Am Gabentisch

Welcome to the past - Seb Kurz„Im Parlament wurde der Olympe Nobert Nemeth als Klubsekretär installiert. Noch 1996 hatte Nemeth seine Solidarität mit dem damals inhaftierten Neonazi Gottfried Küssel erklärt und das Verbotsgesetz attackiert. Nemeth hält den Holocaust offenbar für eine Glaubensfrage und die juristische Verfolgung für falsch, „weil diese Personen tatsächlich glauben, dass es den Holocaust nicht, oder zumindest nicht in der Intensität der offiziellen Geschichtsschreibung, gegeben hat“.“ 

Damit es nicht mißverstanden wird, das ist keine Kritik.

Es ist eine Verbeugung vor Sebastian Kurz, der, wie zu hören ist, recht viel von der Kontinuität der Tradition, von der Unveränderlichkeit der Werte hält. Von der Verteidigung der Kultur. Wie es bei all diesem Beharren auf Unveränderlichkeit zu Veränderungen kommen kann und soll, nun, das ist eines dieser Rätsel, die vor allem Männer gerne aufgeben, besonders jene, seit altersher bekannt, die schreiend aus der Wüste in die Städte kommen, wo sie nur noch lauter schreien.

Damit es nicht mißverstanden wird, das ist keine Kritik.

Es wird der Geschichtsverliebtheit der FPÖ Anerkennung gezollt. Wobei nicht soweit in die Vergangenheit zurückgegangen wird, in die die FPÖ selber ständig mit großen Vergangenheitsaugen in eine für sie große Vergangenheit mit festem Tritt geht, sondern in die jüngere Vergangenheit, aber in eine für sie nicht weniger stolze und ehrenreiche …

Es ist keine Kritik.

Es ist die Beihilfe zur Fortschreibung der Geschichte, wie sie die FPÖ versteht. Ein Beitrag zur Kontinuität der Geschichte, auf die die FPÖ beharrt, wie am Beyspiele Norbert Nemeth bereits ausgeführt werden durfte, dem das Gesetz über die Ehe aus dem Jahre 1811 Beystand ist zur Rettung seiner Gesinnung, der weiß, daß es für die sogenannte Integration im Jahre 2017 wichtig ist, wie etwa die Haltung von „zugewanderten Serben“ zur Ermordung von Franz Ferdinand Habsburg …

Es ist aber auch ein Beystand für Norbert Nemeth zur Rettung seines Mannseins. Denn viel wird nun über Anneliese Kitzmüller berichtet, die ebenfalls im Verhandlungsteam der FPÖ sitzt, um mit ÖVP-Kurz eine Regierung, das heißt, einen Gabentisch zu bereiten. Dabei steht Norbert Nemeth ihr nicht im geringsten nach, etwa, um ein Beispiel zu nennen, bei der Frage der sogenannten Ehe für …

Sebastian Kurz singt viel von Gerechtigkeit, von Solidarität, eingekürzt zwar auf christliche Solidarität, aber doch Solidarität. Es ist ihm ein recht gutes Verhandlungsteam, dem Sebastian Kurz gegenübersitzt, da es ebenfalls recht viel von Solidarität versteht, wie etwa Norbert Nemeth es bereits bewiesen hat, das obige Zitat belegt. Ob nun Norbert Nemeth, sitzt er bei Sebastian Kurz, an Gottfried Küssel denkt, wenn das Wort Solidarität (falls es ausgesprochen wird) fällt? An seine Geschichte denkt und still in sich hinein bekräftigt, ja, das ist Solidarität? Und um diese Solidarität leben zu können, müssen auch Gesetze fallen. Und auch dafür gibt es in den Reihen der FPÖ Menschen des Geistes, die aus Gegenwart und Zukunft eine einz’g Vergangenheit zu machen verstehen …

Tribute to Sebastian Kurz

Gottfried Küssel, Burschenschaften, wie gut rückt die Tageszeitung der gebildeten Bürger und Bürgerinnen alles ins rechte  Licht …

Es ist keine Kritik.

