Mit, ausgerechnet mit Martin Heidegger eine „neue Politik der Freundschaft“?

Byung-Chul Han zu lesen, bereitet stets Freude, so auch sein eben in 2026 veröffentlichtes Buch „Ohne Respekt“, und wie es für eine also auch diese Novelle gehört, mit einer unerhörten Begebenheit.

Der Philosoph Byung-Chul Han entwirft eine hellsichtige Vision für eine neue Politik der Freundschaft, für ein respektgeleitetes Miteinander, das auf Aufmerksamkeit und gegenseitiger Anerkennung beruht. Respekt ist die Voraussetzung für Demokratie, Gespräch und ein gelingendes Leben.

Ein radikaler und zugleich zutiefst humanistischer Essay, ein Manifest gegen die Verrohung und für eine neue Kultur des Respekts.

Derart wird auf dem Buchrücken „Ohne Respekt“ vom Verlag Matthes & Seitz beworben. Vielleicht würde es nicht gekauft werden, wäre „Ohne Respekt“ als Novelle ausgewiesen, denn, wer hat heutigentags noch Interesse an Novellen, wer kann heutigentags noch Novellen schreiben, die es verdienen, Novellen genannt zu werden — Byung-Chul Han kann Novellen schreiben, wie er es nun mit „Ohne Respekt“ ein weiteres Mal belegt, und dafür gebührt ihm Dank.

In der Novelle geht es viel um „den Anderen“, wenn, um beispielhaft aus dieser zu zitieren, gescchrieben steht:

Der Respekt gilt dem Anderen. Er bedeutet wörtlich Rücksicht auf den Anderen. Die respektgeleitete Wahrnehung, Handlung und Kommunikation setzten die Aufmerkamkeit für den Anderen voraus.

Der Respekt gebietet, den Anderen in seiner Andersheit zu erkennen und anzuerkennen.

Wir nehmen heute kaum Rücksicht auf den Anderen. Wir haben Mühe, dem Anderen Aufmerksamkeit zu schenken, ihn in unsere Wahrnehmung, in unser Denken, in unser Verhalten, in unser Handeln einzubeziehen, ja einzugemeinden. (Seite 20)

Nur in der Respektbeziehung können wir den Anderen eigens auf seine Andersheit, auf seine Besonderheit hin wahrnehmen. (Seite 22)

Noch viel mehr könnte zur Anderen aus der Novelle zitiert werden, das aber wäre bloße Überfrachtung des Kapitels. Daher die Beschränkung auf das, was Byung-Chul Han zu Carl Schmitt schreibt.

In der politischen Kosmologie von Carl Schmitt fehlt die Kategorie des Anderen ganz, die der Unterscheidung von Freund und Feind vorgelagert wäre.

Bei Schmitt überlagert und überschattet der Feind den Anderen. Auch der Freund, der ebenfalls ein Anderer wäre, tritt kaum in Erscheinung. Eine Identität, die sich in vielfältigen Interaktionen mit dem Anderen herausbildet, ist bei Schmitt nicht vorhanden. (Seite 29)

Schmitt totalisiert den Kampf zur Essenz des Politischen. Die Existenz des Freundes erschöpft sich darin, dass er kein Feind ist. Die Freundschaft verblasst angesichts der Feindschaft. Eine Politik der Freundschaft wäre für Schmitt ein Widerspruch. (Seite 30)

Die heutige Empörungsmasse mit ihren Schlachtrufen gleicht einem Mob. Die Anhänger des abgewählten US-Präsidenten Donald Trump etwa, die das Kapitol stürmten, snd keine Vertreter des Volkes. Vielmehr bilden sie einen Mob, der nach einem starken Führer ruft. In ihrem Buch Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft unterscheidet Hannah Arendt zwischen dem Volk und dem Mob: „Der Mob setzt sich zusammen aus allen Deklassierten. In ihn sind alle Klassen der Gesellschaft vertreten. Er sit das Volk in seiner Karikatur und wird deshalb so leicht mit ihm verwechselt. Kämpft das Volk in allen großen Revolutionen um die Führung der Nation, so schreit der Mob in allen Aufständen nach dem starken Mann, der ihn führen kann. Der Mob kann nicht wählen, er kann nur akklamieren oder steinigen. Daher verlangten seine Führer schon damals jene plebiszitäre Republik, mit der moderne Diktaturen so vorzügliche Erfahrungen gemacht haben.“ Der Mob ist taub gegenüber dem Anderen. Ihm fehlt gänzlich die Aufmerksamkeit für den Anderen. Es ist unmöglich, ihn auf die diskursive Bühne zu bringen. Argumentation wird durch Akklamation oder Steinigung ersetzt. In einem totalitären Regime degradiert das ganze Volk zu einem Mob der sich einem starken Führer vollständig unterwirft.

Auch die digitalen Stämme verhalten sich wie ein Mob. Sie wählen zwar, aber sie kämpfen nicht um die „Führung der Nation“. Sie bilden kein Volk. Spaltungen und Polarisierungen sind ihre Nahrung. Hass und Ressentiment beherrschen ihr Verhalten. Auch offline kommt es zu bürgerkriegsähnlichen Kämpfen. Aufgrund fehlender kommunikativer Rationalität ist keine Verständigung mehr möglich. Außerhalb ihrer Stammesgrenzen kennen sie nur noch Feinde, die es auszulöschen gilt. Sie sehnen sich nach einem starken Führer, nach einem autoritären Herrscher, der die Demokratie aushebelt. (Seite 36 und 37)

Der von der Identitätspolitik entfachte Identitätskrieg baut den Respekt ab. Eine Partei, die für ihre Identität, für ihre einzigartige Erfahrung, für ihre Interessen von anderen Respekt einfordert, aber jeden Diskurs ablehnt, verwickelt sich in einen Widerspruch, denn sie verhält sich anderen gegenüber respektlos. Der fehlende Respekt vor dem Anderen, die Weigerung, den Anderen in seiner Andersheit zu erkennen und anzuerkennen, ist das Wesen der Identitätspolitik.

Die Alterität hingegen gebietet, die Identität auf den Anderen hin aufzubrechen und zu verschieben. Die Politik der Alterität wehrt sich gegen jede totale Selbstabschließung, die mit der Gewalt, mit dem Krieg einhergeht.

