Identitäre Bande zieht nächtens zu den Barden im Achten – Und immer wieder FPÖ-Nationalratspräsidenten

„Soeben wurde ich Zeuge eines mitternächtlichen Aufmarsches der Identitären in der Josefstadt. Eine grölende, betrunkene Horde von etwa 150 Identitären mit Megaphon, Fahnen und benaglischen Feuern wurde von der Polizei durch die Laudongasse in eine deutschnationale Burschenschaft in der Albertgasse ‚eskortiert‘, statt dass diese illegale Kundgebung sofort aufgelöst worden wäre. Es ist völlig inakzeptabel, dass ein gröhlender Mob um Mitternacht unbehelligt die Straßen der Josefstadt durchziehen kann. (Die ‚Barden zu Wien‘ in der Albertgasse 51 rühmen sich u.a. der Mitgliedschaft des ehemaligen Polizeipräsidenten und Bundeskanzlers Johann Schober, der am 15. Juli 1927 den Befehl gab, in die demonstrierende Menge vor dem Justizpalast schießen zu lassen.)
Als stellvertretender Bezirksvorsteher werde ich vom Polizeikommandanten der Josefstadt eine Stellungnahme zu diesem Einsatz fordern.“

identitäre bande zieht es zu den barden in die josefstadt - wienEs muß zum Bericht von Alexander Spritzendorfer eigentlich nichts hinzugefügt werden. Wer nächtens derart durch Städte zieht, so viel Zeitgeschehen wird in dieser bildungsarmen, aber informationsüberreichen Zeit wohl noch gewußt werden … Und das vom stellvertretenden Bezirksvorsteher beigefügte und abspielbare Video läßt – nein, nicht verstummen, sondern …

… den Wählerinnen und Wählern in diesem Land muß immer wieder gesagt werden, wen sie wählen, wenn sie die FPÖ wählen, wenn sie diese identitäre Parlamentspartei, die sie nach eigener Bekundung ist, wählen.

Und es muß vor allem den Wählerinnen und Wählern im Parlament gesagt werden, wen sie immer wieder zu einem dritten Nationalratspräsidenten wählen, wenn sie einen aus der identitären Parlamentspartei wählen, mit derart erschreckend hohen Prozentsätzen.

Es müssen die Wählerinnen und Wähler im Parlament immer wieder darauf aufmerksam gemacht werden, daß es in diesem Land auch schon eine sogenannte Realpolitik gab, die nicht zwingend war, jeden Mann der identitären Parlamentspartei zum dritten Nationalratspräsidenten zu wählen, und schon gar nicht mit einer Mehrheit von weit über zwei Drittel.

Barden zu Wien - Genius Gerulf Stix freiheitlicher Nationalratspräsident

Die identitäre Bande zog also zu den Barden zu Wien, und wen kann es tatsächlich noch überraschen, daß ein kurzer Blick genügt, um sagen zu können: Und immer wieder ein freiheitlicher Nationalratspräsident mit am Kornblumenfeld. Die Barden pflegen, wie in der Collage, gelesen werden kann, Kontakt zu Gerulf Stix mit seinem Genius. Erst vor kurzem wurde der Genius von Gerulf Stix hier erwähnt, mit der Feststellung: Dritte Nationalratspräsidenten – Es kann auch anders gewählt werden.

Barden zu Wien SS 2016Das ist nun im Zusammenhang mit dem gestrigen Tag der dritte Abschnitt, der hierzu verfaßt werden mußte, nach: FPÖ-Unzensuriert-Schreibstaffel mit dabei und Sie kamen bis Meter 850.

NS Daß die Identis oder Patriotis sofort nach der Bundespräsidentschaftswahl derart unverschämt, derart widerwärtig aufzutreten wagen, scheint wohl auch ihrer immer noch anhaltenden Besoffenheit ob des hohen Prozentsatzes für Norbert Hofer geschuldet zu sein.

In welche Richtung eine solche Besoffenheit ob weiterer Prozentzuwächse oder gar Wahlsiege, die die identitäre Parlamentspartei zur stimmenstärksten Partei in Österreich machen könnte, es gehen könnte, welche Phantasien der Blutrünstigkeit es in diesen Kreisen gibt, es können hier nicht so viele Verlinkungen gemacht werden, als es zerstörerische Allmachtsphantasien gibt. Deshalb bloß stellvertetend zum Nachlesen:

„Am besten nach Buchwald“

„Nach der Wende – Steinbrüche“

„Ich sags mal unzensuriert … Kopfschuss, galgen“

„Nach der freiheitlichen Reform des ORF werden wir …“

„Krieg“

 

8 Gedanken zu „Identitäre Bande zieht nächtens zu den Barden im Achten – Und immer wieder FPÖ-Nationalratspräsidenten

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