Positive Beteiligung an der Nationalratswahl am 15. Oktober 2017 in Österreich nur mehr die einhundertprozentige Nichtbeteiligung!

Folge 5

Nationalratswahl 2017 Österreich - Nichtbeteiligung zu einhundert ProzentEs wurde in dieser Serie vieles für eine Wahlbeteiligung angeführt, vor allem dafür, weder FPÖ noch ÖVP noch SPÖ zu wählen, aber vielleicht ist das einzige wirkliche Mittel noch, damit sich tatsächlich etwas verändert, sind doch alle gar so von notwendigen Veränderungen beseelt, am 15. Oktober 2017 in Österreich nicht zur Nationalratswahl zu gehen.

Es könnten die versprochenen Veränderungen rascher kommen, es könnte der längst überfällige Bruch mit der realpolitischen Tradition in Österreich rascher kommen, wenn sich niemand an der Nationalratswahl am 15. Oktober 2017 beteiligt, wenn es also eine Null-Prozent-Wahlbeteiligung gibt, wenn also niemand, tatsächlich niemand gewählt wird, niemand eine einzige Stimme erhält, es aber auch keine einzige ungültige Stimme gibt. Alle Wahlberechtigten am 15. Oktober 2017 irgend etwas machen, nur eines nicht, ein Wahllokal aufzusuchen.

Das könnte ein fruchtbarer Schock sein. Das könnte tatsächlich zu einem tiefgreifenden Überdenken der bisherigen parteipolitischen Gewohnheiten führen, hin zu einem politischen Denken, das automatisch das sofortige Aus für die bisherigen österreichischen und also unseligen Gepflogenheiten bedeutete.

Es ist wohl in kaum einem zweiten Land in der Europäischen Union ein solcher Streik der Wählerinnen und Wähler von höchster Dringlichkeit wie in Österreich, eine Verweigerung der Stimmabgabe, an der sich einhundert Prozent der Wahlberechtigten beteiligen. Im Angesicht des drohenden Wahlergebnisses am 15. Oktober 2017, im Angesicht der Drohung der daraus hervorgehenden Regierung in einer Zusammensetzung – gleich in welcher Farbmischung: ob schwarzblau oder rotblau – ist eine Nichtbeteiligung zu einhundert Prozent an dieser Wahl die aktivste Beteiligung, die für den 15. Oktober 2017 gewählt werden kann. Denn. Bei einer einhundertprozentigen Nichtbeteiligung wird tatsächlich tiefgreifend reagiert werden müssen, und nach einer einhundertprozentigen Nichtbeteiligung kann, kurz gesagt, wird nichts bleiben, wie es je gar so bequem war.

Was seit über einhundert Jahren in Frankreich nicht umgesetzt wurde, ein „Streik der Wähler“ nämlich, obgleich es bereits vor über einhundert Jahren wortreich von Octave Mirbeau

Der Streik der Wähler und Wählerinnen

La Grève des électeurs contre Le Pen, Marine FN

vorgeschlagen wurde – ein Vorschlag, der auch in Österreich damals bereits bekannt war, kann daher leider nicht als Erfahrungsbericht weder im Positiven noch im Negativen hier vorgelegt werden. Auch in diesem Jahr sind nicht einhundert Prozent der Wählenden der Wahl in Frankreich ferngeblieben, obgleich es wieder weniger, viel weniger waren, die zur Wahl gingen. Es wird dazu kommen, daß irgendwann, ob in Frankreich, ob in Österreich, die Wählenden gänzlich wegbleiben werden, aber dann wird es zu spät sein, um eine Nichtbeteiligung positiv zu nutzen, durch eine Nichtbeteiligung eine positive Wende herbeizuführen.

Deshalb, wenn Veränderungen wirklich gewollt werden, den 15. Oktober 2017 für eine Wahlverweigerung nutzen, für einen heilsamen und fruchtbringenden Schock, aber die Wahlverweigerung muß eine einhundertprozentige sein.