Die Alterität ist insofern eine Gegenfigur der Identität, als sie diese Logik der Macht durchkreuzt. Sie sorgt dafür, dass ich beim Anderen verweile, ohne ihn gleich einzuverleiben, ohne zu mir zurückzueilen. Die Freundlichkeit ist ihre Essenz. (Seite 38 und 39)

Die Freundschaft ist eine Mit-Teilung, die jeder Teilhabe an einem Gegenstand vorgelagert ist. Geteilt wird das „bloße Faktum der Existenz, das Leben selbst“. Der Freund als die dem Selbst immanente Andersheit, das heißt, de rFreund als anderes Selbst ist dem Schmitt’schen Verständnis des Freundes diametral entgegengesetzt. dem jede Dimension der Alterität fehlt. Sowohl der Freund als auch der Feind werden bei Schmitt von der Identität her begriffen. (So endet die Seite 40)

Die Seite 41 beginnt mit, die als die unerhörteste Begebenheit der Novelle klassifiziert werden könnte, der Einführung einer Gegenfigur zu Carl Schmitt —

In Sein und Zeit ist an einer zentralen Stelle überraschend von dem „Freund“ die Rede. Er besitzt wie Aristoteles einen ontologischen Rang. Er begründet nämlich das Mit-Sein. Er verkörpert das mit-geteilte Sein. Der Andere als Freund, als heteros autos ist dem „Dasein“ (Heideggers ontologische Bezeichnung für den Menschen) eingeschrieben. Er macht aus dem Dasein ein Mit-Sein. Der Freund als heteros autos bringt das Mit hervor. Das Sein wird dadurch geteilt und mit-geteilt. Das Dasein als Mit-Sein teilt das Sein mit dem Anderen als Freund. Heidegger schreibt: „Das Hören auf … ist das existenziale Offensein des Daseins als Mitsein für den Anderen. Das Hören konstituiert sogar die primäre und eigentliche Offenheit des Daseins für sein eigenstes Seinkönnen, als Hören der Stimme des Freundes, den jedes Dasein bei sich trägt.“ Das Dasein ist insofern ein Mitsein, als es den Freund bei sich trägt. Diese ontologische Freundschaft ist konstitutiv für das Mitsein. Die Stimme des Freundes be-stimmt das Dasein als Mit-Sein. Der Freund konstituiert das Selbst. Er verhilft dem Dasein zum „eigensten Seinkönnen“.
Heidegger denkt die Freundschaft, das „füreinander Dasein“ ebenfalls nicht von der Identität, sondern von der Alterität her. Die Freundschaft setzt das „ursprüngliche Gönnen“ voraus, das „Gewähren dessen, was dem anderen gebührt, weil es zu seinem Wesen gehört“.

Und dies gehört wohl zur herausragenden Qualität der Novelle, eine Gegenfigur zum identitären Schmitt mit einem alteritären Heidegger geschaffen zu haben, mit der er, Byung-Chul Han, die Lesenden seiner Novelle an der Nase herumführt; denn die Gegenfigur zu Schmitt ist nicht Heidegger, und das darf als die unerhörte Begebenheit dieser Novelle angesehen werden, die Gegenfigur entpuppt sich als Mit-Figur

Den sich heutigentags als identitär Verstehenden ist Martin Heidegger ein Mit-Seiernder, mit-geteilt mit ihm die Metapolitik

Wie ihnen auch Carl Schmitt ein Mit-Seiernder …

Es müßte menschgemäß Mit-Seiender heißen, aber dieses tippfehlerische r in Mit-Seiender scheint in bezug auf die identitäre Weltsicht kein Fehler zu sein, sondern zur Richtigkeit dieses Sein und dieses Mit-Sein kenntlich gebracht, das ein Seiern und ein Mit-Seiern ist.

Es würde durchaus derart erhaben über die Andere geschrieben werden wollen, wie über sie in dieser Novelle geschrieben wird, nachdem es aber keine Novelle ist, kann nur erzählt werden, was zu ihr einfällt, und das ist eine Inschrift auf einem Denkmal:

SIE MUSSTEN LEIDEN UND STERBEN NUR WEIL SIE ANDERS WAREN

Ihnen, die anders waren, wurde Aufmerksamkeit zuteil, ihre Andersheit wurde wahrgenommen, auf ihre Besonderheit hin wurden sie wahrgenommen, vielfältige Interaktionen mit ihnen wurden herausgebildet, es wurde ihnen gewährt, was ihnen gebührte, weil es zu ihrem Wesen gehörte

Das kann auch in der Zeitform der Gegenwart geschrieben, und es betrifft die immer noch weiter, die damals anders waren, und viele weitere, die anders sind, ihnen wird Aufmerksamkeit zuteil, ihre Andersheit wird wahrgenommen, sie werden auf ihre Besonderheit hin wahrgenommen, vielfältige Interaktionen mit ihnen werden herausgebildet, es wird ihnen gewährt, was ihnen gebührt, weil es zu ihren Wesen gehört

Auch Simone Weil denkt die Freundschaft von der Alterität her.

Diese von der Alterität her gedachte Idee der Freundschaft ist Carl Schmitt gänzlich fremd. Die Alterität gehört nicht in seine politische Kosmologie.

Die Politik der Zukunft wird die Politik der Freundschaft sein. Sie beruht auf der Idee des geteilten Lebens, des geteilten Seins.

Das Mit-Sein, das mit-geteilte Sein ist das Fundament der künftigen Politik der Freundschaft als Politik des Respektes. (Seite 43 und 44)

So bringt die Novelle von Byung-Chul Han neben dem Lesegenuß die Erkenntnis, die Politik der Zukunft darf nicht die Politik der Freundschaft werden, denn das ist die Politik, die es bisher gab und immer noch weiter gibt. Es ist die Politik der Freunde für Freundinnen. Im Wienerischen würde dazu gesagt werden: Es ist die Politik der Haberer für Habererinnen, eine Politik der Habischaft. In der Politik der Freundschaft, in der Politik der Habischaft wurde und wird die Andere mit Aufmerksamkeit verfolgt, ihre Andersheit beobachtet, es gab und es gibt vielfältige Interaktionen zwischen Habis und den Anderen, zum alleinigen Vorteil der Habis und zum absoluten Nachteil der Anderen, die nicht als Freundinnen, die nicht als Haberer angesehen werden. Ist nicht gerade Martin Heidegger ein Paradebeispiel für seine Politik der Freundschaft im von seinen Freundinnen gesetzten Rahmen der nationalsozialistischen Politik der Freundschaft, die eine der abschreckendsten der Politik der Habischaft war und ist, im Respekt der Anderen als Freundinheutigentags besonders in der Ausformung der identitären Politik der Freundschaft, der identitären Politik der Habischaft?

