Pool klinischer Fallbeispiele

FPÖ unzensuriert - Fallbeispiele für klinische Ausbildungen

Es wird viel geredet und viel geschrieben über die sogenannten Haßpostings, als wäre es allen tatsächlich ernst, alle wirklich darum bemüht, Antworten zu finden: wie mit diesen umgehen, wie diese eindämmen.

Menschgemäß können sie als sogenannte Haßpostings bezeichnet werden. Und diese Bezeichnung eignet sich gar gut für moralische Entrüstungen, fördert Hysterie, fordert Gegenhaßpostings heraus, errichtet erst die Grenzen, hebt Schützengräben aus und so weiter und so fort … Wie aufgeregt ist alles geworden, wie weiter und tiefer noch oberflächlich, als wären Begriffe wie etwa Soziodiagnose schon gänzlich aus den Wörterbüchern gestrichen worden, auch weiter diese Begeisterung, die jämmerliche Livrée tragen zu wollen, die sich der Mensch durch Jahrhunderte des Unverständnisses schneidern ließ und dabei selbst die Nadel führte, mit der er sich ins eigene Fleisch stechen ließ und heutzutage mehr und mehr allein nur in der großen Feier seiner Selbstbestimmung, Individualisierung und Verschmelzung von Herr und Knecht zu einem einzigen Selbstausbeuter das eigene Fleisch zersticht …

Es sind aber vor allem Kommentare als Fallbeispiele.

Fallbeispiele, die gerade für klinische Ausbildungen wohl ständig und möglicherweise sogar dringend gesucht werden, um mit aktuellem Anschauungsmaterial arbeiten zu können.

Für klinische Ausbildungen der Jetztzeit ist das Internet ein Segen. Lehrende können wie noch nie aus dem Vollen schöpfen, um ihren Auszubildenden Fallbeispiele zu präsentieren, jeden Tag neue und aktuelle Fälle.

Lehrende können dabei viel Zeit einsparen, sie müssen keine Stunden für das Suchen von Fallbeispielen aufwenden. Es reicht etwa, die Website der identitären Parlamentspartei zu den sogenannten Favoriten hinzuzunehmen, um täglich aus einer Fülle von Fällen auswählen zu können. Lehrende benötigen auch keine Zeit dafür, um Fälle aus ihrer Praxis nach langen und aufwendigen Gesprächen mit ihren Patientinnen und Patienten selbst aufzuschreiben. Die Arbeit des Schreibens erledigen die Menschen auf FPÖ unzensuriert selbst. Das Kopieren der Fälle ist stets rasch erledigt.

Um es abzukürzen. Es ist gleich zu verstehen, wenn ein paar Fallbeispiele dafür angeführt sind.

Es sind aber auch Fallbeispiele, die wohl für den Bereich der Prävention von besonderem Interesse sein müssen. Wie können Menschen dabei unterstützt werden, das Schreiben von Fallbeispielen weiter als befriedigend zu erleben, sie sich also nicht aus dem digitalen in den analogen Raum begeben. Denn. In der Wirklichkeit wäre das verheerend. Das muß als eine interdisziplinäre Aufgabe gesehen werden, soher auch als eine politische, eine gesellschaftliche  …

Davor aber noch, das gebietet die Höflichkeit, falls einmal dafür Dank ausgesprochen werden will, von Lehrenden und Ausgebildeten, sollte noch angeführt werden, wem dafür Dank gebührt. Jenen also, die eine solche Website …

Zu nennen ist an erster Stelle Martin Graf, der diese Website …

Zu nennen ist Barbara Rosenkranz, die dieser Website ihr zur Ehre treu als Kolumnistin …

Zu nennen ist Wolfgang Dvorak-Stocker als Geschäftspartner und Mitmarschierer am 11. Juni 2016. Spät in der Nacht wird er nicht mehr in Wien gewesen sein, als der identitäre Verein bei den Barden zu Wien vielleicht zum Gesang einmarschierte

Ehe ein paar Fallbeispiele angeführt werden, vielleicht noch zur Klarstellung. Die Menschen, die diese Fallbeispiele so großzügig veröffentlichen, sind keine Patienten und keine Patientinnen, sondern Wähler und Wählerinnen in diesem Land Österreich. Soher ist es nicht ganz vermeidbar, doch auf das Politische zu kommen. Wie in der Collage zu lesen ist, sind unter den Menschen, die die Fallbeispiele beisteuern, auch Menschen, die aktuell einen kleinen Präsidenten zu ihrer Lichtgestalt erhoben haben – was sagt das über die so ins rechte Licht gerückte Gestalt und von ihr gesinnungsgeführten Partei aus?

