Als dieses kurze Kapitel
Der Vernunft Ihre Stimme.
Der FPÖ keine Wahl.
Gerade in Zeiten wie diesen
Braucht die Vernunft Ihre
Stimme: wieder und mehr
Denn je,
Viel notwendiger als
Je eine FPÖ Sie braucht.
Wann
Immer Sie wählen, denken Sie:
Jede Stimme mit Vernunft ist
Keine Stimme für eine FPÖ.
geschrieben wurde, war das Jahr 2015, und es war im eigentlichen Sinn kein Kapitel, sondern eine Collage mit ebendiesem oben in etwa zitierten Text, mit einem verblaßenden Anführer der FPÖ, der recht wenige Jahre später schon tatsächlich vollkommen verblaßte.
Im Vordergrund der Collage ist der zurzeitige Anführer der FPÖ zu sehen, deutlich, klar, und der mit seiner identitären Partei nun der eigenen Prophezeiung aufsitzt, er werde noch schärfer, klarer, heller glänzen …
wenngleich viele jetzt meinen, seine große Zeit komme nun erst, und das mag durchaus so sein,
wenn wieder nicht überlegt gewählt wird,
aber diese seine große Zeit wird eine kurze, eine recht kurze Zeit sein, wie die große Zeit der Anführenden dieser Parlaments- und auch ab und an für kurz Regierungspartei stets kurz …
Es ist das Zugerichtetsein, es ist die Zurüstung, das Wesen, es ist das Verweste dieser Partei und der sie Anführenden, daß sie für einen Augenblick erglänzt und dann von neuem die Nacht,
in die sie alle immer wieder stürzen will, in ihre Nacht,
aber in ihre Nacht fällt nur sie mit ihren Anführenden ein jedes Mal zurück, wenn der Augenblick wieder vorbei ist, in dem es diese sonderliche Großzügigkeit, in dem es diese seltsame Nachsichtigkeit gibt, sie mit ihren Anführenden erglänzen zu lassen.
Und dieser Augenblick, wie viele Augenblicke gab es seit 19.., Augenblicke der Vergeudung, Augenblicke der Verschwendung,
und wie wäre es um Österreich heute bestellt, wenn es diese Augenblicke je nicht gegeben hätte …
Wenn der Stimme der Vernunft zugehört wird, dann ist laut und deutlich und unmißverständlich nur eines zu hören,
es ist unvernünftig, wieder und wieder eine Partei zu wählen, von der, wenn sie nach kurzer Zeit wieder aus der Macht gewählt ist, immer nur eines zurückbleibt, einfach wie kurz gesagt:
das Aufräumen, das Aufarbeiten, das Beheben des Angerichteten …
Und wenn der Stimme der Vernunft zugehört wurde, dann bleibt nur eines, auf die Stimme der Vernunft zu hören, mit Vernunft zu wählen, und wer mit Vernunft wählt, wählt überlegt, verstimmt die eigene Wahlstimme nicht Tageslaune, verhindert damit, durch Verstimmung eine Partei anzukreuzen, deren einzige, wie es so schön modern heißt, Nachhaltigkeit die Katastrophe ist, keine abstrakte Katastrophe irgendwo auf der Welt, sondern Wählende und alle in diesem Land persönlich treffende —

Es sind, in diesem Jahr der vielen Wahlen, bereits wieder fünf Jahre vergangen,
daß zwanzig Jahre Regierungsunfähigkeit und Regierungsunwürdigkeit der identitären Gesinnungsschaft zu begehen waren.

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