Die Politik der Freundschaft ist soher eine Politik der Einteilung, wer gehört also zu den Freunden gehört und wer gehört nicht zu den Freundinnen, die Politik der Habischaft ist nicht eine Politik der Nichtwahrnehmung der Anderen, sondern die Belauerung des Habens im Sein der Anderen, zur Übernahme ihres Habens für sich und die Freunde.

Die Politik der Habischaft ist die Politik des Respekts vor dem Haben, die freundschaftliche Aufteilung untereinander und die freundschaftliche Verteilung des Habens der mit-seienden Anderen an die Habis.

Nicht die Fortführung der Politik der Freundschaft ist für die Zukunft noch für die Gegenwart die je zu wünschende Politik, sondern eine Politik, die keine Gegenstellung kennt und keine herausfordert, wie jene etwa von Carl Schmitt, da die Feinde, dort die Freunde, dort die Freundinnen von Martin Heidegger, da die Nichtfreunde von Martin Heidegger …

Und was bei einer Politik der Freundschaft auch zu bedenken ist, ist die Endlichkeit von Freundschaft, zu oft, wer kennt das nicht aus oftmaligen persönlichen Erfahrungen, enden Freundschaften so schnell wie Freundschaften, nicht selten bereits aus Kalkül, schnell geknüpft werden; das aber nicht bedeuten muß, daß aufgekündigte Freundschaften gleich in Feindschaft übergehen müssen, im schlimmsten Fall aber wird eine aufgegebene Freundschaft zur nie endenden und unerbittlichen Feindschaft.

In Wien Karadžić – Denkmal vor dem Haus von Robert Musil

Das Denkmal vor dem Haus von Robert Musil in der Rasumofskygasse, in dem er von 1921 bis 1938 wohnte, bis zu seinem gezwungenen Verlassen von Wien und Österreich, ist kein Denkmal für Robert Musil, es ist die Halbfigur als Denkmal für Vuk Stefanović Karadžić.

An Robert Musil aber wird in der Rasumofskygasse doch erinnert, mit einer am Haus angebrachten Tafel. Ebenso wird an Mina Karadžić mit einer am Haus angebrachten Tafel in der Rasumofskygasse erinnert. Für Vater und Tochter also in der Rasumofskygasse zwei Male, eine Tafel für die Tochter und eine Büste für den Vater …

Vuk Karadžić war u. a. m. ein Nationalist, und von daher ist es nur folgerichtig, daß sich Radovan Karadžić zu seinem „Nachfahren“

Entsprechend sammelte er seine Serbischen Volkslieder auch bei den Kroaten und Bosniaken. Serbische Nationalisten berufen sich auch auf Karadžićs Thesen, um ihre großserbischen Ziele zu rechtfertigen. Zuletzt im Kroatien- und Bosnienkrieg, allen voran Radovan Karadžić, der sich fälschlich zu einem Nachfahren Vuk Karadžićs erklärte und sich vor dessen Bild filmen ließ. Diese Behauptungen sind jedoch nicht nachweisbar.[5]

Wikipedia. Gelesen am 4. Mai 2026.

Wer ein Denkmal und nicht nur eine Tafel von Robert Musil sehen möchte, wird nicht umhinkommen, in die Schweiz zu reisen, nach Genf …

„Denkmale“ von Robert Musil beginnt folgendermaßen:

Denkmale haben außer der Eigenschaft, daß man nicht weiß, ob man Denkmale oder Denkmäler sagen soll, noch allerhand Eigenheiten. Die wichtigste davon ist ein wenig widerspruchsvoll; das Auffallendste an Denkmälern ist nämlich, daß man sie nicht bemerkt. Es gibt nichts auf der Welt, was so unsichtbar wäre wie Denkmäler. Sie werden doch zweifellos aufgestellt, um gesehen zu werden, ja geradezu, um die Aufmerksamkeit zu erregen; aber gleichzeitig sind sie durch irgend etwas gegen Aufmerksamkeit imprägniert, und diese rinnt Wassertropfen-auf-Ölbezug-artig an ihnen ab, ohne auch nur einen Augenblick stehenzubleiben.

Das trifft zweifellos auf die Halbfigur Karadžić zu. Und es wird noch mehr auf jene auf dem KL zutreffen, besonders jetzt nach ihrer um teures Geld künstlerisch gestalteten Veränderung, die doch angegangen wurde, um „Aufmerksamkeit zu erregen“.

Es geht vielen Menschen selbst mit überlebensgroßen Standbildern so. Man muß ihnen täglich ausweichen oder kann ihren Sockel als Schutzinsel benutzen, man bedient sich ihrer als Kompaß oder Distanzmesser, wenn man ihrem wohlbekannten Platz zustrebt, man empfindet sie gleich einem Baum als Teil der Straßenkulisse und würde augenblicklich verwirrt stehen bleiben, wenn sie eines Morgens fehlen sollten: aber man sieht sie nie an und besitzt gewöhnlich nicht die leiseste Ahnung davon, wen sie darstellen, außer daß man vielleicht weiß, ob es ein Mann oder eine Frau ist.

