großer österreichischer staatspreis für literatur

Schreib’ Deitsch!

großer österreichischer staatspreis für literatur - schreib deitsch.jpgFlorjan Lipuš hat also den großen österreichischen staatspreis für literatur nicht bekommen, weil er nicht auf deutsch schreibe.

So kleinst und engst ist die Welt in österreich. Und um das zu verdeutlichen, ist es nicht anders möglich, als gegen die Rechtschreibung die Preisbezeichnung und alles damit Zusammenhängende kleinzuschreiben.

Und diese österreichische Engwelt wird nicht durch Menschen repräsentiert, die bildungsfern im Gemeindebau leben, sondern durch Friederike Mayröcker, Gerhard Rühm, Josef Winkler, Peter Handke und Peter Waterhouse.

Es hat Jochen Jung, wie in der Collage gelesen werden kann, leider nicht öfffentlich gemacht, wer dieses absonderliche Argument gegen Florian Lipuš in Stellung brachte, wer gegen Florjan Lipuš stimmte. Es kann jetzt nur spekuliert werden, wer sie sind, die mit diesem absonderlichen Argument gegen Florjan Lipuš sich aussprachen.

Das sollte Jochen Jung schleunigst nachholen, um nicht alle der Verdächtigung auszusetzen, Vertreter und Vertreterinnen der österreichischen Engwelt zu sein.

Was für eine Enge in diesem Land herrscht, ist auch daran abzulesen, daß die Zeitschrift „Kosmo“ darüber unter der Schlagzeile „Balkan-Autor wird … versagt“ berichtet. Es erübrigt sich dazu jedwede Äußerung.

Es heißt, künstlerische Menschen wären besonders sensibel, hätten ein feines Sensorium für kommende Zustände, Mißstände. Ist es in österreich wieder soweit? Für die Parole, die einst in Kärnten für Jahrzehnte nach dem Niedergang des deutschen reiches als Tagesbefehl ausgegeben wurde: Red’ Deitsch!

Es heißt auch, künstlerische Menschen sind sehr anfällig, bereits bei Zeiten sich anzubiedern, sich bei Zeiten schon als Dienende von erst die Macht Erringenden zu positionieren. Dieses absonderliche Argument gegen Florjan Lipuš weist die jury als der identitären Parlamentspartei geistig ebenbürtige …

Was ist in Zukunft noch zu erwarten? Es beginnt mit der Verweigerung, und es geht weiter mit der Auslobung von recht echten Pgs. Wird der nächste große österreichische staatspreis für literatur schon, beispielsweise, andreas mölzer verliehen werden? Von dem es heißt, er schreibe auch, also romane.

Kann in österreich überhaupt von einem Beginn gesprochen werden? Es ist im Grunde doch nur eine Fortsetzung, ein unsägliches Weitermachen. Die Verweigerung, Florjan Lipuš diesen preis zuzuerkennen, paßt recht dazu, wem dieser preis schon zuerkannt wurde: in der zweiten republik: max mell, franz karl ginzkey … in der ersten Republik: karl heinrich waggerl, josef friedrich perkonig …

Es gibt auch noch andere große österreichische staatspreise, beispielsweise den für die bildende kunst … für diesen böte sich, wenn es so weitergeht, odin …

PS Ein Titel von Gerhard Rühm: „Botschaft an die Zukunft“. Das ist also die Botschaft, von nicht bildungsfernen und nicht im Gemeindebau lebenden Menschen in österreich und für österreich: auf gegenwart folge vergangenheit …

PPS Wie klein, wie eng, wie billig es in österreich zugeht, zeigt auch dieser Fall einmal mehr auf. Jochen Jung ist der Verleger von Florjan Lipuš. Es ist von ihm wohl nicht uneigennützig. Vielleicht läßt sich Florjan Lipuš nicht so gut verkaufen, wie Jung es erhoffte – Transparenz aus Eigennutz … Transparenz, genauer, halbe Transparenz ist in diesem land nur gegen Marketing zu haben. Möglicherweise stecken auch noch andere Gründe dahinter. Bei österreich können dazu leicht intrigante Gründe – Transparenz, genauer, halbe Transparenz ist in diesem land halt nur gegen Intrigen …

Und was von halben Sachen, einer halben Transparenz zu halten ist, das wird in einem Stück von Botho Strauß schon gesagt: halbe Kraft ist null Kraft.

FPÖ: Warum dieser Haß?

Die Frage nach dem Haß stellt die von NR Wendelin Mölzer geführte ZZ mit ihrem Aufmacher der Nummer 8 altgesinnungsgemäß nicht sich selbst, sondern der Kultusgemeinde, und die Frage nach dem Haß wird ausgerechnet von einem Magazin gestellt, das …

FPÖ-ZZ Falsche Frage und falsche ZielgruppeEs ist zwar unerheblich, was Andreas Mölzer jetzt noch schreibt, denn als Nichtmehrmandatar ist er nun seit bald einem Jahr auch faktisch vollkommen bedeutungslos … Weil ihn aber sein NR-Sohn Wendelin Mölzer (der etwas für Abkürzungen übrig hat, und soher hinkünftig kurz We-Mö genannt werden wird) nach wie vor veröffentlicht, ist es doch nicht ganz zu übergehen, was auch ein Abgeordneter des österreichischen Parlaments von einem Nichtmehrmandatar veröffentlichen läßt. Das ist also der einzige Grund, weshalb das Geschwefel eines NR-Tatis noch, wenn auch widerwillig noch zu beachten ist. Und wenn dereinst die identitäre Gemein-Schaft beispielsweise nicht mehr in das österreichische Parlament gewählt wird, wird es auch damit endlich aus und endlich vorbei sein, die ZZ je noch bemerken zu müssen ..

