ZZ der FPÖ – „Vorboten des Bürgerkriegs“

Es muß eigentlich nicht viel darüber geschrieben werden. Wer tatsächlich „wieder hinaus auf die Straße will“, darüber wurde im bereits im August 2014 geschrieben, und was das im Zusammenhang mit der Schlagzeile „Vorboten des Bürgerkriegs“ von Georg Immanuel Nagel in der Ausgabe 46 vom 17. November 2014 der ZZ der identitären Gemein-Schaft …

FPÖ-ZZ 46-2014 - Vorboten des BürgerkriegsEs muß schon gar nichts zu den Auslassungen über Menschen in diesem nagelschen Artikel geschrieben werden, die von ihm nicht als „Deutsche“ … Zusammengefaßt kann gesagt werden, es ist das allzu bekannte Niveau, mit dem erst vor kurzem NR Christian Höbart in noch tiefere Tiefen identitären Geistes vorstieß

Während aber – und darum ist es erwähnenswert, weil es wieder einmal zeigt, wie identitäre Wahrheit hergestellt wird – Georg Immanuel Nagel lediglich schwefeln kann,

„Eine so dem Terror überlassene Bevölkerung hat sich also über die Jahre damit eingerichtet, im eigenen Land als Menschen zweiter Klasse zu gelten. Der brav dressierte Deutsche arbeitet obrigkeitstreu und dienstfertig an seiner eigener Abschaffung. So lautet zumindest der Plan der Eliten. Die Ausschreitungen der Hooligans sind natürlich nicht begrüßenswert und zu verurteilen. Doch die Entwicklung war seit langem abzusehen. In England gibt es längt ähnlich Gruppen wie etwa die ‚English Defence League‘.“

von einer „Elite“, von einer „Umvolkung“, hingegen kann konkret benannt werden, wer die Demonstration in Köln am 26. Oktober 2014 angemeldet hat. Es war ein stellvertretender Vorsitzender der Pro NRW, für die sich die identitäre Gemein-Schaft seit langem recht stark macht, vorneweg Harald Vilimsky

„Schon bei der Ankündigung der Veranstaltung gab es viel Zuspruch aus dem patriotischen Lager, aber auch Kritik. Elitärere Kreise konnten sich mit dem eher bildungsfernen Erscheinungsbild der Fußballfans nicht identifizieren. In weiten Teilen der Bevölkerung war man hinter vorgehaltener Hand jedoch froh, daß es überhaupt einmal einen Protest gibt[.]  Die gewaltbereiten Hooligans werden von nicht wenigen begrüßt. Es sind keine völkischen Ideologen, keine rechte Parteien oder konservative Intellektuelle, die sich das ausgedacht haben. Hier handelt es sich um das ganz normale, einfache Volk, das sich erhebt, das nicht länger hinnehmen will, daß es kolonisiert wird und langsam auf dem Boden, der seit Jahrtausenden ihm gehhört, ein islamisches Kalifat entsteht. Dies ist der Konflikt, den die Multikultis gwollt haben.

[P]arallelgesellschaft, welche den zu Recht als schwach und wehrlos angesehehen Europäern offen den Krieg erklärt hat.“

FPÖ-ZZ 46-2014 Nagel - KosiekDermaßen wird identitäre Wahrheit geschrieben und vorbereitet im Quell- und Schreiborgan des gewählten Personals der identitären Gemein-Schaft … „das ganz normale, einfache Volk“, das sich erhebt, keine völkischen Ideologen, keine rechte Parteien oder konservative Intellektuelle“ … Pah!

Und bei diesen Ausschreitungen, wer weiß, wer das wirklich war, denn

„[a]n der Veranstaltung nahmen jedoch auch Ausländer teil, die selbst aus dem orientalischen Kulturkreis stammen. Beispielsweise Kurden, welche sich ja derzeit selber im Krieg mit Salafisten in Form des IS befinden. Bei der Kundgebung kam es zu Ausschreitungen. Die 3.000 bis 5.000 Teilnehmer lieferten sich eine Straßenschlacht mit der Polizei. Dabei wurden auch Streifenwagen demoliert.“

Bürgerkrieg - Besonderer Klang für IdentitäreEs muß eine ungemeine Faszination von dem Wort „Bürgerkrieg“ für Menschen in diesen Kreisen ausgehen, denn Georg Immanuel Nagel ist nicht der einzige, der aktuell darüber spricht. Von diesem kleinen ZZler bis hinunter zum Obmann der identitären Gemein-Schaft … Es hat einmal geheißen, wer nicht weiter weiß, bildet einen Arbeitskreis. Es scheint fast so, als würde in diesen Kreisen ein neues Sprichwort prominent werden wollen, eines, in dem vorkommt: nichts wissen, keine Lösungen und eben Bürgerkrieg. Aber es will hier der identitären Gemein-Schaft keine Redewendung gedichtet werden, nicht einmal eine, die diese in schlechtestem Licht …

PS Und was für eine recht feine Elite das ist, die ihre lange, lange Nase über Fußballfans rümpft, dafür steht wohl auch für Georg Immanuel Nagel ein Mann, der in ebendieser Ausgabe gefeiert wird: „Würdigung eines großen Patrioten“ – Rolf Kosiek, „radikaler Antisemit, Rassentheoretiker“

PPS Bald darauf hat sich in Österreich auch „das ganz normale, einfache Volk“ … Ein „Volk“ von 250 Menschen erhob sich in Simmering, und, ach, keine „rechte Partei“ … Pah!

PPPS Daß Georg Immanuel Nagel die „English Defence League“ recht herausstreicht, verwundert nicht, auch diese ganz der identitären Wahrheit ergeben, wie ebenfalls hier mit einem Klick nachgelesen werden kann.

