Norbert Darabos – jahreszeitlicher Erfüllungsgehilfe

Im Sommer 2010 war im Magazin „News“ zu lesen, am 22. Juli:

Eine Wehrpflicht für Frauen in Österreich ist für Verteidigungsminister Darabos ‚aktuell kein Thema‘. Man komme mit den männlichen Wehrpflichtigen vollends aus und habe nicht vor, etwas daran zu ändern, so Darabos. Wenn Frauen irgendwann den Männern voll gleichgestellt seien, etwa bei den Löhnen, könne man über eine Wehrpflicht für Frauen nachdenken, allerdings langfristig.

Irgendwann im Herbst 2010 das Bekenntnis von Norbert Darabos in der Heeresbroschüre:

Die allgemeine Wehrpflicht ist der entscheidende Faktor zur kontinuierlichen Sicherstellung jenes Personals, das die Abdeckung des gesamten Leistungsspektrums des Bundesheers gewährleistet. Sie ist somit ein Garant für die Sicherheit und Stabilität Österreichs.

Und nun im Winter, Kleine Zeitung, 17. Jänner 2011:

‚Wir werden einen der radikalsten Schritte in der Zweiten Republik setzen müssen‘, sagte er am Montag bei der Präsentation seiner Alternativmodelle zur Wehrpflicht. Darabos möchte den Wehrdienst aussetzen und stattdessen ein Mischheer aus Berufs- und Milizsoldaten aufstellen.

Wessen Erfüllungsgehilfe wird Norbert Darabos im Frühling sein?

Es werden die Beweggründe von Norbert Darabos, einst Zivildiener zu werden, nicht gewußt. Vielleicht hatte er keine, möglicherweise wünschte sich eine Frau, um die er warb, keinen Soldaten zum Freund, und er erfüllte bloß ihr den Wunsch.

Es wäre schön, würde im Frühjahr zum Beispiel Bundespräsident Dr. Heinz Fischer nicht noch einmal über die Wehrpflicht, etwa auch für Frauen, spekulieren, sondern die Abschaffung des Militärs fordern. Einen Minister als Erfüllungsgehilfen hätte er dann gewiß unter sich an seiner Seite.

Aber in bezug auf das Militär ist es vollkommen unerheblich, wer was im Sommer, im Herbst, im Winter, im Frühling denkt und sagt, denn das Militär ist abzuschaffen (http://bernhardkraut.wordpress.com/2010/07/23/nicht-die-wehrpflicht-sond…).

Mit den Bettelverboten auf dem Weg in die Vernichtungslager?

 

Nichts kommt über Nacht. Alles hat einen Vorlauf. Das Gute, und das Schlechte.

Vom Schlechten muß heute berichtet werden. Denn es geschah in unmittelbarer Nähe von zwei Flaktürmen, an einem Samstag im Februar 2011, beim Eingang zur U-Bahn der Linie 3, und diese unmittelbare Nähe zwingt dazu, sich der Geschichte zu erinnern. Wie es allmählich begann, wie es immer beginnt, mit Gesetzen, die zwar allenthalben Skepsis hervorrufen, aber dann doch breit eingestuft werden, als akzeptabel. Es endete mit Vernichtungslagern, es endet stets mit Vernichtungslagern.

Vom Schlechten muß heute berichtet werden. Denn es mutet als Anfang einer grauenvollen Entwicklung an. Eine Frau sitzt am Boden, singt ihre Bitte nach Geld. Ein Mann hetzt seinen Hund auf sie. Verbote sind zu exekutieren. Der Mann befiehlt seinem Hund, die Bettlerin zu attackieren, die Frau zu vertreiben. Ein anderer Mann, beherzt, muß den Hundeführer anschreien, mit der Polizei drohen, um die Frau vor dem Hund zu schützen. Der Hundeführer befiehlt endlich seinem Hund, von der Frau abzulassen, der Hundeführer trottet mit seinem als Waffe mißbrauchten Hund davon, stolz, uneinsichtig, denn er ist der Wahrer des Gesetzes, der Herr des Bettelverbotes, der Bürger des Wegweiserechtes. Der Hundeführer könnte leicht beschrieben werden, es wäre eine Beschreibung, in der das „Wiener Herz“ nicht fehlen dürfte. Aber das ist kein Anlaß, für ironische Beschreibungen.