Nun aber zum Konkreten. Was erlaubt We-Mö seinem A-Mö in der Nummer 8 vom 20. bis 26. Februar 2015 zu schreiben?

Der NR-Vater darf in der 8 das Editorial schreiben und in der 8 zusätzlich sich „Gedanken zum Verhältnis zwischen Jugend und Drittem Lager in Österreich machen“ …

Vorab noch zur Klarstellung. Der 8-Aufmacher stellt die absolut falsche Frage. Es ist altgesinnungsgemäß eine propagandistische Frage. Der traditionelle Versuch also, anderen das zu unterschieben, was selbst in recht hohem Ausmaß praktiziert wird. Richtig aber ist in bezug auf die FPÖ die Frage einzig so formuliert: „Warum diese Kritik an der FPÖ?“ Generell kann gesagt werden, die von We-Mö geführte ZZ gibt mit nahezu jeder Nummer selbst die Antwort. Und in der Nummer 8 gibt A-Mö konkrete Antworten.

FPÖ - Warum dieser HaßIm Editorial „Die Kultusgemeinde gegen die Freiheitlichen“ fragt er: „Wo sind die antisemitischen Ausfälle aus den Reihen der Strache-FPÖ?“ Das ist leicht zu beantworten und wurde schon am 18. Jänner 2015 aus aktuellem Anlaß beantwortet: Modern times by FPÖ, Östereich: Sippenhaftung, Aufgabe der Rechtsstaatlichkeit, Antisemitismus. Und die Antwort gibt A-Mö selbst in diesem Editorial, wenn er u.v.a.m. von „Geschäftsbeziehungen“ …

Besonders aber ist seine Behauptung hervorzuheben, wenn er im Editorial schreibt:

„Und von keiner Partei gibt es so klare Distanzierungen von den politisch-ideologischen Irrwegen der Vergangenheit wie von der FPÖ. „

Das ist wa… Kein derzeitiger Abgeordneter des österreichischen Parlaments hat je noch eine so klare Distanzierung in seinem Magazin schreiben lassen, als eben We-Mö im September 2014: „Wiederbeleben des Faschismus“

Das ist wa… Im Jänner 2015 zur Bekräftigung dieser klaren Distanzierung ein beeindruckender „ewiger Treueschwur dem Führerunser“

Das ist wa… Denn gibt es denn je eine klarere Distanzierung, als sich von der Distanzierung zu distanzieren?

Das ist wa… Für eine klare Distanzierung ist es für NR Gerhard Deimek auch notwendig, den „Deserteursbeton“ am Ballhausplatz wieder wegzuräumen

Das ist wa… Und eine klare Distanzierung muß auch verbreitet und bekräftigt werden, deshalb wünscht die FPÖ-ZZ im November 2014 „breiteste Verbreitung“ der „braunen Festschrift“ für einen „radikalen Antisemiten“ und „Rassentheoretiker“ …

Warum diese Kritik an der FPÖUnd dann läßt NR-Sohn seinen Tate auch noch recht viele „Gedanken“ zu „Kornblume und Davidstern“ schreiben. Eine besondere Feststellung in diesem langen Bericht von A-Mö ist: „Wirklichen Antisemitismus gibt es in Europa nur von seiten radikaler Muslime.“ Das ist wohl wahr, wird aber daran gedacht, beispielsweise konkret an die Aussagen von Firas H., was „fundamentalistischen Islamisten“ an modernen Gesellschaften so alles stört, könnten sie auch als verkappte Freiheitliche bezeichnet werden. Es könnte auch umgekehrt sein, daß also Freiheitliche verkapppte „fundamentalistische Islamisten“ … Es wird ja auch recht gern nachgespielt, das anderswo bereits grauenvolle Wirklichkeit ist

Über beide Beiträge, die We-Mö von seinem Tati veröffentlichen läßt, kann zusammengefaßt gesagt werden, sie sind propagandistischer Verdrängung geschuldet und richten sich zusätzlich noch an eine falsche Zielgruppe … Für das Rekrutieren zum Auffüllen der Reihen hätte We-Mö seinen Tati Werbetexte an jene formulieren lassen müssen, die ebenso mit modernen Gesellschaften nicht zu Rande kommen … Aber wer bereits mit eine falschen Frage beginnt, kann nur mit falschen Folgerungen enden.

He.-Chr. Strache, FPÖ – Runen von 1989 bis 2015

Wie in der Collage gesehen werden kann, hat Occupy Austria einen Artikel der Umsonst Österreich aus 2007 ausgegraben über die „Verwahrungshaft“ in 1989. Bemerkenswert daran ist die abgebildete Rune auf dem Foto. Bemerkenswert deshalb, weil sie im Logo von Odin Wiesinger … Jahrzehnte später verschenkt He.-Strache Jahrzehnte ein Bild an Andreas Mölzer

Odin Wieisnger - He-Chr Strache - RunenWas den Ausschlag gab, daß He.-Chr. Strache gerade ein Bild von Odin Wiesinger verschenkte, wird nicht gewußt. Darüber kann nur spekuliert werden. War es der Kunstgeschmack des He.-Chr. Strache? War es, weil Odin Wiesinger eine Rune auch als Signatur verwendet? Runen, die He.-Chr. Strache an seine abenteuerliche Reise als Jugendlicher in das Ausland erinnerte? War es, weil Odin Wiesinger der Staatskünstler des nun lange schon ehemaligen III. Präsidenten NR war?