FPÖ-ZZ beklagt: „Demonstration gegen Salafisten war für die Sache wenig hilfreich“

Es ist nur ein mit „Red.“ gekennzeichneter kleiner Artikel in der aktuellen Ausgabe 44-2014 der ZZ der identitären Gemein-Schaft, aber der, wie es so schön heißt, Bände spricht, vor allem duch die Auslassungen …

Ausgelassen wurde beispielsweise, wer diese Demonstration in Köln anmeldete. Es war der stellvertretende Vorsitzende der Pro NRW, für die die identitäre Gemein-Schaft recht heftig hoffte und warb, mit ihr gemeinsam in das Europäische Parlament einziehen zu können, vorneweg Harald Vilimsky …¹

FPÖ-ZZ Hooligans - Auslassungen - VerharmlosungenAusgelassen wurde, wer noch alles mit den Hooligans marschierte, wer noch bei diesen Ausschreitungen am 26. Oktober 2014 dabei war …

Nicht aber ausgelassen wurde, wer an der Gegendemonstration – und hier ist es der Redaktion der ZZ, die von dem NR Wendelin Mölzer geführt wird, möglich, das Wort „Extremisten“ zu schreiben, ein Wort, das für die identitäre Gemein-Schaft nur in der Bildung mit „Links“ schreibbar zu sein scheint …

Auch wenn die „Demonstration gegen Salafisten für die Sache wenig hilfreich [war]“, ist es der Redaktion, die von dem NR Wendelin Mölzer geführt wird, doch ein Anliegen, die Gewalt der Hooligans, die für die ZZ die einzigen Teilnehmer an diesen „Krawallen“ waren, ein wenig kleinzureden, traditionell gesinnungsgemäß in die Verharmlosung auch die Gegenwart einzubeziehen. Bereits seit dem 26. Oktober 2014 wird gewußt, daß es „44 verletzte Polizisten“ gab, aber für die erst Tage später erscheinende ZZ, nämlich heute am 31. Oktober 2014, „sollen bis zum Abend mindestens 13 Einsatzkräfte verletzt worden sein.“

Hohenrain Verlag und FPÖ inserieren ganzseitig in der Zur ZeitWenn etwas zu ZZ der identitären Gemein-Schaft geschrieben wird, darf auch diesmal nicht der Hinweis fehlen, in dieses Magazin wird auch immer mit Beiträgen von gewählten Mandatarn und Mandatarinnen gefüllt, diesmal von NR Wendelin Mölzer und Landesrat Christian Ragger … Und wieder einmal ein ganzseitiges Inserat der FPÖ und sogar mit der richtigen Formulierung „Mehr Netto vom Brutto!“… Mit welchem Geld die FPÖ wohl die ihre ZZ unterstützt durch Inseratenschaltungen? Und es gibt ein zweites ganzseitiges Inserat, nämlich vom „Hohenrain-Verlag“ … Eine Beschreibung dieses Verlages wurde in die Collage montiert, und es wird nicht verwundern, in dieser Wörter wie „Rechtsextremismus“, „Rechtsradikalismus“, „Revisionismus“, „Volksverhetzung“ zu lesen …

¹ FPÖ PRO NRW und die „Hooligan-Krawalle: Bündnis der Gewalt“

FPÖ, Pro NRW und die „Hooligan-Krawalle: Bündnis der Gewalt“

„Spiegel Online“ titelt über die Ausschreitungen in Köln am 26. Oktober 2014: „Hooligan-Krawalle: Bündnis der Gewalt“.

FPÖ pro NRWWas die Pro NRW damit zu tun hat? Nun, ihr stellvertretender Parteivorsitzender Dominik H. Röseler hat diese Demonstration angemeldet.

Dominik Röseler - FPÖ - Pro NRW - KölnWas die FPÖ damit zu tun hat? Wähler und Wählerinnen sollten sich das endlich für jedwede kommende Wahl vormerken, mit wem die freiheitliche Partei recht kameradschaftlichen Umgang pflegt, wen die freiheitliche Partei recht extrem wahlwerbend unterstützt, nämlich die Pro NRW, beispielsweise Harald Vilimsky als er in diesem Jahr im Kölner Rathaus rief: „Bringt mit den Markus Beisicht ins Europaparlament“. Markus Beisicht ist der Vorsitzende von Pro NRW, dessen Stellvertreter jetzt die „Haftung“ für die Ausschreitungen in Köln …

Wer solche Parteien wählt, gibt keine Wahlstimme ab, sondern eine Aufhußstimme.

FPÖ - Pro NRW - Identitätsraub

Harald Vilimsky: „Der Kampf gegen … Identitätsraub wird dabei an vorderster Stelle stehen.“

Mehr will dazu gar nicht mehr geschrieben werden. Wie in der Collage gelesen werden kann, wurden in diesem Jahr bereits einiges zu Pro NRW und FPÖ geschrieben. Das sollte genügen, um sich ein erstes Bild machen zu können, wohin es führt, wenn derartige Parteien gewählt werden, in Deutschland, in Österreich, in …

Susanne Winter Pro NRWPS Über einen einen ehemaligen freiheitlichen NR wurde bereits gestern fragend geschrieben: Was wird aus einem freiheitlichen NR nach dem Verlust der Pfründe – ein Hooligan?

Noch ein verfehltes Wahlziel von Identitären – 0,2% für Pro NRW mit handfuchtelndem Nackt-Vize Kevin Gareth Hauer

Es schreibt zwar die „Unzensuriert“ der freiheitlichen Gemein-Schaft über Wahlerfolge der Pro NRW bei den Kommunalwahlen am verwichenen Sonntag, aber nicht über das Abschneiden der Pro NRW bei der EU-Wahl.

Nullkommaein Prozent zu verlieren - Großer Wahlerfolg der Pro NRW

Nach 0,6 fährt Pro NRW 2014 mit 0,5 einen sie berauschenden Sieg ein, mit dem noch beim freiheitlichen Akademikerball 2015 Kevin Gareth Hauer – der bereits heuer versprach, wiederzukommen – mit in die Höhe gestreckten Säbeln als treue Ehrerbietung gefeiert werden wird.