Eine Zurückweisung der Kritik an der FPÖ. Wie wird jetzt doch getan, es sei nur eine Frau für die FPÖ im Verhandlungsteam. Aber es gibt doch weitere Teams, die verhandeln, und in diesen sitzen sehr wohl Frauen für die FPÖ. Zum Beispiel Dagmar Belakowitsch. Kann es eine recht bessere noch geben, wenn es um Frauen geht? Wie hat sie doch bisher schon für Frauen und etwa gegen Sexismus im österreichischen Parlament das Wort erhoben …

Oder Barbara Kolm: schlechthin die Ikone der sozialen Ökonomie in Österreich …

Es ist eine Verbeugung vor Sebastian Kurz und der FPÖ. So dürfen die Männer nicht zu kurz kommen. Deshalb soll einer noch genannt werden, der jetzt auch verhandelt: Harald Stefan. Kann es einen recht besseren geben als ihn, wenn es um Staat und Gesellschaft geht? Er, der recht viel um „Leistung“ weiß, aber auch um die Deutung, also in seinen Worten um die „Umdeutung der Geschichte“ … Zu Staat und Gesellschaft wird Harald Stefan recht viel einfallen, warm aus seinem Bauche die Erinnerung aufsteigen, was dazu gehört, zum Beispiel „der Stolz auf die Leistungen der Vorfahren, etwa die positive kollektive Erinnerung an die Leistungen der deutschen Wehrmacht“ …

Es ist keine Kritik.

Es ist auch eine Bewunderung, für die FPÖ. Wie viele recht besondere Menschen in ihren Reihen sind, daß sie so leicht auf den Bildungssprecher Mölzer in den Verhandlungen verzichten kann, mit seiner Expertise, was hätte er nicht alles beitragen können zu den Themen Bildung, Medien … Aber keine Sorge. Er wird wohl von den Berufenen recht würdig vertreten werden.

FPÖ-ZZ „wünscht weiteste Verbreitung“ der „braunen Festschrift“ für Rolf Kosiek, einen „radikalen Antisemiten und Rassentheoretiker“

Die von FPÖ-NR Wendelin Mölzer geführte ZZ über homosexuelle Gesinnungsbrüder und Holocaust

FPÖ-NR Wendelin Mölzer läßt für Kriegsverbrecher Alexander Löhr Geschichte zurechtschreiben

Bildungssprecher Mölzer führt durch die Ausstellung zur Nationalratswahl 15.10.2017 in der Aula Österreich

NS Es wurde oben vom Gabentisch gesprochen. Es wird ein reicher Gabentisch werden. So reich, daß er geteilt werden wird müssen, aus einem Tisch werden zwei Tische gemacht werden, ein Tisch für … und ein zweiter Tisch für die Menschen draußen vor der Tür, auf dem wird – oh, wie segensreich kommende Zeit, heiß dampfend die Brennsuppn mit Erdäpfeln …

 

Parallelschule – Was für ein Bildungsprogramm der Zukunft

Faschismus wiederbeleben - Zur Zeit FPÖ - NR Wendelin MölzerEs wird damit nicht die „Populistenpause“ unterlaufen, wenn in Erinnerung gerufen wird, wer gerade Bildungssprecher geworden ist, wie österreichische Medien aktuell berichten, weil es nicht um diesen Mann geht, sondern, wird sein Alter bedacht, was ist in den letzten Jahrzehnten in den Schulen in Österreich schief gelaufen, trotz der eigentlich gut zu nennenden Bedingungen und auch gesetzlichen Voraussetzungen, Schülerinnen und Schülern ein Weltbild zu vermitteln, das nichts mit dem zu tun hat, wofür das von Wendelin Mölzer geführte Magazin …

FPÖ-ZZ „wünscht weiteste Verbreitung“ der „braunen Festschrift“ für Rolf Kosiek, einen „radikalen Antisemiten und Rassentheoretiker“.

Und wo soll diese Festschrift für Rolf Kosiek nach Bildungsstand der vom nunmehrigen Bildungssprecher geführten ZZ verbreitet werden? Nun zur Erinnerung den Anfang des oben verlinkte Kapitels:

ZZ empfiehlt dieses Buch als „Fundgrube für jeden Lehrer, jeden Publizisten, jeden Historiker und natürlich auch jeden Politiker“ …

„Fundgrube für jeden Lehrer“ – was für ein Bildungsprogramm der Zukunft!