Eine mögliche Antwort auf diese Fragen kann sein: Nur ein von einem nun lange schon ehemaligen III. Präsidenten NR protegierter Runenmaler vermag nach dem Kunstgeschmack eines Obmannes einer identitären Gemein-Schaft zu malen, der mit seinen Runen nicht nur an aufregende Jugendausflüge …

Ein Runenmaler trifft zugleich gesinnungsgemäß den Geschmacksnerv der akademisierten freiheitlichen Ballgeher und Ballgeherinnen punktgenau; auch in diesem Jahr wurde für den FPÖ-Ball in der Hofburg mit seinem tanzenden Paar geworben

Links:

Heinz Christian Strache schenkt Andreas Mölzer einen Odin Wiesinger

Was kommt zuerst auf die Leinwand – Runensignatur oder Bild?

Odal-Rune

Life-Ball ’15 von Odin Wiesinger ausrichten lassen

Barbara Rosenkranz und Georg Pegida Nagel: „Hauptverursacher des Terrorproblems – Ideologie des Multikulturalismus“

Es sollen – selbstverständlich wird das gewußt – keine Witze mit Namen gemacht werden, aber bei Georg Immanuel Nagel … Jedoch nicht deshalb, weil gemeint wird, er sei eine Witzfigur. Doch bei dem seinem Vornamen Immanuel muß unweigerlich an Kant gedacht werden, und diesen Vornamen hat er sich noch nicht verdient, also jedenfalls mit dem Geschwefel, das er bis jetzt für die Zur Zeit der identitären Gemein-Schaft schrieb – und an Frau Katharina Mittelstaedt von der Qualitätszeitung „Der Standard“ direkt gerichtet: er schrieb nicht, er schreibt, er schreibt für die ZZ des NR Wendelin Mölzer, gesinnungsgemäß auch für den Andreas Mölzer, aber für wen ist ein Ehemaliger noch von Interesse …

Richtwert für zukünftige Wahlen - 250 Stimmen FPÖDer Vorname Pegida scheint nicht nur passend zu sein, weil er zum Sprecher vorgeschickt, sondern auch deshalb, weil er sich die Welt so einfach und schlicht zurechtschreibt, wie die Pegida so einfach und schlicht gegen die Welt, die ihr nicht recht geheuer genug ist, marschiert … Übrigens, am 2. Februar 2015 sollen, wie zu lesen ist, 250 Menschen unter der Flagge Pegida in Wien marschieren. Es scheint bei den Identitären es ein wenig knapp zu sein; so viele waren auch bei der FPÖ-Demonstration in Simmering: Richtwert für zukünftige Wahlen

In der Nummer 4 vom 23. bis 29. Jänner 2015 schreibt Georg Pegida Nagel:

„Der Hauptverursacher des Terrorproblems, die Ideologie des Multikulturalismus, darf auf gar keinen Fall angezweifelt werden, denn das gehört zur sakrosankten Zivilreligion.“

Es gab schon Menschen, die aus Ehrerbietung und als sichtbares Zeichen ihrer Verehrung eines bestimmten Menschen, eben den Namen dieses bewunderten Menschen annahmen. Vielleicht ist Georg Pegida Nagel für derartiges empfänglich und es darf in absehbarer Zeit von einem Georg Barbara Nagel … Es kann aber auch sein, daß NR Barbara Rosenkranz Nagel nachschreibt. In Anbetracht seines Alters aber und wie lange schon die identitäre Gemein-Schaft im Multikulturellen den Untergang ihres Abendlandes sieht, ist das doch mehr als unwahrscheinlich …

In der Nummer 4 vom 23. bis 29. Jänner 2015 schreibt Barbara Rosenkranz:

„Das Ende von Multikultopia. Mit den Menschen aus anderen Kulturen haben wir auch deren Götter ins Land geholt. Hier das Volk, das die Bedrohung der Überfremdung erkennt und dagegen protestiert, weil es die Folgen am eigenen Leib verspürt. So wird der Zeitgeist das Opfer seiner eigenen Ideologie. Es sind die multikulturellen Utopien, von denen unsere Funktionseliten nicht lassen wollen, die uns gefährden. Zu unserer Sicherheit müssen wir sie dazu zwingen.“

Georg … Nagel kann keine Witzfigur sein, wenn seine Ausführungen doch die gedanklich beeinflußte Güte einer NR, die auch Abgeordnete im österreichischen Parlament ist, haben. Die Vorstellung, daß Nagel als ein glücklicher Mensch gedacht werden kann, ist nicht abwegig, denn er hat seine Tant‘ gefunden … Ob darüber seine Eltern glücklich sind? Vielleicht auch nicht, weil sie sich von ihrem Kind eben mehr erhofften, als sie ihm den schönen Vornamen Immanuel gaben.

Dafür ist dem Standard die Nächstenliebe der FPÖ gewiß

Die Tageszeitung „Der Standard“ schreibt, Georg Immanuel Nagel „schrieb für Zur Zeit“ … Wann beginnt für diese Qualitätszeitung die Vergangenheit? In der Gegenwart? Anders gefragt. Wann kommt diese Qualitätszeitung in der Gegenwart an? So viel kann gesagt werden, diese Woche nicht mehr. In der Nummer 3 vom 16. Jänner 2015 bis 22. Jänner 2015 schreibt Georg Immanuel Nagel über „Islamisierung gegen Islamisierung?“

„Nagel schrieb“ … Katharina Mittelstaedt schrieb am 21. Jänner 2015 für diese Qualitätszeitung den Artikel „Pegida Wien gibt Sprecher bekannt“; schreibt sie heute nicht mehr für …

Und weiter heißt es in dem Artikel:

„Er hat bereits mehrere Beiträge veröffentlicht, unter anderem in der Wochenzeitung „Zur Zeit“, die der ehemaligen EU-Abgeordnete und FPÖ-Funktionär herausgibt […].“

