Mac politics great

Der britische Premierminister pilgerte 2x zu Trump und verhandelte mit ihm. Fazit: Nur 10% Zölle für britische Exporte nach USA. Die EU- Chefin van der Leyen „ überlegt“noch. Dafür zahlen EU-Exportländer 20% . Ich verstehe alle, die bei dieser Brüssel-Nichtpolitik grantig werden
Wolfgang Rosam, 6. April 2025, Konzernplattform X

Ein Kinderlied, das Wolfgang Rosam vorträgt, mit dem aus einem Wort bestehenden Kehrreim Brüssel, damit es für alle leicht zu verstehen und auch für alle leicht zu merken ist, wer grantig macht: Brüssel

Im Gegensatz zur „Brüssel-Nichtpolitik“ ist also im Umkehrschluß von Wolfgang Rosam das, was Donald Trump macht, Politik — Und auch das, was Seevögel, flügellose Fliegen, Pinguine und See-Elefanten auf den Inseln Heard und MacDonald machen, Politik, und was für eine Politik, die Politik der See-Elefanten die Politik schlechthin, ebenbürtig dem zurzeitigen amerikanischen Präsidenten, auf seiner Höhe und auf seiner Zeit, mehr, kann ohne Übertreibung gesagt werden, mehr noch als Politik, eine Superpolitik der See-Elefanten, denn sie mußten nicht einmal nach Amerika robben, mußten nicht einmal zweimal bäuchlings nach Washington pilgern, das Wolfgang Rosam dem britischen Premierminister unterstellt, um einen zehnprozentigen Zoll zu verhandeln, sie, die See-Elefanten als Delegierte der Pinguine, der Seevögel, der flügellosen Fliegen konnten auf MacDonald bleiben, um einen zehnprozentigen Zoll auszuhandeln, erfolgreich in dieser Verhandlung waren beide Seiten, ein Zoll in Höhe von zehn Prozent wird die Nicht-Exporte der See-Elefanten in die Vereinigten Staaten nicht schmälern, und die Produkte, die die See-Elefanten in die Vereinigten Staaten von Amerika nicht liefern, werden für die Menschen in den Vereinigten Staaten nicht teurer werden, so erfolgreich verhandelte ihr —

Als einen Mißerfolg ihrer Verhandlungen werten die See-Elefanten es nicht, daß es ihnen nicht gelungen ist, den Zoll in Höhe von fünfundzwanzig Prozent auf luxuriöse Produkte ihrer Nicht-Industrie ebenfalls auf zehn Prozent hinunterzudrücken, denn, so meinen sie, wer sich Luxus leisten kann, läßt sich nicht durch eine zusätzliche Steuer in Form von einem fünfundzwanzigprozentigen Zoll schrecken — werch ein Illtum.

The upshot of Wolfgang Rosam: mac politics great …

Mit Hayek-Ehrenmünze ausgezeichneter Bonobosforscher harrt seiner Belobigung als kinderfangender Pfeifer

Weit über ein Jahr später, Bonobosforscher arbeiten eben gründlich, stellt Dr. Markus Krall zwei Fragen, am 4. April in seinem Jahr ’25, zwei Fragen, wobei es gereicht hätte, nur die erste Frage zu stellen: „1. Frage: Stimmt das?“ Da diese mit einem eindeutigen Nein beantwortet seine zweite Frage vollkommen überflüssig macht.

Forschenden und insbesondere Bonobosforscher ist es eben eigen, sich nicht mit einer klaren Antwort abfinden zu können, und so stellt Dr. Markus Krall, nachdem alles ein für alle Mal beantwortet ist, seine Fleißfrage: „2. Frage: Falls es stimmt:“

Wie ein Bonobosforscher folgern kann, folgert Dr. Markus Krall:

Wenn ich darauf hinweisen würde, dass derartige Vergleiche und speziell dieser ein Mittel der Nazis waren, um andere aus rassistischen oder politischen Gründen zu entmenschlichen, bin ich dann der Verharmlosung des Nazi-Regimes zu beschuldigen oder er?

So achtsam auch kann nur ein Bonobosforscher seine Folgerung formulieren, in eine Frage gegossen. Wie verdient Dr. Markus Krall sich um die Bonobosforschung gemacht hat, ist auch daran abzulesen, daß er hierfür die höchste Auszeichnung, die es für Bonobosforschende geben kann, erhalten hat: die Hayek-Ehrenmünze —

Vor weit über einem Jahr, nämlich am 2. Februar 2024, wurde Alice Weidel von Kira Kramer über das Märchen aufgeklärt, die, deren Spezialforschungsgebiet nicht bekannt ist, und weit über ein Jahr später wird Dr. Markus Krall es wohl immer noch nicht verwunden haben, daß einer Forschungskameradin von ihm – einer recht speziellen Forschung wird wohl auch sie nachgehen – „Nachhilfe“ erteilt werden mußte …

Wie will die AfD bewahren, was sie überhaupt nicht kennt? Da die Partei sich regelmäßig als letzte Hüterin der deutschen Kultur aufspielt, möchte man doch meinen, ihre Politiker wären einigermaßen bewandert in der deutschen Märchen- und Sagenwelt. Alice Weidel, Bundesvorsitzende der AfD, belehrte die Zuhörer mit ihrem Beitrag zur Generaldebatte im Bundestag am Mittwoch eines Besseren.Vorausgegangen war Weidels Selbstentlarvung eine Ansprache des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier im Schloss Bellevue, bei der er alle Demokraten dazu aufgerufen hatte, gegen Extremismus Position zu beziehen. Dabei fiel der Satz: „Wir lassen uns dieses Land nicht von extremistischen Rattenfängern kaputtmachen.“ Das wiederum veranlasste Weidel zu der Einlassung, der Bundespräsident habe die AfD-Wähler Ratten genannt. Da braucht wohl jemand Nachhilfe in Märchenkunde.

Ebenso forsch wie Alice Weidel in Deutschland reagierte in Österreich bereits vor über vier Jahren Christian Hafenecker mit dessen gesinnungseigenem Forschungsgebiet, als ein Journalist und eine Journalistin sich zum „Rattenfang“ äußerten, dieses Märchen bemühten …

Seltsam daran ist, wie hartnäckig daran von allen festgehalten wird, daß es ein „Rattenfänger“ … Dabei heißt das Märchen doch „Die Kinder von Hameln“ —

Das gesamte Märchen muß hier nicht noch einmal wiederholt werden, kann es doch im Kapitel „Die Kinder von Hameln – Der Fang zu Wien, Österreich“ gelesen werden.

Wenn aus diesem Märchen etwas zu lernen ist, wie es so schön immer heißt, aus der Geschichte lernen, dann dies, die Menschen wollen stets besonders schlau sein, jene, die sie von einer Plage, unter der sie meinen zu leiden, befreien, um ihren vereinbarten Lohn betrügen, und am Ende betrügen sie sich stets selbst, ganz wie jene Menschen auch heute, die meinen, besonders schlau zu sein, wenn sie wählen: die austrian folk seducer with their pipes

NS Die Kinder „seien“, heißt es im Märchen, „hinweg nach dem Lande Siebenbürgen geführt worden […]

Und weil bald wieder ein 20. April bevorsteht, wohin überall sind sie dann wohl wieder aus Siebenbürgen ausgeströmt —

I vitelloni adorano il vitello d’oro

Deutsche Regierung fordert Verhaftung und Internierung von Juden in Ungarn. Klingt wie 1944, ist aber 2025.
Julian Reichelt, 3. April in seinem ’25 auf der Konzernplattform X

Atemberaubende Anti-Israel-Propaganda auf @oe1 mit Renata Schmidtkunz, garniert mit absurden Verschwörungstheorien. Auch der glühende Antisemit Karl Marx kommt zu Wort. Kann man alles machen. Aber warum müssen alle Haushalte für so etwas bezahlen??
Franz Schellhorn, 4. April in seinem ’25 auf der Konzernplattform X

Die Grünen hätten den Juden verhaften lassen. Kein Erbarmen!
Julian Reichelt, 4. April in seinem ’25 auf der Konzernplattform X

Wie je gewichtig das ist, was Franz Schellhorn je zu sagen hat, ist nie klarer noch zu erkennen gewesen, als in dem was Julian Reichelt von sich gibt, zu dem vitello, das sich wohl selbst auch als ein vitello d’oro sieht, um es anbetend zu tanzen ist. Er, Julian Reichelt, weiß nicht einmal den Namen dieses einen einzigen Menschen, gegen den es einen Haftbefehl gibt. Seinen Namen aber kennt Claudia Plakolm, „Bundesministerin ohne Portefeuille“, deren Aussagekraft der von Julian Reichelt ebenbürtig ist, wenn sie in bezug auf den Haftbefehl gegen diesen einen Menschen von einem „Affront für Österreich“ … Und wenn eines Tages, und dieser Tag kann und wird wohl kommen, die Anklage, das anhängige Gerichtsverfahren wegen „Bestechung, Betrug und Untreue“ in Israel selbst in eine Verurteilung mündet, Benjamin Netanjahu in Haft genommen werden wird, für Jahre in das Gefängnis muß, was wird dann Julian Reichelt schreiben, vielleicht: Das israelische Gericht hat den Juden verhaften lassen. Kein Erbarmen? Verhaftung und Internierung von Juden in Israel? Klingt wie 1944, ist aber?