Er hat auch praktische Erfahrungen, führte er doch selbst Schulungen durch; auf seinem Unterweisungsplan: Hofer …

Wendelin Mölzer schult handbüchene freiheitliche Politik mit „fundamentalen Grundwerten“

In welche österreichische Schulen er wohl selber einst gegangen ist? Das müssen Schulen einer besonderen Schultype gewesen sein, mit recht besonderen Lehrern und Lehrerinnen, die so zwar nicht bekannt ist, dennoch existiert, die Schultype Parallelschule. In der wird er wohl auch die nötige Bildung erhalten haben, um seine Partei als eine „identitäre Partei“ verorten zu können, wie gelesen werden kann:

Die ZZ des identitären NR Wendelin Mölzer

Die Parallelschule muß wohl auch von den anderen in seinem geführten Magazin die recht bevorzugte Schultype …

Was ständig, um die Erinnerung an Vergangenes abzuschließen, gepflegt wird, ist die „Populismusfreundlichkeit“, deren Ende ist notwendiger als eine „Populistenpause“. Das zur Bekräftigung.

Referentin FPÖ-NR Barbara Rosenkranz und Holocaustleugnerin Ursula Haverbeck in einem Bio-Hotel beim „Zuerst!-Lesertreffen“

Es will hier gar nicht darüber gesprochen werden, wer wo wen trifft – das ist ohnehin bekannt, allzu bekannt. Aber wie diese Menschen untereinander – selbst zueinander sind, wie sie miteinander umgehen, das zeigt doch, wie sie tatsächlich sind, gerade also im Umgang gegen Menschen ihres Kreises selbst, nicht nur gegen andere außerhalb ihres Kreises, beispielsweise gegen jene, die sie nicht als „inländische“ Menschen bezeichnen, sondern als, wie etwa auch ein Pg. von Barbara Rosenkranz vor nicht allzu langer Zeit, „Höhlen…

Ekat Lesertreffen Zuerst - Rosenkranz - HaverbeckBei dem „Lesertreffen“ der Zeitschrift „Zuerst!“ an diesem Wochenende kam es, wie ein – es darf angenommen werden, in Deutschland einschlägig amtsbekannter  – rechter Kreisverband auf der Plattform des Unternehmens Facebook berichtet, zu einem „Eklat“ (wie in der Collage abgebildet). Die hochchristliche Auschwitzleugnerin und Pegida-Befürworterin Ursula Haverbeck, kann gelesen werden, wurde zum „Lesertreffen“ „schriftlich eingeladen“ und dann „hinausgeworfen“ …

So also wird in diesem Kreis mit Menschen verfahren, zuerst werden sie eingeladen, und dann … Das ist Tradition, Brauchtum in diesen Kreisen, wie schon aus der Geschichte, die auch eine Ursula Haverbeck umschreiben möchte, nur zu bitter bekannt.

Das ist das „Lesertreffen“, für das NR Barbara Rosenkranz als Referentin angekündigt war, die eine in das österreichische Parlament Gewählte ist.

Aber, wie weiter gelesen werden kann, läßt sich eine Holocaustleugnerin nicht hinauswerfen, sie verließ nach einer regen Diskussion selbst dieses Treffen der …

Jedoch, das soll nicht verschwiegen werden, es gibt auch Solidarität in diesen Kreisen, mit der hochbetagten Holocaustleugnerin …

„Unzählige der über 400 angereisten Teilnehmer zeigten sich solidarisch mit der großartigen Dame und würdigten ihren ungebrochenen Einsatz für Deutschland und ließen es schlußendlich zu einem Eklat kommen.“

NR Barbara Rosenkranz war für dieses Treffen als Referentin angekündigt. Wenn sie, also die auch Abgeordnete des österreichischen Parlaments ist, tatsächlich anreiste, um ihr Referat zu halten, wäre es doch interessant zu erfahren, ob sie ebenfalls sich solidarisch zeigte – Deutschchristmutter mit …

