ZZ der FPÖ – „Vorboten des Bürgerkriegs“

Es muß eigentlich nicht viel darüber geschrieben werden. Wer tatsächlich „wieder hinaus auf die Straße will“, darüber wurde im bereits im August 2014 geschrieben, und was das im Zusammenhang mit der Schlagzeile „Vorboten des Bürgerkriegs“ von Georg Immanuel Nagel in der Ausgabe 46 vom 17. November 2014 der ZZ der identitären Gemein-Schaft …

FPÖ-ZZ 46-2014 - Vorboten des BürgerkriegsEs muß schon gar nichts zu den Auslassungen über Menschen in diesem nagelschen Artikel geschrieben werden, die von ihm nicht als „Deutsche“ … Zusammengefaßt kann gesagt werden, es ist das allzu bekannte Niveau, mit dem erst vor kurzem NR Christian Höbart in noch tiefere Tiefen identitären Geistes vorstieß

Während aber – und darum ist es erwähnenswert, weil es wieder einmal zeigt, wie identitäre Wahrheit hergestellt wird – Georg Immanuel Nagel lediglich schwefeln kann,

„Eine so dem Terror überlassene Bevölkerung hat sich also über die Jahre damit eingerichtet, im eigenen Land als Menschen zweiter Klasse zu gelten. Der brav dressierte Deutsche arbeitet obrigkeitstreu und dienstfertig an seiner eigener Abschaffung. So lautet zumindest der Plan der Eliten. Die Ausschreitungen der Hooligans sind natürlich nicht begrüßenswert und zu verurteilen. Doch die Entwicklung war seit langem abzusehen. In England gibt es längt ähnlich Gruppen wie etwa die ‚English Defence League‘.“

von einer „Elite“, von einer „Umvolkung“, hingegen kann konkret benannt werden, wer die Demonstration in Köln am 26. Oktober 2014 angemeldet hat. Es war ein stellvertretender Vorsitzender der Pro NRW, für die sich die identitäre Gemein-Schaft seit langem recht stark macht, vorneweg Harald Vilimsky

„Schon bei der Ankündigung der Veranstaltung gab es viel Zuspruch aus dem patriotischen Lager, aber auch Kritik. Elitärere Kreise konnten sich mit dem eher bildungsfernen Erscheinungsbild der Fußballfans nicht identifizieren. In weiten Teilen der Bevölkerung war man hinter vorgehaltener Hand jedoch froh, daß es überhaupt einmal einen Protest gibt[.]  Die gewaltbereiten Hooligans werden von nicht wenigen begrüßt. Es sind keine völkischen Ideologen, keine rechte Parteien oder konservative Intellektuelle, die sich das ausgedacht haben. Hier handelt es sich um das ganz normale, einfache Volk, das sich erhebt, das nicht länger hinnehmen will, daß es kolonisiert wird und langsam auf dem Boden, der seit Jahrtausenden ihm gehhört, ein islamisches Kalifat entsteht. Dies ist der Konflikt, den die Multikultis gwollt haben.

[P]arallelgesellschaft, welche den zu Recht als schwach und wehrlos angesehehen Europäern offen den Krieg erklärt hat.“

FPÖ-ZZ 46-2014 Nagel - KosiekDermaßen wird identitäre Wahrheit geschrieben und vorbereitet im Quell- und Schreiborgan des gewählten Personals der identitären Gemein-Schaft … „das ganz normale, einfache Volk“, das sich erhebt, keine völkischen Ideologen, keine rechte Parteien oder konservative Intellektuelle“ … Pah!

Und bei diesen Ausschreitungen, wer weiß, wer das wirklich war, denn

„[a]n der Veranstaltung nahmen jedoch auch Ausländer teil, die selbst aus dem orientalischen Kulturkreis stammen. Beispielsweise Kurden, welche sich ja derzeit selber im Krieg mit Salafisten in Form des IS befinden. Bei der Kundgebung kam es zu Ausschreitungen. Die 3.000 bis 5.000 Teilnehmer lieferten sich eine Straßenschlacht mit der Polizei. Dabei wurden auch Streifenwagen demoliert.“

Bürgerkrieg - Besonderer Klang für IdentitäreEs muß eine ungemeine Faszination von dem Wort „Bürgerkrieg“ für Menschen in diesen Kreisen ausgehen, denn Georg Immanuel Nagel ist nicht der einzige, der aktuell darüber spricht. Von diesem kleinen ZZler bis hinunter zum Obmann der identitären Gemein-Schaft … Es hat einmal geheißen, wer nicht weiter weiß, bildet einen Arbeitskreis. Es scheint fast so, als würde in diesen Kreisen ein neues Sprichwort prominent werden wollen, eines, in dem vorkommt: nichts wissen, keine Lösungen und eben Bürgerkrieg. Aber es will hier der identitären Gemein-Schaft keine Redewendung gedichtet werden, nicht einmal eine, die diese in schlechtestem Licht …

PS Und was für eine recht feine Elite das ist, die ihre lange, lange Nase über Fußballfans rümpft, dafür steht wohl auch für Georg Immanuel Nagel ein Mann, der in ebendieser Ausgabe gefeiert wird: „Würdigung eines großen Patrioten“ – Rolf Kosiek, „radikaler Antisemit, Rassentheoretiker“

PPS Bald darauf hat sich in Österreich auch „das ganz normale, einfache Volk“ … Ein „Volk“ von 250 Menschen erhob sich in Simmering, und, ach, keine „rechte Partei“ … Pah!

PPPS Daß Georg Immanuel Nagel die „English Defence League“ recht herausstreicht, verwundert nicht, auch diese ganz der identitären Wahrheit ergeben, wie ebenfalls hier mit einem Klick nachgelesen werden kann.

4 Gedanken zu „ZZ der FPÖ – „Vorboten des Bürgerkriegs“

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