Das würde wohl zu sehr darauf aufmerksam machen, daß die freiheitliche Gemein-Schaft noch ein Wahlziel verfehlt hat, besonders Harald Vilimsky gescheitert ist, Markus Beisicht in das Europaparlament zu bringen, auch Susanne Winter als Wahlunterstützerin der Pro NRW gescheitert ist.

pro nrw und fpö - verfehlte wahlziele0,2% hat Pro NRW in der EU-Wahl bekommen, das ist so wenig, daß es, wie auch in der Collage gesehen werden kann, nicht einmal mehr graphisch dargestellt wird.

Adolf Hitler bringt es in Deutschland nicht mehr. Und das ist nicht einmal polemisch gemeint. Denn Kevin Hauer, wie ebenfalls in der Collage gelesen werden kann, posiert schon auch mal mit einem Bild von Adolf Hitler …

Und Kevin Hauer ist stellvertretender Vorsitzender von Pro NRW. Und einer, für den sich die „Unzensuriert“ der freiheitlichen Gemein-Schaft schon auch einsetzt, wie in diesem Jahr, als er seine Arbeit verlor.

Aber das muß alles nicht noch einmal alles geschrieben und wiederholt werden, es kann hier zum Nachlesen aufgerufen werden.

pro köln rücktritt vorstand wahlergebnisZum Festhalten aber ist es doch besonders. Denn. Es ist mehr als erfreulich, daß in Deutschland Wähler und Wählerinnen wissen, wen sie wählen und wen sie gerade einmal knapp über der Null wählen, taub sind für die Parolen einer Partei, die von der freiheitlichen Gemeinschaft unterstützt wird, mit der die freiheitliche Gemein-Schaft recht gerne in das Europaparlament eingezogen wäre.

„Burschi-Ball-Besucher mit Kevin mit Hitlerbild“ (Beitrag auf „stopptdierechten.at“)

Einsatz der freiheitlichen Unzensuriert für Kevin Hauer

Freiheitlicher Einsatz für „ultrarechten Polizisten“ der Pro NRW

Wer deutschen Burschenschaftern zu rechtsextrem – Ist freiheitlicher Gemeinschaft erst recht genehm

Harald Vilimsky: „Bringt mit den Markus Beisicht ins Europaparlament“

Freiheitliche Gemein-Schaft und Pro NRW – Kameraden im Reimen von Gemeinem

Pro NRW macht es ihr recht vor – Wann nennt sich freiheitliche Gemein-Schaft „identitäre Bewegung“

NR Christian Höbart: FPÖ auch ohne Umbenennung eine „identitäre Bewegung“

EU-Wahl 2014 – Freiheitliche Gemein-Schaft ist nicht die Siegerin

Wer folgt der „Schwarzen Katze“ – Was sagt das über Christian Höbart, NR?

Christian Höbart folgt auf Twitter der Schwarzen Katze – Was sagt das über „Heimat ohne Hass“ aus? Zwei Fragen, eine Antwort: Nichts. Die zwei Fragen könnten auch mit dem Namen Andreas Unterberger durchgespielt werden. Die Antwort wäre wieder: Nichts.

Christian Höbart hätte Alexander Pollak auch anders antworten können, als er es getan hat, wie in der Collage gelesen werden kann. Christian Höbart hätte Alexander Pollak antworten können, er folge, wie auch Heimat ohne Hass, der Schwarzen Katze, die, wie er, Höbart, selbst durch und durch „kritisch, feministisch, antifaschistisch“ eingestellt ist, und da der Faschismus in jedweder Ausprägung beobachtet werden muß, ist es unumgänglich, der „WalkuereRota“ zu folgen, um zu wissen, was für Gefahren im neonazistischen Winkel für unsere demokratische und antifaschistische Gesellschaft lauern, um gewappnet zu sein, das Wort „Wehret den Anfängen“ ernstzunehmen, eine freiwillige Aufgabe als Pflicht für jeden Bürger und für jeder Bürgerin, und noch mehr ein Auftrag und Herzensanliegen für einen gewählten Mandatar. Als Follower der Schwarzen Katze stehe er mit Alexander Pollak, mit Heimat ohne Hass und so vielen anderen uneingeschränkt auf derselben Seite.

Hätte Christian Höbart auf diese Weise geantwortet? Was dann, Alexander Pollak? Wie dann, Heimat ohne Hass?

Schwarze Katze - Höbart - Pollak - Heimat ohne Hass - TwitterIm Grunde muß hierzu nicht mehr geschrieben, denn die Collage ist selbsterklärend. Die Plattform des Unternehmens Twitter mit dieser Möglichkeit, anderen zu folgen, taugt wenig bis gar nicht, um daraus irgend etwas ableiten zu wollen, schlimmer noch, es bietet Menschen – beispielsweise Christian Höbart, He.-Chr. Strache, Harald Vilimsky, Gerhard Deimek einen leichten und bequemen Ausgang … Die Sache mit dem „Follow“ und „Following“ auf Twitter ist eine andere als jene mit „Friends“ auf der Plattform des Unternehmens Facebook und also nicht so leicht übertragbar … Einer Person oder einer Gruppierung auf Twitter zu folgen, heißt nichts, schon gar nicht, daß Kontakte gepflegt werden. Wer auf Twitter sich einmal umsieht, wird erstaunt darüber sein, wer wen folgt. Es hat den Anschein, alle folgen allen und allen wird gefolgt, aber wer verfolgt tatsächlich etwas, könnte bei der Follow- und Following-Menge eines jeden einzelnen und einer jeder einzelnen gefragt werden.