Und ist zu Franz Schellhorn selbst noch etwas zu schreiben, kann zu ihm noch etwas hinzugefügt werden, das über das hinausgeht, was hier zu Julian Reichelt und Claudia Plakolm

Damit kein Mensch etwas Falsches weitererzählen kann, also daß Karl Marx noch leben würde, denn Karl Marx ist seit 142 Jahren tot, und dennoch schreibt Franz Schellhorn, in dieser Sendung käme auch Karl Marx zu Wort. In dieser Sendung aber sind tatsächlich nur Pankaj Mishra und Renata Schmidtkunz „im Gespräch“ …

Er, Franz Schellhorn, weiß aber recht genau, für welche Gespräche alle Haushalte zu bezahlen haben, nämlich für jene, an denen er selbst beteiligt ist, wie wieder einmal am verwichenen Sonntag, 30. März 2025, das kann er, Franz Schellhorn, als „Das Gespräch“ nur gutheißen, für das alle zu zahlen haben, und solche Gespräche, wie jenes von Pankaj Mishra und Renata Schmidtkunz, muß ein vitello scheuen wie Gott die Aufklärung. Den vitelloni muß dieses Gespräch vorgekommen sein, als wären sie selbst „im Gespräch“, als würde über sie gesprochen werden, ohne daß sie namentlich genannt werden, wie bitter muß es doch für einen domestico sein, dafür auch noch zu bezahlen zu haben, einen Hörspiegel vorgesetzt zu bekommen.

Wie die vitelloni in diesem Gespräch selbst in ihrem Wesen sich erkannt gefühlt haben müssen, wofür kein Mensch auch noch zu bezahlen haben will, wer möchte ihnen das nicht mit größter Nachsicht zugestehen, ist am besten durch das Anhören der gesamten Sendung nachvollziehbar.

Es gibt ein vitello, das nun recht „goldenen Zeitalter“ wiederkäut, und sich selbst wohl als oltre il vitello und zugleich als vitello d’oro sieht, um es alle vitelloni anbetend zu tanzen haben,

und doch fällt zu ihnen bloß ein Film von Federico Fellini ein: „I Vitelloni“, der von den „Männern“ erzählt, die aus dem Kleinbürgerlichen nicht herauskommen — „Kälber“ im Müßiggang auf der umzäunten Wiese, das oltre il vitello d’oro kann sich selbst wohl nur durch die englische Übersetzung Supercalf oder durch die deutsche Übersetzung Überkalb schmeicheln, und die vitelloni domestici tun ihm, dem vitello, auch darin nach …

Das Drehbuch ist nicht von ihnen geschrieben, wer könnte das je auch annehmen, allein schon das oben Zitierte spricht dagegen, das je annehmen zu können, vitelloni können menschgemäß nicht schreiben, sie folgen bloß austrians

„Für Österreich ein Affront“

Claudia Plakolm sagt „nach ihren Verhandlungen mit ihrem ungarischen Amtskollegen János Bóka“, die Anklage gegen Benjamin Netanjahu in Israel wegen „Bestechung, Betrug und Untreue“ sei ein „Affront für Österreich“.

Nein. Das sagt Claudia Plakolm nicht.

Claudia Plakolm sagt das. Ja.

„Nach ihren Verhandlungen“ mit ihrem ungarischen Amtsministranten sagt Claudia Plakolm, berichtet am 2. April 2025 die „Budapester Zeitung“:

Zum mehrtägigen Ungarnbesuch des Ministerpräsidenten Israels, Benjamin Netanjahu, stellte Plakolm klar, für Österreich sei der Haftbefehl, den das ICC gegen Netanjahu erlassen habe, ein Affront.

Wäre sie, Claudia Plakolm, ein Mann, hätte das beispielsweise ein früherer Bundesminister für Auswärtiges gesagt, daß der „Haftbefehl“ für Netanjahu „ein Affront für Österreich“ sei, es wäre dazu sofort eingefallen: herzig.

Der Internationale Gerichtshof erläßt also einen Haftbefehl als Affront gegen Österreich, oh bedeutungsreiches Österreich, vielgeprüftes Österreich, immer noch, ertragen zu müssen, Beleidigung, Schmähung, Provokation, Drohung, Kränkung, Angriff in einem Wort: Affronts

Und sonst, was kann sonst noch zu ihren ungarischen Verhandlungen gesagt werden? Vielleicht, wie können solche Verhandlungen vorgestellt werden? Als Segnungen? Wie jene Verhandlungen etwa, kurz ist es her, in den nun von ihr besetzten Räumlichkeiten, deren Ergebnis: „Einander Gutes zusagen, übereinander Gutes sagen“

Bóka informierte die Bundesministerin ohne Portefeuille über die Volksbefragung auf Anregung der Orbán-[…] Plakolm bezeichnete Ungarn und Österreich als gemeinsamen Kultur- und Lebensraum, Nachbarn, die nicht nur enge wirtschaftliche Beziehungen miteinander teilten, sondern eine tiefe Freundschaft verbinde […]

ein Ergebnis, das nun auch von ihren Verhandlungen mit ihrem Amtsministranten …

Möglicherweise hat Claudia Plakolm bereits eine nächste Einladung in der Tasche, diesmal für eine Verhandlungsreise zu Netanjahu

in Israel, dessen Regierung eine „Behörde zur freiwilligen Ausreise“ eben einrichtet, und besonders darauf gespannt ist,

dazu die Expertise aus einem Land, in der es mit einer derartigen Behörde Erfahrungen gibt, zu hören, um einen Rivieria-Strip

„Einander Gutes zusagen“

Auf Wunsch der Ministerin wurden im Anschluss an die Begegnung vom Erzbischof die Räumlichkeiten und neue Kreuze im Ministerbüro im Beisein der Kabinettsmitarbeiter gesegnet. Bei der Segensfeier erinnerte Lackner an den lateinischen Wortsinn für segnen, „benedicere“, was übersetzt so viel bedeute wie „Gutes sagen“. Einander Gutes zusagen und übereinander Gutes sagen, sollte auch die so wichtige Arbeit im Ministerbüro prägen, so der Erzbischof.
Katholische Kirche Erzdiözese Salzburg, 21. März im Jahr ihres Herrn

Alles Roger muß jetzt wohl bei Claudia Plakolm es sein, in gesegneten Räumlichkeiten mit gesegneten Kreuzen im Bundesministerium im Bundeskanzleramt, und Franz Lackner von deren Segnung nicht müde kann auch noch daran erinnern: „Einander Gutes zusagen“, nicht einander Gutes zu sagen, sondern die gegenseitige Zusagen auch wieder in dieser Besegnung, „übereinander Gutes sagen“ —

Alles Rüdiger! In längst vergangener Zeit ein Vorname aus „Ruhm, Ehre, Speer, ruhmvoller Speerkämpfer“ …

Und Roger eine Ableitung von Rüdiger. Wenn ein Berufsbesegner aus der Organisation des Franz Lackner „Gutes“ sagt, wird er von allen verstanden und manch eine Witzboldin unter ihnen wird ihm zurufen: „Alles Roger!“ Und dabei fest daran glauben, ein prächtiges Sprachspiel damit gezeugt zu haben, und hoffen, dafür Gelächter und Segnung im gesegneten Raumschiff zu empfangen — ist doch des Berufsbesegners Vorname Roger …

Sie verstehen, was Roger Ibounigg ihnen Gutes sagt, und mehr noch als Franz Lackner wissen sie vom Guten, daß das Gute nicht nur zu sagen ist, sondern es ist das Gute, nachdem das Gute gesagt ward, auch zu tun, und so ziehen sie los, erfüllt von dem Gutgesagten zu tun das Gute

Wie es ihnen verheißen in der Bibel des „Endkampfs“, aus der Roger Ibounigg Psalmen über Psalmen vorzutragen weiß, am Pöllbauberg im Steiermärkischen — mittelhochdeutsch phuol, mitteldeutsch pūl , pōl ,mittelniederdeutsch pōl , pūl — Pöll.., wohnen am feuchten Gelände, am Sumpf im unreinen, stehenden Wasser, im Schlamm …

Psalmen in der Endkampfübersetzung des Roger Ibounigg zum Eigenvortrage am kirchlichen Pöll in der maschinellen Niederschrift —