Der Streik der Wähler und Wählerinnen

Wiener Rundschau. Vorbemerkung der Redaction. Dieser Aufsatz von Octave Mirbeau wurde während der letzten Wochen in Zehntausenden von Exemplaren durch ganz Frankreich colportirt. Vor den Neuwahlen rüsten sich in Frankreich nicht nur die Politiker, sondern auch die Antipolitiker. – Man wird diese unbedingte Negation der Politik bei uns vielleicht sehr unzeitgemäss finden, aber in Frankreich deuten so viele Anzeichen, unter Anderem dieses Manifest, auf die Ermattung des politischen Sinnes hin. Diese Erkaltung des politischen Interesses bedeutet vielleicht gleichzeitig eine Renaissance des religiösen Empfindens. Unter anderen Symptomen weist auf diese Entwicklung auch der Schluss der Mirbeau’schen Proclamation hin. D. R.

Etwas kommt mir sehr seltsam vor – ich wage nicht zu sagen, dass ich darüber bestürzt bin – dass nämlich heutzutage, in der Stunde, wo ich dies schreibe, nach den unzähligen Erfahrungen, nach den täglichen Scandalaffairen, in unserem »theuren« Vaterlande (wie man in der Budgetcommission zu sagen pflegt) noch ein Wähler, ein einziger Wähler existiren kann, ein so unberechenbares, unorganisches, verblendetes Thier, welches darin einwilligt, sich in seinen Geschäften, Träumen und Vergnügungen stören zu lassen, um zu Gunsten irgend eines Anderen für irgend etwas zu stimmen. Ist dieses überraschende Phänomen – wenn man nur einen Moment darüber nachdenkt – nicht darnach angethan, um die scharfsinnigsten Philosophien zu zerstören und alle Raison zu beschämen? Wo ist der Balzac, welcher uns die Physiologie des modernen Wählers gibt? Und der Charcot, welcher uns die Anatomie und den Geisteszustand dieses Unheilbaren aufdeckt?

Ich begreife, dass ein Hochstapler noch immer Actionäre findet, ich begreife, dass die Censur noch ihre Vertheidiger findet, ich begreife, dass historische Dramen geschrieben werden. – Aber dass ein Abgeordneter oder ein Senator oder ein Minister oder wer immer unter all den sonderbaren Hanswursten, die eine gewählte Function beanspruchen, einen Wähler findet, will sagen: ein so unglaubliches Wesen, einen so unwahrscheinlichen Märtyrer, welcher ihn von seinem Brod ernährt, von seiner Wolle kleidet, von seinem Fleisch mästet, mit seinem Geld bereichert, mit der einzigen Perspective, zum Dank für diese Verschwendung späterhin ignorirt oder mit höflichen Fusstritten bedacht zu werden – wahrhaftig, das überschreitet die pessimistischesten Begriffe, die ich mir bisher über die menschliche Dummheit gemacht habe!

Wohlverstanden, ich spreche hier vom aufrichtigen, überzeugten Wähler, vom theoretischen Wähler, von dem armen Teufel, welcher sich einbildet, die That des freien Bürgers zu vollbringen, seine Souveränität zu demonstriren, seiner Meinung Ausdruck zu geben, politische Programme und sociale Forderungen – o bewunderungswürdige und betrübende Narrheit! – durchzusetzen. – Nicht vom Wähler, der in sich diesen Sachen »auskennt« und darüber moquirt. Die Souveränität dieses »Wissenden« besteht darin, auf Kosten des allgemeinen Wahlrechtes zu wohlgefüllten Taschen zu kommen. Der ist hier in seinem wahren Element, für dieses eine Moment interessirt er sich aus Geschäftsinteresse, das Uebrige ist ihm gleichgiltig. Er weiss, was er will. Aber die Anderen?

Ach ja, die Anderen! Die Ernsthaften, die Unerbittlichen, die Herren »Souveränes Volk«, Jene, welche zu einer Art Trunkenheit kommen, wenn sie sich ansehen und sagen : »Ich bin Wähler. Nichts geschieht ohne mich. Ich bin die Grundlage der modernen Gesellschaft.« – Wieso existiren noch Leute von solcher Beschaffenheit? So eingenommen, so sicher, so paradox sind sie, wie kommt es, dass sie nicht entmuthigt werden, nicht beschämt vor ihrem Werke stehen? Wie kann es kommen, dass noch irgend ein guter Kerl, meinetwegen aus dem verstecktesten Gebirgsnest, so stupid, so unverständig, so blind und taub gegenüber den Thatsachen ist, um noch weiss oder schwarz, oder roth zu wählen, ohne bestochen, ohne betrunken worden zu sein?