Es können auch andere Proben gezogen werden. Wer würde christschwarzen Funktionären glauben, sie seien beispielsweise feministisch, und das nur deshalb, weil sie der Schwarzen Katze folgen, sie pflegten mit ihr, weil sie ihr folgen, tatsächlich Kontakte ? Hat Christian Höbart etwas von der Walküre retweetet, favorisiert, ihr zustimmend geantwortet? Mit wie vielen, denen Sie folgen und die Ihnen folgen, stehen Sie in und unterhalten Sie Kontakte?

Wer also Twitter dafür einsetzen will, um jemanden weltanschaulich festnageln zu können, zu wollen, hat Twitter noch nicht ganz verstanden, wie allein diese kleine Auswahl in der Collage gut und hoffentlich ausreichend zeigt. Und es birgt auch die Gefahr, daß Menschen, die tatsächlich aus antifaschistischen Beweggründen gewissen Personen oder Gruppierungen folgen, aus dem einzigen Grund, Informationen einholen zu können, an die sonst nicht herangekommen werden könnte, sich plötzlich dem ungerechtfertigten Vorwurf ausgesetzt sehen müssen, zumindest fragwürdigen Personen oder Gruppierungen zu folgen, punziert zu werden als … Schwarze Katze selbst ist dem bis jetzt wohl mit Glück entgangen, weil vielleicht noch keiner nachgesehen hat, wem sie folgt, oder Gründe hervorgeholt werden, die es rechtfertigen, nachsichtig zu sein? Aber das ist nicht wesentlich, wem sie folgt, sondern eine weitere Bestätigung nur dafür, wie äußerst fragwürdig und ungerechtfertigt es ist, daraus gegen jemanden einen Vorwurf zimmern zu wollen.

PS Christan Höbart ist momentan, so scheint es, sehr antwortfreudig, freilich nicht jede Frage beantwortet er, eine etwa seit Jahren nicht, wie gelesen werden kann in:

NR Christian Höbart: FPÖ auch ohne Umbenennung eine „identitäre Bewegung“.

NR Christian Höbart: FPÖ auch ohne Umbenennung eine „identitäre Bewegung“

Die Antwort des freiheitlichen NR Christian Höbart auf die Frage, wann werde sich die freiheitliche Gemein-Schaft „identitäre Bewegung“ nennen, ist es wert, besonders festgehalten zu werden.

Christian Höbart - FPÖ braucht sich nicht umzubenennenMit dieser Antwort eines freiheitlichen Mandatars

„Brauchen uns nicht umbenennen! Identitäten u Traditionen sind uns schützenswertes Gut!“

wird vieles noch verstehbarer, klarer, beispielsweise auch der Jubel der „identitären“ Gliederung, daß die freiheitliche Gemein-Schaft die Nummer eins in Umfragen sei … Das muß jetzt nicht ein weiteres Mal ausgeführt werden. Es wird empfohlen, für weitere Informationen hierzu „Pro NRW macht es ihr recht vor – Wann nennt sich freiheitliche Gemein-Schaft ‚identitäre Bewegung‘?“ aufzuschlagen.

Eine Antwort steht allerdings noch aus. Nachdem NR Christian Höbart aber in Antwortlaune zu sein scheint, soll die zweite Frage, deren Beantwortung seit Jahren aussteht, hier noch einmal gestellt werden. Vielleicht läßt sich das jetzt auch noch klären – nach Jahren …

Von „Alpen-Donau-Info“ wurde damals schon nicht wirklich eine Antwort erwartet, aber von einem gewählten Mandatar, noch dazu von einer Bewegung mit dem Mantra „WIR“ seien für euch, also für – muß damit wohl gemeint sein – Bürgerinnen und Bürger da, wäre eine Antwort schon zu erwarten gewesen …

NR Christian HöbartNun hat NR Christian Höbart also auf eine Frage geantwortet, vielleicht hat er nicht die Zeit gehabt, die zweite Frage aufzurufen. Aus diesem Grund soll diese hier noch einmal wiederholt werden, die an ihn direkt auch per Mail

„An: ‘christian.hoebart@parlament.gv.at’; ‘kontakt@alpen-donau.info’

Sehr geehrte Damen und Herren,

es dürfte für viele von Interesse sein, wer um die Veröffentlichung des Briefes von Ihnen, Ing. NR Christian Höbart, gebeten hat. Eine Aufklärung darüber wäre also gewünscht.

Ihre Antworten veröffentliche ich dann selbstverständlich.

Mit freundlichen Grüßen,“

vor Jahren geschickt wurde, wie unter „Alpen-Donau-Info wird gebeten, freiheitlichen Brief zu veröffentlichen“ nachgelesen werden kann.

IdentitäreNS Wie aktuell gelesen werden kann, ist Bürgermeister Michael Häupl für ein Verbot der „Identitären“ und führt dafür stichhaltige Gründe an. Eine Gesellschaft der Verbote in weltanschaulicher Hinsicht ist eine verlorene Gesellschaft, eine Stillstandsgesellschaft in demokratischer Hinsicht, eine in vergilbten und noch nie tauglich gewesenen Rezepten verschriftlichte Gesellschaft. Es reicht vollkommen, wenn Wählerinnen und Wähler derartige Bewegungen lediglich im Promille-Bereich wählen. Wobei „Promille“ zum Gehalt der Anschauungen und des Gedankenguts derartiger Bewegungen ein überaus passendes, authentisches und alles aussagendes Wort … Eine Richtschnur, die aus der Straßenverkehrsordnung bekannten Promillegrenzen sollten in Wahlen für derartige Bewegungen nie überschritten werden.

Pro NRW macht es ihr recht vor – Wann nennt sich freiheitliche Gemein-Schaft „identitäre Bewegung“?