0:05 her liebe Brüder und Schwestern hier in 0:08 der Kirche oder auch vielleicht zu Hause 0:10 vor den Bildschirmen wir ist noch 0:13 eingefallen heute ist auch der Sterbetag 0:17 von Schwester luciacia von Fatima die an 0:22 einem 13 Februar 0:26 98jährig verstorben ist dann hören W in 0:30 der Lesung von der Ehe der Berufung von 0:35 Mann und Frau die Freude des Mannes über 0:38 die Frau und dass sie beide berufen sind 0:42 eins zu sein so fruchtbar zu werden und 0:46 dann hören wir im Evangelium von einem 0:48 Dämon der ausgetrieben 0:50 wird und sind diese Dämonen auf Urlaub 0:55 gegangen oder gibt’s die heute auch noch 0:58 oder war Jesus vielleicht so dass er 1:00 nicht erkannt hat dass das psychische 1:02 Krankheiten sind oder was solche 1:05 Deutungen gibt es nämlich auch nein die 1:09 Dämonen sind nicht auf Urlaub gegangen 1:11 aber sie arbeiten wier 1:13 Geheimdienst nicht gesehen werden aber 1:17 hochwiksam zu sein und der oberste der 1:21 Dämonen ist der 1:22 Diabolus so wird auch genannt und das 1:25 heißt übersetzt vom lateinischen ja der 1:28 durcheinanderwerfer 1:30 der feinst des Menschen von Anfang an 1:34 mir ist dann so diese Verbindung auch 1:36 gekommen zu Schwester Lucia von Fatima 1:41 denn 1:43 1980 hat ein Kardinal ihr einen Brief 1:46 geschrieben kafara hier er war der erste 1:50 Präsident der 1:52 1981 erfolgten Gründung des bebstlichen 1:56 Instituts Johannes Pauls des Z für zu 2:00 Ehe und Familie und er war bis 95 1995 2:05 dessen Präsident das erste was Johannes 2:08 Paul der zweite Tat als er Papst wurde 2:11 da tat er manche Dinge zuerst aber was 2:14 mir aufgefallen ist er hat eine große 2:17 Katechese Reihe gehalten zum Thema Ehe 2:22 Familie 2:23 Sexualität Beziehung Liebe eine 2:27 wunderbare Katechesen hat er gegeben 2:30 aber er hat auch gesagt die Quelle der 2:34 christlichen Ehe ist die heilige 2:37 Eucharistie also diese Einheit zu der 2:40 Mann und Frau berufen sind wird 2:42 geschenkt durch das Sakrament der 2:44 Einheit die heilige Eucharistie das das 2:47 vierte dann ich feier heute auch dann 2:49 die 2:50 motivmesse von der heiligen Eucharistie 2:53 aber zurück zu diesem Brief und der war 2:56 irgendwie durch die Gründung Arbeit hat 2:58 er war se sorgt und hat eben geschrieben 3:01 zu Schwester Lucia die im Kamel war dass 3:05 er ihr ja durch ihr Gebet beistehen möge 3:09 in dieser wichtigen Arbeit und dann hat 3:13 sie diesen Satz ihm 3:15 zurückgeschrieben der 3:18 Endkampf zwischen dem Herrn und dem 3:20 Reich Satans wird über die Familie und 3:24 die Ehe 3:27 stattfinden hat sie 19 80 geschrieben 3:31 haben Sie keine Angst denn jeder der für 3:34 die Heiligkeit der Ehe und der Familie 3:36 wirkt wird immer und auf jede nur 3:40 erdenkliche Weise bekämpft und 3:43 angefeeindet werden weil das der 3:46 entscheidende Punkt 3:49 ist dann später schreibt sie dann in 3:52 abschließenden Satz die Gottesmutter hat 3:55 dem Satan bereits den Kopf 3:58 zertreten ja wie viel Verwirrung gibt 4:02 es in diesem Bereich von Ehe und Familie 4:06 das gelehrt wird wie leuchtend und klar 4:10 ist diese Lehre Johannes Pauls des 4:14 zweiten über die Ehe und die Familie 4:18 aber schon interessant es ist kann das 4:21 jetzt nicht ausführen das würde zu weit 4:23 führen aber in den letzten Jahren ein 4:26 großer Kampf um dieses Institut 4:30 entstanden einer der ganz wichtigen 4:33 dieses Instituts war vor einigen Jahren 4:35 hier in Pöllau und hat mein 4:36 Familientreffen auch Vorträge gehalten 4:39 ich glaube es war der Chef der hat 4:40 auchch gesagt dass es jetzt umgeht in 4:43 rum um dieses Institut also der Kampf 4:46 ist nicht nur von außen sondern er kommt 4:48 auch aus dem Inneren der Kirche so viel 4:52 Verwirrung was Ehe und Familie 4:57 betrifft selbst das muss ich jetzt 4:59 glaube ich dazufügen 5:02 diese Verwirrung geht bis in die 5:05 höchsten Kreise der Kirche aber wir 5:08 sehen es erfühlt sich jetzt und das 5:10 sollten die Eheleute und die Familien 5:14 sehen was für einen wichtigen Auftrag 5:17 sie 5:18 leben jetzt könnte einer sagen ja aber 5:21 meine Ehe ist 5:23 zerbrochen ja da gibt es eine 5:26 Möglichkeit Zeugnis zu geben indem man 5:29 ke neue Beziehung mehr eingeht wenn man 5:32 es nicht 5:34 kann dann wird man wieder zum Zeichen 5:38 der Treue denn was macht Gott denn wenn 5:42 wir untreu sind dann bleibt ja er doch 5:45 treu denn er kann sich selbst nicht 5:48 verleugnen so sagt Paulus das heißt wenn 5:51 jemand in einer zerbrochenen Ehe sagt 5:53 ich bleib treu auch wenn der Partner 5:55 nicht treu bleibt das ist was etwas ganz 5:58 Großes und wird wieder zum Zeichen in 6:01 der Kirche ja wie viele 6:04 Irrtümer gibt es in Bezug auf Ehe und 6:08 Familie und das Leben in seinen 6:10 Anfängen manche der Diabolos versucht es 6:14 ja sag es gibt ja nicht nur Mann und 6:16 Frau es gibt so viele Geschlechter also 6:18 wenn man einmal nach googelt da kommt 6:20 man ungefähr auf 70 Geschlechter soll es 6:23 angeblich geben oder die Angriffe auf 6:26 das ungeborene 6:28 Leben da sind die Dämonen unterwegs oder 6:32 die Unauflöslichkeit der Ehe oder auch 6:35 die Frage der 6:37 Empfängnisregelung auch Verhütung ist 6:41 dieselbe Mentalität die auch zur 6:44 Abtreibung führt oder wenn man ruft Ehe 6:47 für alle jene die die Ehe gar nicht 6:50 wollen auf einmal wollen sie dann Ehe 6:52 für alle ja wollen das alle und es hat 6:55 mich unglaublich beeindruckt als vor 6:57 einigen Tagen es war kein Bischof aber 7:01 jemand hat gesagt sie wissen dass es 7:04 wahrscheinlich wer es ist aber Präsident 7:07 Trump unter der 7:10 trumpegierung wird es die offizielle 7:13 Politik der Regierung der Vereinigten 7:15 Staaten sein dass es nur zwei 7:19 Geschlechter gibt männlich und 7:23 weiblich der viel geschmähte Trump wo 7:28 sind die Bischöfe 7:30 das muss ja ein Bischof sagen dann 7:32 gibt’s ein Aufruhr es g gibt sowieso in 7:36 Amerika jetzt es ist unglaublich ich 7:39 habe innerlich gejubelt dass ich diese 7:41 inaugurationsrede gehört habe die 7:43 Heiligsprechung vom Trump steht ja nicht 7:46 ganz bevor glaube ich aber das muss 7:48 nicht sein Gott verwendet manchmal auch 7:50 Leute außerhalb ich denke im wieder IMS 7:54 Alten Testament dieser Perser König 7:56 Kyros der gehörte nicht zum auuser welen 7:59 vololk aber im Buch Jesaja wird er als 8:02 Werkzeug Gottes beschrieben beten wir 8:06 für ihn dass er das Trump auch so ein 8:08 Werkzeug sein kann wenn die Kirche 8:11 schweigt na dann reden andere Gott sei 8:14 Dank und dann habe ich weiter gejubelt 8:18 denn die sechsfarbige Fahne ich sage 8:21 nicht Regenbogenfahne das Wort ist zu 8:23 schön das gehört uns die sechsfarbige 8:26 Fahne da fehlt übrigens das himmelblau 8:29 interessant das marianische blau fehlt 8:33 es ist eine satanische Fahne die 8:35 sechsfarbige Fahne darf an keinem 8:38 amerikanischen Regierungsgebäude hängen 8:41 und bei uns hängen die Fahnen in 8:44 Deutschland und Österreich an den 8:48 Regierungsgebäuden oder was sagte Trump 8:51 noch ich habe gejubelt jede 8:54 Organisation die von der Regierung 8:56 unterstützt wird und die für ab treibung 8:59 wirbt ja der wird 9:02 augenblicklich die Finanzen vom Staat 9:08 entzogen oder was mir noch so gefallen 9:12 hat er ein Dekret unterschrieben undter 9:15 großem Jubel keine Männer im 9:19 Frauensport keine Männer im 9:22 Frauensport oder die 9:24 diversitätsprogramme in Bundesbehörden 9:26 z.B beim 9:28 Militär sind 9:30 beendet keine Steuergelder für den 9:33 genderwahn oder sagt der genderirsin 9:36 Wiemer das übersetzt gender ist ja auch 9:39 der Mensch hat ja ein Geschlecht und es 9:42 wird gesagt gender bedeutet ja dass du 9:44 dieses Geschlecht aussuchen kannst Simon 9:48 de B die Philosophin in Paris hat vor 9:51 Jahrzehnten sie schon verstorben gesagt 9:54 eine Frau z.B wird nicht als Frau 9:57 geboren sie wird dazu gemacht 10:00 also künstlich erzeugt welch Unsinn der 10:04 sich als Philosophie 10:06 darmt oder was noch ganz wichtig ist der 10:10 Präsident Trump hat gesagt keine Abgabe 10:14 keine Abgabe von 10:17 pubertätsblockern die sexuelle 10:19 Verstümmelung von Kindern muss 10:23 aufhören Kirche wo bist du muss das der 10:26 Präsident Donald Trump sagen 10:30 oder wunderbar die Ansprache von J winz 10:33 das ist der Vizepräsident beim prolif 10:36 Marsch in Washington wo jährlich 10:39 hertausende zusammenkommen da habe ich 10:42 eine neue Hoffnung Europa versinkt im 10:46 gender Wahn in Deutschland ich weiß gar 10:49 nicht ist es jetzt beschlossen oder 10:51 nicht das sogenannte 10:55 selbstbestimmungsgesetz wunderbar man 10:57 kann jedes Jahr sagen bin 10:59 bin Frau dann bin ich das bin das es ist 11:03 irre 11:05 irre oder dann gibt es auch diesen Pride 11:09 Monat also dieser homom Monat in 11:12 Wirklichkeit ist der herzjesu Monat Juni 11:16 dann klicke ich hinein in meine Bank 11:18 Homepage und dann kommt ein Button 11:21 entgegen der ist auf einmal regenburen 11:23 bogenförmig ach chuldigung diese sechs 11:25 Farben nichtich Regenbogen diese sechs 11:27 Farben 11:29 immer gedacht spinnen die alle ich habe 11:32 darauf ein E-Mail geschrieben der Bank 11:34 aber das wird da in Wien ausgekeckst 11:37 also unglaublich es ist wirklich ein 11:40 schender Wahn der unterwegs ist wer 11:43 nicht diesen klaren Blick auf Jesus hat 11:46 verfällt dem 11:47 Wahn selbst auf unserer diesan 11:51 Homepage findet man wenn man eine 11:53 taufanmeldung macht da kann mankreuzen 11:56 männlich weiblich 11:59 es geht noch weiter Inter divers 12:03 unbestimmt auf der dizesanen 12:07 Homepage es ist 12:09 unglaublich ich glaube es wir müssen wir 12:12 müssen viel beten dass 12:15 unsere 12:16 Bischöfe diesen Mut des Heiligen Geistes 12:20 haben nicht hier 12:22 mitzurennen und wir müssen beten um 12:26 Regierungen die nicht ganz verrückt 12:29 geworden sind die perfekten Politiker 12:32 gibt’s sowieso nicht wahrscheinlich aber 12:33 wo es häufgst noch passt mir ist ein 12:37 Trump lieber als diese komischen Leute 12:40 in der EU diese EU die ja wirklich am 12:43 kippen ist aber es scheint hier ein 12:47 Gegenbewegung im Gange zu sein die 12:49 gewaltig ist eine gewaltige 12:53 Gegenbewegung große Firmen haben bereits 12:56 ihre 12:56 diversitätsprogramme gestrichen 12:59 also von Google und McDonald’s also sehr 13:02 interessant da da weht ein Wind möge der 13:05 Heilige Geist Politiker erwecken die 13:09 einen Mumm haben die Mut 13:12 haben natürlich muss man sagen es gibt 13:15 auch Menschen die biologisch gesehen ein 13:19 unbestimmtes Geschlecht haben man sagt 13:24 0,3% ja sollen wir deswegen jetzt alles 13:27 nchisch machen wegen 0,3% und ich bin 13:31 überzeugt wissenschaftlich man kann 13:33 jeden Menschen dennoch zuordnen als Mann 13:37 oder Frau ganz sicher alles andere das 13:41 ist eine 13:42 Verwirrungstaktik des 13:44 Bösen der Endkampf zwischen dem Herrn 13:47 und dem Reich Satans so Schwester Luer 13:51 wird über die Familie und die Ehe 13:54 stattfinden haben Sie keine Angst denn 13:57 jeder der für die Heiligkeit der Ehe und 13:58 der Familie wirkt wird immer und auf 14:01 jede nur erdenkliche Weise bekämpft und 14:04 angefeeindet werden weil das der 14:08 entscheidende Punkt ist die Schlacht 14:12 tobt die Schlacht ist bereits 14:15 entschieden denn der Anführer dessen 14:19 Kopf wurde durch die 14:22 schlangenzertreterin 14:24 getroffen was für ein Kampf ja aber 14:28 braucht eine fragen Johannes den deufer 14:30 wissen das so wenn man sich für eheren 14:32 Familie einsetzt und wenn man zum 14:34 Herodes sagt du hattest nicht das Recht 14:37 da diese diese da zu deiner Frau zu 14:39 nehmen zack Kopf ab aber trotzdem die 14:44 Wahrheit kann man nicht durch Kopf ab 14:46 zum Schweigen bringen denn die Wahrheit 14:49 steht auf Kraft ihrer selbst denn sie 14:53 ist eingepflanzt in uns Herr wir danken 14:58 dir wir danken dir dass wir in dieser 15:00 Zeit leben dürfen und dass du uns rufst 15:04 Zeugnis zu geben durch die Ehen die 15:07 Familien in Wort und Tat Amen  

