Begehren nach einem Staatsfeiertag auf dinghoferische Art

Sie werden sich vielleicht erinnern, im ersten schwarzidentitären Regierungswinter 18 rief der zurzeitige Vizekanzler in Österreich in der Hofburg aus:

„Ja, es war auch ein Burschenschafter wie Franz Dinghofer, der am 12. November 1918 die Republik Österreich ausgerufen hat.“

Diesem Ruf folgt der zweite Streich, Staats-
feiertag für die Ausrufung von „Deutschösterreich“.

Vorgeschickt für diesen Streich wird Friedrich Rödler, der einen gesinnungsgemäß entsprechenden Kommentar für die gesinnungsgemäß zensurierte Website der identitären Regierungspartei im Jänner des zweiten Regierungswinters verfaßt.

„Die durch das ‚Karfreitags-Urteil‘ des EuGH absehbare Diskussion über Anzahl und Berechtigung der gesetzlichen kirchlichen und staatlichen Feiertage in Österreich sollte zum Anlass genommen werden, ernsthaft und sachlich über einen Tag der Republik auch in Österreich nachzudenken, und das historische Faktum der auf Antrag des Staatsrates und auf der Grundlage eines einstimmigen Beschlusses der provisorischen Nationalversammlung erfolgten Proklamation unserer Republik am 12. November 1918 durch deren damaligen Präsidenten Franz Dinghofer entsprechend zu würdigen.“

Dazu wird gesinnungsgemäß passend von der „Redaktion“ dieser Website „Der Umsturz …“ empfohlen, eine „Eckartschrift“ …

Womit hat Friedrich Rödler die Ehre sich verdient, für diesen Streich vorgeschickt zu werden? Durch eine Anzeige. Der gesinnungspatente Friedrich Rödler zeigte einen jungen Mann an, von einer anderen Partei, die wieder zu verbieten manche aus der Schreibstaffel gerade dieser Website wieder träumen.

Welchem Mann von dieser Regierungspartei die Treue gehalten wird, muß nicht ein weiteres Mal ausgeführt werden, nicht einmal mehr kurz zusammengefaßt. Etliche Kapitel erzählen davon, und das nicht erst seit dem ersten Regierungswinter 18 …

3 Gedanken zu „Begehren nach einem Staatsfeiertag auf dinghoferische Art

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