Identitäre - FPÖ - Jubel und Sorge der Patrioten

„Sensation FPÖ neue Nummer 1 – Für uns ist diese Nachricht ein Rückenwind, um 2014 noch offener, noch lauter und noch massiver gegen die Multikultis vorzugehen. 2014 ist das Jahr der Reconquista.“

Was wäre Karl Kraus zu den sogenannten Identitären eingefallen? Nichts, er brauchte die freiheitliche Gemein-Schaft nicht mehr zu erleben … Glücklicher Karl Kraus, einfallsreicher Karl Kraus, der für Gedanken Einfälle als Synonym verwenden konnte. Heute, 2014, können Einfälle nur als Synonym für Gedächtnisleistungen verwendet werden, genauer, sonst wäre es zu pauschalierend, hier, in diesem Beitrag, ist es ausschießlich ein anderes Wort für Gedächtnisleistung, für Erinnerung …

Gedankenreicher Karl Kraus, ihm ist eine Gegenwart mit der freiheitlichen Gemein-Schaft erspart geblieben, an die augenblicklich erinnert wird, wird von den sogenannten Identitären gesprochen. Und derzeit wird viel von den sogenannten Identitären gesprochen und geschrieben, weil es am letzten Samstag ebendiese zwei Demonstrationen gab, die weiter Anlaß zu mannigfachen Aufregungen sind.

Freiheitliche IdentifikationenEhe aber darüber geschrieben wird, was das Gedächtnis in Zusammenhang mit den sogenannten Identitären ausliefert, muß gesagt sein, wie ärgerlich es ist, widerlegbare Vorwürfe gegen die Polizei zu erheben, wie kontraproduktiv es ist, unüberprüft und wohl aus reiner Gefühlsduselei derartige Behauptungen von Polizeigewalt weiter zu verbreiten, wie es nun passiert ist, etwa mit dem inzwischen bereits widerlegten Vorwurf polizeilicher Gewalt gegen eine schwangere Frau. Das kommt einer Eigenzerstörung der Absichten und des Zwecks der eigenen Demonstration gleich. Was wird von dieser Demonstration gegen die sogenannten Identitären bleiben? Nichts als die falschen Vorwürfe zum Gaudium der sogenannten Identitären, die augenblicklich die freiheitliche Gemein-Schaft in Erinnerung rufen.

Zu den sogenannten Identitären fällt jetzt, erstens, das freiheitliche Medium Unzensuriert ein, das das heute schon genüßlich ausbreitet: „Unterste Schublade der linken Gewalttäter: Schwangerschaft vorgetäuscht“ … Und zugleich die sogenannten Identitären mit ihrer „regierungskritischen Demo“ im hellen Licht der „friedlich marschierenden“ erstrahlen lassen können, für diese also ganz nebenher werben können, ohne daß es als Reklame ausgelegt werden könnte. Was, und diese Frage muß noch einmal eindringlich gestellt werden, was wird von derartigen Demonstrationen auch gegen sogenannte Identitäre je bleiben, wenn es weiter so abläuft, als die letzte Demonstration samt Berichten ablief? „Unterste Schublade“? „Gewalt“? „Regierungskritische Demo friedlich marsch…?“

Zu den sogenannten Identitären fällt jetzt, zweitens, Christian Höbart, freiheitlicher NR, ein, der, wie in der Collage gelesen werden kann, über „Linke Demonstrationen“ pauschalierend wettert, über das“Gesindel“ … Nach einer Gegenrede nimmt Christian Höbart seine pauschalierende Sicht doch etwas zurück. Gerhard Deimek, freiheitlicher NR, aber favorisiert bloß den pauschalierenden Tweet von Christian Höbart … Und zu Christian Höbart fällt nun doch wieder ein, daß seine Antwort seit Jahren überfällig ist, seine Antwort darauf, wie das war mit seinem von „Alpen-Donau-Info“ veröffentlichen Schreiben

FPÖ Wer wir sind PatriotentourZu den sogenannten Identitären fällt jetzt, drittens, „Patriotentour“ der freiheitlichen Gemein-Schaft ein … Ach, da die „patriotisch“ „friedlich marschierenden …“, dort auf „Patriotentour“ die … Es ist halt die Schollenliebe, die gewählte freiheitliche Mandatare großzügig und mit gütigem Auge auf die Buben des Patriotismus blicken läßt, die ihre Köpfe doch ebenso in die Bücher stecken von Autoren und Verlegern, die so recht das Gefühl der Zusammengehörigkeit stärken, den Gemeinsinn stiften

pro nrw nennt sich identitäre bewegung - wann fpöZur freiheitlichen Gemein-Schaft fällt jetzt, viertens, noch ein, wann darf damit gerechnet werden, daß sie sich selbst als „identitäre Bewegung“ bezeichnen wird? Die von der freiheitlichen Gemein-Schaft recht stark unterstützte und vom Verfassungschutz beobachtete pro NRW nennt sich bereits „identitäre Bewegung“ … Es wird doch die freiheitliche Gemein-Schaft nicht ihre Vorbildgesinnungsrolle aufgeben wollen, daß es dann gar noch so weit kommt, daß ein Markus Beisicht ausruft: „Bringt mir den Harald Vilimsky ins Europaparlement“. Und nicht, wie jetzt gerade noch, daß Harald Vilimsky recht genau weiß, wer in das Europaparlament zu bringen ist …

NS Was bereits alles zum sogenannten Identitären geschrieben wurde, ist auch schon wieder entfallen, und es wird jetzt nicht gewußt, ob es ein guter Einfall wäre, es noch einmal nachzulesen …

WIR

pro NRW

Franz Obermayr

Schlösselgasse

Zur Zeit

Freiheitliche „Zur Zeit“ druckt verschwiegen nur „Junge Freiheit“ nach

Nachdruck der freiheitlichen Zur Zeit ohne HinweisDieter Stein, Chefredakteur der Wochenzeitung „Junge Freiheit“ macht darauf aufmerksam, daß es sich bei dem in der aktuellen Ausgabe der ZZ der freiheitlichen Gemein-Schaft veröffentlichten Interview mit Akif Pirinçci lediglich um einen Nachdruck des „JF“-Interviews handelt.

