Open Society Foundations und die für die FPÖ des Harald Vilimsky Pfui-Gack-Werte

Auf FPÖ unzensuriert schreibt Harald Vilimsky wieder einmal einen Kommentar und nimmt sich diesmal George Soros und Open Society Foundations vor.  Anlaß dafür: geleakte OSF-Dokumente.

Gesinnungsgemäß ist sein Kommentar keine auf hohem Niveau geführte Auseinandersetzung mit Open Society Foundations, sondern das Anschwärzen, vornehmlich der Abgeordneten im Europäischen Parlament aus Österreich. Die Bedenken gegen die Aktivitäten von George Soros sind bekannt, eine kritische Auseinandersetzung ist darüber zweifellos zu führen. Aber um diese geht es Harald Vilimsky nicht. Wie auch? Ist nicht gerade seine Partei eine Lobbyistin für, um es bloß stichwortartig zu sagen, das Neoliberale, für jene, denen gegeben wird, was anderen genommen wird, vornehmlich von den Menschen, die solche Lobbystinnen wählen?

Dabei ist eines doch bemerkenswert. Harald Vilimsky verzichtet darauf, irgendwie das Jüdische einfließen zu lassen. Vielleicht hat er aus der Geschichte mit Susanne Winter gelernt, hiermit vorsichtiger umzugehen.

Wessen Gesinnung Harald Vilimsky ist, zeigt sich allerdings sofort, wenn er „Allies“ mit „Alliierte“ übersetzt, wenngleich es viele weitere Übersetzungen dafür gibt, die für heute zutreffender wären. Aber „Alliierte“, der geschichtliche Rückgriff, macht alles klar: es sind für Harald Vilimsky und seine Partei die Feinde, Feinde ihrer Werte, die im recht harten Kontrast stehen zu den „Zielen“ von OSF, die auch von den von Harald Vilimsky namentlich vorgeführten Abgeordneten, wie er schreibt, „unterstützt“ werden.

Und was sind das für Projekte, die Werte verkörpern, die für Harald Vilimsky und seine Partei wohl alles Pfui-Gack-Werte zu sein scheinen? Harald Vilimsky hat in seinem Kommentar zu diesem geleakten Dokument der Projekteauflistung verlinkt. Und wer diese Liste durchgeht, wird Projekte finden, von denen kein einziges wohl je die Unterstützung der FPÖ erführe. Es sind u.v.a.m. Projekte gegen Antirassismus, für Roma und Sinti, Partizipation, gegen hate speech und so weiter und so fort.

Es sind im Grunde Projekte, gegen die die FPÖ gesinnungsgemäß auftritt, in geballtester Form mit ihrem Projekt FPÖ unzensuriert. Diese Website ist, um als Beispiel die Projekte gegen hate speech zu nehmen, schon ein Dom der Hasses und der Hetze

Könnte Harald Vilimsky selbst je ein Projekt beispielsweise gegen Antirassismus unterstützen, er könnte dann etwa mit einem Waffenrassysten keine gemeinsamen Pressekonferenzen mehr geben.

Ach, es geht Harald Vilimsky bloß, so möchte er es darstellen, um das „Vertrauen der Bürger in die Unabhängigkeit demokratischer Institutionen“, nur um einen kritischen Blick auf die „Lobby-Struktur“ …

Immerhin eines muß Harald Vilimsky in seinem Kommentar zugestehen: „Unrecht ist das alles nicht.“

Und weil oben der mit Harald Vilimsky auftretende Waffenlobbyst schon angesprochen wurde, dieser ist auch ein Lobbyist für den höchstrichterlich mit einer weiteren Chance beschenkten Kandidaten mit einer Wahl im Herbst von Österreich, mit dem er, der Kandidat, übrigens die Sicht über das Schöne am Schießen …

NS Es konnte gesinnungsgemäß nicht ausbleiben, daß auch diesmal die FPÖ unzensurierte Schreibstaffel Kommentare abgibt, mit denen wieder einmal recht klargemacht wird, wie mit Menschen zu verfahren ist, die sich für Pfui-Gack-Werte einsetzen: „eliminieren“ … Und auch diesmal, wie in der Collage gelesen werden kann, bekommen solche Kommentare eine hohe Zustimmung. Es ist schon lange nicht mehr verwunderlich, daß auch ein Mann wieder mit einem Kommentar vertreten ist, dem zum vilimskyschen Übersetzungscode „Krieg“ einfällt, dem Mann, der auf FPÖ unzensuriert wohl in reinster Form die Werte vertritt, für die die FPÖ …

Übrigens, dieser Mann ist mit dabei, wenn es im Oktober 2016 um die identitären Werte gehen wird in der Messe mit Tagung

FPÖ unzensuriert - Harald Vilimsky und das zu eliminierende Gesindel

3 Gedanken zu „Open Society Foundations und die für die FPÖ des Harald Vilimsky Pfui-Gack-Werte

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