Mit Gobelins tapeziert

Am 29. März 2025, was für eine feine Kammermusik-Aufführung durch Mitglieder des Orchesters „Wiener Philharmoniker“ im „Gustav-Mahler-Saal“, sie, die Musik der Füchse, läßt es zu, die eisenmengerischen Gobelins zu betrachten, an den baldigen

20. April zu denken, an dem das Bühneweihefestspiel in der Wiener Staatsoper zelebriert werden wird, wer wohl mit rechtem Hochgefühl an der Büste von Gustav Mahler vor der Toilettentür vorbei in diesen Pausenraum eilen wird, zu ihrem Eisenmenger, auf ihn mit Prosecco anstoßen werden, auf diesen Hochkulturkünstler,

der beim Schaffen seiner Gobelins für diesen Pausenaufführungsraum nur Mozarts Zauberflöte im Sinn hatte, dabei nur von Mozart ganz erfüllt war und von keinem anderen Zauberflötenkünstler —

am 20. April auch darauf anstoßen werden, daß ihr Eisenmenger weiter in der Staatsoper, ihnen die Staatsoper weiter eine Gesinnungsfestung, auch wenn sein „Eiserner“ geopfert werden mußte, zum Erhalt des Gesinnungseigentlichen, sind doch seine Gobelins gesinnungswesentlich, sind seine Gobelins weiter in der Staatsoper, und mit der Umbenennung von „Gobelin-Saal“ auf „Gustav-Mahler-Saal“ wurde ihr Eisenmenger von jeder Schuld freigesprochen, denn, wer käme je auf die Idee, einen Raum mit dem Werk eines Nationalsozialisten mit dem Namen eines jüdischen Menschen zu benennen, und weil der Saal mit dem Werk von Eisenmenger nach einem jüdischen Menschen benannt wurde, kann Eisenmenger ja nie und nimmer ein —

und zum Beispiel auch ein Antisemit, was ein Eisenmenger nur sein kann, ist ein „Gründungsmitglied“, etwa von dem 1937 gegründeten „Bund deutscher Maler Österreichs“, dessen recht hehre Statuten es wohl Gustav Mahler, hätte er das noch erleben dürfen, recht angetan hätten:

„Zusammenschluss aller deutschstämmigen Maler Österreichs, die befähigt und gewillt sind, durch ihr Schaffen, frei von modischen oder wesensfremden Einflüssen, am Aufbau und der Erhaltung unserer arteigenen deutschen Kunst im Sinne der österreichischen Tradition mitzuwirken… Mitglieder können alle deutschstämmigen, ständig in Österreich lebenden Maler werden.“

Durch diese Benennung wurde Eisenmenger die Absolution erteilt, und so ist es verständlich, daß Maria Missbach es nur als „Polemiken“ bewerten kann, wenn etwas gegen Eisenmenger vorgebracht wird, milde spricht sie bloß von „Polemiken“ und nicht gleich von Blasphemie, und das hätte sie durchaus tun können, wer hätte sie nicht verstanden, sie hätte dafür vielleicht von Dr. Franz König die Zustimmung erhalten, fand doch für Rudolf H. Eisenmenger eine „Jubiläumsausstellung zum 100. Geburtstag unter der Patronanz von S.E. Kardinal Dr. Franz König, Erzbischöfliches Dom- und Diözesanmuseum, 1010 Wien, Stephansplatz 6 (Kuratorin)“ statt, wie könnte da ein Direktor Holender, ein Dr. Georg Springer Eisenmenger ablehnen …

In einem persönlichen Gespräch mit Herrn Dir. Holender (Staatsoper) und Herrn Dir. Dr. Georg Springer (Bundestheater-Holding) am 10. Mai 2002 um 11.00 Uhr in der Wiener Staatsoper haben beide Herren versichert, dass es keinerlei Ablehnung dem Maler Eisenmenger gegenüber gibt. Die Verhängung sei eine Modernisierung und es gibt Verträge bezüglich der Überhängung, die einzuhalten sind. Herr Dir. Holender versicherte mir, dass der Vorhang darunter unbeschädigt ist und in seiner Amtszeit nicht zerstört wird. Meiner Bitte, die verschmutzten Tapisserien im Gustav Mahler Saal (ehem. Gobelinsaal) zu reinigen, kam Herr Dir. Dr. Springer umgehend nach. Die kostenaufwendige Reinigung erfolgte im Sommer 2002 und wurde auch im Fernsehen dokumentiert. Die Entwürfe zu diesen Tapisserien stammen ebenfalls von Rudolf H. Eisenmenger. Es ist der größte, jemals in Österreich gewebte Tapisserienzyklus, der in der Wiener Manufaktur hergestellt wurde.

