„Sogar Strache sind Hetz-Postings zu viel“, aber das Unzensurierte nicht

Unzensurierter Strache aus der Hofer-FPÖ

Es ist – weshalb nicht positiv beginnen – doch beeindruckend, wie österreichische Medien brav verbreiten, was He.-Chr. Strache von sich gibt, und dies trotz der ständigen Anwürfe aus den Reihen der identitären Parlamentspartei gegen sie, mit dem in einem Wort gipfelnden Vorwurf: „Lügenpresse“.

Es ist schon etwas Wahres an diesem Vorwurf. Nur, es sind nicht die Lügen der Presse. Die Presse gibt bloß das weiter, mit dem sie gefüttert wird. Und die Presse läßt sich füttern, auch und sogar von einem He.-Chr. Strache.

Die Presse, eine ergebene Dienerin auch eines He.-Chr. Strache. Und wie Dienerinnnen nichts Schlechtes über ihre Herren verbreiten, verbreitet die Presse nur das Gute auch von einem He.-Chr. Strache, wie er es ihr eben erzählt, daß er etwa, dieser Eindruck von ihm soll wohl vermittelt werden, ein besonnener Mensch sei, der ja zur „Mäßigung“ aufruft, zu einem „Abrüsten der Worte“. Aber Dienerinnen sind nicht nur dienend, sie machen schon auch ihre eigene Geschäfte, zwar unnötige für …

Wer schlüge da nach der Lektüre die Zeitungen nicht mit dem Urteil zu: He.-Chr. Strache,  Apostel des Friedens …

Aber Apostel scheuen das Tun. Apostel lieben nur eines: das Faule, das ohne Anstrengung, ohne Mühe gemacht werden kann, seit zweitausend Jahren bequem auf Marktplätzen herumgehen, herumstehen und herumsitzen und immer schreien, immerzu schreien. Dabei hätten sie es heutzutage noch bequemer, wird ihre Faulheit noch mehr unterstützt, denn es gibt Mikrofone, sie müßten sich also nicht einmal mehr beim Reden anstrengen, um gehört zu werden, sie schreien aber dennoch weiter – geschuldet wohl dem apostolischen Brauchtum. Wenn das Schreien ein Tun ist, dann tun auch Apostel etwas, aber sonst brauchen sie nichts zu tun. Denn. Wie es in irgend einem Buch heißt, sie sähen nicht, aber sie müssen nicht Hunger leiden, für ihre reichliche Nahrung sorgen ihre Zuhörer und Zuhörerinnen. Wie spätestens seit diesem ersten Apostel eigentlich gewußt wird, aber ebenfalls nicht gehört werden will, Apostel lieben nicht den Frieden, sie sind gekommen, wie sie es selbst sagen, nicht den Frieden zu bringen, sondern das Schwert, das Schwert.

He.-Chr. Strache, ein weiterer Apostel des faulen Wortes. Aber auch Apostel des Allgemeinen und also des Unverbindlichen. Und auch dabei ist die von der identitären Partei als „Lügenpresse“ gescholtene Presse eine ergebene Dienerin. Denn. Allgemein spricht sie von „Facebook“, „Internet“, „Social Media“, wenn es um „Hasspostings“, „Hetz-Postings“ geht. Geradeso, als ob in Österreich für diese keinen konkreten Namen geben würde. „Facebook“ heißt in Österreich „Unzensuriert“.

Die Presse, eine braver Dienerin, oder, eine treue Hündin, die das von ihren Herrchen geworfene mit faulen Worten verzierte Stöckchen des Allgemeinen, des Unverbindlichen ergebenst auffängt und weiterträgt … Und es gibt in Österreich einen Minister, der sich in dieser Angelegenheit ebenso verhält, als wäre er bei der Presse angestellt, als wäre er kein Mitglied der Bundesregierung, das mit der Aufgabe der Gesetzeseinhaltung, der Rechtspflege in diesem Land betraut wäre.

Wäre „Facebook“ der Name der Website der identitären Parlamentspartei in Österreich, He.-Chr. Strache würde ihn nicht nennen, und auch die Presse würde ihn nicht verbreiten. Denn. Was das Herrchen nicht sagt, gibt es nicht für die Dienerin, für das Hündchen Presse.

Sogar He.-Chr. Strache seien also die „Hetz-Postings“ zu viel. Aber dort, wo er etwas dagegen tun könnte, tut er nichts. Dabei, darf angenommen werden, spräche er dort nur ein Wort … aber wahrscheinlich hat dort sein Wort kein Gewicht. Wie sonderlich es in diesem Land Österreich doch zugeht, überall im Land wird sein gewichtsloses Wort wahrgenommen und verbreitet, wählen aufgrund gewichtsloser Worte sogar seine identitäre Partei in einem Ausmaß, das erschreckt.

So ein Mann also spricht ständig davon – wenn es um das eigene Fortkommen geht, sind sogar Apostel des Faulen fleißig -, Bundeskanzler werden zu wollen und das Hündchen Presse bellt fleißig nach und herbei, als wäre es ein Papagei: Bundeskanzler, Bundeskanzler, Bundeskanzler, …anzler, …anzler … So einer also will Bundeskanzler für ein ganzes Land werden, unfähig sogar dort etwas zu tun, wo er etwas tun könnte, wenn er seine eigenen Worte … aber das ist ja stets das Malheur mit den Aposteln des faulen Wortes: alle nehmen ihre Worte ernst, nur die Apostel selber nicht.