Vilimsky Obermayer Zur ZeitEs fehlt in der freiheitlichen ZZ darauf jedweder Hinweis, es wird von der freiheitlichen ZZ der Eindruck vermittelt, es handle sich sich dabei um ein aktuelles Interview. Um diesen Eindruck auch noch zu verstärken, daß es ein ganz aktuelles Interview ist, unterlegt es die freiheitliche ZZ auch noch mit einem Bild von einer Lesung in Bonn. Diese Lesung gab es aber erst am 10. Mai 2014, also nach dem veröffentlichten Interview durch die „Junge Freiheit“.

Wieder einmal ein Beispiel für die Vorgehensweise freiheitlicher Medien … Mit Seriösität, mit Redlichkeit, mit Anständigkeit wird diese Vorgehensweise wohl niemand in Verbindung bringen können. In mildester Betrachtungsweise vielleicht mit Nachlässigkeit, mit Schluddrigkeit, mit – eine solche Betrachtung aber wäre als größtmögliche Naivität …

Nach diesem Hinweis von Dieter Stein, daß es kein Original-Interview der freiheitlichen ZZ ist, hätte

Ach, ohne böse Worte gibt Akif Pirinçci der Zur Zeit der freiheitlichen Gemein-Schaft ein Interview

entsprechend umgeschrieben werden müssen, um nichts Falsches weiter zu verbreiten. Aber es reicht auch dieser heutige Zusatz, wie es tatsächlich um dieses Interview bestellt ist.

Vor allem für Wähler und Wählerinnen müßte es äußert interessant sein, wie dieses freiheitliche Medium arbeitet, na ja – arbeitet, wie dieses freiheitliche Medium agiert. Denn es ist das freiheitliche Medium von gewählten freiheitlichen Mandataren und Mandatarinnen. In der aktuellen Ausgabe mit dem unaktuellen Interview schreibt wieder einmal NR Barbara Rosenkranz, natürlich auch wieder EU-Abgeordneter Andreas Mölzer und ein Mitarbeiter von dem freiheitlichen EU-Abgeordneten Franz Obermayr: Wolf-Rüdiger Mölzer. Schlüsse über das Agieren und die Vorgehensweise von gewählten freiheitlichen Mandatarinnen und Mandataren dürfen selbst gezogen werden …

Über das ebenfalls von Bernhard Tomaschitz geführte Interview mit Harald Vilimsky in der aktuellen Ausgabe der freiheitlichen ZZ wird jetzt aber nicht mehr gewagt, etwas zu schreiben … Verunsichert darüber, ob es ein Original-Interview ist, ob es auch nur ein nicht ausgewiesener Nachdruck ist. Nur eines ist sicher, es ist nicht das Interview, das Harald Vilimsky der „PI“ gegeben hat, im Jänner 2014, als er in Köln war, bei der durch den Verfassungschutz unter Beobachtung stehenden und vom Verfassungschutz als rechtsextrem eingestuften Pro NRW

Harald Vilimsky sei die „beste Wahl“ wird in einem mit „RED“ gekennzeichneten Beitrag in der aktuellen Ausgabe der freiheitlichen ZZ geschrieben, also für die „Zur Zeit“ ist Harald Vilimsky die „beste Wahl“. Damit ist die Wahl für Harald Vilimsky entschieden, von der ZZ ist er gewählt, das ist mehr als genug, niemand sonst braucht also sich noch zu überlegen, ob er wählbar ist oder nicht … Für die „Zur Zeit“ ist er bereits die „beste Wahl“. Das ist doch bereits ein rechter Erfolg für Harald Vilimsky, mit dem er zufrieden sein kann. Eine ziemliche Wahlerleichterung für den 25. Mai 2014, denn es treten ohnehin so viele Kandidatinnen und Kandidaten an, daß es nur gut sein kann, wenn mit Harald Vilimsky bereits vorher einer ausfällt bei der Entscheidungsfindung, wen wählen. Und außerdem, was würde Harald Vilimsky mit seiner Zeit in Brüssel anfangen? Als Schreiber ist er bis jetzt nicht groß in Erscheinung getreten. Anders als Andreas Mölzer, der seine Zeit im Europaparlament exzessiv zu nutzen wußte, zum Schreiben in der ZZ, in seinem Block, von Büchern, für Programme, die er in Japan und so weiter und so fort. Wer als Wähler und Wählerin jetzt sagt, gut, für die „Zur Zeit“ ist Harald Vilimsky die „beste Wahl“, eine weitere Stimme braucht Harald Vilimsky nicht mehr zu bekommen, hilft ihm damit auch ungemein, nämlich zu vermeiden die krampfhafte Suche nach einer Beschäftigung, käme er in das Europaparlament … Um dann vielleicht mit Markus Beisicht in Brüssel zum Beispiel Karten zu spielen, das könnte sogar für einen Harald Vilimsky auf Dauer nicht befriedigend …

NS Müßig zu schreiben, weil ohnehin zuhauf bekannt, was und wer und also auch in der aktuellen Ausgabe der freiheitlichen ZZ nicht anders noch so veröffentlicht wird. Zwischen den Beiträgen gewählten Freiheitlichen wieder einmal ein Beitrag von „Ostmärker“ Richard Melisch und zur Wiederlektüre empfohlen ein Schriftsteller, der … Diesmal ist es Hans Watzlik …

Von der prototypischen freiheitlichen Reaktion

Aufgrund der äußerst eingeschränkten Zeichenanzahl auf der Plattform des Unternehmens Twitter ist es notwendig, über die prototypische Reaktion des freiheitlichen Abgeordneten Gerhard Deimek hier etwas zu schreiben, um der Reaktion dieses Mandatars umfassender entgegenzuwirken, kompakt in einem Beitrag zusammengefaßt (und also nicht aufgeteilt auf unzählige sogenannte Tweets, die mehr verwirren würden, als etwas klären).