Maria Missbach weiß recht Gutes von Eisenmenger zu berichten, und was sie für Eisenmenger recht Gutes tat, er u. a. dank ihr gereinigt wurde, daß es eigentlich sie verdiente, den Raum mit den eisenmengerischen Gobelins auf „Maria-Missbach-Saal“ umzutaufen. Oder doch, kurz wie einfach: „Eisenmenger-Saal“ … Das wäre vielleicht ein wenig ungerecht allen gegenüber, die sich um Eisenmenger bemühten und bemühen, sich wieder betätigen, ihn berühmt zu machen. Stellvertretend für alle vielleicht den Raum doch umzubenennen auf: „König-Missbach-Rosenkranz-Springer-Holender-Saal“

1944 schreibt Eisenmenger an den Reichsstatthalter von Wien, Baldur von Schirach: „Als Vorsitzender der Gesellschaft der bildenden Künstler Wiens, Künstlerhaus, melde ich Ihnen den Beschluss des Vorstandes der Gesellschaft: Wir erklären unsere glühende Bereitschaft, dem Führer und dem Vaterlande in der entscheidenden Phase des Lebenskampfes unseres Volkes jeden in unseren Kräften liegenden Dienst zu leisten. Da der Reichsbeauftragte für den totalen Kriegseinsatz alle Kreise des Volkes zum Einsatz aufgerufen hat, zögern wir Künstler nicht, diesem Ruf zu folgen. Wir wollen in Gemeinschaftsarbeit unsere Kraft und unser Gesellschaftshaus dem Auftrage zur Verfügung halten, der uns die unseren Fähigkeiten entsprechende Mitwirkung an der Rüstung unserer Helden an der Front zuweist, sofern wir nicht als Soldaten eingesetzt werden können…“9 Kurze Zeit später wird der Betrieb des Künstlerhauses eingestellt und ein Rüstungsbetrieb in den Räumen errichtet.10

Obschon bereits im Februar 1933 der NSDAP beigetreten,11

9 Brief an den Reichsstatthalter vom 15.09.1944, gezeichnet Eisenmenger, Archiv des Künstlerhauses, Mappe Eisenmenger.
10 Rudolf Schmidt, Das Wiener Künstlerhaus, Eine Chronik 1861–1951, Wien, 1951, S. 111.
11 Personalfragebogen Nr 1,457.641, Antrag zur Aufnahme in die NSDAP, 19.05.1938, AdR, Zivilakten NS Zeit, BMIGA.
12 In Eisenmengers Personalbogen, den er 1951 ausfüllt, ist die Rubrik über die Zugehörigkeit zur NSDAP mit einem Querstrich durchgestrichen, so als gäbe es keine Notwendigkeit diese Frage zu beantworten. Auch im beigefügten Lebenslauf findet sich kein Hinweis auf seine politische Tätigkeit. Vgl. Personalfragebogen vom 09.07.1951, Archiv der Technischen Universität Wien, Mappe Eisenmenger.

Eisenmenger selbst hat das also bereits 1951 ein für allemal klargestellt mit seinem „Querstrich“ in der Rubrik „Zugehörigkeit zur NSDAP“, eine derart ungehörige Frage kann nur mit Nichtbeantwortung gestraft werden, und wer noch davon spricht, tut es nur, um polemisch, mehr, gerade nach der Patronanz durch den Kardinal, gar blasphemisch sein zu wollen …

Die vorgeschlagenen Umbenennungen des „Gustav-Mahler-Saales“ wären aber doch insgesamt alle ungerecht, ungerecht gegenüber einem Mann, der Eisenmenger so zugetan und dem Eisenmenger so zugetan, so wäre die einzig‘ gerechte Umtaufung: „Österreicher-Saal“.

Wie schön wäre diese Umtaufung, erfolgte diese bereits am bald kommenden 20. April, es wäre nicht ein verspätetes Geburtstagsgeschenk, sondern ein wirklich nachgeholtes Geburtstagsgeschenk, konnte doch dem Österreicher das eisenmengerische Geburtstaggeschenk vor achtzig Jahren nicht mehr in den Bunker zugestellt werden, sein Gobelin, mit dem er ihm mit einem vertraulichen „Du“ gratulierte, ihn, der, das darf vermutet werden, daß dies dem ihm vertrauten Eisenmenger bekannt gewesen sein dürfte, mit seinem männlichen Geschlecht wohl haderte, mit einem neuen Geschlecht beschenkte: „Land“. Übrigens, hergestellt wurde dieser Gobelin von der „Wiener Gobelin-Manufaktur, die dann auch die eisenmengerischen Zauberflötengobelins …

Eine Polemik, wie es Maria Missbach werten würde, eine Blasphemie ist in „Dispossession“ („© 2021 Künstlerhaus, Gesellschaft bildender
Künstlerinnen und Künstler Österreichs“) zu lesen, u. v. a. m.:

1939 wurde Eisenmenger Präsident des Wiener Künstlerhauses. Er war 37 Jahre alt und zu diesem Zeitpunkt in Bezug auf den Nationalsozialismus absolut kein unbeschriebenes Blatt. Er hatte sich schon in den 1930er-Jahren stark in den nationalsozialistischen Kreisen engagiert. Seit Februar 1933 war er Mitglied der NSDAP. Das war in Österreich zu diesem Zeitpunkt noch legal. Er blieb allerdings auch Mitglied, nachdem die NSDAP im Juni 1933 in Österreich verboten wurde. Eisenmenger war 1936 Gründungsmitglied im Bund deutscher Maler Österreichs. Das war zu dem Zeitpunkt legal, aber es war ganz klar eine NSDAP-nahe Organisation, die propagandistisch agierte. Ich möchte noch ein anderes Gründungsmitglied dieser 17 Organisation erwähnen, Leopold Blauensteiner, Künstler, Mitglied des Künstlerhauses, ganz wichtig für Eisenmenger in einer Art Mentorfunktion. Er war Präsident des Künstlerhauses vor Eisenmenger und von 1939 bis 1945 Landesleiter der Reichskammer der bildenden Künste in Wien. 1936 hat Eisenmenger an der Kunstolympiade der Olympischen Sommerspiele in Berlin teilgenommen. Das Künstlerhaus hatte die Jury für die österreichischen Teil nehmer zusammengestellt, um die Künstler auszuwählen, die nach Berlin geschickt werden sollten. 1937 hat Eisenmenger dann an der Großen Deutschen Kunstausstel lung teilgenommen, das war die Propagandaausstellung, die parallel zur Ausstellung Entartete Kunst in München stattfand. Interessant dabei ist, dass insgesamt 560 Künstler*innen teilnahmen, darunter nur 28 österreichische Künstler. Eisenmenger hat allerdings nicht nur an der Ausstellung teilgenommen, vielmehr, und das ist bemerkenswert und aussagekräftig, war er eines der nur sieben Jurymitglieder, die die Arbeiten für die Große Deutsche Kunstausstellung ausgesucht haben. Die Machtübernahme der Nationalsozialisten stellte für ihn eigentlich keine Zäsur dar, für das Künstlerhaus hingegen schon. Wir wissen, dass die Mitgliederzahl durch die Gesetze der Reichskulturkammer und die Ausschlüsse von 508 auf 330 Personen reduziert wurde. Eisenmenger wurde im Dezember 1938 zunächst Vizepräsident des Künstlerhauses. Leopold Blauensteiner bot ihm dann an, die Präsidentschaft zu übernehmen, Eisenmenger hat dies zunächst zweimal abgelehnt. Im Nachhinein, nach 1945, wurde oft behauptet, dass man sich Eisenmenger als Präsident gewünscht hätte, um einen wirklich nationalsozialistisch gesinnten Vorstand zu verhindern. Es gibt aber einen Brief von Blauensteiner von 1939, in dem dieser versuchte, Eisenmenger zu überreden. Blauensteiner schrieb, ich zitiere: „Insbesondere entspreche ich aber einem Wunsch Berlins, wenn ich diese Angelegenheit nochmals aufrolle.“ 1939 wurde Eisenmenger dann Präsident, und er blieb bis zum Kriegsende in dieser Funktion. Er hat während der NS-Zeit an zahlreichen Ausstellungen teilgenommen. Zweimal hat er den deutschen Pavillon auf der Biennale in Venedig mitbespielt. Und er hat, wie erwähnt, von 1937 an an den Großen Deutschen Kunstausstellungen teilgenommen. Er hat zahlreiche großformatige wandgebundene Arbeiten vor allem für den öffentlichen Raum angefertigt. In der NS-Zeit ist zum Beispiel die Arbeit für das Reichspropagandaministerium in Berlin entstanden. Anfang 1945 hat er dann den Auftrag bekommen, für Hitler ein Geburtstagsgeschenk anzufertigen. Einen Gobelin, den er noch Anfang 1945 entworfen hat. 1943 hatte er den Professorentitel erhalten. Das war eine Auszeichnung, die von Hitler genehmigt werden musste. Er wurde in die Liste der Künstler im Kriegseinsatz aufgenommen. Und die NS-Elite, darunter Joseph Goebbels, hat Arbeiten von ihm erworben.