Übrigens, angekündigt war auch Alexander Dugin. Zu dem wurde erst an diesem Wochenende erneut etwas geschrieben: Strache gefällt, daß ihm Ochsenreiter-Dugin-Gerede gefällt, das wieder gefällt Ochsenreiter

Wer ist Ochsenreiter? Das ist der Chefredakteur von „Zuerst!“, der für die „Zur Zeit“ von NR Wendelin Mölzer für die Ausgabe vom 6. bis 12. März 2015 einen Kommentar schreiben durfte: ZZ-NR Wendelin Mölzer lädt Manuel Ochsenreiter zum Kommentar ein, der Johann Gudenus zum Interview lädt … Und wie dem gudenus’schen Interview entnommen werden kann, ist dieser nach seiner politischen Herumsitzerei ein erster Anwärter für eine Professur der Zeitgeschichte in der Folge von …

FPÖ Zur Zeit PegidaNS Wie der Collage entnommen werden kann, hat Ursula Haverbeck erst am 13. Dezember 2014 wieder bekräftigt, daß es „den Holocaust nicht gegeben haben kann.“ Deshalb kann sie hier auch klar und unmißverständlich als Holocaustleugnerin bezeichnet werden. Sie selbst wird sich wohl nicht als Leugnerin bezeichnen, vielleicht als Wahrheitsfechterin. Einerlei, sie interessiert nicht. Es interessiert auch nicht, was sie leugnet oder sie als Wahrheit benötigt. Von Interesse ist hier einzig, in welchen Kreisen Menschen, die in das österreichische Parlament gewählt sind, verkehren, welche geschichtlichen Auffassungen auch einer in einem Gemeinderat und Landtag Zeitversitzender vertritt. Und das sollte vor allem die Wählenden in Österreich interessieren, ehe sie Pgs. der FPÖ wählen, die dann ihre steuergeldfinanzierte Arbeitszeit für die ihre Vergangenheit hyporeich verschwenden.

NS Einem aber kann Ursula Haverbeck zugestimmt werden, aber in keiner Weise in ihrem Sinn, weshalb es eine „Schande“ sei, daß „solche Politiker …“ und ein wenig adaptiert und selbst zu vervollständigen …

Ach, liebe Wählende, eine Schande ist es vielmehr, daß solche Politiker und Politikerinnen immer noch gewählt werden, die doch in keiner Weise

Strache gefällt, daß ihm das Ochsenreiter-Dugin-Gerede gefällt, das wieder gefällt Ochsenreiter

Die Plattform des Unternehmens Facebook hält doch allenthalben Erheiterndes parat, genauer, die Menschen, die sich auf dieser präsentieren, wie beispielsweise He.-Chr. Strache … Bei aller Heiterkeit darf jedoch nicht vergessen werden, daß er, Strache, dem gefällt, was Strache postet, was altgesinnungsgemäß wieder Ochsenreiter gefällt, ein ernstes Thema anspricht, nämlich die „Lügenpresse“ …

He-Chr Strache - Ein Zahntechniker sucht nach seinem PlatzFür einen Mann, der von der Vorsehung meint auserwählt zu sein, einmal Bürgermeister von Wien, dann wieder Bundeskanzler von Österreich zu werden, ein adäquates Thema, mit dem er sich ernsthaft zu beschäftigen hat, das steht außer Frage. Er wird wohl, mag er sich noch so recht auserwählt fühlen, weder Bürgermeister noch Bundeskanzler werden, denn die Vorsehung ist schon vor langer Zeit aus Österreich ausgewandert und staatenlos geworden, sie ist also nicht mehr wahlberechtigt. Nur Freiheitliche fühlen und leiden vor allem noch unter dem Phantomschmerz, daß die Vorsehung nicht mehr im Land ist. Entweder schmälern die doch noch recht starken Phantomschmerzen das Denkvermögen, oder er, Strache, wurde bislang beispielsweise weder von Dugin noch von Ochsenreiter darüber aufgeklärt, daß es nicht ausreicht, sich auserwählt zu fühlen, sondern er muß auch gewählt werden … Es kann aber auch eine Mischung aus Unaufgeklärtheit und Phantomschmerz dafür verantwortlich …