Heute ging es für die Frau noch gut aus. Wie lange wird es aber die Menschen geben, die zur Hilfe eilen, wenn Bürger und Bürgerinnen meinen, gedeckt durch das Gesetz, die Gesetze dabei selbst noch einmal großzügig auslegend, Menschen, die betteln, selbst vertreiben zu müssen, Menschen, die betteln, körperlich zu attackieren?

Es sind die Bettelverbote, die derartige Hundeführer ermächtigen, Menschen zu jagen. Diese Hundeführer, die nach jedem Zusammenbruch eines Verbrechensregimes sagen, es war Gesetz, es war der Hund, die Pflicht.

In ganz Österreich erhallt inzwischen hysterisch der Ruf nach Bettelverboten, von ÖVP, SPÖ und FPÖ vorangetrieben.

Welche Gesetze werden nach den Bettelverboten noch kommen, um die Spirale in das Eis weiter zu drehen, das Eis der Zivilisation gänzlich bersten zu lassen. Bis es schließlich, wieder endet mit Vernichtungslagern?

Die Flaktürme rufen auch die Geschichte der Sinti und Roma in Erinnerung, die nach wie vor ein ungeduldetes Leben in Europa führen müssen, und gegen die, so hat es den Anschein, vor allem die Bettelverbote in Stellung gebracht werden.

http://bernhardkraut.wordpress.com/roma-und-sinti/

http://bernhardkraut.wordpress.com/2009/09/22/menschen-verbieten-der-fre…

http://bernhardkraut.wordpress.com/2010/08/31/bevolkerung-wird-ausgebeut…

Österreich braucht keine Kunstministerin, es hat eine Ballnistra

Dekretiert Claudia Schmied, in anderen Worten zwar:

Das erklärt Kunstministerin Claudia Schmied in der morgen erscheinenden NEWS-Ausgabe [17. März 2011]. Die Ministerin: „Der Beginn war phantastisch, und zuletzt waren alle vom künstlerischen Teil des Opernballs begeistert. Dass zwischendurch auch etwas nicht gelingt, kommt vor.

Wahrhaft phantastisch. Ebenso phantastisch, um beim Anlaß dieser Erklärung zu bleiben, der Wille von Generalmusikdirektor Franz Welser-Möst, das 20. Jahrhundert mit der größten Selbstverständlichkeit in dieses Haus einziehen zu lassen, mehr noch, der Generalmusikdirektor betonte gegenüber der „Presse“ am 23. März 2010:

Das 20. Jahrhundert muss mit größter Selbstverständlichkeit in diesem Haus einziehen. (Hervorhebung B.K.)

Das 21. Jahrhundert muß, wird im 22. Jahrundert ein Generalmusikdirektor, der – oh Fortschritt, phantastische Entwicklung – möglicherweise eine Generalmusikdirektorin sein wird, betonen, mit der größten Selbstverständlichkeit in dieses Haus einziehen, das wir im 21. Jahrhundert Lebenden, dann schon lange umgebettet in das letzte Haus aber in der Zuversicht, es wird der Einzug weitergehen, nicht mehr hören werden.

Hofburg ohne WKR-Ball – Anmeldung zur Teilnahme an der Demonstration 27. Jänner 2012

Andreas Mölzer schreibt aus seinem Block heraus etwas zum WKR-Ball 2011. Er schreibt viel, mit dem möglicherweise noch gesondert zu beschäftigen sein wird.

Heute soll aus dieser Schreibe nur etwas aufgegriffen werden.

Andreas Mölzer schreibt, daß sich bereits viele abschrecken lassen, diesen Ball zu besuchen. Und sieht einen Grund dafür u.a. im massiven Polizeischutz. Dieser Polizeischutz geht, wenn auch nicht von Demonstranten und Demonstrantinnen erdacht, dennoch zurück auf die Demonstrationen gegen den WKR-Ball. Somit haben Demonstrationen einen Sinn, eine Wirkung, auch in diesem Land.