Darüber hinaus, und vor allem wesentlicher, zeigt die Reaktion des freiheitlichen NR Gerhard Deimek wieder einmal musterhaft auf, wie freiheitliche Funktionäre und Funktionärinnen auf für sie nicht Genehmes reagieren, nämlich mit Vorwurf, Desinformation, Verdrehung und Umkehrung, Behauptung und soher Unterstellung.

NR Gerhard Deimek - Prototypische freiheitliche Antwort und Reaktion

Vielleicht ist es auch vollkommen banal und harmlos. Ungenaue Informationsbeschaffung über oder Verwechslung von Sites oder Vergeßlichkeit, zu welcher Site eine freiheitliche parlamentarische Anfrage gestellt wurde. Aber das kann nur NR Gerhard Deimek selbst beantworten und aufklären.

Der Ausgangspunkt für die prototypische Reaktion von NR Gerhard Deimek war, wie in der Collage gelesen werden kann, seine Wortmeldung zur EU, die als Werbung für den freiheitlichen Spitzenkandidaten Harald Vilimsky im besonderen verstanden werden darf. Darauf zu antworten, war menschgemäß verlockend, mit dem Hinweis, mit wem die freiheitliche Gemein-Schaft euroapweit

Darauf folgte die prototypische freiheitliche Reaktion des NR Gerhard Deimek:

Vorwurf

Wenn gegen Hinweise argumentativ nichts vorgebracht werden kann, muß sich ein freiheitlicher Mandatar stets mit einem Vorwurf behelfen, also mit dem Vorwurf des „Linksextremismus“ und der „Gewaltbereitschaft“. Daß dieser Vorwurf eines freiheiltichen Mandatars nicht haltbar ist, weiß aber NR Gerhard Deimek selbst nur recht allzu genau, wie sein dazu gesetztes Fragezeichen belegt. Auf die Hinweise, daß zum Beispiel Harald Vilimsky den Vorsitzenden einer unter Beobachtung des Verfassungsschutzes stehenden Bewegung, nämlich der Pro NRW, in das Europaparlament gebracht haben will, muß freiheitlich mit einer Umkehrung entgegengeschritten werden, also damit, dem Hinweisenden zu unterstellen (abgemildert durch die Verkleidung als Frage), „linksextrem und gewaltbereit?“ …

Desinformation

Wie gelesen werden kann, verlinkt NR Gerhard Deimek zu einer parlamentarischen Beantwortung. Wer nur diese Beantwortung liest, könnte meinen, es ginge um die Site des Hinweisenden. Es wird hier keinesfalls behauptet, aber es darf doch vermutet werden, daß NR Gerhard Deimek damit rechnet, es wird sich kaum bis niemand die Mühe machen, sich umfassend zu informieren, also nachzuschauen, welche Site und welche Partei tatsächlich Gegenstand der freiheitlichen Anfrage war. Wer weiß noch nicht um die Schnoddrigkeit und absolute Oberflächlichkeit auf den Plattformen der sogenannten neuen Informationstechnologien, vor allem was die tiefergehende Einholung von Informationen betrifft.

Verdrehung, Umkehrung und Behauptung

Prototypische freiheitliche Reaktion Desinformation - Umkehrung - Behauptung - VorwurfAuf den Hinweis, daß Verbindungen unterstellt werden, die es nicht gibt, reagiert NR Gerhard Deimek prototypisch freiheitlich: „Das behaupten sie.“ Womit er zwar im Grunde eingesteht, etwas behauptet zu haben, aber es noch einmal umkehrt, verdreht, indem er dem Hinweisenden unterstellt, etwas zu behaupten.

Dermaßen also sieht eine prototypisch freiheitliche Reaktion aus. Reaktion ist das rechte Wort. Von Antwort kann im Grunde je nicht gesprochen werden …

EU-Ausstieg - Freiheitliche Bewunderung für Nigel FarageNS Es gab noch eine freiheitliche Reaktion, eine freundliche und eine, die eine Antwort genannt werden kann. Aufmerkenswert an dieser Antwort ist ausschließlich, weil sie von der Bewunderung für Nigel Farage erzählt, mit dem der Ausstieg von Großbritannien aus der EU geschafft werden könnte; dieser Mann wird also in der freiheitlichen Gemein-Schaft bewundert: von He.-Chr. Strache aufwärts bis zur „kleinen freiheitlichen Ortsgruppe“ Gallspach …

NNS Und weil NR Gerhard Deimek mit seiner prototypischen freiheitlichen Reaktion mit seiner Verlinkung selbst den WKR-Ball ansprach, der jetzt Akademikerball genannt wird, darf hier auch auf einen Beitrag verwiesen werden, der eine weitere und für einen Freiheitlichen nicht untypische Reaktion zum Inhalt hatte:

Hofburg ohne WKR-Ball

EU-Wahl heißt für den von He.-Chr. „Strache bewundert[en] UKIP-Chef“ nicht zu wählen, sondern in die „Volksarmee“ einzutreten

Es könnte jetzt zuerst etwas zur UKIP geschrieben werden, was das für eine Partei ist, wie diese Partei den aktuellen Wahlkampf zur EU-Wahl betreibt, also die Partei, mit der die freiheitliche Gemein-Schaft … will. Aber wozu? Mittlerweile ist es wohl ohnehin weitest bekannt, mit welchen Parteien eine freiheitliche Gemein-Schaft nur und ausschließlich … kann – zusammenarbeiten will gar nicht geschrieben werden, denn darin kommt vor allem arbeiten vor, na ja und zusammen ist auch nicht unbedingt ein Leitwort dieser Parteien …