Der Standard - Nagel - Pegida - FPÖUnd vor allem dafür wird sich die Qualitätszeitung der FPÖ-Nächstenliebe und Gebete gar nicht mehr erwehren können. Es ist nur ein „ehemaliger FPÖ-Funktionär, nur ein „ehemaliger FPÖ-Funktionär“ hat etwas mit der ZZ und Georg Immanuel Nagel zu tun, nicht die FPÖ … Ach, das kann doch einer FPÖ nicht angelastet werden, was ein „ehemaliger“ FPÖ-Funktionär und FPÖ-Abgeordneter heute tut. FPÖ-Abgeordnete haben heute gar wichtige Aufgaben im Dienste der Menschen zu erfüllen, wie etwa NR Wendelin Mölzer, der als Chefredakteur der ZZ

Und weiter heißt es in dem Artikel:

„In seinen Artikeln sympathisiert Nagel mit der Identitären-Bewegung, […].“

Georg Immanuel Nagel FPÖ Zur Zeit Pegida identitärDas heißt, er sympathisiert mit der FPÖ, die nicht nur dem amtierenden Chefredakteur der ZZ eine „identitäre Partei“ ist … Es geht wohl weit über das Sympathisieren hinaus, bei einer derartigen Verinnerlicherung identitärer Argumentation, wie dem „Wirtschaftsblatt“ vom 21. Jänner 2015 zu entnehmen ist:

„Medienberichte, wonach der Anmelder der Kundgebung dem rechten Hooligan-Lager zuzuordnen sei, dementierte Nagel entschieden. Der Betroffene sei unbescholten, habe die Veranstaltung lediglich angemeldet und sonst nichts mit der Organisation zu tun.“

„Unbescholten“ und „sonst nichts“ „zu tun“ … Wem fallen nicht sofort n-fache Beispiele ein, in der die FPÖ genau dieses Wort gebrauchte, um gegen einschlägig bekannte Vorwürfe zu argumentieren, sich zu verteidigen …

Von He.-Chr. Strache aufwärts werden jetzt wohl viele von der identitären Partei den Artikel von Katharina Mittelstaedt, die für den Standard schrieb, bei sich tragen, um bei Bedarf darauf hinweisen  zu können, nur ein „ehemaliger“ aus ihren Reihen habe etwas mit der ZZ zu tun; wahrscheinlich werden auch Gemeinderat Johann Gudenus und Landesrat Christian Ragger und NR Wendelin Mölzer, die für die ZZ der Woche 16. bis 22. Jänner 2015 schrieben, den Artikel fortan bei sich tragen, um …

FPÖ und Zur Zeit für Verbot Anti-WKR-BallPS Bezüglich der Neujahrsgrüße von FPÖ-Mandatarin und FPÖ-Mandataren auch in der Nummer 3-2015 an die Leserinnen und Leser, also auch an sich selbst, werden sie es wohl als Zeichen ihrer Weltoffenheit, weil sie ja sonst nichts mit der ZZ …, deuten und möglicherweise darauf hinweisen, sie seien „unbescholten“ …

PPS Es gibt in der NR 3-2015 auch wieder ein ganzseitiges Inserat von der FPÖ … Die Frage nach der Finanzierung muß nicht mehr gestellt werden. Diese wurde schon zu oft gestellt. Und ebenso oft nicht beantwortet.

PPS Und noch ein ganzseitiges Inserat gibt es in der NR 3-2015: für den „Akademikerball“. Der „Ehemalige“ spricht sich für ein Verbot der „Anti-WKR-Ball-Demos“ aus. Die nichtehemalige FPÖ: „Protest gegen Akademikerball nicht zulassen“ … Geht es noch deckungsgleicher zwischen nichtehemaligen und …? Wenn es Sie interessiert, wer der begnadete Künstler ist, der das Tanzpaar für diesen Ball … es ist Odin Wiesinger

Noch eine Anzeige, Michael Köhlmeier, und Andreas Mölzer wird zum Bundespräsidenten gewählt

Freiheitliche StrukturleistungenEs war vorauszusehen, daß die Anzeige gegen Andreas Mölzer zu keiner Verurteilung führen wird, sondern ganz im Gegenteil, zu einem Triumph für Andreas Mölzer und auch für den Mitangezeigten „H***C***S“. Womit wieder einmal bewiesen wurde, das Gericht ist nicht der geeignete Ort für die Auseinandersetzung, um Menschen davon abzuhalten, die freiheitliche Gemein-Schaft zu wählen, Menschen argumentativ klar und deutlich zu vermitteln, weshalb es bei der freiheitlichen Gemein-Schaft um eine gänzlich unwählbare …

Andreas Mölzer Verfahrenseinstellung

Begründung der Staatsanwaltschaft, kein Verfahren einzuleiten.

Es ist menschgemäß polemisch, Michael Köhlmeier zu schreiben, eine Anzeige noch und Andreas Mölzer wird zum nächsten Bundespräsidenten gewählt. Aber Postings in österreichischen Tageszeitungen zur Bekanntgabe der Verfahrenseinstellung liefern den realen Stoff für diese Polemik. Denn nicht wenige Leser und Leserinnen gaben zu den Berichten Kommentare ab, in denen der Wunsch geäußert wurde, Andreas Mölzer möge der nächste Bundespräsident …

