Mindestsicherung und Kriegsherbeigerede, dabei verschlingen die letzten Kriege noch enorm viel Steuergeld in Österreich

In einem erschreckendem Ausmaß ist es in den letzten Jahren zu einer Steigerung gekommen beim leichtfertigen Aussprechen, Konflikte oder mehr als vermeintlich angesehene Konflikte mit Waffengewalt …

Eine recht besondere Hinwendung zum Übersetzen des Wortes Lösung mit Gewalt ist aus Kreisen zu hören, die „Gnade euch Gott“ … Die Sehnsucht nach Gewalt maskiert auch allenthalben als Warnung vor …

Es ist deshalb wohl wieder einmal und immer wieder zu erinnern, was Kriege kosten, die von sogenannten Herrschaften angezettelt und von allen bezahlt müssen werden, auch nach deren Ende, das in dem einen Verbrechensfall bald einhundert und in dem anderen noch größeren Verbrechensfall einundsiebzig Jahre … In den letzten Wochen konnte Medienberichten entnommen werden, daß auch 2016 wieder Tonnen an Kriegsmaterial aus dem Krieg von 1914 bis 1918 und aus dem Krieg von 1939 bis 1945 auf österreichischem Boden … Das dafür aufgebrachte Steuergeld seit 1945 bis 2016 muß eine Summe sein, die enorm … das will gar nicht recherchiert werden. Allein die Suche, Bergung und Entsorgung einer einzigen Fliegerbombe soll an die 200.000 Euro betragen … es geht um eine Milliarden-Summe, wie gelesen werden kann in 67 Jahre danach kostet der letzte Krieg auf österreichischem Boden immer noch Steuergeld

Was das mit der Mindestsicherung zu tun hat? Nichts.

Es zeigt bloß auf, wie skrupellos Menschen, die ohnehin nichts haben, sogar dann, wenn sie arbeiten, noch das genommen werden will und genommen wird, während gleichzeitig der derzeitige Verteidigungsminister Steuergeld allein in Höhe von 1,7 Milliarden Euro für Geräte … die dann verrotten und wie auch oder für enorm viel Steuergeld wieder aus den Äckern und Seen … Er möchte auch ein weithin sichtbares militärisches Denkmal errichten – angenommene Steuergeldkosten dafür etwa in der Höhe von den Entsorgungskosten von fünf Fliegerbomben … Wenn die weltweite Erfolgsgeschichte des Militärs bedacht wird, ist der Wunsch nach einem Militärdenkmal sehr verständlich … allein wie erfolgreich das Militär in Österreich in den letzten einhundert Jahren war, erfolgreich wirkte für das Wohl der Menschen, wer könnte es ihm verdenken, mit einem Militärdenkmal einmal Danke dafür zu sagen, in diesem an Militärdenkmälern so armen Land …

Übrigens, die 1,7 Milliarden Euro für Militärgeräte sind in etwa die Gesamtkosten für die Mindestsicherung in Österreich nach derzeitigem Stand für rund zwei Jahre …

Zu Denkmälern fällt noch der ehrenritterliche Kandidat ein, der an dem so erfolgreichen habsburgischen Feldherrn Franz-Josef eines besonders schätzt, und das ist seine „Volksnähe“. Das ist wohl wahr, kein Herrscher und keine Herrscherin kann dem „Volke“ näher sein als jene, die das „Volk“ ins Feuer zu rennen befehlen …

Der ehrenritterliche Kandidat weiß, wenn es um Denkmäler geht, plötzlich genau, daß nicht pauschaliert werden darf, plötzlich kann er auch eine Welt kennen, die nicht nur schwarz und weiß … ein Deserteur, sagt der habsburgische Ritter in der Sendung „Klartext“, der seine Gruppe verlassen habe und andere dadurch zu Tode gekommen seien, weil er sie im Stich gelassen … Es geht hier um das Denkmal, das an Deserteure der Zeit eines weiteren Herrschers, der, gemessen am Blutzoll, noch viel näher am „Volke“ war, erinnert … Wie sehr der Wahlglücksritter auf Gesinnungslinie seiner identitären Partei ist, auch im Falle dieses Denkmals, ist offensichtlich …

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3 Gedanken zu „Mindestsicherung und Kriegsherbeigerede, dabei verschlingen die letzten Kriege noch enorm viel Steuergeld in Österreich

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