So einer also will Bundeskanzler werden, der, um nur auf ein Beispiel zu verweisen, hilflos die Ministerin einer anderen Partei fragen muß, wann sie denn konsequent durchzugreifen beabsichtige …

So einer also will Bundeskanzler werden, der handlungslos vom „Abrüsten der Worte“ zur Rührung der hündischen Dienerin Presse spricht, aber sein Lob gehört jenen, die für eine Aufrüstung mit Mistgabeln sind, gesinnungsgemäß nicht für die Arbeit, sondern zum Hinausjagen von … das will gar nicht wiederholt werden, es kann gelesen werden in „Solche Dummheiten hören wir tagtäglich von …“: He.-Chr. Strache.

So einer also will Bundeskanzler werden, dessen Wort von der „Mäßigung“ weder von FPÖ Unzensuriert noch von deren Schreibstaffel je gehört wird, und wie auch, ist er doch einer, der nichts anderes als sie tut, wenn er etwas tut: Was FPÖ unzensuriert zum Verbreiten billig, ist He.-Chr. Strache zum Teilen recht … Oder mit einem Wort, das Roland Mölzer für teilenswert befand: er ist nur ein Post-SSler, nur ein Post-SSler

Neben diesem gibt es in der Hofer-FPÖ noch einen, der gerade etwas werden wollte, aber nun bleiben muß – aber auch nicht mehr lange, da die Legislaturperiode spätestens 2018, wohl aber früher enden wird, was er ist: Norbert Hofer, kleiner Präsident mit dem großen Herzen für die Franz Dinghofer der „primitiven Hetze“ …

Auch sein Stöckchen trägt das Hündchen Presse brav weiter und, wie es den Anschein hat, noch viel lieber, malt ihm ein freundliches Gesicht an, trägt ihm sein liebliches Appellstöckchen nach, wie ebenfalls in der Collage zur ersten Information gelesen werden kann, aber was er und der ihm den offenen Rücken bietende He.Chr. Strache – auch das will nicht wiederholt werden, es kann hier mit einem Klick abgerufen werden

Er wollte ein „starker Bundespräsident“ werden, aber die Menschen wußten, daß er auch bloß ein Apostel des faulen Wortes ist, dem das Tun zuwider ist, sogar dort, wo es für ihn leicht sein müßte, etwas zu tun, tut er nichts. So einer kann als Bundespräsident nichts tun, das war den Menschen klar und entsprechend wählten sie ihn auch nicht zum Bundespräsidenten. Dabei könnte er wohl noch leichter als He.-Strache etwas tun, gehen doch die von FPÖ Unzensuriert bei ihm ein und aus, nein, nicht bei ihm, sondern im österreichischen Parlament, wenn er das Franz-Dinghofer-Institut mit seinem Obmann Walter Asperl, Geschäftsführer 1848 Unzensuriert GmbH, einlädt, im österreichischen Parlament Staaatsburschenschafter zu ehren …

Einen solchen Bundespräsidenten wollten die Menschen nicht haben, sie wollten sich nicht mit denen identifizieren, die für Norbert Hofer warben, wie gelesen werden kann in „Ich wähle Norbert Hofer, weil …“

Um zu einem Ende zu kommen, wobei das tatsächliche Ende erst kommen kann, wenn das Nachgerede von einem Bundeskanzler He.-Strache, das nur er werden will und nur er sich dazu befähigt glaubt, endet und also er nicht gewählt wird, so wie jetzt Norbert Hofer nicht gewählt wurde, das Kapitel für heute nur zu schließen: Während also von He.-Chr. Strache aufwärts bis zu Norbert Hofer lieblich faul, aber ohne etwas dafür zu tun, von Versöhnlichem gesprochen wird und die Presse damit über die Hundewiese läuft, ist unzensuriert zu lesen, um nur zwei Beispiele zu zitieren, von Sonicht und von Blauer:

Ich denke,
der Krieg hat begonnen! Jetzt heißt es durchhalten und bis zur letzten Kugel schießen!!

Das System hat das Volk verraten!
http://www.krone.at/Oester…

war gestern schon klar das vdb gewinnt dank großem wahlbetrug, ich kanns nicht oft genug sagen.
DIESE WAHL IST GEFÄLSCHT UND UNGÜLTIG; UND DAFÜR WERDEN WIR DEN VERANTWORTLICHEN KRIEG BRINGEN“

Weitere können bei Interesse zum Vergleich mit den handlungslosen und faulen Worte der identitären Apostel in der Collage gelesen werden … Wobei wieder einmal darauf hinzuweisen ist, wie hoch die Zustimmungen für derartige Kommentare ausfallen … Und auch darauf: es sind korrespondiere Kommentare zwischen, aber nicht nur den Kommentaren der FPÖ unzensuriert und den Kommentaren ihrer Schreibstaffel …

Apostel der Worte - ncht des Tuns

fpö unzensuriert pfeift

6 Gedanken zu „„Sogar Strache sind Hetz-Postings zu viel“, aber das Unzensurierte nicht

  1. Pingback: Ein Franz Dinghofer weiß halt stets, wer ein „Jude“ ist. Jetzt ist es Kanzler Kern. | Prono ever

  2. Pingback: Johann Herzog lernt im Senioren-Parlament endlich den Gesetzgebungsprozeß | Prono ever

  3. Pingback: Altenfelden Asylheim Brandstiftung FPÖ unzensuriert fällt zu Brandstiftung in Altenfelden nichts ein? Doch: „Ich will Krieg“ | Prono ever

  4. Pingback: Was haben Brandstetter und Strache gemein? Nur Augen für Facebook. | Prono ever

  5. Pingback: Richard Schmitt oder die neue Glaubwürdigkeit in Österreich: FPÖ unzensuriert | Prono ever

  6. Pingback: Thomas Drozda und He.-Chr. Strache sind sich, was „Facebook & Co.“ betrifft, einig | Prono ever

Kommentar verfassen

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s