Welchem wunderlichen Gefühl, welcher mysteriösen Suggestion muss dieser denkende Zweifüssler gehorchen, der von einem starken Willen getrieben ist, von dem man etwas verlangt und der es thut, stolz auf sein Recht, überzeugt, dass er eine Pflicht erfüllt, wenn er in eine Wahlurne irgend einen Zettel legt, was immer er auch darauf­ schreibt? …

Was muss er sich wohl innerlich sagen, wenn er sich diese extravagante Handlung rechtfertigt oder wenigstens klarmacht? Was erhofft er? Denn schliesslich, um einzuwilligen, dass er sich einigen geschwätzigen oder habgierigen Herren ausliefert, die ihn benützen und bedrücken, muss er sich doch irgend etwas sagen, irgend etwas erhoffen, was wir nicht vermuthen. Er muss irgend welchen cerebralen Verirrungen erliegen, der Gedanke »unser Abgeordneter« muss irgend welche Ideen von Wissen, Gerechtigkeit, Aufopferung, von Arbeit und Redlichkeit auslösen. Es muss wohl schon in den Namen von Kurz oder Sobotka, oder Doskozil oder wie sie anderswo heissen, ein specieller Zauber liegen. Eine Fata morgana muss wohl in diesen Namen liegen, Verheissungen künftigen Glücks und baldiger Heilung. Und das ist wirklich erschreckend. Nichts dient da zur Lehre, weder die burlesken Comödien noch die finsteren Tragödien des Parlamentarismus.

Und dennoch hat, so lange die Welt besteht, die Gesellschaften sich folgen und ablösen – eine gleicht der anderen -stets nur eine Thatsache die Geschichte beherrscht: Der Schutz der Grossen, die Zerschmetterung der Kleinen. Kann der naive »Mann aus dem Volke« nicht dahin kommen, zu verstehen, dass es nur eine Raison in der Weltgeschichte gibt, das ist: Sich opfern für eine Menge von Dingen, die er niemals geniessen wird, sich opfern für politische Combinationen, die auf ihn gar nicht achten.

Auch die Schafe gehen ins Schlachthaus, aber sie wählen wenigstens nicht den Schlächter, der sie tödten, den Bourgeois, der sie verzehren wird. Sie sagen nichts, sie hoffen nichts. Mehr Schaf als die Schafe, ernennt der Wähler seinen Schlächter und wählt seinen Bourgeois. Für dieses Recht hat er Revolutionen gemacht.

O Leser, unsagbarer Schwachkopf, armer Teufel, wenn Du statt den absurden Honigreden anzuhängen, welche Dir jeden Morgen für einen Cent in schwarzen oder weissen oder rothen Blättern verkauft werden, wenn Du, anstatt den eingebildeten Schmeicheleien, womit man Deine Eitelkeit verzärtelt, wo man vor Deiner jämmerlichen Souveränität auf den Füssen liegt, wenn Du Dich, statt in die unbeholfenen Betrügereien der Wahlprogramme vor Deinem Kamin in irgend einen ernsten Denker vertiefen würdest, vielleicht würdest Du da erstaunliche und nützlichere Dinge erfahren, vielleicht würdest Du dann weniger rasch Deinen schwarzen Gehrock und Deine würdevolle Miene aufsetzen, um zur verderblichen Wahlurne zu eilen, wo Du im Vorhinein – welchen Namen Du auch hineinlegst – die Dienste eines Anderen besorgst. Diese Denker würden Dir sagen, dass die Politik ein ungeheurer Schwindel ist, dass dort jede wahre Erregung verhöhnt, jede einfache Vernunft verlacht wird und dass Du dort gar nichts zu suchen hast, Du, dessen Rechnung im grossen Buch der menschlichen Geschicke besiegelt ist!