Und in seinem Fall ist sogar die Vorsehung unschlüssig, was aus ihm … sie würde wohl, wäre sie noch wahlberechtigt, nicht zur Wahl gehen. Hier aber können wahlberechtigte Menschen He.-Chr. Strache beistehen, mit ihren Stimmen ihn daran erinnern, daß er doch einen schönen Beruf hat, sie können ihn in seinen alten und ihm angemessenen Beruf des Zahntechnikers zurückwählen. Dafür würde er ihnen, den Wählenden, wohl sogar unendlich dankbar sein, ihn endlich auf den für ihn vorgesehenen und also für ihn nicht entfremdeten Zahntechnikberufsplatz im Leben zu wählen …

Aber auch ein Zahntechniker hat seine Meinungen, die in einer Demokratie nicht ungehört bleiben dürfen, seine Sorgen dürfen nicht ignoriert werden, beispielsweise seine Sorge, daß die Presse eine „Lügenpresse“ … Das darf selbstverständlich nicht so verallgemeinernd über die Presse gesagt werden, wie es He.-Chr. Strache macht. Aber der Beruf eines Zahntechnikers läßt es wohl zeitlich nicht zu, sich ausgiebig zu informieren, zu recherchieren, um mit konkreten Beispielen es zu untermauern. Damit der Zahntechniker aber in Hinkunft ein konkretes Beispiel für die „Lügenpresse“ anführen kann, da kann ihm geholfen werden, dabei kann er unterstützt werden, sogar mit einem doch noch recht aktuellen konkreten Beispiel: die Berichterstattung der „Zur Zeit“ über eine Broschüre … Jedoch, das ist nur ein Beispiel unter recht vielen – und nicht einmal das aktuellste, wie erst berichtet … Er, der Zahntechniker, kann aber auch konkret darauf hinweisen, wenn er wieder einmal über die „Lügenpresse“ spricht, daß Medien, wie etwa der ORF, einem Obmann einer Partei Sendezeit zur Verfügung stellen, in der er, der Obmann, bestätigt, wie unverschämt in Medien gelogen wird …

Aber scheltet den Zahntechniker nicht allzu sehr dafür, daß er pauschalierend über die Presse spricht, daß er aus fragwürdigen und höchst obskuren Quellen seine Informationen trinkt. Schließlich ist das nicht seine Aufgabe, nicht sein Beruf, kein Steuergeld steht ihm zur Verfügung, die ihn tränkenden Informationen auf ihren Glaubwürdigkeitsgehalt hin zu überprüfen. Freilich, wäre er Bundeskanzler, Bürgermeister oder auch nur ein Abgeordneter im österreichischen Parlament, dann sähe die Sache gänzlich anders aus, dann wäre er dafür heftig zu schelten …

Und es ist auch rührend, geradezu herzerweichend, wie er, der Zahntechniker, immerzu sich in die Nähe dieser Personen versucht zu schreiben. Aber die Illusion sollte er doch aufgeben, daß sie ihn, den Zahntechniker, den kleinen Mann aus dem Volke, je in ihre erstklassigen Hotels einladen werden, mit ihm an den besten Adressen verkehren werden wollen, auch wenn sie recht viel davon sprechen, für das Volk etwas über zu haben – ja, sie haben etwas über, die Groschen nämlich, die überbleiben, wenn sie den Steuergeldschilling verpraßt haben … Der Zahntechniker probiert es nicht nur auf Facebook, auch auf der Plattform des Unternehmens Twitter, auf der übrigens gelesen werden kann, wie etwa Alexander Dugin oder Manuel Ochsenreiter beurteilt werden … es fallen Wörter wie „Faschist“, „Neonazi“ und so weiter und so fort …