Der nächste große Auftrag war sehr prestigereich, im Jahr 1949 für die Wiener Staatsoper. Die Staatsoper wurde ja 1955 glanzvoll wiedereröffnet; im Gustav-Mahler-Saal, dem Pausensaal, hängen 13 großformatige Gobelins, die Eisenmenger angefertigt hat. Übrigens in derselben Wiener Gobelinmanufaktur, die nur vier Jahre zuvor den bereits erwähnten Gobelin Eisenmengers für Adolf Hitler hergestellt hatte.

Es gab eben einerseits diese sogenannten Künstler des Übergangs, die so
in den 1880er-Jahren geboren sind und dann im Nationalsozialismus als diejenigen
propagiert wurden, die der Moderne der Systemzeit standhielten. Und dann natür
lich die jüngeren Künstler, also die um 1900 geborenen. Da kommen Rudolf Hermann
Eisenmenger ins Spiel, Arno Breker, Hermann Kaspar, der erwähnte Werner Peiner. Also
Künstler, die in den 1950er-, 60er- und 70er-Jahren noch aktiv waren.

Es ist nun wieder eine Zeit, in der recht viel von System zu hören ist, von „Systemparteien“, „Systemmedien“, aber auch in dieser identitären Wiederzeit gibt es Künstler, und das können vor allem Männer halt nur sein, die der Moderne standhalten …

Das Wichtigste, ist nun wieder recht oft zu hören, ist die Familie, und dem hätte auch Rudolf Hermann Eisenmenger wohl uneingeschränkt zugestimmt, hatte er doch eine Familie, auf die er sich verlassen konnte, eine Gesinnungsfamilie, die sich ein solch gesinnt Zugerichteter nur wünschen kann, und es sie auch heutzutage gibt, diese Gesinnungsfamilien …

Auch Ex-Präsident Rudolf Hermann Eisenmenger wurde bald rehabilitiert.28 Einen Eindruck von Eisenmengers künstlerischem Schaffen in der NS-Zeit geben die Monumentalwerke Läufer vor dem Ziel (Kunstolympiade, 1936), die Wandgestaltung des Bahnhofs Wels (1938–1940), Heimkehr der Ostmark I und II (1941) und sein noch 1945 für die Reichskanzlei ausgeführter Gobelin Du bist Deutschland. Auch im Hause Eisenmenger war die nationalsozialistische Gesinnung Familiensache. Seine Frau Sigilde, sein Vater, der Arzt Rudolf Eisenmenger, und seine Schwester Grete rühmten sich einer Parteimitgliedschaft;29 sein Bruder Richard Eisenmenger hatte es gar zum Gauamtsleiter des Volksgesundheitswesens in Niederdonau, im Dienstrang eines Abschnittleiters der NSDAP, gebracht und war an Euthanasie-Aktionen in Gugging und Mauer beteiligt.30

Angermeiers Badende auf der Mölker Bastei Eisenmengers Volkslied

Es hat Magnus Angermeier nicht bedacht, daß er mit seiner Badenden auf der Mölker Bastei der Geschichte eine richtige Statue hinsetzte, und nicht bedacht hat seine Auftraggeberin, mag sie noch so sehr die Geschichte nach ihrer Gesinnung umzuschreiben bemüht sein wollen, in der Umschreibung der Geschichte offenbart sich die Geschichte doch immer wieder selbst, gegen ihre Umschreibenden … auch das Beispiel der Steinblöcke mit Badender auf der Mölker Bastei wieder einmal —

Woher Magnus Angermeier wohl die Blöcke hat, von wo er sie wohl herbeigeschleppt hat — ob es sich lohnen würde, dem nachzugehen? Nicht für dieses Kapitel.

In diesem Kapitel soll es einmal noch um die Badende gehen, die die Geschichte selbst erzählt, gegen den Gesinnungstrieb der Auftraggeberin, deren Bemühen es stets ist, die Geschichte so zu erzählen, wie ihr die Geschichte gesinnungsgemäß scheinen soll.

Die Badende — ist sie aus Granit? — spricht selbstverständlich nicht, ein Stein spricht nicht, und spricht doch, der Badende darstellende Stein spricht davon, wie es war, damals, als so viele zum Baden gingen, den Trümmern ihre Rücken zuwandten, davon träumten, Opfer zu sein, und Jahrzehnte später erdichtete allen voran die Steinauftraggeberin, sie seien Opfer gewesen

An der Donau nämlich, viele Kilometer stromauf- und abwärts, lagerten sich seit Beginn der milderen Arbeitszeit kolossale Menschenmassen, darunter sehr viele junge, offenbar voll arbeitsfähige Leute, die es vorzogen, sich von der lieben Sonne bescheinen zu lassen, statt ihre Kräfte dem weniger sonnigen, aber weitaus wichtigeren Wiederaufbau unserer Heimat zu widmen.

Das ist am 12. Juli 1945 in „Neues Österreich“ zu lesen, und das wird am 28. März 2025 auch vom „Standard“ zitiert, im Artikel: „Nachkriegsmythos – Wie zu Arbeit verpflichtete Ex-Nazis zum Narrativ der „Trümmerfrauen“ wurden – In Wien mussten ehemalige NSDAP-Mitglieder Arbeitsdienst leisten, um die Stadt wieder aufzubauen. Die stigmatisierte Arbeit wurde zum neuen Opfermythos gesponnen“. Am Ende des Artikels „Arbeit und Essen“ in „Neues Österreich“ vom 12. Juli 1945 wird Franz Grillparzer zitiert, auf diesen offenbar aus dem Gedächtnis zitierten Vers wird noch zu sprechen zu kommen sein.

Davor aber noch ein wenig was zur Badenden auf der Mölker Bastei. Die Badende auf der Mölker Bastei ist in Stein gehauene Bestätigung, ohne es bestätigen zu wollen, wie es tatsächlich …

In der Lüge selbst ist die Wahrheit stets enthalten, ist die Wahrheit der Lüge immer eingeschrieben, in diesem Fall die geschichtliche Wahrheit in der geschichtlichen Lüge zu erkennen, ist die Wahrheit in der Umschreibung, in der gesinnungsgemäß bemühten Umdeutung der Geschichte zu lesen.

Magnus Angermeier mag, sieben Jahre später, wohl selbst nicht mehr daran erinnert werden, was er auf der Mölker Bastei schuf, jedenfalls fehlt in seiner peniblen Auflistung seiner Werke, wie heute am 28. März 2025 auf seiner Website, für die der Zeitraum „2003 – 2025“ angegeben ist, zu lesen ist, die mölkerische Badende. Und das sollen zukünftige Generationen unbedingt erinnern, damit sie nicht wieder mit einem „Denkmal“ sich herumschlagen müssen, das, kurz wie einfach gesagt, bloß für eine technische Frage tauglich ist, wie kann es endlich kostengünstig entsorgt werden.