Und damit sich noch mehr Menschen überlegen, diesen WKR-Ball in der Hofburg je und je wieder besuchen zu wollen, und damit auch die Polizei und deren politschen Verantwortlichen wissen, daß sie nicht Herren demokratisch verbriefter Rechte sind, muß es im Jänner 2012 eine Demonstration von Tausenden geben.

Und damit potentielle Ballbesucher und Ballbesucherinnen und auch die Exekutive rechtzeitig erfährt, daß es 2012 Tausende sein werden, sich jetzt schon für diese Demonstration anmelden, den Jänner 2012 vormerken. Wenn es schon sonst nicht möglich ist, in diesem Land, diese schaftlichen Bünde nicht im symbolischen Machtzentrum des Staates tanzen zu lassen, kann es durch wirtschaftliche Verluste geschafft werden, einen Ball abzusagen, weil keine oder zu wenige diesen noch besuchen wollen.

Bitte sich im Veranstaltungskalender einzutragen und das ganze Jahr 2011 über zu verbreiten, so daß im Jänner 2012 tatsächlich Tausende zur letzten Demonstration gegen den letzten WKR-Ball in der Hofburg kommen:

http://www.facebook.com/event.php?eid=168109189902133

 

Harald Stefan in der Hofburg: „Positive Leistungen der Deutschen Wehrmacht“

Harald Stefan ist für das Erinnern an Leistungen, die nicht positiv zu bewerten sind, aber nicht deshalb, weil der Abgeordnete NR das für die deutsche Wehrmacht fordert, sondern keine Armee positive Leistungen vorzuweisen hat, außer für jene, die Mord und Selbstmord in ihren Geschäftsbüchern auf der Habenseite verbuchen können.

http://bernhardkraut.wordpress.com/2010/09/30/fpo-im-parlament-was-unterscheidet-harald-stefan-von-jan-ackermeier/

Und was Harald Stefan in der Hofburg zur Geschichtsdeutung sagte, werden beim Verfassungschutz wohl Erinnerung hervorrufen, an Aussagen von einschlägig
amtsbekannten …

Harald Stefan u.v.a.m. – Ich sage etwas, von dem ich sagen werde, ich habe es nicht gesagt

Das ist, zusammengefaßt und durchaus erwartet, das Muster, nach dem vorgegangen wird, nicht nur von Harald Stefan, wenn eine ungeheuerliche Aussage in den Mittelpunkt des Interesses gerückt wird, zur Empörung wird.

Es ist menschgemäß ein empörender Ruf, alle in ein Lager! Es gibt, auch von Harald Stefan, aber genügend Aussagen, die nicht so kräftig, so plakativ sind, aber in einer die Oberflächlichkeit zur Göttin erhobenen Gesellschaft empören nur noch die kräftigen und höchstens fünf Wörter umfassenden Sätze, um Rücktritte zu fordern, während skandalöse aber lange Ausführungen keine Forderungen nach einem Rücktritt mehr hervorrufen.

Ein Beispiel für eine etwas längere Ausführung:
http://bernhardkraut.wordpress.com/2010/09/30/fpo-im-parlament-was-unterscheidet-harald-stefan-von-jan-ackermeier/.

Zum Lager gehört auch der Massenmord, sowohl zum nationalsozialistischen als auch zum kommunistischen Lager, und es gehört auch zum Denken dieser Partei, der Harald Stefan angehört, die hinter den Stacheldrahtzäunen, die sie um andere aufgestellt wünschen, ihr ständiges Denken um Verbote und Gebote, um christliches Abendland und deutsche Nation derart ermüdet haben, daß sie keine Alternative mehr denken können.

Manchmal ist eine skandalöse Aussage zwar knapp formuliert, aber nicht derart plakativ, daß sofort die Ungeheuerlichkeit dieser Aussage den Balken ins Auge treibt, wie: http://scoop.at/Oesterreich/Auf-Unzensuriert-Ruf-nach-einer-Regierung-di….

Möglicherweise sind aber alle schon derart ermüdet, Rücktritte zu fordern, denn es müßten ständig Rücktritte gefordert werden. Gegen diese Ermüdung, gegen die Forderungen nach Rücktritten gibt es aber nur ein wirkliches und wirksames Mittel: nie mehr die Freiheitlichen, vor allem nicht die Freiheitlichen, wie immer sie sich nennen, zu wählen. Aber die Wähler und Wählerinnen in Österreich scheinen eine christliche Freude daran zu haben, die Ungeheuerlichen zu wählen, auch gegen sich selbst, am Ende immer gegen sich selbst.