Und eines noch, es ist schön zu sehen, daß er, der Zahntechniker liest … Was für ein hoffnungsvolles Zeichen, Bildung will ihm nicht fremd bleiben … Freilich wäre es höchst bedenklich, läse er als Bundeskanzler, Bürgermeister oder bloß Abgeordneter des österreichischen Parlaments die Produkte beispielsweise eines Harvey Friedman und gar noch als Anleitung zu seinem politischen und im besonderen finanzpolitischen Handeln – es wäre nicht nur bedenklich, sondern höchst gefährlich für eine gedeihliche Entwicklung des Landes … Aber in seinem Beruf als Zahntechniker kann er mit solchen Produkten nichts anfangen und vor allem nichts anstellen. Außer menschgemäß, Harvey Friedman kommt auf die Idee – und ihm ist alles zuzutrauen -, ein Zahntechnikbuch zu schreiben … in diesem hoffentlich nie eintretenden Fall könnte dann nur eines gesagt werden: arme malträtierte Patienten, arme gequälte Patientinnen, die von einem ausschließlich nach friedmanscher Anleitung arbeitenden Zahntechniker He. -Chr. Strache  …

ZZ-NR Wendelin Mölzer lädt Manuel Ochsenreiter zum Kommentar ein, der Johann Gudenus zum Interview lädt

Welchen Ruf Manuel Ochsenreiter in Deutschland hat, mag selbst recherchiert werden. Ein Hinweis bloß dazu. Es gibt aktuell Aufregungen darüber, daß NR Barbara Rosenkranz als Referentin beim „Lesertreffen“ der „Zuerst!“, dessen Chefredakteur Manuel Ochsenreiter ist, angekündigt ist, das zwischen dem 6. und 8. März 2015 stattfinden soll. Im Zusammenhang mit dieser Zeitschrift fallen Bezeichnungen, wer sich noch wundern kann, mag sich wundern, wie „rechtsextremistisch“ …

Manuel Ochsenreiter - Alexander Dugin - MenschenrechtsimperialismusIn der von NR Wendelin Mölzer geführten „Zur Zeit“ in der Nummer 10 vom 6. bis 12. März 2015 ist ein Gastkommentar von Manuel Ochsenreiter veröffentlicht. Ein Chefredakteur lädt also einen altgesinnungsgleichen Chefredakteur ein. Aber es gibt einen gewaltigen Unterschied zwischen Wendelin Mölzer und Manuel Ochsenreiter – Mölzer ist ein in das österreichische Parlament gewählter Chefredakteur, Ochsenreiter ist nur ein Chefredakteur. Das spricht für die Wählenden in Deutschland, für jene in Österreich aber …

Johann Gudenus - Manuel OchsenreiterEin Altgesinnungsaustausch muß also gepflegt werden. Ein Freiheitlicher lädt Ochsenreiter ein, einen Kommentar zu schreiben, dafür lädt Ochsenreiter beispielsweise Johann Gudenus zum Interview. Es wird nun vielleicht auch Dankbarkeit, welch ehrenreiche Eigenschaft, und Treue dabei sein, dafür, daß Johann Gudenus in englischer Sprache sich als Mann ausweisen kann, der viel von Weltpolitik und Geschichte versteht:

„You once said that the Western media reports about Russia remind you of „pre-war rhetoric.“ Isn’t that a bit exaggerated?

Gudenus: Not at all. We should look at propaganda from previous wars. We are now experiencing exactly the same. A Country and its political leadership are completely demonized, at the same time it advertises ist own military capabilities. Putin stands for everything that is bad. Our media and politicians berate him as aggressive, devious, dishonest and dangerous. The first Hitler comparisons did not take long to come. Who operates such reporting wants to incite the People in this Country.“

Ach, in die Schuld getriebenes armes Deutschland des Adolf Hitler, ach, in die Schuld getriebener armer Vladmir Putin – oh, Vatergudenus …

Zuerst Barbara Rosenkranz Zur ZeitUnd wer von Freiheitlichen in Österreich mit Stolz empfangen wird, ist für einen Ochsenreiter der rechte Mann ebenfalls für ein Interview, aber eines in deutscher Sprache . Vielleicht deshalb nicht in englischer oder russischer Sprache, weil in einer anderen Sprache als der deutschen es wohl höchst schwierig wäre, ein solches Wort zu komponieren: „Menschenrechtsimperialismus“ … Ochsenreiter ist also nur mit den Klügsten unter den Klugen unterwegs: Johann Gudenus und Alexander Dugin und …

