Wer 2011er Neuigkeiten aus Österreich erfahren will, der bekommt sie aus den 2010er Tageszeitungen

Der WKR-Ball 2011 in der Hofburg ist ein gutes (also schlechtes) Beispiel, weshalb es in Österreich keiner Tageszeitungen mehr bedarf, um zu erfahren, was in Österreich aktuell passiert. Oder es könnten einfach die Tageszeitungen vom Jänner 2010 wieder erscheinen, mit der einzigen Änderung des Datums auf Jänner 2011.

Im Jänner 2010 konnte gelesen werden, es werde die Demonstration gegen den WKR-Ball nicht erlaubt. Im Jänner 2011 kann gelesen werden, es werde die Demonstration gegen den WKR-Ball nicht erlaubt.

Und zum WKR-Ball selbst läßt sich, wie bereits 2010, nichts mehr schreiben, das nicht schon von vielen geschrieben wurde: http://bernhardkraut.wordpress.com/2010/01/28/im-gleichen-korridor-zum-tanz-der-weismachthemden-und-zur-kanzlei-des-bundesprasidenten/

Und wer sich wieder als „Opfer“ sehen wird, dazu wird es auch nicht notwendig sein, in eine Tageszeitung aus dem Jahre 2011 zu schauen, auch das ist aus den Tageszeitungen aus dem Jahre … zu erfahren: http://bernhardkraut.wordpress.com/2010/02/03/freiheitliche-opfer-des-wk…

Und wer diese Schaften als „Bund seines Lebens“ sieht, ist ebenso gut bekannt: http://bernhardkraut.wordpress.com/umfrage-rucktritte-von-abgeordneten/i…

Aber der WKR-Ball ist nur eines der Beispiele, hervorzuheben allerdings wegen des Demonstrationsverbotes, daß dieses Land nichts hergibt, vor allem nichts Neues, das das Betreiben von Zeitungen mit Tagesaktualität lohnenswert machte.

WKR-Ball und polizeiliche Denke

Es ist eine abenteuerliche Begründung, alle Demonstrationen zu verbieten. Es habe, wird Polizeisprecher Roman Hahslinger von der „Presse“ zitiert, eine Spontandemo am Donnerstag gegeben, deshalb werden heute am Freitag alle Demonstationen verboten.

Weil irgendwer also irgendwann und irgendwo spontan demonstriert, darf auch niemand sonst mehr irgendwann und irgendwo demonstrieren. Das ist eine bravouröse polizeiliche Denkleistung, die nicht erstaunt, wird bedacht, zu welchen Denkleistungen die Innenministerin fähig ist, vor allem, wenn Maria Fekter Vergleiche anstellt, zwischen Widerstand im Deutschen Reich und kritischen Äußerungen im heutigen Österreich.

Nach dieser polizeilichen Logik, von den entsprechenden demokratischen Rechten, die dabei, gelinge gesagt, ignoriert werden, muß nicht noch einmal geschrieben werden, hätten schon längst, um irgend ein aber zu diesem Land ebenfalls passendes Beispiel zu nehmen, alle katholisch-pädagogischen Einrichtungen geschlossen werden müssen, weil irgendwann und irgendwo katholische Pädagogen die ihnen anvertrauten Kinder zu sexuellen Handlungen nötigten, zwangen und so fort.

Wiener Linien, Polizei und der WKR-Ball 2011

Wer gestern, am 28. Jänner 2011, um 18.00 Uhr der U-Bahn am Schottentor entstieg,lief in eine großangelegte Fahrscheinkontrolle, die just zu dem Zeitpunkt begann. Die Wiener Linien witterten wohl ein Geschäft, gerade am Schottentor und gerade zu dieser Zeit zu kontrollieren. Denn für die Wiener Linien, die vermutet haben werden, daß Demonstranten und Demonstrantinnen mit der U 2 zum Votikpark unterwegs sein könnten, haben mit Sicherheit keinen Fahrschein.

Aber der von ihnen auch kontrollierte Demonstrant hat sogar eine Jahresnetzkarte.