Träume danach, wenn Du willst, von lichtvollen Paradiesen, von unmöglichen Brüderlichkeiten, von unwirklichen Glückszuständen. Träumen thut wohl, es besänftigt das Leiden. Aber menge nie den Menschen in Deinen Traum, denn wo der Mensch in Action tritt, ersteht Schmerz, Hass, Mord. Erinnere Dich besonders, dass die Leute, welche um Deine Stimme ansuchen, unhonnete Leute sind, die mehr versprechen, als sie halten, als sie zu halten Macht haben. Der Mensch, den Du erhebst, repräsentirt nicht Dein Elend, nicht Deine Sehnsucht, nichts von Dir. Er repräsentirt nur seine eigenen Leidenschaften, seine eigenen Interessen, die den Deinen entgegengesezt sind. Also, kehre heim, guter Junge, und mache dem allgemeinen Wahlrecht Streik. Du hast nichts dabei zu verlieren, sage ich Dir, und vielleicht macht es Dir eine zeitlang Vergnügen. Auf der Schwelle Deines Hauses sitzend, das den politischen Hausirern verschlossen bleibt, lass das Gedränge an Dir vorbeidefiliren und rauche in Ruhe Deine Pfeife.

Und wenn in irgend einem verborgenen Winkel ein Mensch lebte, fähig, Dich zu leiten und zu lieben, lass Dir’s seinetwegen nicht leid thun. Er wäre auf seine Ehre zu eifersüchtig, um sich in den schmutzigen Streit der Parteien zu mengen, zu stolz, um von Dir ein Mandat zu verlangen, welches Du sonst der cynischen Grosssprecherei, der Beschimpfung und der Lüge gewährst.

Deshalb sag‘ ich Dir, mein Junge, kehre heim und streike!

Der Streik der Wähler und WählerinnenAch! Oh! Wie vieles muß besser werden, nicht nur im Straßenverkehr, auch in der Politik, im Gesellschaftlichen insgesamt, muß gedacht werden, während der Fahrt über das Land an diesem ersten Mai, am Beifahrersitz vertieft in den Essay des auf der Rückbank Schlafenden, vielleicht auch erschöpft von seinen Erzählungen über die Fauna der Landstraßen … muß wieder einmal gedacht werden, wie vieles muß, alles muß besser werden, die Zuversicht darf nicht aufgegeben werden, die Menschen werden sich ändern, sie haben das Potential dazu … einst werden sie nicht mehr freiwillig in das Schlachthaus gehen und freiwillig ihre Schlächterin wählen, wie die armen Schafe, die je nicht freiwillig in das Schlachthaus gehen, noch ihren Schlächter wählen.

Siegfried Eisele, FPÖ wählender Lyriker und Kunstmaler: „Nun habe ich nach 15 Jahren an das Kreuz genagelt“

Die gestern gestartete Serie „Vorstellung von Künstlern und Künstlerinnen, die für die FPÖ sind“ hat Siegfried Eisele gefreut. Denn er sandte gleich eine Antwort zu: „Tolle Sache echt. Schöner Zug von Euch.“

Es ist eine lange Antwort, wiederum in einer Prosa verfaßt, deren Qualitäten bereits gestern hervorgehoben wurden. In dieser Serie sollen Künstler und Künstlerinnen, die für die FPÖ sind, nicht kritisiert werden, um sie dadurch zu bewerben, wie Siegfried Eisele fälschlicherweise meint. Es soll bloß erzählt werden, was für hervorragende Kunstschaffende sich von der FPÖ angezogen fühlen.

Bemerkenswert an der von Siegfried Eisele zugesandten Passionsgeschichte – und es ist eine Leidensgeschichte, die die Passion eines anderen Mannes, der bloß eine sehr kurze Zeit und nicht fünfzehn Jahre an das Kreuz genagelt war, weit in den Schatten stellt – ist, es gibt in dieser keine einzige Zeile, in der von ihm berichtet wird, die FPÖ hätte etwas für ihn getan, die FPÖ hätte sich für ihn eingesetzt. „Einzig das Bundesheer“ habe Siegfried Eisele „zu jeder Tradition eingeladen.“

Obgleich die FPÖ auch für diesen Wähler nichts getan hat, ist er dennoch für die FPÖ, vielleicht auch nur deshalb, weil das Bundesheer nicht gewählt werden kann. Aufmerkenswert ist aber auch, daß dieser Wähler der FPÖ weiß, wofür die FPÖ einsteht:

„Die FPÖ steht für eine autoritäre gradlinige Regierung ein.“

Wähler und Wählerinnen der FPÖ wissen also recht wohl, wen sie wählen, wenn sie FPÖ wählen.