Was lieben Hofer und StracheEs mag Michael Köhlmeier und den Tausenden von Menschen, die sich seiner Anzeige anschlossen, hoch angerechnet werden, erschüttert zu sein über die mölzerische Wortwahl, aber zugleich muß allen diesen angelastet werden, politisch war und ist das nicht. Es ist sogar bedenklich, wie leichtfertig und unhinterfragt Tausende Menschen sich Michael Köhlmeier angeschlossen haben, um eine Handlung zu setzen, die keine förderliche war und je sein wird, sondern bloße Beihilfe für die freiheitliche Gemein-Schaft. Denn es ist klar, daß jedwede Bestätigung einer Verfahrenseinstellung eine Urkunde für die freiheitliche Gemein-Schaft ist. Eine Urkunde, mit der die freiheitliche Gemein-Schaft erfolgreich hausieren gehen kann, jedwede Kritik an ihr abschmettern kann, mit dem Hinweis darauf, daß die Vorwürfe gegen sie gerichtlich nicht halten, sie vor dem Gesetz weißer als weiß … Wie leicht es der freiheitlichen Gemein-Schaft gemacht wird, beispielsweise ihre Hetze in eine Hetze gegen sie zu verdrehen …

Eigentlich ist nicht Michael Köhlmeier erster Adressat, sondern es muß  jener Mensch sein, der die erste Anzeige vor ihm einbrachte, nämlich „M***B***“, wie er in der Einstellungsbegründung der Staatsanwaltschaft Wien anonymisiert genannt wird. Aber dem unbekannten M***B*** sind nicht Tausende von Menschen als Prominzenzgehorsame gefolgt, sondern ihnen, deshalb aber bleiben Sie nicht erster Adressat, sondern aufgrund Ihres Berufes eines Schriftstellers.

Dem Volk abgepresste PalästeMit Ihrer Anzeige hinkten Sie also M***B*** hinterher. Der Schriftsteller hinkt hinterher. Ist das das gültige und alles aussagende Bild über den gegenwärtigen Stand der Literaten und Literatinnen in Österreich? Ist das der heutige Zustand der Literatur in Österreich? Wie dieser breit medial vermittelt wird durch das breite Auftretenlassen eben genau dieser uninformierten und unpolitischen Schriftsteller? Schriftstellerinnen müssen gar nicht sonderlich erwähnt werden, denn es sind doch in der Hauptsache die Männer, die auftreten und auftreten dürfen, die auch dieses Bild öffentlich malen. Der als Intellektueller abgedankte Literat, der als ein politisch Kopfloser medial vorgeführt wird und sich öffentlich vorführen läßt.

Unpolitisch hinterherhinken.

Eingespannt in Netzwerke, die sie so leicht Vorwürfen aussetzen. Unbeabsichtigt Beihilfe leistend gerade jenen, gegen die sie auftreten, gegen die sie meinen aufzutreten. Diese Anzeige zeigt doch wieder einmal deutlich, das Gericht ist kein Ort der Politik, kein Ort der Kritik. Auch diese Anzeige zeigt wieder einmal deutlich ein unverantwortliches Agieren auf. Denn eine diffuse Anzeige wegen Verhetzung und Wiederbetätigung kann nur zu einer Verfahrenseinstellung führen und somit zu einer unfreiwilligen Unterstützung von denen, die …

Und, Verhetzung braucht eine Adresse, an der sie willig aufgenommen und in Wahlen mit Stimmen belohnt wird. Es kann Verhetzung zwar zu Verurteilungen nach dem Strafgesetz führen, aber kein Gericht kann die Stimmenbelohnung der Hetzer und Hetzerinnen durch Wähler und Wählerinnen stoppen, oder, gar eindämmen, verhindern. Und was ist Wiederbetätigung ohne Stimmbelohnung in Wahlen? Eine Lächerlichkeit. Eine Armseligkeit. Ein hilfloses Umsichschlagen und eine bedauernswerte Vorführung von mannigfachen und mannigfaltigen Unzulänglichkeiten und Unfähigkeiten. Und was ist eine ungehörte und nicht angenommene Verhetzung? Eine Lächerlichkeit. Eine Armseligkeit. Ein hilfloses …

Identitäre Gemein-SchaftUnd hat diese Anzeige irgend etwas gebracht? Nichts. Zum einen hat Andreas Mölzer nicht deshalb seine Kandidatur abgegeben, zum anderen ist mit Harald Vilimsky … Es können gar nicht so viele angezeigt werden, wie die freiheitliche Gemein-Schaft Anzeigbare, besser und genauer, Unwählbare gebiert. Für diese ihre Gesinnungsnachkommengebärleistungen hätte in anderen schrecklichen Zeiten ein eigener Orden erfunden werden müssen, um sie auszeichnen zu können.

Uninformiert hinterherhinken.

UNach Mölzer nach Vilimsky nachnd wenn Informationen schon einmal eingeholt werden, kann es gemeingefährlich werden, wenn es öffentlich passiert. Ob Michael Köhlmeier sich noch erinnert, wie viele Fragen er an Udo Ulfkotte noch gehabt hätte, wäre die Sendezeit … Einen Informanten vom Kaliber eines Udo Ulfkotte anzuzeigen, das allerdings … Vielleicht hätte auch wer voranschreiten …

Wenn gewisse Wörter und mit denen zusammengesetzte Wörter bitter aufstoßen, wie beispielsweise „Neger“ und „Negerschwärze“, können Sie Ihre nächste Anzeige, jetzt, wo sie schon mit dem Bezirksgericht zwar keine heitere, aber doch Erfahrungen gemacht haben, einbringen, nämlich gegen den Verlag „Suhrkamp“, der heuer „Die Elf“ von Pierre Michon in deutscher Sprache herausbrachte, in dem von „Neger“ und „Negerschwärze“ … Um die Anzeige ebenso handfest abzustützen, könnte ein weiterer, älterer Suhrkamp-Titel herangezogen werden – „Tanzstunden für Erwachsene und Fortgeschrittene“ von Bohumil Hrabal: „[…] die Neger […] glauben nur an das Freßbare und brüllen und hüpfen, ihr König sitzt nackt auf dem Thron und hält eine Mitgabel in der Hand, ihre Königin hat bloß einen Lappen umgewickelt, damit sich die Fliegen nicht auf ihre Kokosnuß setzen, und wenn denen einer wegstirbt, dann begraben sie die eine Hälfte und verschnabulieren die andere […]“. Das wäre wahlmäßig wenigstens ungefährlich …