Der von den Wiener Linien kontrolliete Demonstrant mußte bald nach dem Verlassen der U-Bahnstation Schottentor feststellen, daß er kein Demonstrant ist, weil es keine Demonstration gab, in die er sich einreihen konnte. Was er aber sah, war eine Demonstration der Polizei, eine Demonstration der Polizei, die Angst machen kann, aber auch zum Lachen reizte.

Es war lachhaft zu sehen, daß vor der Votivkirche ein Polizist eine Kreuzung hysterisch regelte unter Zuhilfenahme einer Lampe, obwohl diese Kreuzung zugleich ohhnehin durch die Ampel automatisch geregelt wurde. Weit und breit keine Demonstration. Nicht einmal eine Demonstrantin, ein Demonstrant. Dafür zusätzlich das Polizeiauto mit eingeschaltetem Blaulicht verwegen quergestellt, als ob ein Actionfilm gedreht werden würde.

Dann weiter Richtung Alser Straße, keine Demonstration, aber Absperrungen durch die Polizei. Weiter hinein in die Alser Straße, keine Demonstration, aber weitere Absperrungen durch die Polizei. Vielleicht weiß die Polizei nicht, wo die Hofburg ist. Beim Gang durch den Uni-Campus kann nur festgestellt werden, Ruhe und Polizei, aber keine Demonstration. Vorbei beim Narrentum, dahinter wieder auf die Straße, wieder Absperrungen durch die Polizei, aber keine Demonstration. Vielleicht sollte der Polizei ein Stadtplan geschenkt werden, auf dem dick und fett angestrichen ist, daß die Hofburg im ersten Bezirk, nicht im neunten Bezirk ist.

Möglicherweise wurde die Polizei falsch informiert. Vielleicht hat Maria Fekter der Polizei gesagt, wir sind in Kairo. Das würde nicht überraschen, daß Maria Fekter auch in der Geographie ebenso danebengreift, wie sie es bei ihrem historischen Vergleich eben erst tat.

Gegen 20.00 Uhr dann Spaziergang Richtung Hofburg. Keine Demonstration, dafür wieder Polizei, Polizei und abermals Polizei. Vor dem Volkstheater, auf dem Ring, die Tore der Hofburg geschlossen, hinter dem Zaun ab und an ein bis zwei Polizisten verschanzt, auf den Ring starrend. Bei der Staatsoper drei Polizisten in einem Auto mit laufendem Motor, wohl um sich aufzuwärmen, davor eine Polizistin auf dem Fußgängerweg gelangweilt rauchend, beim Window Shopping.

Am Michaelerplatz keine Demonstration, keine Demonstranten und keine Demonstrantinnen. Absperrung der Polizei, aber nur drei oder vier Polizisten. Direkt vor der Hofburg also keine Hundertschaft. Alles ruhig, um 20.30 Uhr etwa. Drei oder vier Passanten, denen erklärt wird, sie müssen Umwege in Kauf nehmen, Platzverbot wegen der Burschenschafter.

Weiter Richtung Stephansplatz. Ruhe. Keine Demonstrantinnen, Demonstranten. Um 20.45 Uhr wird der erste Bezirk mit der U 3 wieder verlassen.

Auch „Unzensuriert“, die Website der politischen Informationen des III. Präsidenten NR, Dr. Martin Graf, ist es diesmal nicht möglich, von großen Krawallen zu berichten.

Was nun wirklich zu klären ist, wer bezahlt diesen absolut überzogenen Polizeieinsatz. Propaganda muß schließlich immer bezahlt werden. Und dieser Polizeieinsatz war nichts anderes als eine Propaganda gegen demokratisch verbriefte Rechte. Wer hat die Wiener Linien dazu gebracht, bei dieser Propaganda mitzutun? Denn die großangelegte Fahrscheinkkontrolle genau zu diesem Zeitpunkt am Schottentor, also am Areal der geplanten und dann ebenfalls verbotenen Standkundgebung, läßt nur den Schluß zu: Demonstranten und Demonstrantinnen sollen als Schwarzfahrer und Schwarzfahrerinnen verunglimpft werden.