Alexander Dugin ist für das „Lesertreffen“ neben Barbara Rosenkranz ebenfalls angekündigt, aber auch ein Menno Aden. Ebenfalls nicht mehr unbekannt. Zuerst fiel er in der „Zur Zeit“ mit einer geschichtlichen Betrachtung auf, deren Qualität ebenbürtig nur eines Johann Gudenus …

Zuerst Rosenkranz im erstklassigen Hotel mit Weitblick zum VolkeBleibt noch die Frage, wo soll dieses „Lesertreffen“ stattfinden? An diesem Wochenende. Beim Volke altgesinnungsgemäß – in einem „erstklassigen Hotel“, wie soeben zu erfahren war … Ochsenreiter, Dugin, Rosenkranz, Mölzer, Gudenus, Strache und weitere aus dem Altgesinnungskreise sind stets bei dem Volke, das ja bekanntlich die besten Adressen sein eigen …

 

FPÖ-NR Wendelin Mölzer läßt für Kriegsverbrecher Alexander Löhr Geschichte zurechtschreiben

Es paßt altgesinnungsgemäß dazu, daß NR Wendelin Mölzer den Einsatz von Walter Seledec für Alexander Löhr veröffentlicht genau in der Ausgabe vom 27. Februar bis 5. März 2015, in der er auch Georg Immanuel Nagel über Verbrechen gegen die Menschlichkeit als „sogenannte ‚Menscheitsverbrechen'“ schreiben läßt,  die als „geschichtspolitische Dogmen zur juristisch verordneten Staatsreligion erhoben“ worden seien …

FPÖ-ZZ 9 Wendelin Mölzer - Walter Seledec - Alexander LöhrEin Abgeordneter des österreichischen Parlaments läßt im Februar 2015 schreiben:

„Löhr, 1945 schon in Sicherheit in Österreich, ging freiwillig nach Jugoslawien zurück, um seine Soldaten im Bewusstsein seiner Unschuld nicht im Stich zu lassen.“

Eine Auslieferung ist also für Walter Seledec eine freiwillige Rückkehr …

Was von diesen Ausführungen des Walter Seledec, veröffentlicht von einem Abgeordneten des österreichischen Parlaments, zu halten ist, das schreibt Walter Seledec selbst genau, bereits in seinem ersten Absatz, in dem er alles sagt, was zu ihm zu sagen ist, auch wenn er, Seledec, meint, er schreibe über andere, gegen andere, so liefert er doch bloß ein alles kenntlich machendes Psychogramm seiner selbst:

„In welch schrecklicher und moralisch fragwürdiger Zeit und Gesellschaft wir leben, wird uns immer wieder durch barbarische Einzelaktionen im öffentlichen Leben bewusst. Die schweigende ‚öffentliche Meinung‘ trägt an diesen beispiellosen Aktionen Mitschuld, ja sie fordert die Geschichtsfälscher und selbsternannten Gutmenschen geradezu heraus, uns ihre Sicht der Dinge und der Geschichtswahrnehmung aufzuzwingen. So wird die Zahl der Motivation jener Handlungen, mit welchen versucht wird, die Geschichte neu zu schreiben und mit der Brandfackel der Rache durch unser Land zu ziehen, immer größer.“

Walter Seledec - Alexander Löhr Zur Zeit 9-2015Und was ist für Walter Seledec das für eine „barbarische Einzelaktion“, das ein Abgeordneter des österreichischen Parlaments veröffentlichen läßt? Es ist das Abhängen einer Gedenktafel für einen Kriegsverbrecher.