Die Passionsgeschichte eines Wählers der FPÖ erzählt nicht nur etwas über ihn selbst, sondern auch über die FPÖ, über den Einklang zwischen Wähler und FPÖ: das von FPÖ-Mandataren und FPÖ-Mandatarinnen vorgebrachte Abstruse und Absonderliche spiegelt sich im Abstrusen und Absonderlichen der sie wählenden Menschen, die mit einer „autoritären Regierung“ keine Probleme hätten.

Bemerkenswert an der von Siegfried Eisele zugesandten Passionsgeschichte ist ebenfalls der Umstand, daß von ihm zwar „Integrationspropaganda“ angesprochen wird, aber seine Leidensgeschichte ausschließlich als eine durch Menschen aus seiner Heimat verursachte sich liest, also keine Menschen dafür verantwortlich gemacht werden können, die beispielsweise zugewandert sind, sondern die sogenannten Einheimischen ihn so weit brachten, nach „15 Jahren [Spott und Hohn] ausgebrannt“ zu sein …

In diesem Sinne ist die Passionsgeschichte von einem Wähler zu lesen. Vergessen Sie beim Lesen seinen Namen, denken Sie dabei an all die schriftlichen und mündlichen Aussagen von Funktionären und Funktionärinnen – von He.-Chr. Strache aufwärts – der FPÖ, und rufen Sie sich, aber bloß nebenher, zusätzlich auch die Rechtschreibkompetenzen des FPÖ-Kaders in Erinnerung, so kommen Sie zu einem Bild, das …

