Gesinnungsmaßmeißler Magnus Angermeier

Magnus Angermeier sagt, er sei Künstler, über Politik rede er nicht, mit der Parteifreundin des zurzeitigen Vizekanzlers in Österreich, eher über Kunst und Kultur würden sie reden, sagt Angermeier, aus der Politik, sagt Angermeier, halte er sich raus, sagt Angermeier.

Dafür, daß er, Angermeier, sich aus der Politik raushalte, hat er der identitären Regierungspartei mit seinem Muttermalstein alles Politische zusammengetragen, was die identitäre Regierungspartei unter dem Politischen versteht, und vor allem, was der identitären Regierungspartei gesinnungsgemäß recht und billig ist.

Für einen Mann, der sich aus der Politik raushalte, hat er also alles millimetergenau aus dem Stein gehauen, was die identitäre Regierungspartei den Menschen in Österreich ständig in ihre Köpfe klopfen

Einiges von dieser angermeierischen Gesinnungsmaßsteinwiederverwertungsarbeit für die identitäre Regierungspartei wurde schon angesprochen, kann gelesen werden …

Denkmal für den Beitrag zum „totalen Krieg“

Der mit 1943 markierte Muttermalstein

Muttermal auf der Mölker Bastei

Verwirklichung der Ökumene am Denkmal der Trümmerfrauen

Das ist aber noch nicht alles. Magnus Angermeier schuf mit seinem Muttermalstein der identitären Regierungspartei wahrlich einen zum gesinnungsgemäß vollkommenen Glücklichsein. Der Hinweis stammt von Angermeier selbst. Sein Muttermalstein „korrespondiere mit dem unmittelbar gegenüber platzierten Liebenberg-Denkmal an der Mölker Bastei“ …

Ja, für die identitäre Regierungspartei ist doch ein jeder Tag ohne Verweis auf die „Türkenbelagerung“ kein Tag, sondern nur Nacht, zum Liegenbleiben.

Liebenberg, Bürgermeister in Wien zur Zeit der „Zweiten Türkenbelagerung“, das war 1683. Er räumte wohl keine „Trümmer“ weg, wie die Frauen Jahrhunderte später Platz schufen für den „totalen Krieg“ ab 1943, aber er, Liebenberg, organisierte eine „Bürgerwehr“ …

Würde die identitäre Regierungspartei möglicherweise aus marketingtechnischen Überlegungen heraus nicht davor zurückschrecken, einen eingeführten Parteinamen aufzugeben, sie hätte sich vielleicht längst schon in „Bürgerwehr“ umbenannt, schlägt doch so heftig ihr Herz für sogenannte Bürgerwehren …

Oh, Angermeier, Gloria!

Was für ein Durchmarsch durch die Gesinnungsgassen der identitären Regierungspartei mit dem Raushalterucksack, den traditionell Künstlerinnen und Schriftsteller im Frondienst solcher Parteien so recht gern …

Magnus Angermeier