bereits geschrieben wurde:

Wie in der Collage gelesen werden kann, hat Christian Kern eine mögliche zielführendere Reaktion auf derartige Postings gefunden, als zum Bezirksgericht zu laufen, als so ein Posting stillschweigend zu löschen. Nämlich zu antworten, darauf hinzuweisen, es werde auf eine faire und konstruktive Diskussion großen Wert gelegt, auch darauf, nicht zu beleidigen. Und wie die Antwort des Posters zeigt, hat dieser Umgang gewirkt; der Poster wolle sich nun nach den Seitenregeln verhalten.

Allerdings ist ein Zusatz durchaus förderlich, wie allenthalben aus eigener Erfahrung mit derartigen Postings, von denen, wie es scheint, niemand mehr unbelästigt bleibt, berichtet werden kann. Es haben Menschen mit diesem zusätzlichen Hinweis tatsächlich von selber ihre Postings gelöscht.

Überdenken Sie, was Sie geschrieben haben. Sie werden dann nur zum Schluß kommen können, es selbst zu löschen. Sollten Sie Ihr Posting dennoch nicht selbst löschen, werden Sie es vielleicht doch eines Tages verstehen können, daß das Löschen für Sie übernommen werden muß, in spätestens drei oder vier Tagen.

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