Industriellen aus Deutschland repräsentative Plätze auf dem WKR-Ball verweigert

Aus seinem Block heraus schreibt Andreas Mölzer am 31. Jänner 2011:

Einer Ballorganisation, die nicht in Pseudo-Exklusivität etwa einem Nationalratspräsidenten, der Industrielle aus der Bundesrepublik einladen will, repräsentative Plätze verweigert,(…).

Das spricht auch für den Stellenwert des III. Präsidenten NR Dr. Martin Graf. Die Schaften sind zwar stolz darauf, daß einer der ihren, also einer der Lebensgebündeten, in eines der formal höchsten Staatsämter geschoben wurde, aber repräsentative Plätze, nicht einmal sitzen darf er mit seinen Gästen, wo er möchte, irgendein ein Winkerl wird ihm wohl zugewiesen worden sein. Na, aber immerhin, die Hofburg hat ja nur schöne Winkerln, wenn diese ausschließlich architektonisch sentimental betrachtet wird.

Das spricht wiederum für die Weitsicht und für das Einschätzungsvermögen der Abgeordneten, die Dr. Martin Graf zum III. Präsidenten wählten. Ein III. Präsident NR der Wirtschaft, einer, der sich auch auf Bällen um das wirtschaftliche Wohl des Landes kümmert Oder doch nur um Sponsoring für …? Und was können das für Industrielle sein, die einer Einladung von einem Burschenschafter der Olympia folgen?

Andreas Mölzer schreibt noch einen Satz, der nicht überlesen werden darf:

Dazu bedürfte es aber auch einer klugen Ballorganisation, die in der Lage ist, wirkliche Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben und nicht nur die Negativ-Berichterstattung zulässt.

Wie kann eine Ballorganisation in einem ganzen Land eine Berichterstattung, sei diese nun positiv oder negativ, zulassen, nicht zulassen? Soweit ist es in Österreich noch nicht. Dafür müssen vorher noch einige legistische Änderungen vorgenommen werden. Möglicherweise wußte Andreas Mölzer nicht so genau, beim Schreiben dieser Ratschläge für die Ballorganisation, in welchem und für welches Land er europäischer Abgeordneter ist, oder er träumte sich dabei Österreich als Ungarn zurecht. Wie gelesen werden kann, ist Andreas Mölzer alles, nur wahrlich kein Kritiker des neuen ungarischen Mediengesetzes.

Das ist der zweite Beitrag. Der erste Beitrag war: http://scoop.at/Oesterreich/WKR-Ball-Anmeldung-zur-Teilnahme-an-der-Demonstration-2012

 

Die Geisterwelt des Andreas Mölzer

Der Ball des Wiener Korporationsrings in der Hofburg, der Kaiser- und Residenzstadt gilt als der schönste Korporationsball Mitteleuropas – zu Recht. Und er gilt der linksextremen Szene – längst über die Stadtgrenzen Wiens hinaus bis weit nach Deutschland – als rechtsextremes Fest, in dessen Umfeld alljährlich Randale gemacht werden muss. Unterstützt von den heimischen Linksfraktionen, angefangen von der grünen Parlamentsriege bis hin zu irgendwelchen studentischen Links-Außen-Obskuranten hat sich so etwas wie ein Demo-Tourismus aus Deutschland entwickelt, im Zuge dessen gewaltbereite und vermummte Möchtegern-Anarchos nach Wien reisen, um sich mit der Polizei Straßenschlachten zu liefern.

