Für Joseph Goebbels ein Gottbegnadeter – Ein Herold für der Freiheitlichen „Zur Zeit“

Die Ausgabe der ZZ 14-15/2012 vereint eine Männergemeinschaft, über die im Grunde kein Wort zu verlieren wäre, denn ihr Denken, das widerlegt ist, ist aus einer Zeit, die beispielsweise nicht fortschrittlich genannt werden kann, wobei hinzugefügt werden muß, daß diese sogenannte nicht-fortschriftliche Zeit zugleich auch fortschrittlich war, wenn auch nicht mehrheitsfähig, nur, diese Männergesellschaft, von der hier die Rede ist, findet in keiner Zeit den Aufstieg zur zeitgenössischen Denkhöhe, solche Männer bleiben zu jeder Zeit weit hinter allem zurück …

Die ZZ aber ist ein Medium von Freiheitlichen, die sich Wahlen stellen, und soher ist es notwendig, darüber zu schreiben, Wählerinnen und Wähler zu informieren, damit es nicht wieder heißen kann, es konnte nicht gewußt werden, für welche Zeit mit der Wahl von Freiheitlichen gestimmt wurde …

Es muß aber zu diesen Männern nichts hinzugefügt werden, was nicht schon geschrieben wurde, zum einen langweilt es, auf das von solchen Männern Vorgebrachte, immer wieder, einzugehen, zum anderen ist es aber doch immer wieder notwendig, zu solchen Männern Informationen zu wiederholen, in Anbetracht, daß sie gewählt werden könnten, oder, im Falle der Angestellten des Organisierten Glaubens, ihre abstrusen Ansichten prominent und breit und immer sofort verbreitet werden …

Erwin Guido Kolbenheyer, für ZZ „ein Herold“, dessen Bücher „einer Bücherverbrennung der anderen Art“ …

Erwin Guido Kolbenheyer auf der hitlerschen Gottbegnadetenliste, 1944

G. Schneeweiß-Arnoldstein kann nicht nur seinen Vater um einen neuen leitenden Angestellten ehrfürchtig bitten, er betreibt auch eine, wie in der Montage zu lesen ist, eine Website, über die sich Juden und Jüdinnen, aber nicht nur sie, gar nicht positiv äußern werden können. Und allgemein wird es für Demokraten und Demokratinnen interessant sein zu lesen, was auf dieser Website über Demokratie geschrieben wird:

„Ich verachte diese Demokratie“

ZZ schaltet Werbung für den Eckart, und

Dr. Martin Graf, III. Präsident NR, wirbt für den Eckart

Für Wolfgang Caspart ist ein Europa ohne Gott nicht mehr Herr der Welt … Über Pläne aus dem akademischen freiheitlicher Lager wurde auch schon geschrieben:

Auf dem WKR-Ball in der Hofburg bloß die feine Gesellschaft mit ihren Programmen aus ihrem Geist

Friedrich Romig verbreitet unter „Europa schafft sich ab“, was der Altabt von Heiligenkreuz vor einiger Zeit von sich gab, und welche Diagnosen Christoph Schönborn in den Vereinigten Staaten … Andreas Laun kann hier gleich dazugenommen werden …

Gregor Henckel Donnersmarck

Andreas Laun

Christoph Schönborn

Aber Friedrich Romig schreibt auch für Colourstudent und findet eine „neue Weltreligion“ …

Es ist nicht nur eine Männergesellschaft, auch eine Frau schreibt in dieser Ausgabe der ZZ, eine Landesrätin in Niederösterreich, irgendwas über Quoten …

Barbara Rosenkranz

13 Gedanken zu „Für Joseph Goebbels ein Gottbegnadeter – Ein Herold für der Freiheitlichen „Zur Zeit“

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