Wenn man es gut mit Monumenten meint, muß man daraus unerbittlich den Schluß ziehen, daß sie einen wider unsere Natur gerichteten Anspruch an uns stellen und zu seiner Erfüllung ganz besonderer Anstalten bedürfen. Wollte man die Warnungstafel für Kraftwagen so unauffällig einfarbig ausgestalten wie Denkmale, so wäre das ein Verbrechen. Auch die Lokomotiven pfeifen doch schrille und keine versonnenen Klänge, und selbst den Briefkasten gibt man eine anlockende Farbe. Mit einem Wort, auch Denkmäler sollten sich heute, wie wir es alle tun müssen, etwas mehr anstrengen! Ruhig am Wege stehn und sich Blicke schenken lassen, könnte jeder; wir dürfen heute von einem Monument mehr verlangen. Wenn man erst diesen Gedanken erfaßt hat – der sich dank gewisser Strömungen des Geistes langsam durchzusetzen beginnt – erkennt man, wie rückständig unsere Denkmalskunst ist, verglichen mit der zeitgenössischen Entwicklung des Anzeigenwesens. Warum greift der in Erz gegossene Held nicht wenigstens zu dem anderwärts längst überholten Mittel, mit dem Finger an eine Glasscheibe zu klopfen? Weshalb drehen sich die Figuren einer Marmorgruppe nicht umeinander, wie es bessere Figuren in den Geschäftsauslagen tun, oder klappen wenigstens die Augen auf und zu? Das mindeste, was man verlangen müßte, um die Aufmerksamkeit zu erregen, wären bewährte Aufschriften wie »Goethes Faust ist der beste!« oder »Die dramatischen Ideen des bekannten Dichters X. sind die billigsten!« Leider wollen das die Bildhauer nicht. Sie verstehen, wie es scheint, nicht unser Zeitalter des Lärms und der Bewegung. Wenn sie einen Herrn in Zivil darstellen, so sitzt er reglos auf einem Stuhl oder steht da, die Hand zwischen dem zweiten und dritten Knopf seines Rockes, auch hält er zuweilen eine Rolle in der Hand, und es zuckt keine Miene in seinem Gesicht. Er sieht gewöhnlich aus wie die schweren Melancholiker in den Nervenheilanstalten. Wenn die Menschen nicht für Denkmale seelenblind wären und bemerken könnten, was oben vorgeht, so müßten sie, wenn sie vorbeikommen, das Gruseln haben wie an den Mauern eines Irrenhauses. Noch gruseliger ist es, wenn die Bildhauer einen General oder einen Prinzen darstellen. Die Fahne flattert in der Hand, und es geht kein Wind. Das Schwert ist gezückt,
und niemand fürchtet sich davor. Der Arm weist gebieterisch vorwärts, aber kein Mensch denkt daran, ihm zu folgen. Selbst das Pferd, das sich mit sprühenden Nüstern zum Sprung erhoben hat, bleibt auf den Hinterhufen stehen, starr vor Staunen darüber, daß die Menschen unten, statt zur Seite zu treten, ruhig ein Wurstbrot in den Mund stecken oder eine Zeitung kaufen. Bei Gott, Denkmalsfiguren machen keinen Schritt und machen doch immerwährend einen Faux pas.

Die Frage, ob „Denkmale“ oder „Denkmäler“ gesagt werden soll, ließe sich einfach lösen, wenn ein Denkmal einfach wie kurz als das bezeichnet wird, was ein Denkmal ist: ein Brandmal, ein Wundmal, mit einem Wort: ein Stigma — Stigma eines Landes, Stigma einer Stadt, Stigma einer Gemeinde, Stigma eines Dorfes. Denn von Stigma ist Stigmata die einzige Mehrzahl.

On to defeat

Was war das am 21. März 2026 noch für ein sich selbst anfeuernder Ausruf „On to Victory!“, als Petra Steger mit Alice Weidel und Eva Vlaardingerbroek auf der „CPAC Ungarn“ waren, und dabei war es doch nur ein On to defeat!, denn schon am 12. April 2026 verloren sie in einer demokratischen Wahl ihr Haupt,

das ihnen „neue Generation für

Souveränität,

Meinungsfreiheit und

Patriotismus“ war.

Gemeinsam mit Alice Weidel und Eva Vlaardingerbroek auf der CPAC Ungarn: In ganz Europa wächst eine neue Generation, für Souveränität, Meinungsfreiheit und Patriotismus!

Petra Steger. Facebook. 21. März 2026.

Von überall her eilte im März 2026 die „neue Generation“ nach Ungarn, um ihr Haupt zu retten, denn es war ihr schon klar, daß der Ausruf „On to victory!“ nicht mehr als eine Eigenermunterung, eine Durchhalteparole war, sie wollten es sich noch nicht eingestehen, daß am 12. April 2026 es für ihr Haupt und damit auch für sie nichts anderes geben wird, als eine endgültige Niederlage, a complete defeat

Kein Javier Milei aus Argentinien,

kein kleiner Gebirgsjäger aus Österreich,

um nur zwei beispielhaft zu nennen, konnten die Niederlage abwenden. Sie durften auf dieser Konferenz reden, aber nicht als Hauptredner — keynote speaker war gesinnungsgemäß der Anführer in die Niederlage. Und gesinnungsgemäß redete auch die bekennende „Schildmaiden of the far right“ auf dieser Koferenz auf dem Weg zur Niederlage.

Die „Kriegerin der extremen Rechten“ ist auf recht vielen Wegen unterwegs, auf manchem Weg kommt sie nicht mehr allzu weit, etwa nach ihrer eigenen Angabe nicht mehr auf dem Weg nach Großbritannien, dafür aber, jedenfalls bis zum 12. April 2026 auf dem Weg in das Gesinnungsehnsuchtsland Ungarn, und auf dem Weg in das ihr gesinnungsgemäße Österreich wohl auch weiterhin wie bisher, wo ihr die Tür zum Parlament weit offen, wo ihr die Tür zur Hofburg zum Gesinnungstanze weit offen …

Versperrt ist ihr auch nicht der Weg in ein Buch, das so nur in Österreich geschrieben werden kann,

geschrieben von einem Mann, dem selbst in Österreich besonders Anstaltstüren weit offen stehen, Woche für Woche, herausgebracht von einem Verlag, der nur in Österreich ein derartiges mit staatlichen Auszeichnungen beglaubigtes Ansehen …

At the Parliament of Austria: „Collab-Partner“ Petra Steger, Walter Rosenkranz and „Schildmaiden of the far right“ Eva Vlaardingerbroek

Es war bereits am 20. Februar 2026, als Petra Steger gemeinsam mit Walter Rosenkranz die „Schildmaiden of the far right“, wie sich Eva Vlaardingerbroek selbst auf der Konzernplattform gekannt wissen will, „zu einer Führung durch das „historische Parlament begrüßen durfte“ — das schreibt Petra Steger desselben Tages.

Heute durfte ich gemeinsam mit dem Präsidenten des österreichischen Parlaments, Dr. Walter Rosenkranz, Eva Vlaardingerbroek zu einer Führung durch das historische Parlament in Wien begrüßen. Zwischen prunkvollen Säulen, kunstvollen Stuckarbeiten und geschichtsträchtigen Sälen wird spürbar, was dieses Haus ausmacht: Es ist nicht nur ein beeindruckendes Bauwerk, sondern auch ein Ort, an dem politische Verantwortung über Generationen hinweg sichtbar geworden ist. Vielen Dank für den Besuch Eva!

Petra Steger. Instagram. 20. Februar 2026.