FPÖ und Wähler„Warum ich HC wähle.“

„Lyriker Eisele: ‚Warum ich HC wähle.‘ – ‚Nächstenliebe heißt ‘Arterhaltung“. – ‚Zudem wird mein Buch in Vorarlberg nirgend aufgelegt, weil es den rotschwarzgrünen Herren in Vbg. nicht passt. Danke für das demokratische Verhalten.‘ Diesem Inhalt anhängend, jeder dem seine Familie und weiter bis zum Staat, wert ist, schaut zuerst, dass seine Kinder ihrer Identität geschützt und gefördert werden. Danach die Anderen! Den Liberte sind in Masse Orientale wichtiger um Unterkünfte etc. etc. als eigene österr. oft Arbeitslose! Ein Beispiel. Einer war arbeitslos als Diplompfleger. Nach der Ehetrennung hatte er nichts mehr. In dem Jahr musste er mit monatlich 1000 Euro Krankengeld klarkommen, rutschte innert weniger Wochen in die Kontosperre von 2.200 Euro minus. Wie bitte soll da einer klar kommen? Die Ämter interessierte das nicht. Der Mann lebte 8 Wochen mit paar Euro jeden Tag ein Ei und ein paar Wienerle! Er magerte auf 75 Kilo ab und bekam eine nochmalige Chrisis aufgepfropft, mit vielen Monaten Spital. Da hatte er zumindest mal ein ordentliches Essen. So einer schafft es nie, in eine Fernsehsendung. Im Gegensatz der Themen von Politflüchtlingen! Diese Form der ´Arterhaltung´ gibt es im Tierreich auch, sogar bei den Affen, hm, hm! Nur nicht in den Ideologien der Rotgrünpartei! Wenn Antifaschisten gegen Kultur einer Burschenschafterballes oder Studentenvereinigung etc. marschieren und in der EU an Republiken, Napoleon Weltenschänderdenkmäler und Mussolini Faschistendenkmäler ihre Berechtigung haben, ist dann die EU gegen oder für Faschismus?? Mein Buch ist so geschrieben, dass jede Menschlichkeit in Personifizierung geachtet bleibt, egal welcher Art und welcher Denkweise, aber besonders im ersten Drittel etwas Politik im Vergleich zur Keltenzeit (die Rotgrünliberte würden wie in vielen Bereichen unserer so hoch gelobten Liberterepublik von der Römerzeit schreiben. Sind wir Römer oder Keltenvölker? Aber das ist Politik auch in den Schulen). Im zweiten Drittel sind originale Überlieferungen aus Akte des Mittelalters und im letzten Teil kommt der Österr. – Tiroler Kampf gegen den Sozi….ä…nein er nannte sich Napoleon; zum Zug! Die FPÖ setzt sich für die Rückkehr Südtirols aus dem Italiener Faschistenkerker und gegen Faschistendenkmäler ein. Die FPÖ steht für eine autoritäre gradlinige Regierung ein. Für Linke gibt es nur grenzenlose Liberte oder Diktatoren! Genauso autoritär funktioniert jede Firma! Sind Betriebe Faschisten? Übrigens war ich 15 Jahre Schützenhauptmann in original Tracht des Sigmund Nachbauer, unser Andreas Hofer! Selber Zeit haben in Trentino als Italienisches Tirol zwei Mann auch eine Kompanie gegründet. Bei mir war 15 Jahre Spott und Hohn, Konkurrenzdenken anderer Vereine, besonders im Heimatort. Aber auch diverse Veranstaltungen über die Nachbauerzeit in Rankweil, der Tracht besonders passend, wurde ich mit meinen 5! Kameraden und der Bürgermeisterin als Fahnenpatin samt Fahne, nie eingeladen. Auch für einen Vortrag in Tracht bei der VS Rankl, hat mir einer meine Tracht ausgeliehen um mit Gummistiefel vor zu tragen. As muas halt überall an Bürger si, koan Zuazogna dahergl….? und o koan von am andara Dorf! So viel zur Integrationspropaganda!! Dass ich vermutlich das Ölportrait vom Sigmund Nachbauer und von seiner Gattin entdeckte, blieb in Kulturamt und dortigem Gemälde – dieser Gemeinde bis heute unbeantwortet! Zudem entdeckte ich das Siegmund Nachbauerlied. Dem Bürgermeister von Rankweil und Herrn Schatzmann Kulturobmann in Nachbauers Heimat Brederis, er wohnt in dessen 200 Jahre alten Hause – Volk Land Zukunft, darf ich es doch verdanken, dass man dazu steht, dass ich das Lied entdeckt hätte. Die Rankler auch die Weiler wollten dem Liedtext einfacher Noten keine Instrumentalisierung schreiben, obwohl Nachbauer ein Heimatsohn war. So haben das halt die Bings- Stallehrer getätigt. Klingt ein wenig wie das Andreas Hoferlied- Tirols Hymne. In Tirol wurden wir überall eingeladen, Freundschaften geknüpft und sind im 200 Jahre Andreas Hofer Volksaufstand, mit den Oberinntalern mit marschiert! Der Landeshäuptling Vorarlbergs ließ sich ´wegat Landtagswahla, welch Zufall, entschuldigen!! Nach 15 Jahren bin ich ausgebrannt. Während Funkenzünfte urig zum Holzbuggla ohne Geist, Massezulauf haben, auch anderswertige Vereine hm, hm, wurde unser Verein verhindert! In 15 Jahren war der Sicherheitslandesrat nicht fähig, den 12 Uniformkaiserjägerkompanien als Regiment, ihre Ausgrenzung durch nicht einladen unserer Gruppe zu Landeschützenfest Umzügen, ja sogar mit Beschimpfungen wir trügen Kasperlnmonturen und in Vorarlberg hätte man Uniform zu tragen nicht Trachten; ordentlich auf den Tisch zu hauen. Ein Kennenlernen meiner Person mit der damaligen Landesrätin wurde ich per Telefon abgewimmelt! Einzig das Bundesheer hat mich zu jeder Tradition eingeladen und denen gebührt höchste Anerkennung und zolle ich großen Respekt. Nun habe ich nach 15 Jahren an das Kreuz genagelt, die Tracht dem Kulturverein in Brederis geschenkt. Zivile Korporationen tragen normal blaue Einheitstrachten, so auch die Milizschützen damaliger Zeit. Grüne Tracht trugen nur die Scharfschützeneinheiten! Auf bis zu 9 Milizen in der Regionalstracht, kam eine grüne Scharfschützenkompanie. In dieser Zeit haben sie im Trentino 30 Schützenkompanien gegründet mit jedem Jahr Neugründungen! Keltenmentalität, Neid und Missgunst lassen grüßen! Aber toll, dass man einmal auch an mich denkt und Werbung für mich tätigt. Kritik ist die beste Werbung die es gibt. Tolle Sache echt, schöner Zug von Euch.“