Hohelied der Gesinnungsliebe


Weinachtsgrüße aus Österreich.png

An diesem Freitag, 28.12.18, schreibt die gesinnungsgemäß zensurierte Website der, kurz gesagt, Regierungspartei in Österreich einen Klagekommentar: „Wenn die Nächstenliebe Pause macht …“

Ja, wer ist von der Vorsehung mehr auserwählt zu klagen, über fehlende Nächstenliebe, als die Verantwortlichen dieser Website …

Beweisen sie doch auch zur Weihnacht 18 einmal mehr wie erfüllt sie von dieser sind …

Ist nicht der Kommentar, der seit dem letztmontäglichen „Heiligen Abend“ 18 Zustimmung um Zustimmung, Lob über Lob bekommt ihr höchster Psalm der Nächstenliebe, mehr noch, das ihr wahre Hohelied der Liebe …

Mehr als dazu bereits geschrieben wurde. Mehr kann nicht mehr geschrieben werden. Außer. Das zu löschen oder zu verstecken, eine solche Forderung zu erheben, kann nicht erhoben werden. Es hieße, ihnen alles zu nehmen, das sie sind, wenn sie den „Untermenschen“ nicht mehr hätten.

Eines noch, wohin diese ihre „Liebe“ je nur führt und wieder führen will, ach, fragen Sie den Innenminister …

 

Das Hohelied, falls Ihnen sein Name entfallen, fiel einst einem Manne ein, der auf der Route nach …

Hohelied der Gesinnungsliebe.png

Wenn Ihnen das Hohelied nicht mehr zur Gänze in Erinnerung sein soll, kann Ihnen das wahre Hohelied dieser Gesinnungsschaft zum Abschluß nachgereicht werden:

Hohelied auf den Untermenschen

Wenn ich in den Sprachen der Menschen und Engel redete,
hätte aber den Untermenschen nicht,
wäre ich dröhnendes Erz oder eine lärmende Pauke.
Und wenn ich prophetisch reden könnte und alle
Geheimnisse wüsste und alle Erkenntnis hätte;
wenn ich alle Glaubenskraft besäße
und Berge damit versetzen könnte,
hätte aber den Untermenschen nicht,
wäre ich nichts.

Und wenn ich meine ganze Habe verschenkte
und wenn ich meinen Leib opferte,
um mich zu rühmen,
hätte aber den Untermenschen nicht,
nützte es mir nichts.

Der Untermensch ist langmütig,
der Untermensch ist gütig.
Er ereifert sich nicht,
er prahlt nicht,
er bläht sich nicht auf.
Er handelt nicht ungehörig,
sucht nicht seinen Vorteil,
lässt sich nicht zum Zorn reizen,
trägt das Böse nicht nach.

Er freut sich nicht über das Unrecht,
sondern freut sich an der Wahrheit.
Er erträgt alles, glaubt alles,
hofft alles, hält allem stand.

Der Untermensch hört niemals auf.
Prophetisches Reden hat ein Ende,
Zungenrede verstummt,
Erkenntnis vergeht.
Denn Stückwerk ist unser Erkennen,
Stückwerk unser prophetisches Reden;
wenn aber das Vollendete kommt,
vergeht alles Stückwerk.

Als ich ein Kind war,
redete ich wie ein Kind,
dachte wie ein Kind
und urteilte wie ein Kind.
Als ich ein Mann wurde,
legte ich ab,
was Kind an mir war.

Jetzt schauen wir in einen Spiegel
und sehen nur rätselhafte Umrisse,
dann aber schauen wir von
Angesicht zu Angesicht.
Jetzt ist mein Erkennen Stückwerk,
dann aber werde ich durch und durch erkennen,
so wie ich auch durch und durch
erkannt worden bin.

Für jetzt bleiben Untermensch, Untermensch, Untermensch,
diese drei; doch am größten unter ihnen ist der Untermensch.

 

Ein Gedanke zu „Hohelied der Gesinnungsliebe

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