Mit dem identitären Verein die StützenEinen letzten Einschub noch. Weil oben Wolfgang Dvorak-Stocker angesprochen wurde. Die Wahrnehmung des identitären Vereins und die damit verbundene Klage, stets als „Rechtsextreme“ und als „Neonazis“ bezeichnet zu werden, kann nachvollzogen werden; ist nicht gerade dieser Mitmarschierer aus einem staatlich hoch ausgezeichneten Unternehmen als Produzent und Lieferant von durchgeistigten Buchprodukten eine Stütze und ein Repräsentant der österreichischen Gesellschaft, wie sie so leicht auf der Welt nicht

Um nun tatsächlich zu einem Schluß zu kommen und somit zur Eingangsfrage, wie mit derartigen Postings umgehen, wie diese eindämmen. Diese schlicht als das einstufen, was sie sind: klinische Fallbeispiele. Diese also Lehrenden und Auszubildenden zum Studium zu überlassen. Also auch die mediale Aufmerksamkeit total zu entziehen. Der derzeitige Justizminister agiert, so scheint es, bereits danach, genauer, noch nicht ganz, aber was die Website der identitären Parlamentspartei betrifft, scheint er diese Kommentare gänzlich als Fallbeispiele für klinische Ausbildungen …

Fall 1, 15. Juni 2016:

„Ich rate meinen Freunden immer, den ganzen Inhalt des Magazin in den oder die Täter zu pumpen.“

Fall 2, 15. Juni 2016:

„Sechs Jahre okay…. ..aber verschärfte Dunkelhaft, keine Besuche, keine Vergünstigungen, wenn er`s überlebt , dann : Bumpferl mit einem rostigen Schusterknauf abschneiden und an die Löwen in Schönbrunn verfüttern !! Danach von zwei Kamelen durchbucken lassen, von einem Pavian anpissen lassen , auf einen Esel spannen und ihn zu seiner Restfamilie in den Irak schicken !!!“

 Fall 3, 15. Juni 2016:

„Aber er muss rückwärts auf dem Esel sitzen und den Anus zuvor noch mit rostigen Nägeln füllen!“

Fall 4, 15. Juni 2016

„Man könnte den ‚Bumpferllosen‘ ja auch den Eltern des armen Kindes überlassen, da würde dem dann aber mehr als nur sein „Bumpferl“ fehlen. Diese Justiz ist ein HOHN…abgesehen von der faulen Ausrede, die diese Mistkreatur parat hatte…“

Fall 5, 15. Juni 2016:

„Das Delikate bzw,die Tragigkomik daran ist,dass der geschändete Bub,der möglicherweise auffällig… die Mutter spricht auch nicht wirklich Deutsch… das grausame Geschehen irgendwie herausgefordert hat… Man ist mittlerweile herumgebeutelt und weiß selbst nicht was rechtens ist.
Natürlich schlägt man sich von Natur immer auf die Seite des Schwächeren- die der SchwächerInnen sind wieder eine eigene Doktorarbeit in Zukunft.. Conclusio ist für mich. Weder der Vergewaltiger noch der Vergewaltigte haben hier was verloren. Wir hatten auch vorher nicht immer ein wunderbares Leben,wenn es auch für den Rest der Welt so aussieht! Wir haben nur Kriegsschäden,die uns auch andere eingebrockt haben mühselig aufgearbeitet.“

Fall 6, 16. Juni 2016:

„Außerdem hätte ich ihn keine sechs Jahre eingesperrt, die Gefängnisse sind übervoll ( am besten zu ein paar Schwerverbrechern, mit dem Worten macht was ihr wollt mit ihm )oder Frei gelassen und unter das aufgebrachte Volk werfen.“

4 Gedanken zu „Pool klinischer Fallbeispiele

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