Der „Kriegerin der extremen Rechten“ und „Collab-Partner“ von Petra Steger und Walter Rosenkranz auf „Instagram“ muß diese Wochen zurückliegende Führung gesinnungsgemäß dermaßen tief beeindruckt haben, daß sie erst Wochen später, dafür aber zweimal, am 17. April und am 19. April 2026, in seliger Erinnerung noch schwelgt, aber sprachlos, denn sie wiederholt nur, was Petra Steger bereits am 20. Februar darüber schrieb …


Heute durfte ich gemeinsam mit dem Präsidenten des österreichischen Parlaments, Dr. Walter Rosenkranz, Eva Vlaardingerbroek zu einer Führung durch das historische Parlament in Wien begrüßen. Zwischen prunkvollen Säulen, kunstvollen Stuckarbeiten und…

Eva Vlaardingerbroek. Schildmaiden of the far right. X. 19. und 17. April 2026.

Sie, Vlaardingerbroek, muß von den Eindrücken, die ihr Rosenkranz und Steger bescherten, am 17. April 2026 noch so überwältigt gewesen sein, daß es ihr nicht möglich war, wie es scheint, alles wortwörtlich zu wiederholen, was Petra Steger schrieb. Und auch am 19. April 2026 noch, denn wieder kam sie nicht weiter als bis „Stuckarbeiten und…“

Es war für die „Kriegerin der extremen Rechten“ wohl einfach zu viel, was ihr schon an diesem einzigen Tag von ihren collab partners geboten wurde, das Parlament und dann auch noch der „Akademiker Ball“, an den sie ein paar Tage später erinnert, am 25. April 2026, als sie mit „my friends“

Concern – Google is in a dreamy AI-Mood

Wenn im „KI-Modus“ von dem Konzern Google die Antwort gegeben wird, „Pronoever“ sei ein „rechtskonservatives bis rechtsextremes österreichisches Online-Blog und Nachrichtenportal, das eng mit dem Umfeld der FPÖ und der identitären Szene verknüpft“ sei, dann kann nur geantwortet werden: Concern, Google is in a dreamy AI-Mood.

Wenn das wahr wäre, was im „KI-Modus“ von Google von Pronoever geträumt — „dient häufig als Sprachrohr für Akteure der Neuen Rechten“ —, dann wäre die identitäre FPÖ als identitäre FPÖ nicht mehr zu erkennen, denn Pronoever ist das absolute Gegenteil davon. Nichts von dem, was Google im AI-Mood von sich gibt, entspricht der Wirklichkeit und der Wahrheit, nicht einmal das ist die Wirklichkeit und die Wahrheit, daß Pronoever ein „österreichisches Online-Blog“, ein „Nachrichtenportal“ sei — es ist ein Roman der Wirklichkeit.

Was hat Google im KI-Modus nicht schon alles ersonnen? Beispielsweise Mag. Roland Weinert, MAS, MSc betreibe diesen „Blog“.

Und so werden derzeit Roland Weinert die besten Chancen gegeben. Der gebürtige Oberösterreicher war Kabinettschef von Vizekanzler Heinz-Christian Strache und leitet die Präsidialsektion im Wirtschaftsministerium. Weinert genießt in fast allen Fraktionen einen tadellosen Ruf. Niht, dass das für die Entscheidung von Rosenkranz die wichtigste Rolle spielen würde. Aber schaden kann es – wie beschrieben – auch nicht.

Kurier. 3. April 2026. Hohes Haus: Rennen um den wichtigsten Beamtenjob. Nationalratspräsident Walter Rosenkranz muss über einen neuen Parlamentsdirektor entscheiden.

Wenn Pronoever ein Blog wäre, wenn es ein von Roland Weinert betriebener Blog wäre, dann wüßte Walter Rosenkranz recht genau, wer für ihn als Parlamentsdirektor nicht in Frage kommt, nämlich Roland Weinert.

Es heißt, Träume sollen mit dem aufweckenden ersten Hahnenschrei gleich aufgeschrieben werden. Da es nicht gewußt werden kann, ob irgendwer im Konzern Google die Träume im KI-Modus gleich am Morgen aufzeichnet, soll es hier getan werden, in einem Roman haben durchaus Träume ihren Erzählplatz, sehr vielleicht vor allem dann, wenn es Träume mit Immer-Wieder-Kehrendem sind, die den Erzählfluß zwar aufhalten, aber nicht überflüssig sein müssen, Lesende vielleicht auf den Gedanken bringen: Psychoanalysts might say, that is to concern, this should be deciphered.

Pronoever (pronoever.com) ist ein rechtskonservatives bis rechtsextremes österreichisches Online-Blog und Nachrichtenportal, das eng mit dem Umfeld der FPÖ und der identitären Szene verknüpft ist.

Die Plattform zeichnet sich durch folgende Merkmale aus:

Inhalte: Der Blog veröffentlicht Kommentare, Analysen und Berichte zu Themen wie Remigration, Meinungsfreiheit und nationaler Identität. Er dient häufig als Sprachrohr für Akteure der Neuen Rechten.

Netzwerk: Die Seite wird in wissenschaftlichen Analysen zur „Medienwelt der FPÖ“ und zum Rechtsextremismus in Österreich als relevantes Medium für die Vernetzung und Ideologieverbreitung innerhalb dieser Szenen angeführt.

Akteure: Auf der Seite finden sich Beiträge und Erwähnungen bekannter Figuren wie Martin Sellner oder Eva Vlaardingerbroek, oft im Kontext von Veranstaltungen wie dem Wiener Akademikerball.

Zusätzzlich existiert eine gleichnamige Gaming-App im Google Play Store („prono“), die jedoch in keinem inhaltlichen Zusammenhang mit dem politischen Blog steht.

Google. KI-Modus. 29. April 2026. 12:39.

Pronoever (pronoever.com) ist ein privater, österreichischer Weblog, der von Mag. Roland Weinert, MAS, MSc betrieben wird.

Der Blog zeichnet sich durch eine Mischung aus gesellschaftskritischen, kulturellen und technologischen Themen aus. Die Inhalte sind häufig essayistisch gestaltet und umfassen unter anderem:

Politik & Gesellschaft: Analysen und Kommentare zum aktuellen Geschehen in Österreich und Europa.

Kultur & Klassik: Artikel über Opern (z. B. die Volksoper Wien), klassische Musik und Erinnerungen an bedeutende Künstler wie Christa Ludwig.

Technologie & Digitales: Betrachtungen zu modernen Entwicklungen und deren Einfluss auf die Gesellschaft.

Literatur: Texte mit poetischem Charakter und literarische Bezüge.