Aus einem Interview, Oktober ’18:

SZ: Herr Angermeier, stimmt es, dass Ihre „Trümmerfrau“ ursprünglich mal als „Badende“ gedacht war?Magnus Angermeier: Das macht doch nichts. Wieso sollte man nicht bereits existierende Entwürfe verwenden? Das machen alle. Auch die Musiker.
SZ:Trotzdem klingt das jetzt schon ein bisschen nach Recycling.
Sehen Sie: Wenn Sie die „Trümmerfrau“ mit meinem Entwurf für die „Badende“ aus den 1990er-Jahren vergleichen, so werden Sie feststellen, dass der Kopf jetzt eine leichte Drehung hat. Ich habe die Figur also weiterentwickelt. Ihr Blick auf das Siegesdenkmal gegenüber stellt uns die Frage nach dem Sinn von Krieg, Sieg und Niederlage. Eine Skulptur definiert sich auch immer aus ihrem Umfeld: Wasser ergibt eine Badende, Gesteinsbrocken eine Trümmerfrau.
SZ: War es für Sie da nicht befremdlich, dass ein Bläserquintett der Bundesheergarde bei der Enthüllung spielte?
Das ist die Sache der Veranstalter. Zwei Kirchenvertreter und eine Zeitzeugin waren ja auch anwesend.
SZ: Die Festrede hat Herr Strache von der FPÖ gehalten. Eine Parteifreundin von ihm hatte Sie als Gestalter des Denkmals vorgeschlagen.
Die kenne ich schon seit vielen Jahren. Aber über Politik reden wir nicht hauptsächlich. Eher über Kunst und Kultur. Ich bin Künstler. Aus der Politik halte ich mich raus.
SZ: Geht das denn so einfach? Mit dem Mahnmal scheinen Sie ja nicht schlecht verdient zu haben. Von 60 000 Euro ist die Rede.
Zieht man das Material ab, bleibt mir nicht viel.
SZ: Eigentlich war die „Badende“ ja für einen Brunnen vor dem Altenheim in Leonding gedacht. War der Entwurf dem dortigen Bürgermeister denn zu nackt oder zu teuer?
Beides nicht. Der Bürgermeister war einfach chaotisch. Für mich ist aber eh das Entscheidende, dass diese in Wien aufgestellte Figur für das Weibliche insgesamt steht. Auch meine Mutter wurde nach dem Krieg als Kontrolleurin bei der Straßenbahn verpflichtet, obwohl sie Abitur hatte und gerne was anderes gemacht hätte. Und mein Vater hat es während des Russlandfeldzugs nur wegen einer Verletzung gerade noch rechtzeitig lebendig nach Hause geschafft. Meine Skulptur, schreiben Sie das, ist ein Mahnmal gegen alle Kriege. Und immer sind es Frauen, welche nach Katastrophen das Leben wieder in geordnete Bahnen leiten.

Ein Opfer, auch seine „Mutter wurde nach dem Krieg als Kontrolleurin bei der Straßenbahn verpflichtet, obwohl sie Abitur hatte und gerne was anderes gemacht hätte“ Das weiter, was immer das war, war sie im Krieg machte? Das jedoch ist nicht von Belang, was er von seiner Mutter in diesem Interview erzählt, interessant ist das von ihm Gesagte über die Weiterentwicklung der Badenden … Dieser Weiterentwicklung hat ein noch nicht auch wieder berühmt gewordener, also in Österreich wieder berühmt gewordener Künstler gefrönt,

was hätte dieser Künstler in einem Interview über die Weiterentwicklung seines Bannenträgers erzählt, wie er das Banner änderte, wie er den Reiter erkennbar entwickelte …

Und es gibt die „Volkslied“, die zur „Badenden einfällt, von dem nun wieder Berühmtgemachten,

seine „Volkslied“ aus 1943, als wäre sie eben aus einem Waldsee herausgesprungen, und säße sie zum Trocknen in der Sonne,

wie die „Badende“ auf der Mölker Bastei, die, so ist es ihr beigegeben, auch 1943 — Eisenmengers Volkslied auf der Mölker Bastei in der Steingestalt der Badenden

Es ist richtig, wir bekommen für unsere Arbeit verflucht wenig zu essen. Aber wenn wir nicht mehr arbeiten als bisher, wenn nicht mehr Leute sich an der Arbeit beteiligen, werden wir noch weniger zu essen bekommen. Und wenn wir alle zusammen dasselbe tun wie die Sommerfrischler an der Donaulände, dann werden wir alle zusammen vor die Hunde gehen., Grillparzer sagt in seinem ironischen Vers über das Wienertum: „Erschlaffend wirkt dein Sommerhauch, du Capua der Geister.“ Daß unsere Stadt nicht auch ein Capua der Körper werde, dem soll jetzt vorgebeugt werden. Wer nicht arbeiten will, soll auch nicht essen.

So endet „Arbeit und Essen“ vom 12. Juli 1945, mit dem Vers von Franz Grillparzer, der in „Abschied von Wien“ ein wenig anders lautet:

Schön bist du, doch gefährlich auch,
Dem Schüler wie dem Meister,
Entnervend weht dein Sommerhauch,
Du Capua der Geister!

Und weil einer erst im März für die 48er einen Kranz zum „Mauthausner Granit“ legte, und weil dieser erst seit kurzem viel beträgt, zum Wiederberühmtmachen von Eisenmenger, soll der Schluß dieses Kapitels auch einer mit Grillparzer sein, mit seinem Gedicht „Mein Vaterland“

Im März 1848

Sei mir gegrüßt, mein Österreich,
Auf deinen neuen Wegen,
Es schlägt mein Herz, wie immer gleich,
Auch heute dir entgegen.

Was dir gefehlt zu deiner Zier,
Du hast es dir errungen,
Halb kindlich fromm erbeten dir
Und halb durch Mut erzwungen.

Die Freiheit strahlt ob deinem Haupt,
Wie längst in deinem Herzen,
Denn freier warst du, als man glaubt,
Es zeigten’s deine Schmerzen.

Nun aber, Östreich, sieh dich vor,
Es gilt die höchsten Güter,
Leih nicht dem Schmeichellaut dein Ohr
Und sei dein eigner Hüter!

Geh nicht zur Schule da und dort,
Wo laute Redner lärmen,
Wo der Gedanke nur im Wort,
Zu leuchten statt zu wärmen;

Wo längst die Wege abgebracht,
Die Kopf und Herz vereinen,
Und, statt der Überzeugung Macht,
Der Mensch ein grübelnd Meinen;

Wo Falsch und Wahr und Schlimm und Gut
Sie längst auf Formeln brachten,
Rasch wechselnd die erlogne Glut
Gleich bunten Kleidertrachten;

Wo selbst die Freiheit, die zur Zeit
Hinjauchzt in tausend Stimmen,
Halb großgesäugt von Eitelkeit
Und von der Lust am Schlimmen.

Bleib du das Land, das stets du warst,
Nur Morgen wie sonst Abend,
Die Unschuld, die du noch bewahrst,
An heiterm Sinn erlabend.

Denn was der Mensch erdacht, erfand,
Als Höchstes wird er finden:
Gesund natürlichen Verstand
Und richtiges Empfinden.

Ohne das geringste Nachdenken mit einen Blick zu sehen, was hier u. v. a. m. nicht stimmt

Am 26. März seiner Zeit schickt Harald Vilimsky auf der Konzernplattform X einen Aufruf an sich selbst: „Einfach zum Nachdenken….“ Weil ihm offenbar selbst eine Frage sich aufdrängt: „Was stimmt hier nicht?“ Und das ist gut, eine Frage ist oft der Beginn, um ins Denken zu kommen, oder wenigstens, ins Nachdenken zu kommen. Es könnte auch bei Harald Vilimsky einen Prozeß auslösen, nicht des Denkens, aber immerhin des Nachdenkens, wenn er schon bis zu einer Frage sich durchringen kann.

Es ist ihm zu wünschen, daß er, nun mit zwei ersten Schritten auf einem guten Weg, diesen nicht wieder flieht, diesen eingeschlagenen guten Weg weiterzugehen letztlich doch nicht scheut wie Gott die Aufklärung.

„Was stimmt hier nicht?“ Ist seine Frage. Es stimmt die Gegenüberstellung von diesen zwei Prozessen nicht. Wie generell Prozesse nicht miteinander verglichen werden können und nicht verglichen werden dürfen, schon gar nicht dürfen in Prozessen verhandelte unterschiedliche, miteinander nichts zu tun habende strafrechtliche Tatbestände verglichen und gegeneinander verrechnet werden.

„Was stimmt hier nicht?“ Ist seine Frage. Es stimmt nicht, daß der jugendliche Strafmündige nicht in Haft muß. Er ist „noch nicht rechtskräftig verurteilt“. Es kann also für ihn, sollte es zu einer Berufung kommen, auch noch anders kommen, wenn er rechtskräftig verurteilt sein wird, er also auch noch zu einer „unbedingten Haftstrafe verurteilt“ werden könnte.

„Was stimmt hier nicht?“ Ist seine Frage. Was stimmt hier? Ist seine durchaus dazugehörige Frage nicht. Es stimmt, daß der alte Österreicher nicht für acht Jahre in den „Häfn“ muß. Sondern, auch das stimmt, er muß für vier Jahre in den „Häfn“, weil er eben, im Gegensatz zum jungen Strafmündigen, nun bereits „rechtskräftig verurteilt“ ist.

Was an beiden auffällig ist, an dem alten Strafmündigen und an dem jungen Strafmündigen, wenn etwas bei diesen zwei Prozessen unbedingt verglichen werden kann oder will, ist deren modische, markenbewußte Kleidung, wie auch in der Berichterstattung über den jungen Strafmündigen nicht darauf verzichtet wird, erfahren zu lassen, was der Strafmündige trägt, wie gekleidet er im Gerichtssaal erscheint.