Und es war eine Propaganda für die Burschen- und Landsmannschaften, daß diese ja ehrenwerte Bürgerinnen und Bürger seien, die beschützt werden müssen. Und was für eine ehrenwerte Gesellschaft gestern in der Hofburg tanzte, kann auch an den Wünschen abgelesen werden, die auf „Alpen-Donau-Info“ zu lesen sind: die Treiber und Treiberinnen dieser Website wünschen ihren „Kameraden“ einen schönen Ball.

Wiener Linien und WKR-Ball 2011 – Fahrscheinkontrolle

Am Dienstag, 2. Februar 2011 antwortete der Kundendienst der Wiener Linien auf http://scoop.at/Oesterreich/Wiener-Linien-Polizei-und-der-WKR-Ball-2011:

Es tut uns Leid, dass Sie mit der Fahrscheinkontrolle am 28.1.2011 nicht
einverstanden waren.

Wir bitten aber um Verständnis, dass unsere Fahrgäste auch bei Veranstaltungen und
Kundgebungen einen gültigen Fahrausweis vorweisen müssen.

Fahrausweiskontrollen erfolgen ausschließlich im Interesse unserer Fahrgäste. Es
werden von uns an allen Tagen und rund um die Uhr Kontrollen durchgeführt. Leider
sind unsere KontrollorInnen auch an allen Tagen und zu allen Uhrzeiten
‚erfolgreich‘. Auch in der Zeit, zu der viele ArbeitnehmerInnen unterwegs sind,
fahren immer wieder Menschen ohne gültige Fahrkarte mit den Wiener Linien.

Es dürfte schwierig sein, eine Lösung zu finden, mit der alle unsere KundInnen
zufrieden sind.

Worauf dem Kundendienst der Wiener Linien ebenfalls per E-Mail geantwortet wurde:

„Die Frage hat sich nicht gestellt, mit Kontrollen einverstanden zu sein
oder nicht einverstanden zu sein. Gegen Kontrollen an sich wurde auch
keine Kritik geäußert.

Die Frage ist, sehen die Wiener Linien in Demonstrantinnen und
Demonstranten potentiell Fahrgäste ohne Fahrschein. Denn das kann
angenommen werden, daß gerade am 28. Jänner 2011 diese Kontrolle
durchgeführt wurde.

Führen Sie derartige Kontrollen auch durch bei Kenntnis von
Veranstaltungen, wie zum Beispiel dem Opernball? Wurde oder wird beim
Opernball, im Wissen, daß Opernballbesucher und -besucherinnnen
beispielsweise mit der U-Bahn zum Ball fahren, die Station Karlsplatz
derart großangelegt kontrolliert genau zu dem Zeitpunkt, wenn diese zum
Ball aus der U-Bahn steigen?“

Eine weitere Antwort kam bis jetzt nicht mehr von den Wiener Linien.

Vielleicht sollte einmal von den Wiener Linien eine vergleichende großangelegte Fahrscheinkontrolle durchgeführt werden, ob es zum Beispiel mehr Fahrgäste ohne gültigen Fahrschein gibt unter den Besucherinnen und Besuchern des Opernballs, oder, unter den Fahrgästen einer Kundgebung beispielsweise gegen den WKR-Ball (http://scoop.at/Oesterreich/WKR-Ball-Anmeldung-zur-Teilnahme-an-der-Demo).

Telefonische Mitteilung der Wiener Linien

Der Kundendienst der Wiener Linien teilte dann doch noch telefonisch mit, daß keine Unterschiede gemacht werden. Die Kontrolle am 28. Jänner 2011 sei zufällig zusammengefallen, sei nicht auf die Demonstration hin geplant gewesen. Es werden auch Fahrgäste in Anzügen ohne Fahrscheine, gar nicht so selten, angetroffen.

Alpen-Donau-Inf… – Nur zum Auslachen

Im „Falter“ vom Mittwoch in der zweiten Februar-Woche beendete Gerlinde Pölsler ihren Artikel über die Treiber und Treiberinnen der Website „Alpen-Donau“ mit einer Unbedachtheit: „Für die Opfer ist das alles schon längst nicht mehr zumutbar“.