Zur Zeit FPÖ Hinauswahl alles allen politischen GremienDaß das von Walter Seledec Preisgegebene nicht „immer größer“ wird, das können nur die Wähler und Wählerinnen verhindern, indem sie einer „schrecklichen und fragwürdigen“ Gemein-Schaft in jedweder Wahl nicht mehr Stimmen zugestehen, als es für eine Demokratie verträglich ist, in Prozenten ausgedrückt: nicht mehr als 0,88 Prozent …

I. Nagel schreibt für FPÖ-NR-Mölzer über Menschheitsverbrechen: „Geschichtspolitische Dogmen erhoben zur Staatsreligion“

Um das in der Nummer 9 vom 27. Februar bis 5. März 2015 in der für und von NR Wendelin Mölzer geführten ZZ von Georg Immanuel Nagel über „das geleugnete Morden“ Geschriebene in seiner Aussage richtig einordnen zu können, ist daran zu erinnern, was John Gudenus bereits 1995 zu den Gaskammern sagte: „Ich halte mich da raus! Ich glaube alles, was dogmatisch vorgeschrieben ist.“ Damals mußte er sein Parlamentsmandat zurücklegen. Jahre später wurde er aufgrund anderer revisionistischer Aussagen wegen „Wiederbetätigung“ angeklagt und …

FPÖ-ZZ 9 2015 Georg Immanuel Nagel - Menschheitsverbrechen und StaatsreligionEin Gudenus ging, ein anderer Gudenus kam, aber sonst

Und nun schreibt, im Februar 2015, Georg Immanuel Nagel für einen in das österreichische Parlament Gewählten:

„Verbrechen von Deutschen werden laufend thematisiert, oft übertrieben; die Opferzahlen steigen im Lauf der Jahre. Verbrechen an Deutschen werden kleingeredet, totgeschwiegen, sogar gerechtfertigt; die veröffentlichten Opferzahlen werden immer kleiner. Kritiker daran müssen damit rechnen, nach den Verhetzungsparagraphen und in Österreich auch nach dem Verbotsgesetz angeklagt zu werden.

Hier werden geschichtspolitische Dogmen zur juristisch verordneten Staatsreligion erhoben. Jahrzehnte der durch die Sieger und ihre linken Helfershelfer betriebenen Umerziehung haben gegen das eigene Volk gerichtete Glaubenssätze fest im politisch korrekten Juste Milieu verankert. In einer Form von negativer Auserwähltheit greift man zu allerlei Superlativen um die Deutschen zum ‚Tätervolk‘ eines sogenannten ‚Menschheitsverbrechen‘ zu weihen. Das millionenfache Morden, Vertreiben und Vergewaltigen von deutschen Zivilisten ist dem Singularitätsdogma im Wege und muss daher totgeschwiegen werden. In religiöser Verzückung ergehen sich die Etablierten und Angepassten in Schuldkult- und Demütigungsritualen. Ein klassischer Topos der antideutschen Ideologie ist die sogenannte ‚Relativierung‘. Vielmehr sind es doch gerade diejenigen, welche beständig bemüht sind, deutsche Opferzahlen herunter zu biegen, die meinen, sie könnten damit Verbrechen relativieren und verharmlosen, um ihre antideutsche Zivilreligion und ihre übersimplifizierte Geschichtspolitik am Leben zu erhalten.“

Zur Zeit FPÖ RelativierungDas also veröffentlicht NR Wendelin Mölzer von der identitären Gemein-Schaft im Februar 2015 … Es ist nebensächlich, wer das geschrieben hat, wesentlich ist, daß es von einem in das österreichische Parlament Gewählten veröffentlicht wird. Es ist auch nebensächlich, ob sich österreichische Behörden mit dem Schreiber dieser Zeilen eingehender beschäftigen werden oder nicht, wesentlich ist, daß der Veröffentlicher von derartigen Zeilen immer noch im österreichischen Parlament sitzt, wobei diese Zeilen nur weitere einschlägige Zeilen sind …

Es wird dem Schreiber, der für die Distanzierung von der Distanzierung ist, ein …, es wird für diesen Schreiber kein einschlägiges Verfahren gefordert, denn er ist bloß ein williger Helfer, vielleicht ein wenig zu viel alleingelassen, vielleicht ein wenig zu hilflos in die Welt gestellt

Von einem Gudenus zum nächsten Gudenus - Hartnäckigkeit der WählerInnenUnd vor allem, Verfahren ändern nichts daran, daß Veröffentlicher von solchen Zeilen im österreichischen Parlament sitzen. Das können nur die Wähler und Wählerinnen ändern …