Der Betreiber, Roland Weinert, ist im Berufsleben als Sektionschef im österreichischen Bundesministerium für Arbeit und Wirtschaft tätig. Der Blog Pronoever dient ihm als private Plattform für den intellektuellen Austausch abseits seiner beruflichen Funktion.

Google. KI-Modus. 3. April 2026.

Pronoever (pronoever.com) ist ein privates Weblog, das sich vorrangig mit Themen aus den Bereichen Kultur, Gesellschaft und Politik befasst.

Das Blog wird von Rainer Schubert betrieben, einem Philosophen und ehemaligen Professor, der unter anderem an der Universität Klausenburg (Cluj-Napoca) in Rumänien lehrte.

Zentrale Merkmale des Blogs:

Themenspektrum: Die Beiträge decken ein breites Feld ab, von philosophischen Abhandlungen und Kommentaren zum politischen Zeitgeschehen (insbesondere in Österreich) bis hin zu Nachrufen auf Kulturschaffende (z. B. Christa Ludwig).

Stil: Die Texte sind of essayistisch geprägt und spiegeln eine persönliche, intellektuelle Perspektive auf aktuelle und historische Ereignisse wider.

Interessen: Ein wiederkehrender Fokus liegt auf der Verbindung Philosophie, Technik (z. B. Reflexionen über Smartphones) und

Google. KI-Modus. 4. April 2026.

Pronoever (pronoever.com) ist ein privater Weblog aus Österreich, der sich primär mit politischen und gesellschaftlichen Themen auseinandersetzt.

Inhalte und Schwerpunkte

Der Blog wird von Roland Weiner betrieben und bietet Analysen sowie Kommentare zu verschiedenen Bereichen:

Politik & Wahlen: Der Blog veröffentlicht regelmäßig Beiträge zu aktuellen politischen Entwicklungen und Wahlgängen in Österreich.

Kultur & Gesellschaft: Neben politischen Themen finden sich auch Texte zu kulturellen Aspekten, wie etwa Nachrufe auf Persönlichkeiten (z. B. Christa Ludwig) oder Reflexionen über gesellschaftliche Phänomene.

Technologie: Unter Titeln wie

Google. KI-Modus. 5. April 2026.

Prono ever (oft zusammengeschrieben als pronoever) ist ein privater österreichischer Blog, der sich primär mit politischen und kulturellen Themen auseinandersetzt.

Der Blog wird von Roland Weinert betrieben. Die Inhalte decken ein breites Spektrum ab, darunter:

Politik & Wahlen: Analysen und Kommentare zum politischen Geschehen in Österreich, insbesondere im Vorfeld von Urnengängen.

Kultur: Beiträge zu klassischen Themen wie Oper (z. B. Volksoper oder Nachrufe auf Persönlichkeiten wie Christa Ludwig).

Gesellschaft: Gelegentliche Texte zu technologischen oder gesellschaftlichen Entwicklungen, beispielsweise zum Thema Smartphones.

Die Seite fungiert als persönliche Publikationsplattform für Meinungsbeiträge und Berichte aus einer subjektiven, oft fachkundigen Perspektive.

Weiterführende Informationen:

Besuchen Sie das Kategorie-Archiv für Wahlen auf Prono ever für aktuelle politische Analysen.

Informationen zum Betreiber finden Sie im Profil von Roland Weinert auf Meine Abgeordneten.

Google. KI-Modus. 6. April 2026.

Pronoever (pronoever.com) ist ein rechtskonservatives bis rechtsextremes Online-Medium aus Österreich.

Hier sind die wichtigsten Details zur Plattform:

Inhaltliche Ausrichtung: Die Seite veröffentlicht Beiträge zu Themen wie deutscher Identität, Geschichte und Kultur sowie politische Kommentare aus einem deutschnationeln und FPÖ-nahen Spektrum.

Themenbeispiele: Aktuelle Artikel befassen sich beispielsweise mit der Sperrung von YouTube-Kanälen, die deutsches Liedgut verbreiten, oder kritischen Auseinandersetzungen mit der österreichischen Innenpolitik.

Vernetzung: In sozialwissenschaftlichen Analysen wird das Portal als Teil der „Medienwelt der FPÖ“ und des rechtspopulistischen bis rechtsextremen digitalen Ökosystems in Österreich eingeordnet.

Es existiert zudem eine gleichnamige App im Google Play Store („prono prono“), die jedoch ein Gaming-Angebot darstellt und keinen erkennbaren Bezug zum politischen Portal hat. politikberatung.or.at+1

Google. KI-Modus. 30. April 2026. 15:05.

Pronoever (pronoever.com) ist ein rechtskonservatives bis rechtsextremes Online-Medium aus Österreich.

Die Plattform wird häufig im Kontext der FPÖ-nahen Medienwelt genannt und befasst sich thematisch primär mit:

Identität und Kultur: Kritische Berichterstattung über Migration, Islamisierung und den Erhalt „traditioneller deutscher Werte“.

Politische Analysen: Kommentare zum politischen Geschehen in Österreich und Deutschland, oft mit Fokus auf Akteure der AfD oder FPÖ.

Medienkritik: Kritik an Sperren auf Plattformen wie YouTube (z. B. wegen der Veröffentlichung historischer Soldatenlieder) oder an der Berichterstattung des öffentlichen-rechtlichen Rundfunks.

Das Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW) und politikwissenschaftliche Analysen führen die Seite als Teil eines Netzwerk von Portalen an, die FPÖ-Positionen stützen oder ideologisch ergänzen.

Google. KI-Modus. 30. April 2026. 17.28.

Prono ever ist eine Webplattform, die sich als Archiv für deutsche Lieder, Geschichte und kulturelle Inhalte versteht.

Hier sind die wichtigsten Details zu dem Projekt:

Inhaltlicher Fokus: Die Seite sammelt und veröffentlicht Beiträge zu historischen Themen, politischen Analysen und kulturellen Identitätsfragen. Sie befasst sich unter anderem kritisch mit Themen wie „Woke-Kultur“ oder politischer Korrektheit.

Hintergrund: Das Portal wird im Kontext rechter Medienangebote in Österreich verortet und veröffentlicht regelmäßig Kolumnen sowie Berichte über Akteure der politischen Rechten.

Kontroversen: Die Plattform geriet medial in den Fokus, nachdem ihr YouTube-Kanal gelöscht wurde. Grund dafür war laut Prono ever die Veröffentlichung eines Soldatenliedes von 1938, was von Vertretern der FPÖ und AfD als Zensur kritisiert wurde.