Auch wenn viele von den Abscheulichkeiten, über die hier, auch hier, schon geschrieben wurde – ein paar Abbildungen erzählen davon – nach wie vor etwa auf „Unzensuriert“ zu lesen sind, auch bald nach einem Jahr, etwa die „Kindermordphantasien“, anzeigetauglich wäre, davon soll aber nicht Gebrauch gemacht werden, und es stellt sich die Frage, ob überhaupt noch darüber geschrieben werden soll, über all die Abscheulichkeiten. Auch das bringt nichts. Der Stimmenzuwachs für die freiheitliche Gemein-Schaft, auch nach aktuellen Meinungsumfragen, ist ungebrochen. Die Frage ist, ob nicht auch mit solchen Berichten das bittere Gegenteil bewirkt wird. Das Schweigen darüber die richtige Antwort wäre. Die Attraktivität des Grauslichen also zu wenig berücksichtigt, bedacht wurde. Auch das also wirkungslos ist, aufzuzeigen, wie grauslich … Das Einzige, was diesen Berichten angerechnet werden könnte – was für ein erbärmlich geringer Posten auf der Habenseite -, ist, als Freibriefe können sie von der freiheitlichen Gemein-Schaft nicht mißbraucht werden, wie sie nach Anzeigen die Mitteilungen der Verfahrenseinstellungen mißbrauchen können und sich als eine Gemein-Schaft von „Unbescholtenen“ …, wobei sie sich lediglich als eine „unbescholtene“ Gemein-Schaft nach dem Gesetz verstehen dürfen, in jedweder anderen Hinsicht ist sie es nicht.

Udo UlfkotteUnd wenn Anzeigen, obgleich hier vieles angeführt wurde, was gegen Anzeigen spricht, dann müssen es haltbare Anzeigen sein, fundierte Anzeigen, klare Anzeigen, Anzeigen von einer derartigen Wasserdichte, daß nicht nur eine Verfahrenseinstellung unmöglich ist, sondern tatsächlich zu rechtskräftigen Verurteilungen führen müssen.

„JUDr. Franz Kafka“ – Das freiheitliche oder plumpe Spiel mit dem Antisemitismus

Plumpes Spiel mit dem Antisemitismus - Zur Zeit 31-32 - 1-14-August-2014Der Artikel über Franz Kafka in der aktuellen Ausgabe der freiheitlichen ZZ wurde lediglich überflogen – es gibt profundere Quellen, um sich zu informieren, auch über Franz Kafka.

Eines kann dieser Artikel nicht verleugnen, daß er einzig geschrieben scheint für die Schlagzeile: „JUD…“

Freilich werden sich die ZZler damit herausreden, es handle sich dabei um die Abkürzung für „Juris Utriusque Doctor“ – vorsorglich haben sie das auch in den Artikel hineingeschrieben. Mag es vielleicht irgendwann eine gängige Abkürzung „JUDr.“ gegeben haben – die Recherche lohnt nicht –, aber heute ist es eine, mit der etwa der Duden nicht einverstanden ist.

Daß es ein plumpes Spiel mit dem Antisemitismus ist, muß den ZZlern wohl bewußt sein; denn wohlweislich verzichten sie darauf, bekanntzugeben, wer diesen Artikel verfaßte.

Es wird hier gar nicht der Vorwurf erhoben, die freiheitlichen ZZler seien antisemitisch, zu plump ist es, was sie mit dem Artikel zu Franz Kafka … Vielmehr will festgehalten werden, es sollte „freiheitlich“ und „plump“ synonym verwendet werden, wenn also von der freiheitlichen Gemein-Schaft gesprochen wird, kann für diese auch plumpe Gemein-Schaft eingesetzt werden, und dennoch sofort klar ist, es wird von der freiheitlichen Gemein-Schaft gesprochen, wie auch sofort verstanden wird, wenn von der freiheitlichen Gemein-Schaft gesprochen wird, von der plumpen Gemein-Schaft die Rede ist.

Es kann der plumpen Gemeinschaft nicht einmal der Vorwurf gemacht werden, sie sei antisemitisch, wenn sie nicht einmal weiß, was Antisemitismus ist – jedenfalls, wenn etwa in der plumpen ZZ gelesen wird, deren Einschätzung und Wertung, daß das Werk von Richard Wagner „antisemitismusfrei“

NS Es gab einmal eine Abkürzung für „Juris Utriusque Doctor“, aber die lautete „J.U.D.“ … Nun, vielleicht ist bei der plumpen Gemein-Schaft alles auf diese ihre exorbitante Leseschwäche zurückzuführen, über die gestern

NNS Sie werden sich auch darauf ausreden können, Franz Kafka habe selbst diese Abkürzung verwendet … Nun, nicht alles, was große Dichter schreiben, wird für immer nachgeschrieben. Wird etwa daran gedacht, wie Goethe selbst seinen Namen schrieb, einmal so, dann wieder so, und doch gibt es seit langem die gängige Verständigung darauf, „Goethe“ zu schreiben, also zu ignorieren, wie Goethe selbst seinen Namen schrieb …

NNNS Oder sie werden sich als ein tschechisches Magazin bezeichnen, weil es in Tschechien noch „JUDr.“ gebräuchlich ist. Aber das wäre wohl mehr als ungewöhnlich, schaffen es doch bis heute nicht alle in der plumpen Gemein-Schaft den korrekten Staatsnamen für die Tschechische Republik zu verwenden, sondern sie greifen zu Tschechei, zu einer Bezeichnung also aus einer Zeit …

Martin Lichtmesz statt Andreas Mölzer bei „Unzensuriert“?