Bloß durch das Veröffentlichen von Adressen, wie es die Treiber und Treiberinnen dieser Website ab und an machen, wird niemand noch zu einem Opfer, zumal heutzutage leichter als je zuvor Adressen herausgefunden werden können, auch deshalb, weil User und Userinnen moderner Kommunikationstechnologien unbedacht alles über sich veröffentlichen, was nur veröffentlicht werden kann. Von daher ist es unerheblich, wenn diese Treiber und Treiberinnen noch einmal eine Adresse veröffentlichen. Aber jene bereits als „Opfer“ zu bezeichnen, deren Adressen veröffentlicht werden, führt nur dazu, daß sich diese Treiber und Treiberinnen stark, groß und wichtig fühlen.

Aber sie sind nur zum Auslachen.

Zum Fürchten sind sie nicht. Denn durch ihre Leseschwäche kann angenommen werden, daß sie die Adressen ohnehin falsch schreiben, und ihre lesende Bruder- und Schwesternschaft die falsch geschriebenen Adressen noch einmal falsch lesen, so daß sie, würde sich wirklich jemand aus diesem Lager auf den Weg machen, im Nirgendwo ankommen würden. Für diese ihre Leseschwäche gibt es ein gutes Beispiel. Unter dem 15. August 2009 ist die Überschrift zu finden:

Lehrer Dr. Harald Walser von den GrünInnen wünscht die Rehabilitierung des Schumachers (sic!) Karl Münichreiter.

Selbstverständlich schreibt Dr. Harald Walser korrekt

Schuhmacher.

Es könnte gesagt werden, die Treiber und Treiberinnen dieser Website lügen einfach. Es scheint aber viel schlimmer zu sein. Da sie zum Text von Dr. Harald Walser verlinken, wäre es eine Lüge, die lediglich bis zu einem Klick hielte. Bequemer als durch einen einzigen Klick kann keine Lüge widerlegt werden. Und diesen einen einzigen Klick bieten die Treiber und Treiberinnen selber an. Es könnte gesagt werden, sie sind halt einfach dummm. Es scheint aber viel schlimmer zu sein. Sie lesen falsch und … Vor lauter Lachen müßte an dieser Stelle abgebrochen werden. Deshalb schnell zum Wichtigen wechseln, zu dem also, was tatsächlich von den dafür verantwortlichen staatlichen Stellen zu beantworten, mehr noch, endlich zu erledigen ist.

Worauf aber Gerlinde Pölsler, auch, zurecht wieder einmal hingewiesen hat, und ausschließlich in diesem Zusammenhang erhält „Alpen-Donau-Info“ eine gewisse Bedeutung, ist, was macht das Innenministerium in diesem Land, was macht das Justizministerium in diesem Land? Denn eines ist klar, der einzige Ort, um sich mit den Treibern und Treiberinnen dieser Website zu befassen, ist der Gerichtssaal.

Die Treiber und Treiberinnen dieser Website können nur ausgelacht werden, mit einem Zusatz allerdings, das Innenministerium und das Justizministerium haben tätig zu werden, denn sie sind verpflichtet, bei Gesetzesbruch zu handeln. Es gibt jedoch eine Großzügigkeit in diesem Land, die zum Fürchten ist. Eine Großzügigkeit und eine Rigorosität, über die nicht noch einmal geschrieben werden muß, es reicht der Hinweis auf ein paar Beispiele:

http://bernhardkraut.wordpress.com/2010/12/06/alpen-plus-donau-plus-info…

http://bernhardkraut.wordpress.com/2010/12/08/bitte-an-schaftliche-gastg…

http://bernhardkraut.wordpress.com/2010/12/23/redet-nicht-vom-obmann-sondern-vom-personal-dieser-partei/

http://scoop.at/Oesterreich/Auf-Unzensuriert-Ruf-nach-einer-Regierung-die-Massenmorde-anordnet

http://scoop.at/Oesterreich/WKR-Ball-Anmeldung-zur-Teilnahme-an-der-Demo…

http://bernhardkraut.wordpress.com/2010/04/09/aus-der-mitte-entspringt-d…

Und so weiter und so fort.