Ach, wählten beim nächsten Mal Andreas Mölzer nur die Geister seiner Welt und nicht mehr Wählerinnen und Wähler, die im Gegensatz zu Andreas Mölzer u.a. in der Bundeshauptstadt eines demokratischen Staates wohnen, und nicht in der Kais…

Das obige Zitat schrieb Andreas Mölzer aus seinem Block heraus am 31. Jänner 2011, also nach dem WKR-Ball, nach den Verboten demokratisch verbriefter Rechte. Es muß in der Geisterwelt von Andreas Mölzer hoch hergehen, daß er von „Straßenschlachten“ schreiben muß. Bei einem derartigen Geistesmenschen, wie es Andreas Mölzer nun einmal ist, müssen die Feuerungen im Gehirn um einiges stärker sein, als bei einem sich schlicht mit der üblichen Wirklichkeit sich begnügenden Menschen. Es toben im Gehirn eines jeden Menschen Schlachten, die durchaus Straßenschlachten oder Nervenbahnenschlachten genannt werden könnten. Andreas Mölzer ist ein Schreiber, und hat von daher die Freiheit, neurophysiologische Vorgänge romanhaft zu beschreiben.

Sehr hat sich der „Demo-Tourismus aus Deutschland“ wohl doch nicht bis jetzt entwickelt. Nach den vielen Berichten waren zwischen 300 bis maximal 500 Menschen auf den Straßen, um die Pflicht zu erfüllen, an die demokratischen Rechte zu erinnern. Viele aus Deutschland werden nicht angereist sein können. Und wenn diese beispielsweise in einem Bus gekommen wären, die Polizei hätte da schon aufgepaßt. Wie zu lesen war, wurde etwa ein Bus aus einem Bundesland für lange Zeit von der Polizei gestoppt.

Wen Andreas Mölzer auf den Bahnen nicht sieht, zumindest nicht erwähnt, sind, in einer mölzerschen Paraphrase, die gewaltandrohenden und vermummten Möchtegern-Nazis, die ihren „Kameraden“, die in der Beschreibung von Andreas Mölzer „hochbürgerlich und überkultiviert in langen Abendkleidern“ sind, in der Hofburg einen „vergnüglichen Ballabend“ wünschten. Aber diese werden auch nicht auf den Straßen gesehen, die sind in den Alpen, an der Donau, diese vermummen auch nicht ihre Gesichter. Diese verstecken sich im Internet, komplett anonymisiert. Auf den Straßen führte die Polizei Ausweiskontrollen durch, die Vermummmten der Straße konnten sich ausweisen, mit ihren richtigen Namen.

Das war der dritte und letzte Beitrag. Zum ersten Beitrag kommen Sie über den zweiten:
http://scoop.at/Oesterreich/Industriellen-aus-Deutschland-repraesentative-Plaetzen-auf-dem-WKR-Ball-verweigert

Wer 2011er Neuigkeiten aus Österreich erfahren will, der bekommt sie aus den 2010er Tageszeitungen

Der WKR-Ball 2011 in der Hofburg ist ein gutes (also schlechtes) Beispiel, weshalb es in Österreich keiner Tageszeitungen mehr bedarf, um zu erfahren, was in Österreich aktuell passiert. Oder es könnten einfach die Tageszeitungen vom Jänner 2010 wieder erscheinen, mit der einzigen Änderung des Datums auf Jänner 2011.

Im Jänner 2010 konnte gelesen werden, es werde die Demonstration gegen den WKR-Ball nicht erlaubt. Im Jänner 2011 kann gelesen werden, es werde die Demonstration gegen den WKR-Ball nicht erlaubt.

Und zum WKR-Ball selbst läßt sich, wie bereits 2010, nichts mehr schreiben, das nicht schon von vielen geschrieben wurde: http://bernhardkraut.wordpress.com/2010/01/28/im-gleichen-korridor-zum-tanz-der-weismachthemden-und-zur-kanzlei-des-bundesprasidenten/

Und wer sich wieder als „Opfer“ sehen wird, dazu wird es auch nicht notwendig sein, in eine Tageszeitung aus dem Jahre 2011 zu schauen, auch das ist aus den Tageszeitungen aus dem Jahre … zu erfahren: http://bernhardkraut.wordpress.com/2010/02/03/freiheitliche-opfer-des-wk…

Und wer diese Schaften als „Bund seines Lebens“ sieht, ist ebenso gut bekannt: http://bernhardkraut.wordpress.com/umfrage-rucktritte-von-abgeordneten/i…

Aber der WKR-Ball ist nur eines der Beispiele, hervorzuheben allerdings wegen des Demonstrationsverbotes, daß dieses Land nichts hergibt, vor allem nichts Neues, das das Betreiben von Zeitungen mit Tagesaktualität lohnenswert machte.