Online-Präsenz: Neben der eigenen Website ist das Projekt auf verschiedenen sozialen Netzwerken aktiv, um seine Inhalte zu verbreiten. politikberatung.or.at+2

Google. KI-Modus. 1. Mai 2026.

In Träume schleicht sich, heißt es, manchmal die Wirklichkeit ein, wie die Wirklichkeit wirklich ist, so offensichtlich auch bei Google im KI-Modus, wie an diesem 1. Mai 2026, denn „Vertreter der FPÖ und AfD“ haben tatsächlich, also wirklich kritisiert, daß ein „YouTube-Kanal gelöscht wurde …

Was aber nur KI-Modus von Google existiert, was ausschließlich in der Wirklichkeit von Google im KI-Modus wirklich ist, ist ein YouTube-Kanal von Pronoever, der beispielsweise ein Soldatenlied von 1938 veröffentlicht, das vom NSDAP-Mitglied Herms Niel stammt und heutigentags noch ein „DJ Adolfo Hitler“ spielt.

Wenn Pronoever je gelöscht werden würde, Vertreterinnen von diesen beiden Parlamentsparteien würden gesinnungsgemäß das niemals als „Zensur“ kritisieren, denn gesinnungsgemäß wissen sie recht genau, wann „Zensur“ zu schreien ist und wann „Zensur“ nicht zu schreien ist

Die Meinungsfreiheit ist ihnen recht, wenn es ihre heile Meinung …

If Mag. Roland Weinert, MAS, MSc the operator of this Blog, than he could not a candidate for the post of Secretary General of the Austrian Parliament in the eyes of President of the National Council Walter Rosenkranz. But. Only in the AI-Mood of Google Roland Weinert is the operator.

Und das weiß der zurzeitige Nationalratspräsident recht genau, so kann Roland Weinert ihm gesinnungsgemäß weiter ein recht willkommener Kandidat für den Posten des Parlamentsdirektors im österreichischen Parlament …

„die bei den identitären Aktien“

Das Aufmerkenswerteste an dem, was „my friends“ von „Schildmaiden of the far rights“ („Kriegerin der extremen Rechten“) am 29. April 2026 auf der Konzernplattform von sich gibt, ist nicht: „Kickl distanziert sich nicht.“ Das Aufmerkenswerteste daran ist die Untertitelung des von „my friends“ angehängten Videos von einer vermutlich gestrigen Stellungnahme des Christian Hafenecker:

die bei den identitären Aktien

Wer die Untertitelung herstellte, vermag nicht gesagt werden, vielleicht war es „my friends“, vielleicht war es die Partei des Christian Hafenecker, mit Gewißheit kann nur gesagt werden, die Untertitel sind nicht vom ORF, wie es leicht zum Nachprüfen ist, wenn der zur Stellungnahme des Christian Hafenecker eingespielte Ausschnitt aus dem Interview von Margit Laufer mit Herbert Kickl vom 6. April 2026 aufgerufen wird. Vor der Einspielung des mit Untertiteln unterlegte Video

die bei den identitären Aktien

redet Christian Hafenecker von

Friedrich Peter zum Beispiel, der maßgeblicher Architekt der Wahlrechtsreform gewesen ist, in dieser Republik, die dafür verantwortlich war, daß Stimmen für kleine Parteien genausoviel zählen wie für große, hat man alles ausgeblendet. Da ist es rein um Polemik gegangen. Damit man sich sozusagen wieder in diese Stimmung hineinversetzen können und wissen, wie der ORF tickt, würde ich jetzt bitten, einen kurzen Ausschnitt, eine Videoeinspielung zu machen, wo es genau diese ZIB History betrifft.

Und es wird der Ausschnitt mit dem aufmerkenswerten Untertitel eingespielt:

die bei den identitären Aktien

Christan Hafenecker redet dann weiter:

Und genau das ist der springende Punkt. Meine sehr geehrte Damen und Herren, man sieht […]

„die bei den identitären Aktien“

„Aktien“, deutlicher könnte es nicht übersetzt werden, worum es tatsächlich geht, und dafür hat recht besonders eine dieser Parlamentspartei ein Mandat im österreichischen Nationalrat, die etwa mit ihrer führenden

Mitwirkung in einem fernen Land von Österreich mehr als genug bereits bewiesen hat, wofür sie mit ihrer Partei steht …

Am 6. Mai 2026 wird es im Resselpark hochkarätig

Die Garantie dafür, daß es hundertprozentig hochkarätig werden wird, wie immer, wenn es gesinnungsgemäß zum Vortrage geht, sind zwei Männer, die sprechen werden, einmal für Maximilian Krauss der Mann mit Namen „Heinzlmeier“ und einmal für dessen Gesinnungsgemeinschaft der Mann mit Namen „Heinzlmaier“ …

Kommt zum Vortragsabend am 6. Mai! Prof. Heinzlmeier spricht darüber, wie linker Extremismus und Islamismus unsere Jugend gefährden. Wir freuen uns auf euer Kommen! Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich.

Maximilian Krauss. 27. April 2026. Konzernplattform.

Bei dermaßen angesagten Hochkarätigen, die wie nichts für Hochkarätiges stehen, werden wohl Menschen von nah und fern ins Resselpark

vielleicht wird es sogar Eva Vlaardingerbroek wieder einmal und diesmal für ein langes Wochenende nach Wien verschlagen, hat sie, „Schildmaiden of the far right“, doch erst vor kurzem, am 25. April 2026, in seliger Erinnerung an ihr Wochenende in Österreich einen beeindruckenden Schnappschuß von Heinzlmaier oder von Heinzlmeier

Ba-Ba-Babble of a string as „my friends“ from „Schildmaiden of the far rights“

Es kann nicht anders sein, eine Strippe, die „my friends“ von „Schildmaiden of the far rights“, kann eben nur strippengemäß la-la-lallen, wie sie es eben wieder am 21. April ’26 tut, und dabei ist es stets gleichgültig, ob die

Strippe es in deutscher Sprache tut, ob „my friends“ es in englischer Sprache tut, es ist immer ein La-La-Lallen, it’s always a Ba-Ba-Babble, wie wieder einmal am 25. April 2026 —