Mit dem Internet könne, sagt Maria Fekter,

Eine Sprache erlernt werden, vor der eventuell erlaubten Einreise nach Österreich. Was aber zu bezweifeln ist, wird allein an die Sprachfähigkeiten derer gedacht, die bereits von Österreich aus das Internet extrem nutzen für ihre Behauptungen, in deutscher Sprache korrekt zu schreiben, oder genauer aber nicht besser, sondern schlimmer, das Internet extrem nutzen für ihr gnadenlos blutrünstiges Gestammel.

Und dieses Gestammel wird vom Innenministerium seit Jahren gespiegelt, es könne nichts getan werden, die Server stünden in den Vereinigten Staaten. Es scheint gewollte Unfähigkeit zu sein, eine gewollte Unfähigkeit, die jedem Innenminister und jeder Innenministerin in diesem Land das bestgeeignete Anforderungsprofil für sein oder ihr Ressort zu sein scheint. Denn diese für Österreich bestimmten und in Österreich produzierten Websites werden nicht nur von den Vereinigten Staaten aus betrieben, wie ein weiteres Beispiel zeigt, nämlich die

Website des „nationalen Sozialismus“ mit der Adresse „freies-kaernten.tk“; „TK“ steht nicht für „Tiroler Königshofer“, sondern für „Tokelau“, und „NL“ für „Niederlande“.

Das ist festzuhalten für die nächste Spiegelung aus dem Innenministerium, wenn es wieder heißen wird, es könne …

Dieses weitere Beispiel ist hinzufügen zur Erwiderung, wenn Stellungnahmen aus dem Innenministerium wieder …, eine Auswahl:

http://bernhardkraut.wordpress.com/2010/11/07/das-innenministerium-in-de…

http://bernhardkraut.wordpress.com/2010/12/15/wieder-auf-%c2%bbfacebook%…

http://bernhardkraut.wordpress.com/2010/11/13/der-beste-schutz-vor-maria…

http://bernhardkraut.wordpress.com/2010/12/11/grafens-%c2%bbunzensuriert…

http://bernhardkraut.wordpress.com/2010/11/09/wiener-nachrichten-online-…

http://bernhardkraut.wordpress.com/2010/11/18/%c2%bboffene-turen-fur-rec…

http://scoop.at/Oesterreich/Migratten-Politische-Informationen-von-Marti…

Dr. Martin Graf kann, nicht einmal, abschreiben

Es ist auf „Unzensuriert.At“ am 19. Februar 2011 ein Beitrag über den Kongo veröffentlicht worden. Wieder einmal kann nicht gesagt werden, wer diesen Beitrag schrieb, es fehlt, wie so oft, wie nahezu immer, der Name des Verfassers.

Vielleicht schrieb diesen Beitrag Dr. Martin Graf. Es ist doch ein internationales Thema. Und Dr. Martin Graf ein Weltreisender. Erst vor kurzem war er in Indien. Dr. Martin Graf muß eine gute Hilfe haben, die für ihn das korrekte Lesen der Flugnummern übernimmt, er findet doch immer wieder zurück nach Österreich. Denn das Lesen dürfte seine Sache nicht sein. Und damit unmittelbar verbunden, das richtige Abschreiben.

In diesem Beitrag über den Kongo wird als Autor von „Herz der Finsternis“ Joseph Roth genannt, gleich daneben aber das Umschlagbild mit dem tatsächlichen Autor Joseph Conrad veröffentlicht. Es reicht bei Dr. Martin Graf also nicht einmal, einen Namen richtig abzuschreiben. Aber seine Wähler und Wählerinnen im Parlament befanden, Dr. Martin Graf sei tauglich für eines der höchsten Staatsämter.

Wer sich die Beschlagwortung dieses Beitrages ansieht, wird lesen, daß der Beitrag nicht mit „Joseph Conrad“, sondern mit „Joseph Roth“ kategorisiert ist. Die Festsetzung einer Fehlleistung, die Erschaffung eines eigenen Wissens, einer eigenen Wirklichkeit. Das ist nicht tragisch, Joseph Roth und Joseph Conrad würde es nicht kümmern, ob ein Dr. Martin Graf abschreiben, wenigstens korrekt abschreiben kann, oder auch nicht. Aber Dr. Martin Graf ist auch ein Abgeordneter, er stimmt Gesetzen zu, er lehnt Gesetze ab. Es schreiben auch andere Abgeordnete auf „Unzensuriert.At“. Vielleicht war es nicht Dr. Martin Graf, der diese Leistung vollbrachte, sondern Andreas Mölzer oder Norbert Hofer oder Werner Neubauer oder Walter Rosenkranz? Oder „Unzensurix“? Aber wer ist „Unzensurix“, ein weiterer Abgeordneter oder ein Pseudonym von Mag. Dr. Martin Graf, III. Präsidenten NR?