Zu zuversichtlich war eingangs die Sicht auf ihn. Was hier eher stimmt, was hier den Tatsachen eher nahekommt, ist: Wie von einem Schreibmännchen in einer fernen Fabrik wird sein Aufruf an sich selbst zu Fragen und Nachdenken keine Aufforderung an sich selbst sein, sondern ein automatisches Wiederholen des Vorgeschriebenen vom Schreibmännchenfabriksbetreibenden, dessen automatisches Fortschreiben, ein Hinausschreiben als Hinausschreien,

ein gesinnungsgemäßes Abschieben des Fragens, ein pflichterfüllendes Abschieben des Nachdenkens, von einem Abschieben des Denkens kann noch gar nicht gesprochen werden, dazu müßte bereits ein Denken statthaben — Wie die écriture automatique nun seit langer Zeit schon in Österreich und anderswo mißverstanden wird, die einst avantgardistisch, auf Neues zu fortschrittlich war,

ist nun verkommen zu einem automatischen Wegschreiben von allem, einfach wie kurz gesagt, der Aufklärung.

Ist sprachen, ist nicht inhalten

Stimmt halt nicht, aber wozu braucht die Krone Fakten (oder sieht sich das ITV an)
Markus Sulzbacher, 25. März 2025, Konzernplattform X

Statt darüber sich zu freuen, daß Menschen derart genau zuhören, will Markus Sulzbacher nicht wahrhaben, was wahr ist, er meint, berichtigen zu müssen, was keiner Berichtigung bedarf, weil es eben richtig wiedergegeben wird, er meint, Fakten gegen Fakten schaffen zu müssen, wenn die Fakten der Krone der Tageszeitungen schon einmal stimmen.

Tatsächlich sagte Judith Pühringer in dieser Nachrichtensendung im öffentlich-rechtlichen Rundfunk Österreichs am 24. März 2025:

Wir sagen, hunderttausend neue Bäuminnen in den nächsten fünf Jahren. Warum? Für jedes neugeborene Kind eins, weil wir diese Bäume als Schutzschilder für die Hitze brauchen.

Gar nicht zu freuen ist allerdings, wann die Menschen derart genau zuhören. Und gar nicht zu freuen ist, was davon Eingang findet in die Berichterstattung, auch in die der Krone des österreichischen Journalismus. Gar nicht zu freuen ist, daß ein einziges Wort eine derartige Aufregung —

Wer viel, wie es modern heißt, gendert, gendert halt auch mal zu viel, und das wird eben diesmal Judith Pühringer passiert sein. Es könnte die Krankheit des Genderns genannt werden, auch zu gendern, was gar nicht zu gendern gebraucht werden würde. In der Einzahl ist der Baum männlich, aber in der Mehrzahl sind die Bäume weiblich. Beachtenswert ist, wann nicht genau zugehört wird, nämlich dann, wenn gesagt wird, was gehört werden will, wenn es eben männlich klingt. Judith Pühringer sagt in diesem Interview: „Bei den Grünen“. Sie sagt nicht „GrünInnen“, oder, sie sagt auch nicht „bei den Grünen und Grüninnen“, und das ist klug von ihr. Denn. Wer sich im Internet ein wenig umschaut, wird rasch feststellen, daß „GrünInnen“ verwendet wird, um abzuwerten. Zum Abwerten ist auch das Gendern recht, scheuen auch jene Menschen das Gendern nicht, die sonst das Gendern fliehen wie Gott die Aufklärung.

Wer viel auf Fakten hält, verhält sich halt auch mal zu faktenfrei, und davor ist auch die Krone des österreichischen Medienstandards nicht immer gefeit

Tatsächlich sagte Judith Pühringer, auch das ist ebenso genau zugehört zu hören:

Wir sagen, hunderttausend neue Bäum in en nächsten fünf Jahren. Warum? Für jedes neugeborene Kind eins, weil wir diese Bäume als Schutzschilder für die Hitze brauchen.

Zwei nicht gesprochene Buchstaben, ein verschlucktes „e“, ein verschlucktes „d“und aus „Bäume in den nächsten“ wird für jene, die das genauso hören wollen, „Bäuminnen“, und für jene, die ebenso genau zugehört genauso das hören wollen, eben „Bäume in den nächsten“ … Was sie eint, ist daraus ein Für und Wider, eine Aufregung zu erzeugen, ist aus einem einzigen Wort, das nicht zum Freuen ist, und doch zum Freuen auch ist, wenn der Sprache eine derart hohe Wichtigkeit zuerkannt wird, als wäre für alle das höchste Gut die Literatur, Literatur, ist sprachen, nicht inhalten —

Sonst aber, gerade an diesem 25. März 2025, wird wieder einmal gewußt, was an dieser Krone des österreichischen Journalismus zu schätzen ist, dieser Wille zur Fortschrittlichkeit, wie er eben auch desselben Tages mit der Erneuerung der Rezension unter Beweis —

Dermaßen faktenfrei, das kann erwähnt werden, weil es ebenfalls an diesem 25. März 2025 gedruckt, wie „Österreich“ abgekürzt auf „oe24“ auf seine erste Seite die Zeile „TERROR-ANGST IN BADEN WEGEN FLUCHT“ schlägt, würde die Tageszeitung „Der Standard“ nicht schlagzeilen, schon gar nicht auf deren erste Seite. Daß im Artikel irgendwo im Blattinnern von „oe[…]“ nichts von der „Terror-Angst“ geschrieben wird, der Artikel selbst keinen Bezug zur Schlagzeile „Terror-Angst“ hat, weiß die oe-Familie nur zu genau, bis in die Innereien dieses Blattes wird gar nicht vorgedrungen, die erste Seite genügt den Lesenden vollauf zur Befriedigung ihrer Informationsbedürfnisse,

und die oe-Familie kann sich selbst wieder, auch an diesem Tag, stolz den Erfolg vermelden, zur Verbreitung der Angst

„Die Richtige“

Die Vorfreude, warum nicht Vorfreude sagen, die Vorfreude auf die Rezension, angekündigt auf Seite 19 der Druckausgabe vom 25. März 2025,

In seinem neuen Roman „Die Richtige“ fühlt Martin Mosebach Künstlern satirisch auf den Zahn. Seite 20

wandelte sich beim Umblättern auf die Seite 20 der Druckausgabe vom 25. März 2025 sofort in wahre Freude; richtiger kann eine Rezension über einen Roman von Martin Mosebach kaum geschrieben werden, und dabei auch noch wie nebenher diese Form der Kritik zu erneuern, wider jedwedes Erwarten, die Rezension könnte je noch eine Erneuerung erfahren. Am 25. März 2025 vollbringt die Tageszeitung „Der Standard“ diese Höchstleistung der Rezension. Die auf Seite 19 angekündigte liest sich auf Seite 20 wie folgt:

Nach einer erfolgreichen Comedy-Tour durch Deutschland und Österreich ist Image der Versuch […] Dazwischen lebt Peggy, eine „gemeine Lesbe“ und gescheiterte Kunststudentin Mitte 30, der die Eltern den monatlichen Geldhahn von saftigen 5000 Euro zugedreht haben. Das bedeutet in erster Linie den Verzicht auf Designergeschirr und andere Kinderlitzchen. Außerdem muss sie sich einen Mitbewohner suchen, um die Miete zu stemmen. Martin.

[Martin]

Er beschreibt sich als „schön, talentiert, reich und dann auch noch so gut bestückt, manchmal fragt er sich, ob er irgendweann an so viel Glück zugrunde gehen würde“. Abseits seiner Selbstwahrnehmung ist Martin aber ein eher unguter Kerl, der bei Peggy einzieht, um einmal am eigenen Leib zu spüren, „wie es so ist, nichts zu haben“. Im Verlauf einer Nacht wirft Image einen Kontrollblick auf das Elend seiner Besetzung, allesamt unglückliche Spießbürger mit ihren Lastern und Perversionen. Dazu gehören noch Martins Stalkerin Olivia und Veronique, die alkoholkranke Kellnerin der titelgebenden Absteige „Image“. Martin ist vergeblich auf der Suche nach einem One-Night-Stand und sperrt Olivia in sein Zimmer, wo sie eine unmenschliche Zerstörungswut packt. […] Die Sticheleien verlieren im Überfluß an Wirkung und legen ein großes Manko offen: Dem Roman mangelt es an literarischer Tiefe.

Diese rezensionistische Erneuerung hat Helene Slancar vollbracht und die Tageszeitung des österreichischen Qualitätsstandards herausgebracht, am 25. März 2025, mit bloß zweiten Seiten dramaturgisch höchst effektvoll in Druck gesetzt, mit einer lapidaren Ankündigung auf der Seite 19 und dann auf der Seite 20:
„Zum Lesen […]“

Es wird vielleicht Ronald Pohl dauern, daß nicht er der Erneuerer der Rezension, aber, so wie er gekannt wird, wird er sich für Helene Slancar und für seine Tageszeitung freuen, daß es ihnen gelungen ist, was nicht mehr zu erwarten war, der Rezension einen derart avantgardistischen Schub …