Wie die Collage zeigt, wird nun Martin Lichtmesz unter „Meinungen“ geführt. Andreas Mölzer ist, wie es scheint, nicht mehr dabei, er wird nicht mehr angeführt.

Martin Lichtmesz - Freiheitliche UnzensuriertHat Martin Lichtmesz nun Andreas Mölzer abgelöst?

Wer möglicherweise dachte, ohne Andreas Mölzer wird die freiheitliche Gemein-Schaft eine

Mehr als bereits zu Martin Lichtmesz geschrieben wurde, muß nicht mehr geschrieben, aber festzuhalten ist es, wer nun bei diesem freiheitlichen Medium …

Freiheitliche Faktenfreiheit zum Beispiel auf „Unzensuriert“

Freiheitliche Gemein-Schaft zu wählen – Nicht mehr als ein Kreuz für ein ZZ-Abo

Das mag für das freiheitliche Quellorgan „Zur Zeit“ gut sein, aber es ist nicht der Sinn einer demokratischen Wahl, weder auf österreichischer noch auf europäischer Ebene, eine Aboverkaufsveranstaltung zu sein.

Eu-Wahl - Freiheitliche AboveranstaltungUnd das zeigt auch wieder ein Blick in die aktuelle Ausgabe der freiheitlichen ZZ … Wer schreibt diesmal? es ist Georg Mayer, freiheitlicher EU-Wahl-Kandidat, Dietmar Holzfeind, freiheitlicher EU-Wahl-Kandidat, Bernhard Tomaschitz, Assistent von einem freiheitlichen EU-Abgeordneten, Wolf-Rüdiger Mölzer, Assistent von einem freiheitlichen EU-Abgeordneten, Andreas Mölzer, EU-Abgeordneter noch bis zum morgigen Sonntag …

Andreas Mölzer, um die geschichtliche Darstellung der „Zur Zeit“ zu bemühen, ist derjenige, der „nach seinem Ausscheiden aus aktiven Politik“ dieses Magazin gründete, und das war bereits 1995, als er aus der „aktiven Politik“ ausschied

Eine Wahl hat den Sinn, Menschen zu wählen, die politisch aktiv sind, die für die Menschen politisch arbeiten, der Auftrag der Wählerinnen und Wähler an sie ist es nicht, eine Zeitung zu machen …

Genaugenommen ist das Kreuz bei der freiheitlichen Gemein-Schaft in einer Wahl die unterzeichnete Einverständniserklärung des Wählers und der Wählerin, nichts zu bekommen, also weder aktive Mandatare und Mandatarinnen noch die „Zur Zeit“ kostenlos und regelmäßig zugesandt zu bekommen.

So unattraktiv und also unwählbar das Angebot der freiheitlichen Gemein-Schaft ist, so unattraktiv und unlesbar ist die freiheitliche „Zur Zeit“. Und das zeigt auch ein Blick in die aktuelle Ausgabe …

Freiheitlicher FlachsWer wird diesmal zur Wiederlesung empfohlen? Es ist Joseph Georg Oberkofler. Wieder einmal Oberkofler. Als könnte dieser von einer Empfehlung zur anderen ein -, was zu ihm einmal geschrieben wurde, muß nicht wiederholt und vor allem nicht ergänzt werden:

Freiheitliche „Zur Zeit“ als Verlautbarungsorgan der österreichischen Bundesregierung – Keine Wahlempfehlung

Zur Zeit - Adolf HitlerUnd wieder einmal, von Adolf Hitler kann nicht und nicht gelassen werden – respektvoll „deutsches Staatsoberhaupt“ genannt, das „findet Gefallen an dem biederen Landpfarrer, legt ihm eine eigenständige Slowakei unter deutschem Schutze nahe.“ Ein recht gutes Wort für Adolf Hitler darf nicht fehlen, und wer könnte das besser formulieren als Erich Körner-Lakatos? Experte für Anstand und Höflichkeit.

Zur Zeit - IdentitäreAber nicht ungerecht werden. Es kommt ZZlern auch die Gegenwart in die Quere. Wenn es gilt, für die „friedlichen Identitären“ sich einzusetzen, Bürgermeister Michael Häupl einen „Großinquisitor“ zu nennen. Das ist verständlich, es ist eine Art von schriftlicher Selbstverteidigung, ist doch die freiheitliche Gemein-Schaft gemäß dem freiheitlichen NR Christian Höbart selbst eine …

 

EU-Wahl – Andere Meinungen als die eigene sind für Freiheitliche diskriminierend und intolerant

Soeben vom Einkauf vom Rochusmarkt zurückgekehrt, wird gedacht, das ist doch festzuhalten. Ein kurzes Gespräch mit einem jungen Wahlwerbenden für die freiheitliche Gemeinschaft. Es hat zwar keinen Neuigkeitswert, das Muster ist nur zu gut bekannt, diese ständige freiheitliche Umkehrung, diese ständige freiheitliche Verdrehung. Die anderen sind die Intoleranten, die anderen sind die Faschistinnen, die anderen diskriminieren, wen? Ach, die freiheitliche Gemein-Schaft, während die Freiheitlichen doch nur alles recht ordentlich …

Dem jungen Wahlwerbenden für die freiheitliche Gemein-Schaft wurde bloß gesagt, als er einen Wahlfolder überreichen wollte, es werde dieser nicht benötigt, weil das Angebot der FPÖ kein wählbares ist. Eine Meinung, nicht mehr, bloß eine Meinung. Und die Antwort darauf von dem jungen Wahlwerbenden war:

„Sie wissen schon, daß das diskriminierend ist, intolerant.“

Aufmerkenswert und immer wieder aufmerkenswert daran ist die Tatsache, daß die freiheitliche Gemein-Schaft, die ach so für Meinungsfreiheit zu sein vorgibt, Meinungen, die nicht die ihre ist, gleich als diskriminierend und intolerant abwehrt, wie es auch dieser junge Wahlwerbende soeben wieder einmal exemplarisch vorgeführt hat.