http://bernhardkraut.wordpress.com/umfrage-rucktritte-von-abgeordneten/

„Der Eckart“-Schriftleiter auf dem WKR-Ball

Am 28. Jänner 2011 und davor am 26. Jänner 2011 beim Vortrag von Richard Melisch in der Österreichischen Landsmannschaft, die, würde es nach Richard Melisch gehen, wohl heißen müßte: „Ostmärkische Landsmannschaft“. Denn Richard Melisch stellt sich schon mal seinem Publikum vor mit: „Bin ein Ostmärker“. Wie in einem Video auf „youtube“ mit dem Titel „Der letzte Akt – Die Kriegserklärung der Globalisierer, Teil I“ vernommen werden darf.

Aber es geht ja nicht nach Richard Melisch. Richard Melisch hält ja nur Vorträge, eingeladen von und für Ballbesucher. Und so heißt die Landsmannschaft eben, wie sie eben heißt.

Und so wird der Chefredakteur Thomas Hüttner von „Der Eckart“ Schriftleiter genannt. Und wer eine E-Mail an dieses Medium schreibt, muß gesagt werden, schicke es unter …

Es ist schon sehr erheiternd zu lesen, die stolzreine Verkündigung dieses Mediums“: „Der Eckart – So weit die deutsche Sprache reicht“. Und dann reicht die deutsche Sprache nicht einmal so weit, um diese eine Zeile ohne Rückgriff auf andere Sprachen zu schreiben: „e-Post: redaktion@dereckart.at“, im „Impressum“.

http://bernhardkraut.wordpress.com/2009/11/25/landsmannschaften-sind-auc…

http://bernhardkraut.wordpress.com/2010/12/05/martin-graf-madelschaft-fr…

Sudetendeutsche Landsmannschaft gedenkt am 12., nicht am 4. März 2011

 

Und Erika Steinbach sagt, wie Unzensuriert zu entnehmen ist: 

Die Vertreibungsverbrechen durch jene des Nationalsozialismus zu relativieren oder gar zu entschuldigen, sei jedoch nicht zulässig: „Eine Entschuldung derart bewegt sich abseits jeglicher Menschenrechtsnormen und ist latent gespeist aus dem archaischen Blutrachedenken.

Es wird also am 12. März 2011 nicht an den 12. März 1938 gedacht, sondern an den 4. März 1919. Und wer alles zu dieser Gedenkstunde eilte, ist bezeichnend, bezeichnend für den Versuch, sehr wohl eine Relativierung zu versuchen, die anderen unterstellt wird.

Und:

Davon allerdings, dass die im 20. Jahrhundert in zwei Weltkriegen aufgebrochenen Nationalkonflikte ihren Ursprung im 19. Jahrhundert haben, würden viele nichts wissen wollen.

„Sie reduzieren zur eigenen Entlastung  die Ursachen der Vertreibung und der Konflikte auf Hitler und den Nationalsozialismus.“ Unproblematisch sind bei uns nur Krötentunnel, Lichterketten und AIDS-Galas.“

Und es gibt auf Unzensuriert einen Link zu einer Fotogaliere unter dem Titel „Durch Wahrheit zum Miteinander.“ Wie sehr hier der Wille zum Miteinander Wahrheit ist, kann in den Kommentaren gelesen werden.

Es muß hier nicht an die Aussagen von Herrn Gudenus erinnert werden, oder an die Aussagen von anderen, die an dieser Gedenkveranstaltung teilnahmen, und wer sich erinnern möchte, wie Landsmannschaften es sehen, zu welchen Vergleichen sie greifen, um mit diesen was erreichen zu wollen, ist eingeladen aufzurufen: http://bernhardkraut.wordpress.com/zum-beispiel/landsmann-und-burschenschaften/