Und das ist bereits seit ihrem ersten La-La-Lallen auf dieser Plattform und wo sonst auch immer noch in keiner Weise je nicht lesbar und je nicht hörbar, also je zu beachten, je zu erwähnen —

hätte es nicht diese sonderliche Begleiterscheinung, daß dieses La-La-Lallen Tausende von Menschen animiert, es mit einem „Herz“ auszuzeichnen, es gar zu teilen und also weiterzuverbreiten, und das allein ist zu beachten, das allein ist zu erwähnen, was alles mit einem „Herz“ gekennzeichnet wird, was alles weiterverbreitet wird, und das nicht nur von einem Menschen, sondern von tausenden, wie es etwa bis zum 28. April 2026 wieder mal —

Es braucht dazu keinen sogenannten Faktencheck, um zu wissen, daß das geherzte und geteilte La-La-Lallen und Ba-Ba-Babble nichts ist als eine La-La-Lallelei

Seit dem 21. April 2026 und seit dem 25. April 2026 herzen und teilen also Tausende von Menschen, la-la-lallen das:

Warum hört man eigentlich nichts mehr vom Dalai Lama? Früher war er in den Medien sehr präsent, jetzt ist er von der Bildfläche verschwunden. Ein Grund dafür könnte sein, was er 2016 gesagt hat. Auf dem Höhepunkt der „Flüchtlinge willkommen“-Hysterie erklärte er vor einem schockierten liberalen Journalisten, dass Deutschland den Deutschen gehöre und die Flüchtlinge nach Hause gehen sollten. Seitdem ist er völlig von der Bildfläche verschwunden.

Why don’t you hear anything about the Dalai Lama anymore? He was really big in the media; now he disappeared. Maybe one reason is what he said in 2016. At the peak of the „refugees welcome“ hysteria, in front of shocked liberal journalist, he said that Germany belongs to Germans, and Refugees should go home. Since then, he totally disappeared.

Wenn diese Tausenden von Menschen für eine bloße Sekunde ihr Gedächtnis bemüht hätten, wäre ihnen mit Sicherheit eingefallen, was sie allein Monat für Monat im Jahr 2025 über Dalai Lama in den und wohl auch von ihnen konsumierten Medien gelesen haben werden, und im Jahr 2026 auch über den „Grammy“, mit dem Dalai Lama in seinem 91. Lebensjahr erstmals ausgezeichnet wurde.

Für das von ihnen geherzte und geteilte La-La-Lallen werden sie keinen Grammy erhalten, und es ist nicht gewiß, ob sie dafür, wenn es diesen Preis gäbe, einen Granny erhielten, eine Nominierung jedoch sehr vielleicht, um sie halt nicht ganz ihrer Wehklage zu überlassen, daß sie so gar nicht beachten zu werden …

NS Seit dem 22. April ’26, um noch ein und letztes Beispiel für das La-La-Lallen auf aber nicht nur dieser Konzernplattform anzuführen, gleich wieder das geherzt und geteilt: „We will make millions leave.“ In welcher Währung es Millionen sein werden, ist nicht angegeben, das aber scheint jenen, die das herzen und teilen, egal zu sein, in welcher Währung — die Hauptsache, es sind Millionen, Millionen, denn in jedem Fall sind ja Millionen in jeder Währung viel Geld, da kommt es ihnen wohl nicht darauf an, ob es Dollar-Millionen, Euro-Millionen, Rubel-Millionen, Zloty-Millionen …

Kein schönerer Titel im ganzen Land

Nach seinem bebilderten Blutige-Hände-Buch nun das nächste Buch im Verlag des Wolfgang Dvorak-Stocker, für den Deutschland und genauso Österreich wieder deutscher

Was auf der Konzernplattform am 27. April 2026 von diesem Mann zu lesen ist, ist weniger als Werbung für den Buchkauf zu verstehen, sondern mehr als beschwörende Aufforderung an sich und die Seinen selbst, das zu tun, was ihnen in ihrem Innersten lange schon klar ist, aber sie bislang zu träge waren, es auch zu tun, so greifen sie nun verzweifelt darüber zu ihrem letzten Mittel: die Eigenantreibung.

Möge ihnen die Eigenantreibung und die Eigenbeschwörung gelingen, nun endlich, mit diesem Buch, zu dem sonst nichts zu sagen ist — außer: kein schönerer Titel im ganzen Land:

AB NACH HAUSE

Porträt des Hochkarätigen als Patrioten

Eva Vlaardingerbroek, „Schildmaiden of the far right“ (Kriegerin der extremen Rechten) hat auf der Konzernplattform am 25. April 2026 einen Schnappschuß zu ihrer Schilderung von einem Wochenende in Österreich gesandt, der ein derart gehaltvoller Schnappschuß ist — nahezu zur ewigen Aufbewahrung.

Visited Austria this weekend to speak at a event on freedom of speech and meet with my friends Martin Sellner & to discuss Martin’s Institute for Remigration.

We attended the Akademiker ball and I also got a wonderful tour of the beautiful Aust…

Es muß der Kriegerin der Schnappschuß selbst ebenso recht lieb wie der „event on freedom of speech“ sein, daß sie diesen Monate später verschickt,

war doch der letzte Akademikerball im Jahr 2026 bereits am 20. Februar, und nicht an dem April-Wochende mit dem 25. April, falls die Kriegerin sich selig an den letzten Ball erinnert und nicht an irgendeinen aus den Jahren davor …

Das Besondere an ihrem Schnappschuß ist auch, daß die Kriegerin mit keinem Schnappschuß von „my friends“ ihre Erinnerung schmückt,

denn der Mann unter dem Wort „Patriots“ ist nicht der Mann, den sie als „ihren Freund“ bezeichnet,

sondern ein Mann, von dem bekannt ist, daß er, wann immer Hochkarätiges es zu besprechen gilt, dazu eingeladen wird, und je hochkarätiger der Besprechungsgegenstand, desto höher auch der dafür ausgesuchte Besprechungsort …

Im Angesicht eines solchen Schnappschusses von einem derart hochkarätigen Mann dauert es wieder einmal, kein Mensch der Malkunst zu sein, um nach diesem Schnappschuß — er wird aufgrund seiner recht vielen hochkarätigen Verpflichtungen nicht die Zeit haben, um Modell zu sitzen — menschgemäß ein Bild in Öl

vielleicht aber läßt sich noch eine Malerin finden, deren Kunst diesem Mann ebenbürtig, die ihn in seiner ganzen Pracht in Öl malt, er es sich dafür vielleicht sogar einrichten kann, für sein Portrait Modell zu sitzen.

Bis dahin kann nur eines getan werden, und möge sich damit der Mann des Hochkarätigen vorerst bescheiden, den Schnappschuß von ihm in einen ihn würdigenden Rahmen einzupassen.