Aber was ist das freiheitliche Wahlangebot anderes als ein nicht wählbares Angebot? Es gehört nicht viel, um zu dieser Meinung zu kommen, die nichts mit Diskriminierung, nichts mit Intoleranz zu tun hat. Aber für die freiheitliche Gemein-Schaft ist ein wahlberechtigter Bürger, dem das freiheitliche Angebot als nicht wählbar erscheint, gleich ein Diskriminierer, gleich ein Intoleranter …

Freiheitliches Angebot - ein nicht wählbaresWas ist das für ein freiheitliches Wahlangebot? Die EU-Wahl zu einer Abstraferei verkommen zu lassen, das ist kein wählbares Angebot. Das ist aber noch lange nicht ein gutes Wort für die SPÖ oder für die ÖVP. Auch zu diesen zwei Parteien gibt es viele Meinungen, die nicht dafür sprechen, ÖVP oder SPÖ zu wählen. Aber es gibt noch andere Parteien, die zur EU-Wahl kandididieren, und die sich darum bemühen, etwas Konstruktives zur EU beizutragen, die sich mit der EU auseinandersetzen, die die EU-Wahl ernstnehmen, während die freiheitliche Gemein-Schaft bloß gierig nach Abstraferei ist, bloß die EU-Wahl für Kleininnenpoliitisches mißbrauchen. Es sollte der freiheitlichen Gemein-Schaft endlich wer deutlich sagen, das ist die EU-Wahl und keine innerösterreichische Nationalratswahl. Aber diese Tatsache, ist zu befürchten, hätte als freiheitliche Antwort zur Folge: Sie wissen schon, daß das diskrimierend ist, intolerant … Nicht nur Meinungen, die keine freiheitlichen Meinungen sind, sondern auch Tatsachen, die keine freiheitlich aufbereiteten Tatsachen sind, sind für die freiheitliche Gemein-Schaft sie diskriminierende und intolerante ….

Freiheitliches Wahlangebot - ein nicht wählbaresWas ist das für ein freiheitliches Wahlangebot, wenn der freiheitliche Spitzenkandidat zum bloßen Vorredner verkommt? Nicht der Spitzenkandidat als Hauptredner also auftritt, sondern als Hauptredner einer auftritt, der in dieser EU-Wahl an chancenloser 42. Stelle kandidiert? Der auf dem letzten Platz Gelandete, der Mandatslosbleibende, der Abgeschlagene ist der Hauptredner. Das zeigt doch auch deutlich den Stellenwert, den der freiheitliche Spitzenkandidat für die EU-Wahl für die freiheitliche Gemein-Schaft selbst einnimmt. Bedeutungslos. Unwichtig. Also keiner zu wählen. Höchstens einer, dem der Rat gegeben werden kann, wie es ein Polizist in Deutschland auf so wunderbare Weise schon einmal getan hat: „Sie können sich ja ein Taxi rufen.

Was ist das für ein freiheitliches Wahlangebot? Wird an die letzten freiheitlichen Wahlangebote auch in personeller Hinsicht gedacht. Da stellt die freiheitliche Gemein-Schaft über Jahre Andreas Mölzer als ihren Kandidaten für das Europaparlament auf, und die freiheitliche Gemein-Schaft weiß dabei nicht einmal, daß Andreas Mölzer bereits 1995 aus der „aktiven Politik ausschied, seit dieser Zeit also sich aktiv um alles mögliche kümmerte, bloß um das, wofür er von der freiheitlichen Gemein-Schaft berufen wurde … Aber das kümmerte die freiheitliche Gemein-Schaft ganz und gar nicht, es war ihr wohl wichtiger, daß Andreas Mölzer das Leibblatt freiheitlicher Mandatare und Mandatarinnen recht aktiv …

Damit in Hinkunft nicht wieder ein junger Wahlwerbender für die freiheitliche Gemein-Schaft sich von einer Meinung diskriminiert zu fühlen braucht, nicht wieder vermeinen muß, intolant behandelt zu werden, auf dem Rochusmarkt oder wo immer, wird die Nichtannahme eines freiheitlichen Wahlfolders höflich abgelehnt werden mit den vorbildhaften Worten des deutschen Polizisten, aber ein wenig abgeändert: „Rufen Sie doch sich ein Taxi.“

Aber bei all den bekannten freiheitlichen Umkehrungen und bei all den bekannten freiheitlichen Verdrehungen darf beinahe mit Bestimmtheit angenommen werden, auch ein Ratschlag, sich ein Taxi rufen zu können, wird einem wahlberechtigten Bürger von Freiheitlichen als ein sie diskriminiender Ratschlag ausgelegt werden.

Für die Zukunft ist es daher besser, einfach stumm freiheitliche Wahlfolder nicht anzunehmen. Das Stummbleiben müßte Freiheitlichen eigentlich sogar recht ordentlich gefallen, wird etwa an das neue Liedl des Manneschors der freiheitlichen Gemein-Schaft gedacht mit der verstummten die Stange zu haltenden Frau …