Ukip - Wen He-Chr Strache bewundertHinzukommt, was über eine Partei dieser Gesinnungsschaft geschrieben werden kann, ist das, was über jede Partei dieses Kreises der Volkstümelnden (nun Populisten und Populistinnen genannt) geschrieben werden kann. Was also zur UKIP geschrieben werden kann, was für eine Partei sie also ist, wie sie ihren aktuellen Wahlkampf betreibt, kann grundsätzlich erfahren werden zum Beispiel durch das Lesen von dem, was hier zu Pro NRW auch gestern geschrieben wurde

Hinzukommt auch – vor allem – es hält Menschen nicht ab, derartige Parteien zu wählen, weder in Deutschland noch in Großbritannien noch in Österreich noch in …

Nur, die Menschen, die derartige Parteien wählen, sollten eines bedenken, vor allem jene Menschen, die sich von derartigen Parteien etwas für sich erhoffen, die von derartigen Parteien erwarten, daß diese etwas für sie tun werden. Das können Sie komplett vergessen. Das Erste, was Sie beim Wählen von derartigen Parteien begraben können, ist die Hoffnung. Und dafür ist die UKIP ein rechtes Beispiel.

Für Nigel Farage, Leader of the UK Independence Party, sind die „Finanzmärkte überreguliert“. Es ist hypogut bekannt, wie groß das Anliegen der Finanzmärkte für den sogenannten kleinen Mann ist, hypogut bekannt, wie sehr sich die Finanzmärkte um das Wohlergehen des sogenanntes Volkes kümmern, wie es dem sogennanten Volk geht, darum scheren sich die Finanzmärkte einen …

In die Collage sind für eine erste Information Positionen der UKIP aufgenommen, die davon berichten, was von dieser Partei, auch von dieser Partei aus dem freiheitlichen Gesinnungskreis Sie zu erwarten, nein, zu befürchten hätten, wenn Sie diese wählen könnten, zu befürchten hätten, und das, obwohl Sie ein „Inländer“ sind, und das, obwohl Sie keine „Ausländerin“ sind, keine …, kein … und so weiter und so fort … Am Ende zahlen stets Sie die Rechnung, aber Sie haben die Rechnung mit Ihrem Kreuz bei derartigen Parteien auch immer selbst angefordert

Statt der UKIP können Sie in Österreich die freiheitliche Gemein-Schaft wählen. Denken Sie für einen Moment darüber nach, was das heißt, zum Beispiel, daß He.-Chr. Strache diesen Nigel Farage bewundert, dem sich He.-Chr. Strache als Partner andienert … Sie werden sehr schnell den Spruch „Wir sind für das Volk“ von derartigen Parteien ganz anders und richtig hören: Wir sind für den Finanzmarkt. Nehmen Sie zu dieser stracheigen Bewunderung für Nigel Farage, der – ganz Leader – von einer neuen Weltordnung schon schwadroniert -, hinzu, mit wem sich die freiheitliche Gemein-Schaft und insbesondere He.Chr. Strache in Wirtschaftsfragen berät, mit Barbara Kolm, dann können Sie sich gänzlich davon abziehen, für die freiheitliche Gemein-Schaft irgendeine Bedeutung, eine Wichtigkeit zu haben, für die freiheitliche Gemein-Schaft irgend einen Wert zu haben, um den sie sich sorgt. Ihr einziger Wert für die freiheitliche Gemein-Schaft ist der, diese zu wählen, und dieser Wert hält auch nur solange an, wie es dauert, ein Kreuz bei der freiheitlichen Gemein-Schaft zu machen, womit Sie, in Wahrheit (und das ist aus der Vergangenheit hypogut bekannt), ein Urteil gegen sich fällen …

Dabei ist es nicht einmal mehr sicher, nicht einmal mehr das sicher, ob Sie von der freiheitlichen Gemein-Schaft noch als Wähler oder als Wählerin gesehen werden, ob für die freiheitliche Gemein-Schaft Wahlen überhaupt noch Wahlen sind … Der Gruppe Gallspach der freiheitlichen Gemein-Schaft gefällt ein Werbespot der UKIP dermaßen recht, daß sie diesen auf der Plattform des Unternehmens Facebook geteilt hat und die Aussage von Nigel Farage gleich übersetzte:

„Ich bitte Sie dringend – schließen Sie sich am 22. Mai unserer ‚Volksarmee‘ an und verursachen Sie ein Erdbeben in der Britischen Politik!“

Der gallspachschen freiheitlichen Gemein-Schaft gefällt das also, dieser Aufruf, nicht zu wählen, sondern sich „unserer Volksarmee“ … Die geistige Militarisierung der Gesellschaft, die Umwandlung von Wahlen in Eintritte in „Volksarmeen“, jetzt noch freiwillig, solange es noch Wahlen gibt … Was Sie von einem Europa dann des nicht nur militarisierten Geistes, sondern der tatsächlichen „Volksarmeen“ zu erwarten haben, das ist allein aus den letzten einhundert Jahren hypogut bekannt. Ihr Sterben an den Fronten auch für die Finanzmärkte. Wollen Sie Wählerin und Wähler bleiben, oder Soldat und Soldatin gegen ihr Wohlergehen zum Wohlergehen der Finanzmärkte werden? Um eines Tages, und das wäre für Sie noch das Glimpflichste, keine Wahl in einer Wahl zu haben. Überlegungen dazu gibt es in freiheitlichen Kreisen, das Wahlrecht nicht mehr allen zuzugestehen, wie hier nachgelesen werden kann.

NS Lustig gefunden werden kann, daß, wie ebenfalls in der Collage zu lesen ist, daß gerade Andreas Mölzer, der zur Rettung der Gewinnchancen der freiheitlichen Gemein-Schaft am „Volksarmee-Eintrittstag“ seine Kandidatur zurückziehen mußte, bezüglich der UKIP Bedenken äußerte, dessen Leader mit seinen Vorstellungen einer neuen Weltordnung He-Chr. Strache bewundert …